Die besten Computer-Krimis

Isaac Asimov (Hrsg.)
Die besten Computer-Krimis

Ein Computer, der sich Sorgen macht

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Klappentext:

Isaac Asimov, der Meister spannender Unterhaltung, stellt hier die fes­selndsten Computer-Krimis vor. Vorbei sind die Zeiten, in denen Pferde­diebstahl mit dem Tod be­straft wurde – und wer heute ein Auto klaut, steht nicht mit einem Bein im Grab. Aber das Ver­brechen der Zu­kunft wird darin be­stehen, Computer durch frisierte Daten und ge­fälschte Codes dazu zu bringen, Geld in die fal­schen Hände geraden zu lassen. Und die Zu­kunft hat schon be­gonnen.

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Rezension:

Enthaltene Geschichten:
Joe Gores: Darl ich liebe dich
Stan Dryer: Nieder mit dem Spinat!
Gordon R. Dickson: Computer streiten nicht
Edward Wellen: Goldgrube
Edward D. Hoch: Computer Cops
Poul Anderson: Sam Hall
J. T. McIntosh: Sand im Getriebe
Edward D. Wellen: Sie können drauf warten
Robert Silverberg: Grenzgänge
Isaac Asimov: Alle Sorgen dieser Welt

Ein Junge nutzt den Zugang seines Vaters heimlich, um den Spinat-Anbau zu sabo­tieren, ein all­wis­sender Computer gibt plötzlich sinnlose Ant­worten, ein harmloser Buch-Käufer wird zum Tode ver­urteilt und ein junger Offizier zu einer Einheit straf­versetzt, die es gar nicht gibt. Überall haben Computer und die, die da­hinter sitzen, ihre Finger im Spiel.

Eine Anthologie mit Computer-Krimis, herausgegeben von Isaac Asimov – da ist na­türlich sofort klar, dass das Buch nicht ganz neu sein kann. Richtig, die deutsche Über­setzung er­schien bereits 1985, das Er­schei­nungsjahr des Originals konnte ich nicht heraus­finden. Ent­halten sind Kurz­ge­schichten be­ziehungs­weise No­vellen, bei denen Straf­taten in Zu­sam­menhang mit Computern im Mittel­punkt stehen. Krimis im eigent­lichen Sinn sind die wenigsten. Die kürzeste Story bringt es gerade mal auf 9 Seiten, die längste aus 110. Auch wenn man das Er­schei­nungsjahr be­rück­sichtigt – Mitte der 1980er hatten wohl die wenigsten Autoren nen­nens­werte eigene Er­fah­rungen mit Computern –, fällt auf, wie eigen­artig sich die meisten ab­ge­druckten Autoren Computer vor­ge­stellt hatten. Etliches davon ent­sprach auch zu dieser Zeit nicht mehr der All­gemein­bildung. Die Er­klärung findet sich erst im Anhang des Buches. Die ent­haltenen Ge­schichten wurden nämlich nicht für diese Antho­logie ge­schrieben. Sie er­schienen schon zuvor, und zwar zwi­schen 1953 (!) und 1981. Das erklärt einige uns heute bei­nahe ver­rückt wirkende Vor­stel­lungen von Computern. Trotzdem sind einige der Beiträge wirklich unter­haltsam. Speziell die längste Story, „Gold­grube“ von Edward Wellen, konnte mich über­zeugen. Gerade hier spielen Computer aber nur eine kleine Rolle in Hin­ter­grund, sind für das Funktio­nieren aber trotzdem wichtig.

Dieses Buch ist natürlich nicht mehr im Buchhandel erhältlich. Eine Suche in (on- und offline) Anti­quariaten könnte sich aber lohnen.

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Fazit:

Diese Anthologie spricht weniger Krimi-Fans als vielmehr an his­torischer (und fik­tiver) Computer-Technik Interes­sierte an.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Tipps für preisgünstigen Lesestoff

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Ein Fall für Dr Lewis & Inspector Tennant – 1 – Der Mörder von Whitechapel

Patrice McDonough
Ein Fall für Dr Lewis & Inspector Tennant – 1 – Der Mörder von Whitechapel


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Übersetzung: Jeanette Mey

Der Briefeschreiber

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Klappentext:

Eine Mordserie erschüttert das viktorianische London – und der Täter scheint Scot­land Yard stets einen Schritt voraus zu sein – Der Auf­takt der span­nenden Krimi Reihe im his­torischen England

London, November 1866. Als die verstümmelte Leiche des beliebten Geist­lichen Tobias Atwater auf einer Baustelle im East End ge­funden wird, scheint nichts auf ein Motiv für die grausame Tat hin­zu­weisen. Doch der Mord bleibt nicht der einzige. Schon bald er­schüttert eine Serie von Ver­brechen die Stadt und jedes neue Opfer scheint auf rät­sel­hafte Weise mit den anderen ver­bunden zu sein.

Die junge Ärztin Dr. Julia Lewis übernimmt die Untersuchung der Leichen und arbeitet wi­der­willig mit Inspector Richard Tennant von Scot­land Yard zu­sammen. Während die beiden den Spuren des Mörders folgen, stoßen sie auf ein Netz aus alten Ge­heim­nissen, ver­tuschten Ver­brechen und dunklen Erin­nerungen, das bis in die Ar­men­häuser und Kranken­stationen des Lon­doner East Ends zu­rück­reicht.

Gleichzeitig verhöhnt der Täter die Polizei mit mysteriösen Botschaften und scheint jeden Schritt der Er­mittler voraus­zuahnen. Während die Zahl der Toten steigt, müssen Julia Lewis und Richard Tennant die Wahrheit auf­decken, bevor der Mörder erneut zu­schlägt.

Ein fesselnder viktorianischer Kriminalroman über Mord, Rache und die Schatten der Ver­gangen­heit. Perfekt für Leser:innen, die komplexe Cha­raktere, his­torische Details und span­nende Serien­killer­fälle lieben.

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Rezension:

Als Inspector Tennant Ende 1866 zu einer übel zugerichteten Leihe gerufen wird, schickt er nach einem Arzt. Da dieser jedoch ver­hindert ist, er­scheint statt­dessen dessen Enkelin, die sich tat­säch­lich als zu­ge­lassene Ärztin heraus­stellt. Sie er­weist sich zu seiner Über­ra­schung sogar als fähig. Schnell stellt sich der Mord als tat eines Serien­mörders heraus, und Dr. Julia Lewis gerät immer tiefer in die Er­mitt­lungen hinein.

Die meisten viktorianischen Krimis, die ich kenne, gehören eher in den Bereich des Cosy Crime. Das ist bei der mit diesem Band be­gin­nenden Reihe von Patrice McDonough de­finitiv nicht der Fall. Cosy geht es hier de­finitiv nicht zu. Wie der männ­liche Teil des Prota­gonis­ten-Duos fragt sich auch der Leser na­türlich sofort, ob eine Frau als zu­ge­lassene Ärztin im England des Jahres 1866 über­haupt denkbar ist be­ziehungs­weise war. In der Hand­lung gibt es dazu zwar eine Er­klärung, ob diese zur da­maligen Zeit rea­listisch möglich ge­wesen wäre, habe ich jedoch nicht über­prüft. Nehmen wir es mal als ge­geben hin. Der Fall, der in diesem Band ge­klärt werden muss, er­weist sich als er­staunlich hart und tief­gründig. Dass sich erste Ver­dachts­momente schließlich als falsch heraus­stellen, gehört na­türlich zu den Grund­lagen fast jeden guten Krimis, mit dem wahren Täter hätte ich aller­dings nie ge­rechnet. Und doch sind dessen Be­weg­gründe am Ende sogar nach­voll­ziehbar. Zum über­zeu­genden Ge­samt­eindruck dieses Buches trägt aber auch bei, dass die beiden Prota­gonis­ten einen für der­artige Krimis über­ra­schend tiefen Hin­ter­grund be­kommen, der be­greifbar macht, wieso beide genau so handeln. Die Reihe ver­spricht, auch länger­fristig interes­sant zu werden.

Die Autorin erzählt aus den wechselnden Perspektiven der beiden Prota­gonis­ten sowie zwi­schen­zeitlich auch der des Täters.

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Fazit:

Für Liebhaber viktorianischer Krimis, die es auch mal etwas härter mögen, dürfte diese Reihe genau richtig sein.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
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Unmagical – 1 – Die verbotene Akademie

Lauren Magaziner
Unmagical – 1 – Die verbotene Akademie


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Übersetzung: Ulrike Köbele

Abstürzende Libellen

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Klappentext:

Im Schatten der Zaubermächtigen

Seit Fioras Eltern von den Zaubermächtigen getötet wurden, lebt sie bei ihrem Onkel, einem ge­schickten Schneider. Doch dann gerät auch ihr Leben in Gefahr. Zu ihrem Schutz wird sie an der ge­heimen Aka­demie des Wider­stands auf­ge­nommen und lernt, sich zu ver­teidigen. Die meisten anderen Lehrlinge sind aller­dings der Meinung, dass sie ihren Platz dort nicht ver­dient hat. Als Aus­rüstung nicht funktio­niert und Mis­sionen schief­gehen, fällt der Ver­dacht auf Fiora. Kann sie ihre Un­schuld be­weisen und die Aka­demie retten?

Der Auftakt einer actiongeladenen Reihe mit einzigartigem Wel­tenbau und Gegnern mit ma­gischen Fä­higkeiten.

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Rezension:

Seit ihre Eltern ermordet wurden, als sie 6 war, lebt die mittlerweile 13-jährige Fiora bei ihrem Onkel, einem Schneider. Nach einem Zwi­schenfall müssen sie fliehen. Fiora wird von der Wider­stands­organisation „Die Un­be­stechlichen“ in ihre Aka­demie ge­bracht. Dort findet sie nicht nur Freunde.

Lauren Magaziner geht in ihrer Jugend-Fantasy-Abenteuer-Reihe einige für dieses Genre sehr un­ge­wöhnliche Wege. In der Hand­lungs­welt dieser Ge­schichte gibt es normale Men­schen und Zau­ber­mächtige, was in der Fan­tasy na­türlich nichts Un­ge­wöhnliches ist. Aller­dings sind die Zau­ber­mächtigen hier ein­deutig die Anta­gonisten. Die Men­schen ohne Zau­ber­kraft, zu denen auch die Prota­gonis­tin gehört, sind hier die Guten, was in diesem Genre schon ein klares Allein­stel­lungs­merkmal ist. Hand­lungsort ist aber keine utopische fremde Welt, sondern unsere eigene in der Zu­kunft. Rund 100 Jahre vor der Handlung über­nahmen die Zau­ber­mächtigen die Macht und unter­drücken seither die normalen Men­schen. Auch das ist nicht gerade typisch für dieses Genre. Dazu kommt, dass jeder Mensch durch ein Ritual jeder­zeit selbst Zau­ber­fähigkeiten er­langen könnte, was die Mehrheit jedoch strikt ab­lehnt. All das zeigt wohl schon, wie außer­ge­wöhnlich diese Welt an­gelegt ist. Ver­glichen damit ist das Leben in der Aka­demie schon beinahe typisch für der­artige Lite­ratur. Die Frage, wieso die große Mehrheit der Men­schen auf ma­gische Fä­higkeiten ver­zichtet und alle, die das anders sehen, als Feinde be­trachtet, bleibt in diesem Band praktisch voll­kommen offen. Bald kommt die Prota­gonis­tin sogar in Ver­dacht, die Aka­demie zu sa­botieren. Interes­sante Cha­raktere und die offenen Fragen wecken de­finitiv die Lust, Fioras Aben­teuer wei­ter­zuverfolgen.

Die Autorin belässt ihren erzählerischen Fokus durchgehend auf ihrer jungen Prota­gonis­tin.

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Fazit:

Diese für Fantasy-Verhältnisse verkehrte Welt, in der die Magier die bösen sind, über­rascht durch ihre An­ders­artigkeit.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
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Helisee – 3 – Das Lied des Mondvogels

Andreas Sommer
Helisee – 3 – Das Lied des Mondvogels

Das Wiesel des Prinzen

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Klappentext:

Die Handlung knüpft direkt an die Ereignisse von „Der Fluch des Druden­berges“ (Helisee, Band II) an. Ernestus begibt sich mit seinem Vater Durestân, dem Sil­bernen Ritter der Feen­königin, an den kö­niglichen Hoftag nach Saladûris. Dort wird er auf­grund von auf­sehen­erregenden Wun­dertaten, die seiner Ver­bindung mit den Feen von Nuithônia zu­ge­schrieben werden, in das per­sönliche Gefolge der Königin Bertha be­rufen. Als sich das ver­sammelte Heer des Kö­nig­reiches in Marsch setzt, um gegen die Mauren ins Feld zu ziehen, ist der Platz des jungen Faïons an der Seite seiner neuen Dienst­herrin. Am Berg Nemêtum droht eine furcht­bare Schlacht gegen die Ein­dring­linge aus dem Süden, welche nicht nur mit her­kömm­lichen Mitteln aus­ge­tragen wird. Ernestus ist dem Lied des ge­heim­nisvollen Mond­vogels auf der Spur und ver­sucht mit allen Mitteln, eine Katas­trophe zu ver­hindern… Anathêna reist der­weil durch Nuithônia und sucht überall nach den Spuren ihres ver­schol­lenen Liebsten. Am Druden­berg zeichnet sich die Wieder­kehr einer macht­vollen Herr­scherin aus my­thischer Zeit immer deut­licher ab. Ver­wirrende Nebel voller heu­lender schwarzer Hunde kriechen durch die Wälder und ein un­säglich harter Winter kündigt sich an. Da wird Anathêna von ihrer Mutter vor eine ver­häng­nisvolle Ent­scheidung gestellt. Zahl­reiche Motive aus der Schweizer Sagen­welt und aus der kel­tisch-ger­manischen Über­lieferung ver­spinnen sich zu einer mär­chen­haften Er­zählung um einen ur­alten Bund zwischen Menschen und Feen. Ein far­ben­prächtiger Reigen innerer Mythen­bilder und sagen­hafter Ge­stalten. Fan­tasy mit tiefen Wurzeln in realer His­torie, Mytho­logie und Land­schaft.

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Rezension:

Ernestus wurden magisch alle Erinnerungen an Anathêna genommen. Zu­nächst scheint sein Leben jetzt aber in nor­malere Bahnen zu kommen. Zu­sammen mit seinem Vater be­sucht er einen Hoftag des Königs. Hier stoßen die neue Religion und das Wissen um die alten Mächte aber un­ver­einbar auf­ein­ander. Der König und zahl­reiche seiner ein­fluss­reichen An­hänger wollen nichts von den Mächten Nui­thônias wissen. Ernestus wird je­doch ins Gefolge der Königin auf­ge­nommen, die diesem Thema an­scheinend offener gegen­über­steht.

Erneut lässt Andreas Sommer den mittlerweile 3. Band seiner historischen Fan­tasy-Reihe wieder bei­nahe lückenlos an seinen Vor­gänger („Der Fluch des Dru­den­berges“) an­schließen. Vom Um­fang her über­trifft er diesen sogar noch. Ver­fügte Band 2 schon über 852 Seiten, bringt es dieser 3. Band sogar auf 928. Und die sind mit reichlich Hand­lung ge­füllt, in deren Fokus diesmal über­wiegend Ernestus steht. Die di­versen Hand­lungs­fäden um andere Cha­raktere nehmen diesmal deutlich we­niger Raum als in den vor­herigen Bänden ein. Einige Teil­hand­lungen laufen jetzt auch zu­sammen und geben dem Leser ein kom­plexeres Bild dieser Welt und ihrer Zu­sam­menhänge. Den Hin­ter­grund bildet na­türlich wei­terhin die viel­fältige Sa­gen­welt der Schweiz und an­gren­zender Gebiete, wo die Ge­schichte geo­grafisch zu ver­orten ist. Genau wie im vor­her­gehenden Band dürften wir in der Handlung immer noch im Jahr 936 sein. Wie im Nach­wort zu er­fahren ist, ent­sprechen einige der Cha­raktere realen Vor­bildern dieser Zeit. Ein um­fang­reicher Anhang hilft dabei, sich in der Viel­zahl an Cha­rakteren und Hand­lungs­orten nicht zu ver­irren.

Stilistisch sind keine Veränderungen festzustellen. Um die Handlung zu ver­stehen, sollte man ohnehin un­be­dingt mit Band 1 be­ginnen. Dann dürfte die äußerst kom­plexe Hand­lung jeden Genre-Fan über­zeugen.

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Fazit:

Diese komplexe Fantasy-Geschichte aus dem Raum der heutigen Schweiz führt ihre Leser ins 10. Jahr­hundert.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
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Die fabelhafte Welt der Madame Avinée – 2 – Die fabelhaften Drachen der Madame Avinée

Allyson Snow
Die fabelhafte Welt der Madame Avinée – 2 – Die fabelhaften Drachen der Madame Avinée

Die Macht der Sonne

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Klappentext:

Willkommen in Morganas Zaubertränkeshop, dem kleinsten, aber charmantesten Laden für magische Problemlösungen in Paris – und selbstverständlich immer noch höchst illegal. Sie vermuten, Ihr Mann hat eine Affäre? Der Wahrheitstrank (39,99 Euro) bringt Licht ins Dunkel. Der Reuetrank (59,99 Euro) sorgt zuverlässig für ein reumütiges Geständnis – inklusive spontanem Blumenstrauß. Und falls Sie die Sache zu sehr mitnimmt, verkaufen wir Ihnen gern noch einen Beruhigungstee sowie einen Trank der Anziehungskraft für muskulöse Masseure, die anschließend nur noch Privatstunden anbieten wollen. Leider reichen selbst Morganas beste Tränke nicht mehr aus, um ihre eigenen Probleme zu lösen. Hinter ihrem Haus verwüsten drei geklaute Drachen den Wald, der Besitz nicht angemeldeter Flammenechsen ist streng verboten, und ihr Geschäft läuft schlechter denn je. Als wäre das nicht genug, beschließen ausgerechnet die beiden Fluchbrecher des Ministeriums, Adrian und Weal, vorübergehend bei ihr einzuziehen. Ihr Haus werden sie irgendwann wieder verlassen. Hoffentlich. Ihr Herz vermutlich nicht. Doch als ein mächtiger Sonnenmagier Jagd auf die Drachen macht und Adrian und Weal gleich mit ins Visier nimmt, wird Morgana klar: Sie ist nicht bereit, auch nur einen von ihnen herzugeben. Eine urkomische Urban-Fantasy-Geschichte voller Magie, Drachen, Chaos und einer gehörigen Portion Herz – denn drei Drachen, zwei Fluchbrecher und eine Hexe sind die denkbar schlechteste Kombination … und vielleicht die beste Familie. Alle Bände sind unabhängig voneinander lesbar und in sich abgeschlossen. Für den vollen Spaß wird aber die Lektüre in der Reihenfolge der Bände empfohlen.

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Rezension:

Bei ihrem letzten Abenteuer ist sie relativ ungeschoren davongekommen, doch das heißt noch längst nicht, dass es bei Madame Avinée jetzt ruhig zugeht. Ausgewachsene Drachen lassen sich kaum unauffällig hinterm Haus halten. Zudem haben sich 2 Fluchbrecher des Ministeriums inklusive Ziehsohn im Teenager-Alter bei ihr einquartiert, und ihr nicht ganz legaler Tränke-Shop läuft auch nicht gerade gut.

Als ich vor und 2 Jahren die humorvolle Urban Fantasy „Die fabelhaften Flüche der Madame Avinée“ rezensierte, erwähnte ich noch, dass diese nicht in den gewohnten Online-Shops zu haben ist. Das hat sich inzwischen geändert. Und noch etwas hat sich geändert: Es gibt eine Fortsetzung! Jetzt hat Allyson Snow zu berichten, wie es der Protagonistin (und den beiden Co-Protagonisten) nach den damaligen Erlebnissen weiter ergeht. Eines schon vorab: Es geht (mindestens) genauso chaotisch weiter. Zwischen Flugzeug-Absturz, magischem Attentat, Online-Bestellungen und einem (schon wieder) unterwanderten Ministerium bleibt Protagonisten wie Lesern kaum Zeit zum Luftholen. Falls man während des Lachens überhaupt zum Luftholen kommt. Selbst der längst verstorbene Sonnenkönig kriegt da indirekt sein Fett weg. Das einzige, was in diesem Buch definitiv nicht zu finden ist, ist die sprichwörtliche feine französische Lebensart. Die hat bei Morgana, Adrian und Weal einfach keine Chance. Die einzige Frage, die mir zum Schluss bleibt, ist die, wie man den Namen Weal im Französischen wohl ausspricht. Aber eventuell wird die ja im nächsten Band beantwortet. Dass der kommen wird, verspricht die Autorin am Ende nämlich schon.

Der erzählerische Fokus wechselt zwischen den beteiligen Protagonisten.

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Fazit:

Wo Madame Avinée ist, kann das Chaos nicht fern sein. Was Pech für die Fluchbrecher ist, ist Glück für den Leser.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Abenteuer Amerika

Thomas Bauer
Abenteuer Amerika

Per Fahrrad auf der Todesstraße

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Klappentext:

Was für ein Kontinent! Amerika ist spannend, heißblütig und voller Ge­schichten. Aben­teurer und Wel­ten­bummler Thomas Bauer ist ihnen auf der Spur.

In Kanada folgt er dem Sankt-Lorenz-Strom in einem Kajak, begegnet Wasch­bären und Welt­städten. Er fährt 3.000 Kilo­meter den Mis­sissippi entlang durch das ameri­kanische Heartland – in einem Velo­mobil, mit dem er sofort das Ta­ges­gespräch wird und es sogar ins US-ameri­kanische Fern­sehen schafft. Als Back­packer und Segler streift er durch Nica­ragua, Costa Rica und Panama. Er lernt in den argen­tinischen Anden die Höhen­krankheit kennen, wird in Bolivien dreimal um ein Haar ent­führt und nimmt in Ko­lumbien an einem illegalen Hah­nen­kampf teil.

Immer stürzt sich der „Geschichtenjäger“ mitten hinein, setzt sich allem aus, erlebt un­ver­gessliche Mo­mente und trifft Menschen, die ihn ein ganzes Leben lang prägen. Mit jeder Zeile macht dieses Buch klar: Auch heut­zutage noch ist Amerika voller Aben­teuer!

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Rezension:

Amerika ist mehr als die USA. So bereiste der Autor neben dieser auch Kanada und eine ganze Reihe latein­amerika­nischer Länder. Als Trans­port­mittel kommen ein Kajak, ein Velo­mobil und di­verse öffent­liche Ver­kehrs­mittel zum Einsatz. Unter­wegs wird er vor unter­schied­lichste Heraus­forderungen ge­stellt.

Die Reisen, von denen Thomas Bauer erzählt, unterscheiden sich nicht nur in den be­reisten Re­gionen, sondern auch in der Heran­gehens­weise er­heblich von­ein­ander. Ist es in Kanada eine Kajak-Tour von wenigen Tagen, so ist es in den USA eine mit Mus­kel­kraft durch­geführte Fahrt ent­lang des Mis­sissippi über rund 3000 km. Die Reisen in La­tein­amerika er­scheinen weniger plan­mäßig. Mit häufig wech­selnden, meist öffent­lichen Ver­kehrs­mitteln bewegt er sich eher kreuz und quer durch die be­suchten Länder. Die Beo­bach­tungen, die er dabei macht, sind interes­sant und auch unter­haltsam. Was mir bei den an­scheinend über eine ganze Reihe von Jahren zu­sam­men­getra­genen Reise­berichten etwas fehlt, sind konkrete Jahres­zahlen, wann die je­weilige Reise er­folgte. Ins­gesamt konnte mich die Mis­sissippi-Tour am meisten be­geister. Dass es in den Auto-zen­trierten USA Straßen gibt, auf denen kaum Ver­kehr herrscht, war für mich über­ra­schend.

Obwohl im Buch einige farbige Fotos abgedruckt sind, werden eine Anzahl anderer Fotos durch QRC-Kästchen ver­linkt. Das fand ich etwas störend, weil man immer erst das Handy be­nutzen muss. Ein direktes Ab­drucken fände ich da prak­tischer.

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Fazit:

Interessante Reiseberichte aus landschaftlich und kulturell sehr unterschiedlichen Regionen des ameri­kanischen Dop­pel­kontinents.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Shorten-Chroniken – 1 – Die Pforte der Zeit

Rosalind Tate
Die Shorten-Chroniken – 1 – Die Pforte der Zeit

Der Fahrstuhl

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Klappentext:

Ein geheimnisvoller Aufzug. Und er führt nicht nach oben — er führt zurück in die Ver­gangenheit.

Als Sophie Arundel an ihrem ersten Unitag einen Aufzug betritt, rechnet sie mit allem — nur nicht damit, in einem englischen Her­ren­haus vor hundert Jahren wieder heraus­zu­kommen. Fern von allem, was sie kennt, hat sie nur zwei Ver­bündete: ihre treue Hündin Charlotte und Hugo — ihren at­trak­tiven, privi­legierten — und un­fassbar ner­vigen Kom­militonen.

Doch in Shorten stimmt etwas nicht. Der Erste Weltkrieg hat nie stattgefunden. Die Ge­schichte ist anders ver­laufen. Während Sophie ver­sucht, sich zwischen Dienern, Adeligen und strengen Regeln zu­recht­zu­finden, ge­raten die Straßen immer mehr außer Kontrolle.

Der einzige Weg nach Hause führt durch den verborgenen Aufzug. Doch um sein Ge­heimnis zu ent­schlüsseln, muss Sophie aus­ge­rechnet mit Hugo zu­sam­men­arbeiten. Und je näher sie der Wahr­heit kommen, desto ge­fährlicher wird ihre Lage — denn in Shorten ist nie­mand mehr sicher.

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Rezension:

Sophie ist gerade neu an ihrer Universität angekommen und hat dort einen Be­kannten von ihrer Schule ent­deckt, mit dem sie allerdings nie näheren Kontakt hatte. Als sie zu­fällig ge­meinsam den Fahr­stuhl im Wohn­heim be­nutzen, landen sie über­ra­schend auf offenem Feld. Rundum ist keine Zi­vili­sation in Sicht­weite. Nach einem längeren Fußweg er­fahren sie, dass sie sich in den 20er Jahren des 20. Jahr­hun­derts be­finden.

Rosalind Tate nimmt sich in diesem Reihen-Auftakt nicht viel Zeit, die Aus­gangs­situation der Prota­gonis­tin zu er­klären. Statt­dessen geht es bei­nahe un­mit­telbar in eine andere Welt. Was zu­nächst eine Urban Fan­tasy mit Schwer­punkt auf eine Zeit­reise wirkt, ent­puppt sich aller­dings schon bald als Wel­tenreise, denn die Welt der 1920er Jahre ent­puppt sich nicht als unsere Welt dieser Zeit. Es gibt zwar größere Ähn­lich­keiten zu dieser Epoche unserer Ge­schichte, doch gibt es auch er­heblich Unter­schiede. Die Prota­gonis­tin und ihr Co-Prota­gonist müssen sich in dieser Welt zu­recht­finden, die weitaus größere Ein­schrän­kungen im öffent­lichen Auf­treten be­in­haltet, was ins­be­sondere Sophie in ihrer An­passung an die zeit­gemäße Frauen­rolle be­trifft. Na­türlich (möchte man bei­nahe sagen) ver­zichtet die Autorin auch nicht auf eine ro­man­tische An­näherung. Ob eine Rück­kehr in unsere Zeit möglich ist, bleibt vorerst offen, aller­dings handelt es sich ja auch um den 1. Band einer Hexa­logie.

Die Autorin erzählt durchgängig aus dem Blickwinkel ihrer Protagonistin Sophie.

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Fazit:

Diese Geschichte entwickelt sich schnell von einer Zeitreise- zu einer Welten­reise-Story.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

LBG Banner Sommerferien
Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Tipps für preisgünstigen Lesestoff

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Der Fluch von Everly Falls – 3

Marshall Flynn
Der Fluch von Everly Falls – 3

Tochter vs. Vater

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Klappentext:

Der Fluch kehrt nicht nur zurück – er verlangt nach Vollendung.

Gefangen in einem Labyrinth aus schmerzhaften Erinnerungen und Alb­träumen kämpft Matthew Bennett um seine Seele. Wäh­rend­dessen bringt Scarlett Black­wood ihn nach Mag­nolia Springs, zu jenem Mann, der einst dem Teufel selbst die Stirn bot. Mit seiner Hilfe will die Dä­monin ihren Vater, den Fürsten der Fins­ternis, stürzen und die Macht der Unter­welt an sich reißen.

Doch Scarlett hat Ex-Sheriff Ethan Bennett unterschätzt. Von Schuld ge­trieben und von der letz­ten Hoff­nung ge­tragen, seinen Sohn aus ihren Fängen zu be­freien, nimmt er die Ver­folgung zu­sam­men mit einem Tot­ge­glaubten auf, dessen Ver­gangen­heit mit Scarlett tiefer reicht als jede Le­gende. Je näher Ethan seinem Ziel kommt, desto mehr ver­liert er den Boden unter den Füßen. Selbst jene, die an seiner Seite stehen, werden ihm un­heim­lich, bis er nicht mehr weiß, wem er über­haupt noch trauen kann.

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Rezension:

Begleitet von Whitmore ist Ethan die Flucht aus der Kirche gelungen, bevor die Ein­satz­kräfte ein­dringen konnten. Wird er einen Weg finden, Scarlett zu stoppen? Immer­hin ist sie die Tochter des Teufels. Vorerst hat die jedoch Matthew in ihrer Macht, und sie ist fest ent­schlossen, ihren Vater zu ent­machten. Könnte der Teufel viel­leicht sogar Ethans und Matthews Ver­bün­deter sein?

Stellte Marshall Flynn in Band 1 seiner Horror-Trilogie Matthew Bennett als Prota­gonis­ten in den Mittel­punkt der Hand­lung und ließ in Band 2 dessen Vater Ethan diese Rolle über­nehmen, so müssen sich diese beiden im vor­lie­genden Ab­schluss-Band diese Rolle teilen. Zum Höhe­punkt hin nimmt die Ge­schwin­digkeit der Hand­lung immer weiter zu. Über einen Mangel an Toten kann sich ga­rantiert nie­mand be­klagen. Viele schon ein­ge­führte Cha­raktere kehren zurück, wäh­rend neue hin­zu­kommen. Was mich nicht restlos über­zeugen konnte, war da­gegen das eigentlich Ende der Ge­schichte, was aber viel­leicht auch an meinen zu hoch ge­fassten Er­war­tungen liegen könnte. Ein Rück­blick auf die Er­eignisse aus meh­reren Jahren Ab­stand wurde zu­mindest aus meiner Sicht der sehr guten Story nicht ganz gerecht. Aller­dings kündigt der Autor auch an, dass die Ge­schichte von Everly Falls und einiger Neben­cha­raktere mit dieser Tri­logie noch nicht zu Ende er­zähl ist.

Diesmal diesen die beiden Protagonisten dem Autor abwechselnd als Ich-Er­zähler.

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Fazit:

Auch wenn die Ereignisse rund um Scarlett Blackwood zu einem Ende kommen, konnte mich letz­teres nicht rund­um über­zeugen.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
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Fuldera – 1 – Engadiner Wertiere

M. P. Cuvel
Fuldera – 1 – Engadiner Wertiere

Zwischen Wolf und Luchs

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Klappentext:

In einer Welt, in der verborgene Gestaltwandler leben, soll eine Aus­er­wählte einen bösen Ur­wer­wolf stoppen. Wäre sie nicht aus­ge­rechnet in einen Wer­wolf aus dem Dorf Fuldera ver­liebt. Können sie ge­meinsam den Kampf der Wandler und Tiere an­führen, um die Be­drohung ab­zu­wenden?

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Rezension:

Selina hat die Schule abgeschlossen. Die Monate, bis sie im Herbst ihr Studium be­ginnt, will sie bei ihrem Vater in einem ab­ge­legenen Alpental ver­bringen. Gleich bei ihrer An­kunft be­kommt sie von diesem jedoch un­ver­ständliche War­nungen. So soll sie keines­falls die andere Seite des Tals auf­suchen. Erst nach und nach er­fährt sie, dass ein Teil der Dorf­bewohner Tier­wandler sind, die seit Jahr­hun­derten friedlich mit den Menschen zu­sam­menleben.

Die Idee, auf der M. P. Cuvels Urban-Fantasy-Welt beruht, ist interessant. In einem ab­ge­legenen Alpental der Schweiz lässt er von Außen­stehenden un­be­merkt Tier­wandler und normale Men­schen friedlich zu­sam­menleben. Die Prota­gonis­tin erfährt beim Be­suchen ihres Vaters erst lang­sam die Ge­heim­nisse des Ortes und auch ihrer Familie. Sie selbst bleibt dabei – eher un­ge­wöhn­lich für das Genre – jedoch ein normaler Mensch ohne be­sondere Fähig­keiten. Die Story an sich funktio­niert, doch leidet das Buch leider daran, dass es an­scheinend weder Lektorat noch Kor­rek­torat durch­lief. In manchen Fällen bin ich mir nicht sicher, ob es sich eventuell um schwei­zerische Aus­drucks­weisen handelt, doch bei feh­lenden Wörtern und sprachlich nicht funktio­nie­renden Sätzen kann das keine Be­gründung sein. Auch in­haltlich gibt es ein paar Logik-Pro­bleme. So unter­nimmt die Prota­gonis­tin eine Wan­derung, die sie einst zu­sammen mit ihrem Bruder und ihren Eltern ge­macht hat, als sie und ihr Bruder noch kleine Kinder waren. Jetzt als Er­wachsene bricht sie Vor­mittags auf und ist (ohne größere Pausen) erst zurück, als der nächste Morgen graut. Und diese Wan­derung sollen die Eltern damals mit kleinen Kindern gemacht haben? Nach einem gründ­lichen Lektorat und Kor­rektorat könnte aus der Idee aller­dings eine richtig gute Ge­schichte werden.

Der Autor überlässt es seiner Protagonistin Selina, ihre Abenteuer selbst zu erzählen.

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Fazit:

Die gute Idee dieser Urban Fantasy leidet leider unter einer überarbeitungswür­digen Um­setzung.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Mehr Geschichten aus der Geschichte

Richard Hemmer, Daniel Meßner
Mehr Geschichten aus der Geschichte

Einhorn-Archäologie

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Klappentext:

Wie die Welt erfunden wurde – Ideen, die die Welt veränderten

Die Wissenschaftsgeschichte ist eine Wunderkammer und fasziniert auch deshalb so sehr, weil der Weg der Er­kenntnis selten gerad­linig verlief. Of­tmals waren es genau diese »Um­wege« in Form von Rätseln und Zu­falls­funden, die die Welt der For­schung an­trieben – das »Hoppla«, das zum »Heureka« führte. In zwanzig neuen kurz­weiligen Ge­schichten widmen sich die be­liebten His­toriker und Pod­caster Richard Hemmer und Daniel Meßner der Ent­stehung von Wissen und dessen Ver­mittlung. Wir folgen den Spuren un­er­müdlicher Denkerinnen und ein­falls­reicher Tüftler, er­fahren, warum aus­ge­rechnet ein »Einhorn« die frühe Paläon­tologie prägte und warum die fas­zinie­rendsten Ent­deckungen oft dort lauern, wo nie­mand ge­sucht hat. Ein ver­gnüglicher Streif­zug durch die Ge­schichte des Wissens und der Wis­senschaft.

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Rezension:

Wieso setzten sich Nähmaschinen einst nur langsam durch? Weshalb setzte sich Wechsel­strom gegen Gleich­strom durch? Wie kann man mit Knoten kom­munizieren? Wann und wo setzte sich die Papier-Ver­wendung durch? Diesen und noch di­versen anderen Fragen der Ge­schichte geht dieses Buch auf den Grund.

Die Idee, interessante Nuancen der Geschichte unterhaltsam aufzubereiten, ist nicht neu. Richard Hemmer und Daniel Meßner ge­lingt es in diesem Buch, eine bunte Mi­schung der­artiger, für unser Leben mehr oder weniger be­deutender, Ent­wick­lungen zu be­leuchten. Dabei be­trachten sie auch all­gemein be­kannte Tat­sachen – und hin­ter­fragen diese. Stimmt es bei­spiels­weise wirklich, dass der Kaffee ins (westliche) Europa kam, weil die os­ma­nischen Truppen nach dem er­folglosen Angriff auf Wien einige Säcke Kaffee­bohnen zu­rück­ließen? Im­merhin wird diese Ge­schichte bis heute immer wieder erzählt. Auch die Hin­ter­gründe von Ge­heim­bünden wie den Illu­minati werden durch­leuchtet. Da dürfte sich für fast jeden etwas finden, das ihn fas­zinieren kann. Der einzige Schwach­punkt ist die ständige Ver­wendung von Gender-Formen und -Auf­zäh­lungen durch die Autoren. Wenn sie von Menschen sprechen, weisen sie ja auch nicht darauf hin, dass ein Teil dieser Menschen weiblich ist. Wieso halten sie es bei Patienten oder Webern dann für not­wendig, darauf sprachlich hin­zu­weisen? Der Unter­hal­tungswert der ge­schicht­lichen Be­trach­tungen kann da­rüber aber zum Glück hin­weg­trösten.

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Fazit:

Ein unterhaltsamer Blick auf überwiegend technische und wissenschaftliche Ent­wick­lungen in der Ge­schichte.

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