Die kulinarischen Fälle von Camilla und Peppino – 1 – Ein Häppchen Mord

Tim Berger
Die kulinarischen Fälle von Camilla und Peppino – 1 – Ein Häppchen Mord

Kein Stern für tote Gäste

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Klappentext:

Camilla und Peppino können sich nicht leiden, doch als in ihren Restau­rants ge­mordet wird, müssen die Köche zu­sam­men ermit­teln.

Camilla ist angehende Sterneköchin aus England und legt Wert auf moderne Trends und vegane Küche. Pep­pino war Kriminal­ermittler, über­nimmt aber zeit­weise das italien­ische Restau­rant seiner Familie gegen­über von Camillas Lokal. Beide sind stur und hitz­köpfig, so dass bald Streit zwi­schen ihnen ent­brennt. Doch dann ringt in Camillas Restau­rant ein Gast um sein Leben, und ein Kunde ver­lässt Pep­pinos Trat­toria mit den Füßen voraus. Ist das der Höhe­punkt des Gastro­nomen-Duells – oder steckt etwas anderes da­hinter? Die beiden Köche müssen ge­mein­sam er­mitteln, um der Wahr­heit auf die Spur zu kom­men.

Der Auftakt der neuen kulinarischen Krimireihe mit Humor von Tim Berger, dem Pseu­do­nym eines SPIEGEL-Best­seller­autors

Tim Berger ist das Pseudonym des SPIEGEL-Bestsellerautors Jürgen Sei­bold, der sich mit zahl­reichen Pro­jekten in der Span­nung etab­liert hat. Nun nimmt er sich des Themas „Food­trends“ mit Humor und cosy Atmos­phäre in kuli­nari­schen Krimis an.

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Rezension:

Die in Deutschland lebende Engländerin Camilla hofft, für ihr Restau­rant bald einen Stern er­kämpfen zu kön­nen. Gegen­über be­findet sich das italieni­sche Restau­rant von Pep­pinos Familie. Da sein Vater nicht mehr arbeits­fähig ist, hat er sich von seinem eigent­lichen Job als Kriminal­kom­missar be­ur­lauben lassen, um vorüber­gehend den Familien­betrieb zu führen. Doch dann stirbt in Camillas Gast­stätte ein Gast, und Pep­pinos ehe­malige Kol­legen er­mitteln.

Cosy Crime funktioniert eigentlich immer – möchte ich beinahe sagen. Da ist es kein Wun­der, dass mit Tim Ber­gers Reihe eine neue in diesem Genre an den Start geht. In die­sem Fall wird das Ge­sche­hen in der Gastro-Szene an­ge­siedelt. Ein an­ge­hendes Nobel­restau­rant und ein italieni­sches Risto­rante sind die Schau­plätze des Ge­sche­hens. Die schon im Reihen­titel ge­nann­ten In­haber sind nicht nur Konkur­renten, son­dern gehen auch mit unter­schied­lichen Ein­stel­lungen an die Sache. Wäh­rend Camilla in ihrem Restau­rant auf vegeta­rische Küche setzt, geht für Pep­pino nichts über gutes Fleisch. Dass sich die beiden Prota­goni­sten trotz­dem schon in diesem 1. Band per­sönlich näher kom­men, stellt keine allzu große Über­raschung dar. Die typische Cosy-Crime-Atmos­phäre funktio­niert auch gut, und das der Fall am Ende ge­klärt wird, ver­steht sich in die­sem Genre von selbst. Was mich da­ge­gen nicht über­zeugen konnte, ist die Logik. Da gibt es – speziell zu Beginn – einige Lücken, die mich doch stören. Ein Gast stirbt – so viel Spoi­ler darf wohl sein – noch wäh­rend er die ver­gif­tete Speise isst. Das muss schon ein sehr schnell wirken­des Gift sein. Der Not­arzt kann nur noch den Tod fest­stellen. Und ob­wohl noch gar nicht fest­steht, dass über­haupt Gift im Spiel ist, kon­zen­triert sich die Polizei noch in der Nacht auf die Wurst­fabrik, die die vegeta­rische Wurst ge­liefert hat. Ein Grund dafür ist nicht er­kenn­bar, da das Gift (des­sen Vor­handen­sein zu diesem Zeit­punkt über­haupt nur eine Hypo­these ist), ja auch in anderen Be­stand­teilen der Mahl­zeit ent­halten ge­wesen sein könnte. Da funktio­niert die Logik ein­fach nicht.

Der Autor erzählt abwechselnd aus den Perspektiven der beiden Prota­gonis­ten sowie einiger wei­terer Charak­tere. Sollte es ihm bei folgen­den Bänden ge­lingen, Logik­lücken wie oben be­schrie­ben zu ver­meiden, könnte diese Reihe durch­aus funktio­nieren und Lese­spaß be­reiten.

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Fazit:

In diesem Cosy-Crime-Reihen-Auftakt funktioniert das Ambiente – im Gegen­satz zur Logik.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Ein Fall für Miss Fitzgerald – 1 – Ein Mord in Brighton

Evelyn James
Ein Fall für Miss Fitzgerald – 1 – Ein Mord in Brighton


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Übersetzung: Lennart Janson

Vergangenheiten

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Klappentext:

Wenn eine britische Privatdetektivin den Stimmen aus dem Jenseits folgen muss …

Der Auftakt einer humorvollen Cosy Crime-Reihe in der englischen Küstenstadt Brighton

Es ist hart genug eine alleinstehende Frau in den unnachgiebigen 1920ern zu sein, doch beweisen zu wollen, dass sie eine hervorragende Privatermittlerin ist, stellt die ehrgeizige Clara Fitzgerald vor eine echte Herausforderung. Trotzdem macht sie sich jeden Tag auf den Weg in ihr bescheidenes Büro in Brighton, in der Hoffnung, dass ihre mehr als kompetente Hilfe in Anspruch genommen wird. Der ersehnte Auftrag kommt in Form der zerstreuten Mrs. Wilton, die fest daran glaubt, dass ihr toter Mann sie aus dem Jenseits heraus zu einem verlorenen Schatz führen möchte. Sofort meldet sich Claras Gerechtigkeitssinn, denn sie weiß, dass jemand die Leichtgläubigkeit der Witwe zu seinem Vorteil ausnutzt. Doch als sie sich auf die Spur eines falschen Hellsehers macht, nehmen die Dinge eine dunkle Wendung und Clara selbst wird des Mordes verdächtigt. Plötzlich muss Clara nicht nur den Fall der Witwe lösen, sondern auch ihre eigene Unschuld beweisen …

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Rezension:

Clara Fitzgerald versucht, sich und ihren invaliden Bruder im England der frühen 1920er Jahre mit einer Tätigkeit als Privatdetektivin durchzubringen. Das ist nicht ganz einfach, zumal sie immer wieder die Frage zu hören bekommt, ob eine Frau sowas denn eigentlich könne. Dann kommt jedoch eine Klientin, der sie helfen soll, an einen Schatz zu kommen, den ihr Mann ihr hinterlassen haben soll. Das behauptet zumindest eine Wahrsagerin. Eigentlich will Clara nur die Wahrsagerin des Betrugs überführen, doch dann steckt sie plötzlich mitten in einem Mordfall.

Cosy Crime und das England der Zwischenkriegszeit passen erfahrungsgemäß gut zusammen. Da wundert es nicht besonders, dass Evelyn James ihre neue Cosy-Crime-Reihe auch zu dieser Zeit und an diesem Handlungsplatz, konkret gesagt in Brighton, ansiedelt. Protagonistin ist eine junge Frau, die einen Weg sucht, sich zu beweisen und auf diesem Weg sich selbst und ihren Bruder über die Runden zu bekommen. Ihre Eltern sind tot, ihr Bruder gelähmt aus dem 1. Weltkrieg zurückgekehrt. Nur leider sind wir damit auch schon beim Knackpunkt dieser Reihe, der der Grund dafür ist, dass mich die Geschichte nicht wirklich überzeugen konnte. Denn nicht nur der Bruder der Protagonistin ist Kriegsgeschädigt, auch in der sonstigen Handlung begegnen einem ständig Charaktere, die an den Folgen des Weltkrieges leiden, seien es Verkrüppelte wie der Bruder, an Traumata Leidende oder Menschen, die ihnen Nahestehende verloren haben. Dieses Thema ist mir deutlich zu präsent, um zum Stil einer Cosy-Crime-Geschichte zu passen. Ansonsten funktionieren die Story und Charaktere durchaus und passen zum Stil dieses Genres, nur dass einem ständig wieder das Thema Weltkriegsfolgen begegnet. Dieses Hintergrundthema dominiert die Handlung nach meinem Geschmack zu sehr.

Die Autorin begleitet erzählerisch zwar überwiegend ihre Protagonistin, wechselt vorübergehend aber auch zu anderen Charakteren.

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Fazit:

Eine stimmige Cosy-Crime-Story im Brighton der 1920er Jahre, die das Thema des vergangenen Weltkriegs aber zu sehr in den Fokus rückt.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
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Wächter der Magie – 1 – Aufbruch nach Artimé

Lisa McMann
Wächter der Magie – 1 – Aufbruch nach Artimé


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Übersetzung: Doris Attwood

Die (nicht) Getilgten

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Klappentext:

Der Beginn eines Abenteuers um Kreativität, Anderssein und Mut …

Ein preisgekröntes Fantasy-Abenteuer der New-York-Times-Best­seller-Autorin Lisa McMann. Der erste Band einer span­nen­den Serie um Fan­tasie, Magie und Krea­tivi­tät mit jeder Menge Span­nung für Mäd­chen und Jungen ab 10 Jah­ren.

Ein Land, in dem Kreativität und Magie verboten sind. Zwei Brü­der, die alles ver­än­dern wer­den.

In Quill werden alle Dreizehnjährigen bei einem gefährlichen Ritual in „Ge­wollte“ und „Un­ge­wollte“ ein­ge­teilt. Die Un­ge­woll­ten, die küns­tl­erisch be­gabt sind, wer­den von der Ge­sell­schaft aus­ge­schlos­sen. Als die Zwil­linge Aaron und Alex bei der Zere­mo­nie ge­trennt wer­den, stürzt ihr Leben in Chaos.

Denn Alex ist ein Ungewollter …

Doch ihn erwartet eine Überraschung: Er kommt nach Artimé, einen ge­hei­men und magi­schen Ort. Hier werden die Un­ge­woll­ten unter­rich­tet. End­lich fin­det Alex ein Zu­hause und Freunde. Doch Aaron und Alex ste­hen nun auf geg­ne­ri­schen Sei­ten, und ein Kampf ent­brennt, der das Über­leben von Artimé ent­schei­det …

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Rezension:

Während einer jährlichen Zeremonie werden in Quill alle, die im letz­ten Jahr 13 ge­wor­den sind, in Grup­pen auf­ge­teilt: Ge­wollte, Not­wen­dige und Un­ge­wollte. Wäh­rend die Ge­woll­ten an einer Aka­de­mie zur neuen Füh­rungs­schicht aus­ge­bil­det und die Not­wen­di­gen zur Ar­bei­ter­schicht wer­den, war­tet auf die Un­ge­woll­ten die Til­gung. Letz­tere wer­den un­mit­tel­bar nach der Zere­mo­nie in Ket­ten ge­legt und zur Tö­tung trans­por­tiert. Als die Zwil­linge Aaron und Alex an der Reihe sind, wird Aaron zu einem Ge­woll­ten, sein Bru­der Alex je­doch zu einem Un­ge­woll­ten er­klärt. Wäh­rend auf Aaron eine große Zu­kunft war­tet, hat Alex nur noch kurze Zeit zu leben. Doch es kommt ganz anders …

Quill, der Stadtstaat, in dem Lisa McManns Jugend-Fantasy-Reihe an­ge­sie­delt ist, weist ein­deu­tig stark dys­to­pi­sche Züge auf. Jede Form von Krea­tivi­tät wird be­straft, indem man zum Un­ge­woll­ten er­klärt und ‚ge­tilgt‘ wird. So er­geht es auch Alex, dem Prota­gonis­ten der Ge­schichte. Das eigent­liche Thema ist je­doch, dass es in einer sol­chen Ge­sell­schaft na­tür­lich auch einen Wider­stand gibt. Zu ihrer Über­ra­schung er­fah­ren der junge Prota­gonist und seine Schick­sals­ge­fähr­ten näm­lich, dass schon seit länge­rer Zeit nie­mand mehr wirk­lich ge­tö­tet wird. Ohne Wis­sen der Herr­schen­den wer­den die aus­sor­tier­ten Jugend­lichen auf der „Farm des Todes“ näm­lich in einer ma­gi­schen Welt sogar in ihrer Krea­tivi­tät ge­för­dert. Und in die­ser Um­ge­bung ist auch die Haupt­hand­lung zu­min­dest die­ses Ban­des an­ge­sie­delt.

Ein derartiges magisches Abenteuer, bei dem eine Gruppe 13-jäh­ri­ger ‚Un­ge­woll­ter‘, die un­er­war­tet in eine ma­gi­sche Um­ge­bung kom­men, im Mit­tel­punkt steht, funktio­niert er­war­tungs­ge­mäß durch­aus. Fans ma­gi­scher Schu­len wer­den sich hier schnell zu Hause füh­len. Wenn da nur die deut­sche Über­set­zung nicht wäre … Die Über­set­ze­rin hielt es näm­lich für nötig, wo es nur geht zu gen­tern. Alleine die For­mu­lie­rung „Kom­man­dan­tin­nen und Kom­man­dan­ten“ fin­det sich zig-fach im Buch. Was ist so schwer daran, das eng­li­sche „com­man­ders“, wie es im Ori­gi­nal mit gro­ßer Wahr­schein­lich­keit be­nutzt wurde, ganz nor­mal (und für beide Ge­schlech­ter kor­rekt) mit „Kom­man­dan­ten“ zu über­set­zen? Diese ent­stel­lende Über­set­zung nimmt mir lei­der einen er­hebl­ichen Teil des Lese­spa­ßes – und führt damit zu mei­ner mit­tel­mä­ßi­gen 3-Sterne-Ge­samt­be­wer­tung, ob­wohl die Ge­schichte an sich de­fi­ni­tiv mehr Sterne ver­dient hätte.

Die Autorin erzählt die Story überwiegend aus Alex’ Sicht. Nur in weni­gen Sze­nen wech­selt der Fokus zu des­sen Zwil­lings­bru­der Aaron.

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Fazit:

Die Kombination aus Dystopie und magischer Schule kann überzeugen, wird aber lei­der von der ge­gen­ter­ten Über­set­zung be­ein­träch­tigt.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Night of Shadows and Flames – 2 – Die Ewige Nacht

Laura Labas
Night of Shadows and Flames – 2 – Die Ewige Nacht

Eine Hexe zwischen Fae und Vampir

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Klappentext:

In Wimborne bricht die Ewige Nacht herein: Während die Tage immer kürzer wer­den, schlei­chen grau­same Ge­schöpfe aus dem fins­teren Wald, und die Fae hören den Ruf ihres dunklen Königs. Hexen fürch­ten auf­grund der lang an­dauern­den Nächte um ihr Leben. Der charis­mati­sche König der Fae zwingt die junge Hexe Billie, eine magi­sche Ver­bin­dung mit ihm ein­zu­gehen. Wäh­rend der gut aus­sehende Vampir Tian ver­sucht, sie zu retten, wird Billie von wider­sprüch­lichen Ge­fühlen ge­plagt. Um zu über­leben und den Hexen von Wim­borne eine Zu­kunft zu er­mög­lichen, muss sie ent­scheiden, wem sie ver­trauen kann.

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Rezension:

Billie sitzt im Kerker und ist deshalb stinksauer. Als der Fae Jamie sie be­freit, be­teuert er aller­dings, dass er nichts davon wusste. Er möchte, dass sie ihn unter­stützt, wenn er sich zum König krönt, um die Vor­herr­schaft der Vam­pire zu be­enden. Doch Billie ver­traut ihm nicht. Dass sie je­doch eine Ver­bin­dung mit dem Vam­pir Tian ein­geht, ob­wohl be­reits eine mit Jamie be­steht, könnte sich als Fehler er­weisen.

Mit diesem Band beendet Laura Labas ihre Fantasy-Dilogie, die mit dem 1. Band „Der Wilde Wald“ star­tete. Vieles in meiner dor­tigen Rezen­sion Ge­sagte gilt natür­lich auch hier: Das Heraus­stellungs­merkmal schlecht­hin ist der interes­sante Welten­bau. Eine Ober­schicht aus Vam­piren unter­drückt Men­schen, Fae und ganz be­son­ders Hexen. Ob­wohl beson­ders letztere unter den Vam­piren leiden, geht der Wider­stand haupt­säch­lich von den Fae aus. Dieses Gesell­schafts-Kon­strukt ist auch weiter­hin so außer­ge­wöhn­lich wie interes­sant. Die sich ent­wickelnde Drei­ecks­be­ziehung zwi­schen der Hexe Billie einer­seits sowie dem Fae Tian und dem Vam­pir Jamie anderer­seits wäre nach meinem per­sön­lichen Ge­schmack zwar nicht un­be­dingt er­forder­lich ge­wesen, tritt aber auch nicht be­son­ders stö­rend in Er­schei­nung. Im Ge­gen­satz zu Band 1 gibt es diesmal aller­dings eine längere Durst­strecke, wäh­rend der die Hand­lung etwas dahin­plät­schert. Eine gute 4-Sterne-Be­wer­tung wäre es aber trotz­dem allemal wert. Nur kommt hier er­neut das Genter-Pro­blem ins Spiel, das im Vor­gänger schon sehr deutlich ins Auge fiel und den Lese­spaß be­ein­träch­tigte. Dass es in dieser Welt auch weib­liche Vam­pire gibt, dürfte jedem Leser schon längst auf­ge­fallen sein, auch ohne dass ständig explizit „Vam­pirinnen und Vam­pire“ er­wähnt werden. Und wenn in einem Dorf sämt­liche Be­woh­ner ge­tötet wurden, ist wohl jedem klar, dass darun­ter auch Frauen waren, ohne dass die Be­woh­nerinnen aus­drück­lich zu­sätz­lich er­wähnt werden müssen. Das stört den Lese­genuss an dieser eigent­lich ge­lungenen Ge­schichte doch erheb­lich.

Wie schon in Band 1 nutzt die Autorin ihre Protagonisten natürlich auch hier wieder als Ich-Erzäh­lerin.

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Fazit:

Auch wenn das Buch gegenüber Band 1 leicht abfällt, kann es gut unter­halten, leidet aber erneut sehr unter über­triebe­nem Gen­tern.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Kinder der Erde – Die Vignetten

Jay Kay
Kinder der Erde – Die Vignetten

Die rätselhafte Assistentin

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Klappentext:

Endlich in einer Sammlung: Fünf der besten Geschichten aus dem Uni­ver­sum der Kin­der der Erde.

Fantasy so kompakt und doch so fesselnd wie es nur geht. In die­sem Band sind drei Kurz­geschich­ten und zwei Ge­dichte über die erstaun­lichs­ten Wesen dieser Erde ent­hal­ten. Das Aben­teuer wartet.

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Rezension:

Enthaltene Geschichten:
Iikitt
Engel der Frequenzen
Der Schrecken der Strasse
Steinfrau (Gedicht)
Das Licht (Gedicht)

Ein überarbeiteter Reporter begibt sich auf einen Südsee-Urlaub, arme Schatz­sucher gera­ten in einer still­geleg­ten Mine in eine Falle, ein Mäd­chen trampt durch die USA – doch immer kommt es zu uner­war­teten Ereig­nissen, die keine natür­liche Erklä­rung haben.

(Urban) Fantasy, Mystik, auch Horror spielen in dieser kleinen Sammlung eine Rolle, die Jay Kay in die­sem Büch­lein zusammen­gestellt hat. Er selbst ordnet seine Werke dem magi­schen Realis­mus zu. 3 der Bei­träge sind Kurz­geschich­ten, 2 Ge­dichte, wobei ich schon vor dem Lesen ver­mutete, dass mir die Ge­dichte eher weni­ger zu­sprechen wür­den. Aber das ist natür­lich mein persön­licher Ge­schmack, wes­wegen ich die bei­den Ge­dichte nicht in meine Bewer­tung ein­fließen lasse. Des­halb konzen­triere ich mich hier auf die Kurz­geschich­ten:

In „Iikit“ begleiten wir einem überarbeiteten Reporter auf seinem Urlaub in einem Insel­para­dies. Was zu­nächst wie eine Story aus unserer realen Welt be­ginnt, zeigt erst relativ spät Fan­tasy-Ele­mente. Leider endet die Ge­schichte mit einem plötz­lichen Hand­lungs­sprung, der prak­tisch alle Fragen offen lässt.

Beim „Engel der Frequenzen“ geht es sich um die junge Protagonistin der 2. Kurz­geschichte, die ihren Onkel zu heim­lichen Gra­bungen in einer still­geleg­ten Mine be­gleitet. Als diese Hilfe für ihren ein­geschlos­senen Onkel holen will, mischen sich die aktu­elle Hand­lung, Erin­nerungen und zu­neh­mend über­natür­liche Ein­drücke zu einem immer wilde­ren Ge­flecht, dass am Ende nur schwer zu durch­schauen ist. Eine wirk­liche Auf­lösung findet auch hier nicht statt.

In „Der Schrecken der Strasse“ trampt ein junges Mädchen durchs Land. Dabei begeg­net sie den unter­schied­lichsten Last­wagen-Fahrern. Wer sich am Ende als „der Schre­cken“ ent­puppt, stellt eine Über­raschung dar. Mit ihrer echten Auf­lösung stellt diese Story das ein­deu­tige High­light des Buches dar.

Insgesamt kann diese Sammlung, in der der Autor nach eigenem Beken­nen unter­schied­liche litera­rische Mög­lich­keiten aus­pro­bieren wollte, den Fan­tasy-Fan nur ein­ge­schränkt zu­frie­den, weil (zumin­dest nach meinem Ge­schmack) zu viel unbe­antwor­tet bleibt. Ein Thema, auf das ich in meinen Rezen­sionen nur selten ein­gehe, ver­dient aller­dings beson­dere Erwäh­nung: Die optische Ge­stal­tung und Ver­arbei­tung des dünnen Hard­covers hebt sich deut­lich von der Masse ab.

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Fazit:

Die gut geschriebenen Geschichten dieses Buches weisen leider überwiegend ein viel zu offenes Ende auf.

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Geister inklusive – 3 – Grusel und Getreide

Louisa Masters
Geister inklusive – 3 – Grusel und Getreide

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Übersetzung: Johanna Hofer von Lobenstein

Mütter und Schemen

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Klappentext:

Ich dachte, meine Schwärmerei für Daniel sei eine epische Tragödie, aber dann stellte sich heraus, dass ich ein Mittler bin – je­mand, der mit Wesen aus der An­ders­welt kom­mu­ni­zie­ren kann –, und schon kommt mir meine un­er­wi­derte Liebe zu mei­nem straighten Freund nicht mehr wie mein größ­tes Pro­blem vor.

Nachdem ein Geist mich vor einer nahenden Katastrophe gewarnt hat, schal­tet Daniel je­doch in den Be­schüt­zer­mo­dus. Was für mich völ­lig in Ord­nung ist, bis nach einem Miss­ver­ständ­nis eins zum ande­ren führt und nun die ganze Stadt glaubt, er und ich wären ein Paar. Ups?!

Doch was auch immer gerade in der Anderswelt passiert, schwappt in unsere Welt herü­ber, und wir müs­sen alle mit­hel­fen, die Mensch­heit zu schüt­zen … falls wir das kön­nen.

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Rezension:

Auf Mannix Estate, einem Hotel mit zugehörigen historischen Schau-Bauern­hof ge­hö­ren Geis­ter zur all­täg­lichen Um­ge­bung. Zu­sätz­lich zu ihren nor­ma­len Tätig­kei­ten und dem Ärger mit man­chen Be­su­chern hat das Per­so­nal stän­dig damit zu tun, Geis­ter und Dä­mo­nen in Schach zu hal­ten. Dazu kom­men die per­sön­li­chen Be­zie­hungen, die oft nicht un­kom­pli­ziert sind. Und nicht zu ver­ges­sen: ein er­heb­licher An­teil der Be­schäf­tig­ten ist schwul.

Louisa Masters’ Idee, eine humorvolle Urban Fantasy rund um Geister und Dä­mo­nen mit einer schwu­len Ro­man­tasy zu kom­bi­nie­ren, ver­lieh dem Genre neue An­satz­punkte. Dabei steht in je­dem Band der Reihe ein ande­res Paar im Mit­tel­punkt. Nach Josh und Ewan in Band 1 („Spuk und Schmied“) und Kie­ran und Con­nor in Band 2 („Drama und Dä­mo­nen­jäger“) rücken dies­mal Daniel und Skye in den Fokus. Lei­der nimmt die Qua­li­tät der Ge­schich­ten mit den Bän­den (zu­min­dest nach mei­nem Ge­schmack) ab. Empfand ich Band 1 noch als eine ge­lungene Urban-Fan­tasy-Story, die mit einem de­zen­ten ro­man­ti­schen Bei­werk ‚ge­schmückt‘ wurde, stör­ten mich in Band 2 recht de­tail­lierte ero­ti­sche Sze­nen. Diese sind im vor­lie­gen­den Band zwar nicht ganz so expli­zit aus­ge­fal­len, doch wird der Fan­tasy-Part jetzt zu einem kaum noch re­le­van­ten Bei­werk de­gra­diert, wäh­rend die Be­zie­hung zwi­schen den bei­den Pro­ta­go­nis­ten na­hezu zum allei­ni­gen Thema wird. Die Geis­ter sind eigent­lich nur noch humo­rige Side­kicks. Als Urban-Fan­tasy-Fan kann man nur hof­fen, dass die Auto­rin in zu­künf­ti­gen Bän­den den Fan­tasy-Aspekt wie­der deut­licher in den Vor­der­grund stellt.

Wie gewohnt lässt die Autorin ihre beiden Protagonisten auch diesmal wie­der ab­wech­selnd als Ich-Er­zäh­ler agie­ren.

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Fazit:

Leider rückt die Fantasy-Idee um Geister und Dämonen in die­sem Band zu sehr in den Hinter­grund., wäh­rend das Roman­tik-Thema do­mi­niert.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Karte der Wildnis

Robert Macfarlane
Karte der Wildnis

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Übersetzung: Frank Sievers, Andreas Jandl

Gedanken über wilde …

Klappentext:

Wo gibt es heute noch Wildnis? Robert Macfarlanes Suche nach den letz­ten un­be­rühr­ten Fle­cken Natur wird zum le­ben­di­gen Streif­zug. Er ent­deckt ab­ge­le­gene In­seln und ver­bor­gene Ge­birge, durch­wan­dert un­weg­same Moore und un­durch­dring­liche Wäl­der. Er schwimmt in bran­den­der See und in ste­hen­den Ge­wäs­sern, er­klimmt wind­um­toste Gipfel, schläft in Sand­kuh­len. Und er be­gibt sich auf die Spu­ren der­je­ni­gen, die diese Orte vor ihm auf­such­ten: Pil­ger und Phi­lo­so­phen, For­scher und Lite­ra­ten. Eine sprach­mäch­tige Ein­la­dung zum Stau­nen.

Rezension:

Wenn man in dichtbesiedelten Ländern lebt, ist die Natur natürlich oft fern. Oder viel­leicht doch nicht? Auch in hoch­indus­triali­sier­ten Län­dern gibt es oft noch Fle­ckchen ech­ter Wild­nis – wenn man nur weiß, wo die zu fin­den sind.

Robert Macfarlane mag Wildnis. In seiner Heimat Großbritannien ist diese aber nicht gerade leicht zu fin­den. Doch auch hier gibt es Stel­len, die ech­ter Wild­nis zu­min­dest noch ähn­lich sind. Diese be­sucht er alleine oder mit Freun­den, und genau davon han­delt die­ses Buch. So­weit zu­min­dest die Theo­rie, den – ehr­lich ge­sagt – hatte ich von die­sem Buch etwas ande­res er­war­tet, als es tat­säch­lich ist. Er­war­tet hatte ich Reise- be­zie­hungs­weise Wan­der­be­schrei­bungen durch na­tur­nahe Ge­gen­den. Das fin­det sich hier aller­dings weni­ger. Na­tür­lich be­schreibt der Autor die be­such­ten Land­schaf­ten, wobei diese aller­dings eher als Bei­spiele die­nen. So gibt es zum Bei­spiel ein Kapi­tel „Moor“, in dem er von einem Aus­flug ins Rannoch Moor er­zählt. Das ist aber eher eine Ein­lei­tung, von der er schnell zu lite­ra­ri­schen Er­wäh­nungen die­ses, zu Moo­ren und ihrer Be­deu­tung für die Natur all­ge­mein und zu (mehr oder we­ni­ger be­rühm­ten) Men­schen über­geht, wel­che eine Ver­bin­dung zu die­sem und ande­ren Moo­ren hat­ten oder da­rü­ber ge­schrie­ben haben. Wirk­lich viel zum Rannoch Moor er­fährt der Leser da­ge­gen kaum. In die­sem Stil hält Robert Mac­far­lane es auch in allen ande­ren Ka­pi­teln, die sich unter ande­rem mit „Insel“, „Berg­grat“, „Hohl­weg“ und so weiter be­fas­sen. Zwi­schen­durch wer­den per­sön­liche Ge­fühle bei­spiels­weise zum Tot eines Wan­der­ge­fähr­ten ein­ge­streut. Damit hat die­ses Buch meine Er­war­tungen lei­der nur sehr an­nä­hernd er­füllt, denn über die vom Autor be­such­ten (bri­ti­schen) Land­schaf­ten habe ich dabei nur wenig er­fah­ren.

Fazit:

Dieses Buch bietet weniger Beschreibungen der besuchten Landschaf­ten als viel­mehr phi­lo­so­phi­sche Ge­dan­ken über diese.

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How to Seduce a Sorcerer

Regina Meißner
How to Seduce a Sorcerer

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Silvandors Probleme

Klappentext:

Um ihre Familie zu beschützen, willigt die junge Liora ein, die Ehefrau eines Zau­berers zu wer­den. Auf sei­ner Burg, ihrem neuen Zu­hause, ist nichts, wie es scheint. Ihren Bräu­ti­gam sieht sie erst am Tag ihrer Hoch­zeit, wo sie in einem dunk­len Ritual ver­mählt wer­den. Doch Jaro, der Zau­berer, ist ganz anders, als sie dachte. Als Hüter wacht er über die Fabel­wesen, die die Burg be­völ­kern. Wäh­rend Jaro sie mei­det, pla­gen Liora Vi­sio­nen von Geis­tern. In dem Ver­such, sie zu er­grün­den, kommt Liora Jaro immer näher. Aber er ver­birgt etwas und ihre Liebe steht unter kei­nem guten Stern …

Rezension:

Weil ihre Mutter tot und ihr Vater Alkoholiker ist, kümmert sich Liora auf­opfe­rungs­voll um ihre jünge­ren Ge­schwis­ter. Da Geld je­doch äußerst knapp ist, gibt es nie aus­rei­chend zu essen. Des­halb wil­ligt sie, als ihr ein Frem­der eine hohe Be­zah­lung an­bie­tet, wider­stre­bend ein, den auf seine Burg ver­bann­ten Zau­berer Jaro zu hei­ra­ten. Doch auf der Burg be­geg­net Liora un­heim­li­chen Wesen, und der Zau­berer bleibt auch nach ihrer Hoch­zeit vor­erst un­nah­bar.

Man muss zugeben, dass Regina Meißners Fantasy-Story auch nach den Maß­stä­ben die­ses Gen­res un­ge­wöhn­lich ist. Das fängt schon mit der Hand­lungs­welt an. Hier gibt es Men­schen, Ma­gie­be­gabte und Zau­berer, doch ist jede Aus­übung von Magie nach einem Krieg streng ver­bo­ten. Der auf seine Burg ver­bannte Zau­berer gilt als Mons­ter. Das Am­bi­ente wirkt aus­ge­spro­chen dys­to­pisch, aber deut­lich mo­derner, als man es in der High Fan­tasy ge­wohnt ist.

Dass sich manches als anders herausstellt, als es zunächst den Anschein hat, ist na­tür­lich ge­nauso zu er­war­ten, wie dass es schließ­lich doch noch zu einer Ro­manze kommt. Bei­des deu­tet ja schon der Klap­pen­text an. Die ma­gi­sche Welt, die sich Prota­gonis­tin und Leser ent­hüllt, wirkt interes­sant und neu­artig, wobei letzte­res auch daran lie­gen dürfte, dass auch mythi­sche Wesen der sla­wi­schen Kul­tur ein­ge­bun­den wer­den. Was mich da­ge­gen nicht ganz über­zeu­gen konnte, ist das Ende, wobei ich da na­tür­lich nicht auf Detail ein­ge­hen will. Auch wer­den die Hin­ter­gründe der Men­schen-Kul­tur mit ihrer strik­ten Ab­leh­nung der Magie lei­der nicht näher the­ma­ti­siert. Da bleibt eini­ges offen, was für das Ver­ständ­nis der Welt durch­aus von Be­deu­tung ge­we­sen wäre.

Die Autorin überlässt es ihrer Protagonistin, ihre Abenteuer als Ich-Erzäh­lerin zu be­rich­ten.

Fazit:

Der innovativen Story-Idee fehlt es in der praktischen Umsetzung noch an etwas Fein­schliff, um wirk­lich ‚rund‘ zu wir­ken.

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Die Chroniken von Wetherid – 1 – Die Gabe der Elfen

Christian Dölder
Die Chroniken von Wetherid – 1 – Die Gabe der Elfen

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Erwights Gegner

Klappentext:

In den Schatten alter Täler und tiefster Geheimnisse beginnt die Reise von „Die Chro­ni­ken von Wethe­rid – Die Gabe der Elfen“. In einer Welt, in der die Macht der Natur und des anti­ken Zau­bers das Gleich­ge­wicht von Leben und Tod be­stimmt, steht ein altes Buch im Mit­tel­punkt einer epi­schen Saga. Über die Jahr­hun­derte hin­weg von den Elfen wei­ter­ge­ge­ben, den wah­ren Hü­tern von Wethe­rid, birgt es das Ge­heim­nis, sich ge­gen die An­griffe der ver­ein­ten Feinde von Fall­gar zu ver­tei­di­gen.

Als das heilige Buch plötzlich verschwindet, begibt sich eine ungewöhnl­iche Gruppe von Hel­den auf eine ge­fähr­li­che Reise, um es zu­rück­zu­ho­len. Sie müs­sen tiefe Wäl­der, Städte und König­reiche durch­queren, die von ge­fähr­li­chen Krea­tu­ren und den Schat­ten ver­ges­se­ner Mächte be­wohnt sind, und das Ge­heim­nis des Buches lösen, bevor seine Ge­heim­nisse in die fal­schen Hände fal­len.

Der Kampf gegen die Zeit ist auch ein Kampf gegen sich selbst, denn die Hel­den müs­sen ihre tiefs­ten Ängste und Vor­ur­teile über­win­den, um sich zu­sam­men­zu­schlie­ßen und die dro­hende Dunkel­heit ab­zu­wen­den. „Die Chro­ni­ken von Wethe­rid – Die Gabe der Elfen“ ist eine Ge­schichte von Mut, Freund­schaft und der un­auf­halt­sa­men Kraft der Hoff­nung, die selbst in den dun­kels­ten Zei­ten leuch­tet.

Mit jedem umgeblätterten Kapitel enthüllt sich den Lesern eine Welt vol­ler Magie, Ge­heim­nisse und Aben­teuer, die sie nicht mehr los­las­sen wird. Tre­ten Sie ein in „Die Chro­ni­ken von Wethe­rid“ und wer­den Sie Teil einer Le­gende, die über die Gren­zen der Zeit hinaus be­steht.

Rezension:

Vrenli ist 40 und geht damit langsam dem Erwachsenwerten entge­gen. Als ein Frem­der er­scheint, der nach einem Buch sucht, das Vren­lis Groß­vater einst hatte, schlie­ßen er und sein Freund Wer­lis sich der Suche an. Damit be­ginnt eine Quest, der sich unter­wegs noch wei­tere Ge­fähr­ten an­schlie­ßen. Erst lang­sam er­schließt sich Vren­lis wahre Rolle.

Mit 675 Taschenbuch-Seiten, die alleine dieser 1. Band umfasst, kann man Chris­tian Döl­ders High-Fan­tasy-Aben­teuer wahr­haft als episch be­trach­ten. Dabei be­geg­nen dem Leser so ziem­lich alle men­schen­ähn­li­chen Fan­tasy-Wesen, die man aus die­sem Genre ge­wohnt ist. Und ein paar mehr. Schon beim Prota­gonis­ten Vrenli wird näm­lich bis zum Ende des Ban­des nicht klar, was er eigent­lich ist. Zu­min­dest ist er weder Mensch noch Elf oder Zwerg. Episch ist aber auch die Er­zähl­weise des Autors, was dazu führt, dass die Hand­lung erst nach einer er­heb­li­chen An­zahl von Sei­ten be­ginnt, interes­sant zu wer­den und das Inte­resse des Lesers zu fes­seln. Zu Be­ginn fol­gen wir der lang­sam wach­sen­den Reise­ge­mein­schaft und er­le­ben mit die­ser einige klei­nere Aben­teuer, bevor über­haupt klar wird, wo­rum es eigent­lich wirk­lich geht. Ab einem ge­wis­sen Punkt kann die Story dann packen, nur kommt der reich­lich spät. Nach mei­ner Mei­nung könnte diese Ge­schichte deut­lich ge­strafft wer­den, indem man be­lang­lose Ne­ben­hand­lungen heraus­kürzt. Das würde der sehr aus­ho­len­den Hand­lung sicher keines­falls scha­den, son­dern dem Ge­sche­hen im Ge­gen­teil zu­gute­kom­men. Als Leser muss man hoffen, dass sich der Autor in kom­men­den Bän­den stär­ker auf die Haupt­hand­lung kon­zen­triert.

Auch wenn Vrenli zweifellos der Hauptprotagonist ist, spaltet sich die Hand­lung in­folge immer wie­der er­fol­gen­der Auf­tei­lungen der Prota­gonis­ten­gruppe wie­der­holt in meh­rere Teil­hand­lungen auf, die er­zäh­le­risch den ver­schie­de­nen Teil­neh­mern der Quest fol­gen.

Fazit:

Die epische Fantasy-Handlung leidet leider an einer (zu) ausschweifenden Er­zähl­weise des Autors.

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Mydworth – 6 – Countdown im Cockpit (Hörbuch)

Matthew Costello, Neil Richards
Mydworth – 6 – Countdown im Cockpit (Hörbuch)

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Übersetzung: Sabine Schilasky
Sprecher: Demet Fey

Technische Probleme

Klappentext:

Die weltberühmte Pilotin Amelia Earhart ist zu Besuch in Myd­worth und sam­melt dort Geld für eine spek­ta­ku­läre Flug­show, auf der nur weib­li­che Pi­lo­tin­nen auf­tre­ten sol­len. Lady Lavinia ist ein gro­ßer Fan der be­ein­dru­cken­den Flie­gerin und auch Kat und Harry sind sehr ge­spannt auf die Show. Doch es gibt offen­bar je­man­den, der die­sen Auf­tritt mit allen Mi­tteln zu sa­bo­tie­ren ver­sucht. Als Amelia nur knapp einem heim­tü­cki­schen An­schlag auf ihr Leben ent­geht, zö­gern Lord und Lady Mor­timer kei­nen Mo­ment und set­zen alles daran, die Pilo­tin zu schüt­zen.

Rezension:

Amelia Earhart besucht Mydworth – das ist natürlich die Nach­richt in dem klei­nen Städt­chen! Doch schon bei der An­kunft ent­geht die be­rühmte Pilo­tin nur knapp einer Ka­tas­tro­phe. Bei einer Be­sich­ti­gung der not­ge­lan­de­ten Ma­schine stellt Lord Mor­timer Mani­pu­la­tio­nen fest. Doch wer könnte einen Nut­zen aus einem An­schlag au Ear­hart zie­hen?

Dass sie die Themen ihrer Cosy-Crime-Reihe erfolgreich variie­ren kön­nen, haben Matthew Cos­tello und Neil Richards in den ver­gange­nen Bän­den mehr­fach er­folg­reich be­wie­sen. Schon in den Bän­den 3 („Spur nach Lon­don“) und 5 („Töd­liche Fracht“) prä­sen­tier­ten sie ge­lungene Fälle ohne Mord, was in die­sem Genre eher sel­ten vor­kommt und des­halb be­son­ders auf­fällt. Auch dies­mal wei­chen sie vom klas­si­schen Auf­bau der­ar­ti­ger Kri­mis ab. Mit der Inte­gra­tion einer rea­len his­to­ri­schen Per­sön­lich­keit be­tre­ten sie für diese Reihe er­neut Neu­land. Lei­der kann man im vor­lie­gen­den Band eher weni­ger von einer er­folg­rei­chen Vari­ation spre­chen. Die Hand­lung kann nicht wirk­lich mit­rei­ßen, zu­mal Amelia Ear­harts Schick­sal ja all­ge­mein be­kannt ist und man da­her von An­fang an rela­tiv sicher aus­schlie­ßen kann, dass ihr im Rah­men der Hand­lung etwas Ernst­haf­tes pas­siert. Aber auch sonst hält sich die Span­nung eher in Gren­zen. Die Hand­lungen des in den bis­heri­gen Bän­den gut funktio­nie­ren­den Prota­gonis­ten-Ehe­paars blei­ben er­staun­lich blass. Somit ist Band 6 der mit Ab­stand schwächste der bis­heri­gen Reihe.

Die Stilmittel des Buches sowie der Hörbuch-Umsetzung entsprechen da­ge­gen dem Ge­wohn­ten.

Fazit:

Die Idee, eine reale historische Person in die Welt dieser Cosy-Crime-Reihe ein­zu­be­zie­hen, funktio­niert lei­der nur mäßig.

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