Beast Changers – 1 – Im Bann der Eiswölfe

Amie Kaufman
Beast Changers – 1 – Im Bann der Eiswölfe

Übersetzung: Britta Keil

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r

Das Versteck der Drachen

Klappentext:
Als sich die 12-jährige Rayna umzingelt von Eiswölfen in einen Feuerdrachen verwandelt, muss sie auf ihren neuen mächtigen Drachenschwingen fliehen – schließlich sind Wölfe und Drachen seit jeher erbitterte Feinde. Was Rayna nicht ahnt: In den Adern ihres Zwillingsbruders Anders fließt das Blut eines Eiswolfs. Undenkbar in der Welt der Tierwandler! Während Anders von nun an bei den Eiswölfen dazu ausgebildet wird, Feuerdrachen zu jagen, hat er in Wahrheit ein ganz anderes Ziel vor Augen: die uralte Feindschaft zwischen Wölfen und Drachen zu brechen – und seine Schwester zu retten …

Rezension:
Seit sie mit 6 Jahren aus dem Waisenhaus ausgerissen sind, schlagen sich die 12-jährigen Zwillinge Anders und Rayna mit Taschendiebstählen durchs Leben. Die monatliche Bewerbungszeremonie, in der sich andere ihres Alters um die Aufnahme in die Garde der Eiswölfe bewerben, bietet da immer gute Gelegenheiten. Wer sich bei dieser Zeremonie durch Berührung eines magischen Stabes in einen Eiswolf verwandelt, steigt automatisch zu den Angesehenen der Stadt auf. Eine kleine Panne zwingt die Zwillinge dazu, sich dem Test zu unterziehen. Da aber jeder weiß, dass die Gabe vererbt wird, haben sie sowieso keine Chance – denken sie zumindest. Als Rayna allerdings den Stab anfasst, verwandelt sie sich vor aller Augen in einen Feuerdrachen, den schlimmsten Feind der Eisdrachen. Sofort greifen alle den Drachen an. Um seiner Schwester zu helfen, greift Anders den magischen Stab, um ihn als Waffe zu verwenden – und wird zum Eiswolf. Offiziell müssten sie jetzt erbitterte Gegner sein.
Auf Gestaltwandler trifft man in der Fantasy immer wieder. Amie Kaufman gelingt es trotzdem, dem Thema in ihrer neuen Jugend-Fantasy-Reihe neue Aspekte abzugewinnen. Dass enge Verwandte sich in unterschiedliche Wesen verwandeln können, sollte in dieser Fantasywelt eigentlich unmöglich sein. Dass beide Wandlerspezis seit einem großen Krieg Erzfeinde sind, bildet die Grundlage der Handlung. Damit ist das Konfliktpotential begründet, mit dem sich die beiden jungen Protagonisten auseinandersetzen müssen. Dabei folgt der Erzählfokus zumindest in diesem 1. Band Andres, der fortan an der Akademie der Eiswölfe ausgebildet wird und über das Schicksal seiner Schwester lange im Dunklen bleibt. Natürlich findet er dort neue Freunde, die teilweise aus erheblich besseren Verhältnissen stammen. Damit bildet sich allerdings die Frage, inwieweit er diesen bei allem, was im Zusammenhang mit seiner Drachenschwester steht, trauen kann, zu einem 2. Handlungsschwerpunkt heraus.
Die Autorin weiß mit einem angenehm lesbaren Stil zu überzeugen. Dabei wird der Leser ohne größere Abschweifungen durch die Handlung geführt.
Im vorliegenden Hörbuch wird die Geschichte vom Schauspieler Julian Greis vorgetragen, dessen jung wirkende Stimme gut zu den überwiegend jungen Charakteren passt. Seine Sprechweise konnte mich im Gegensatz dazu jedoch nicht gänzlich überzeugen. Ob es sich um eine ungekürzte Lesung handelt, ist dem CD-Pack leider nicht zu entnehmen, das sich in dieser Hinsicht keine Informationen finden lassen. Zumindest die im Buch vorhandene Danksagung der Autorin fehlt jedenfalls.
Eine Information am Rande: Obwohl der deutsche Reihentitel „Beast Changers“ wirkt, als wäre er 1 : 1 vom englischen Original übernommen worden, ist dem nicht so. Im Original heißt die Reihe nämlich „Elementars“ und dieser Band schlicht „Ice Wolves“.
Dieser Auftakt der „Beast Changers“-Reihe kann überzeugen. Band 1 bildet einen in sich abgeschlossenen (Teil-)Handlungsbogen und macht dennoch Lust auf den weiteren Fortgang der Handlung um die beiden ungleichen Zwillinge.

Fazit:
Ein überzeugender Start in eine neue Fantasywelt.

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Emily Pitkin – 1 – Der Ring des Magiers

Michael Derbort
Emily Pitkin – 1 – Der Ring des Magiers

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Ein Punk unter Dämonen

Klappentext:
Nach dem tragischen Unfalltod ihrer Eltern steht Emily Pitkins Leben auf dem Kopf. Die Jugendfürsorge schickt die 16-jährige kurzerhand zu ihrem Onkel Nathaniel, den sie kaum kennt. Das erste Aufeinandertreffen fällt auch wenig vielversprechend aus. Erst so nach und nach gewöhnen sich beide aneinander.
Bereits nach kurzer Zeit wird Emily von intensiven Albträumen heimgesucht. Gleichzeitig offenbart sich, dass Emily besondere Fähigkeiten hat. Etwas unfassbar Böses plant indessen seine Niederkunft auf die Erde und ob Emily will oder nicht, muss sie selbst mit den neu entdeckten Kräften den Kampf dagegen aufnehmen …

Rezension:
Emily ist zwar nicht gerade die Mustertochter, als ihre Eltern bei einem Unfall sterben, ist sie aber dennoch geschockt. Da sie erst 16 ist, wird sie vor die Wahl gestellt, die kommenden beiden Jahre entweder in einem Heim oder bei ihrem Onkel, den sie gar nicht kennt, zu verbringen. Da ist der Onkel natürlich das kleinere Übel, doch wohnt der im tiefsten Schottland. Allein das ist für die Punkerin aus dem Weichbild Londons schon eine große Umstellung. Was sie dort allerdings erfährt, bringt ihr Weltbild völlig durcheinander. Schon bald muss Emily sich mit Dämonen herumschlagen.
Die Ausgangssituation in Michael Derborts neuer Jugend-Urban-Fantasy-Reihe ähnelt dem im Genre Üblichen. Eine jugendliche Protagonistin muss sich überraschend in ein neues Leben einfügen und erfährt in diesem Zusammenhang Dinge, die jenseits der allgemein akzeptierten Naturgesetze liegen. Dieses schon oft gelesene Grundmuster funktioniert immer wieder, so auch hier. Neben Geheimnissen ihrer Familiengeschichte muss sich die Protagonistin mit einem magischen Erbe auseinandersetzen, das sie zur Dämonenjägerin macht. Diese Story-Idee weckt das Interesse von Genre-Fans. An dieser Stelle kommt allerdings ein großes Aber. So gut die Idee ist, so suboptimal ist leider die Umsetzung gelungen. Weder die Protagonistin noch irgendein anderer Charakter besitzt eine für den Leser erkennbare Persönlichkeit. Emily soll eine unangepasste Jugendliche sein, das ‚Schlimmste‘, was man davon liest, ist aber das Wort „Scheißgefühl“, auf das ihr ‚Onkel‘ empfindlich reagiert. (Wieso ich „Onkel“ in Anführungszeichen setze, hat seinen Grund, der sich beim Lesen offenbart und den ich nicht vorwegnehmen will.) Diese fehlende Persönlichkeit führt leider dazu, dass man sich als Leser mit keinem der Charaktere irgendwie verbunden fühlt und die Story nicht lebendig wirkt.
Natürlich handelt es sich hier um den 1. Band einer Reihe, sodass der Autor durchaus die Möglichkeit hat, in dieser Hinsicht in den kommenden Bänden ‚nachzubessern‘. Die Storyidee erscheint nämlich durchaus tragfähig, und es wäre sicher schade, sie durch eine schwache Ausarbeitung der Handelnden in den Sand zu setzen.

Fazit:
Die interessante Idee hinter dieser Urban Fantasy mit junger Protagonistin leidet leider an einer schwachen Ausarbeitung der Charaktere.

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Die Saga von Eldrid – 1 – Der Spiegelwächter

Annina Safran
Die Saga von Eldrid – 1 – Der Spiegelwächter

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Ärger mit dem Spiegelbild

Klappentext:
Die Saga von Eldrid beginnt
Fünf Spiegel, fünf Häuser, fünf Spiegelwächter, eine magische Welt: Eldrid.
Die Spiegelwächter versuchen das wertvolle Licht von Eldrid zu bewahren, aber sie kämpfen gegen Godal, den übermächtigen Schatten, und Zamir, den Schöpfer der Dunkelheit. Ludmilla wird zu Hilfe gerufen, um Godal einzufangen. Doch Zamir durchkreuzt die Pläne der Spiegelwächter und beschwört ein Unheil in Eldrid hervor. Der Kampf gegen die Dunkelheit beginnt. Wird Ludmilla ihre Mission durchführen können?

Rezension:
Da ihre Eltern ständig auf Reisen sind, lebt die 15-jährige Ludmilla bei ihrer Großmutter. Hier gefällt es ihr auch erheblich besser als bei ihren Eltern, denn Oma Mina lässt ihr einige Freiheiten. Nur Internet ist im Haus tabu – genau wie ein Zimmer, das Ludmilla versprechen musste, nie zu betreten. Aber sie ist neugierig. Eines Tages ‚leiht‘ sie sich den Schlüssel und untersucht das Zimmer. Außer einem komischen Standspiegel findet sie aber nichts Beachtenswertes. Nach einer Berührung beginnt der Spiegel plötzlich zu leuchten. Ludmilla findet heraus, dass sie diesen durchqueren kann und so in einer anderen Welt landet. Einer durch und durch magischen Welt, in der sie auf den Wächter des Spiegels trifft. Doch diese Welt hat ein Problem, welches ihre Oma in ihrer Jugend heraufbeschworen hat.
In ihrem Urban-Fantasy-Abenteuer geht Annina Safran von der nicht ganz neuen Ausgangslage aus, dass ein junger Protagonist auf ein magisches Familiengeheimnis stößt. Anders als in vielen ähnlichen Büchern gehört ihre Protagonistin allerdings zur Kategorie „aufmüpfiger Teenager, definitiv nicht pflegeleicht“. Ein ausdrückliches Verbot ihrer Oma, die andere Welt namens Eldrid jemals wieder zu besuchen, ignoriert sie natürlich umgehend. Damit stürzt sich die Protagonistin in ein gefährliches Abenteuer – und ihre Großmutter in Schwierigkeiten, als Tochter und Schwiegersohn nach einer längeren Geschäftsreise ihre Tochter besuchen wollen.
Die meisten Leser werden beim Vornamen Ludmilla natürlich zunächst an Russland oder zumindest Osteuropa denken. Der Name der Großmutter (Mina) lässt daran natürlich schon Zweifel aufkommen. Spätestens bei der Erwähnung von Ludmillas Familiennamen Scathan muss man jedoch an einen ganz anderen Kulturkreis denken. Eine Erklärung dieses gewissen Widerspruchs bleibt allerdings zumindest in diesem Band aus.
Die fremde Welt und deren Geheimnisse sind natürlich ein zentrales Element der Geschichte, doch wird auch Wert auf die Charaktere gelegt. Während die Protagonistin überraschend bereit ist, Verantwortung für von ihr nicht verschuldete Entwicklungen zu übernehmen, muss sich ihre Großmutter mit ihrer Schuld und deren Folgen, die jetzt die geliebte Enkelin in Gefahr bringen, auseinandersetzen. Etwas überraschend kommt dann das Ende des Buches mitten in der Handlung. Dass es sich um den 1. Band eines Mehrteilers handelt, ist zunächst nämlich nicht erkennbar. Der Reihentitel wird auf dem Cover gar nicht erwähnt. Allerdings ist Band 2 mit dem Titel „Die Suche nach dem Schattendorf“ bereits verfügbar.
Zu Beginn wirkte der Stil der Autorin auf mich etwas gewöhnungsbedürftig, ohne dass ich das näher begründen kann. Allerdings fand ich dann überraschend schnell hinein, woraufhin er sich als angenehm lesbar erwies. Nach dem abrupten Ende bleibt einem fast keine andere Wahl, als sich in die Fortsetzung zu stürzen.

Fazit:
In dieser Urban Fantasy muss sich ein Teenager mit den Problemen einer Parallelwelt auseinandersetzen.

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Danas Abenteuer – 1 – Dana und das Geheimnis des magischen Kristalls

Thomas L. Hunter
Danas Abenteuer – 1 – Dana und das Geheimnis des magischen Kristalls

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Im Labyrinth der Höhlen

Klappentext:
Vor langer Zeit ist ein magisches Experiment schiefgegangen. Ein uraltes Volk, das es durchgeführt hatte, musste die Konsequenzen tragen. Die magische Explosion hat alle aus ihrer Zeit gerissen. Dana wurde als Baby dann von Zwergen gefunden und aufgezogen. Dort erfährt sie an ihrem zehnten Geburtstag von ihrer Herkunft und der ihres Volkes, das nicht nur sehr alt wurde, sondern auch außergewöhnliche Fähigkeiten besaß. Neugierig und voller Begeisterung versucht sie nun, mehr über sich und ihr Volk zu herauszubekommen. Während der Suche nach ihrer Vergangenheit trifft sie auf einen Geist. Dieser ist aus ihrem Volk, der sie anleitet und ihre Ausbildung zur Magierin überwacht. Sie lernt die alten Bücher zu lesen und wie sie Magie einsetzen kann. Er erzählt ihr, was damals passiert ist und sie möchte natürlich nach ihren Eltern und ihrem Volk suchen – selbst wenn sie die Zeit überlisten muss. Natürlich lernt sie auch, das Leben zu achten. Während der Ausbildung bekommt sie vom König der Zwerge den Auftrag, ihnen bei einem Problem im Gebirge zu helfen. Nach einer Katastrophe vor über einhundert Jahren kann keiner den Berg verlassen. Jeder, der sich damit beschäftigt hatte, war daran gescheitert. Die Zwerge hoffen nun, dass sie mit ihren magischen Fähigkeiten dieses Problem beheben könnte. Bei der Suche nach einer Lösung und nach ihrer Vergangenheit muss sie viele Abenteuer überstehen. Sie erfährt immer mehr von ihrer Herkunft und lernt bei ihren Nachforschungen immer mehr Charaktere kennen, die Kontakt zu ihrem Volk hatten und sie bei ihren Aufgaben mit Rat und Tat unterstützen. Zum Glück ist sie nicht alleine. Shari, ihre kleine Fee, und Gomek, der Zwergenjunge, begleiten und unterstützen sie tatkräftig. Ist diese Aufgabe überhaupt von einer Zehnjährigen und ihren jungen Freunden zu schaffen? Sie lassen sich jedenfalls nicht abschrecken und versuchen alles, um ihr Ziel zu erreichen.

Rezension:
Dana ist als Findelkind bei den Zwergen aufgewachsen. Über das Volk, dem sie eigentlich angehört, weiß sie so gut wie nichts. Als jedoch in einer entfernten Höhle etwas gefunden wird, was mit Danas Volk im Zusammenhang stehen könnte, nimmt ihr Vater sie mit. Vielleicht kann seine Ziehtochter irgendwie helfen, dabei ist an dem Tag doch gerade erst ihr 10. Geburts- beziehungsweise Auffindetag. Was sie sieht, weckt Danas Interesse, und so geraden sie und ihre
Freunde schon bald von einem Abenteuer ins nächste.
Wenn man das Alter der Protagonistin betrachtet, ist natürlich anzunehmen, dass sich Thomas L. Hunters Fantasy-Reihe auch primär an jüngere Leser wendet. Selbst in Jugend-Fantasy-Werken sind die Protagonisten schließlich meist etwas älter als Dana. Genau dieser Punkt ist allerdings etwas problematisch. Während man ganz am Anfang noch glauben könnte, das Buch wäre für Leser im Alter der Protagonistin geeignet, ändert sich das im Verlauf der Handlung deutlich. Sprachlich dürften die meisten Kinder dieses Alters wohl etwas überfordert sein. Auch wirkt Danas Sprech- und teilweise auch Handlungsweise auf mich nicht zu ihrem Alter von 10 Jahren passend. Ihre Formulierungen wirken – zumindest auf mich – oft viel zu erwachsen.
Wenn man allerdings bereit ist, diese Altersprobleme auszuklammern, bekommt man ein durchaus interessantes Fantasy-Abenteuer geboten. Die Zwerge, die seit einem magischen ‚Unfall‘ in ihrer unterirdischen Welt eingeschlossen sind, schöpfen aufgrund des jüngsten Fundes nämlich Hoffnung, ihr Pflegling könnte trotz des geringen Alters über die Fähigkeiten verfügen, ihnen ihre Freiheit wiederzugeben. Deshalb hindern sie die Protagonistin auch nicht daran, sich auf nicht ungefährliche Abenteuer einzulassen. Im Unterschied zu anderen Fantasy-Abenteuern mit jungen Helden, liefert die Story hier also einen nachvollziehbaren Grund, wieso einem sehr jungen Protagonisten gestattet wird, sich auf Gefahren einzulassen. Natürlich findet Dana im Laufe der Geschichte tatsächlich etwas über ihr Volk heraus. Wenn es nicht so wäre, würde das den Leser wohl auch verwundern.
Die Welt, in der Danas Abenteuer spielt, ist anders, als man es aus ähnlichen Büchern kennt, leben die Zwerge doch in einem gigantischen System von Höhlen. Allerdings stellt gerade das das Vorstellungsvermögen des Lesers teilweise auf die Probe. Sich alles, was man zusammen mit der Protagonistin erlebt und sieht, in Höhlen vorzustellen, fällt teilweise nicht leicht.
Der Stil des Autors ist gut lesbar, was allerdings – wie bereits erwähnt – weniger auf Leser im Alter der Protagonistin zutreffen dürfte, für die sowohl Satzbau als auch benutzte Begriffe eventuell etwas zu anspruchsvoll seien dürften. Da es sich um den 1. von unbekannt vielen Bänden handelt, bleibt das Ende natürlich relativ offen und harrt der Fortsetzung.

Fazit:
Dieses Fantasy-Abenteuer um eine sehr junge Protagonistin eignet sich eher für Leser, die merklich älter als diese sind.

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Das Erbe des Hexenjägers

Matthias J. Diaz
Das Erbe des Hexenjägers

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Showdown unterm Humboldhain

Klappentext:
Die Hexen sind nicht ausgestorben. Sie haben nur gewartet …
Berlin 2019. Der Student Robert Terwin staunt nicht schlecht, als sein entfremdeter Onkel Alois unter ungeklärten Umständen verstirbt und ihm seine Villa im schicken Stadtteil Zehlendorf vermacht. Einzige Bedingung: Er muss die Nacht vor Allerheiligen darin verbringen.
Was nach schnellem Reichtum klingt, stellt sich bald als unerwünschtes Eintauchen in die Phantasiewelt eines Wahnsinnigen heraus. Nicht nur behauptet Alois in seinen Aufzeichnungen, Hexenjäger aus einem Geschlecht von Hexenjägern zu sein, das zurückreicht bis in die Zeit des Dreißigjährigen Krieges. Auch Robert selbst soll als jüngstem Spross einer gesegneten Blutlinie eine besondere Rolle im Kampf gegen die Hexen zukommen.
Das Ganze klingt nach Hirngespinsten, bis dunkle Mächte aus dem Reich des Aberglaubens höchstpersönlich vor der Haustür stehen und ein ziemlich eigenwilliges Team von Hexenjägern aus aller Welt auf den Plan tritt. Mit einem Mal geht es darum, die Vollendung eines Rituals zu verhindern, für das die Mongolenangriffe des 13. Jahrhunderts und die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl nur die Vorbereitung waren …

Rezension:
Als der Politikstudent Robert erfährt, dass sein Onkel ihm eine Villa im noblen Berliner Stadtteil Zehlendorf vererbt hat, wundert er sich. Schließlich hat er diesen Onkel nie kennengelernt, spricht sein Vater doch nie über seine Familie. Etwas verwundert ist er nur über die Bedingung, dass er die Halloween-Nacht in der Villa verbringen muss – und zwar alleine. Diese Nacht ist schon heute. In der Villa findet Robert heraus, dass die jeweils erstgeborenen Söhne seiner Familie seit Jahrhunderten Hexenjäger sind. Diesen Job hat er jetzt zusammen mit dem Haus geerbt. War sein Onkel verrückt? Eine dunkle Kreatur, die ihn durch einen Trick dazu bringt, sie einzulassen, überzeugt Robert schnell vom Gegenteil. Zum Glück melden sich schnell andere Hexenjäger bei ihm, um zu helfen und ihn auszubilden. Schnell stellt Robert fest, dass die Hexenjäger ein sehr bunter Haufen sind. Von einem russischen Mönch über einem Argentinier bis zu einer israelischen Soldatin findet sich so ziemlich alles in der Gruppe.
Geschichten über Hexen und auch Hexenjäger finden sich in der Urban Fantasy relativ häufig. Dass solche Abenteuer im heutigen Deutschland angesiedelt sind, ist schon seltener der Fall. Matthias J. Diaz siedelt sein Buch nun mitten in Berlin (und dessen näherer Umgebung) an. Da müssen schon mal bekannte Örtlichkeiten wie Schloss Charlottenburg oder der Bunker im Humboldhain als Schau- und Kampfplätze herhalten. Aber gerade das macht einen Teil des Reizes dieses Buches aus. Auch die sehr durchmischte Gemeinschaft der Hexenjäger hebt es von ähnlichen Werken ab. Um die Aufzeichnungen des gerade nicht greifbaren russischen Mönches zu übersetzen, muss da der beim Geheimdienst tätige Vater der Israeli schon mal den Kontakt zu einem Ex-NVA-General herstellen.
Damit wären wir allerdings bei einem Problem, das (wie auch in vielen anderen Büchern mit einer ähnlich bunten Protagonisten-Truppe) nicht thematisiert wird. Alle Beteiligten unterhalten sich völlig problemlos über alles Mögliche. In welcher Sprache sie dies tun, wird zwar nicht ausdrücklich gesagt, da aber auch alte Beschriftungen gelesen werden, dürfte es sich um Deutsch handeln. Woher können die Hexenjäger aus allen Winkeln der Welt alle fließendes Deutsch?
Interessante Einfälle abseits des in der Urban Fantasy Gewohnten und ein gelungener Stil mit augenzwinkerndem Unterton prägen das Buch. An manchen Stellen musste ich sogar laut lachen. Zitat gefällig?
„Muss echt sein“, erklärte sie. „Rate mal die E-Mail Endung.“
Er überlegte kurz. Deutscher. Im Ruhestand. „Aol.com?“
„Bingo! Kriegt man doch dazu, wenn man Rentenzahlungen beantragt, oder?“
(aus Kapitel 16 – Geheimnis)
Allen, die sich für nicht ganz bierernste Urban Fantasy mit Berliner Lokalkolorit begeistern können, kann dieses Buch nur empfohlen werden.

Fazit:
Hexenjäger, die sich außer mit Hexen auch mit der deutschen Realität abplagen müssen, sollen die Welt retten. Ob Berlin das überlebt?

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Schiff der Spione

Michael Schmidt (Hrsg.)
Schiff der Spione

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Quer durch die Phantastik

Klappentext:
Fantasyguide präsentiert: Schiff der Spione
Der fünfte Band der Anthologiereihe

Rezension:
Enthaltene Geschichten:
Mystery:
G. V. Anderson – Das Steingeschöpf
Merlin Thomas – Lesereise
Ellen Norten – Der Gipskopf von Pestum
Fantasy:
Nina Teller – Shinrais Gebet
Christel Scheja – Hedrels Fluch
Achim Hildebrand – Der Kopfgeldjäger
Michael Schmidt – Das Mädchen Jolanda
Galax Acheronian – Dunkelheit
Steampunk:
Torsten Scheib – Schiff der Spione
Andreas Flögel – Büro für Dämonenangelegenheiten – Sektion Berlin
Science Fiction:
Diane Dirt – Die Sitzung
Frederic Brake – Alte Spuren
Uwe Hermann – Der Aushilfswächter
Mack Reynolds – Er wusste Bescheid
Von einem Meuchelsänger, der sich schon wieder vor Verfolgern retten muss, von einer heiligen Hüterin eines magischen Artefakts, von einem Dämonenjäger in kaiserlichem Auftrag, von einer Welt, in der Lesen lebensgefährlich sein kann, und noch manch anderem handeln die Geschichten dieser Anthologie. Die Bandbreite erstreckt sich dabei von Mystery und Fantasy über Steampunk bis zu SciFi. Unter den Autoren begegneten mir gute Bekannte wie auch solche, von denen ich zuvor nie gehört hatte. Wie bei Anthologien gewohnt, gefallen einem natürlich nicht alle Beiträge gleichermaßen gut. Da es den Rahmen dieser Rezension sprengen würde, auf alle 14 enthaltene Kurzgeschichten einzeln einzugehen, picke ich hier nur die heraus, die mich besonders überzeugen konnten.
In „Der Kopfgeldjäger“ von Achim Hildebrand begegnet einem ein schon aus diversen Geschichten bekannter Protagonist wieder, der Meuchelsänger Niddel. Diesmal muss er sich vor einem Kopfgeldjäger in Sicherheit bringen. Dass die Stadt gerade von einem gegnerischen Heer belagert wird, was ihn daran hindert, diese einfach zu verlassen, macht das Unterfangen nicht einfacher. Wie gewohnt werden alle Niddel-Fans in dieser kurzen Fantasy-Story wieder gut unterhalten.
Christel Scheja erzählt in „Hedrels Fluch“ die Geschichte eines Mädchens, dass schon im Baby-Alter in einen von der Außenwelt isolierten Tempel gebracht wurde. Dort wuchs es auf, um zur Hüterin eines magischen Schwerts zu werden. Doch schon als Kind kommen Hedrel Zweifel an der Sache. Als sie erkennt, welche Bewandtnis es mit ihrem ‚Schützling‘ wirklich hat, ändert sich ihr Leben grundlegend.
Das „Büro für Dämonenangelegenheiten“ ist im kaiserlichen Deutschland für eben diese Wesen zuständig. Andreas Flögel erzählt uns vom Agenten Müller, der aus der Provinz ins Büro Berlin versetzt wird, wo sein Verständnis seiner Aufgaben mit einer unerwarteten Herausforderung konfrontiert wird. Auch wenn diese Kurzgeschichte hier unter der Kategorie „Steampunk“ aufgelistet wird, fällt sie wohl eher unter Fantasy.
Nicht vergessen werden soll natürlich auch Michael Schmidts „Das Mädchen Jolanda“, das dem Leser ein Wiedersehen mit der Fantasy-Welt Saramee bietet.
Allerdings muss ich auch die Geschichte erwähnen, die nach meiner Meinung den Tiefpunkt dieser Anthologie darstellt. Damit meine ich „Das Steingeschöpf“ von G. V. Anderson. In der Kurzgeschichte wird von einem jungen Bildhauer erzählt, der sich um belebte Steinfiguren kümmert. Nebenbei bekommt der Protagonist Schwierigkeiten mit den Nazis, beginnt die Geschichte doch im Deutschland des Jahres 1928. Dabei muss ich jedoch feststellen, dass ich weder den Fantasy-Part noch dessen Zusammenhang mit dem politischen Thema wirklich verstehe. Aber solche Schwachpunkte finden sich ja in beinahe jeder Anthologie.
Insgesamt muss hier aber wieder festgestellt werden, dass auch in der mittlerweile 5. Anthologie des Fantasyguide wohl jeder Fan phantastischer Geschichten für ihn passenden Lesestoff finden dürfte.

Fazit:
In dieser Anthologie, die auf ein spezielles Überthema verzichtet, versammeln sich Kurzgeschichten aller phantastischer (Sub-)Genres.

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Die Bibliothekare – 4 – Das dunkle Archiv

Genevieve Cogman
Die Bibliothekare – 4 – Das dunkle Archiv

 Übersetzung: André Taggeselle

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Die Minister-Kandidaten

Klappentext:
Irene Winters hat durch ihre Arbeit als Agentin der unsichtbaren Bibliothek schon einige Abenteuer erlebt. Nun bekommt sie einen brisanten Auftrag: Eine Drachin will, dass Irene ein wertvolles Buch für sie findet. Doch Irene weigert sich, denn die Bibliothek muss neutral agieren. Damit kein anderer Bibliothekar in Versuchung gerät, mit der Drachin zusammenzuarbeiten, machen sich Irene und ihr Lehrling Kai auf die Suche nach dem Buch. Eine rasante Jagd im Amerika der 1920er-Jahre beginnt!

Rezension:
Bibliothekarin Irene ist nicht gerade glücklich, dass sie statt neuer Bücher einen Kollegen, der die Statuten der Unsichtbaren Bibliothek verletzt hat, ausfindig machen soll. Doch dann wird sie unerwartet von einer Drachin kontaktiert, die sie überzeugen will, ihr ein seltenes Buch zu besorgen. Plötzlich sind Irene und ihr drachischer Assistent in interne Probleme der Drachen verwickelt. Genau da dürfen sich die Mitarbeiter der stets neutralen Unsichtbaren Bibliothek allerdings keinesfalls einmischen. Doch für ein Zurück ist es zu spät.
Genevieve Cogmans Fantasy-Reihe „Die Bibliothekare“ führt den Leser in die Welt der Unsichtbaren Bibliothek, deren Mitarbeiter durch Portale in Parallelwelten reisen, um dort rare Bücher zu besorgen. Andere würden diese Tätigkeit auch als Stehlen bezeichnen. Was mir allerdings nicht bewusst war, als ich mich in dieses Buch stürzte, war, dass es sich um den 4. Band der Reihe handelt. Das erleichtert den Einstieg in diese Welt natürlich nicht gerade. Manches ergibt sich natürlich aus der Handlung, wie zum Beispiel die Existenz von Drachen, die sich auch in menschlicher Gestalt zeigen können. Selbst der Assistent der Protagonistin gehört zu denen. Auch Elfen werden erwähnt, kommen in diesem Band allerdings nicht persönlich vor. Auch dass die Bibliothekare durch Portale in andere Welten reisen, bleibt einem Neuleser natürlich nicht verborgen, findet der Großteil der Handlung dieses Bandes doch in einer Welt statt, die der der 1920er ähnelt. Der eigentliche Aufbau dieser Vielwelten-Welt bleibt dagegen verborgen. Wahrscheinlich wurde der zu Beginn der Reihe näher thematisiert. Obwohl die Drachen in diesem Band eine grundlegende Rolle spielen, bleiben einem ohne Vorkenntnisse auch die eigentlichen Zusammenhänge der drachischen und elfischen Welten mit denen der Menschen verborgen. Auch die Grundlagen der strikten Neutralität der Bibliothek werden im vorliegenden 4. Band nicht näher begründet. Allerdings kann man das dem Buch natürlich nicht anlasten. Neben den nichtmenschlichen Wesen spielt auch Magie, die von den Bibliothekaren durch Anwendung ‚der Sprache‘ gewirkt wird, eine erwähnenswerte Rolle.
Die Autorin erzählt das interessante und nie vorhersehbare Abenteuer ihrer Protagonistin in der 3. Person. Die Welt der Unsichtbaren Bibliothek wirkt sehr interessant und kann bestimmt noch einer ganzen Reihe von Fantasy-Abenteuern als Kulisse dienen. Der Reiz liegt dabei neben der interessanten Handlung auch in der Andersartigkeit der sich deutlich vom ‚Standart-Fantasy-Setting‘ unterscheidenden Welt.

Fazit:
Das Setting dieser Fantasy-Welt wird besonders bibliophil veranlagte Fantasy-Fans begeistern können.

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Alia – 1 – Der magische Zirkel

C.M. Spoerri
Alia – 1 – Der magische Zirkel

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Die Nehil und der Elf

Klappentext:
Sie beherrscht keines der vier Elemente Wasser, Feuer, Luft oder Erde. Jeder in Altra kann es sie nicht. Da sie demnach zu keiner ansehnlichen Arbeit taugt, wird sie an ihrem sechzehnten Geburtstag als Dienerin in den Magierzirkel von Lormir geschickt. Dort soll sie den Rest ihres Lebens verbringen. Einen Tag vor ihrer Abreise erfährt sie ein Geheimnis. Ein Geheimnis, das ihr Leben für immer verändern wird.

Rezension:
Bis zum 13. Geburtstag erwacht in jedem seine Element-Begabung. Normalerweise. Wenn es mal bei jemanden etwas länger dauert, ist das auch kein großes Problem. Derjenige wird eben im folgenden Jahr in die Gilde seines Elements aufgenommen. Doch Alia ist schon 16 – und von einer Begabung nach wie vor keine Spur. Sie ist eine Nehil. In einem solchen Fall bleibt einem keine andere Wahl, als sich als Diener beim Magierzirkel zu verdingen. Um jedoch die Geheimnisse der Magier zu wahren, dürfen Diener den Zirkel nie wieder verlassen, ihre Angehörigen nie wiedersehen.
C.M. Spoerris Fantasy-Reihe ist in einer Welt angesiedelt, in der die Wenigen ohne Element-Begabung ein Nichts sind. Zu denen gehört die Protagonistin Alia, die es deshalb nicht leicht hat. Das Leben als Dienerin des Magierzirkels erweist sich als alles andere als angenehm, oft sogar als lebensgefährlich. Natürlich spielt auch ihre Liebe eine Rolle, wobei es der Autorin allerdings gelingt, diese fern des üblichen Kitschs zu thematisieren. Soweit hätte die Geschichte eigentlich alles, sich zu einem interessanten Fantasy-Abenteuer zu entwickeln. Leider passiert über weite Teile dieses Buches einfach zu wenig. Die beiden Lebensjahre von kurz vor Alias 16. bis kurz vor ihrem 18. Geburtstag weisen erheblich zu viele Längen auf, um das Interesse des Lesers aufrechtzuerhalten. Erst zum Ende des Bandes hin wird das Geschehen spannend. Fast gewinnt man den Eindruck, dieser 1. Band würde nur die Vorgeschichte erzählen. Dafür ist er mit rund 400 Seiten aber deutlich zu lang geraden. Ob sich der Verdacht, ab hier könnte die Geschichte interessant werden, bewahrheitet, lässt sich ohne Kenntnis der Folgebände natürlich nicht beantworten.
Die Autorin erzählt Alias Geschichte aus der Ich-Perspektive der Protagonistin. Der Stil ist an sich nicht schlecht, eine deutliche Straffung der Handlung würde dem Buch allerdings sehr guttun.

Fazit:
Dieser Auftakt einer Fantasy-Reihe zieht sich zu behäbig hin, um seine Leser bei Laune zu halten.

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„Lord Breakinghams Geheimnis“, der von Rezensenten gelobte Jugendroman um einen Jungen, der unerwartet auf ein Internat gehen muss und Schockierendes über seine eigene Herkunft erfährt, ist in einer überarbeiteten Neuauflage erschienen. Ein Entwicklungsroman über den Wert der Freundschaft.
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://lordbreakingham.wordpress.com/
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Berlingtons Geisterjäger – 4 – Untotentanz

Amalia Zeichnerin
Berlingtons Geisterjäger – 4 – Untotentanz

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Flüche unter der Oper

Klappentext:
London, 1889. Der Privatdetektiv Eliott erhält den Auftrag, einige gestohlene altägyptische Antiquitäten aufzuspüren. Als ihn eine Spur nach Paris führt, trifft er dort nicht nur Victor Berlington und dessen Freund Alec, sondern auch die Hexe Fiona, die Künstlerin Nica und die Spiritistin Giselle. Wenig später bricht in der Stadt eine mysteriöse Krankheit aus, an der auch Eliott erkrankt. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, denn mehrere Patienten sterben. Und schon bald müssen sich Berlington und seine Geisterjäger mit einem weiteren Rätsel befassen, das sie unter anderem in ein Opernhaus führt…
Viktorianische Urban Fantasy mit queeren Protagonist*innen. Dieser Band ist in sich abgeschlossen und kann auch unabhängig von den vorherigen Bänden gelesen werden.

Rezension:
Als Elliot den Auftrag erhält, verschwundene altägyptische Artefakte wiederzubeschaffen, führt ihn seine Suche nach Paris. Victor und Alec sind schon seit einiger Zeit in dieser Stadt untergetaucht, ein internationaler Magier-Kongress führt auch Fiona, die von Giselle und Nica begleitet wird, in die französische Hauptstadt. Dieses Zusammentreffen bietet ihnen allen eine willkommene Gelegenheit, weiter über die ins Auge gefasste Gründung einer Geisterjäger-Agentur nachzudenken. Schnell erfordert allerdings eine mysteriöse Seuche aller Aufmerksamkeit, denn Elliot gehört zu den Erkrankten.
Nach dem Ende von Band 3, der ursprünglich den Abschluss der Trilogie um „Berlingtons Geisterjäger“ bilden sollte, sind handlungsmäßig einige Monate vergangen. Hier setzt Amalia Zeichnerin mit ihrem neuen Abenteuer um die ungleiche Gruppe um Lord Berlington an, das trotz diverser Referenzen auf das bisherige Geschehen eine relativ unabhängige Handlung bietet. Nicht nur der Handlungsort ist von London nach Paris gewandert, auch die ‚Gegner‘ sind grundsätzlich verschieden. Waren es bisher (abgesehen von lebendigen Menschen) Geister und andere jenseitige Wesen, die den Geisterjägern Probleme bereiteten, ist es diesmal die Magie eines alten Artefakts, die für Unheil sorgt.
Trotzdem bleibt natürlich vieles beim Gewohnten. Die Protagonisten sind dem Leser mittlerweile gut bekannt, und auch der Erzählstil, der wechselweise unterschiedlichen, jeweils zu Beginn des Handlungsabschnitts namentlich genannten Charakteren folgt, bleibt erhalten. Ebenso wird weiterhin der jeweilige Handlungsort und -zeitpunkt genannt, was dem Leser das Zurechtfinden sehr erleichtert. Auch die für diese Rehe schon beinahe obligatorische, explizit dargestellte homoerotische Sexszene ist wieder vorhanden. (… und auch hier wieder für die Handlung eigentlich entbehrlich.)
Der bewährte Genre-Mix aus Urban Fantasy und Steampunk mit einigen anderen literarischen Elementen kann auch im 4. Band wieder überzeugen. Der gut lesbare Stil der Autorin trägt dazu sicher nicht unwesentlich bei. Auch wenn ein Band 5 am Ende nicht ausdrücklich angekündigt wird, ist ein solcher sicher zu erwarten. Noch harrt die Gründung der Geisterjäger-Agentur ja ihrer Verwirklichung.

Fazit:
Schon 4 Bände – und der im viktorianischen Zeitalter angesiedelte Urban-Fantasy/Steampunk-Mix funktioniert noch immer.

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Waldlandchroniken – 1 – Im Schatten des Bannwalds

Peter Erikson
Waldlandchroniken – 1 – Im Schatten des Bannwalds

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Das Erbe des Lindirs

Klappentext:
Leanne ist aus dem Waldland von Andaryia geflohen, doch eine uralte Magie zieht sie zurück.
Visionen eines blutigen Krieges, den sie auslösen und der ihr Volk vernichten wird, verfolgen Leanne in ihren Träumen. In der Hoffnung, dieses Schicksal zu verhindern, flieht sie mit ihrer Freundin Ellin aus ihrer Heimat.
Tagsüber verdienen sich die beiden ihren Lebensunterhalt als fahrende Händlerinnen auf den Märkten der Königreiche von Hamnar, nachts bricht Leanne in die Burgen ein und stiehlt Schmuckstücke, die die Grenzbarone auf ihren Raubzügen ins Waldland erbeutet haben. Der letzte Einbruch misslingt. Leanne und Ellin werden von einem sadistischen Adeligen gefangen genommen, der ihnen einen Handel anbietet. Ihr Leben gegen ein magisches Artefakt, das Leanne aus einer Festung im Waldland stehlen soll. Ist sie nicht innerhalb der gesetzten Frist zurück, wird ihre Freundin sterben.
Wenn Ellin nicht auf dem Scheiterhaufen brennen soll, muss Leanne die Auslöschung ihres Volkes riskieren.

Rezension:
Seit ihre Eltern ermordet wurden, zieht Leanne zusammen mit ihrer Freundin Ellin als Händlerin durch die Lande. Nur ihre Heimat, das Waldland, meidet sie, weil es ihr widerstrebt, das Erbe ihrer Mutter anzutreten. Trotzdem ist ihr ihre Heimat nicht egal. Wo immer sich eine Gelegenheit bietet, stiehlt sie den Adligen magische Gegenstände, die aus dem Waldland stammen. Als das schiefgeht und sie gefasst wird, wird ihr ein Handel angeboten: Ihre Freiheit gegen einen lebensgefährlichen Einbruch in eine Burg der Rotkutten, eines verhassten und gefährlichen Ordens. Dazu müsste sie allerdings tief ins Waldland vordringen und sich ihrem Erbe stellen.
Mit dem 1. Band der „Waldlandchroniken“ bringt Peter Erikson eine neue Fantasy-Reihe an den Start. In seiner Welt existieren zwar Magie, magische Gegenstände und Geisterwesen, auf die ‚üblichen Verdächtigen‘ wie Werwölfe, Zwerge, Feen und dergleichen wird zumindest bisher jedoch verzichtet. Der Fokus liegt dabei ganz auf der Protagonistin Leanne, deren Geheimnisse dem Leser erst nach und nach offenbart werden. Auch wenn ihr Abenteuer aus Sicht eines auktorialen Erzählers geschildert wird, folgt die Handlung stets ihr. Was an anderen Schauplätzen geschieht, erfährt man immer erst zusammen mit der Protagonistin.
Das Buch kann überzeugen. Einzig der Sinn einer Sexszene, die zur Handlung an sich nichts beiträgt, erschließt sich mir nicht. Das ist aber auch so ziemlich das einzige Negative, dass man über dieses Buch sagen kann.
Dem Autor gelingt es, seine Leser innerhalb weniger Seiten gefangenzunehmen. Der Wunsch, die Hintergründe der Protagonistin und ihrer Welt zu erfahren, fesselt schnell an das Buch. Die Geschichte ist dabei stimmig, die Akteure glaubwürdig und nicht vorhersehbar. So muss die Protagonistin erkennen, dass nicht alle, die sie für Feinde hält, wirklich ihre Gegner sind. Wie ihr weiterer Weg und damit der dieser Reihe verläuft, lässt sich am Ende des Bandes kaum vorausahnen.

Fazit:
Ein gelungener Einstieg in eine neue, teilweise geheimnisvolle Fantasy-Welt.

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