Die Steine der Götter – 4 – Göttermagie

Julian Kappler
Die Steine der Götter – 4 – Göttermagie

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Die unvollständige Klinge

Klappentext:
Im letzten Teil der spannungsgeladenen High-Fantasy-Reihe »Die Steine der Götter« erwartet Gero und seine Gefährten ein fulminantes Finale.
Der geheimnisvolle Rat der Grauen hat es geschafft, den entscheidenden Stein der Götter, den Stein der Ysdariah, in seine Gewalt zu bringen. Und die Grauen haben noch weitere Pläne. Wird der Säbel der zehn Götter trotzdem in der großen Esse in Borburg neu geschmiedet werden können?
Der Dunkle Herrscher schickt seine Armeen gegen das hastig errichtete Bollwerk zum Schutz des Kaiserreichs. Die große Schlacht, in der sich Gero, Esme, Derio und Valentin beweisen müssen, ist unvermeidlich. Können die Gefährten zusammen mit der Kaiserlichen Nordarmee gegen Orks, Oger und leibhaftige Drachen bestehen?

Rezension:
Den Götterstein im ewigen Eis konnten sie nicht in ihren Besitz bringen. Um so überraschter sind die Gefährten nach ihrer Rückkehr, als die Mächtigen beschließen, öffentlich zu verkünden, alle 10 Steine wären vereint. Statt wie geplant aus allen 10 lassen sie nur aus den vorhandenen 9 Göttersteinen eine Klinge schmieden. Damit soll sich die Armee des Kaiserreiches der des Dunklen Herrschers stellen. Und Esme soll die Klinge führen! Ihre Gefährten werden ihr natürlich folgen. Der Rat der Grauen weiß allerdings auch noch nicht so recht, was er mit dem von ihm erbeuteten Stein anfangen soll.
Wer Julian Kappler über die „Götterpfade“ durch „Götterfeuer“ und „Götterfrost“ gefolgt ist, bekommt es im Abschluss seiner Tetralogie mit „Göttermagie“ zu tun. Leider muss ich allerdings feststellen, dass dieser 4. Band der schwächste der Reihe ist. Die Kriegshandlung nimmt einen sehr großen Teil des Buches ein, über längere Abschnitte sind die Protagonisten gar nicht am jeweiligen Handlungsort anwesend. Bisher nur am Rande erwähnte Nebenfiguren tragen die Handlung über längere Zeiträume. Auch die Rolle der Gefährten im Kampf bleibt schleierhaft. Einerseits werden sie als Volkshelden aufgebaut und dürfen den Beratungen im Königszelt beiwohnen, andererseits werden sie während der Kampfhandlungen von niederen Offizieren herumkommandiert. Da passt die Logik nicht so recht. Der Abenteuercharakter, der die bisherigen Bände prägte, bleibt weitgehend auf der Strecke. Das Handeln des Rates der Grauen wirkt dafür, dass er soviel Energie auf die Verhinderung der Wiederzusammenführung der Göttersteine investiert hat, ebenfalls planlos.
Am Stil des Autors gibt es auch hier wieder wenig zu bemängeln. Dieser Band ist durchaus lesbar und wäre für sich genommen kein schlechtes Buch. Nach dem Aufbau dieses (High-)Fantasy-Eposes über die Bände 1 bis 3 hinweg hatte ich allerdings deutlich höhere Erwartungen an das Finale. … das mich deshalb etwas enttäuscht zurücklässt.

Fazit:
Das Finale dieser High-Fantasy-Tetralogie kann die über 3 Bände aufgebauten Erwartungen leider nicht erfüllen.

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Keltâ – 2 – Diligentir

Yvonne Taddeo
Keltâ – 2 – Diligentir

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E.L.F.en und Latène

Klappentext:
Der zweite Band der Romanreihe Keltâ von Yvonne Taddeo bedeutet übersetzt „dass sie verbunden sind“. Lioba lebt seit dem Tod ihrer Eltern bei ihrer Tante im oberhessischen Ortenberg. Eigentlich wollte sie die Sommerferien nutzen, um die Spuren des sagenhaften Ganges vom Glauberg zum Kloster Konradsdorf zu finden, doch dann taucht ihre alte Freundin Aleke wieder auf.
Mit Alekes Hilfe bietet sich Lioba die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten zu erkennen und auszubauen. Auf der Suche nach den Hintergründen für ihre seltsamen Vorahnungen und Begabungen lernt sie Stück für Stück mehr über die Geschichte ihrer keltischen Vorfahren und wird dabei immer tiefer in eine uralte Fehde hineingezogen. In dieser turbulenten Zeit offenbart ihr Daniel ein Geheimnis, an dem ihre Liebe zu zerbrechen droht.
Die Autorin Yvonne Taddeo lebt, wie ihre Protagonistin Lioba, in Ortenberg. Sie verbindet das Alltagsleben in einer Kleinstadt der Gegenwart mit der Mystik des Glaubergs und seiner keltischen Vergangenheit.

Rezension:
Loiba ist eine E.L.F. und lebt im hessischen Ortenberg. Ihre Freunde ‚veredeln‘ die Abkürzung, die eigentlich für Erudite Living Form steht, meist zum Begriff Elfe. Das alles wäre kein Problem, wäre ihr Freund Daniel kein Latène, denn E.L.F.en und Latène sind seit Urzeiten verfeindet. Ihre Tante Ida, bei der Lioba seit dem Tod ihrer Eltern lebt, akzeptiert ihren Freund, doch dann taucht überraschend Liobas Freundin Aleke auf, die dem Rat der E.L.F.en angehört. Der ist Daniel jedoch ein Dorn im Auge. Dann scheint auch noch der Anführer der Latène Pläne mit Lioba zu haben.
Beim Lesen der Inhaltsangabe könnte man Yvonne Taddeos Urban Fantasy für eine Romeo-und-Juliet-Adaption halten. Ganz so ist es allerdings nicht. Auch wenn die Liebe zwischen den unterschiedlichen Teenagern viel Raum einnimmt, wird die Fantasy-Handlung davon nicht ‚erdrückt‘. Die Verknüpfung der Urban-Fantasy-Handlung mit der realen keltischen Geschichte des Handlungsortes stellt einen interessanten Ansatz dar.
Mein persönliches Problem mit diesem Buch besteht allerdings darin, dass ich Band 1 („Lubiias“) nicht kenne. Auch wenn ich mir beim Lesen manches erschließen konnte, fehlt mir beispielsweise eine genaue Erklärung, was exakt E.L.F.en oder Latène eigentlich sind oder woher die gegenseitige Abscheu stammt. Wie alt Loiba und Daniel konkret sind, erschließt sich in diesem Band auch nicht. Doch dafür kann man Buch und Autorin natürlich nicht verantwortlich machen.
Die Autorin überlässt es ihrer Protagonistin, das Geschehen selbst zu erzählen. Das Ende dieses Bandes verlangt regelrecht nach der Fortsetzung, doch werde ich persönlich mich wohl vorher der Vorgeschichte widmen müssen.

Fazit:
Diese Jugend-Urban-Fantasy weist interessante Verknüpfungen mit der realen Lokalgeschichte des Handlungsortes auf.

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Das Erbe der Macht – 19 – Blutzeit

Andreas Suchanek
Das Erbe der Macht – 19 – Blutzeit

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Das Erbe Camelots

Klappentext:
Die alte Ordnung liegt in Trümmern.
Während die Jagd nach den Überlebenden des Massakers beginnt, tauchen Jen, Alex und Kevin ein in eine längst vergangene Zeit. Bran, die alte Dame und der Verräter berichten von den tragischen Ereignissen aus den Dämmerungen des Anbeginns.

Rezension:
Nachdem Merlin vor ewigen Zeiten Arthur/Artus auf den Thron verholfen hatte, zeigten sich schnell Spannungen zwischen beiden. Die Folgen sind bis heute zu spüren. Selbst das Zweckbündnis zwischen Licht- und Schattenkämpfern kann der Bedrohung kaum wirksame Gegenwehr entgegensetzen. Zudem müssen Alex und Jen mit ihren Erkenntnissen aus Camelot klarkommen.
Nach dem ‚großen Knall‘ in Band 18 („Blutnacht“) widmet dieser der fernen Vergangenheit viel Raum. Einen erheblichen Anteil nehmen Rückblenden in die Zeit Camelots ein, die die Entstehung der Spannungen aufzeigen. Speziell die aktuellen Inkarnationen Guineveres und Lancelots müssen da einiges verarbeiten. Eine Lösung des Problems ist nicht in Sicht. Stattdessen gibt es schon wieder neue Opfer. Ob alle von Bran angerichteten Schäden permanent sind oder manches noch rückgängig zu machen ist, bleibt abzuwarten.
Man kann es nicht leugnen; Andreas Suchaneks Urban-Fantasy-Reihe „Das Erbe der Macht“ bleibt nach wie vor spannend und hochinteressant. Trotzdem kann ich diesem Band erstmals seit Band 10 („Ascheatem“) trotz aller Begeisterung keine 5 Sterne zuerkennen. Vieles ist momentan einfach zu verwirrend. Mehrmals musste ich zurückblättern, weil ich den Überblick verloren hatte. Es passiert einfach zu vieles parallel. Die Rückblicke tun ein übriges, wobei der Leser hier noch zwischen ‚echten‘ Rückblicken und Erinnerungen der Charaktere an alte Inkarnationen unterscheiden muss. Da muss man hoffen, das das Geschehen bald wieder in erzähltechnisch etwas ruhigere Gewässer zurückkehrt.

Fazit:
Die Zustände unter der magischen Weltbevölkerung werden zunehmend chaotischer. Da fällt es dem Leser schwer, den Überblick zu behalten.

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Der Turm des Mardox

Karl Olsberg
Der Turm des Mardox

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Barden und Dämonen

Klappentext:
Als sich der mächtige Zauberer Mardox in ein junges Mädchen verliebt, von ihr jedoch zurückgewiesen wird, begeht er einen verhängnisvollen Fehler: Um ihre Liebe zu erzwingen, beschwört er einen mächtigen Dämon – und löst damit eine Katastrophe aus. Sein junger Gehilfe Wiggel macht sich auf den Weg in die ferne Stadt Zirandjar, um Hilfe beim Rat der Weisen zu suchen. Doch der Weg dorthin ist weit und voller Gefahren …
Zum Buch gehört ein kostenloser Skill für Amazon Echo (Alexa), mit dem man einen Teil der Geschichte als interaktives sprachgesteuertes Abenteuer erleben kann – allein oder als Brettspiel für bis zu sechs Spieler. Alles, was für das Solospiel benötigt wird, ist im Buch enthalten. Spielmaterial für mehrere Personen gibt es auf der Website von Karl Olsberg kostenlos zum Download. Der Roman ist aber auch ganz normal linear lesbar.

Rezension:
Als Gehilfe des Zauberers Mardox hat es Wiggel nicht leicht. Sein Chef macht ihn für alles verantwortlich, was ihm schiefgeht. Und das ist leider nicht wenig. Als Mardox eines Tages jedoch einen Bund mit Dämonen eingehen will, überschätzt er sich erheblich. Wiggel bleibt keine andere Wahl, als seinen bewusstlosen Chef zum Rat der Weisen zu bringen und den um Hilfe zu bitten. Hoffentlich kommt die rechtzeitig, bevor es den Dämonen gelingt, das Tor endgültig zu öffnen!
Auffällig an Karl Olsbergs Buch ist zunächst, dass es nicht ‚nur‘ ein Buch ist. Natürlich kann man das Fantasy-Abenteuer ganz normal lesen – wie auch ich es gemacht habe. Deshalb bezieht sich meine Meinung auch ausschließlich auf das Buch an sich, da ich den Spiele-Aspekt, der aus einem download- und ausdruckbarem Spielbrett und einem Alexa-Skill besteht, gar nicht ausprobiert habe. Der Spagat zwischen Buch und Spiel ist für den Leser daran zu erkennen, dass die Geschichte wie eine ‚normale‘ Fantasy-Story anfängt, nach erreichen des Ratssitzes allerdings eine Gruppe von Abenteurern ausgeschickt wird, das Problem zu lösen. Hier bekommt jeder der Abenteurer ein Kapitel, in dem erzählt wird, wieso er sich auf die gefährliche Mission einlässt. Wer die weitere Handlung spielen will, kann jetzt auswählen, welchen der Charaktere er im Spiel übernimmt. Wer dagegen beim Lesen bleibt, kann die folgenden Abenteuer in weiteren Solokapiteln lesen, bevor die Abenteurer wieder zusammenfinden, um sich gemeinsam dem Endkampf, bei dem noch eine Genre-untypische Überraschung auf den Leser wartet, zu stellen.
Die Geschichte selbst ist sehr humorvoll aufgebaut, wogegen der Abenteueraspekt eher zurückhaltend bleibt. Anspielungen auf das ‚reale Leben‘ folgen in kurzen Intervallen aufeinander. Wenn die Bardin beispielsweise ihre Reise unterbricht, um an „DKSDBB – Das Königreich sucht den besten Barden“ teilzunehmen, sind Ähnlichkeiten mit einer Fernsehshow namens DSDS garantiert nicht ganz zufällig. Aber nicht vergessen: Wir haben hier eine Heldin vor uns, die bereit ist, in den Kampf gegen Dämonen zu ziehen! Ob die wohl vor dem selbstverliebten Juror Diethard kuscht?
Dem unterhaltsamen Stil des Autors zu folgen, macht Spaß, wobei vor allem bei den Solokapiteln der einzelnen Kämpfer der Spielecharakter des Buches auch für den Nur-Leser deutlich erkennbar wird. Allen, die auf humorvolle bis satirische Fantasy-Abenteuer stehen, kann ich dieses Experiment nur empfehlen.

Fazit:
Das Gruseligste an diesem Fantasy-Abenteuer sind nicht die Dämonen, sondern die Zwerchfell-Atacken.

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Nighthunter – 3 – Custers letzter Ritt

Anton Serkalow
Nighthunter – 3 – Custers letzter Ritt

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Die Kavallerie rückt an

Klappentext:
Kennen Sie Custer? Natürlich, den die Sioux und Cheyenne am Little Big Horn River vernichtend geschlagen haben. Ja. Doch das war George Armstrong Custer. Kennen Sie Neil Armstrong Custer?
Nein?
Kein Wunder, denn seine Geschichte ist eines der bestgehüteten Geheimnisse des amerikanischen Bürgerkrieges.
Bei ihrer Jagd auf den Pinkerton-Agenten Horace Whittmore, zwingt ein Blizzard die Nachtjäger, zu einem außerplanmäßigen Halt und bringt sie auf die Spur dieses Mysteriums:
Eine Kavallerie-Einheit der Nordstaaten-Armee, die vor Jahren einen grausigen Pakt mit einem finsteren Wesen einging und seitdem immer noch Krieg führt. Und sie besitzen eine Macht, die selbst den Vampir und den Gestaltwandler an ihre Grenzen bringt.

Rezension:
Montana, California, Louisiana – obwohl der Bürgerkrieg seit Ewigkeiten vorbei ist, tauchen bei ehemaligen Soldaten unerwartete Besucher auf, die ein Kriegsgericht abhalten wollen. Natürlich werden alle Besuchten zum Tod verurteilt, die Urteile sofort vollstreckt. Jegliche Gegenwehr bleibt erfolglos, denn der ‚Gerichtshof‘ besteht aus Geistern. Unterdessen wird irgendwo im Wilden Westen eine Postkutsche überfallen. Als die beiden Nighthunter vorbeikommen, können sie gerade noch den letzten Mord verhindern, doch dann taucht auch hier die Geisterarmee auf und erhebt Ansprüche an einem der Ganoven. Schnell wird den Nighthuntern ein Zusammenhang mit dem kalendarischen Datum klar.
Im nunmehr 3. Band seiner Western-Horror-Fantasy-Reihe um die „Nighthunter“ lässt Anton Serkalow seine Helden nach Ghulen (Band 1) und Zombies (Band 2) auf Geister treffen. Dass die Menschen, denen die Protagonisten zu Hilfe kommen, diesen nicht besonders viel Vertrauen entgegenbringen, ist der Leser mittlerweile schon gewohnt. Diesmal bietet der Autor allerdings auch erste Einblicke ins Vorleben der ungewöhnlichen Gefährten. Wie genau sie zu Vampir und Gestaltwandler wurden und wie sie zusammenfanden, bleibt vorläufig jedoch noch ein Rätsel.
Der gelungene, humorvolle Stil und der Genre-Mix machen diese gelungene Reihe weiterhin lesenswert.

Fazit:
Das Bild des von einem Vampir und einem Gestaltwandler beschützten Wilden Westens bildet zunehmend ein Ganzes.

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Marcos Wunsch

Stefan Lindemann
Marcos Wunsch

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Traumfrauen und Scheiße

Klappentext:
Marco ist ein Waisenkind, das seine Eltern niemals kennengelernt hat. Sein Leben ist hart und entbehrungsreich, und er träumt von dem Aufstieg in eine reiche Gesellschaftsschicht. Dort lebt Samira, die Tochter eines gut situierten Händlers und fanatischen Sammlers von verschütteten Artefakten aus der ›Älteren Stadt‹, einer Ansammlung von Ruinen im tiefen Erdinneren. Dorthin begibt sich Marco, auf der Suche nach Reichtum. Er stellt sich den Gefahren von Steinschlägen, menschenfressenden Käfern und räuberischen Artgenossen, um schließlich um Samiras Hand anhalten zu können. Aber das Schicksal hält etwas anderes für ihn bereit.

Rezension:
Seit Marco als Junge mal das Mädchen Samira bemerkte, ist er in sie verliebt. Dumm nur, dass er als Waisenjunge bei der Tochter eines reichen Händlers keine Chance hat. Auch als Erwachsener träumt Marco noch von Samira. Er sieht nur eine Chance, zu genug Geld zu kommen, um von ihr wahrgenommen zu werden: Er muss einer der Sucher werden, die in den nur durchs Abwassersystem erreichbaren Überresten einer alten Stadt nach Schätzen suchen.
Auf Stefan Lindemanns Buch passt wohl am besten der Begriff Steampunk-Abenteuer, wobei man zugeben muss, dass es ein (nicht nur) für dieses Genre ziemlich ungewöhnliches Setting ist. Die Idee, die Ruinen der alten Stadt nur durch die geruchsintensiven Hinterlassenschaften der neuen erreichen zu können, entbehrt natürlich auch nicht eines gewissen Humors. Allerdings muss man auch sagen, dass die Umsetzung nicht ganz so überzeugend wie die innovative Idee ausfällt. Der Autor erzählt seine Geschichte strikt handlungsbezogen. Alles, was nicht zur unmittelbaren Geschichte gehört, wird weggelassen. Nebenhandlungen fehlen genauso wie das ‚normale Leben‘ des Protagonisten. Manches muss der Leser begründungslos akzeptieren, manche Frage bleibt unbeantwortet. Das ist schade, denn nach einer gründlichen Überarbeitung könnte diese Geschichte ein wirklich überzeugendes Buch ergeben. Dass der Autor die Fähigkeit mitbringt, seine Ideen sprachlich gut lesbar zu überbringen, beweist er jedenfalls.

Fazit:
Der Umsetzung der interessanten Idee dieses Steampunk-Abenteuers fehlt leider das gewisse Etwas, um gänzlich überzeugen zu können.

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Elsternseele und Rabenherz

Martha Sophie Marcus
Elsternseele und Rabenherz

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Probleme mit der Lufthoheit

Klappentext:
Die Sommerferien haben gerade angefangen, doch die zwölfjährige Pia ist verzweifelt: Seit Wochen ist ihre geliebte Großmutter verschwunden, und ihre Eltern wollen nun die Suche nach ihr aufgeben. Als Pia noch einmal auf eigene Faust nach ihrer Oma sucht, stößt sie in ihrem Haus auf das seltsame Mädchen Jori. Joris zweiter Fuß ist eine Vogelkralle, und das ist nur ein kleiner Teil ihres magischen Geheimnisses. Mit ihrer Hilfe findet Pia etwas über sich selbst heraus, das ihr ganzes Leben auf den Kopf stellt. Schon bald wird sie mit ihren Freunden in den Kampf gegen einen mächtigen Feind verwickelt.

Rezension:
Pia ist verzweifelt. Seit Wochen ist ihre Oma spurlos verschwunden, und jetzt wollen ihre Eltern die Hoffnung und damit die Suche aufgeben. Dass das Mädchen das Haus der Oma erben würde, falls diese endgültig für tot erklärt wird, ist da auch kein Trost. Die 12-jährige Pia beschließt, wenigstens mal nach dem Rechten zu sehen und die Blumen zu gießen. Dabei entdeckt sie ein anderes Mädchen, das sich im Haus der Oma versteckt. Komischerweise ist dem an einem Bein ein Vogelfuß gewachsen. Dieses Mädchen scheint gehofft zu haben, Pias Oma könnte ihm helfen. Pia kommt hinter ein Geheimnis, von dem sie nichts geahnt hat. Innerhalb weniger Tage wachsen ihr Freundeskreis, aber auch ihre Probleme erheblich.
Martha Sophie Marcusʼ Jugend-Urban-Fantasy-Abenteuer(n) ist deutlich anzumerken, dass es sich ursprünglich um getrennte Bücher handelte, die in diesem Sammelband zusammengefasst sind. „Rabenherz“ ist dabei die Fortsetzung von „Elsternseele“ und spielt wenige Monate später. Mittelpunkt der Handlung sind Gestaltwandler, die zwischen ihrer Menschen- und ihrer Vogelform mehr oder weniger freiwillig wechseln können. Probleme mit dem Beherrschen der Verwandlung sind jedoch nicht die einzigen Schwierigkeiten. Natürlich werden für eine spannende Handlung auch Widersacher gebraucht. … die der Protagonistin und ihren neuen Freunden das Leben deutlich erschweren.
Während „Elsternseele“ eine in sich runde und stimmige Urban-Fantasy-Geschichte für junge Leser ist, die neben dem Fantasy-Part die für dieses Segment typischen Themen wie Freundschaft, 1. Verliebtheit und Verantwortung übernehmen behandelt, wirkt „Rabenherz“ nicht ganz so rund. Hier erscheint das Ende fast so, als hätte die Autorin die Handlung übereilt zu einem Abschluss bringen wollen. Mache Frage bleibt unbeantwortet. Leider kann ich diesen Eindruck nicht näher erklären, ohne zu viel vom Inhalt zu verraten.
Die Autorin überlässt es ihrer jungen Protagonistin, ihre Abenteuer in der Ich-Form zu erzählen. Das Ergebnis ist ein angenehm lesbares Buch, das durchaus auch älteren Lesern gefallen kann, da auf die üblichen Clichés verzichtet wird. Lediglich das Ende fällt – wie bereits erwähnt – nicht ganz überzeugend aus.

Fazit:
Diese Gestaltwandler-Urban-Fantasy (nicht nur) für junge Leser geht das Thema von einer ungewohnten Seite an.

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Heaven’s End – 1 – Wen die Geister lieben

Kim Kestner
Heaven’s End – 1 – Wen die Geister lieben

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Eine Frage der Ahnen

Klappentext:
Wo der Himmel endet, beginnt die Welt der Geister
In Heaven’s End, einem kleinen schottischen Küstenort, lebt die 15-jährige Jojo mit ihrer Familie – der lebenden und der toten. Denn Jojo kann Geister sehen und wohnt mit einer ganzen Horde verrückter Vorfahren unter einem Dach. Von ihrer besonderen Fähigkeit aber darf niemand etwas wissen. Erst recht nicht Zack, der Schulschwarm, dessen funkelnde Augen Jojo blöderweise ganz kribbelig machen. Doch im idyllischen Heaven’s End gehen auf einmal unheimliche Dinge vor sich. Wie lange kann Jojo ihr Geheimnis noch wahren? Und was lauert jenseits der Welt der Lebenden?
Endlos spannend, himmlisch romantisch, teuflisch gut – der grandiose Auftakt einer packenden Ghostfantasy-Trilogie!

Rezension:
Genau wie ihre Mutter kann die 15-jährige Jojo Geister sehen und sich mit ihnen unterhalten. Überwiegend sind es die Geister ihrer Vorfahren, die ständig bei ihr zuhause wohnen, doch sind auch ein paar Tiergeister darunter. Aus Angst, das Bekanntwerden dieser Gabe könnte ihre Geschäfte schädigen – wer vertraut schon jemandem, der behauptet mit Geistern sprechen zu können – hat Jojos Mutter diese Tatsache allerdings zum Familiengeheimnis erklärt. Bisher hat sich Jojo daran gehalten. Als es in ihrem Heimatort aber zu immer mehr mysteriösen Zwischenfällen kommt, muss sie sich entscheiden, ob sie nicht doch ein paar Freunde einweiht. Vor allem Zack, der Sohn des Earls, in den Jojo heimlich verknallt ist, darf allerdings nichts davon erfahren, denn der würde sich garantiert sofort über Jojo lustig machen.
Wie der Titel schon deutlich verrät, ist Kim Kestners jugendliche Urban-Fantasy-Geschichte auf mehrere Bände ausgelegt. Im Unterschied zum Großteil ähnlicher Jugendbücher weiß die Protagonistin hier allerdings von Anfang an von ihren besonderen Fähigkeiten. Eine Überraschung stellt für sie eher die Tatsache dar, dass Geister auch eine Bedrohung für die Lebenden sein können. Dass sie Hilfe überwiegend bei anderen Jugendlichen findet, entspricht dagegen eher dem Gewohnten. Tiergeister, ein ‚zahmer‘ Boggart als ‚Haustier‘, massenhaft Geister und ähnliche Ideen heben „Heaven’s End“ als Alleinstellungsmerkmale von vielen vergleichbaren Werken ab.
Während der Fantasy-Part des Buches voll und ganz überzeugen kann, würde ich das von der etwas aufgesetzt wirkenden Romanze leider nicht behaupten. Die verläuft nämlich nach dem schon viel zu oft gelesenen 08/15-Schema, dass sich ein in seiner Erscheinung eher durchschnittliches Mädchen in den Traumjungen der ganzen Schule verliebt und dieser – was natürlich keinen Leser wirklich überraschen dürfte – die Liebe dann auch noch erwidert. Dass – ich möchte fast schon „natürlich“ sagen – beider Eltern dagegen sind, verleiht dem Ganzen noch einen Romeo-and-Juliet-Touch.
Die Autorin erzählt Jojos Abenteuer aus der Ich-Perspektive ihrer Protagonistin. Stilistisch kann das Buch genauso überzeugen wie vom Fantasy-mäßigen Ideenreichtum. Am Ende möchte wohl jeder erfahren, wie es mit Jojo, ihren Freunden und ihrem Kampf gegen Throckmorton im nächsten Band weitergeht. Unterm Strich muss man feststellen, dass die Lovestory eindeutig den einzigen und dazu unnötigen Schwachpunkt des Buches darstellt.

Fazit:
Dieser Einstieg in eine Urban-Fantasy-Geschichte mit nicht allzu häufig genutzten Story-Elementen weckt das Interesse an der Fortsetzung.

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⇐ Hardcover bei Amazon
auch bei Weltbild oder bei Hugendubel
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Das Erbe Bereliens – 2 – Die Pforte

Silke Katharina Weiler
Das Erbe Bereliens – 2 – Die Pforte

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Der Kampf des Prinzen

Klappentext:
Noch immer trachtet Königin Ioarín danach, die drei Fragmente des steinernen Buches zu vereinen, um mit seiner Macht das Unrecht zu vergelten, das ihrer Familie vor Generationen widerfahren ist. Auf ihrem Weg dorthin ist ihr jedes Mittel recht.
Doch Fionn, der das letzte Fragment besitzt, stellt sich ihr entgegen. Gemeinsam mit Rune und Ioaríns abtrünnigem Leibwächter Galen sucht er Verbündete im Kampf gegen die Tyrannin.
Bald geht es für die Gefährten aber um mehr. Denn Ioarín hat sich mit einer Kreatur eingelassen, die ihre unkontrollierbare Macht entfaltet. Auch dieses Wesen strebt nach dem Buch und seine Absichten sind eine Bedrohung für das ganze Land.

Rezension:
Rune und der ehemalige Leibwächter Galen sind fest entschlossen, den Kampf gegen Ioarín aufzunehmen. Doch dazu brauchen sie Verbündete. Schon bei Fionn, von dem sie Hilfe erhoffen, stoßen sie auf Widerstand. Er bezweifelt, dass Galen wirklich die Seite gewechselt hat, und befürchten eine Falle. Dass gerade er ein zentraler Bestandteil von Galens Plan ist, gefällt ihm überhaupt nicht. Auch bei der Suche nach weiteren Mitkämpfern stellt sich Galens Glaubwürdigkeit als das zentrale Problem heraus. Wird es Rune und Galen gelingen, genug Unterstützung für einen Kampf mobilisieren zu können?
Der prinzipielle Weg, den die Handlung dieses 2. Bandes gehen wird, war schon am Ende des 1. Bandes „Die Legende vom steinernen Buch“ zu erahnen. Eine Überraschung stellt es dagegen dar, dass es bei Silke Katharina Weilers „Das Erbe Bereliens“ offenbar doch mehr als die ursprünglich erwarteten 2 Bände werden sollen. Zumindest ‚schreit‘ das Ende dieses Bandes geradezu nach einer weiteren Fortsetzung.
Bemängelte ich beim Vorgänger, dass der Spannungsbogen am Ende deutlich abflacht und stattdessen Runes Gefühlsleben in den Mittelpunkt gerückt wird, erscheint es hier fast umgekehrt. Im Anfangs- und Mittelteil des Bandes gibt es deutlich Längen, in denen die Handlung nicht wirklich voranschreitet. Stellenweise wird die Protagonistin handlungsmäßig ‚an den Rand geschoben‘, sodass sie fast wie eine Nebenfigur erscheint. Erst zum Finale hin kommt es (von kurzen zwischenzeitlichen Handlungsspitzen abgesehen) wieder zu einem durchgehend spannenden Geschehen.
Wenn ich bei meiner Rezension des Vorgängers bemerkte, dass die Autorin eine bewusst altertümlich wirkende Ausdrucksweise benutzt, die gut zum Setting ihrer mittelalterlich geprägten Welt passt und somit ein gut abgerundetes Gesamtbild ergibt, kann ich diesen Gesichtspunkt auch hier wieder bestätigen. Genau wie dort erzählt die Autorin ihre Geschichte natürlich auch diesmal wieder aus der Sicht eines allwissenden Beobachters.
Auch wenn die Story hier und da eine deutlich Straffung vertragen könnte, kann sie insgesamt betrachtet doch wieder gut unterhalten. Trotzdem sollte man hoffen, dass sich der zu erwartend 3. Band stärker auf das Fantasy-Abenteuer fokussiert.

Fazit:
Das interessante und lesenswerte Fantasy-Abenteuer wird leider stellenweise durch einige Längen getrübt.

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Moritex – 1 – Das Erz der Götter

Stefan Breuer
Moritex – 1 – Das Erz der Götter

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Die Reise nach Prettania

Klappentext:
Kaiser und Reich stehen auf dem Höhepunkt ihrer Macht. Doch an den Grenzen brodelt es. Im Norden drängen barbarische Stämme gegen den Grenzwall; im Osten streben ehemalige Fürstentümer nach alter Unabhängigkeit. Jeder erfolgreiche kaiserliche Kommandeur kann der nächste Usurpator sein, der den Thron und die kaiserliche Göttlichkeit für sich selbst beansprucht. Und Nachrichten von unerklärlichen Erscheinungen erreichen die Hauptstadt.
Ein geheimnisvoller Händler, unterwegs mit seinem bodenständigen Diener, sucht nach Antworten. Ein herkunftsloser Schmied betrauert seine verlorene Liebe. Eine junge Jägerin macht einen unerwarteten Fund. Ein lebenslustiger Spieler versucht erfolglos allen Gefahren und Abenteuern aus dem Weg zu gehen. Und ein skrupelloser Priester trachtet nach Macht und Erkenntnis.

Rezension:
Der Händler Moritex besitzt einen eigenartigen Klumpen Erz. Um dessen Ursprung zu finden, überzeugt er einen einsamen Schmied, ihn und seinen Diener nach Prettania zu begleiten, wo er diesen vermutet. Der Weg führt sie in das Gebiet der verfeindeten und gefährlichen Cipten. Doch auch an anderen Stellen des Reiches geschehen merkwürdige Sachen. Eine goldene Schlange erwacht zum Leben und tötet einen Mann, eine junge Jägerin findet eine mysteriöse Kugel. Welche Folgen all diese Geschehnisse auf den Bestand des Reiches haben, ist kaum vorherzusehen.
Stefan Breuer geht in seinem Fantasy-Abenteuer ungewöhnliche Wege und sorgt damit für Abwechslung. Statt die Geschichte in einem mittelalterlich wirkenden Setting anzusiedeln, wie man es schon fast als Genre-Standart bezeichnen kann, wählt er einen Handlungsplatz, der in vielem sehr an die römische Antike erinnert. Er selbst bezeichnet das als Ancient Fantasy. Dabei lässt er die Handlung mehreren, bisher unabhängig voneinander erscheinenden Strängen folgen. Neben den Erlebnissen des Händlers und des ihn begleitenden Schmieds, die in diesem Band die Haupthandlung darstellen, werden die Abenteuer der jungen Jägerin verfolgt. Andere Teilhandlungen wie die um die goldene Schlange und um einen Hohepriester werden dagegen nur angerissen. Wie all das in der angekündigten Fortsetzung in ein großes Ganzes vereint werden soll, ist für den Leser bisher nicht annähernd zu erahnen. Auf den Auftritt üblicher Fantasy-Wesen wird bisher gänzlich verzichtet.
Dem Autor gelingt es, alle Teilhandlungen interessant zu schildern und in einem angenehm lesbaren Stil darzubieten. Beim Leser entsteht so der Wunsch, an allen Handlungsplätzen zu erfahren, wie es weitergeht und wie alle Geschehnisse zusammengehören. Und das möglichst bald.

Fazit:
Dieses komplexe Fantasy-Abenteuer vor antiker Kulisse erweckt definitiv Lust auf die Fortsetzung!

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