Die Pläne der Trickster

Katharina Klinski
Die Pläne der Trickster

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Die Götter spinnen

Klappentext:
Zoe liebt Märchen und Sagen, und sie glaubt, der kaputte Traumfänger ist schuld an ihrem Albtraum. Ihr bester Freund Felix sucht lieber eine logische Erklärung. Von den seltsamen Wesen, die um sie herum ihr Unwesen treiben, ahnen die beiden zunächst nichts. Einige kommen ihnen gefährlich nah, allen voran die listigen Trickster. Sie sind auf der Jagd nach dem geheimnisvollen Aitialith, der Allwissenheit verleihen soll. Gelingt es Zoe und Felix, die dunklen Machenschaften um Macht, Rache und Betrug aufzudecken?

Rezension:
Weil ihre Mutter dringend dienstlich verreisen muss, ist die 13-jährige Zoe für 3 Wochen auf sich allein gestellt. Prompt hat sie einen Albtraum. Sie ist sich sicher, dass ihr Traumfänger defekt ist, doch ihr bester Freund Felix versucht sie zu überzeugen, dass das Quatsch ist. Schon bald häufen sich eigenartige Vorkommnisse, und Zoe sieht überall Spinnweben. Zunächst schenkt nicht mal Felix ihr Glauben. Ein zufällig belauschtes Gespräch macht alles noch mysteriöser. Was soll dieser Aitialith sein, und wieso suchen den alle ausgerechnet an ihrer Schule?
Bei Katharina Klinskis Geschichte handelt es sich um keine typische Urban Fantasy. Das fängt schon damit an, dass sich die Autorin bewusst vom (deutlich erkennbaren) Handlungsort Pforzheim löst, indem sie den alten römischen Namen „Porta“ benutzt. Zudem ist ein gewisses Maß an Magie in dieser Welt so normal, dass selbst die gänzlich unmagischen Mitschüler es als normal akzeptieren. So verwundert es den Leser anfangs etwas, dass die beiden Protagonisten vieles als selbstverständlich akzeptieren, während sie bei andern – eigentlich weniger anormalen – Ereignissen sofort feststellen, dass es das doch gar nicht geben kann.
Auf diese Weise schickt Katharina Klinski ihre Protagonisten in die Götterwelt verschiedener Kulturkreise und schafft es dabei, diese Sagenwelt mit naturwissenschaftlichen und philosophischen Gedanken zu verknüpfen. Was das ‚normale‘ Zusammenleben mit den Klassenkameraden betrifft, werden die für Jugendbücher üblichen Reibereien zwischen Teenagern thematisiert.
Die Autorin erzählt ihre Geschichte in einem gut lesbaren Stil und bedient sich dabei einer Beobachterperspektive. Das Geschehen folgt überwiegend der Hauptprotagonistin Zoe, wechselt aber stellenweise immer wieder zu anderen Personen, sodass der Leser auch Ereignisse erfährt, von denen Zoe zu diesem Zeitpunkt nicht weiß. Obwohl die Geschichte abgeschlossen ist, bleibt eine Tür für eine Fortsetzung offen, die dem Vernehmen nach im Werden begriffen ist.

Fazit:
Diese Jugend-Urban-Fantasy verlässt einige fürs Genre typische Pfade und geht stattdessen eigene Wege.

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Bilder aus Altbayern

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Milten & Percy – 2 – Der Tod des Florian C. Booktian

Florian C. Booktian
Milten & Percy – 2 – Der Tod des Florian C. Booktian

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Die Macht der Bäuchlinge

Klappentext:
Für die Detectives Milten und Percy sollte es ein Routineeinsatz sein: Verhindert den Diebstahl der neuen Booktian-Bücher. Doch es kommt zu einer Schießerei, bei der eine Frau getötet wird. Am nächsten Tag taucht eine grotesk entstellte Leiche auf, die mehr Fragen beantwortet, als sie aufwirft. Als die beiden endlich auf Booktian persönlich treffen, stirbt der berühmte Autor und alle Anzeichen deuten auf die Frau, die Milten kurz zuvor erschossen hat. Aber wie ist so etwas überhaupt möglich? Wer steckt hinter dem Tod des berühmten Autors und warum musste er sterben?

Rezension:
Erdmännchen-Bulle Percy und sein menschlicher Partner Milten gehen eigentlich nur dem anonymen Tipp nach, in einem Lagerhaus würden noch nicht ausgelieferte Bücher des berühmten Autors Florian C. Booktian gestohlen werden. Sofort läuft alles aus dem Ruder, und Milten erschießt eine Diebin. Doch die Leiche verschwindet aus der Gerichtsmedizin und scheint plötzlich wieder ziemlich lebendig zu sein. Als die beiden Polizisten eine längere Reise auf sich nehmen, um mit dem berühmten Autor zu sprechen, wird dieser vor ihren Augen ermordet. Was geht hier vor sich?
Florian C. Booktians Fantasy-Krimi-Reihe kam schon im 1. Band („Das Schloss der Skelette“) reichlich skurril daher. Diesmal setzt er noch einen drauf und lässt seine beiden Detectives im Fall seines eigenen Todes ermitteln. Was er dabei wieder für verrückte Ideen entwickelt, ist bemerkenswert. Dass nur symbiotische Lebensformen mit 2 Gehirnen auf solche Einfälle kommen können, verwundert da kaum noch, dass Milten und Percy, die in Band 1 noch in der London-Kopie der Galaxie #590B lebten, plötzlich in einer anderen Stadt ihrer Tätigkeit nachgehen, schon eher. Neu in der Geschichte ist auch Percys Oma, die sich zum Verdruss ihres Enkels ein Maschinengewehr besorgt hat, um sich und ihre ganz besonderen Kekse zu verteidigen. Für ein paar Stunden guter Unterhaltung sollte also gesorgt sein. Trotz aller Skurrilität stehen in diesem Band die Ermittlungen der beiden Protagonisten stärker im Fokus als im letzten.
Im Gegensatz zum linear erzählten Vorgänger bedient sich der Autor diesmal Zeitebenen. In die Ermittlungen sind immer wieder Rückblicke eingestreut, die erzählen, wie die erfolglose Autorin Sonia zu dem wurde, was sie aktuell ist.
Um eventuell aufkommender Panik des Lesers vorzubeugen, es könnte ein Abschied für immer von Milten und Percy sein, wird am Ende schon der nächste Band angekündigt.

Fazit:
Bäuchlinge, Vielschreiberlinge und einige Mordopfer – aber keine Sorge: Erdmännchen-Detektive Percy wird das schon klären.

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Keltâ – 1 – Lubiias

Yvonne Taddeo
Keltâ – 1 – Lubiias

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Das Geheimnis des Keltengrabes

Klappentext:
Dies ist der erste Band einer Romanreihe Keltâ und bedeutet übersetzt „die du liebst“. Darin verbindet Yvonne Taddeo das Alltagsleben in einer Kleinstadt der Gegenwart mit der Mystik des Glaubergs und seiner keltischen Vergangenheit.
Lioba, die Hauptperson der Geschichte, lebt bei ihrer Tante Ida im oberhessischen Ortenberg. Als sie eines Tages mit ihren Freunden Cathérine und Magnus den Kalten Markt besucht, trifft sie einen Fremden, der sie gleichzeitig magisch anzieht und in Todesangst versetzt.
Lioba gerät in eine uralte Fehde, die mit ihrer eigenen Herkunft zu tun hat. Doch die Menschen, die ihr Auskunft über ihre besondere Gabe geben könnten, bleiben stumm. So begibt sie sich auf die Suche nach Antworten und merkt schnell, dass sie sich auf eine lebensgefährliche Mission eingelassen hat.

Rezension:
Seit dem Tod ihrer Eltern lebt die 16-jährige Loiba bei ihrer Tante in Hessen. Auf einem Volksfest lernt sie einen mysteriösen Jungen kennen. Kurz zuvor wurde sie von ihrer Tante jedoch vor einer ‚gefährlichen Gang‘ gewarnt, die sich in der Gegend aufhalten soll. Irgendwie hat sie den Verdacht, der Unbekannte könnte mit dieser zu tun haben. Trotzdem legt Loiba es bewusst darauf an, den Jungen wiederzusehen. Ihre Tante versucht alles, das zu verhindern. Außer undurchschaubaren Andeutungen nennt sie allerdings keinen nachvollziehbaren Grund. Auch Daniel, wie der Fremde heißt, lenkt bei Nachfragen stets von Thema ab.
Ganz unbekannt war mir Yvonne Taddeos im hessischen Ortenberg verortete Urban Fantasy nicht, als ich dieses Buch in die Hand nahm. Den 2. Band der „Keltâ“-Reihe („Diligentir“) las ich schon vor einiger Zeit und bedauerte dabei bei der damaligen Rezension, dass mir einiges an Vorwissen fehlte. Die Antwort auf meine damals gestellte Frage, was E.L.F.en oder Latène eigentlich genau sind, bleibt allerdings auch Band 1 schuldig. Das erfährt der Leser anscheinend erst in einem späteren Band der Tetralogie. Zumindest das in Band 2 nicht erwähnte Alter der Protagonistin ist mir jetzt aber bekannt: x=16. Wenn ich dort allerdings feststellen konnte, dass „die Liebe zwischen den … Teenagern … die Fantasy-Handlung … nicht ‚erdrückt‘“, muss ich das für diesen Band relativieren. Band 1 tendiert schon deutlich zur Romantasy.
Die Autorin erzählt die Geschichte in der 1. Person ihrer Protagonistin. Der Stil kann durchaus gefallen, wobei mir – wie erwähnt – die Romantasy-Tendenz nicht so gut gefällt. Allerdings weiß ich ja schon, dass sich das im folgenden Band bessert. Etwas merkwürdig kommt mir allerdings vor, dass eine 16-jährige ihren nur wenig älteren Freund wiederholt als Mann statt als Jungen bezeichnet. Das empfinde ich als wenig glaubwürdig. Trotzdem machen die mir bisher bekannten 2 Bände definitiv Lust auf die weitere Entwicklung.

Fazit:
Urban Fantasy in der deutschen Provinz ist eine seltene Pflanze. Diese Reihe beweist aber, dass das funktionieren kann.

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Vortex – 1 – Der Tag, an dem die Welt zerriss

Anna Benning
Vortex – 1 – Der Tag, an dem die Welt zerriss

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Unterwegs zum Urvortex

Klappentext:
„Die Vortexe zerstörten unsere Welt. Wir lernten in ihnen zu laufen. Doch niemand ahnte, was sie in uns entfachen würden …“
Für Elaine ist es der wichtigste Tag ihres Lebens: In Neu London findet das spektakuläre Vortexrennen statt, und sie ist eine der Auserwählten. Hunderte Jugendliche jagen bei dem Wettkampf um den Globus – doch nicht zu Fuß. Sie springen in die Energiewirbel, die die Welt vor Jahrzehnten beinahe zerstört haben. Der Sprung in einen Vortex ist lebensgefährlich, doch gelingt er, bringt er einen wie ein geheimes Portal in Sekunden von einem Ort zum anderen. Elaine will das Rennen um jeden Preis gewinnen. Doch mitten im Vortex erwacht eine Macht in ihr, die die Welt erneut erschüttern könnte. Und der Einzige, der Elaine nun zur Seite stehen kann, ist ein Junge, der nichts mit ihr zu tun haben will …
Unglaubliche Twists, Spannung und eine Hauptfigur auf den Spuren von Katniss Everdeen: der packende Auftakt einer Future-Fantasy-Trilogie auf Weltklasseniveau!

Rezension:
Vor 80 Jahren tauchte aus dem Nichts ein gigantischer Wirbel auf, der Menschen, Tiere und Pflanzen teilweise miteinander vermischte. Seitdem versucht die Menschheit, sich gegen diese Mischkreaturen zu verteidigen. Die Hauptlast dieser Aufgabe obliegt den Läufern, Auserwählten, die sich durch übriggebliebene Miniwirbel, die Vortexe, bewegen, um die Vermengten im Zaum zu halten und im Bedarfsfall festzusetzen. Obwohl diese Tätigkeit gefährlich ist, gibt es weitaus mehr Bewerber als neue Stellen. Deshalb stellen sich in jedem Jahr am Ende ihrer Ausbildung Jugendliche dem Vortexrennen. Nur die 10 Besten dürfen Läufer werden. Elaine hofft darauf, eine dieser Glücklichen zu sein. Doch bei ihrem Rennen kommt es zu einem überraschenden Zwischenfall, der ihr Leben verändert. Schon bald ist sie sich nicht mehr sicher, ob ihre Vorbilder wirklich auf der richtigen Seite stehen.
Der Verlag bezeichnet Anna Bennings Trilogie als Future Fantasy, ein Sub-Genre, das mir unter diesem Begriff noch nicht untergekommen ist. Trotzdem ist diese Bezeichnung wohl selbsterklärend. Gewisse SciFi-Aspekte kann man dem Buch aber auch nicht absprechen, was nicht verwundert, da es im Jahr 2099 handelt. Das auslösende Ereignis, der Urvortex, fand (knapp) 80 Jahre zuvor im Jahr 2020 statt. Wir sollten also vorsichtig sein, wenn wir in den nächsten Monaten einen großen Wirbel entdecken.
Die Ausgangslage ist schnell zusammengefasst: Die 17-jährige Protagonistin Elaine wuchs nach dem Tod der Mutter bei ihrer Tante auf, die mit einem der einflussreichsten Mitglieder des Kuratoriums, jener Institution, die die Welt seit dem Zwischenfall beherrscht, zusammenlebt. So ist es nicht verwunderlich, dass sie die Ideologie des Konsortiums verinnerlicht hat. Erst durch einen Zwischenfall kommen ihr Zweifel. Soweit ist die Konstellation also nicht ungewöhnlich für vergleichbare Jugendbücher. Elaines Reisen durch Vortexe und ihre Suche nach der Wahrheit stellen somit den Schwerpunkt der Handlung dar. Das ‚Personal‘ des Buches entspricht weitgehend dem Üblichen. Neben der Protagonistin gibt es ihren besten Freund, einen anderen Jungen, in den sie heimlich verliebt ist, obwohl er unerreichbar erscheint, die ‚Klassenzicke‘ des Ausbildungsjahrgangs, das große Vorbild und den Strippenzieher. Zum Glück verzichtet die Autorin auf eine tiefer gehende Beziehung, allerdings nicht auf gewisse Gefühlswallungen.
Anna Benning erzählt ihre Geschichte in einem rasanten, mitreisenden Tempo. Dabei verwendet sie die Ich-Perspektive ihrer Protagonistin, sodass der Leser deren zunehmenden Zweifeln unmittelbar folgen kann. Diese Erzählweise zieht den Leser schnell in ihren Bann. Nie kommt beim Lesen auch nur die kleinste Langeweile auf.
Schon dieser 1. Band ist ungemein spannend. Wie soll sich das erst zum Finale hin entwickeln? Für Freunde des Genres kann ich nur eine eindeutige Leseempfehlung aussprechen.

Fazit:
Dieses ungemein spannende Jugendbuch vereint Fantasy- und SciFi-Elemente zu einer Handlung mit überraschenden Wendungen.

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#VortexDerTagandemdieWeltzerriss #NetGalleyDE
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Schwert & Meister (Gesamtausgabe)

Florian Clever
Schwert & Meister (Gesamtausgabe)

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Das Schwert aus Niyn

Klappentext:
Ein finsterer Gott kehrt aus der Verbannung zurück. Noch ahnt der junge Glen nichts davon. Er besitzt die seltene Gabe, Niyn aufzuspüren, ein magisches Erz. Waffen aus Niyn haben mächtige Zauberkräfte. Als ein grausamer Fürst das Niyn begehrt, gerät Glen in Bedrängnis. Ein gefährliches Abenteuer beginnt, nur das Zaubererz steht Glen zur Seite. Bis das Schicksal ihn mit sechs Gefährten zusammenbringt. Gemeinsam wagen sie das Unmögliche: die Herrschaft des dunklen Gottes für immer zu brechen.

Rezension:
Woitilar ist ein geachteter Schmied. Als ein Fürst jedoch in Erfahrung bringt, dass er wahrscheinlich der letzte ist, der das sehr seltene Niyn finden und bearbeiten kann, nimmt das Unheil seinen Lauf. Mit diesem aufwändigen Auftrag kann er einen anderen eines Reitervolkes nicht annehmen – und macht sich dieses damit zum Feind. Die Angelegenheit eskaliert, als gerade sein Auftraggeber auch noch die Prinzessin des Reitervolkes entführt. Es kommt zu einem Kampf, in dem das ganze Dorf zerstört wird. Woitilars Sohn Glen steht plötzlich alleine einer feindlichen Welt gegenüber. Dass der von den 5 anderen Göttern verstoßene Gott Askeleon hinter allem Übel steckt, kann er da noch nicht ahnen.
Florian Clevers High-Fantasy-Abenteuer kann man vom Umfang her schon als Wälzer bezeichnen. Das liegt natürlich auch darin begründet, dass die Geschichte ursprünglich in 6 Bänden veröffentlicht wurde. Da die kurze Inhaltsbeschreibung eigentlich nur Teil 1 abdeckt, könnte sie zu dem Irrtum veranlassen, der Schmied Woitilar wäre der Protagonist des Abenteuers. Das ist jedoch sein Sohn Glen, während der Vater in den Teilen 2 bis 6 keine erwähnenswerte Rolle mehr spielt. Eine Besonderheit dieser Geschichte liegt zweifellos in den teilweise erheblichen Zeitabständen, die zwischen den einzelnen Teilen liegen. Ist der Protagonist in Teil 1 mit 14 Jahren noch ein Junge, ist er in Teil 2 schon 19. Auch wenn die folgenden Zeitsprünge nicht ganz so groß ausfallen, sind sie doch manchmal etwas verwirrend.
Jeder Teil ist einem der 6 Götter gewidmet. Im Gegensatz zu Teil 6, dessen Handlung sich auf den abtrünnigen Gott Askeleon konzentriert, ist diese Zuordnung bei den anderen Teilen jedoch eher lose. Die geplante Rache des Protagonisten an Askeleon, der mit seinem Wirken sein Leben und das seiner Angehörigen zerstört hat, ist das zentrale Element der gesamten Geschichte. Trotzdem fällt es oft schwer, die Entscheidungen Glens zu verstehen, noch schwerer, sie zu akzeptieren. Genau hier liegt auch mein Problem mit diesem vom sprachlichen Standpunkt her sehr gut geschriebenen Buch: Der Protagonist ist mir eigentlich nur am Anfang sympathisch, und diese Sympathie wird zunehmend schwächer. Viel seiner Handlungen sind kaum nachzuvollziehen.
Der Autor erzählt Glens Geschichte aus der Sicht eines auktorialen Beobachters. Sprachlich kann man den Stil nur als sehr gut gelungen beschreiben. Trotzdem hielt mich die zunehmende Antipathie mit dem Protagonisten auf Abstand, was dann auch zu meiner etwas verhaltenen Beurteilung dieses Buches führt.

Fazit:
Der Mangel an diesem sehr gut geschriebenen Buch sind der unsympathische Protagonist und dessen fragwürdige Entscheidungen.

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Die kleine Gruftschlampe – 1 – Briefe aus der Hölle

Mathias Tikwa Neumann, Olivier Folsché
Die kleine Gruftschlampe – 1 – Briefe aus der Hölle

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Teufel und Engel

Klappentext:
Briefe flattern aus der Hölle und verändern die Schatten, auf denen sie landen… Twilly, Ein verstörter Junge, der einen Pakt mit dem Teufel eingegangen ist. Salixa Tristis, sie wird in der Nacht, in der ein neuer Teufelsprinz geboren wird, ihre ganze Macht verlieren. Doch hat sie sich auf diesen Augenblick lange vorbereitet und wird alles tun, um dies zu verhindern. Vampiri Mörderherz, ein ausgestoßenes Höllenmädchen. Sie hat ein schlimmes Verbrechen begangen und muss zur Strafe in der Welt der Menschen leben. Nun wird sie wieder zurück nach Krell beordert und muss sich in der Stadt des Teufels ihrer Vergangenheit stellen…

Rezension:
In einer vor Menschenaugen versteckten Höhle leben die Ausgestoßenen unter sich. Neben Teufli Sündenbock, einem verstoßenen Dämonen, und Ludwig von der Sonnenträne, einem verbannten jungen Vampir, leben hier auch Vampiri Mörderherz, das ausgestoßene Mädchen aus der Hölle, und ihre beste Freundin Engeli Höllentaube, ein gefallener Engel. Als Vampiri völlig unerwartet zurückbeordert wird, um einen neuen Teufelsprinzen zu erschaffen, begleiten ihre Freunde, allen voran Engeli, sie natürlich.
An der mit diesem Band startenden Urban-Fantasy-Reihe von Mathias Tikwa Neumann und Olivier Folsché ist einiges unklar. Das fängt schon mit dem Titel an. Auf dem Cover lautet der „Die kleine Gruftschlampe Episode 1: Briefe aus der Hölle“, auf dem eigentlichen Titelblatt des eBooks jedoch „Die Legende der Vampiri Mörderherz Folge 1: Briefe aus der Hölle“. Bei Amazon ist das eBook unter „Die kleine Gruftschlampe 01: Briefe aus der Hölle (Die Legende der Vampiri Mörderherz 1)“ gelistet. Und um die Verwirrung komplett zu machen, ist dort noch ein anderes Buch unter dem Titel „Vampiri Mörderherz 01: Rosensplitter (Die kleine Gruftschlampe 1)“ verzeichnet. Letztes scheint allerdings die Comic-Ausgabe zu sein. Ähnlich verwirrend ist auch der Inhalt. Nachdem zu Anfang von einem Dorf erzählt wird, in dessen Umgebung merkwürdige Dinge vor sich gehen sollen, wechselt die Geschichte dann zu einem Jungen, der aus Liebeskummer ein Zeltlager angezündet und andere Jugendliche dabei schwer verletzt hat. Statt eines Polizisten oder Psychologen erscheint zu seinem Verhör aber ein Mann, der sich als Abgesandter des Teufels vorstellt und den Jungen für die Hölle anwerben will. Erst danach lernt der Leser Vampiri und ihre Schicksalsgefährten kennen. Ein direkter Zusammenhang zum eingangs besuchten Dorf ist bisher nicht zu erkennen, zum pyromanen Jungen wird er erst im Personenregister am Ende des Bandes erkenntlich.
Beim blick auf den Titel hatte ich eigentlich eine locker-humorvolle Fantasy erwartet. Einen gewissen Humor kann man der Geschichte auch nicht absprechen, auch wenn der nicht annähernd so grob ausfällt, wie der Titel – ich meine die Version mit der Gruftschlampe – vermuten lässt. Allerdings wirkt die ganze Story irgendwie wirr. Sprachlich fällt dieses Buch zwar angenehm lesbar, jedoch keinesfalls literarisch hochwertig aus. Die Wahrscheinlichkeit, dass ich den weiteren bänden einen Blick gönnen werde, ist wohl eher gering.

Fazit:
Bei dieser verwirrenden Geschichte weiß man nicht so recht, wohin sie will.

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„Eisenach und Umgebung: Ein Stadtführer aus dem Jahr 1898“
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April Moon – 3 – Projekt Tiffany

Lady Grimoire
April Moon – 3 – Projekt Tiffany

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Unerwartete Hilfe

Klappentext:
Bei Aprils Kampf mit dem Dunklen Hexenjäger kommt ihr überraschenderweise ein Werwolf zu Hilfe. Doch wer verbirgt sich hinter der mysteriösen Gestalt? In die Ecke gedrängt, lässt Frau von Nöten ein streng geheimes Projekt frei und entfesselt damit eine unbändige Kraft, was ungeahnte Folgen für ganz PAGAN und die Hexenschüler hat. Während die Mitglieder von Antonias Coven um ihr Überleben kämpfen und sich Giulia und ihre Mithexen zum Kampf gegen PAGAN rüsten, offenbart sich Tiffany ein schreckliches Geheimnis …

Rezension:
Gerade als April im Kampf zu unterliegen droht, kommt ihr ein Wolf zu Hilfe. Es stellt sich die Frage, ob sie diesem trauen kann. Für Matyas sieht es noch schlechter aus. Er wurde von den PAGAN-Leuten wieder festgesetzt. Er ist in Todesgefahr. Auch für Tiffany sieht es alles andere als gut aus. Wird es eine unerwartete Wendung geben?
Genau genommen wird sich wohl jeder Leser schon denken können, dass es wirklich zu einer solchen kommt. Schließlich ist Lady Grimoires Jugend-Urban-Fantasy-Reihe mit diesem 3. Band noch nicht an ihrem Ende angekommen. Zumindest die Titelheldin dürfte also noch gebraucht werden. Allerdings unterscheidet sich dieser Band etwas von seinen Vorgängern. Wurden diese weitgehend linear erzählt (wenn man vom Wechsel der Schauplätze absieht), werden diesmal an verschiedenen Stellen Handlungen übersprungen und erst im Nachhinein von beteiligten Charakteren erzählt, wie es zur jeweiligen Situation kam. Ob man das als Vor- oder Nachteil betrachtet, ist sicher Geschmackssache.
Wenn man von dieser leicht veränderten Erzählweise absieht, trifft alles bei den bisherigen Bänden im Hinblick auf den Stil gesagte natürlich auch auf Band 3 zu, weshalb ich auf eine Wiederholung verzichte. Neulesern kann ohnehin nur ein Einstieg mit Band 1 empfohlen werden. Und wie schon erwähnt, gilt auch diesmal: Fortsetzung folgt …
Hinweis: Momentan ist das eBook anscheinend nicht lieferbar. Dazu, wieso das so ist beziehungsweise wann sich das ändert, liegen mir leider keine Informationen vor.

Fazit:
Mit dem 3. Band werden Handlung und Erzählweise dieser Urban-Fantasy-Reihe komplexer.

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Eine unverhoffte Zeitreise: Rachels Tagebuch

Britta Keller
Eine unverhoffte Zeitreise: Rachels Tagebuch

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Im besten Heiratsalter

Klappentext:
Die aus Schottland stammenden Freunde Andrew und Brian arbeiten in der Bibliothek an ihrer Semesterarbeit über das Mittelalter, als ihnen ein rotes Buch in die Hände fällt. Erstaunt stellen sie fest, dass sich der Titel, wann immer sie das Buch zur Hand nehmen, ändert. Was hat es damit auf sich? Bevor sie begreifen können, was geschieht, finden die beiden sich gemeinsam mit Andrews Schwester in der Vergangenheit wieder. Ihnen bleibt nichts Anderes übrig, als ihre Rolle in diesem unfreiwilligen Abenteuer zu spielen, auch wenn sie nicht wissen, was sie letztlich erwartet. Werden die Drei es meistern?

Rezension:
Als die Freunde Andrew und Brian aus Edinburgh in der Bibliothek nach Quellen für eine Geschichtshausarbeit suchen, stoßen sie auf ein passend wirkendes Buch. Doch wieso verändert sich die Schrift auch dem Cover? Das Buch ist ihnen nicht geheuer, und sie beschließen, es vorerst nicht zu öffnen. Andrews Schwester Jillian will jedoch aus Neugierde wissen, was das für ein Buch ist – und schon landen alle 3 im Schottland des Jahres 1314. Sie haben keine Ahnung, was sie machen können, um ins 21. Jahrhundert zurückzukehren.
Dass es sich bei Britta Kellers Fantasy-Abenteuer um eine Zeitreise-Story handelt, verrät natürlich schon der Titel. Die Zusammenstellung der ‚Reisegruppe‘ ist schnell zusammengefasst. Es sind die beiden 18-jährgen Freunde Andrew und Brian sowie Andrews 17-jährige Schwester Jillian. Dass sich Freund und Schwester Andrews dabei näherkommen, entspricht schon fast einem Stereotyp einer solchen literarischen Charakter-Konstellation.
Der Schwerpunkt der Handlung liegt natürlich auf den Abenteuern der Zeitreisenden im 14. Jahrhundert. Allerdings nimmt auch die ‚Nachbereitung‘ der Erlebnisse nach der Rückkehr – dass eine solche erfolgt, hat wohl ohnehin niemand ernsthaft bezweifelt – einen überraschend großen Raum ein. Was mich an der an sich interessanten Geschichte etwas störte, war die Passivität aller 3 Charaktere im mittelalterlichen Schottland. Alle lassen sich ohne größeres Aufbegehren herumstoßen, statt selbst die Initiative zu ergreifen.
Die Autorin überlässt ihren Protagonisten wechselweise das Wort, von den Erlebnissen zu berichten. Dass manche bereits geschilderten Geschehnisse dabei aus einer anderen Perspektive nochmals wiederholt werden, kann man wohl als Stilmittel akzeptieren. Trotz des Titels, der vom Aufbau her wie eine Kombination aus Reihen- und Band-Titel wirkt, handelt es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um eine abgeschlossene Geschichte, die nicht fortgesetzt wird.

Fazit:
Diese Jugend-Zeitreise-Fantasy unterscheidet sich deutlich von mir bisher bekannten Werken dieses Genres.

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Hotel Illusio – 1 – Feurige Berührung

Patricia Jane Castillo
Hotel Illusio – 1 – Feurige Berührung

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Tanz mit dem Feuer

Klappentext:
In Chanayras Welt ist nichts mehr wie zuvor. Seit sie die Show des mysteriösen Feuerkünstlers gesehen hat, wird ihr Leben durcheinandergewirbelt.
Was hat es mit dem merkwürdigen Symbol auf sich, das plötzlich ihre Handfläche ziert?
Alle Spuren führen zu dem neuen Hotel, das in Chanayras Heimatstadt eröffnet. Im Xouris ist nichts so wie es scheint. Die Menschen, die hier arbeiten, scheinen etwas zu verbergen.
Doch sie kann sich nicht fern halten, denn sie begegnet jemandem, der ihr Herz zum Brennen bringt.

Rezension:
Obwohl Chanayra schon bei mehreren Tanzakademien abgelehnt wurde, arbeitet sie weiter auf eine Tanzkarriere hin. Das Drängen ihrer Mutter, etwas anderes zu studieren, ignoriert sie. Nach einem zufälligen Wiedersehen mit einer alten Schulfreundin scheint sich plötzlich alles zu verändern. Chanayra hat plötzlich an allen möglichen Fronten Erfolg, alles scheint ihr zu gelingen. Sogar ein Soloauftritt zur Eröffnung eines neuen Hotels rückt in greifbare Nähe. Doch andererseits häufen sich die Mysterien in ihrem Leben.
Mit ihrer Trilogie „Hotel Illusio“ geht Patricia Jane Castillo ungewöhnliche Wege. Obwohl die Welt, in der die Protagonistin lebt, sowohl im Entwicklungsstand als auch im gezeigten täglichen Leben unserer sehr ähnelt, ist es eben doch nicht unsere Welt und die Geschichte somit keine Urban Fantasy. Auch ist die Protagonistin keine Schülerin, wie es oft der Fall ist, sondern eine junge Erwachsene, die noch auf der Suche nach ihrem richtigen Weg ist. Die Handlung, die die Autorin aus dieser Ausgangslage entwickelt, wird schnell mysteriös und von den Hintergründen her undurchschaubar. Leider ändert sich das bis zum Ende dieses Bandes nicht, sodass der Leser – genau wie die Protagonistin – zu diesem Zeitpunkt noch völlig im Dunkeln tappt. Kurze Textabschnitte aus der Sicht irgendwelcher Wesen, die nur mit „X“ und „Y“ benannt werden, verwirren mehr als Aufschluss zu bieten. Einiges deutet darauf hin, dass sich Weltenreisen hinter den Phänomenen verbergen könnten. Typische Fantasy-Wesen fehlen dagegen vollständig.
Das ‚normale‘ Leben der Protagonistin Chanayra dreht sich ganz um das Thema Tanz. … was zugegebenermaßen nicht gerade meinen Geschmack trifft. Positiv fällt allerdings auf, dass die männlichen Mitglieder der Tanztruppe entgegen üblicher Clichés als eindeutig heterosexuell dargestellt werden.
Die Autorin lässt die Handlung überwiegend ihrer Protagonistin folgen, gibt die Geschehnisse jedoch in der 3. Person wieder. Gerade durch ihre Andersartigkeit kann die Geschichte das Interesse des Fantasy- und Mystery-Fans wecken. Allerdings hätte ich mir gewünscht, am Ende des Bandes schon etwas mehr Durchblick zu haben.

Fazit:
Diese mysteriöse Fantasy wirft zahlreiche Rätsel auf, von denen in diesem 1. Band leider noch kein einziges gelöst wird.

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Regenbogenreihe – 1 – Fenice: Abseits des Regenbogens

Katrina Lähn
Regenbogenreihe – 1 – Fenice: Abseits des Regenbogens

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Tochter eines Stars

Klappentext:
Die Reise beginnt … abseits des Regenbogens
Emma Blair ist die Tochter eines berühmten Schauspielers und hatte bislang nur ein einziges Ziel in ihrem Leben. Sie wollte eine erfolgreiche Journalistin werden und aus dem Schatten ihres prominenten Vaters treten.
Als sie jedoch hinter das Geheimnis ihres Mitschülers Sam kommt, ändert sich ihr Leben schlagartig.
Sie reist in das magische Land Feliccima und gerät dort direkt zwischen die Fronten der zwei verfeindeten Völker. Zwischen die Fenicis und die Cancros. Und wenn dann noch die Liebe anklopft, ist das Chaos vorprogrammiert.

Rezension:
Emmas Vater ist ein berühmter britischer Schauspieler. Nach der Trennung ihrer Eltern lebte sie jedoch bei ihrer Mutter in Deutschland. Nachdem diese gestorben war und sich die Oma aus Gesundheitsgründen nicht mehr um sie kümmern konnte, weigerte sich die neue Frau ihres Vaters, Emma aufzunehmen. Stattdessen besucht sie seitdem ein Nobelinternat in Berlin. Das ist Emma eigentlich ganz recht, denn der Trubel um ihren Vater nervt sie schon in den Ferien mehr als genug. Als Emma jedoch Sam, einen kranken ‚externen‘ Schulkameraden, besuchen will, mit dem zusammen sie ein Schulprojekt ausarbeiten muss, macht sie eine mysteriöse Entdeckung.
Katrina Lähn geht in ihrer Jugend-Urban-Fantasy-Reihe von einer schon oft gesehenen Ausgangslage aus: Ein junger Mensch – in diesem Fall 17 Jahre alt – wird mit einer Welt konfrontiert, die allem Gelernten und bisher Erlebten widerspricht. Anders als in den meisten derartig beginnenden Geschichten entdeckt die Protagonistin dieses Buches allerdings keine besonderen Fähigkeiten oder sonstigen geerbten Eigenarten an sich selbst, sondern wird in die nicht ganz in unsere Naturgesetze passende Welt ihres Mitschülers verwickelt. Dass das ihr Leben völlig aus der Bahn wirft, nimmt in der Geschichte mindestens so viel Platz wie die übernatürlichen Vorkommnisse ein. Etwas mehr Konzentration auf den Fantasy-Aspekt könnte meiner Meinung nach stellenweise nicht schaden. Dass die Protagonistin hier nur selten (bewusst) die handlungsrelevanten Entscheidungen trifft, hebt Emmas Abenteuer etwas aus der Masse ähnlicher Stoffe heraus.
Die Autorin überlässt ihrer Heldin das Wort, von ihren Abenteuern zu berichten. Durch dieses Stilmittel wird die Protagonistin naturgemäß zur wirklich zentralen Figur der Story, die sich über 4 Bände erstreckt. Die weitere Entwicklung ist schwer vorauszusagen, zumal die im Buch enthaltene Leseprobe des 2. Bandes in dieser Hinsicht mehr Fragen aufwirft, als Antworten zu geben.

Fazit:
Ein solider Auftakt einer Urban-Fantasy-Reihe, die sich an ein eher junges Publikum richtet und keine großen Schwächen zeigt.

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