Der Koffer der Madame B.

Maryanne Becker
Der Koffer der Madame B.

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Ein Koffer voller Überraschungen

Klappentext:
Diese Frau kennt kein Pardon – Krimi-Spannung vom Feinsten
Ein Koffer verschwindet. Madame B., seine Besitzerin, ist überzeugt, dass er gestohlen wurde. Wutentbrannt sucht sie Mittel und Wege, der unbekannten Diebin einen Denkzettel zu verpassen.
In einer Spandauer Wohnung wird eine Leiche gefunden. Die Todesursache ist unklar, ebenso die Rolle des Koffers, der neben der Leiche lag …

Rezension:
‚Madame B.‘, wie sie sich selbst gerne nennt, weil ihr ihr Name nicht wirklich gefällt, kommt aus dem Südamerika-Urlaub zurück und begibt sich ohne Umweg in ihre Wohnung ins Fitness-Center. Doch während sie trainiert, wird in der Umkleide ihr Koffer gestohlen. Dabei enthält der doch nur Schmutzwäsche. Madame B. schwört dem Dieb blutige Rache. Wenige Tage später wird in einer Wohnung die Leiche der Mieterin gefunden. Und neben der Leiche steht der vermisste Koffer. Hat die Besitzerin ihre Rachepläne etwa in die Tat umgesetzt?
Nachdem ich vor kurzem Maryanne Beckers booksnack „Schweinerei in der Havelchaussee“ gelesen – und für gut befunden – habe, musste ich mir natürlich auch diesen Kurzkrimi gönnen. Die Autorin bleibt sich treu und zeichnet auch hier wieder etwas skurrile Typen als Opfer und Täter. Auch vom Handlungsort her begeben wir uns erneut nach Berlin-Spandau. Dabei gelingt es der Autorin, eine interessante Mischung aus Spannung und Humor aufzubauen. Ob sich eine derartige Handlung für ein umfangreicheres Buch eignen würde, ist fraglich, für eine derartige Kurzgeschichte ist die Story jedoch ideal.

Fazit:
Dieser humorvolle Kurzkrimi ist genau das richtige für die kleine Langeweile zwischendurch.

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Fitzmorton und der lächelnde Tote

Peter Hardcastle
Fitzmorton und der lächelnde Tote

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Des Reverends Geheimnis

Klappentext:
Mord! Phileas Fitzmorton, der hinkende Inspektor von Scotland Yard, und sein Assistent Sergeant John Miller werden auf den Landsitz von Sir Travis Crimpleby gerufen. In dem vornehmen Gutshaus wurde ein pensionierter Oberst erschossen aufgefunden. Eines ist seltsam: Der Tote hält eine Bibel in der Hand, und er lächelt …
Eine scheinbare Idylle, unterdrückte Leidenschaften, verbotene Liebe und jede Menge Verdächtige – Inspektor Fitzmorton muss sich mächtig ins Zeug legen, um den kaltblütigen Mörder zu entlarven!
Fitzmorton hat das Zeug zur schrulligen Kultfigur – sein erster Fall: humorvoll, schnörkellos und spannend erzählt!

Rezension:
Der bei seinen Vorgesetzten nicht übermäßig beliebte Inspektor Fitzmordon muss schnellstens zum Herrenhaus des Barons Crimpleby eilen. Der Hausherr wurde am Morgen tot in seinem Sessel in der Bibliothek aufgefunden. Ein Loch in seiner Schläfe lässt keinen Zweifel an der Todesursache aufkommen. Seltsamerweise scheint von seinen Angehörigen keiner ernsthaft zu trauern. Die Aussagen der Nachbarn sind auch nicht besonders glaubwürdig. Wird Fitzmorton zusammen mit seinem Assistenten Miller und dem Dorfpolizisten den Fall lösen können?
Peter Hardcastles Krimi kommt fast schon altmodisch daher. Auf Action wird in der Handlung komplett verzichtet. Stattdessen erlebt der Leser den Fall nahezu ausschließlich in Dialogen und den Gedanken des Inspektors und einiger anderer Personen. Am Ende löst Inspektor Fitzmordon das Rätsel in typischer Agatha-Christie-Manier in einer Gesprächsrunde aller Beteiligten auf. Trotz der ‚unmodernen‘ Erzählweise kann dieser Krimi den Leser fesseln, kommen auf diese Weise doch auch Gedanken des Inspektors zum Tragen, die mit dem eigentlichen Fall nichts zu tun haben. Beispielsweise stört er sich an dem adligen Ambiente, muss er doch befürchten, nach dem Tod eines entfernten Cousins, der sein einziger lebender Verwandter ist, von diesem selbst den Titel eines Barons zu erben.
Die genaue Handlungszeit wird in diesem Buch zwar nicht genannt, jedoch kann man aus der Tatsache, dass der Inspektor über die Erfolgsquote seiner Fernseh-Kollegen nachdenkt, schlussfolgern, dass es eine relativ moderne Zeit ist. Andererseits spielt die Geschichte eindeutig noch vor dem Handy-Zeitalter.

Fazit:
Dieser Kriminalroman im klassischen Stil kann den Leser in seiner ruhigen Erzählweise durchaus fesseln.

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Klaftertief: II Tempelhof

Marcus Schütz
Klaftertief: II Tempelhof

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Die verschwundene Jungfrau

Klappentext:
Ein BVG-Mitarbeiter entdeckt im U-Bahnschacht der U6 eine aufgebrochene Wand. Dahinter befindet sich ein blutüberströmter Altar. Onkel Max und St. Germain reisen ins Tokay des 18. Jahrhunderts zu ORMUS und kehren als junge Burschen zurück. Prof. Weise vom Bode-Museum macht die Entdeckung seines Lebens. Kommissar Schulz weitet seine Suche nach der verschwundenen Sophia bis nach Rennes-le-Chateau in den Pyrenäen aus. Doch wie immer kommt er zu spät…
Ein spannender Krimi und Abenteuerroman, der Mittelalter und 21. Jahrhundert verbindet.

Rezension:
Seit den Abenteuern in Polen sind Jahre vergangen. Sophia hat ihren 18. Geburtstag erreicht und macht sich zusammen mit ihrem Bruder Lukas und Marek sowie ihrem Onkel Max daran, das Abenteuer von damals abzuschließen. Tatsächlich finden sie mitten im dichtbebauten Tempelhof eine geheime Kammer. Während Marek und Lukas jedoch reich belohnt zurückkehren, sind Sophia und Onkel Max zunächst verschwunden. Sophias Mutter will eine Vermisstenanzeige aufgeben, doch Kommissar Schulz glaubt Lukas natürlich kein Wort – bis ein U-Bahn-Mitarbeiter zufällig auf die unterirdische Kapelle stößt. Kommissar Schulz vermutet einen Mord, doch sind Lukas und Marek Opfer oder Täter?
Nicht nur Sophia und ihre Freunde sind erwachsen geworden, sondern auch der Erzählstil der Geschichte. War Band 1 noch ein Jugend-Fantasy-Abenteuer, haben wir es in diesem 2. Band eher mit einem Fantasy-Krimi zu tun. Leider führt das dazu, dass beide Bände nicht wie aus einem Guss wirken. Der Anfang dieses Bandes mit Rückblicken auf die 16-jährige Sophia kommt noch etwas konfus daher, doch ab der Suche nach dem verschwundenen Mädchen wird die Geschichte deutlich flüssiger. Hier beginnt sie dann auch, richtig Spaß zu machen. Autor Marcus Schütz hätte wahrscheinlich gut daran getan, diesen Stil von Anfang an zu wählen. Auch wenn der Leser zunächst besser als die Verwandten und die Polizei über den Verbleib der Vermissten informiert ist, entsteht hier schnell Spannung. Wenn sich diese Steigerungskurve im zu erwartenden abschließenden Band 3 fortsetzt, könnte dieser sich wirklich lohnen.

Fazit:
Diese Urban-Fantasy-Reise durch halb Europa bietet ein im Verlauf steigendes Niveau und bietet der noch fehlenden Fortsetzung Potential.

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Schweinerei an der Havelchaussee

Maryanne Becker
Schweinerei an der Havelchaussee

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Das Geheimnis des blutigen Messers

Klappentext:
Knackig, spannend und kriminell gut
Bernd bricht zur abendlichen Gassi-Runde mit dem Hund auf. Weil er seine Ruhe haben will, darf Charlotte ihn nicht begleiten. Frustriert steigert sie sich in die Vermutung hinein, Bernd habe sich mit einer jüngeren Blondine verabredet. Sie sinnt auf Rache und ertränkt ihren Ärger in Alkohol. Am nächsten Tag ist der Hund wieder zu Hause, von Bernd fehlt aber jede Spur …

Rezension:
Ihr Mann Bernd will den Hund unbedingt alleine ausführen. Chalotte kann sich nicht vorstellen, dass er wirklich nur seine Ruhe haben will, und während sie schon sehr konkrete Vorstellungen hat, mit welcher – deutlich jüngeren – Frau er sich unterwegs trifft, plündert sie die Weinvorräte. Geweckt wird sie erst durch wütende Nachbarn, die sich beschweren, weil der Hund seit Stunden bellt, um hereingelassen zu werden. Doch wo ist Bernd abgeblieben? Charlotte ist sich sicher, dass diese andere Frau ihre Hände im Spiel haben muss.
Der Schreibstil der Autorin ist angenehm zu lesen. Maryanne Becker legt in ihrem Kurzkrimi gleich mehrere Spuren, bei denen der Leser zunächst natürlich nicht wissen kann, welche der Wahrheit mehr oder weniger näher kommt. Oder führen etwa alle in die Irre? Um das zu erfahren, muss man das (e-)Büchlein schon selbst lesen.
Für die Verhältnisse der booksnacks-Reihe gehört diese Kurzgeschichte schon zu den längeren Werken. Das führt unter anderem auch dazu, dass genügend Raum bleibt, Charlotte als Hauptfigur nach und nach aufzubauen. Das kommt einem wirklichen Spannungsaufbau, wie er bei manchen Ultra-Kurzgeschichten der Reihe gar nicht möglich wäre, natürlich entgegen. Wenn man dann die sehr realistisch beschriebene Gegend im Berliner Westen auch noch selbst kennt, stellt das beim Lesen einen zusätzlichen Bonus dar.

Fazit:
„Schweinerei an der Havelchaussee“ kommt als wirklich überraschende Kurzstory daher.

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Frost & Payne – Das Protokoll

Luzia Pfyl
Frost & Payne – Das Protokoll

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Tohuwabohu an allen Fronten

Klappentext:
Das Gefängnis scheint ihnen diesmal sicher zu sein. Zu viele Beweise sprechen gegen ihre Unschuld – sind sie tatsächlich verantwortlich für Inspektor Flannagans Tod? Frost erleidet einen Zusammenbruch. Hat sie wirklich versagt? Wird Payne die Zusammenarbeit mit ihr beenden?
Cecilia trifft eine folgenschwere Entscheidung, während Michael Cho eine Verschwörung aufdeckt, die offenen Krieg innerhalb der Dragons bedeuten könnte. Sein Leben ist in höchster Gefahr – und er hat niemanden, dem er noch vertrauen kann.

Rezension:
Frost und Payne sitzen immer noch in Untersuchungshaft. Da die Reihe aber noch weitergehen soll, kann man wohl sicher sein, dass sich das ändern wird. Aber auch Michael Cho steckt in Schwierigkeiten und muss sehen, wie beziehungsweise ob er da mit heiler Haut herauskommt. Und der Schöpfer der Mechanischen Kinder hat auch noch einiges vor. Turbulenzen sind also abzusehen.
Das Getriebe von Luzia Pfyls Steam-Punk-Reihe läuft sich ein. Die Geschichte wird immer runder, wobei man allerdings erneut feststellen muss, dass Steam Punk im klassischen Sinn in dieser Reihe kaum eine Rolle spielt. Das Ende ist diesmal in allen Handlungssträngen besonders offen, was wohl auf einen bevorstehenden vorläufigen Höhepunkt hindeutet. Viele Informationen verdichten sich. Lediglich zum Rätsel um Paynes verschwundene Tochter, das den Leser bereits seit Band 1 begleitet, gibt es nach wie vor nicht den kleinsten Hinweis. Da hilft wohl (schon wieder) nichts, als auf den nächsten Band zu warten.

Fazit:
Mit Band 5 gewinnt die „Frost & Payne“-Reihe zunehmend an Fahrt.

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Ein MORDs-Team – Band 15 – Das zerbrochene Glas

Andreas Suchanek
Ein MORDs-Team – Band 15 – Das zerbrochene Glas

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Das gläserne Haus

Klappentext:
Mason, Olivia, Randy und Sonja werden mit einem Diebstahl am Pinehearst College konfrontiert. Ein wichtiger Prototyp wurde entwendet. Gleichzeitig macht sich Randy daran, die Bilder der Gründungsurkunde auszuwerten. Er will endlich den verborgenen Ratssaal der Dynastien finden.
Unterdessen erkundet Danielle weiter das Internat. Sie entdeckt zahlreiche Merkwürdigkeiten. Was steckt wirklich hinter der Einrichtung? Und wo befindet sie sich tatsächlich?

Rezension:
Während Danielle immer noch im ‚Internat‘ festsitzt, wollen Randy, Mason und Olivia endlich mehr über die 5. Dynastie erfahren und nebenbei das Geheimnis der Gründungsurkunde aufdecken. Doch dann wird im College ein experimentelles Gerät gestohlen – und Brukers Hauptverdächtiger ist ausgerechnet Randys Freund.
Im 3. Band der 2. Staffel seiner „Ein MORDs-Team“-Reihe liefert Autor Andreas Suchanek seinen Lesern endlich ein paar Antworten. Doch keine Sorge; es bleiben noch genügend offene Fragen bestehen, um die Handlung für die kommenden Bände sicherzustellen. Wie es der Leser dieser Reihe schon gewohnt ist, bleibt das Spannungsniveau auch in diesem Band wieder beständig hoch.

Fazit:
Der Suchtfaktor dieser Reihe bleibt nach wie vor ungebrochen.

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Das Gold der Dämonen

Cedric Balmore
Das Gold der Dämonen

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Der Dämon und seine Diener

Klappentext:
Kisten voller Gold, versteckt in einer Höhle auf einer kleinen Insel in der Karibik, die nur darauf warten, geborgen zu werden. Die Aussicht auf unermesslichen Reichtum lässt 3 Männer und 2 Frauen schon vor der Ankunft auf der Insel Mordpläne schmieden, um möglichst wenig von dem Gold abgeben zu müssen. Vor allem John Proone trägt sich mit dem Gedanken, den Schatz ganz alleine zu bergen. Glühende Augen, die nachts von der Insel übers Meer blicken, sollten den Abenteurern Warnung genug sein, dass ihr Vorhaben schwierig sein würde. Als sie den Schatz schließlich finden, müssen sie feststellen, dass dieser von einem Dämon bewacht wird, der nicht bereit ist, das Gold mit den Eindringlingen zu teilen. Wenn nötig, schickt er die Toten zurück ins Leben, um sich das Gold der Dämonen von Proone zurückzuholen …
In den 70er-Jahren belebte eine neue Generation von phantastischer Literatur das in Deutschland recht angestaubte Genre, die der Heftromane. Eine Vielzahl von Reihen und Serien bot jedem Geschmack die passenden Geschichten. Das Format des E-Books macht es nun möglich, die Kleinode deutscher Pulp-Fiction ins digitale Zeitalter hinüberzuretten und einer neuen Generation von Lesern zugänglich zu machen.

Rezension:
Das alte Tagebuch eines spanischen Schiffsoffiziers berichtet von einem unermesslichen Schatz, der auf einer kleinen Karibikinsel versteckt ist. 5 recht unterschiedliche Abenteurer machen sich auf den Weg, diesen zu heben. Doch schon bevor sie ankommen, überlegen alle, wie sich dieser Personenkreis verkleinern lässt. Überleben wird nur derjenige, der den anderen zuvorkommt. Doch bald zeigt sich, dass die ‚Kameraden‘ nicht die größte Gefahr darstellen.
Cedric Balmores „Das Gold der Dämonen“ beginnt als Abenteuer-Krimi, biegt dann jedoch bald ins Fantasy- und besonders ins Horror-Genre ab. Stilistisch ähnelt es ‚Groschenromanen‘. Dabei wird jedoch nicht eindeutig erkennbar, ob es lediglich im Stil der 70er-Jahre-Heftromane verfasst wurde oder die relativ kurze Geschichte wirklich einem solchen entstammt und hier nur eine eBook-Zweitverwerdung findet. Obwohl der Klappentext schon viel vom Inhalt vorwegnimmt, bleibt die Handlung im Detail interessant, da sich der Leser natürlich fragt, wer – wenn überhaupt – überlebt, und ob es jemanden gelingt, den Dämon auszutricksen und den Schatz zumindest teilweise an sich zu bringen.

Fazit:
Ein Horror-Abenteuer-Krimi vor exotischer Kulisse für die leichte Unterhaltung zwischendurch.

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The Stock Market Murders

Craig Stephen Copland
The Stock Market Murders

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Tote Mathematiker

Klappentext:
THE STOCK MARKET MURDERS. A young man’s friend has gone missing. Holmes and Watson go with him to Birmingham to help look for him. What they find is horrifying. Two more bodies of young men turn up in London. All of the victims are tied to Cambridge University. All are also tied to the financial sector of the City and to one of the greatest fraud ever visited upon the citizens of England. The story is based on the true story of James Whitaker Wright and is inspired by the original Sherlock Holmes story, The Stock Broker’s Clerk. Any resemblance of the villain to a certain American politician is entirely coincidental.

Rezension:
Seit Dr. Watson verheiratet ist und eine Arztpraxis betreibt, sieht er seinen alten Freund Holmes nur noch unregelmäßig. Doch eines Wochenendes taucht dieser unangekündigt in Begleitung eines Klienten bei ihm auf. Der macht sich Sorgen um einen Freund aus Studententagen, der plötzlich nicht mehr erreichbar ist. Als sich alle zusammen zur Wohnung des Freundes begeben, finden sie ihn erhängt vor. Wenig später stellt sich heraus, dass noch 2 andere ehemalige Mathematikstudenten des Freundeskreises auf mysteriöse Weise starben. Im Gegensatz zur Polizei, die von Unfällen und Selbstmord ausgeht, vermutet Holmes mehr dahinter. Gibt es einen Zusammenhang mit einer dubiosen Finanzfirma, mit der alle Getöteten in unterschiedlicher Weise zu tun hatten?
Fans des berühmten Detektivs aus der Baker Street kennen alle Originalgeschichten wohl schon auswendig. Da freut es natürlich, dass es mittlerweile unzählige neue Sherlock-Holmes-Stories gibt. Zu Beginn trifft Craig Stephen Coplands Geschichte das Feeling der Originale auch recht gut. Der größte Unterschied zu diesen besteht wohl in diversen sexuellen Andeutungen, die in den viktorianischen Kurzgeschichten natürlich undenkbar gewesen wären. Später verlagert ich die Handlung jedoch auf den Gerichtsprozess gegen den Inhaber der Finanzfirma. Hier tauchen Holmes und Watson nur noch als Zuschauer im Gerichtssaal auf. Die weitere Handlung erinnert stark an diverse amerikanische Gerichtsserien. Vom erwarteten Sherlock-Holmes-Feeling findet sich hier leider keine Spur. Erschwerend kommt hinzu, dass die ursprünglichen Morde nicht wirklich aufgeklärt werden können.
Im Nachwort wird darauf hingewiesen, dass sich der Teil des Buches, der den Finanzskandal betrifft, eng an den tatsächlichen Skandal um den Bau der Bakerloo-Linie der Londoner U-Bahn anlehnt. Das macht die Enttäuschung des Sherlock-Holmes-Fans aber auch nicht wieder gut.

Fazit:
Dieser Neo-Sherlock-Holmes gerät im hinteren Teil des Buches leider auf thematisch enttäuschende Abwege.

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Die Perle

Bettina Wagner
Die Perle

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Extraleckerer Käse

Klappentext:
Schiller ist überzeugt davon, das perfekte Verbrechen begangen zu haben. Wer soll die Lebensmittelvergiftung seiner Frau als Mord entlarven? Doch er hat die Rechnung ohne seine Perle Anna gemacht …

Rezension:
Schiller hat es lange geplant, heute ist der große Tag. Endlich wird er seine schon lange nicht mehr geliebte Frau los. Die Dosis hochgiftigen ‚Spezial‘-Schimmel kann sie nicht überleben. Um keinen Verdacht zu erwecken, hat er selbst auch etwas davon gegessen, aber natürlich nur in einer Menge, die nicht wirklich gefährlich ist. Der Plan scheint aufzugehen, denn niemand verdächtigt ihn …
Wie es bei den booksnacks üblich ist, ist auch diese Kurzgeschichte wirklich kurz. Genau gesagt füllt die eigentliche Story (je nach Reader) nur etwa 4 Seiten. Trotz dieser Kürze bietet sie jedoch ein durchaus überraschendes Ende – das erstaunlicherweise nicht in der Überführung des Täters besteht. Ergänzt wird diese Geschichte durch eine Leseprobe eines umfangreicheren Werks der Autorin.

Fazit:
Dieser booksnack bietet einen humorvollen (Ultra-)Kurzkrimi.

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Su-Do-Q – Das Leuchtturmrätsel

Markus Westermann
Su-Do-Q – Die Rätselknacker -: #2 Das Leuchtturmrätsel

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Das rätselhafte Tagebuch

Klappentext:
Susan Smith, Dominic Cole und Quentin Keynes sind Su-Do-Q – Die Rätselknacker!
Gemeinsam haben sich die drei Freunde aus dem verschlafenen Küstenstädtchen Horseshoe Harbor nordöstlich von New York dem Lösen der härtesten gedanklichen Nüsse verschrieben, die ihnen der Alltag bietet.
Ein solches Rätsel entdecken sie in den mysteriösen Lichtzeichen, die ein alter, stillgelegter Leuchtturm an der schroffen Atlantikküste absendet.
Was hat es mit dem geisterhaften Leuchten auf sich, das nur in den dunkelsten Nächten erscheint, und welche Geheimnisse verbergen sich in dem Tagebuch des ehemaligen Leuchtturmwärters?
Su, Do und Q müssen sich gewaltig anstrengen, um längst vergangene, dunkle Machenschaften aufzudecken.
Doch von der zerschundenen Steilküste rund um den Leuchtturm droht eine verborgene Gefahr.

Rezension:
Als Dominic beim Joggen von einem Unwetter überrascht wird, macht er eine merkwürdige Beobachtung. Der eigentlich längst stillgelegte Leuchtturm sendet eigenartig unrythmische Lichtsignale aus. Natürlich erzählt er seinen Freunden schnellstmöglich davon, doch Quentin schockiert ihn mit der Mitteilung, dass sogar die Zeitung schon von ähnlichen Vorkommnissen berichtete. Spätestens als sich der Erbe des verstorbenen letzten Leuchtturmwärters mit der Bitte an die Freunde wendet, unerklärbare Einträge im Tagebuch seines Vaters zu entschlüsseln, ist dem Mysterium die Aufmerksamkeit der Rätselknacker sicher.
Autor Markus Westermann behält den beim 1. Band der Reihe eingeführten Erzählstil bei. Während die Beteiligten dort jedoch noch relativ ausführlich eingeführt werden mussten, wird diese Vorstellungsrunde hier recht kurz abgehandelt. Für Neuleser empfiehlt es sich deshalb, vor dem vorliegenden 2. Band den Vorgänger „Das Blütenrätsel“ zu lesen.
Die ‚Codierung‘ des Rätsels fällt auch in diesem Fall wieder relativ umständlich aus, bleibt für den Leser dabei jedoch interessant. Technisch/naturwissenschaftlich haben sich dabei allerdings einige unlogische Elemente eingeschlichen. Um den Auftreffpunkt eines Lichtstrahls zu ermitteln – um nur ein Beispiel zu nennen –, ist es natürlich unerheblich, die exakte Helligkeit der Lichtquelle zu kennen. Für die Spannung beim Lesen spielt das natürlich nur eine unbedeutende Rolle – fällt es vielen Lesern doch vielleicht gar nicht auf.

Fazit:
Die „Su-Do-Q“-Reihe bietet ein Jugend-Detektiv-Abenteuer im Stil der 3 Fragezeichen.

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