The A-Files

Sascha Eichelberg (Hrsg.)
The A-Files

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Frauen unter sich

Klappentext:
Amazonen. Sie sind stolz, sie sind stark, sie sind unerschrocken. Legenden ranken sich um ihren Mut und ihre Schlachten, ihre Siege und ihre Niederlagen. Aber woher kommen sie eigentlich? Wo wollen sie hin? Und wo machen sie Urlaub?
Lange mussten wir auf die Antworten warten, nun sind sie endlich da: Die Amazonen-Akten enthüllen in 32 Geschichten völlig ungeahnte Wahrheiten über die kriegerischsten Wesen der Mythenwelt. Hier werdet ihr alles finden: Roboter, Räuber und Raumschiffe. Abenteuer und Ungeheuer. Zauber und Zorn. Magie und Märchen.

Rezension:
Enthaltene Geschichten:
Der Gürtel Dder Hippolyta – Christina Hiemer

Elseterschatten – Tanja Hammer
Das Blut der Amazonen – Matthias Teut
Willkommen im Paradies – Peter R. Krüger
Die erste Nacht – Agga Kastell
Amazone wider Willen – Verena Jung
Hildegunde und der Stein der Lustlosigkeit – Yansa Brünnling
Scheiß Abend! – Klara Hell
Die erhobene Kriegerin – Pascal Wokan
Die Flucht der Amazone – Velisha Winter
Der Amazonenprinz – Adrian Schwarzenberger
Cool down and reboot – Marina Raisch
Die Demut zu teilen – Dennis Puplicks
Der Club der eisernen Ladys – Laurence Horn
Treibjagd – Dorothee Stern
Die Amorzone – Kira Borchers
Der Wolf – Nadine Y. Kunz
Der Feigling – Tobias Frey
Nachtjagd – Stefanie Kullick
Ständig muss Parthena die Welt retten – Dirk Ryll
Der Amazonenkönig – Nele Sickel
Silea und Partro – Stefan Lammers
Anaia Montgomery und der Sirnen-Stalker – Sophie Grossalber
Der Seher von Nyr – Mario Hammer
Glasaugenreise – Jörg Fuch Alameda
Süße Unschuld – Kathrin Fuhrmann
Das Ritual – Sarah Natusch
Gauklerblut – Janika Hoffmann
Die wahre Geschichte der SMS Amazone – Jessie Weber
Der Amazonen-Fall – Emely Werkmeister
Eine kleine Reise – Valerie Loe
Myrina und der Angriff der gelben Drachen – Lyakon
Amazonen? Waren das nicht diese Kriegerinnen, die nicht viel von Männern hielten? Und waren es nicht die alten Griechen, die dieses Frauenvolk ‚erforscht‘ haben? „Ja“ und „ja“ müssten die Antworten auf diese beiden Fragen lauten. Eigentlich. Denn zu diesem klassischen Amazonenbild passen nur wenige der 32 in dieser Anthologie versammelten Kurzgeschichten. Die Mehrheit der Stories entfernt sich deutlich vom antiken Cliché. Von typischer Urban Fantasy in aktueller oder auch historischer Zeit bis hin zu SciFi reicht die Bandbreite. Dabei sind einige der hier vorkommenden Amazonen nicht mal menschlich. In Ausnahmefällen begegnet der Leser hier sogar männlichen Amazonen. Und in gleich 2 der Geschichten leben Amazonen sogar mitten im kaiserlichen Deutschland.
Wie man es bei Anthologien gewohnt ist, können auch hier nicht alle der enthaltenen Kurzgeschichten gleichermaßen überzeugen. Manches ist dabei natürlich auch Geschmackssache. Wie üblich bei meinen Rezensionen zu Anthologien möchte ich deshalb auch hier ein paar der Geschichten herausgreifen, die mich besonders überzeugen konnten:
In „Glasaugenreise“ von Jörg Fuch Alameda bekommen es ein Jugendlicher und seine kleine Schwester mit Wesen zu tun, die wohl niemand spontan mit Amazonen assoziieren würde. Fern ab von Amazonen-Clichés kann diese Urban Fantasy mit leichtem SciFi-Einschlag überzeugen.
Ganz andere Probleme hat die Protagonistin in Dirk Rylls „Ständig muss Parthena die Welt retten“. Wie soll es eine alleinerziehende Amazone auch schaffen, ständig die Welt zu retten und doch immer pünktlich zurück zu sein, um das Kind aus dem Kindergarten abzuholen? Eine Superhel(inn)en-Geschichte mit Augenzwinkern.
Auch eine Amazone braucht mal Hilfe. Beispielsweise von einem Wahrsager. In „Der Seher von Nyr“ verfolgt Mario Hammer eine solche Konsultation.
„Der Club der eisernen Ladys“ muss dafür sorgen, dass Kaiser Wilhelm I mit dem Bau des Nord-Ostsee-Kanals keinen Schaden anrichtet. Laurence Horn erläutert die Zusammenhänge.
Janika Hoffmann lässt in „Gauklerblut“ eigentlich ganz normale Frauen auf ein mythologisches Wesen Südamerikas treffen. Auch wenn der Zusammenhang mit Amazonen recht lose ist, weiß diese Urban-Fantasy-Story zu überzeugen.
Bei „Anaia Montgomery und der Sirnen-Stalker“ von Sophie Grossalber ist es hauptsächlich das Setting, das überzeugt. Die Geschichte selbst hätte in diesem Fall aber durchaus noch Verbesserungspotenzial.

Fazit:
Eine Anthologie voller Amazonen. Auch wenn die Qualität der Beiträge durchmischt ist, können die Highlights überzeugen.

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April Moon – 2 – Hexenflucht

Lady Grimoire
April Moon – 2 – Hexenflucht

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Die neue Droge

Klappentext:
In letzter Sekunde gelingt April und Matyas die Flucht vor der eiskalten Mörderin, die so viele Junghexen auf dem Gewissen hat. Doch Matyas’ Teleportationsfähigkeit schlägt fehl, sodass sich jeder von ihnen an einem anderen Ort wiederfindet. Während die beiden mit ihrer jeweiligen Situation klarkommen müssen, findet Aprils neue Freundin Helena heraus, welch finsteres Geheimnis sich tatsächlich hinter dem PAGAN-Gründer verbirgt und dass ihre Freunde in höchster Lebensgefahr schweben. Aber ob sie es alleine schaffen kann, PAGAN aufzuhalten?

Rezension:
Mit Mühe und Not gelingt es April und Matyas zu fliehen. Bei der überhasteten Not-Teleportation werden sie allerdings getrennt. Während April ins Wasser plumpst und von einem Fremden, dessen Sprache sie nicht versteht, bewusstlos gerettet wird, erwacht Matyas mitten unter Drogensüchtigen. Derweil ist bei PAGAN der Teufel los. Die beiden Flüchtigen müssen unbedingt gefunden werden! Helena, die das zufällig mitbekommt, will den Freunden helfen. Doch wie soll sie das ganz alleine anstellen?
Nach dem Cliffhanger am Ende des 1. Bandes („Hexenrune“) verwundert es natürlich nicht, dass wir die Protagonistin genau in dieser aussichtslos erscheinenden Situation wiedertreffen. So rasant, wie der Vorgänger zu Ende ging, lässt es das Autorenduo Lady Grimoire von der 1. Zeile an weitergehen. Dieser Band widmet sich vollständig der Flucht der beiden Jugendlichen und dem, was daraufhin im Hauptquartier der PAGAN-Organisation passiert. Erwartungsgemäß wird die Situation in diesem Band noch nicht aufgelöst. Vielmehr endet dieser in einem erneuten Cliffhanger.
Die beiden (männlichen) Autoren erzählen ihr Jugend-Urban-Fantasy-Abenteuer wechselweise aus Sicht verschiedener Beteiligter, dabei jedoch stets in der 1. Person des jeweiligen Charakters. Der Stil wirkt dabei authentisch, die Protagonisten und deren Denkweise glaubhaft. Da will man nur schnellstmöglich mit Band 3 fortfahren. Zum Glück liegt das eBook schon auf meiner Festplatte!
Hinweis: Momentan ist das eBook anscheinend nicht lieferbar. Dazu, wieso das so ist beziehungsweise wann sich das ändert, liegen mir leider keine Informationen vor.

Fazit:
Mit Band 2 entwickelt sich die interessante und gut geschriebene Reihe in Richtung Urban-Fantasy-Thriller.

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Götterverse – 2 – Ballade der Nacht

Christina Krüger
Götterverse – 2 – Ballade der Nacht

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Der Tod des Vaters

Klappentext:
Schwere Prüfungen liegen vor Avina, Siran und Darian. Immer tiefer geraten sie in das Netz der Verschwörungen und Lügen. Exanion und seine Handlanger jagen noch immer Darian und seine Freunde. Die Drei und ihre treuen Begleiter werden zu unfreiwilligen Spielfiguren des Schicksals. Die Gefahren um sie wachsen mit jeder Stunde der Finsternis. Längst geht es um das Leben ihrer gesamten Familie.
Die Ballade der Nacht erklingt von Neuem. Nichts wird je wieder so sein, wie es einst war.

Rezension:
Avina hat es geschafft. Aus ‚ihrem‘ Drachenei schlüpft tatsächlich ein Junges, das sich überraschend schnell zu einem kräftigen Drachen entwickelt. Am akharinischen Hof hat es Darians Onkel allerdings geschafft, seine Machtposition zu festigen. Es gelingt ihm sogar, andere Fürsten auf seine Seite zu ziehen, was Avina und Siran zwingt zu fliehen, denn Exanion lässt nach ihnen als Helfer seines Neffen suchen. Die Situation wird für alle Beteiligten immer gefährlicher.
Christina Krügers Fantasy-Welt ihres „Götterverse“-Universums gewinnt im 2. Band weitere Tiefe. Zusätzlich zu den Menschen der fürstlichen Städte und deren Umlandes sowie den Akharis treten weitere Parteien in Erscheinung. Das unter Exanion erstarkende akharinische Königreich führt zu sich verändernden Loyalitäten. Für die 3 aus dem 1. Band („Arthemosʼ Klagelied“) bekannten Protagonisten wird die Situation damit immer gefährlicher, sind doch auch Freunde und Verwandte in Gefahr. Allerdings führt die zunehmende Komplexität der Welt auch dazu, dass diese unübersichtlicher wird. Stellenweise wird es für den Leser schwer, sind in der ständig wachsenden Vielzahl von Charakteren zurechtzufinden.
Die Autorin erzählt ihre Geschichte weiterhin aus der Perspektive eines auktorialen Beobachters. Dabei folgt das Geschehen wechselweise einer großen Anzahl von Charakteren. Den ursprünglichen Protagonisten Avina, Siran und Darian fällt dabei ein mit Fortschreiten der Handlung ständig kleiner werdender Anteil an ‚Screen Time‘ zu. Trotzdem bleiben sie zumindest bisher die gefühlten Hauptfiguren.
Nach einer großen Wende am Ende dieses Bandes kann man gespannt sein, wie sich das Geschehen weiter entwickeln wird.

Fazit:
In einer immer komplexer werdenden Fantasy-Welt wird das Handlungsgeflecht deutlich anspruchsvoller.

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Silberblut – 2 – Die Magie der Todesengel

Robyn Lumen
Silberblut – 2 – Die Magie der Todesengel

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Liquidio, Exsulutio, Morthem

Klappentext:
Ein Krieg zwischen Elfen und Vampiren.
Direkt in deiner Küche.
Gewaltsame Plünderungen deines Kühlschranks durch Wesen, die nur du sehen kannst.
Erkläre das mal deinen Mitbewohnern.
Dass eine Liebesbeziehung zu einem Todesengel tödlich endet, hätte Arjun von Anfang an klar sein müssen. Er erwacht in einem für ihn völlig fremden Bett und nur ein paar Atemzüge trennen ihn von seinem Ende.
Da nähert sich aus unerwarteter Richtung Hilfe. Arjun wird in das wahre Geheimnis des Silberbluts eingeweiht. Damit erhält er den Schlüssel zur Errettung der Menschheit und gleichzeitig die Macht zur Zerstörung von ganz Aerilea.
Kein Wunder, dass Arjun von nun an nicht nur von den Vampiren, sondern auch von den Lichtjägern verfolgt wird. Zudem geraten seine Mutter und seine Mitbewohner Agnes und Gustav in gefährliche Nähe dieser unsichtbaren Welt. Arjun muss handeln und wird zum Vampirjäger wider Willen. Aus Menschensicht erweckt Arjun dabei einen völlig verrückten Eindruck und bald sind auch noch die Psychiater hinter ihm her.
Das Urban-Fantasy-Abenteuer SILBERBLUT geht im zweiten Band im rasanten Tempo weiter und unterhält mit einer Mischung aus vielschichtigen Charakteren, wahnwitzigen Dialogen und epischen Welten.

Rezension:
Durch die Verbindung mit Yuja schwer geschädigt, hat Arjun nur noch kurze Zeit zu leben. Deshalb entschließt er sich zu einer Selbstmordmission, um Orliana als seine letzte gute Tat zu vernichten. Aber wie meistens bei seinen Plänen gelingt auch dieser nicht. Ganz im Gegenteil: Orliana scheint gar nicht so übel zu sein. Sie rettet ihm sogar das Leben und nimmt Arjun unter ihre Fittiche. Doch das verkleinert seine Probleme nicht gerade. Außer Vampiren und der Polizei sind jetzt auch noch sämtliche Aerileaner und die Psychiatrie hinter ihm her.
Im 2. Band ihrer Urban-Fantasy-Reihe „Silberblut“ schließt Robyn Lumen nahtlos an die Handlung aus Band 1 („Das Geheimnis der Sehenden“) an. Dass der selbstzerstörerische Plan ihres Protagonisten nicht aufgeht, war wohl jedem Leser klar. Schließlich wird der ja noch gebraucht. Das folgende Geschehen kommt so wohl nicht nur für den Helden unerwartet. Auch als Leser wird man überrascht. Die sich anschließende Handlung, die etwa das 1. Drittel des Buches einnimmt, unterscheidet sich deutlich vom Geschehen des 1. Bandes. Leider weist dieser Teil auch gewisse Längen auf. Erst mit der Rückkehr Arjuns ins Wien unserer Welt findet das Geschehen zu den in der Rezension zu Band 1 gelobten Stärken zurück. Hier ist die Situationskomik, die durch die Ich-Perspektive des Protagonisten besonders deutlich zum Tragen kommt, wieder da. Und genau die macht diese Parallelwelten-Fantasy-Reihe so einzigartig.
Zusätzlich zu den bereits bekannten kommen neue Bewohner Aerileas hinzu, die unserem Protagonisten das Leben nicht unbedingt leichter machen. Wie soll ein Mensch, der sich selbst nicht ganz sicher sein kann, wie ‚normal‘ er ist, auch einschätzen können, ob ein Drache Freund oder Feind ist? Zumal auch alte Bekannte ihn anscheinend nicht mehr als vertrauenswürdig ansehen. Da kann man sich nur in einem Punkt sicher sein: Der Protagonist wird es nicht leicht haben, die Zwerchfelle des Lesers allerdings auch nicht.

Fazit:
Arjun muss weiterhin die Welt retten. Aber wie soll er es dabei schaffen, nicht für komplett durchgedreht gehalten zu werden?

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Henry Voigt Abenteuerreihe – 2 – Das Geheimnis der Mondberge

David Reimer
Henry Voigt Abenteuerreihe – 2 – Das Geheimnis der Mondberge

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Im Zeichen des Blutmondes

Klappentext:
Als Henry ein mysteriöser Brief erreicht, findet er sich bald auf der Spur einer alten Legende wieder.
Der Beginn eines neuen gefährlichen Abenteuers.
Ein neuer Widersacher aus Henrys Vergangenheit betritt die Bühne, nach Vergeltung durstend setzt er alles daran, sich an ihm zu rächen.
Abermals beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Wird es Henry und seinen Freunden gelingen, als Erstes das Geheimnis der Mondberge zu entschlüsseln?

Rezension:
Während Henry bei Ausgrabungen an der Djoser-Pyramide beschäftigt ist, erreicht ihn ein Brief, der ihn in den Tschad einlädt. Nickolas ist dort in den Besitz eines Papyrus gelangt, der sensationelle Neuigkeiten verspricht. Sollte es sich etwa wirklich um Hinweise auf Atlantis handeln? Natürlich bricht Henry sofort zusammen mit seinem Assistenten und Freundin Charline auf. Doch auch andere alte Bekannte sind der Sensation auf der Spur – und die sind nicht zimperlich.
Mit „Das Geheimnis der Mondberge“ legt David Reimer den 2. Band seines Archäologie-Abenteuers um seinen Helden Henry Voigt vor. Anders als in Band 1 („Salomons Geheimnis“) gibt es diesmal keine Querverbindung zur SciFi-Reihe „Die Wächter des Wissens“. Stattdessen liegt der Fokus dieses Bandes ganz auf Archäologie-Action im Stil eines Indiana Jones. Im Gegensatz zu Band 1, bei dem ich in meiner Rezension vermerkte, dass die Handlung teilweise etwas überhetzt wirkt, gibt es hier auch ruhige Phasen. Auch darf der Protagonist diesmal Irrtümern unterliegen, die ihn vorübergehend auf eine falsche Fährte führen. Damit wirkt Band 2 deutlich ‚runder‘ als sein Vorgänger.
Das aus Beobachtersicht erzählte Abenteuer wirkt auch sprachlich stimmig. Lediglich das (im Impressum namentlich genannte) Korrektorat dürfte seiner Arbeit ruhig etwas gründlicher nachgehen.

Fazit:
Mit Band 2 läuft sich das Archäologen-Abenteuer mit Fantasy-Elementen um den Protagonisten Henry Voigt zunehmend warm.

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Tholderon – 1 – Weltenwanderer

Johanna Stöckl
Tholderon – 1 – Weltenwanderer

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Der 36. Stein

Klappentext:
Vier magische Zeichen für die vier Elemente, sind es, die die vier Welten Luml’hasa, Eyle, Iss und Chadria beherrschen. So gegensätzlich sind diese geworden, dass nur mehr die Weltenwanderer – Menschen mit der besonderen Begabung, über die Grenzen zu gehen – wissen, dass es sich in Wahrheit um die Teile einer einzigen Welt namens Tholderon handelt. Als Nanya, die Tochter eines Weltenwanderers, erfährt, dass eines der vier Zeichen in die Hände eines skrupellosen Banditen geraten ist, ahnt sie, dass das Gleichgewicht der Welten in Gefahr ist. Und sie weiß auch, dass der Legende nach in dieser Zeit größter Gefahr nur mehr der sagenumwobene König helfen – der Herr aller Wanderer. Wird sie ihn finden und aus seinem tausendjährigen Schlaf wecken können?
Dies ist der erste Band der Tholderon-Trilogie. Die Geschichte ist sowohl als E-Book als auch als Taschenbuchausgabe erhältlich.
Ein episches High-Fantasy-Abenteuer im Stil der 1980er-Jahre, ganz ohne Orks, Elfen und Zwerge, dafür mit glaubhaften Protagonisten, einer vielschichtigen Handlung und einer detailliert ausgearbeiteten Welt. Für Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene.
Wie alle Geschichten von Johanna Stöckl: Fantasy abseits des Mainstreams mit Wiener Schmäh. Alles, außer gewöhnlich.

Rezension:
Zur Feier der Mitsommernacht soll ein Priesterschüler zum vollwertigen Mitglied seines Ordens werden. Doch es kommt anders. Bevor die Zeremonie ihren Höhepunkt erreicht, überfallen Banditen die Versammlung, ermorden alle Ordensangehörigen und erbeuten die Heiligen Steine. Allerdings sind es nur 35, denn den letzten, 36. Stein trägt der Schüler aus Anlass seiner Weihe. Er wird mitsamt des Steins in eine Parallelwelt transferiert, wo er Überraschendes erfährt: Es soll insgesamt 4 Welten geben, die durch Tore verbunden sind, welche normalerweise nur die Weltenwanderer durchqueren können. Das bringen auch die Räuber in Erfahrung, und so beginnt eine Jagd nach dem letzten der Heiligen Steine.
Bisher trat Johanna Stöckl durch Urban-Fantasy-Geschichten in Erscheinung, die meist in Wien ihren Ausgang nahmen. Mit ihrer neuesten Story begibt sie sich allerdings in den Bereich der High Fantasy und löst sich somit von der Einbeziehung ihrer Heimat. Die Welt ihres neuen Mehrteilers ist ein komplexes Gebilde aus 4 miteinander verbundenen Parallelwelten. Auch die sich aufbauende Handlung kann man als ziemlich komplex bezeichnen. Gewinnt der Leser zunächst den Eindruck, der (namenlose) Priesterschüler würde der Hauptprotagonist, muss er sich schon bald in dieser Annahme getäuscht ertappen. Stattdessen scheint die junge und unerfahrene Weltenwandererin Nanya, auf die der Schüler bald trifft, die Hauptrolle an der Seite zahlreicher anderer Protagonisten einzunehmen. Allerdings gibt es schon innerhalb dieses 1. Bandes so viele unerwartete Wendungen, dass sich auch dies in den weiteren Bänden schnell ändern kann.
Wie von ihren anderen Büchern gewohnt, bedient sich die Autorin auch diesmal eines angenehm lesbaren, schnell fesselnden Stils. Dabei schreibt sie aus Sicht eines auktorialen Erzählers, wobei die Handlung wechselnden Personen folgt.
Dem Leser fällt es schwer, sich festzulegen, mit welchem Protagonisten er mitfiebern soll. Band 1 dieser neuen Fantasy-Reihe weckt definitiv den ‚Appetit‘ auf mehr.

Fazit:
Johanna Stöckl beweist mit ihrer neuen Reihe, dass sie auch das High-Fantasy-Fach beherrscht.

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Der Kristallpalast

Oliver Plaschka, Matthias Mösch, Alexander Flory
Der Kristallpalast

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Das Geheimnis der Kristalle

Klappentext:
London, Frühjahr 1851: Als am Vorabend der ersten Weltausstellung ein Mitglied der königlichen Kommission auf rätselhafte Weise ermordet wird, ahnt Miss Niobe noch nicht, dass dieser Fall ihre Welt für immer verändern soll.
Im Besitz des Toten befand sich ein Artefakt, das ein Geheimnis birgt, das bis weit in die Vergangenheit des fernen Indiens reicht. Feindliche Agenten und eine mysteriöse Loge streben danach, es in ihren Besitz zu bringen und seine fantastischen Kräfte zu entfesseln.
In einem Wettlauf gegen die Zeit trifft Niobe auf zwei ebenbürtige Gegner: den niederländischen Spezialisten Frans, der im Dienste finsterer Mächte steht, und Captain Royle, der für eine ultrageheime Sektion der britischen Armee arbeitet. Jeder von ihnen verfügt über besondere Gaben und Waffen; bald aber müssen sie erkennen, dass sie aufeinander angewiesen sind, wenn sie in diesem tödlichen Spiel bestehen und die Wahrheit über das Artefakt und sich selbst herausfinden wollen.
Alle Spuren führen zum Kristallpalast, jenem prunkvollen Bauwerk aus Eisen und Glas, in dem in wenigen Tagen die Königin, ihr Hofstaat und Besucher aus aller Herren Länder zusammenkommen wollen …

Rezension:
Eine junge Inderin, ein niederländischer Agent und ein königlicher Offizier haben etwas gemeinsam. Anders als die meisten anderen Menschen kennen sie das Geheimnis eigenartiger Kristalle. Trotzdem gehen ihre Kenntnisse kaum darüber hinaus, dass diese existieren. Von deren wahrer Macht haben sie allenfalls eine diffuse Ahnung. Kurz vor der Eröffnung des Kristallpalastes in London führen sie die Wege der Kristalle jedoch hier zusammen. Aus anfänglichen Gegnern müssen Verbündete werden.
Verlag und federführender Autor Oliver Plaschka bezeichnen diesen abgeschlossenen Roman zwar als Steampunk, doch fehlen die für dieses Genre typischen Elemente fast gänzlich. Mit historischer Urban Fantasy kann man das Buch wohl treffender beschreiben. Als Leser wird man in die wechselweise aus der Sicht der 3 Protagonisten erzählte Geschichte direkt hineinkatapultiert, ohne zunächst die Zusammenhänge erfassen zu können. Den Protagonisten ergeht es allerdings auch nicht grundlegend anders, sodass der Leser zusammen mit diesen das Knäuel entwirren kann und muss. Rückblicke in die Vorgeschichte der Protagonisten sowie in die Aufzeichnungen einer lange vergangenen Expedition helfen, das Mosaik langsam zusammenzusetzen. Vollständig verstehen wird man alles allerdings erst nach dem Lesen einer am Ende des Buches enthaltenen Kurzgeschichte, die Jahrzehnte später spielt und den Platz eines Epilogs einnimmt.
Die Autoren benützen einen Stil, der dabei hilft, das Zeitkolorit des viktorianischen England einzufangen. Dass alle 3 Protagonisten ihre Abschnitte in der 1. Person erzählen, kann allerdings zumindest am Anfang etwas verwirren.
Dieses unterhaltsame viktorianische Abenteuer kann Fans dieses Zeitalters mit einer Ader fürs Phantastische überzeugen.

Fazit:
Ein im London des 19. Jahrhunderts angesiedeltes Urban-Fantasy-Abenteuer mit außergewöhnlichen Charakteren und einigen zu lösenden Rätseln.

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Die Wolf-Gäng – Das Buch zum Film

#DieWolfGäng #NetGalleyDE

Wolfgang Hohlbein, Marc Hillefeld
Die Wolf-Gäng – Das Buch zum Film

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Gefährliche Kristallmagie

Klappentext:
Die magischste Schule der Welt
Ein Vampir, der kein Blut sehen kann, eine Fee mit Flugangst und ein Werwolf mit Tierhaarallergie: Vlad, Faye und Wolf sind die Neuen an der Schule – und leider gleich am ersten Tag als Loser und Lachnummer abgestempelt. Und das ausgerechnet an der Penner-Akademie, der berühmtesten magischen Schule der Welt. Hier wimmelt es nur so von Feen, Hexen, Trollen, Zwergen und Vampiren. Die drei Anti-Helden schließen schnell Freundschaft – und kommen einem Geheimnis auf die Spur, das nicht nur Crailsfelden, sondern die ganze Welt in größte Gefahr bringt!

Rezension:
Sein Sohn darf die Penner-Akademie besuchen! Vlads Vater Barnabas ist so was von stolz! Natürlich ziehen beide sofort nach Crailsfelden, wo ausschließlich magische Wesen leben, damit aus Vlad auch ein richtiger Vampir werden kann. Doch schon bei der Einschulungszeremonie kommt es zu Zwischenfällen. Als magisch geweckt wird, was in den Kindern steckt, stellt sich heraus, dass der junge Vampir kein Blut sehen kann. Und ausgerechnet den einzigen beiden Mitschülern, die Vlad schon etwas kennenlernen konnte, ergeht es ähnlich. Wolf, ein junger Werwolf, stellt bei seiner Erstverwandlung fest, dass er unter einer Tierhaarallergie leidet – ausgerechnet gegen seine eigenen Wolfshaare. Faye, eine Fee, kann stolz ihren Erstflug antreten – bis sie aus Höhenangst abstürzt. Alle 3 sind sofort die Lachnummern der Schule. Als sie aus Scham abhauen wollen, stoßen sie allerdings auf eine Verschwörung. Ausgerechnet sie müssen die Welt retten.
Wolfgang Hohlbein ist in der Branche natürlich ein bekannter Name. Trotzdem muss ich zugeben, dass ich von seiner Jugend-Urban-Fantasy-Reihe um „Die Wolf-Gäng“ bisher noch nichts gehört hatte. Die Originalbücher sind leider nicht mehr neu lieferbar. Da die Geschichte es allerdings demnächst ins Kino schafft, erschien kürzlich „Die Wolf-Gäng – Das Buch zum Film“. Inhaltlich scheint es bis auf die Charaktere allerdings wenig Ähnlichkeit zur Handlung der Buchreihe zu geben. Zumindest lernt Vlad seine beiden neuen Freunde in Band 1 der Reihe laut Klappentext bei einer gänzlich anderen Gelegenheit als hier kennen. Vermutlich ist die Handlung des Originals sehr viel umfangreicher, als es in einen Film passen würde. So wirkt auch dieses Buch zum Film in seiner Handlung sehr ‚direkt‘, indem es auf Nebenhandlungen weitgehend verzichtet. Allzu viel Zeit zum Kennenlernen der Protagonisten bleibt dabei nicht, sodass selbst die Freunde der titelgebenden Wolf-Gäng als Personen etwas blass bleiben.
Thematisch konzentriert sich die Handlung einerseits darauf, dass die 3 Freunde nach ihren Pannen beim Initiationsritual als Loser verspottet und von den anderen Schülern nicht akzeptiert werden, andererseits auf die finsteren Pläne des ‚Schurken vom Dienst‘, die nur sie verhindern können. Logischerweise (möchte man fast sagen) nimmt Vlad als Protagonist in diesen Plänen eine Schlüsselrolle ein. Die Handlung setzt dabei auf den Abenteuer-Charakter der Geschichte. Dieser kann durchaus überzeugen. Der ‚Gefahren-Level‘ bleibt dabei der jungen Zielgruppe angemessen. Auffällig ist, dass die abgeschlossene Welt des magischen Städtchens Crailsfelden nicht wie in vielen ähnlichen Geschichten ‚aus der Zeit gefallen‘ zu sein scheint. Auch die magischen Wesen dieser Welt sind auf der Höhe der Zeit. Beweisvideos der Blamage der Freunde werden zu deren Bedauern über die magischen sozialen Medien verbreitet.
Ein kleiner Logikfehler fällt auf: Wolf merkt bei seiner Verwandlung, dass er gegen Werwolfhaare allergisch ist. Wieso ist ihm das bei seinen Eltern nie aufgefallen, zumal sein Vater bei Aufregung zu unkontrollierter Verwandlung zu neigen scheint.
Ergänzt wird die Geschichte durch Szenenfotos aus dem Film. Auffällig ist dabei, dass die Hexe Circemeyer im Film eigentlich überhaupt nicht zur Beschreibung im Text passt. Aber das ist natürlich eher ein Problem des Films.
Neben Wolfgang Hohlbein tritt der Autor des Drehbuchs Marc Hillefeld als Co-Autor in Erscheinung. Das Buch bedient sich einer dem Zielpublikum angepassten, eher einfach gehaltenen Sprache, die trotzdem gefallen kann. Ein Cliffhanger am Ende deutet darauf hin, dass anscheinend weitere Filme geplant sind, zu denen dann wohl auch wieder Bücher zu erwarten sind.

Fazit:
Ein interessantes Abenteuer an einer magischen Schule, das keinerlei Parallelen zu denen eines gewissen Hogwarts-Schülers aufweist.

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„Eisenach und Umgebung: Ein Stadtführer aus dem Jahr 1898“
Dieser interessante historische Stadtführer steht jetzt als Reprint zur Verfügung. Lernt ein Eisenach kennen, das es so nicht mehr gibt! Staunt über Informationen, die für uns heute kaum noch vorstellbar sind.
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Oliveros Institut für Fantastik – 1 – Melisande, die Fee

Andrea Instone
Oliveros Institut für Fantastik – 1 – Melisande, die Fee

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Schönbrunner Probleme

Klappentext:
Eine Fantasyreihe, in der Magie Alltag ist und der Alltag magisch.
Die Agenten des Instituts für Fantastik schützen die Menschheit seit Jahrtausenden vor jenen Ereignissen, die die Andere Welt erschüttern; Kriege, Verfolgungen und Ungerechtigkeiten werden in ihrer Welt bestmöglich verhindert. Doch nun scheint die Zeit des Friedens an ihr Ende zu gelangen, ausgerechnet nun, da ein junger Herr die Leitung des Instituts übernimmt: Professor Dr. Archibald Anastasius Olivero – gerade einmal 23 Jahre alt – tritt am 1. April 1899 seine Stelle an und findet sich recht bald in ungewohnten und sogar gefährlichen Situationen wieder.
Zu seinem Glück muss der noch unerfahrene Mann nicht alleine gegen die Gefahr bestehen. Vorerst zwei ebenso junge Damen sind es, die ihm beistehen: eine Zeitenspringerin und die Fee namens Melisande. An ihnen nun liegt es, die fantastische Welt voller Magie zu bewahren. Vor allem Melisande nimmt sich dieser Aufgabe mit Witz und Charme an.

Rezension:
Professor Olivero lebt in einer Welt, die unserer ähnelt, ihr aber exakt um 15 Jahre und 82 Tage hinterherhinkt. In dieser Welt existiert reale Magie. Die magisch befähigten Mitarbeiter des Instituts für Fantastik in Bonn, dessen Leitung Olivero übernimmt, haben Möglichkeiten, die „Andere Welt“, nämlich unsere, zu beobachten. So bleiben ihnen jeweils 15 Jahre Zeit, drohende Gefahren von ihrer Welt abzuwenden. Kaum hat der junge Professor seine neuen Agentinnen ins Institut geholt, wird beobachtet, wie die „Andere Welt“ auf den 1. Weltkrieg zusteuert. Um die eigene Welt zu schützen, müssen bei den Habsburgern Veränderungen herbeigeführt werden. Doch zunächst müssen sich der neue Direktor und seine Mitarbeiterinnen unmittelbaren Gefahren stellen: Auf Olivero und die Halb-Fee Melisande werden Anschläge verübt.
Andrea Instone wählt in ihrem neuen Fantasy-Mehrteiler eine interessante Ausgangslage, die mir so noch nicht begegnet ist. Sie siedelt ihre Geschichte in einer Parallelwelt an, die unsere Welt magisch beobachtet und so deren gröbste Fehler vermeidet. Allerdings ist dieses Wissen auf eine überschaubare Anzahl an Personen beschränkt, die Mitarbeiter des Instituts für Fantastik, das weltweit Außenstellen unterhält. Im Zentrum der Handlung steht der erst 23-jährige Professor Dr. Olivero, der mit seinem Amtsantritt selbst erst in viele Geheimnisse eingeweiht wird. Seine engsten Mitarbeiter sind die ebenfalls noch jungen Agentinnen Melisande, eine Halb-Fee, und Odila O’Malley, eine Zeitenspringerin, sowie das unsterbliche Fräulein Fortunati. Worum es sich hingegen bei den „Ordnenden Mächten“, denen auch der Professor untersteht, handelt, bleibt in diesem Band noch unbeantwortet. Den Zeitgeist des Handlungsjahres 1899 fängt die Autorin dabei gekonnt ein.
Obwohl die Autorin die Handlung bis auf wenige Szenen Professor Olivero folgen lässt, wird aus Erzählersicht berichtet. Stilistisch passt sie die Erzählweise der Handlungszeit an, was durchaus authentisch wirkt.
Alles in allem kann dieses phantastisch-historische Abenteuer überzeugen. Auf die (bisher 2) Fortsetzungen darf man mit Sicherheit gespannt sein.

Fazit:
Auf in ein Europa, in dem Magie normal ist! Auf in ein spätes 19. Jahrhundert, das von größeren Katastrophen verschont blieb!

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Reisende zwischen den Welten – 1 – Das Portal

Henry Brodersen
Reisende zwischen den Welten – 1 – Das Portal

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Königliche Geheimnisse

Klappentext:
Der Student Finn fällt eines Nachts aus allen Wolken, als plötzlich die geheimnisvolle Decora, eine Lunata, in sein Leben eindringt und von einem schrecklichen Wesen verfolgt wird. Auf ihrer Flucht geraten Finn und Decora bald schon an einen ihnen unbekannten Ort. Der junge Mann und die junge Frau aus verschiedenen Welten schmieden einen verzweifelten Plan: Um die Rätsel in Decoras Heimat zu lösen und Finn einen Weg zurück zur Erde zu ermöglichen, müssen sie es schaffen, ein Portal aufzurufen. Doch wie fängt man so etwas an, in einer fremden Welt, voll von seltsamer Magie und merkwürdigen Bewohnern? Glücklicherweise treffen die beiden auf den Bacariten Raukelunk und erhalten dort Informationen, die ihnen vielleicht weiterhelfen können.

Rezension:
Als der Student Finn Ritter gerade im Bad ist, dringt aus seinem Wohnzimmer ein heller Lichtschein zu ihm. Dort hat sich ein Portal geöffnet, aus dem ihm eine junge Frau vor die Füße fällt. Viel schlimmer ist jedoch ihr Verfolger, eine Art Pferd in Menschengestalt. Finn und die Fremde, die sich ihm als Decora vorstellt, müssen durch das Portal fliehen und landen in einer fremden Welt. Haben sie den Verfolger abgeschüttelt? Und wie soll Finn wieder zurück kommen? Decora erklärt ihm nämlich, dass das benutzte Portal in dieser Richtung eine Einbahnstraße war.
Nachdem Henry Brodersen seine Leser gleich zu Beginn des Buches gemeinsam mit dem Protagonisten in eine fremde Welt entführt, geht es ans Kennenlernen derselben. Zum Glück ist die aus wieder einer anderen Welt stammende Decora dabei, die den Protagonisten und mit diesem den Leser zumindest grundlegend mit den rätselhaften Vorgängen vertraut machen kann. Dass es sich bei der Reihe „Reisende zwischen den Welten“ um eine Urban Fantasy handelt, ist damit natürlich schon klar. Auch wenn die Grundidee sicher nicht ganz neu ist, verspricht sie doch Potenzial. Nach dem rasanten Auftakt verliert sich die Handlung jedoch zunächst in ausführlichen Erklärungen Decoras und einer detailliert beschriebenen, aber relativ ereignisarmen Reise der beiden Schicksalsgefährten. Leser und Held lernen so zwar das fremde Land kennen, doch passiert nicht wirklich etwas. Erst etwa zur Mitte des Buches nimmt das Geschehen Fahrt auf und wird damit wieder interessant. Ab hier entwickel sich die Handlung interessant weiter, um dann in einem Cliffhanger zu enden.
Der Autor erzählt das Abenteuer seines Protagonisten aus der Sicht eines auktorialen Beobachters. Dabei beweist er, dass er mit seinem Stil durchaus fesseln kann. Bei den bereits erwähnten Längen im vorderen Teil des Buches wäre eine deutliche Straffung allerdings wünschenswert. Nach der deutlich stärkeren 2. Hälfte ist man als Leser aber gespannt, zu erfahren, wie es mit den mittlerweile 4 Reisegefährten weitergeht.

Fazit:
Trotz einiger Längen im vorderen Teil des Buches kann dieses zum Ende hin überzeugen und das Interesse an der Fortsetzung wecken.

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