Die Zeitreisen des Zacharias Jones – 1 – Flucht aus dem Mittelalter

Tery Mitfeld
Die Zeitreisen des Zacharias Jones – 1 – Flucht aus dem Mittelalter

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Durchs blaue Licht

Klappentext:
Natürlich hätte Zacharias den rot glühenden Knopf an diesem seltsamen Metallkasten nicht einfach drücken sollen. Ganz sicher wäre die Sache dann nicht passiert und Zacharias würde in aller Ruhe seine Sommerferien in der alten Villa mitten im Wald genießen, in die er gerade mit seinen Eltern und seiner kleinen Schwester eingezogen ist.
Aber wie oft entdeckt man schon ein verborgenes Zimmer hinter einem Wandschrank, in dem ganz offensichtlich ein großes Geheimnis wartet?
Und überhaupt – wie hätte Zacharias schon wissen sollen, dass der Kasten aus rostigem Metall, mit all den Kabeln und Schaltern und den beiden altertümlichen Bildschirmen, nichts anderes ist als eine Zeittunnelmaschine, die ihn schnurstracks in die Nacht zum 1. Januar 1358 befördert?
Und so findet sich Zacharias kurz nach seinem dreizehnten Geburtstag in der düsteren Welt des Mittelalters wieder. Gejagt von dem grausamen Burgvogt des Grafen von Sonningen kann er sich nur auf seine neuen Freunde verlassen: Professor Freising, den Erbauer der Zeittunnelmaschine und das Mädchen Hanna, das einmal eine Heilerin werden will. Als Hannas Mutter der Hexerei angeklagt wird, trifft Zacharias eine folgenschwere Entscheidung und mehr denn je steht es in den Sternen, ob er seinen Weg durch die Jahrhunderte zurück nach Hause finden wird.
Die Zeitreisen des Zacharias Jones – Flucht aus dem Mittelalter – ist ein spannender Abenteuerroman für Jungen und Mädchen ab 12 Jahre. Die intensive, realistische Schilderung des Lebens im Jahr 1358 macht das Buch aber auch für ältere Leser interessant.

Rezension:
Wegen einer Versetzung seines Vaters muss Zachariasʼ Familie nach Sonningen ziehen. Die Firma hat dort für sie eine seit Jahrzehnten leerstehende Villa mitten im Wald angemietet, deren ehemaliger Besitzer damals spurlos verschwunden ist. Gleich bei der Erkundung seines neuen Zuhauses entdeckt Zacharias durch Zufall einen gut versteckten Raum und in diesem eine eigenartige Maschine. Natürlich kann er nicht widerstehen, den rot leuchtenden Knopf an dieser zu drücken. Ein blaues Leuchten schließt ihn ein – und plötzlich befindet er sich auf einer winterlichen Lichtung, wo ihn ein Mann überrascht begrüßt. Wie es sich herausstellt, ist das Professor Freising, der ehemalige Besitzer der Villa und Erfinder der Zeitmaschine, deren Bekanntschaft Zacharias gerade gemacht hat. Der Professor hatte sich 1973 zum 1. Januar 1358, 00:00 transportieren lassen, und da dieser Zeitpunkt nach wie vor eingestellt war, ist Zacharias trotz seiner Jahrzehnte späteren ‚Abreise‘ praktisch zeitgleich angekommen. Schnell bekommen sie Ärger mit dem Burgvogt, der den Professor für einen Wilderer hält und ihn gleich persönlich hinrichten will. Gerade rechtzeitig taucht Hanna, die Tochter der örtlichen Heilerin, auf und rettet ihn mit ihrer Steinschleuder, mit der sie eigentlich Kaninchen jagen wollte. Während Hannas Mutter den Professor gesund pflegt, spitzen sich die Ereignisse zu. Wird Zacharias jemals wieder in seine Zeit zurückkehren können?
Der Autor lässt in sein jugendliches Zeitreise-Abenteuer zahlreiche Informationen über das Leben im Mittelalter einfließen. Die Hauptfrage aus Sicht des Lesers ist natürlich, ob dem Protagonisten die Rückkehr in seine Zeit gelingen wird, auch wenn alleine der Titel die Antwort bereits nahelegt. Trotzdem bleibt am Ende einiges offen, was beim anscheinend geplanten Reihen-Charakter der Geschichte natürlich nicht verwundert. Allerdings erschien dieses Buch bereits 2013 – und von einer Fortsetzung ist noch nichts zu entdecken. Es erscheint also fraglich, ob es weitere Zeitreisen des Zacharias Jones geben wird. Die interessante Thematik und der gelungene Stil, die durchaus auch erwachsene Leser ansprechen, ließen dies durchaus wünschenswert erscheinen.

Fazit:
Dieses interessante Zeitreise-Abenteuer eines jungen Helden weckt Lust auf mehr.

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Agalstra

Anna Herzog
Agalstra

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Die verfluchen Kostüme

Klappentext:
»Das Porträt unterschied sich in nichts von den anderen. Etwas aber hielt Merles Blick gefangen – und das waren die Augen der jungen Frau. Sie lebten. Merle wandte sich noch einmal um und erschrak: Sie sah ihr nach! Die Frau auf dem Bild sah ihr nach!«
Durch die Mauern der alten Burg, wo Merle an einem Theater-Workshop teilnimmt, weht ein geheimnisvolles Wispern – sicher der Geist der Vergangenheit! Als Merle und ihre Freunde antike Kostüme von magischer Schönheit finden, beschließen sie, ein Stück aus einer längst vergangenen Zeit aufzuführen. Doch etwas Unheimliches liegt in der Luft: Warum überfällt Merle solch ein namenloses Grauen, wenn sie dem Burgherrn begegnet, dem alten Grafen? Warum gelingt ihnen alles wie von Zauberhand, sobald sie die Theaterkleider tragen? Und ist es wirklich noch ihr eigenes Stück, das sie da proben – oder ist es das uralte, grausame Spiel der Kostüme?

Rezension:
In den Ferien nimmt Merle zusammen mit ihrem kleinen Bruder an einem Theater-Workshop auf einer alten Burg teil. Nachdem sich schon bei der Ankunft Streit zwischen eher ‚vornehmen‘ Teilnehmern und den ‚Normalos‘ wie Merle anbahnt, werden 2 Gruppen gebildet, die jeweils ein eigenes Theaterstück erschaffen und am Ende aufführen sollen. Auf das Gewinnerteam warten Edel-Smartphones als Preis. Nachdem das Team um Merle und den sehr verschlossen wirkenden Wladimir zuerst eher planlos ist, finden sie beim heimlichen Herumstöbern im privaten Wald des Grafen, dem die Burg gehört, einen alten Eiskeller und darinnen eine Truhe mit Kostümen, die ihnen merkwürdigerweise wie maßgeschneidert passen. Sobald sie diese tragen, scheinen die alten Kleidungsstücke jedoch die Kontrolle über ihre Träger zu übernehmen. All das scheint im Zusammenhang mit einer lange vergessenen Tragödie zu stehen.
Bei Anna Herogs Jugendbuch mit Fantasy-Elementen liegen Licht und Schatten eng beieinander. Besonders gelungen erscheinen die Protagonisten, die in ihrer Darstellung, ihrem Handeln und ihrer Sprache sehr authentisch wirken. So kann man sich Kinder/Jugendliche in dem Alter (siehe unten) gut vorstellen. Auch die Handlung baut sich interessant auf und entwickeln im Verlauf eine sich ständig steigernde Spannung.
Auf der Negativliste stehen dagegen recht viele unbeantwortete Fragen sowie einige sehr konstruiert wirkende Handlungselemente. Um nur ein paar Beispiele zu nennen: Außer von Merles kleinem Bruder erfährt der Leser von keinem der Protagonisten das Alter. Lediglich aus einzelnen Handlungselementen kann man vermuten, dass sie wohl mindestens um die 12 Jahre alt sein müssen, eher sogar noch etwas älter. Merle fährt aber nur mit, weil ihr noch nicht ganz 7-jähriger Bruder die Teilnahme am Theater-Workshop bei der Tombola in seiner Grundschule gewonnen hat und der Vater ihn nicht alleine fahren lassen will. Wieso sollte in einer 1. Klasse aber eine Ferienaktivität verlost werden, die sich eigentlich an deutlich ältere Teilnehmer richtet? Außerdem gibt es im Buch immer wieder Textabschnitte in weißer Schrift auf schwarzem Grund, in denen sich die anscheinenden Strippenzieher der Vorfälle unterhalten. Bis zum Ende wird jedoch nicht aufgeklärt, wer beziehungsweise welche ‚Wesen‘ das eigentlich sind. Auch die Motivation des Grafen wird nie aufgeklärt.
Äußerst positiv muss dagegen die Gestaltung des Buches hervorgehoben werden. Normalerweise gehe ich selten auf Cover und sonstige Gestaltung der Bücher ein, aber hier muss es sein, denn dieses Buch ist ein echter ‚Hingucker‘. Das Cover ist in einem dunklen Metallic-Look gehalten, der eine Bühne darstellt. Der Mittelteil der Bühne ist ausgestanzt, sodass auf dem hinter dem Cover liegenden Blatt eine Landschaftsszene zu sehen ist. Komplettiert wird diese aufwändige Optik durch ein silbernes Lesebändchen.
Auch wenn der Verlag das Buch für Leser ab 10 Jahren empfiehlt, halte ich dies für deutlich zu jung angesetzt. Sowohl die Sprache als auch der Handlungsaufbau dürften die meisten Leser dieses Alters überfordern.
Die interessante Handlung und die sehr authentisch gelungene Charakterdarstellung der Hauptpersonen dieser jugendlichen Urban-Fantasy-Geschichte führen dazu, dass ich trotz der genannten Mängel einen positiven Gesamteindruck des Buches gewann und es Genre-Fans durchaus empfehlen kann.

Fazit:
Dieses Urban-Fantasy-Jugendbuch punktet mit sehr realistischen Charakteren und einer äußerst aufwändigen Gestaltung.

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In 8 Tagen um die Welt

Rüdiger Bertram
In 8 Tagen um die Welt

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Phileas Fogg würde vor Neid erblassen

Klappentext:
Tobi hasst Alexandra! Sie ist hübsch, schlau, cool und war schon überall auf der Welt, weil ihr Vater Pilot ist. Und als würde das nicht reichen, spielt sie auch noch besser Fußball als er. Zornig brüllt Tobi nach diesem einen entscheidenden Spiel seinen Frust mitten in Alexandras Gesicht: Ihm doch egal, ob sie besser spielt oder es mit Papas Flugmeilen in 80 Tagen um die Welt schafft! Aber mit Alexandras Antwort hätte er niemals gerechnet: »Acht Tage. Ich reise in acht Tagen um die Welt. Wetten wir? Und du kommst als Zeuge mit.« Eh er sichs versieht, sitzt Tobi in einem Flieger nach Hongkong. Kurs: einmal um die Welt. Doch langsam dämmert es Tobi, dass hinter ihrer Wette mehr steckt als die reine Abenteuerlust. Alexandra verheimlicht ihm etwas – und das bringt die beiden in ganz schöne Schwierigkeiten …

Rezension:
Tobi ist eifersüchtig auf seine Klassenkameradin Alexandra. Nicht nur, dass sie hübsch ist – wie er sich eingestehen muss –, ist sie auch in der Schule besser als er, hat deutlich wohlhabendere Eltern, die als Pilot und Stewardess auch noch viel coolere Berufe als seine haben, und ist auch noch eine bessere Torhüterin. Seine Chance kommt, als er beim Finalspiel 5 Minuten vor Schluss eingewechselt wird, weil sich Alexandra verletzt hat. Gerade diese Chance vergeigt er auch noch, indem er in diesen 5 Minuten 2 gegnerische Treffer einsteckt. Meisterschaft ade. In der Kabine kommt es zum Streit zwischen Tobi und Alexandra. Wütend erklärt er ihr, dass es ihm völlig egal ist, wenn sie besser ist als er – selbst wenn sie es mit den Freimeilen ihrer Eltern schaffen würde, in 80 Tagen um die Welt zu reisen. Zu seiner Überraschung erklärt sie ihm, dass sie das sogar in 8 Tagen schaffen würde. Auf den Einwand, er könnte ja nicht überprüfen, ob Alexandra das wirklich schafft, fordert sie ihn einfach auf, sie zu begleiten.
Trotz der eindeutigen Anlehnung beim Titel und der Grundidee, eine Erdumrundung in einer vorgegebenen Zeit schaffen zu müssen, unterscheidet sich die weitere Handlung von Rüdiger Bertrams Jugendbuch grundsätzlich von Jules Vernes Vorlage. Während dort die Hauptprobleme eher bei der Logistik des Reisens zur damaligen Zeit liegen, besteht Alexandras und Tobis Problem primär darin, sich als 13-jährige ohne Eltern ohne aufzufallen durch alle Check-Ins zu schmuggeln. Dass sich Tobi, der nie zuvor geflogen ist, zunächst schwer zurechtfindet, erleichtert die Angelegenheit auch nicht gerade.
Stilistisch kann die aus Tobis Ich-Perspektive erzählte Geschichte überzeugen, kommt auf diese Weise sein im Laufe der Reise steigendes Selbstwertgefühl sowie seine sich ändernde Einstellung zu Alexandra doch gut zur Geltung. Negativ fallen dagegen einige Unlogiken in die Waagschale. Damit meine ich nicht, ob es möglich beziehungsweise wie wahrscheinlich es ist, dass sie es in ihrem Alter schaffen, unbegleitet und unbeanstandet auf den diversen Flügen an Bord zu kommen. Die von mir gemeinten Logikprobleme sind viel alltäglicherer Art. So kann Tobi am Anfang nur unbemerkt aufbrechen, weil seine Eltern ihn ein paar Tage allein lassen, um den schwer erkrankten Großvater zu besuchen. Dass die Mutter eiligst zu ihrem schwerkranken Vater aufbricht und telefonisch tagelang in Krankenhaus anzutreffen ist, erscheint natürlich verständlich. Aber wieso trifft das auch auf Tobis Vater zu? Der wird zu seinem Schwiegervater doch wohl kaum eine so enge Bindung haben.
Wenn man über solche kleinen Schwächen hinwegsieht, macht die Weltreise Tobis und Alexandras, die im ‚Endspurt‘ noch eine unerwartete Wendung nimmt, jedoch auch dem erwachsenen Leser großen Spaß.

Fazit:
Dieses außergewöhnliche Weltreise-Abenteuer verdient eine ausdrückliche Leseempfehlung.

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Der Flug des Greif

C.M. Gray
Der Flug des Greif

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Übersetzung: Thomas Wiedemann

Per Schiff in die Wüste

Klappentext:
Als das Gleichgewicht von Ordnung und Chaos sich verlagert, fällt das Königreich Freya immer tiefer in den Griff dunkler und bösartiger Kräfte.
Der zwölfjährige Pardigan hat genug. Er bricht in das Haus eines der reichsten Händler von Frey ein und zwar noch heute Nacht, solange noch immer Hoffnung besteht. Aber was er entdeckt setzt eine Kette von Ereignissen in Gang, die für immer die Welt verändern wird.
Nachdem sie auf eine Mission geschickt werden, einen antiken Zauber zu vollenden und die Ordnung in der Welt wiederherzustellen, stechen Pardigan und seine Freunde an Bord des Greifs in See. Aber Gefahren folgen ihnen auf Schritt und Tritt, und schon bald werden sie von einem Jäger verfolgt, der als Habicht bekannt ist, den nichts davon aufhalten kann, ihre Mission zu beenden.
Können Pardigan und seine Freunde die Mächte des Bösen besiegen, bevor es zu spat ist?
Nominiert von der London Times in der Kategorie Belletristik für Kinder, ist “Der Flug des Greif” ein einzigartiges fantastisches Abenteuer für Leser jeden Alters.

Rezension:
Pardigan, Quint, Loras und Tarent leben zusammen auf einem kleinen Schiff, dem Greif. Als Partigan einen reichen Händler bestiehlt, gerät ein magisches Buch in die Hände der Jungen, das ihnen eine vor langer Zeit geplante magische Mission überträgt. Mahra, ein Mädchen, dass die Hüterin des Buches ist, schließt sich ihnen an. Zusammen müssen sie 3 Kristallschädel finden und zusammenbringen, um eine Herrschaft des Chaos zu verhindern. Der bestohlene Kaufmann heuert jedoch einen berüchtigten Verbrecher an, ihm sein Eigentum wiederzubeschaffen. Um der Kinder habhaft zu werden, verbünden sich beide mit dem Dämonenfürsten persönlich. Doch das Buch überträgt auch auf die Freunde magische Fähigkeiten …
Inhaltlich kann man C.M. Grays Fantasy-Abenteuer als wirklich gelungen bezeichnen. Kleinere ‚Informationslücken‘ sind dabei durchaus verschmerzbar. Zu diesen gehört beispielsweise die Frage, wieso 12-jährige Jungen elternlos auf einem Schiff leben. Auch in einer vorindustriell geprägten Fantasy-Welt wäre eine Erklärung dafür wünschenswert. Die interessante Handlung reißt solche kleinen Schwächen aber mühelos wieder heraus.
Ein anderes Thema ist dagegen die Übersetzung, die man wohl nur als schlampig bezeichnen kann. Allem Anschein nach hat der Übersetzer seinen Text nach getaner Arbeit kein einziges Mal durchgelesen, denn sonst hätten die unzähligen Tipp- und Flüchtigkeits- sowie Satzbaufehler ihm zumindest teilweise selbst auffallen müssen. Einen Eindruck der nicht besonders gelungenen Formulierungen vermittelt bereits der Klappentext. Den Stil des Autors kann man anhand einer solchen Übersetzung natürlich kaum beurteilen.
In einer vernünftigen Neuübersetzung könnte dieses Buch bestimmt die Herzen zahlreicher Fans von Fantasy- und Abenteuergeschichten mit jungen Helden erobern.

Fazit:
Handlung hui, Übersetzung pfui – besser kann man diese Jugend-Fantasy wohl nicht zusammenfassen.

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Neochron – 1 – Eine zweite Chance

Andreas Kohn
Neochron – 1 – Eine zweite Chance

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Die Macht des Kinos

Klappentext:
Jens Böttger ist ein Polizist aus dem 22. Jahrhundert, der, mit Hilfe kurzer Zeitreisen in seiner eigenen Epoche, schwer lösbare Kapitalverbrechen aufklärt. Bei einem dieser Einsätze verschlägt es ihn über zweihundert Jahre zurück in die Vergangenheit, in das Jahr 1929, zum Vorabend Deutschlands dunkelster Zeit. Ohne die Möglichkeit, in seine Zeit zurückzukehren, aber mit dem Wissen und der Technik der Zukunft, beginnt er, aktiv diese zu ändern. Er findet Freunde und Mitstreiter, eine neue Heimat und die Liebe seines Lebens. Von da an verändert sich alles.

Rezension:
Jens ist Polizist bei einer geheimen Spezialeinheit. Wenn nach einem Verbrechen Beweise fehlen, reist er in der Zeit zurück, um welche zu beschaffen. Diesmal soll es 5 Wochen zurückgehen, doch durch einen Zwischenfall werden daraus rund 200 Jahre. Jens landet im Berlin des Jahres 1929. Das Problem ist, dass es generell keine Rückreisen gibt. Der Zeitreisende muss die rückwärts zurückgelegte Zeit erneut verleben, bis er wieder an seinem Startzeitpunkt anlangt. … oder in diesem speziellen Fall natürlich lange davor versterben. Da er weiß, dass jede Zeitreise sowieso eine neue Zeitlinie erschafft, entschließt sich Jens, die, in der er jetzt lebt, gleich gründlich zu verändern und die bevorstehende Machtübernahme durch die Nazis in wenigen Jahren zu verhindern. Dazu muss er natürlich Mitstreiter gewinnen, die er in sein Geheimnis einweiht. Ob ihm sein Vorhaben gelingen wird, ist fraglich, denn schnell gerät er auf die Abschussliste schon jetzt einflussreicher Personen.
Zeitreise-Stories gibt es viele, solche ohne Rückfahrschein schone erheblich seltener. Während die absichtlich oder auch nicht durch die Zeit gefallenen Protagonisten anderer Geschichten meist nach einer Rückreisemöglichkeit suchen – und diese meist auch finden –, ist in Andreas Kohns „Neochron“-Reihe von Anfang an klar, dass es für Jens keine Rückkehr in sein altes Leben geben wird. Zu seinem Glück hat dieser als einzige Technik aus seiner Zeit ein Tablet bei sich. Wie es sich für Tablets des 22. Jahrhunderts gehört, befinden sich darauf als Grundausstattung Terabytes an Büchern, Zeitungsarchiven und Filmen. Daraus kann er einerseits lernen, wie er sich unauffällig anpassen, und andererseits Informationen finden, mit denen er sich finanzielle Mittel beschaffen kann.
Nach meinem Geschmack konzentriert sich die Handlung anfangs etwas zu stark auf Auseinandersetzungen mit rechten Schlägern. Erst mit der Verlagerung der Handlung auf Pläne, die Öffentlichkeit auf die Gefahr aufmerksam zu machen, wird die Geschichte wirklich gut. Mit dem Finale in Einsteins Garten gelingt es dem Autor, wirklich zu überraschen. Nach dem vorherigen Spannungsaufbau hätte wohl niemand mit dieser Lösung gerechnet.
Dieser Reihenauftakt liest sich mit seinen interessanten Charakteren sehr gut und macht Lust auf die Fortsetzungen. Da die vom Zeitreisenden geschaffene neue Zeitlinie aber spätestens am Ende dieses Bandes erheblich von der real-historischen abweicht, stellt sich die Frage, inwieweit in zukünftigen Bänden noch Bezug auf die reale Geschichte genommen werden kann.

Fazit:
Eine Zeitreise ‚with no return‘, in der Elemente der realen deutschen Geschichte raffiniert eingewoben sind.

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Weltenamulett – 1 – Das Erbe der Trägerin

Ann-Kathrin Karschnick
Weltenamulett – 1 – Das Erbe der Trägerin

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In den Händen eines Attentäters?

Klappentext:
Weltenreisen, Magie, Götter.
All das liegt jenseits von Melissas Vorstellungskraft, bis sie an ihrem siebzehnten Geburtstag ein außergewöhnliches Amulett findet. Sie tritt damit ein dunkles Familienerbe an, das sie in die fremde Welt Traveste führt. Als der Königsberater Cerumak ihr eine scheinbar unlösbare Aufgabe stellt, gibt ihr der Gedanke in die Fußstapfen ihrer verstorbenen Mutter zu treten Kraft. Aber nicht jeder ist ihr gut gesinnt. Arionas, der geheimnisvolle Sohn eines Attentäters, entführt sie aus dem Palast und weckt Zweifel in ihr. Kann sie ihm vertrauen oder ist sie im Kampf um das Schicksal von Traveste auf sich allein gestellt?

Rezension:
Durch Zufall findet Melissa auf dem Dachboden ein Amulett und stellt schnell fest, dass sie damit in andere Welten reisen kann. Allem Anschein nach war ihre Mutter vor deren Tod die letzte Trägerin des Amuletts, dass immer von der Mutter auf die Tochter vererbt wird. Leider starb sie, bevor sie Melissa das Weltenamulett (und eine Bedienungsanleitung dazu) übergeben konnte. Schon kurze Zeit nach ihrer versehentlich angetretenen ‚Probereise‘ wird Melissa von einem Besucher, der sich als Oberhofmeister eines Königs vorstellt, in seine Welt gebeten, um den König zu retten. Kaum ist sie dort angekommen, läuft jedoch alles aus dem Ruder. Schon bald weiß Melissa nicht mehr, wem sie trauen kann, und muss um ihr Leben fürchten.
Weltenreisen – oft unter Zuhilfenahme eines alten Gegenstandes – sind aus der Urban Fantasy nicht wegzudenken. Umso mehr verwundert es, dass Autoren dieser Grundidee immer wieder neue Aspekte abgewinnen können. Dass das magische Relikt unbewusst geerbt wird, stellt dabei natürlich keine Neuheit dar, dass die jeweilige Trägerin anscheinend eine Art schnelle 1-Frau-Eingreiftruppe für Probleme aller Art ist, schon eher. Die Verwunderung über ihre plötzlich vorhandenen Fähigkeiten kann man der Protagonistin dabei natürlich nicht verübeln. Allerdings wirkt Melissa im Verlauf der Geschichte öfters ziemlich naiv und ordnet sich ohne nennenswerte Gegenwehr ‚Respektspersonen‘ unter, die wohl alles, nur keinen Respekt verdienen. Das wirkt für eine 17-jährige Abiturientin recht unglaubhaft. Allerdings hat die Autorin Ann-Kathrin Karschnick im Rahmen einer Leserunde verraten, das ihre Heldin ursprünglich erst 15 sein sollte und im Entstehungsprozess des Buches ‚gealtert‘ wurde. Das finde ich schade, denn einem 15-jährigen Mädchen würde man manche Entscheidungen, manches Verhalten viel eher abkaufen.
Am Schreibstil kann man nicht viel kritisieren, höchstens dass an einzelnen Stellen mehr Ausführlichkeit durchaus wünschenswert wäre. Man kann gespannt sein, wie sich Melissas Geschichte in den kommenden Fortsetzungen entwickeln wird, denn am Ende dieses Bandes deutet sich an, dass sie – und mit ihr der Leser – endlich einiges Hintergrundwissen über das Weltenamulett und seine Trägerinnen erfahren wird.

Fazit:
Trotz mehrerer Kritikpunkte in einzelnen Details weckt dieser Reihenauftakt Lust auf die weitere Entwicklung der Geschichte.

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Das Erbe der Macht – Die Chronik der Archivarin – 1 – Der verschollene Mentiglobus

Andreas Suchanek
Das Erbe der Macht – Die Chronik der Archivarin – 1 – Der verschollene Mentiglobus

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Indianermagie

Klappentext:
Das Spin-Off zur Erfolgsserie. Die Brücke zwischen Staffel 1 und Staffel 2.
In den Ruinen von Iria Kon wird ein Mentiglobus entdeckt. Er wurde von Johanna und Leonardo befüllt, doch die beiden haben ihn nie zuvor gesehen. Beide begeben sich auf die Reise in ihre eigene Geschichte, um die Wahrheit zu ergründen. Doch was sie erwartet, treibt sie bis an die Grenzen …
… und darüber hinaus.

Rezension:
Im Castillo liegt noch vieles im Argen, doch Leonardo und Johanna müssen nochmals nach Iria Kon zurückkehren. Hier wurde ein extrem stark abgesicherter Mentiglobus gefunden, der anscheinend in einem Zusammenhang mit den beiden Unsterblichen steht. Sie beschließen, das Risiko einzugehen und in ihre eigenen Erinnerungen einzutauchen – Erinnerungen, die aus ihren Gedächtnissen gelöscht wurden. Was sie (wieder-)erfahren, lässt manches in neuem Licht erscheinen.
Die Pause bis zur 2. Staffel seiner „Das Erbe der Macht“-Reihe überbrückt Andreas Suchanek mit diesem Special. Erstmalig rücken hier die Unsterblichen selbst in den Fokus der Geschichte. Auch wenn es diesmal vordergründig um Jahrhunderte zurückliegende Ereignisse geht, wird hier doch der (voraussichtliche) Hauptgegner der kommenden Staffel eingeführt. So gesehen kann man dieses Spin-Off wohl nur eingeschränkt als solches betrachten, denn die Kenntnis der hier vermittelten Informationen dürften für das Verständnis der folgenden Bände wahrscheinlich unerlässlich sein. Der Autor, der bei seinen Lesern dafür bekannt ist, für jedes gelöste Rätsel (mindestens) 2 neue aufzuwerfen, läuft hier in diesem Punkt zur Höchstform auf. Wenn man von 10 neuen Fragen für jede beantwortete spricht, ist dies diesmal wohl keine allzu große Übertreibung. Es kann wohl nicht mehr allzu lange dauern, bis Andreas Suchanek alle seine Reihen mit dem Lable „Suchtgefährdend“ kennzeichnen muss!

Fazit:
Dieses Special ist für alle Fans der „Das Erbe der Macht“-Reihe unverzichtbar!

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Selestria-Trilogie – 1 – Grau

Nadia Raia
Selestria-Trilogie – 1 – Grau

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Dunkelgrau

Klappentext:
„Die Welt ist nicht schwarz und weiß, Sá. Sondern grau.“
Die Freunde Dimo und Mara führen ein normales Leben, bis eines Tages der gleichaltrige Sámir auftaucht und sie wortwörtlich in eine magische Welt entführt. Dort angekommen werden sie konfrontiert mit dem Übernatürlichen, ihren echten Wurzeln und den gesellschaftlichen und politischen Problemen, die man krampfhaft versucht, von ihnen fernzuhalten.
Was steckt wirklich hinter der Organisation, die für den König arbeitet, und inwiefern ist der Junge, der sie in all das verwickelt hat, dafür verantwortlich?
Die Drei stellen fest, dass die Grenze zwischen Gut und Böse verwischt, wenn man nur lange genug hinsieht.

Rezension:
Eigentlich führen Dimo und seine beste Freundin Mara ein ganz normales Schülerleben. Das ändert sich, als eines Tages ein Neuer in Dimos Klasse auftaucht. Sámir ist wortkarg und unfreundlich. Zudem bekommen Dimo und Mara den Eindruck, von einer mysteriösen Fremden beobachtet zu werden. Und Samir scheint diese Runa zu kennen! Schon bald müssen die beiden Freunde – mehr oder weniger freiwillig – beiden in eine andere Welt folgen, in der Magie real ist. Hier wird ihnen angeboten, genau wie Sámir und Runa bei einer königlichen Behörde zu arbeiten. Doch sind das wirklich ‚die Guten‘?
Reisen in andere Welten gehören in der (Urban) Fantasy zum Standardrepertoire. So weit gesehen unterscheidet sich der Anfang von Nadia Raias Selestria-Trilogie nicht allzu sehr von ähnlichen Werken. Was die beiden Protagonisten dann in der ihnen fremden Welt erleben, unterscheidet sich allerdings deutlich von mir bekannten Weltenreisen. Im Gegensatz zum dort Gewohnten wird im Verlauf der Handlung dieses 1. Bandes immer deutlicher, dass Gut und Böse, Weiß und Schwarz hier nicht eindeutig zuordenbar sind. Nicht umsonst trägt der Band den Titel „Grau“. „Dunkelgrau“ würde wohl noch besser passen, wenn man bedenkt, dass die (wahrscheinlich) Guten auch vor Folter nicht zurückschrecken. Wenn es sein ‚muss‘ sogar in den eigenen Reihen. Ein anderer Unterschied zum ‚Genre-Standart‘ liegt darin, dass die fremde Welt, in der Dimo und Mara stranden, technisch in etwa auf unserem Entwicklungsstand liegt. Meist befinden sich die fremden Welten bekanntlich auf einem Vor- bis Frühindustriellen, seltener einem dem unseren vorauseilenden Entwicklungsstand.
Nach der Ankunft Dimos und Maras in ihrer neuen Heimat wird der Leser zunächst von so vielen neuen Informationen überflutet, dass es schwer fällt, einen Überblick zu gewinnen. Insofern geht es ihm wohl genau so wie den beiden Protagonisten. Gemeinsam mit diesen muss man als Leser dann beginnen, alles zu entwirren. Wie man es vom 1. Band einer Trilogie wohl erwarten muss, bleiben vorerst viele Fragen offen. Auch oder sogar gerade weil sich noch nicht abschätzen lässt, wessen Wirken sich positiv oder negativ für die beiden Identifikationsfiguren auswirkt, werden große Erwartungen an die Fortsetzung(en) geschürt.

Fazit:
Dieser Trilogie-Auftakt weckt große Erwartungen an die weiteren Bände.

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– Blick ins Buch –
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Stechmückensommer

Jutta Wilke
Stechmückensommer

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Das Nordkap ruft

Klappentext:
So hat Madeleine sich ihre Sommerferien nicht vorgestellt: Erst wird sie von ihren Eltern in ein Feriencamp nach Schweden geschickt, wo sie überhaupt nicht hin will und dann wird sie ganz aus Versehen auch noch von einem durchgeknallten Punk entführt. Dabei wollte Julian eigentlich nur einen VW-Bus klauen, weil er – wie er sagt – ganz dringend zum Nordkap muss. Als schließlich auch noch Vincent, der Junge mit dem Extra-Chromosom, zu ihnen stößt, ist das ungleiche Trio komplett. Und das mitten in einem Sommer voller Stechmücken, Wälder, Seen und Abenteuer…

Rezension:
Statt sie mit auf den Japan-Urlaub zu nehmen, schicken Madeleines Eltern die noch nicht ganz 14-Jährige in ein Jugendcamp nach Schweden. Doch da fühlt sie sich überhaupt nicht wohl, da sie es nicht schafft, Freundschaften zu schließen. Bei einer Bergwerksbesichtigung legt sie sich kurzerhand in der VW-Bus des Camps, um zu schlafen. Als sie aufwacht, ist der Wagen mitsamt ihr geklaut worden. Ein Junge mit Punk-Frisur, der kaum älter als sie selbst ist, will damit zum Nordkap fahren. Nach einem Zwischenhalt finden beide überrascht einen weiteren blinden Passagier vor.
Beim Klappentext von Jutta Wilkes Jugendroman denkt wohl jeder sofort an einen abenteuerlichen Road Trip Jugendlicher. Obwohl dies im Grunde auch so ist, kann das Buch leider nicht ganz überzeugen. Dies hat gleich mehrere Gründe. Zum einen ist es die Protagonistin Madeleine selbst, aus deren Ich-Perspektive wir die Handlung erzählt bekommen. Die ständig mürrische Art der Erzählerin macht es dem Leser schwer, Sympathie für das Mädchen zu empfinden. Das bessert sich erst im späteren Verlauf der Geschichte zumindest etwas. Zudem sind Madeleines Gedankengänge trotz der ganz auf sie bezogenen Perspektive in vielen Fällen nicht nachvollziehbar. Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass an diversen Punkten die Logik der Darstellung einer ‚moralischen Botschaft‘ geopfert wird. Da treffen sich mitten in der skandinavischen Wildnis, fernab aller touristischen Highlights, zufällig 3 Jugendliche aus Deutschland – und alle stellen sich als ‚Problemkinder‘ heraus. Seien es Madeleines auf ihrem Übergewicht beruhende Minderwertigkeitskomplexe, Vincents Down-Syndrom oder Julies Geheimnis; alles zusammen ist dann doch zu viel des Guten, um auch nur halbwegs glaubhaft zu sein. Speziell Julies Hintergründe, auf die hier nicht näher eingegangen werden soll, um nicht zu viel zu verraten, strotzen vor Unlogik. Zudem fehlt dem Abenteuer ein richtiges Ende. Stattdessen wird direkt in einen Epilog (auch wenn er nicht ausdrücklich so genannt wird) übergegangen. Als Leser kann man am Ende nur feststellen, dass hier leider viel von dem Potenzial, das die Idee bietet, verschenkt wurde, um die Botschaft, dass auch Menschen, die irgendwie ‚anders‘ sind, liebenswert sein können, mit der Holzhammer-Methode zu vermitteln. Eigenartigerweise werden die im Verlauf der Geschichte wirklich stattfindenden Straftaten (Auto- und Bargelddiebstahl) überhaupt nicht näher thematisiert. Vincents Bemerkung „Klauen darf man nicht.“ ist da schon die umfassendste Äußerung zu diesem Thema.

Fazit:
Die interessante, tragfähige Idee dieses Road Trips wird leider durch eine schwache Ausarbeitung zu großen Teilen verschwendet.

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Horizon – 3 – Zurück zu den Wurzeln

Amanda Laurie
Horizon – 3 – Zurück zu den Wurzeln

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Corins Rückkehr

Klappentext:
Nach seinen Abenteuern im Süden Horizons kehrt Thronprinz Corin zurück nach Carbonn. Doch statt ein Fest anlässlich seiner Heimkehr zu planen, muss er mit König Bryant über die neuesten Entwicklungen beraten. Die Pläne des Großkönigs gefährden nicht nur das Leben der Bewohner Carbonns, auch der Frieden zwischen den Völkern Horizons droht zu brechen.
Bald wird deutlich, bloße Worte genügen nicht, um den Feind zu bezwingen. Schon befinden sich Prinz Corin, der König und ihre Verbündeten auf dem Weg nach Navretil zum letzten Kampf …

Rezension:
Mit den beunruhigenden Nachrichten im Gepäck, die er während seiner Zeit in der rowenischen Garde erfahren hat, kehrt Corin an den Hof seines Vaters zurück. Dort wird er mit einem Gemisch aus Wiedersehensfreude und Vorwürfen empfangen. Da zumindest seine Warnungen jedoch ernst genommen werden, brechen Vater und Sohn sehr bald auf, um den Frieden in Horizon zu bewahren. Was dann geschieht, verändert Corins Leben für immer. Und dann wartet auch noch seine Verlobte, die er noch nie gesehen hat, auf ihn …
Im Abschlussband ihrer „Horizon“-Trilogie führt Amanda Laurie ihren Protagonisten gleich zu Beginn zurück in die väterliche Burg. Der bald darauf folgende ‚Ausflug‘ gehört leider nicht zu den Höhepunkten der Reihe, da er sich einerseits etwas zäh dahinzieht, während andererseits gerade hier eine gewisse Actionlastigkeit in Erscheinung tritt. Erst mit der hier erfolgenden drastischen Wende in Colins Leben und seiner erneuten Rückkehr an den Hof erreicht die Handlung wieder das von den bisherigen Bänden gewohnte Niveau. Was sich nicht ändert, ist die Konzentration der Geschichte auf das Denken und Fühlen des Helden, die speziell jetzt wieder in den Vordergrund rückt. Ein paar ‚Staatsakte‘ werden dabei nur am Rande erwähnt, ohne detailliert geschildert zu werden. Mit den letzten beiden Kapiteln, die eine Art ausgedehnten Epilog bilden und mehrere Jahre nach Abschluss der Haupthandlung spielen, findet die Trilogie einen echten Abschluss.
Insgesamt gelingt es der Autorin in dieser Coming-of-Age-Geschichte, das durch die Umstände bedingt abenteuerliche Leben des Protagonisten über die Jahre hinweg interessant und in sehr gut lesbarem Stil zu präsentieren.

Fazit:
Mit „Zurück zu den Wurzeln“ findet die „Horizon“-Trilogie einen würdigen Abschluss, nach dem alle wichtigen Fragen beantwortet sind.

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