Europareise

Diverse
Europareise

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Mehr und weniger vergnügliche Reisen

Klappentext:
Europa vor Beginn des modernen Massentourismus: Charles Dickens rumpelt in einer Kutsche durch Frankreich. Johann Wolfgang von Goethe genießt das römische Leben, während Johann Gottfried Seume nach Syrakus „spaziert“. Kein Spaziergang hingegen ist die erste Besteigung des Matterhorns durch Edward Whymper. Theodor von Kobbe besucht Königsberg und Danzig, zu seiner Zeit deutsche Städte. Heinrich Heine beschreibt das Leben im geteilten Polen. Franz Grillparzer reist durch den Balkan nach Griechenland und findet alles schrecklich. Grandiose Sprecher schildern diese und weitere Reisen von „anno dazumal“.

Rezension:
Während es wohl nahezu unmöglich ist, in Deutschland zu leben und noch nichts von Goethes Italienreise gehört zu haben, dürften die meisten anderen hier vertretenen Reiseberichte der Allgemeinheit eher unbekannt sein. Namen wie Charles Dickens, Stefan Zweig, Fridjof Nansen oder Franz Grillparzer dürften zwar fast jedem zumindest bekannt vorkommen, aber wer hat von diesen schon Reiseberichte gelesen? Dickens schildert hier seine Anreise Richtung Italien durch Frankreich, Nansen eine Winterreise durch das schneearme – auch das gab es damals schon – Norwegen. Grillparzer macht kein Geheimnis daraus, dass ihm die Reise von Wien über Donau und Schwarzem Meer bis Griechenland überhaupt nicht gefiel, während es sich bei Zweig um eine Ansammlung mehrerer unabhängiger Reisen handelt. Bei manch anderem Autor dürfte selbst der Name nur wenigen bekannt sein.
Diese Hörbuch-Anthologie vereint Reiseberichte von 16 Autoren aus den unterschiedlichsten Regionen Europas, wobei die ‚aktuellsten‘ annähernd 100 Jahre alt sind, der älteste rund 1900 Jahre! Das Gebiet des heutigen Deutschland wird dabei ausgespart, da dazu vom selben Verlag (Audiobuch) eine eigenständige Hörbuchveröffentlichung in identischer Aufmachung unter dem Titel „Deutschlandreise“ vorliegt. In beiden Fällen beträgt die Spielzeit jeweils knapp 10 Stunden. Alle enthaltenen Reiseberichte werden in Auszügen von überwiegend bekannten Sprechern vorgetragen.
Das persönliche Gefallen an den einzelnen Berichten richtet sich natürlich einerseits nach dem Interesse am jeweiligen Thema, andererseits aber genauso natürlich auch nach dem Stil des Schriftstellers. Negativ fällt mir hier wieder der ‚gute alte‘ Johann Wolfgang von Goethe auf. Seine Texte wirken auf mich stilistisch einfach antiquiert. Zeitgenossen von ihm wie Washington Irving (in einer zeitgenössischen Übersetzung von 1832), Johann Gottfried Seume oder Johann Kaspar Riesbeck schrieben einen viel moderner wirkenden Stiel. Etwas aus der Reihe fallen auch Lou Andreas-Salomés Jugenderinnerungen, die keinen Reisebericht im eigentlichen Sinn darstellen.
Viele der beschriebenen Gegebenheiten wird man heute vor Ort kaum noch nachvollziehen können, da sich die beschriebenen Örtlichkeiten (nicht zuletzt in Folge des 2. WK) zu stark verändert haben dürften. Auch kulturelle Aspekte werden – speziell bei den älteren Berichten – oft kaum noch vergleichbar sein. Aber genau darin liegt wohl der besondere Reiz alter Reiseberichte.

Fazit:
Die „Europareise“ führt das mit der „Deutschlandreise“ begonnene außergewöhnliche und gerade deshalb interessante Projekt fort.
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„Lord Breakinghams Geheimnis“, der schon in seiner bisherigen Fassung von Rezensenten gelobte Jugendroman um einen Jungen, der unerwartet auf ein Internat gehen muss und Schockierendes über seine eigene Herkunft erfährt, ist in einer überarbeiteten Neuauflage erschienen. Ein Entwicklungsroman über den Wert der Freundschaft.
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://lordbreakingham.wordpress.com/
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Berlingtons Geisterjäger – 2 – Mördernächte

Amalia Zeichnerin
Berlingtons Geisterjäger – 2 – Mördernächte

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‚Jack the Magier‘

Klappentext:
London, 1888. Fast ein Jahr ist vergangen, seit die Geisterjäger aus der Anderswelt zurückgekehrt sind. Ein bestialischer Mord erschüttert Whitechapel, dem bald weitere folgen. Unter den Tatverdächtigen ist auch der Politiker und Magier Sir Zane Wentworth. Die Angst geht um in der Stadt! Auch die irische Hexe Fiona fühlt sich verfolgt, während die Künstlerin Nica von unerklärlichen Albträumen geplagt wird. Der amerikanische Privatdetektiv Eliott Breeches beginnt, den Mordfall auf eigene Faust zu untersuchen. Victor Berlington kämpft zugleich mit ganz anderen Schwierigkeiten… In der Buchreihe Berlingtons Geisterjäger treffen historische Urban Fantasy zusammen mit Elementen aus Krimi, Gothic Horror und einem Hauch Steampunk, gewürzt mit etwas gleichgeschlechtlicher Romantik.

Rezension:
Im Londoner East End häufen sich bestialische Morde an Frauen. Während die Presse mehr oder weniger abstruse Theorien zum Täter aufstellt, vermuten die Hexe Fiona, Lord Berlington und andere Personen ihres überwiegend magisch begabten Freundeskreises, dass der Täter im magischen Umfeld zu finden ist. Da sie sich mit diesem Verdacht natürlich weder an die Polizei, noch an die Öffentlichkeit wenden können, ohne für verrückt erklärt zu werden, beschließen sie, selbst Ermittlungen anzustellen. Die sexuellen Vorlieben einiger der Beteiligten lassen einen zu engen Kontakt zur Polizei ohnehin nicht ratsam erscheinen. Doch der erfolgreiche Kampf gegen ein Anderswelt-Wesen im vergangenen Jahr schweißt die Kampfgefährten über soziale Schranken hinweg zusammen.
Bestialische Frauenmorde, das Londoner East End und das Jahr 1888 – natürlich geht es hier um die in der Realität bis heute nicht aufgeklärten Morde Jack the Rippers. Was spricht also dagegen, den Täter im magischen Umfeld zu suchen? Auch ohne Band 1 der „Berlingtons Geisterjäger“-Reihe zu kennen, findet man sich schnell in die Handlung und die Protagonisten hinein.
Wie bereits der Klappentext verrät, wird hier Urban Fantasy mit historischen Krimi und Steampunk vermischt. Die homoerotischen Beziehungen zwischen Fiona und Nica sowie Victor und Alec werden nach meinem Geschmack teilweise zu sehr fokussiert, zumal sie zur eigentlichen Handlung wenig beitragen. Speziell auf eine recht detailreiche Sexszene zwischen den beiden Männern hätte ich durchaus verzichten können.
Amalia Zeichnerin erzählt ihre Geschichte stilistisch geschickt aus der wechselnden Perspektive verschiedener Protagonisten, wobei diese beim Perspektivenwechsel jeweils namentlich genannt werden. Auch Ort und Zeit der Handlung werden immer ausdrücklich erwähnt.
Obwohl der Mörder am Ende dieses Bandes enttarnt ist, schließt dieser doch mit einem Cliffhanger, der zu Band 3 überleitet.

Fazit:
Dieser bunte Genre-Mix aus Urban Fantasy, historischen Roman und Steampunk sowie Homoerotik dürfte die Fans diverser Genres ansprechen.

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Das Buch der Begegnungen

Alexander von Humboldt
Das Buch der Begegnungen

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Amerikanische Erfahrungen

Klappentext:
Wagemut und Wissbegier, ein feines Beobachtungs- und Differenzierungsvermögen und vor allem die unbändige Lust an immer neuen Begegnungen machten Alexander von Humboldt vor 200 Jahren zu einem epochalen Weltentdecker. Auf seiner Reise in die amerikanischen Tropen von 1799 bis 1804 hielt der preußische Kosmopolit eine Vielzahl Physiognomien fest und sah die Welt, wie sie vor ihm noch keiner gesehen hatte. Das ‚Buch der Begegnungen‘ versammelt die empathischsten Zeugnisse aus den ‚Amerikanischen Reisetagebüchern‘ und zeigt einen verständigen Geist ohne Berührungsängste. Überzeugt davon, dass es keine unterlegenen oder gar minderwertigen Ethnien gebe, war er seinen Zeitgenossen weit voraus. Und selbst im 21. Jahrhundert kommt Alexander von Humboldt als Anwalt einer universellen Humanität wie gerufen.

Rezension:
Von Alexander von Humboldts Forschungsreise nach Amerika hat wohl jeder schon gehört. Selbst gelesen haben seinen Reisebericht wohl die Wenigsten. Mit diesem Hörbuch bekommt man die Chance, dies zumindest auszugsweise nachzuholen. Bedenkt man, dass von Humboldts Reise rund 5 Jahre dauerte, verwundert es nicht allzu sehr, dass dieses Hörbuch trotz seiner mehr als 14-stündigen Laufzeit nur eine gekürzte Version bieten kann. (Laut Wikipedia umfasst die französischsprachige Originalausgabe 20 Bände im ‚Quart-Format‘.)
Frank Arnold gelingt es als Sprecher sehr gut, den Text zum Inhalt und der Entstehungszeit passend vorzutragen. Speziell auch bei den sehr zahlreichen Fremdwörtern kommt das zum Tragen. Was im beiliegenden Booklet leider fehlt, sind ein paar Anmerkungen zum Einsprechen des Textes. Beispielsweise kommt es wiederholt vor, dass im Text ein nicht-deutscher Begriff verwendet und unmittelbar folgend die Übersetzung mitgeliefert wird. Dabei wird leider nicht klar, ob dies schon in von Humboldts Büchern so ist oder es erst beim Einsprechen zum besseren Verständnis hinzugefügt wurde. Wer die französischsprachige Originalausgabe ins Deutsche übertrug, wird nicht erwähnt. Auch kommen in den Reisetagebüchern einige heute nicht mehr gebräuchliche Einheiten vor, deren Erläuterung beziehungsweise Umrechnung das Booklet bereichert hätten.
Doch kommen wir zum Reisebericht an sich. An zahlreichen Stellen fällt auf, wie überraschend modern von Humboldts Ansichten in vielen Punkten sind. Speziell beim immer wieder Erwähnung findenden Verhalten der Missionare sowie der Behandlung aller Nichteuropäer – seien es Indios, Negersklaven oder die Nachkommen von Mischbeziehungen – durch die Europäer fällt das auf. Außergewöhnlich finde ich, dass der Autor seinen eigenen Forschungsarbeiten recht wenig Raum widmet. Allerdings könnte dieser Eindruck auch in der Auswahl der in dieses Hörbuch aufgenommenen Abschnitte begründet sein. Insgesamt gesehen vermittelt dieses Werk ein Bild einer längst untergegangenen Welt, der man allerdings nicht in allen Punkten nachtrauern muss. Vor allem in den Lebensbedingungen hat sich auch in Süd- und Mittelamerika in den seit der Reise vergangenen gut 200 Jahren doch einiges zum Besseren gewandelt. Für naturwissenschaftlich und geografisch Interessierte ist von Humboldts Bericht auch heute noch absolut lesens- oder in diesem Fall besser gesagt hörenswert. Das (trotzdem es nur in Auszügen wiedergegeben wird) sehr ausführliche Nachwort Ottmar Ettes erscheint allerdings unnötig.

Fazit:
Ein ausdrücklicher Hörtipp für wissenschaftsgeschichtlich Interessierte.

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Die Zeitreisen des Zacharias Jones – 1 – Flucht aus dem Mittelalter

Tery Mitfeld
Die Zeitreisen des Zacharias Jones – 1 – Flucht aus dem Mittelalter

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Durchs blaue Licht

Klappentext:
Natürlich hätte Zacharias den rot glühenden Knopf an diesem seltsamen Metallkasten nicht einfach drücken sollen. Ganz sicher wäre die Sache dann nicht passiert und Zacharias würde in aller Ruhe seine Sommerferien in der alten Villa mitten im Wald genießen, in die er gerade mit seinen Eltern und seiner kleinen Schwester eingezogen ist.
Aber wie oft entdeckt man schon ein verborgenes Zimmer hinter einem Wandschrank, in dem ganz offensichtlich ein großes Geheimnis wartet?
Und überhaupt – wie hätte Zacharias schon wissen sollen, dass der Kasten aus rostigem Metall, mit all den Kabeln und Schaltern und den beiden altertümlichen Bildschirmen, nichts anderes ist als eine Zeittunnelmaschine, die ihn schnurstracks in die Nacht zum 1. Januar 1358 befördert?
Und so findet sich Zacharias kurz nach seinem dreizehnten Geburtstag in der düsteren Welt des Mittelalters wieder. Gejagt von dem grausamen Burgvogt des Grafen von Sonningen kann er sich nur auf seine neuen Freunde verlassen: Professor Freising, den Erbauer der Zeittunnelmaschine und das Mädchen Hanna, das einmal eine Heilerin werden will. Als Hannas Mutter der Hexerei angeklagt wird, trifft Zacharias eine folgenschwere Entscheidung und mehr denn je steht es in den Sternen, ob er seinen Weg durch die Jahrhunderte zurück nach Hause finden wird.
Die Zeitreisen des Zacharias Jones – Flucht aus dem Mittelalter – ist ein spannender Abenteuerroman für Jungen und Mädchen ab 12 Jahre. Die intensive, realistische Schilderung des Lebens im Jahr 1358 macht das Buch aber auch für ältere Leser interessant.

Rezension:
Wegen einer Versetzung seines Vaters muss Zachariasʼ Familie nach Sonningen ziehen. Die Firma hat dort für sie eine seit Jahrzehnten leerstehende Villa mitten im Wald angemietet, deren ehemaliger Besitzer damals spurlos verschwunden ist. Gleich bei der Erkundung seines neuen Zuhauses entdeckt Zacharias durch Zufall einen gut versteckten Raum und in diesem eine eigenartige Maschine. Natürlich kann er nicht widerstehen, den rot leuchtenden Knopf an dieser zu drücken. Ein blaues Leuchten schließt ihn ein – und plötzlich befindet er sich auf einer winterlichen Lichtung, wo ihn ein Mann überrascht begrüßt. Wie es sich herausstellt, ist das Professor Freising, der ehemalige Besitzer der Villa und Erfinder der Zeitmaschine, deren Bekanntschaft Zacharias gerade gemacht hat. Der Professor hatte sich 1973 zum 1. Januar 1358, 00:00 transportieren lassen, und da dieser Zeitpunkt nach wie vor eingestellt war, ist Zacharias trotz seiner Jahrzehnte späteren ‚Abreise‘ praktisch zeitgleich angekommen. Schnell bekommen sie Ärger mit dem Burgvogt, der den Professor für einen Wilderer hält und ihn gleich persönlich hinrichten will. Gerade rechtzeitig taucht Hanna, die Tochter der örtlichen Heilerin, auf und rettet ihn mit ihrer Steinschleuder, mit der sie eigentlich Kaninchen jagen wollte. Während Hannas Mutter den Professor gesund pflegt, spitzen sich die Ereignisse zu. Wird Zacharias jemals wieder in seine Zeit zurückkehren können?
Der Autor lässt in sein jugendliches Zeitreise-Abenteuer zahlreiche Informationen über das Leben im Mittelalter einfließen. Die Hauptfrage aus Sicht des Lesers ist natürlich, ob dem Protagonisten die Rückkehr in seine Zeit gelingen wird, auch wenn alleine der Titel die Antwort bereits nahelegt. Trotzdem bleibt am Ende einiges offen, was beim anscheinend geplanten Reihen-Charakter der Geschichte natürlich nicht verwundert. Allerdings erschien dieses Buch bereits 2013 – und von einer Fortsetzung ist noch nichts zu entdecken. Es erscheint also fraglich, ob es weitere Zeitreisen des Zacharias Jones geben wird. Die interessante Thematik und der gelungene Stil, die durchaus auch erwachsene Leser ansprechen, ließen dies durchaus wünschenswert erscheinen.

Fazit:
Dieses interessante Zeitreise-Abenteuer eines jungen Helden weckt Lust auf mehr.

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Fliederblütenregen: Fernweh

Margarethe Alb
Fliederblütenregen: Fernweh

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Prinzessinen-Ärger

Klappentext:
Syringa ist hoffnungslos verliebt.
Und zwar seit mehr als zweihundert Jahren, was selbst für eine Dryade ziemlich verrückt klingt. Denn ihr Angebeteter hat sie vor eben dieser Zeit verlassen, um ohne sie, die durch ihre Natur an die Heimat gebunden ist, durch die Welt zu ziehen. Syri hat sich daran gewöhnt, allein zu sein und den ehrenwerten Wolfsritter Johannes von der Wallenburg einzig aus der Ferne anzuschmachten. Nur die alte Otter Schosch leistet ihr tagtäglich Gesellschaft, da diese sich zwischen den Wurzeln von Syringas heimischem Fliederstrauch angesiedelt hat.
Aber im Jahre 1510 kehrt Johannes plötzlich auf die heimische Wallenburg zurück und die Gerüchteküche beginnt zu brodeln. Von einer Braut aus dem fernen Orient berichten die Weiber. Syri trägt es mit Fassung, bis zwei wildfremde Wölfe die so lebenswichtigen Ableger ihres Fliederstrauches zerstören. Als dann noch ihr Strauch an sich zum Sterben verdammt wird, bricht ihre ganze Welt zusammen.
Dieses schreckliche Ereignis stellt den Beginn eines orientalischen Abenteuers dar. Dabei erlebt Ihr die Höhen und Tiefen des Dryadentums.
Vielleicht. Eventuell.
Und außerdem erfahrt Ihr, warum Verwurzeltsein nicht automatisch bedeutet, an einen Ort gebunden zu sein und wieso man vorsichtig damit sein sollte, was man sich wünscht.

Rezension:
Als Dryade führt man ein recht ortsgebundenes Leben, denn lange kann man sich nicht von seinem heimischen Gehölz entfernen. So geht es auch Syringa mit ihrem Fliederstrauch. Für ein geregeltes Liebesleben mit einem ständig umherziehenden Werwolf sind das natürlich keine optimalen Voraussetzungen. Kein Wunder, dass die Beziehung nun schon seit 200 Jahren auf Sparflamme vor sich hin köchelt. Zum Glück haben beide Lebensformen eine großzügige Lebenserwartung. Als Johannes endlich wieder in der Heimat auftaucht, macht allerdings das Gerücht die Runde, seine Vermählung mit der Prinzessin eines orientalischen Werwolfsrudels stünde bevor. Zu allem Unglück droht auch noch Syringas Flieder einzugehen – was auch ihren Tot zur Folge hätte, da sie über keinen brauchbaren Ableger dieses mehr verfügt.
Bei „Fliederblütenregen“ handelt es sich um einen Spin-off der „Rynestig“-Reihe, deren Protagonistin Magarethe hier nur in einer kleinen Nebenrolle auftritt. Auch wenn man beim Klappentext anderes vermuten (und befürchten) könnte, handelt es sich bei dieser Urban Fantasy (wobei der Begriff „Urban“ eigentlich nicht ganz zutreffend ist) keinesfalls um eine Romantasy. Vielmehr wird genau wie in der Hauptreihe mit den Eigenarten der unterschiedlichen menschenähnlichen Wesen ‚gespielt‘. Vom Gewohnten weicht Margarethe Alb – richtig erkannt: die Halb-Elfe aus der Rynestig-Reihe höchstpersönlich stellt der Autorin ihren Namen als Pseudonym zur Verfügung – dabei oft ab. So sind die Werwölfe hier eine erbliche Lebensform, die ihre Gestalt unabhängig von der Mondphase wechseln kann.
Die Ansiedlung der Handlung im thüringischen Raum mit immer wiederkehrendem Bezug auf reale Örtlichkeiten macht – gerade für mich als Thüringer – sicher einen Teil des Reizes dieser Bücher aus. Aber auch der sehr flüssig lesbare Stil der aus Syringas Ich-Perspektive erzählten Geschichte trägt selbstverständlich zum Gefallen bei. Da auch bei diesem Spinn-off bereits (mindestens) eine Fortsetzung angekündigt ist, dürften die Aufzeichnungen über Thüringens magische Bewohner wohl noch nicht so schnell enden.

Fazit:
In Thüringen leben auch zahlreiche Sagengestalten. Wer braucht da schon irische Banshees oder rumänische Vampire?

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Ein Fall für Wells & Wong – 3 – Mord erster Klasse

Robin Stevens
Ein Fall für Wells & Wong – 3 – Mord erster Klasse

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Übersetzung: Nadine Mannchen

Auf Agatha Christies Spuren

Klappentext:
Hazels Vater beschließt, seine Tochter und ihre Freundin Daisy unter seine Fittiche zu nehmen und mit ihnen die Ferien zu verbringen. Er lädt sie auf eine spektakuläre Fahrt quer durch Europa im Berühmten Orientexpress ein und hofft, dass sie hier vom Detektivspielen Abstand nehmen werden. Seine Rechnung hat er jedoch nicht mit den zwielichtigen Passagieren gemacht, die die Reise mit ihnen antreten.
Wie sollte es anders sein? Schon bald ertönt der erste Schrei und ein Mitreisender liegt regungslos am Boden. Ehrensache für Hazel und Daisy, dass sie sofort die Ermittlungen aufnehmen und in die ein oder andere brenzlige Situation geraten.

Rezension:
Hazels Vater ist von der erneuten Verwicklung seiner Tochter in einen Mordfall alles andere als begeistert. Deshalb kommt er in ihren Sommerferien extra nach Europa, um mit ihr den Kontinent während einer Fahrt im Orient-Express zu erkunden. Da Daisys Eltern gerade zu dieser Zeit im Prozess um den Mord während der Osterferien aussagen müssen, lädt er Hazels Freundin ein, sie zu begleiten. Im Gegensatz zu Mr Wong weiß Daisy aus dem im Vorjahr erschienenen Roman Agatha Christies allerdings schon, dass Reisen in diesem Zug nicht ganz ungefährlich sind. Tatsächlich stellt sich heraus, dass die Mitreisenden im Wagen eine eigenartige Mischung darstellen. Und natürlich lässt ein Mord nicht lange auf sich warten.
Nachdem in den vorhergehenden Bänden im Internat, das die beiden Protagonistinnen besuchen, und in Daisys Elternhaus gemordet wurde, verlegt Robin Stevens den Handlungs- und Tatort diesmal in den berühmten Orient-Express. Dass Agatha Christies berühmter Roman als Reiselektüre Daisys sogar in die Handlung eingebaut wurde, stellt natürlich eine nette Reminiszenz dar. Da auch die vergangenen Fälle vom Aufbau des Handlungsgerüsts eindeutige Anklänge an die klassischen Krimis dieser Autorin aufwiesen, kann man das wohl als offizielle Bestätigung der Vorbildfunktion interpretieren. Überraschend ist, dass fernab der Heimat gleich mehrere aus „Teestunde mit Todesfall“ bekannte Charaktere wieder in Erscheinung treten.
Robin Stevens gibt ihren beiden Heldinnen auch im Zug wieder Gelegenheit, ihre Beobachtungs- und Kombinationsgabe unter Beweis zu stellen. Erneut gibt es so viele anscheinend unwiderlegbare Beweise und Beobachtungen, dass der Mord eigentlich gar nicht möglich gewesen wäre. Die Leiche beweist natürlich das Gegenteil. Alle Verdächtigen haben felsenfeste Alibis. Viele von ihnen waren zum fraglichen Zeitpunkt sogar gemeinsam mit Daisy und Hazel im Speisewagen. Natürlich finden die beiden jungen Detektivinnen am Ende den Fehler in ihren eigenen Schlussfolgerungen und lösen den Fall.
Während Tathergang und Beweise am Ende jedoch völlig schlüssig und logisch erscheinen, gibt es in der Rahmenhandlung leider erhebliche Logiklücken. So geschieht der Mord zur Zeit des Abendessens, und der Zug fährt die ganze Nacht über weiter, bis er am Morgen durch äußere Umstände (die nichts mit dem Mord zu tun haben) zu einem unplanmäßigen Halt gezwungen wird. Der Express bleibt den ganzen Tag auf offener Strecke stehen, bis es endlich weitergeht und die Leiche nach Belgrad gebracht und der Fall dort der Polizei übergeben werden kann. Das damalige Jugoslawien war aber auch im Handlungsjahr 1935 nicht so dünn besiedelt, dass man unterwegs keine kleineren Orte passiert hätte, wo man bei einem unplanmäßigen Halt die Polizei hätte alarmieren können. Außerdem hatten selbst die größten Dampfloks nicht ansatzweise genug Vorräte an Kohle und Wasser, um solche Strecken ohne Nachfüllung bewältigen zu können.
Auch dieser Band der „Ein Fall für Wells & Wong“-Reihe stellt wieder eine sehr unterhaltsame, gelungene klassische Detektivgeschichte dar, die zu lesen einfach Freude macht. Mehrere krasse Logiklücken, die allerdings nicht den Fall an sich betreffen, verhindern diesmal allerdings die Maximal-Punktzahl.

Fazit:
Auch im 3. Mordfall müssen Daisy und Hazel wieder eine vertrackte Beweislage auf beste klassische Detektivweise entwirren.

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Neochron – 1 – Eine zweite Chance

Andreas Kohn
Neochron – 1 – Eine zweite Chance

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Die Macht des Kinos

Klappentext:
Jens Böttger ist ein Polizist aus dem 22. Jahrhundert, der, mit Hilfe kurzer Zeitreisen in seiner eigenen Epoche, schwer lösbare Kapitalverbrechen aufklärt. Bei einem dieser Einsätze verschlägt es ihn über zweihundert Jahre zurück in die Vergangenheit, in das Jahr 1929, zum Vorabend Deutschlands dunkelster Zeit. Ohne die Möglichkeit, in seine Zeit zurückzukehren, aber mit dem Wissen und der Technik der Zukunft, beginnt er, aktiv diese zu ändern. Er findet Freunde und Mitstreiter, eine neue Heimat und die Liebe seines Lebens. Von da an verändert sich alles.

Rezension:
Jens ist Polizist bei einer geheimen Spezialeinheit. Wenn nach einem Verbrechen Beweise fehlen, reist er in der Zeit zurück, um welche zu beschaffen. Diesmal soll es 5 Wochen zurückgehen, doch durch einen Zwischenfall werden daraus rund 200 Jahre. Jens landet im Berlin des Jahres 1929. Das Problem ist, dass es generell keine Rückreisen gibt. Der Zeitreisende muss die rückwärts zurückgelegte Zeit erneut verleben, bis er wieder an seinem Startzeitpunkt anlangt. … oder in diesem speziellen Fall natürlich lange davor versterben. Da er weiß, dass jede Zeitreise sowieso eine neue Zeitlinie erschafft, entschließt sich Jens, die, in der er jetzt lebt, gleich gründlich zu verändern und die bevorstehende Machtübernahme durch die Nazis in wenigen Jahren zu verhindern. Dazu muss er natürlich Mitstreiter gewinnen, die er in sein Geheimnis einweiht. Ob ihm sein Vorhaben gelingen wird, ist fraglich, denn schnell gerät er auf die Abschussliste schon jetzt einflussreicher Personen.
Zeitreise-Stories gibt es viele, solche ohne Rückfahrschein schone erheblich seltener. Während die absichtlich oder auch nicht durch die Zeit gefallenen Protagonisten anderer Geschichten meist nach einer Rückreisemöglichkeit suchen – und diese meist auch finden –, ist in Andreas Kohns „Neochron“-Reihe von Anfang an klar, dass es für Jens keine Rückkehr in sein altes Leben geben wird. Zu seinem Glück hat dieser als einzige Technik aus seiner Zeit ein Tablet bei sich. Wie es sich für Tablets des 22. Jahrhunderts gehört, befinden sich darauf als Grundausstattung Terabytes an Büchern, Zeitungsarchiven und Filmen. Daraus kann er einerseits lernen, wie er sich unauffällig anpassen, und andererseits Informationen finden, mit denen er sich finanzielle Mittel beschaffen kann.
Nach meinem Geschmack konzentriert sich die Handlung anfangs etwas zu stark auf Auseinandersetzungen mit rechten Schlägern. Erst mit der Verlagerung der Handlung auf Pläne, die Öffentlichkeit auf die Gefahr aufmerksam zu machen, wird die Geschichte wirklich gut. Mit dem Finale in Einsteins Garten gelingt es dem Autor, wirklich zu überraschen. Nach dem vorherigen Spannungsaufbau hätte wohl niemand mit dieser Lösung gerechnet.
Dieser Reihenauftakt liest sich mit seinen interessanten Charakteren sehr gut und macht Lust auf die Fortsetzungen. Da die vom Zeitreisenden geschaffene neue Zeitlinie aber spätestens am Ende dieses Bandes erheblich von der real-historischen abweicht, stellt sich die Frage, inwieweit in zukünftigen Bänden noch Bezug auf die reale Geschichte genommen werden kann.

Fazit:
Eine Zeitreise ‚with no return‘, in der Elemente der realen deutschen Geschichte raffiniert eingewoben sind.

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Sherlock Holmes, Sisi und das Erbe des Karl Marx

Klaus-Peter Walter
Sherlock Holmes, Sisi und das Erbe des Karl Marx

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Sisi und das Kapital

Klappentext:
Auf der Jagd nach den verschollenen Manuskripten des Karl Marx
Dr. Edward Aveling, der »Schwiegersohn« des soeben verstorbenen Philosophen Karl Marx, hat einen schlechten Charakter, sonst würde er Band 2 und 3 von Das Kapital nicht als Pfand für seine Verluste beim Glücksspiel hinterlegen. Als er sie auslösen will, hat sich der Gewinner damit bereits aus dem Staub gemacht.
Marx’ Freund und Genosse Friedrich Engels muss sich sehr überwinden, einen bürgerlichen Detektiv wie Sherlock Holmes mit der Wiederbeschaffung der unersetzlichen Zettelkonvolute zu beauftragen. Die Suche führt nach Meran und Bozen, wo man die Bekanntschaft von Kaiserin Sisi macht, die überraschenderweise eine heimliche Wertschätzung für den Revolutionär aus Trier hegt. Es entbrennt ein mörderischer Kampf um das Erbe von Karl Marx.

Rezension:
Während sich Watson mal wieder über die Eigenheiten seines Freundes Holmes ärgert, kündigt Mrs Hudson unerwarteten Besuch an. Ein Frederic Oswald möchte Holmes engagieren. Wie es seine Art ist, findet dieser sehr schnell heraus, dass dieser Name falsch ist. In Wirklichkeit handelt es sich bei seinem neuen Klienten um einen gewissen Friedrich Engels – ein Mann, dessen Weltanschauung Holmes nicht unbedingt sympathisch ist. Zähneknirschend gibt der Besucher zu, dass der (inoffizielle) Ehemann der Tochter seines kürzlich verstorbenen Freundes Karl Marx Schuld daran ist, dass wertvolle Manuskripte aus dem Nachlass letztens in falsche Hände geraden sind. Trotz einiger Vorbehalte stimmt Holmes – nicht zuletzt wegen einer großzügigen Bezahlung – zu, diese wiederzubeschaffen. Schnell stellt sich heraus, dass die Papiere sich bereits außer Landes befinden. So brechen Holmes und Watson nach Südtirol auf, wo sich der vermutliche Täter wahrscheinlich aufhält und sie auf die österreichische Kaiserin treffen.
Holmes, Engels und Sisi – das sind natürlich Personen, die man nicht unbedingt im gleichen Buch erwarten würde. Das führt natürlich sofort zu der Frage, ob das funktionieren kann. Die Beantwortung dieser ist nicht ganz einfach. Der Fall an sich funktioniert literarisch, auch wenn die Geschichte einige Logikfehler aufweist. Letztere betreffen allerdings nicht die unmittelbare Aufklärung des Falls.
Die nächste Frage lautet, wie bei allen ‚Neo-Holmes‘-Büchern: Fühlt es sich wie ein richtiger Sherlock Holmes an? Und hier muss die Antwort leider ein eindeutiges „nein“ sein. Während einem am Anfang die Chemie zwischen Watson und Holmes durchaus ans Original erinnert, verliert sich das im Fortgang der Handlung leider. Zum einen ist Klaus-Peter Walters Watson erheblich selbstbewusster und selbstständiger als Arthur Conan Doyles Original, zum anderen vermisst man als treuer Holmes-Fan das viktorianische Ambiente, das meiner Meinung nach untrennbar zu einem Sherlock Holmes gehört. Das liegt einerseits natürlich am Handlungsort, aber auch daran, dass manches einfach zu modern erscheint, obwohl es im Jahr 1883 angesiedelt ist. Zudem erzählt Watson zwischendurch wiederholt von einem älteren Fall, der in keinem Zusammenhang zu den Marx-Manuskripten steht. Eventuell war die Geschichte zu kurz und musste damit etwas gestreckt werden.
Betrachtet man die Geschichte losgelöst vom fiktiven Detektiv aus der Baker Street, stellt sie eine durchaus gelungene und lesbare Detektiv-Story vor historischem Ambiente mit ‚Gastauftritten‘ realer historischer Personen dar. Inwieweit diese in ihrer Persönlichkeit getroffen wurden, kann ich nicht beurteilen. Ein wirklicher ‚Sherlock Holmes‘ ist das Werk jedoch nicht.

Fazit:
Eine brauch- und lesbare historische Detektivgeschichte, bei der allerdings kein echtes ‚Sherlock Holmes-Gefühl‘ aufkommt.

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„Lord Breakinghams Geheimnis“, der schon in seiner bisherigen Fassung von Rezensenten gelobte Jugendroman um einen Jungen, der unerwartet auf ein Internat gehen muss und Schockierendes über seine eigene Herkunft erfährt, ist in einer überarbeiteten Neuauflage erschienen. Ein Entwicklungsroman über den Wert der Freundschaft.
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://lordbreakingham.wordpress.com/
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Phantasma Goriana

Markus K. Korb
Phantasma Goriana

St,rSt,rSt,rSt,bSt,b

Zwischen Versailles und Schlachthof

Klappentext:
Wenn Disneyland von Zombies überrannt wird …
Wenn im Bauch eines gestrandeten Wals das Wimmern eines Säuglings zu hören ist …
Wenn ein Milliardär im Dschungel auf Kannibalen trifft …
Wenn der Sänger einer Rockband von der Liebe der Fans überwältigt wird …
Wenn im Garten von Versailles ein Toter gefunden wird …
Wenn eine Vegetarierin gezwungen wird im Schlachthof zu arbeiten …
… dann ist die Zeit reif für die Trugbilder von »Phantasma Goriana«!
Mehr als zwanzig Erzählungen, Novellen und Gedichte aller Spielarten der Phantastik: Science Fiction, Fantasy, Horror. Mit einem Nachwort von Arthur Gordon Wolf und einem Vorwort des Autors

Rezension:
Eine Anthologie voller Trugbilder. Von einem historischen Handelsschiff auf dem Mittelmeer über den Hof des Sonnenkönigs bis in einen modernen Schlachthof führen diese den Leser. Der Schwerpunkt der Kurzgeschichten aus der Tastatur Markus K. Korbs liegt dabei eindeutig bei Horror und Grusel. Gewürzt wird dieser von etwas Fantasy und einer Prise SciFi. Wenn man bedenkt, dass alle enthaltenen Geschichten der Phantasie eines einzigen Autors entsprungen sind, muss man sich allerdings über das erstaunlich differierende Qualitätsniveau wundern. Während vor allem einige der längeren Beiträge wie „Flucht aus der Unterwasserstadt“, eine dystopische SciFi, „Der Tod in der Orangerie“, ein historischer Fantasy-Krimi, „Das Auge der finsteren Stadt“, ebenfalls SciFi, oder „Die Spur der schwimmenden Särge“, eine historische Urban Fantasy, überzeugen können, trifft dies speziell auf einige der kürzeren Geschichten leider weniger zu. Besonders bei den beiden enthaltenen Gedichten („Der Weidebaum am Fluß“ und „Mein modriges Wasserpferd“) kann sich mir die zugrundeliegende Idee nicht erschließen. Viele der anderen Kurzgeschichte können zwar mit einer durchaus interessanten Idee aufwarten, diese in ihrer Kürze aber nicht gänzlich überzeugend an den Leser bringen. So hinterlässt dieses Buch trotz der routinierten Schreibweise des Autors einen durchaus gemischten Eindruck. Speziell die oben namentlich genannten etwas ausführlicheren Geschichten, die durch ihre relative Länge einen erheblichen Teil des Buches einnehmen, lassen den Kauf für Genre-Fans aber trotzdem lohnend erscheinen.

Fazit:
Trugbilder aus allen Nischen der Phantastik sind hier versammelt, wobei speziell die etwas ausführlicheren das Lesen lohnen.

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Tinas Tagebuch – 1 – Der Zirkel von Prag

Johanna Stöckl
Tinas Tagebuch – 1 – Der Zirkel von Prag

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r

Abenteuer am Pannonischen Meer

Klappentext:
Liebe Lena!
Wenn du dieses Tagebuch findest, such nicht nach uns!
Parallelwelten gibt es wirklich!
In diesem Büchlein findest du die völlig abgedrehte Story, wie ich mit Katrin, unserem Ex-Freund Leo und einer halb-japanischen Möchtegern-Ninja namens Keiko in einer Welt gelandet bin, in der die Monarchie nie untergegangen ist und in der es nicht nur so Scheiß wie Dampfwagen und Luftschiffe gibt, sondern in der auch Magie existiert. Könnte echt cool sein, wenn wir uns nicht gleich die mächtigste Geheimorganisation dieser Welt zum Feind gemacht hätten und jetzt auf der Flucht wären!
Ich weiß, du glaubst sicher, dass ich total durchgeknallt bin, aber es ist wahr!
Ich schwörʼs!
Deine Tina

Rezension:
Eigentlich will Tina nur ihren Zug noch erreichen, doch in der Eile stößt sie mit einem Mann zusammen. Im Gewühl des Bahnhofs heben beide schnell ihre heruntergefallenen Smartphones wieder auf – und verwechseln sie dabei. Diese Verwechslung stürzt Tina jedoch direkt in die Machenschaften eines skrupellosen japanischen Geschäftsmannes hinein. Und plötzlich steckt sie zusammen mit ihrer besten Freundin, ihrem Ex-Freund und der Tochter des Japaners in einer Parallelwelt fest, in der zwar die Donaumonarchie noch existiert, der Meeresspiegel durch eine globale Katastrophe aber bis hinein in die Außenbezirke Wiens angestiegen ist. Die Krönung ist, dass in dieser Welt Magie real existent ist. Schon bald stehen die Reisenden ganz oben auf der schwarzen Liste des Chef-Inquisitors des magischen Zirkels.
Reisen in andere Welten finden sich in der Fantasy-Literatur nicht selten. Auch dass diese fremden Welten der uns bekannten sehr ähneln und sich nur in Details unterscheiden, ist dabei nicht neu. Was Johanna Stöckls Trilogie jedoch vom Großteil anderer Parallelwelt-Fantasys unterscheidet, ist die Durchmischung mit verschiedenen anderen Genres. So erscheint der 1. von 3 Teilen dieses 1. Bandes der Reihe um Tinas Abenteuer eher wie ein Thriller als wie eine Fantasy-Story. Erst mit dem Wechsel in die andere Welt tritt das Fantasy-Element in den Vordergrund. Da diese Welt technisch aber weitgehend auf dem Stand des beginnenden 20. Jahrhunderts stehengeblieben ist, spielen auch ansonsten eher aus Zeitreise-Geschichten gewohnte Elemente eine Rolle. Gerade dieser Genre-Mix macht zu einem erheblichen Teil den Reiz dieses gelungenen Buches aus, bei dem man am Ende am liebsten gleich den Folgeband in die Hand nehmen würde.
Besonders positiv sei erwähnt, dass zumindest bisher keine Lovestory in den Fokus gerät, wie es bei Fantasy-Abenteuern mit jugendlichen Protagonistinnen leider sehr häufig (negativ) auffällt.

Fazit:
Dieses Parallelwelt-Zeitreise-Fantasy-Abenteuer kann auf ganzer Linie überzeugen. Auf die Folgebände dieser Trilogie darf man gespannt sein.

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