Drachenlachen – Flammen und Fauchen

Charlotte Erpenbeck (Hrsg.)
Drachenlachen – Flammen und Fauchen

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Drachenfutter wider Willen

Klappentext:
Anthologie
Flammen und Fauchen sind ihre Spezialität, Schätze ihre Leidenschaft, Prinzessinnen ihre Leibspeise. Allerdings versteht ein Drache unter einem Schatz nicht immer dasselbe wie ein Mensch, und was die Prinzessinnen angeht – mal ehrlich, eine saftige junge Kuh schmeckt viel besser!
Dennoch sollte ein Mensch, der sich einem Drachen nähert, lieber vorsichtig sein. Gegen meterlange Drachenkrallen haben selbst die besten Schwerter keine Chance, und was den Verstand der Drachen angeht, der ist noch schärfer und tückischer als ihre Krallen!

Rezension:
Enthaltene Geschichten:
Meara Finnegan – Vier Fäuste für einen Drachen
Gundel Steigenberger – Mammon der Große
Mira Lindorm – Warum Drachen Prinzessinnen fressen
Markus Heitkamp – Auch Drachen müssen schlafen
Annika Thomaßen – Grün ist die …
Miriam Rieger – Seerosenteich statt Königreich
Izzy O’Brian – Filou oder: Sexgötter, Drachenvibratoren und die wahre Liebe
Mira Lindorm – Interview mit dem Drachen
Topaz Hauyn – Menschliche Architekten
Katja Rocker – Drachenschnupfen
Barbara Schinko – Drei für den Drachen
Angelika Diem – Die Eroberung
Drachen hüten Schätze. Das weiß doch jeder. Und Jungfrauen sind der ideale Snack, wenn gerade nichts Besseres zum Kauen zur Hand ist. Aber hat sich eigentlich mal jemand die Mühe gemacht, das zu validieren? Und wie liegen die Verhältnisse zwischen Drachen, Menschen, Zwergen und Vampiren eigentlich wirklich? So viele Fragen. Werden wir jemals Antworten auf diese erhalten?
Natürlich! Denn genau zu diesem Zweck wurde diese Anthologie verfasst. 11 Autoren haben in 12 Kurzgeschichten alles zusammengetragen, was der angehende Drachenexperte wissen muss, um diese Wesen zu verstehen. Fast alles. Nach der Lektüre dieser überwiegend heiteren Stories macht sich eine angenehme Gewissheit im Leser breit, endlich ein tiefgehendes Verständnis für diese so oft missverstandenen Geschöpfe gewonnen zu haben. Natürlich fressen Drachen Prinzessinnen. Aus Notwehr. Die Gegenwart einer solchen blaublütigen Nervensäge ist schließlich keinem anständigen Drachen zuzumuten.
Nicht alle enthaltenen Geschichten sind vordergründig lustig angelegt. Und wie meist bei Anthologien können nicht alle gleichermaßen überzeugen. Insgesamt hinterlässt dieses Buch jedoch einen positiven Gesamteindruck.
Wie immer bei Anthologien möchte ich die in meinen Augen besten Beiträge kurz würdigen:
In „Interview mit dem Drachen“ geht Mira Lindorm der Frage nach, was es eigentlich mit dem komplizierten Verhältnis zwischen Jungfrauen und Drachen auf sich hat. Aber was soll ein hungriger Drache auch sonst fressen, wenn gerade keine Kuh greifbar ist?
Gleich am Anfang des Buches begleitet Meara Finnegan in „Vier Fäuste für einen Drachen“ einen ausgestoßenen Zwerg und einen Vampir bei einem Einbruch. Auf wen werden sie dabei wohl treffen?
In Katja Rockers „Drachenschnupfen“ leidet eine Drachin an einer peinlichen Erkältung. Dumm nur, dass bei jedem Nieser etwas in Flammen aufgeht. Aber vielleicht kann ihr ihre Freundin Loreley ja helfen …

Fazit:
Eine drachige Enzyklopä… – ähh Anthologie mit überwiegend humorigem Grundton.

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Bilder aus Altbayern

Bilder aus Altbayern
Dieser Reprint eines Bildbandes aus dem Jahr 1918 zeigt Impressionen eines Bayerns, das es so an vielen Stellen nicht mehr gibt.
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Barbartos – 1 – Der Kult – Band 1

Nicole Kohlstock
Barbartos – 1 – Der Kult – Band 1

St,rSt,rSt,rSt,bSt,b

Der Augur

Klappentext:
Auftakt einer Trilogie in vier Bänden
Lueg, September 1987
In einem hübschen, idyllisch gelegenen Dorf, in dem sich wie üblich alle Einwohner hassen, gibt es einen satanischen Kult. Für diesen hat die stotternde Kultpriesterin irrtümlich den falschen Dämon versklavt. Anstelle des blutrünstigen Bartos – „dem Schrecklichen“ – ist der gutmütige, vegetarisch lebende Barbartos genötigt, sich mit den irrsinnigen Kultmitgliedern und ihren Tier- und Menschenopfern herumzuplagen.
Außerdem kommen in dieser Geschichte vor:
Ein ordensflüchtiger Mönch, der seine Sexualität entdeckt.
Ein rachsüchtiger Puppenmacher. Eine besonders doofe Taube und andere lustige Tiere.

Rezension:
Seit dem Ende seiner Schulzeit lebte Karl im Kloster. Als er dieses wegen einer Frau verlässt, nur um festzustellen, dass diese ihn gar nicht liebt, traut er sich nicht zurück. Wohin nun? Zu seiner Mutter will er nicht. Bleibt nur der Vater, den seine Mutter mit ihm verließ, als Karl noch klein war. Beim Zusammentreffen muss er allerdings feststellen, dass er den Mann eigentlich überhaupt nicht näher kennenlernen möchte. Trotzdem zwingen ihn die Umstände, vorübergehend zu bleiben. Selbst dem weltfernen Karl fällt schnell auf, dass in diesem Dorf einiges nicht stimmt.
Schon der Titel von Nicole Kohlstocks Urban-Fantasy-Geschichte bedarf wahrscheinlich einer Erklärung. Bei „Barbartos“ handelt es sich eigentlich um eine Trilogie, deren 1. Teil allerdings so umfangreich ausgefallen ist, dass er in 2 Bände geteilt werden musste. Alleine dieser 1. Band des 1. Teils umfasst in der Taschenbuchausgabe schon 456 Seiten, Band 2 sogar 568. Genau hier liegt auch das in meinen Augen größte Problem des Werkes. Aber dazu später.
Neben dem ‚entlaufenen‘ Mönch ist der eher menschenfreundlich veranlagte Dämon und Titelheld Barbartos der 2. Protagonist der Reihe. Dass diese einen eher augenzwinkernden Ansatz verfolgt, dürfte bis hierhin schon klar geworden sein. Auch dass zur Mitte des 1. Teils noch nicht klar ist, wohin alles führt, wird wohl kaum überraschen. In diese verrückte Dämonen-Geschichte hat die Autorin schon zu diesem frühen Stand der Handlung einige interessante und gute Ideen eingebracht, die durchaus geeignet erscheinen, eine ‚etwas andere‘, für das Genre ungewohnte Story zu erzählen. Ein Problem liegt meiner Meinung nach allerdings in der epischen Ausbreitung dieser Ideen. Nach meinem Geschmack ist auf diesen 456 Seiten zu wenig passiert, zu wenig wirkliche Handlung enthalten. Szenen, die in einer derartigen Story eigentlich funktionieren dürften, werden teilweise zu ausführlich erzählt, unwichtige Details zu detailliert ausgebreitet. Nach meiner Ansicht täte hier eine Komprimierung gut.
Die Autorin erzählt ihre Geschichte in der 3. Person Präsens. Speziell diese eher selten bei derartigen Stoffen benutzte Zeitform fällt beim Lesen ins Auge. Trotzdem wirkt sie nach kurzer Gewöhnung stimmig.
Insgesamt funktioniert die Idee und verspricht eine interessante weitere Geschichte. Leider trübt die zu ausführliche Erzählart den Genuss doch etwas, weshalb das Buch bei mir etwas gemischte Gefühle hinterlässt. Es bleibt abzuwarten, wie sich das im weiteren Verlauf der Trilogie beziehungsweise deren 1. Teils entwickelt.

Fazit:
Diese ungewöhnliche Urban-Fantasy-Story überrascht mit großem Detailreichtum, wirkt durch diesen aber auch etwas behäbig.

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Bäntheim hatte genug

Monika Detering
Bäntheim hatte genug

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Wie du mir, so ich dir

Klappentext:
Eine Kurzgeschichte mit pikanter Überraschung für Zwischendurch
Wenn ein verheirateter Münsteraner fremd liebt, muss er sich nicht wundern, wenn seine pfiffige Gattin das Gleiche tut. Nur wenn beide ziemlich clever sind – Geliebte und Frau –, dann erlebt er die Schlappe seines Lebens.

Rezension:
Herr Bäntheim hat eine Geliebte. Doch eines Tages ist die extra für diese gemietete Wohnung leer. Als er heimkommt, wartet jedoch eine noch größere Überraschung auf ihn.
Monika Detering ist mir in der booksnacks-Kurzgeschichtenreihe keine Unbekannte. Wenn ich mir meine bisherigen Rezensionen ihrer Stories ansehe, muss ich feststellen, dass meine bisherigen Bewertungen von 2 bis zu 4 Sternen reichen. Auch bei dieser fällt es mir nicht leicht, ein Urteil zu fällen. Wie bei der Autorin üblich, ist die Geschichte handwerklich gut verfasst. Allerdings bleiben bei der sehr kurzen Kurzgeschichte auch einige Fragen unbeantwortet. Wie hat die Frau des Protagonisten von der Geliebten erfahren? Wie sind sie in Kontakt gekommen? War der andere Mann (dessen Vorhandensein ja schon der Klappentext verrät) wirklich der Geliebte der Frau oder nur ein Mittel der Rache? Auch eine Kurzgeschichte kann und sollte in meinen Augen eine richtige Auflösung haben. Trotzdem hat das Lesen Spaß gemacht, was meiner Meinung nach 4 Sterne für berechtigt erscheinen lässt.

Fazit:
Eine humorvolle Kurzgeschichte, der leider eine wirkliche Auflösung fehlt.

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Nudel im Wind

Jürgen von der Lippe
Nudel im Wind

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Justus-Justice

Klappentext:
Neulich sagte meine Frau zu mir: «Warum schreibst Du nicht endlich mal was mit Niveau? Ich würde gerne mal eine welthaltige, vielschichtige Romanhandlung von Dir lesen, ein Panoptikum an Figuren, eine ausgebuffte Mischung aus Action und Reflexion, Gesellschaftskritik und psychologischem Tiefgang, vielleicht sogar auch eine raffiniert eingebaute Krimihandlung, meinetwegen gern auch mit ein bisschen geschmackvoll beschriebenem Sex gewürzt, mach doch, Du kannst das!»
Der erste Sitcom-Roman der Weltliteratur!

Rezension:
Ein Autor hat die Idee für eine geniale neue Reality-Show. Gut für ihn. Jetzt müssen nur noch eine Produktionsfirma und ein Fernsehsender von der Genialität der Idee überzeugt werden, und schon kann es losgehen. Dumm nur, dass die Mitwirkenden auch ihre eigenen Vorstellungen haben. Aber schließlich ist das alles ja nur die Idee eines anderen Autors, der einen Roman über das TV-Business schreiben will. Wenn ihm nur seine Frau nicht ständig in den Roman hineinreden würde …
Alles klar? Aber bei Jürgen von der Lippe weiß man ja, dass man manchmal etwas um die Ecke denken muss. So gibt es auch in diesem Buch 2 Ebenen, zum einen die, in der der Autor – er selbst – sein Buch schreibt und dieses vor den Ideen seiner Frau verteidigen muss, zum anderen die Story aus dem TV-Umfeld, wo Quote der einzige Richtwert ist. Letztere stellt den Hauptteil des Buches dar, während der Part um das Schreiben nur aus eingeschobenen kurzen Episoden besteht. Den Schwerpunkt bildet das Parodieren und Karikieren des Alltags hinter den TV-Kulissen. … wobei man nur hoffen kann, dass es in der Realität nicht ganz so verrückt abläuft. Als wirklich ‚normal‘ kann man wohle keinen der Charaktere bezeichnen.
Zum Stil des Autors etwas zu sagen, kann ich mir wohl sparen. Jürgen von der Lippes Art, Geschichten zu erzählen, kennt wohl jeder aus diversen Fernseh- oder auch Bühnenauftritten. Denkt man sich das Ganze nun in Romanform, hat sicher jeder eine halbwegs gute Vorstellung von diesem Roman. Während dessen Hauptteil aus der Perspektive eines Beobachters, der wechselnden Prota- und Antagonisten folgt, erzählt wird, erfolgen die Einwürfe aus der Ich-Perspektive des Autors.

Fazit:
Ein parodistischer Blick hinter die Kulissen des TV-Showgeschäfts. Dass es dabei nicht immer ganz logisch zugeht, ist dem Genre geschuldet.

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Die Legende von Dörte: Ein nerdiger Fantasy-Trip

Mary-Anne Raven
Die Legende von Dörte: Ein nerdiger Fantasy-Trip

St,rSt,rSt,rSt,bSt,b / St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

 

Auch Helden müssen Wasser lassen

Klappentext:
„Was zum Teufel!“
Dörte traut ihren Augen nicht, als sie plötzlich Hals über Kopf in eine mittelalterliche Fantasywelt katapultiert wird. So etwas gibt es doch nur in Geschichten und nicht im realen Leben. Irgendwie ist das alles auch nicht so lustig, wie sie es sich immer vorgestellt hat. Schon bald muss sie erkennen, dass auch in einer Fantasywelt Menschen halt doch nur Menschen sind. Selbst ihr heißumschwärmter, schillernder Held entpuppt sich als hohle Mogelpackung. Dumm nur, dass sie ausgerechnet in seiner Nähe bleiben muss, um aus dem ganzen Schlamassel wieder herauszukommen.
Ein amüsanter Fantasy-Trip mit vielen Anspielungen auf Filme, Serien, Spiele und andere schöne Klischees aus diesem Genre.

Rezension:
Nach einem Streit mit ihrer Mutter will die 18-jährige Dörte eigentlich nur bestellte Bücher im Buchladen abholen. Als sie dort allerdings eine Luxusausgabe ihres Lieblings-Comics auf dem Tisch liegen sieht, muss sie einen Blick hineinwerfen. … und steht plötzlich mitten in der Welt dieser Geschichte. Schnell stellt sie fest, dass hier nicht alles wie in den Hochglanzbildern des Buches ist. Der tapfere Held, in den sie verschossen ist, stellt sich als unfähiger Idiot heraus. Trotzdem muss Dörte in seiner Nähe bleiben, denn sie hofft, am Ende der Geschichte wieder in die reale Welt ‚zurückzufallen‘.
Die Idee hinter Mary-Anne Ravens Buch, klassische Clichés des Fantasy-Genres durch den Kakao zu ziehen, ist interessant. Damit, dass sich weibliche Protagonisten fast zwangsläufig in ‚den Helden‘ verlieben, gelingt ihr schon ein absolut gelungener Auftakt, indem genau dieses Handlungselement ins Gegenteil verkehrt wird. Die Protagonistin ‚entliebt‘ sich innerhalb weniger Minuten beziehungsweise Seiten von ihrem Comic-Helden. An dieser frühen Stelle der Handlung möchte man als Leser der Geschichte schon das Prädikat „Karikatur gelungen“ verleihen. Leider hält die Autorin dieses hohe Level jedoch nicht lange durch. Spätestens nachdem sich Dörte der Heldentruppe um Teyrnon angeschlossen hat, läuft die Handlung wie eine weitgehend ‚normale‘ (Urban-)Fantasy-Story weiter. Die Auseinandersetzung mit Genre-typischen Clichés beschränkt sich jetzt darauf, dass die Protagonistin darüber nachdenkt. Manche Handlungselemente tauchen nur kurz auf, um danach ins Buch-Nirvana zu entschwinden, wobei völlig unklar bleibt, ob das eventuell bewusst als karikiertes Cliché geplant ist.
Der Stil der Autorin erweist sich als angenehm lesbar. Wäre es ihr gelungen, das Niveau des Anfangs komplett aufrechtzuerhalten, wäre dieses Buch zweifelsfrei als Highlight zu bezeichnen. So bietet es leider ‚nur‘ soliden Durchschnitt.

Fazit:
Die diesem Buche zugrundeliegende hervorragende Idee hält leider nicht bis zum Finale durch.

 

PS: Mittlerweile hat die Autorin das Buch überarbeitet und dabei auch einige der erwähnten Schwächen nachgebessert. Diese überarbeitete Version, die bereits im Shop eingespielt ist, hat durchaus einen 4. Stern verdient. St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

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Blutige Welten

Günther Kienle (Hrsg.)
Blutige Welten

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

13 Shapes of Blood

Klappentext:
Warnhinweis:
Blutige Welten sollten Sie nicht anwenden, wenn Sie glauben, dass sich Halblinge und Elben nicht zur Neubesiedlung fremder Planeten eignen, Sie Engel, Vampire und Drachen für allmächtige Wesen halten, Angst vor Leichensäcken, Riesenpenissen und Kängbibern haben oder denken, David Bowie wäre kein Außerirdischer.
Dosierung:
Wir empfehlen Blutige Welten nur in kleiner Dosierung zu sich zu nehmen. Darum haben wir 13 Anwendungen von den besten Fantastik Autoren vorbereiten lassen, in denen Fantasy, Science-Fiction, Humor, Horror und Verschwörungstheorien in verschiedensten Anteilen vermengt wurden.
Bei Überdosierung:
Gehen Sie ins Bett und schalten Sie das Licht aus. Schlafen ist die beste Medizin … wenn Sie denn noch schlafen können.
Mit blutigen Geschichten von T.S. Orgel, Vincent Voss, Ju Honisch, Torsten Scheib, Markus Heitkamp, Nele Sickel, Stefan Cernohuby, Wolfgang Schroeder, Sarah König, Thomas Williams, Jörg Fuchs Alameda, Marina Heidrich und Günther Kienle.

 

Rezension:
Blut. Ein paar Tropfen reichen natürlich nicht aus, um eine Geschichte blutig zu machen. Und weil es so schön ist, muss es gleich 13 Mal fließen. Zur Abwechslung auch mal in Blau. Ob ein geklonter Sherlock Holmes einer blutigen Spur folgt, ein Häftling von einem Gefängnisplaneten flüchten will oder ein Mann einen neuen Nachbarn bekommt – eines ist in dieser Anthologie sicher: Es wird Blut fließen.
Schon der Titel stellt das Thema dieser Kurzgeschichtensammlung natürlich eindeutig klar. Alle 13 Beiträge sind im phantastischen Bereich angesiedelt, wobei der Schwerpunkt eindeutig in der SciFi liegt. Fast immer wird das fließende Blut mit einem gewissen Augenzwinkern serviert. Natürlich können, wie es bei Anthologien fast immer der Fall ist, nicht alle Stories gleichermaßen überzeugen. In diesem speziellen Fall hat das allerdings auch einen besonderen Grund, der nicht zwangsweise in der Qualität der einzelnen Geschichten liegt. Viele der Beiträge enthalten mehr oder weniger direkte Anspielungen auf Elemente der Popkultur. Wenn dem Leser diese nichts sagen, kann ihn die betreffende Geschichte natürlich nicht so sehr begeistern, wie wenn er eine persönliche Beziehung zur referenzierten Welt hat. Mir ging es zum Beispiel mit diversen Anspielungen auf Figuren aus PC-Spielen so, die ich gar nicht kannte.
Wie bei Anthologien üblich, will ich auch hier ein paar Geschichten herausgreifen, die mich besonders überzeugen konnten:
In „Vendetta“ von Sarah König muss sich eine Protagonistin, die Besatzungsmitglied auf einem abgestürzten Piraten-Raumschiff war, mit gegnerischen Weltraumpiraten herumschlagen. Ein gelungen-blutiges Weltraumabenteuer.
Das T.S.-Orgel-Duo bringt „Blaues Blut“ ins Spiel. Eine Raumschiff-Crew muss dieses aus außerirdischen Pfeilschwanzkrebsen gewinnen, weil es als Rohstoff für Luxux-Medikamente dient. Doch dann hat ein Besatzungsmitglied ein verrückte Theorie … Die völlig unerwartete Wendung gibt dieser Story ihren Pepp.
Thomas Williamsʼ Protagonist sitzt unschuldig auf einen Gefängnisplaneten fest. Doch dann bietet sich die Chance zur „Flucht Flucht vom Planeten Rigor Mortis“.
„Major Tom und Ziggy Stardust“ müssen in Jörg Fuchs Alamedas gleichnamiger Geschichte den Besuch eines ganz speziellen Freizeitparks überleben.
Eine Besonderheit dieser Anthologie sind auch die humorvollen Autoren-Biografien, die durch ein kurzes ‚Interview‘ mit sich bei jedem Autor wiederholenden Fragen ergänzt werden.

Fazit:
Wer gelegentliche Blutspritzer vertragen kann, wird in dieser Anthologie bestimmt etwas passendes finden.

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Alles anders in Moldova

Jürgen Block
Alles anders in Moldova

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r

Schulpflicht und andere Sorgen

Klappentext:
Feinsinniger moldavischer Humor trifft auf bayerische Schenkelklopfer.
Hi, ich bin Feliks aus Moldova. Feliks heißt „der Glückliche“, und das bin ich, weil ich arbeite in der Werkstatt für Autos in Germania. Was nicht hinein will in meinen dicken Kopf, ihr in Germania habt alles, wovon Menschen in Moldova nur träumen: EU, Mercedes, schnelles Internet. Aber ihr seid voller Unglück. Darum braucht ihr einen, der euch lachen und glücklich macht. Ich, Feliks, der Glückliche.

Rezension:
Schon als Kind träumte Feliks vom goldenen Deutschland. Als seine Eltern dann irgendwann mit ihm dorthin ziehen, wird er allerdings mit so verrückten Erfindungen wie der Schulpflicht konfrontiert. Doch auch als Erwachsener kann er die ganzen Unterschiede nicht verstehen …
In seiner im Rahmen der booksnacks-Reihe erschienenen Kurzgeschichte philosophiert Jürgen Block über die kulturellen Unterschiede zwischen Deutschland und Osteuropa. Seinen Protagonisten Feliks lässt er als Ich-Erzähler über die Eigenheiten der Deutschen nachdenken. Dass er diesen als eine Art Kleingauner anlegt, trägt dazu bei, auf ironische Weise Clichés aufeinanderprallen zu lassen. Solche humorvollen Kurzgeschichten findet man leider nur (zu) selten.

Fazit:
Eine Kurzgeschichte ohne Todesfall? Kain Problem. Als Ausgleich wird sich beim Lesen sicher der eine oder andere Leser totlachen.

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Milten & Percy – 2 – Der Tod des Florian C. Booktian

Florian C. Booktian
Milten & Percy – 2 – Der Tod des Florian C. Booktian

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Die Macht der Bäuchlinge

Klappentext:
Für die Detectives Milten und Percy sollte es ein Routineeinsatz sein: Verhindert den Diebstahl der neuen Booktian-Bücher. Doch es kommt zu einer Schießerei, bei der eine Frau getötet wird. Am nächsten Tag taucht eine grotesk entstellte Leiche auf, die mehr Fragen beantwortet, als sie aufwirft. Als die beiden endlich auf Booktian persönlich treffen, stirbt der berühmte Autor und alle Anzeichen deuten auf die Frau, die Milten kurz zuvor erschossen hat. Aber wie ist so etwas überhaupt möglich? Wer steckt hinter dem Tod des berühmten Autors und warum musste er sterben?

Rezension:
Erdmännchen-Bulle Percy und sein menschlicher Partner Milten gehen eigentlich nur dem anonymen Tipp nach, in einem Lagerhaus würden noch nicht ausgelieferte Bücher des berühmten Autors Florian C. Booktian gestohlen werden. Sofort läuft alles aus dem Ruder, und Milten erschießt eine Diebin. Doch die Leiche verschwindet aus der Gerichtsmedizin und scheint plötzlich wieder ziemlich lebendig zu sein. Als die beiden Polizisten eine längere Reise auf sich nehmen, um mit dem berühmten Autor zu sprechen, wird dieser vor ihren Augen ermordet. Was geht hier vor sich?
Florian C. Booktians Fantasy-Krimi-Reihe kam schon im 1. Band („Das Schloss der Skelette“) reichlich skurril daher. Diesmal setzt er noch einen drauf und lässt seine beiden Detectives im Fall seines eigenen Todes ermitteln. Was er dabei wieder für verrückte Ideen entwickelt, ist bemerkenswert. Dass nur symbiotische Lebensformen mit 2 Gehirnen auf solche Einfälle kommen können, verwundert da kaum noch, dass Milten und Percy, die in Band 1 noch in der London-Kopie der Galaxie #590B lebten, plötzlich in einer anderen Stadt ihrer Tätigkeit nachgehen, schon eher. Neu in der Geschichte ist auch Percys Oma, die sich zum Verdruss ihres Enkels ein Maschinengewehr besorgt hat, um sich und ihre ganz besonderen Kekse zu verteidigen. Für ein paar Stunden guter Unterhaltung sollte also gesorgt sein. Trotz aller Skurrilität stehen in diesem Band die Ermittlungen der beiden Protagonisten stärker im Fokus als im letzten.
Im Gegensatz zum linear erzählten Vorgänger bedient sich der Autor diesmal Zeitebenen. In die Ermittlungen sind immer wieder Rückblicke eingestreut, die erzählen, wie die erfolglose Autorin Sonia zu dem wurde, was sie aktuell ist.
Um eventuell aufkommender Panik des Lesers vorzubeugen, es könnte ein Abschied für immer von Milten und Percy sein, wird am Ende schon der nächste Band angekündigt.

Fazit:
Bäuchlinge, Vielschreiberlinge und einige Mordopfer – aber keine Sorge: Erdmännchen-Detektive Percy wird das schon klären.

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„Eisenach und Umgebung: Ein Stadtführer aus dem Jahr 1898“
Dieser interessante historische Stadtführer steht jetzt als Reprint zur Verfügung. Lernt ein Eisenach kennen, das es so nicht mehr gibt! Staunt über Informationen, die für uns heute kaum noch vorstellbar sind.
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2019/11/12/eisenach-und-umgebung-ein-stadtfuehrer-aus-dem-jahr-1898/

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Die kleine Gruftschlampe – 1 – Briefe aus der Hölle

Mathias Tikwa Neumann, Olivier Folsché
Die kleine Gruftschlampe – 1 – Briefe aus der Hölle

St,rSt,rSt,rSt,bSt,b

Teufel und Engel

Klappentext:
Briefe flattern aus der Hölle und verändern die Schatten, auf denen sie landen… Twilly, Ein verstörter Junge, der einen Pakt mit dem Teufel eingegangen ist. Salixa Tristis, sie wird in der Nacht, in der ein neuer Teufelsprinz geboren wird, ihre ganze Macht verlieren. Doch hat sie sich auf diesen Augenblick lange vorbereitet und wird alles tun, um dies zu verhindern. Vampiri Mörderherz, ein ausgestoßenes Höllenmädchen. Sie hat ein schlimmes Verbrechen begangen und muss zur Strafe in der Welt der Menschen leben. Nun wird sie wieder zurück nach Krell beordert und muss sich in der Stadt des Teufels ihrer Vergangenheit stellen…

Rezension:
In einer vor Menschenaugen versteckten Höhle leben die Ausgestoßenen unter sich. Neben Teufli Sündenbock, einem verstoßenen Dämonen, und Ludwig von der Sonnenträne, einem verbannten jungen Vampir, leben hier auch Vampiri Mörderherz, das ausgestoßene Mädchen aus der Hölle, und ihre beste Freundin Engeli Höllentaube, ein gefallener Engel. Als Vampiri völlig unerwartet zurückbeordert wird, um einen neuen Teufelsprinzen zu erschaffen, begleiten ihre Freunde, allen voran Engeli, sie natürlich.
An der mit diesem Band startenden Urban-Fantasy-Reihe von Mathias Tikwa Neumann und Olivier Folsché ist einiges unklar. Das fängt schon mit dem Titel an. Auf dem Cover lautet der „Die kleine Gruftschlampe Episode 1: Briefe aus der Hölle“, auf dem eigentlichen Titelblatt des eBooks jedoch „Die Legende der Vampiri Mörderherz Folge 1: Briefe aus der Hölle“. Bei Amazon ist das eBook unter „Die kleine Gruftschlampe 01: Briefe aus der Hölle (Die Legende der Vampiri Mörderherz 1)“ gelistet. Und um die Verwirrung komplett zu machen, ist dort noch ein anderes Buch unter dem Titel „Vampiri Mörderherz 01: Rosensplitter (Die kleine Gruftschlampe 1)“ verzeichnet. Letztes scheint allerdings die Comic-Ausgabe zu sein. Ähnlich verwirrend ist auch der Inhalt. Nachdem zu Anfang von einem Dorf erzählt wird, in dessen Umgebung merkwürdige Dinge vor sich gehen sollen, wechselt die Geschichte dann zu einem Jungen, der aus Liebeskummer ein Zeltlager angezündet und andere Jugendliche dabei schwer verletzt hat. Statt eines Polizisten oder Psychologen erscheint zu seinem Verhör aber ein Mann, der sich als Abgesandter des Teufels vorstellt und den Jungen für die Hölle anwerben will. Erst danach lernt der Leser Vampiri und ihre Schicksalsgefährten kennen. Ein direkter Zusammenhang zum eingangs besuchten Dorf ist bisher nicht zu erkennen, zum pyromanen Jungen wird er erst im Personenregister am Ende des Bandes erkenntlich.
Beim blick auf den Titel hatte ich eigentlich eine locker-humorvolle Fantasy erwartet. Einen gewissen Humor kann man der Geschichte auch nicht absprechen, auch wenn der nicht annähernd so grob ausfällt, wie der Titel – ich meine die Version mit der Gruftschlampe – vermuten lässt. Allerdings wirkt die ganze Story irgendwie wirr. Sprachlich fällt dieses Buch zwar angenehm lesbar, jedoch keinesfalls literarisch hochwertig aus. Die Wahrscheinlichkeit, dass ich den weiteren bänden einen Blick gönnen werde, ist wohl eher gering.

Fazit:
Bei dieser verwirrenden Geschichte weiß man nicht so recht, wohin sie will.

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Verliebt, Verhext, Verheiratet – 3 – Heiß begehrt – Holly & Kjartan

Natalie Salkin
Verliebt, Verhext, Verheiratet – 3 – Heiß begehrt – Holly & Kjartan

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Eine heiße Liebe

Klappentext:
Wenn ein magisch völlig unbegabter Mann zehn Töchter hat, die nur so vor Magie strotzen, dann ist das absolute Chaos vorprogrammiert.
Ronald Clevis, Versicherungsvertreter und alleinerziehender Vater von zehn Jung-Hexen, muss sich nicht nur um die Erziehung seiner Töchter kümmern, sondern gleichzeitig versuchen, heiratswillige Damen fernzuhalten. Zehn Mädels im Haus sind mehr als genug! Einzig Elvira, seine unverheiratete Schwägerin, kommt und geht, wie es ihr passt und wirbelt dabei den ganzen Haushalt durcheinander. Dabei hat sie natürlich auch ein Auge auf Ronald … Schließlich gibt er nach. Aber es gibt eine Bedingung: Wenn Elvira es schaffen sollte, seine Töchter unter die Haube zu bringen, dann nimmt er sie zur Frau. Für eine waschechte Hexe sollte das kein Problem sein. Doch natürlich kommt alles anders als gedacht …
Im dritten Teil der Reihe, bekommt Holly einen feurigen Verehrer, der es vor allem auf ihre süßen Kuchen abgesehen hat. Wie wird man einen ewig hungrigen Drachen wieder los? Will sie ihn denn überhaupt loswerden? Und was ist mit ihren Schwestern Isabella und Eliza? Die scheinen auch, sehr an dem gutaussehenden Mann interessiert zu sein.

Rezension:
Als die 19-jährige Holly einen Mann kennenlernt, der ganz heiß auf ihre magisch aufgepeppten Kuchen ist, ahnt sie noch nicht, dass sie sich bald in diesen verlieben wird. Als Halbhexe mit menschlichem Vater ist sie sich sowieso noch im Unklaren, welcher der beiden Welten ihr Zukünftiger entstammen soll. Schon bald muss sie allerdings feststellen, dass Kjartan weder Mensch noch Hexer ist. Er ist ein Drache!
Wenn man über Natalie Salkins Buch stolpert, ist leider nicht sofort erkennbar, dass es sich um den 3. Band einer Reihe handelt. In dieser Reihe geht es um 10 (erwachsene) Junghexen, die seit dem Tod ihrer Hexenmutter bei ihrem menschlichen Vater leben. Anscheinend verfolgt diese Fantasy-Reihe das Prinzip, in jedem Band eine der Schwestern unter die Haube zu bringen. Der Klappentext erweckt dabei den Eindruck, dass dies auf eine humorvolle Weise geschehen könnte. Allerdings liegt natürlich auch der Verdacht nahe, das könnte in eine ausgesprochene Romantasy ausarten. Trotzdem habe ich den Versuch gewagt. Wie lautet nun das Ergebnis dieses Wagnisses?
Natürlich spielt die Romantik eine Rolle. Allerdings wirkt diese nicht ausufernd. Und Humor blitzt natürlich auch öfters auf. Ein wirkliches Problem stellt allerdings das, dass es sich eben um einen Band 3 handelt. Vieles zur familiären Situation und mehr noch zum Weltenbau erschließt sich einem ohne Kenntnis der vorhergehenden Bände nicht. Wieso steht die Tante auf der ‚Abschussliste‘ des Hexenrats? Was hat es mit dem Freund der Schwester, einem echten Höllen-Dämonen, auf sich? Wie sind Hexen- und Menschenwelt voneinander getrennt, und wieso können reinblütige Hexen nicht ständig in der Menschenwelt leben? Alle diese (und viele andere) Fragen führten dazu, dass es mir schwerfiel, einen wirklichen Zugang zu diesem Buch zu finden.
Aus diesem Grund fällt es natürlich auch schwer, dieses Buch objektiv zu beurteilen. Da das mangelnde Vorwissen aber eigentlich auf meinen Fehler zurückgeht, folge ich dem Prinzip „Im Zweifelsfall für den Angeklagten“ und erkenne ihm 4 Sterne zu.
Die Autorin erzählt ihre Story aus Beobachtersicht, wobei die Handlung wechselweise verschiedenen Mitwirkenden folgt.

Fazit:
Vorsicht! Dies ist der 3. Band einer Reihe und ohne Kenntnis der Bände 1 und 2 nur eingeschränkt verständlich.

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