Scherben

Michael Schmidt (Hrsg.)
Scherben

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Phantastik querbeet

Klappentext:
Der vierte Band der Reihe Fantasyguide präsentiert bietet 16 Geschichten und zeigt die ganze Bandbreite phantastischer Literatur. Mit Achim Hildebrand, Andreas Flögel, C.M. Dyrnberg, Christel Scheja, Detlef Klewer, Diane Dirt, Forrest J. Ackerman, Matthias Ramtke, Merlin Thomas, Michael Schmidt, Nina Horvath, Peter Nathschläger, Ralf Kor, Ralf Steinberg, Ray Bradbury, Sascha Dinse, Uwe Herrmann.

Rezension:
Enthaltene Geschichten:
Achim Hildebrand – Zeit ist Gold
C.M. Dyrnberg – Die Gewächskirche
Peter Nathschläger – Das Heerlager der Toten
Matthias Ramtke – Kein Mittelweg
Andreas Flögel – Katzen in U-Tortuga
Nina Horvath – Bahnfahrt in die Ewigkeit
Diane Dirt – Tod eines Wechselbalgs
Michael Schmidt – Sommer der Liebe
Ralf Steinberg – Rinnsale
Merlin Thomas – Vox Populi
Christel Scheja – Ein Schwert zu schmieden
Sascha Dinse – Scherben
Uwe Hermann – Der Geschichtenzähler
Ralf Kor – Die Messias-Maschine
Detlef Klewer – Herofluenza
Ray Bradbury & Forrest J. Ackerman – Die Schallplatte
Von Fantasy bis SciFi reicht die Bandbreite dieser vom Fantasyguide präsentierten Phantastik-Anthologie. Vom mittelalterlich geprägten Abenteuer bis zur philosophischen Utopie ist vieles vertreten. Sogar eine bereits 1939 veröffentlichte Story ist enthalten. Bei einer solchen Bandbreite differieren natürlich sowohl die Qualität der einzelnen Geschichten, die jeweiligen Stile wie auch das Treffen des persönlichen Geschmacks des Lesers. Aus diesem Grund will ich hier speziell meine persönlichen Favoriten aus den 16 Beiträgen einzeln erwähnen.
Gleich der Start stellt für mich eines der Highlights dieser Anthologie dar, Achim Hildebrands „Zeit ist Gold“. Ein Abenteurer und Meuchelsänger verdingt sich als Alchemist, obwohl er vom Goldmachen nicht die geringste Ahnung hat. Wie sich der Protagonist mit vielen Tricksereien durch die Geschichte windet, macht einfach Spaß. Ein rundum gelungenes, humorvolles Fantasy-Abenteuer.
Das nächste Highlight – um bei der Reihenfolge der Geschichten im Buch zu bleiben – ist Diane Dirts „Tod eines Wechselbalgs“. Hier kombiniert die Autorin klassische Urban Fantasy gekonnt mit SciFi und ziemlich skurrilen Charakteren.
Nächster Stopp auf meiner persönlichen Highlight-Tour ist „Ein Schwert zu schmieden“ von Christel Scheja. Hier sind wir bei einer klassischen Fantasy-Story gelandet, die mit eher ernsten Themen aufwartet.
Beim letzten meiner persönlichen Lieblingsbeiträge handelt es sich mit „Herofluenza“ von Detlef Klewer wieder um eine lustig angelegter Fantasy-Geschichte.
Auffallend ist, dass es sich bei 3 meiner Lieblingsstories (sowie mehreren der nicht einzeln hervorgehobenen) um Kurzgeschichten aus Reihen handelt, deren Protagonisten bereits in anderen Anthologien ‚umgingen‘.
Auch die meisten der nicht namentlich erwähnten Beiträge sind gelungene Geschichten, die jeder Genre-Fan gerne lesen wird. Die einzige Ausnahme stellt für mich „Das Heerlager der Toten“ dar, das das Thema „Phantastik“ in meinen Augen total verfehlt und als politische Dystopie nicht in diese Anthologie passt. Insgesamt gesehen kann man dem Herausgeber diesen einzelnen Fehlgriff angesichts des ansonsten hohen Niveaus wohl verzeihen.

Fazit:
Eine (fast) rundum gelungene phantastische Anthologie.

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Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://lordbreakingham.wordpress.com/
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Tschüssikowski

J. Monika Walther
Tschüssikowski

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Summend zum Erfolg

Klappentext:
Der summende Kellner
Was muss alles geschehen, damit in einem feinen Schweizer Luxushotel ein Kellner Saalchef wird und die Gäste begreifen, was es mit dem Geld und dem Essen auf sich hat? Was muss geschehen, damit ein Saalchef bei der Arbeit summt?

Rezension:
Der Saalchef ist entsetzt. Einer seiner Kellner summt beim Bedienen und macht auch noch locker-flockige Bemerkungen in Gegenwart der Gäste. Das kann er natürlich nicht dulden, schließlich ist das ein feines Haus! Wohin die Auseinandersetzung führt, kann er nicht ahnen.
Mit „Tschüssikowski“ legt J. Monika Walther nach mehreren eher auf Spannung aufbauenden diesmal eine humorvoll angelegte Kurzgeschichte in der booksnacks-Reihe vor. Die zugrundeliegende Idee gefällt mir gut, doch hätte diese Story trotz ihres Kurzgeschichten-Charakters zumindest ein kleines bisschen ausführlicher ausfallen dürfen. Idee und der gelungene Stil der Autorin können trotzdem überzeugen.

Fazit:
Eine gelungene humorvolle Kurzgeschichte.

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Riot Pack – 1 – Fairiestaub und andere Scherereien

Stefanie Foitzik
Riot Pack – 1 – Fairiestaub und andere Scherereien

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Werwölfe unter sich

Klappentext:
Hey Leute, ihr überlegt noch, gut, ihr müsst das nicht lesen. Ist peinlich genug, wie ich damals drauf war. Ihr würdet wirklich von einem Ohnmachstanfall zum anderen taumeln, das muss doch nicht sein. Ich habe mich verknallt, na und? Kann ja mal vorkommen, ist keine große Sache. Also geht und kuckt euch nen anderen Werwolf aus. Also ehrlich, lohnen würde sich das nur, um das Rudel kennezulernen. Das Riot Pack! Okay, das schon. Aber der Rest, naja.

Rezension:
Als noch recht junger Halb-Werwolf sucht Kilian nach seinem Platz sowohl in der Werwolf- als auch in der Menschenwelt. Zur Elfenverwandschaft mütterlicherseits hat er dagegen kaum Kontakt. Mit Wesen, die eine radikal-ablehnende Haltung gegen Hybriden wie ihm einnehmen, muss er sich öfters auseinandersetzen. Fast ohne soziale Kontakte fehlt ihm auch hier die benötigte Rückendeckung. Allerdings kann er sich auch nicht dazu entschließen, sich einem der Werwolfsrude, die er kennt, anzuschließen. Als er wieder mal in der Patsche sitzt, was bei Kilian eher der Normalfall als die Ausnahme ist, taucht ein ihm völlig fremdes Rudel auf und hilft ihm.
Die mit diesem Buch aus der Taufe gehobene „Riot Pack“-Reihe stellt ein Spin-off der „Galway Hunters“-Reihe dar. Während dort Michael und seine Kollegen von der Kopfgeldjäger-Agentur im Mittelpunkt stehen, ist es hier das Werwolfsrudel, das dort bereits am Rande in Erscheinung trat. Auch sonst gibt es einige Unterschiede zur Hauptreihe. Stellt Stefanie Foitzik das Geschehen dort aus wechselnden Perspektiven dar, konzentriert sich die Handlung hier ganz auf Kilian, der seine Erlebnisse in der Ich-Perspektive erzählt. Humorvolle Elemente spielen dabei eine deutlich prominentere Rolle.
Die Handlung (zumindest dieses Bandes) ist zeitlich vor den Geschehnissen im Band 1 der „Galway Hunters“ angesiedelt und auch ohne jede Kenntnis der dort erzählten Geschichte les- und verstehbar. Der Glossar am Ende des Buches ist sehr hilfreich, um sich in der sehr komplexen Welt irischer Sagenwesen zurechtzufinden. Aus diesem ‚Angebot‘ bedient sich die Autorin (in beiden Reihen) reichlich, sodass wohl (fast) jeder hier auf Wesen stößt, die ihm noch völlig unbekannt sind. Genau dies macht auch einen Teil des Reizes dieser Bücher aus. Der gelungene Stil der Autorin tut ein Übriges, dieses Buch wie auch die anderen Bücher aus Stefanie Foitziks irisch-phantastischer Welt zu einer Bereicherung des Urban-Fantasy-Kosmos zu machen.

Fazit:
Dieses „Galway Hunters“-Spinn-off bietet dem Fan keltisch-mystischer Urban Fantsy einen neuen Blickwinkel aufs Werwolfsdasein.

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Die Hilfskräfte – Die wahren Herren des Dungeons

T. S. Orgel, A. S. Bottlinger, S. A. Cernohuby (Hrsg.)
Die Hilfskräfte – Die wahren Herren des Dungeons

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Die wahren Gegner des Helden

Klappentext:
Der Dungeon: uralt, mit gewaltigen Ausmaßen und von unzähligen Kreaturen bevölkert.
Es gibt ihn in den trockensten Wüsten, in den Eishöhlen des Hochgebirges und in den schleimigen Sumpfhöhlen des Spinnendschungels.
Wer herrscht über Dungeons? Ihre Besitzer oder Besetzer? Die Monster oder Untoten in ihrem Inneren oder gar die Helden, die immer wieder in sie vordringen und dabei töten oder getötet werden?
Nein, die wahren Herren des Dungeons sind jene, die ihn am Laufen halten. Die hinter den Helden das vergossene Blut aufwischen, die Knochen der Skelette wieder sortieren, die Fallen reparieren und die Monster füttern – bis zum nächsten Besuch einer Gruppe Wagemutiger.
Dieses Buch erzählt ihre Geschichten. Von ihren Aufgaben, ihren persönlichen Abenteuern. Von ihren eigenen heldenhaften Monstern, ihren Lieblingsfallen und ihrer Personalabteilung.
Lernt sie kennen: Die Hilfskräfte – Die wahren Herrn des Dungeons!

Rezension:
enthaltene Geschichten:
Schicht im Schacht – Tom Orgel
Kerkerordnung – Christian von Aster
Die wahren Herren des Dungeons – Judith & Christian Vogt
Exkrementator – Ju Honisch
Verdammte Personalabteilung – Stephan Orgel
Goldene Zeiten – Susanne Pavlovic
Die große Stollen-Verschwörung – Carsten Stenbergen
Zweiter Durchgang – Robin Gates
Die letzte Prüfung – Stephan R. Bellem
Verbotene Pfade – Christian Günther
Ein Heldenproblem – Bernd Perplies
Portaphagus Multipunctatus – Rebekka Pax
Ein dauerhaftes Geschäftsmodell – Stefan Cernohuby
Kopfsache – Melanie Vogltanz
Dungeons – Rollenspielern sind sie wahrscheinlich vertrauter als mir, der ich sie nur aus Büchern und ein paar Filmen kenne. Dass es dabei normalerweise darum geht, dass (meist menschliche) Helden Fallen und Untiere überwinden müssen, um zu einem Schatz irgendeiner Art zu gelangen, weiß aber sogar ich. Bei den Kurzgeschichten dieser Anthologie stehen diese Helden jedoch nicht im Mittelpunkt. Im Fokus stehen hier die Wesen, die in den Dungeons leben und arbeiten, um den Helden echte Herausforderungen zu bieten. Da geht es beispielsweise um einen Exkrementator, dessen Job es ist, die Drachenscheiße zu beseitigen („Exkrementator“). Oder wer zündet rechtzeitig, bevor der Held einen Gang betritt, die Fackeln an? Dafür gibt es natürliche einen Fackelkobold. Und natürlich bekommt auch der seine eigene Story („Verdammte Personalabteilung“) spendiert. Auch Zombies brauchen Pflege, denn irgendwer muss die von den Helden verstümmelten Untoten schließlich wieder reanimieren. Der nächste Held ist schließlich schon im Anmarsch. Dieses Fachgebiet wird gleich in mehreren der enthaltenen Geschichten aufgegriffen. Missgunst und Intrigen gibt es in dieser Branche natürlich auch, was ebenfalls mehrfach thematisiert wird. Selbstverständlich braucht ein gepflegtes Dungeron auch Personal, das die ausgelösten Fallen für den nächsten Besucher wieder scharf macht. Auch diese (meist nicht-menschlichen) Mitarbeiter lernen wir kennen. Falls jetzt jemand denkt, die tödlichen Fallen und Wesen könnten einfach nach Lust und Laune auf die Helden harren, irrt er sich. Da sorgt nämlich die IDO, die Internationale Dungeron-Ordnung für letztere. Damit diese auch durchgesetzt wird, gibt es natürlich einen ganzen Beamtenapparat, dessen Unwesen sich durch beinahe alle Geschichten dieser Anthologie zieht. Und um die Überreste der Helden, die es nicht geschafft haben, muss sich schließlich auch noch jemand kümmern …
Natürlich kommt jetzt die Frage, welche der enthaltenen Kurzgeschichten ich besonders gelungen finde. Auch wenn keine wirklich schlechte dabei ist, muss ich hier speziell Tom Orgels „Schicht im Schacht“ und Robin Gatesʼ „Zweiter Durchgang“ erwähnen. In beiden sind junge Frauen, die von den ‚Helden‘ mehr oder weniger freiwillig als Hilfskräfte angestellt werden, die Protagonistinnen.
Dieser (meist augenzwinkernder) Einblick hinter die Kulissen des erfolgreichen Dungeon-Betriebs muss als absolut gelungen bezeichnet werden.

Fazit:
Allen, die mal ‚die andere Seite‘ eines Dungeons kennenlernen möchten, kann diese Fantasy-Anthologie sehr empfohlen werden.

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3:0 Fußballkrimis

Thomas Kowa
3:0 Fußballkrimis

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Tödlicher Fußball

Klappentext:
Unser booksnack zur WM 2018
Was wäre, wenn der eigene Verein nicht den entscheidenden Elfmeter versemmelt hätte? Woher hat ein Puma seine drei Streifen bekommen? Und wie schaffen es zwei Komissare einen Mord bei einem Fußballspiel zu lösen, wenn der eine Fußball hasst und der andere Akten? Drei unterhaltsame booksnacks für alle Fußballfans!

Rezension:
Enthaltene Geschichten:
Der Puma mit den drei Streifen
Tod auf dem Betze
1954
Da ich die Kurzgeschichte „Der Puma mit den drei Streifen“ bereits im Rahmen ihrer Solo-Veröffentlichung rezensiert und 5 Sternen für würdig befunden habe, beschränke ich mich hier auf die beiden anderen Beiträge.
Bei „Tod auf dem Betze“ muss sich ein Kommissar mit einem anscheinenden Selbstmord beschäftigen, der im Zusammenhang mit dem DFB-Pokal stehen könnte. „1954“ befasst sich dagegen mit berühmten Fußballspielen in einer alternativen Historie (und passt genaugenommen nicht unter den Begriff „Fußballkrimi“).
Allen 3 Kurzgeschichten gemein ist natürlich Thomas Kowas besonderer Sinn für Humor, den er bereits in zahlreichen anderen Kurzgeschichten beweisen hat. Leider kann „1954“ das Niveau der beiden anderen Geschichten nicht halten. Insgesamt gesehen ist dieser XXL-booksnack speziell für Freunde humorvoller Krimis lesenswert.

Fazit:
Gleich 3 humorvolle Kurzgeschichten, die zumindest entfernt mit Fußball zu tun haben, werden hier vereint.

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Forderungen, Umsatzsteuer an (Streck-)Bank

Allyson Snow
Forderungen, Umsatzsteuer an (Streck-)Bank

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

‚Arbeitsgeräte‘

Klappentext:
Laptop. Kaffeetasse. Sexmieze unter dem Schreibtisch.
Das Leben als Buchhalter könnte so schön sein. Doch Jefferson, von Beruf verarmter Ex-Broker, weiß seinen neuen Job als Zahlenjongleur in einem Rotlichtschuppen nicht zu schätzen. Nicht nur, dass er sich vor den Trainings mit Vladimir, dem bärenstarken Türsteher, und den Umstylings mit Jacq, dem schillernden Paradiesvogel par excellence, drücken muss. Nein, der gnadenlose Gläubiger seiner Chefin, Dimitri Petrow, macht ihn auch noch persönlich für die Rückzahlung von 50.000 Pfund verantwortlich. Und plötzlich braucht Jefferson alle Hilfe, die er bekommen kann. Selbst die von Sarah, der frechen Domina des Hauses mit den faszinierenden Augen.
Diese Kurzgeschichte enthält keine expliziten Sexszenen, dafür den einen oder anderen Begriff, der den Jugendschutz nervös machen könnte.

Rezension:
Was macht ein Banker, der durch die Bankenkrise seinen Job verloren hat? Eine Anstellung als Buchhalter könnte vielleicht funktionieren. Wenn es doch nicht gerade ein Edel-Puff wäre, der einen solchen sucht. Die Existenzangst lässt Jefferson jedoch keine Wahl. Schnell stellt sich heraus, dass seine Lebensauffassung sich grundlegend von der seiner neuen ‚Mitarbeiter‘ – und besonders -innen – unterscheidet. Als sich ein Kredithai jedoch an ihn als Buchhalter hält, um die Schulden seiner neuen Chefin einzutreiben, lernt Jefferson die speziellen Talente dieser zu schätzen.
Um es vorwegzunehmen: Mit ihren Jugendschutz-Überlegungen macht sich die Autorin absolut unbegründete Sorgen. Alles, was in dieser Kurzgeschichte passiert, würde problemlos ins TV-Vorabendprogramm passen. Natürlich stellt diese Story auch keine Erotik-Geschichte dar. Das, worum es hier geht, ist Humor. Alles andere wird maximal angedeutet. Wenn der Protagonist Quittungen für ‚Arbeitsgerät‘ buchen muss, von dem er überhaupt keine Ahnung hat, wozu es dient, ist das einfach lustig. Diesem vergeht der Spaß allerdings spätestens, wenn seine ‚Mitarbeiterinnen‘ ihm das persönlich vorführen wollen. Allen, die an dieser Art Humor Gefallen finden könnten, kann dieses eBook sehr empfohlen werden.

Fazit:
Dieser sehr humorvolle Blick in die Erotik-Branche macht Spaß.

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Eine Peter-Grant-Story – 5.1 – Geister auf der Metropolitan Line

Ben Aaronovitch
Eine Peter-Grant-Story – 5.1 – Geister auf der Metropolitan Line

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Übersetzung: Christine Blum

Abigails ‚Praktikum‘

Klappentext:
Geistersichtungen auf der Metropolitan Line der Londoner U-Bahn! Unflätige Bemerkungen geben die Gespenster auch noch von sich. Aufruhr und Chaos unter den Pendlern ist die Folge. Police Constable und Zauberlehrling Peter Grant nimmt, gemeinsam mit ein paar guten alten Bekannten, die Ermittlungen auf.

Rezension:
In den U-Bahn-Zügen der Metropolitan Line werden Fahrgäste von Geistern belästigt. In letzter Zeit häufen sich entsprechende Notrufe, doch wenn die Beamten der British Transport Police vor Ort eintreffen, können sich die meisten der Anrufer schon gar nicht mehr an den Vorfall und ihren eigenen Anruf erinnern. Natürlich landet der Fall im Folly. Also quetscht sich Peter Grant zusammen mit seinem Kollegen Jaget von der British Transport Police in die überfüllten Züge des Berufsverkehrs. Tatsächlich hören sie eine Frau panisch aufschreien, doch bevor sie sich durch die Menschenmassen zu ihr durchgedrängt haben, beginnt bei ihr schon das Vergessen. Langsam können sie allerdings ein Muster erkennen: Es handelt sich immer wieder um andere Geister, die eigentlich nur um Hilfe bitten wollen. Bald keimt der Verdacht auf, dass es sich hier in Wirklichkeit um einen realen Kriminalfall mit lebenden Menschen dreht.
Peter Grant is back! Das dürfte nicht wenige Fans seiner Abenteuer zu Freudenrufen verleitet haben. Immerhin ist seit „Der Galgen von Tyburn“ (zumindest gefühlt) schon viel zu viel Zeit ohne magisch-kriminalistische Neuigkeiten aus dem Folly vergangen. Eine Ernüchterung folgt allerdings schon, wenn man das Buch in Händen hält. Hatten alle bisherigen „Peter Grant“-Bände 400 und mehr Seiten, hat man jetzt plötzlich ein Büchlein von nur 176 Seiten (wovon am Ende sogar ein paar weiß bleiben) vor sich. Am Preis macht sich diese Abmagerungskur jedoch nicht bemerkbar. Kosteten die bisherigen Bände als Taschenbuch jeweils 10,95 €, „Fingerhut-Sommer“ mit seinen 416 Seiten sogar nur 9,95 €, muss man für die weniger als halb soviel Seiten der „Geister auf der Metropolitan Line“ auch 8,95 € investieren. In dem Zusammenhang soll nicht unerwähnt bleiben, dass dtv es bei diesem Buch für ‚nötig‘ hielt, einen deutschen Titel zu erfinden, statt den des Originals („The Furthest Station“) zu übersetzen.
Da fragt man sich natürlich, ob zumindest der Inhalt überzeugen kann. Diese Frage ist nicht ganz so pauschal zu beantworten. Der eigentliche Fall erreicht durchaus das gewohnte Niveau. Auf was diesmal allerdings fast gänzlich verzichtet wird, sind Nebenhandlungen. Sich bereits über mehrere Bände hinziehenden Handlungsstränge (wie beispielsweise der um Peters Ex-Kollegin Lesley) werden mit keinem einzigen Wort erwähnt. Auch praktisch zum Inventar gehörende Nebencharaktere kommen – wenn überhaupt – nur ganz am Rande in Erwähnung. Die Handlung stützt sich fast ausschließlich auf Peter, seien dem Leser schon bekannten Kollegen Jaget und Peters Cousine Abigail, die diesmal eine recht bedeutende Rolle als ‚Praktikantin‘ des Folly einnimmt. Selbst Inspector Nightingale tritt nur relativ selten persönlich in Erscheinung.
Im Internet ist die Anmerkung zu finden, der geringe Umfang und der ‚geradlinige‘ Stil hätten ihren Grund darin, dass es sich bei „Geister auf der Metropolitan Line“ um eine Novelle handeln würde, die zeitlich zwischen den bereits erschienenen Bänden 5 („Fingerhut-Sommer“) und 6 („Der Galgen von Tyburn“) einzuordnen wäre. Eine Bestätigung für diese Information konnte ich allerdings nirgends finden. Auf der Website des deutschen Verlags (dtv) wird das Buch zwar als Kurzroman, beim britischen Verlag (Gollancz) als Novelle bezeichnet, für die genannte zeitliche Einordnung findet sich in beiden Fällen aber genauso wenig ein Hinweis wie im (deutschen) Buch selbst.
Was sich nicht verändert hat, ist Ben Aaronovitchs locker-ironischer Stil mit zahlreichen Anspielungen auf die Polizeiarbeit und architektonische Missgriffe realer Gebäude. Auch das typische Um-die-Ecke-denken der bisherigen Bände der Reihe ist wiederzufinden. So kann man als Leser nur hoffen, dass Peter Grant (beziehungsweise Ben Aaronovitch) in zukünftigen Bänden wieder zu alter Form zurückfindet.

Fazit:
Ein neuer, unterhaltsamer magischer Fall, der aber doch nicht an das gewohnte Niveau der Reihe heranreicht.

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Lust auf noch mehr Gespenster? „Arthur Degenhard“, Band 2 der Jugend-Urban-Fantasy-Kurzgeschichtenreihe „Bei Geistern zu Besuch“ ist jetzt erhältlich.
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Lupina – 2 – Halbling bei Mördern und Mimen

Alexander Bálly
Lupina – 2 – Halbling bei Mördern und Mimen

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Der Ring der Vollkommenheit

Klappentext:
Halblinge haben es schwer unter Menschen.
Lu ist wieder einmal in Geldnot. Die Priester haben ihren Handel mit schlüpfrigen Stempeldrucken verboten, so dass sie sich mit gelegentlichen Arbeiten für einen alten Gelehrten über Wasser halten muss. Als der Gelehrte erschlagen wird, steckt Lu wieder mitten in den Ermittlungen. Ihre einzige Spur zum Täter sind verschwundene Zauberringe. Mit Scharfsinn, Einfallsreichtum und ihrem Talent zur Hochstapelei versucht die Halblingsdame den Mörder zu fassen. Doch eine Leiche kommt selten allein … Auch die Fortsetzung von „Halbling unter Huren und Halunken“ verbindet klassische Krimi-Tradition mit epischer Fantasy, wie sie nie zuvor von einer so sympathischen und zugleich bissigen Heldin in ein spannendes Abenteuer begleitet worden ist.

Rezension:
Lu(pnia)s Leben in Garbath verläuft eigentlich recht positiv. Ihre Drucke einer erotischen Göttin verkaufen sich gut, und auch ihre gelegentlichen Arbeiten für einen etwas sonderbaren Gelehrten bringen ihr ein paar Münzen ein. Doch eines Tages findet sie den alten Mann tot, offensichtlich ermordet auf. Obendrein erlässt die Priesterschaft der Stadt ein einstweiliges Verbot, die Drucke der freizügigen Göttin, für die es in Garbath nicht mal einen Tempel gibt, zu verkaufen. Plötzlich steht Lu in einer Stadt, in der Halblinge wie sie nicht besonders geschätzt werden, ohne Einkommen da. Zum Glück bietet ihr die Inhaberin des benachbarten Theaters, die dem Gelehrten nebenbei den Haushalt geführt hatte – und wohl auch mit ihm liiert war –, an, sie für die Aufklärung des Mordes und die Wiederbeschaffung der dabei verschwundenen magischen Ringe zu bezahlen. Kurz darauf wird auch noch eine Schauspielerin des Theaters ermordet und der Sohn der Inhaberin des Mordes verdächtigt. Obwohl die Stadtwache derartige Einmischungen nicht schätzt, stürzt sich Lu in die Ermittlungen.
Mit diesem Fantasy-Krimi führt Alexander Bálly seine Leser in ein vorindustriell geprägtes Ambiente. Dort leben verschiedene humanoide Wesen zusammen, wobei Halblinge wie die Protagonistin bei der menschlichen Mehrheit – von Lu oft als Trampelfüße bezeichnet – nicht unbedingt in großer Achtung stehen. Bei ihren Ermittlungen spielt ihr das jedoch durchaus in die Hände, weil viele in ihr keine Gefahr erkennen. Wie es sich für einen ordentlichen Krimi gehört, schickt der Autor seine Heldin, aus deren Ich-Perspektive die Geschichte erzählt wird, und mit ihr die Leser natürlich auf verschiedene falsche Fährten, bevor sich am Ende eine überraschende Aufklärung ergibt. Dabei entwickelt er eine interessante Detektivgeschichte, die durchaus auch ohne den Fantasy-Part funktionieren würde. Letzterer spielt für die Handlung eigentlich eine eher untergeordnete Rolle. Den Abschluss der spannenden, humorvollen und mitreißenden Story bildet ein Glossar, der dem Leser in der Welt Garbaths bedeutungsvolle Details erläutert. Auch ein paar in der Geschichte vorkommende Gerichte werden hier mit Menschenwelt-tauglichen Rezepten vorgestellt.

Fazit:
Spannung, Humor und Fantasy: Willkommen in Lupinas Welt!

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Verhexte Westwick-Krimis – 2 – Verhext und ausgespielt

Colleen Cross
Verhexte Westwick-Krimis – 2 – Verhext und ausgespielt

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Paten-schaften

Klappentext:
Ein weiterer verhexter Krimi aus Westwick Corners!
Cendrine West kommt einfach nicht zur Ruhe. Sie steht kurz davor, endlich einen bezahlten Job zu finden und mit dem gutaussehenden Sheriff Gates läuft es mehr als gut. Das alles ändert sich schlagartig, als ihre rebellische Tante Pearl sie entführt und sie auf eine geheime Mission mitnimmt, um den Tod einer Freundin zu rächen. Alles oder nichts… und so landet Cenny unfreiwillig in Las Vegas.
Rocco Racatelli ist eine große Nummer in Vegas – und das nächste Ziel der örtlichen Mafiosi. Die Glücksfee hat ihm schlechte Karten zugespielt und er ist auf Rache aus. Tante Pearl ist mehr als motiviert, ihm unter die Arme zu greifen und ihre Mission Vegas Vendetta endet beinahe in einem Bandenkrieg. Während die Hexen immer tiefer in die Unterwelt der Stadt der Sünde eintauchen, stolpern sie über Leichen und andere Geheimnisse.
Aber nicht nur die Hitze von Vegas bringt die Stimmung zum Kochen… Rocco will Cennys Herz für sich gewinnen. Wäre da nicht ihr Herzblatt in Westwick Corners… Doch zuerst muss sie erst einmal einen Mordfall lösen, ihre halsbrecherische Hexentante im Zaum halten und die Vegas-Mafia zu Fall bringen. Was kann dabei schon schief gehen?
Wenn Sie unterhaltsame Krimis mit einem Schuss Humor und etwas Zauberkraft mögen, dann wird es Ihnen in Westwick Corners gefallen.

Rezension:
Cendrines kleines Nachrichtenblatt ist beinahe pleite. Um sich und die Zeitung über Wasser zu halten, braucht sie dringend einen Nebenjob. Und der könnte greifbar sein, denn sie hat einen Vorstellungstermin bei der Zeitung des Nachbarortes ergattern können. Als sie unterwegs noch schnell tanken will, läuft jedoch alles schief. Nicht nur, dass ihr extra für das Gespräch gekauftes Kleid von Benzin durchtränkt wird, läuft ihr gerade da auch noch Tante Pearl über den Weg – und ‚überredet‘ sie zu einem Ausflug nach Las Vegas. Pearls beste Freundin ist gestorben, und deren Enkel braucht in dieser Situation angeblich dringend Hilfe. Dass dieser Rocco einst Cendrines Schulkamerad war, mit dem sie sich damals nicht allzu gut verstand, ist noch das kleinere Problem. Nur Häppchenweise erfährt Cendrine, dass Pearls Freundin eine Mafiagröße war und Rocco ihre Nachfolge antreten soll. Dass beim Tod der Patin etwas nachgeholfen wurde, versteht sich da schon fast von selbst. Wen wundert es, dass die Ankunft in Las Vegas direkt in eine Schießerei führt? Zunehmend verflucht Cendrine ihre sehr mangelhaft trainierten Hexenkräfte.
Im Gegensatz zu Band 1 der Reihe „Verhexte Westwick-Krimis“ (im Original „A Westwick Witches Cozy Mystery“) gibt es hier weit weniger zu bemängeln. Dass sich Tante Pearl die Informationen nur in mikroskopischen Häppchen aus der Nase ziehen lässt, kann den Leser zwar fast so sehr nerven wie die Protagonistin, passt aber eindeutig zum Charakter der Tante, wie er schon in „Verhext und zugebaut“ eingeführt wurde. Insgesamt wirkt die Story diesmal rund, wobei die Magie bei der Lösung des Falls eine eher untergeordnete Rolle spielt. Die humorvolle Krimi-Geschichte würde in ihren Grundzügen auch ganz ohne Fantasy-Element funktionieren. Cenrines Liebe zum neuen Sheriff bleibt zwar auch hier ein präsentes Thema, tritt aber nie (wie bei einer Romantasy) störend in den Vordergrund. In dieser Hinsicht wartet auf die Protagonistin am Ende des Bandes allerdings eine Überraschung. Insgesamt gesehen stellt dieses Buch eine flott lesbare, leichte Unterhaltung dar. Man darf auf die weiteren Bände – im englischen Original sind es bereits 4 – gespannt sein.

Fazit:
Ein humorvoller Fantasy-Krimi, der Spaß macht.

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MAD JERRY – der postapokalyptische umherziehende Krieger

Ben Wallace
MAD JERRY – der postapokalyptische umherziehende Krieger

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Postapokalyptische umherziehende Krieger habenʼs nicht leicht

Klappentext:
Mad Max meets Monty Python …
Die postapokalyptische Welt ist gar nicht so schlimm. Sicher, es gibt Mutanten. Aber für die Menschen in New Hope besteht der tägliche Überlebenskampf nicht so sehr aus der Suche nach Nahrung oder Medizin, viel schwieriger ist es, neue Spieler für ihre Kickball-Teams zu finden.
Dies macht es einem postapokalyptischen Krieger nicht einfach, Arbeit zu finden. Gott sei Dank ist da eine Armee von Mördern und Brandschatzern auf dem Weg in die friedliche Stadt, um sie dem Erdboden gleichzumachen. Nur eine Handvoll ausgebildeter postapokalyptischer umherziehender Krieger kann sie aufhalten.
Gleich zwei haben ihre Dienste angeboten. Einer von ihnen ist eingeladen, zu helfen. Der andere wird zurück in die Einöde geschickt. Doch haben die Stadtbewohner die richtige Wahl getroffen? Werden sie gerettet werden? Und was hat es eigentlich mit den SSB’s, den superschlauen Bären, auf sich?
Finden Sie es heraus, in MAD JERRY, einem rasanten Action- und Abenteuerroman, der in einer erschreckenden Zukunft spielt, die man allerdings nicht zu ernst nehmen sollte.
Fans von Terry Pratchett, Douglas Adams und Monty Python werden ihren Spaß an dieser Apokalypse haben.

Rezension:
Seit dem Fall nicht näher erläuterter Bomben vor 7 Jahren ist die amerikanische Zivilisation ins vor- bis frühindustrielle Zeitalter zurückgefallen. Während die großen Städte von Menschen verlassen wurden und jetzt die Heimat mutierter Wesen sind, leben die übriggebliebenen Menschen in den ländlichen Gegenden ein Leben, das dem des alten Wilden Westens nahekommt. Und dann gibt es da noch die rastlosen postapokalyptischen umherziehenden Krieger, die diesen Kleinstädten ihre Dienste anbieten. Allerdings wollen viele der Städte die Notwendigkeit dieser Hilfe nicht einsehen, denn sie wissen nur wenig von den umherziehenden, marodierenden Söldnertrupps, die sie bedrohen. Als dann zufällig gleich 2 postapokalyptische umherziehende Krieger ihre Dienste offerieren, hofft jeder der beiden, bleiben zu dürfen.
Ben Wallaceʼ Roman wirkt bei näherer Betrachtung nicht annähernd so karikatur- und parodiehaft, wie der Klappentext vermuten lassen könnte. Eine gesunde Portion Humor ist dem dystopischen Abenteuer trotzdem keinesfalls abzusprechen. Da sich die beiden ‚postapokalyptischen umherziehenden Krieger‘, die die Hauptcharaktere des Buches darstellen, ständig gegenseitig bezichtigen, nicht wirklich im Sinne der Orte, denen sie ihre Hilfe anbieten, zu wirken, steht lange Zeit die Frage im Raum, welcher beziehungsweise ob überhaupt einer von beiden eigene Interessen verfolgt. Mit der Einnahme ständig zwischen den beiden Protagonisten sowie weiterer Personen wechselnder Beobachterpositionen gelingt es dem Autor, die Handlung für den Leser beständig interessant zu halten. Insgesamt gesehen gelingt es ihm damit, einen unterhaltsamen Genre-Mix aus Endzeit-Drama, Abenteuer und Humor zu liefern, der Genre-Freunden empfohlen werden kann.

Fazit:
Diesem humorvollen Endzeit-Abenteuer gelingt es, Spannung mit Slapstick-Einlagen zu kombinieren.

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