The Diviners – 1 – Aller Anfang ist böse

Libba Bray
The Diviners – 1 – Aller Anfang ist böse


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Übersetzung: Barbara Lehnerer

Showdown in Knowles’ End

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Klappentext:

Fantastischer Romantikthriller und prickelnde Slow-Burn-Liebesgeschichte für Jugend­liche und junge Erwach­sene

New York, 1926: Die 17-jährige Evie O’Neill genießt das wilde Party­leben der auf­regen­den Metro­pole, bis eine Reihe von Ritual­morden die Stadt er­schüt­tert. Die Polizei tappt im Dunkeln – der Mörder scheint über­natür­liche Kräfte zu haben. Doch die hat auch Evie. Sie kann Gegen­stän­den die Ge­heim­nisse ihrer Be­sitzer ent­locken. Ge­mein­sam mit ihrem Onkel, dem Direk­tor des Muse­ums für Aber­glauben und Okkul­tes, kommt sie dem Täter auf die Spur. Zu­sam­men mit dem Ge­legen­heits­dieb Sam und dem Assis­tenten ihres Onkels, Jericho, ver­sucht sie den Wett­lauf gegen die Zeit zu ge­winnen und den nächs­ten Mord zu ver­hindern. Wobei sowohl der char­mante Sam als auch der ernst­hafte Jericho ihr Herz immer häufiger klopfen lassen …

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Rezension:

Evie O’Neill ist 17 und wächst in Oklahoma in der besseren Ge­sell­schaft auf. Dass sie die Be­ga­bung besitzt, aus per­sön­lichen Gegen­ständen die Ge­heim­nisse des Be­sitzers aus­lesen zu können, ahnt kaum jemand. Bis sie auf einer Party pein­liche Ge­heim­nisse eines Jungen offen­bart. Der be­hauptet, Evie hätte ihn ver­leumdet. Darauf hin schicken ihre Eltern Evie zur Strafe zu ihrem Onkel, dem Direk­tor des Muse­ums für Aber­glauben und Okkul­tes, nach New York – was die nicht als Strafe empfindet.

Libba Bray siedelt ihren Fantasy-Mehrteiler im New York der 1920er Jahre an, und lässt die Ge­sell­schaft dieser Zeit mit ihrer Prohi­bition und ille­galen Party-Kultur auf Magie und Mystery treffen. Evie ist zwar die Prota­gonis­tin dieser Ge­schichte, muss sich diese Rolle aller­dings mit einer ganzen Reihe anderer Charak­tere teilen, aus deren Blick­winkel die Ge­scheh­nisse wechsel­weise wieder­ge­geben werden. Dies kann den Leser teil­weise etwas ver­wirren, weil er sich in jedem Kapitel erst auf die je­weilige Person ein­stellen muss. Dieses Mosaik setzt sich dann aber zu­neh­mend zu einem stim­migen Gesamt­bild zu­sam­men. Neben der eigen­sinni­gen Haupt­prota­gonis­tin steht eine Mord­serie mit Mystery- und Horror-Ele­menten im Fokus. Urban-Fan­tasy-Aspekte spielen dabei eine wich­tige Rolle. Wieso der Klappen­text jedoch von „Romantik­thriller und pri­ckelnde Slow-Burn-Liebes­ge­schichte“ spricht, bleibt eher unklar, spielen Romantik-Ele­mente in der Hand­lung doch keine größere Rolle. Was mich defi­nitiv nicht stört. Die poten­ziell eher düster ver­anlagte Hand­lung wird immer wieder durch humor­volle Szenen auf­ge­lockert. Und wie es beim Auf­takt-Band einer Reihe zu er­warten ist, bleiben am Ende natür­lich noch ein paar Fäden offen, die Lust auf die Fort­setzung machen.

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Fazit:

Die ungewohnte Kombination von Urban Fantasy, Horror, einer selbst­bewuss­ten Prota­gonis­tin und dem New York der 1920er kann über­zeugen.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Der Fluch der Ikatis – 1 – Vry: Dunkelheit steigt auf

Lois M. Heitkamp
Der Fluch der Ikatis – 1 – Vry: Dunkelheit steigt auf

Zwischen den Ikatis

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Klappentext:

„Es muss nicht so kommen, wie es in den Sternen geschrieben steht, man muss nur den Willen haben, sie um­zu­schrei­ben.“

Schon seit mehreren hundert Jahren sind die Gestaltwandler in sechs Ikatis auf­ge­teilt. Faith ist eine von ihnen. Mit sieb­zehn Jahren wird sie, wie alle anderen, in eines der Ikatis ein­ge­teilt. In ihrer neuen Heimat lernt sie Freunde kennen. Viel­leicht sogar die Liebe ihres Lebens. Alles scheint per­fekt zu sein. Doch etwas Dunkles zieht auf. Und nur Faith scheint in der Lage es auf­zu­halten. Hat sie die Kraft dazu?

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Rezension:

Wie beinahe alle in ihrer Welt hat Faith ihre gesamte Kind­heit und Jugend in der Aus­bil­dungs­stätte in der Haupt­stadt ver­bracht. Jetzt ist sie 17, und damit ist es Zeit für die Prü­fung. Erst­mals wird ihre Ge­stalt­wand­lung aus­ge­löst, so­dass sich zeigt, in welches Tier sie sich ver­wan­deln kann und in welches Ikati sie somit ge­hört, wo sie somit den Rest ihres Lebens leben wird. Wie sich heraus­stellt, ist Faith eine Vry, einer der sel­tenen Men­schen, die sich in alle 6 Tiere ver­wan­deln können.

Lois M. Heitkamp begibt sich in ihrem Mehrteiler in eine Welt, in der es nur Ge­stalt­wandler gibt. Jeder Mensch hier kann sich in eines von 6 Tieren ver­wandelt, zu dessen Ikati er für den Rest seines Lebens ge­hört. ‚Normale‘ Men­schen scheint es in dieser Welt nicht zu geben. Dass sich bei der Prota­gonis­tin heraus­stellt, dass sie in ihrer Welt etwas Be­son­deres ist, stellt im Fan­tasy-Genre natür­lich keine Über­ra­schung dar. Die Hand­lung dieses Bandes befasst sich haupt­säch­lich damit, Faiths Weg in ihre neue Um­ge­bung mit­zu­ver­folgen und dabei als Leser in die Politik ihrer Welt ein­ge­führt zu werden. Auch Roman­tik-Aspekte, sprich: Faiths große Liebe, spielen eine relativ um­fang­reiche Rolle. Bevor es am Ende zu einer über­raschen­den bis schockie­renden Wende kommt, stellt sich heraus, dass die Prota­gonis­tin eine wichtige Rolle für den Fort­be­stand ihres Volkes spielen wird. Das ist im Genre zwar nicht ganz außer­ge­wöhnlich, doch kann die Ge­schichte durch­aus über­zeugen. Der Welten­bau ist recht un­ge­wöhn­lich, gibt es in dieser Welt doch auch moderne Technik. Leider sind der Autorin aller­dings ein paar Logik­fehler unter­laufen, die sich wohl auch in den Fort­set­zungen nicht so ein­fach be­heben lassen. Bei­spiels­weise stellt sich un­ab­hängig von der Ikati-Zu­ge­hörig­keit der Eltern erst zur Prü­fung heraus, welches Tier ein Mensch werden kann. Später erfährt der Leser aller­dings, dass die Kinder der An­führer inner­halb des Ikatis aus­ge­bildet werden. Hier scheint also klar zu sein, dass sie das Tier ihrer Eltern geerbt haben. Trotz solcher kleinen Schwach­punkte weckt das Buch aber das Interesse am weiteren Ver­lauf des Ge­schehens.

Die Autorin lässt ihre Protagonistin Faith und den Co-Protagonisten Try wechsel­weise als Ich-Erzähler agieren.

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Fazit:

Trotz kleinerer Logikschwächen kann die ungewöhnliche Hand­lungs­welt dieser Fan­tasy-Ge­schichte das Interesse des Lesers wecken.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
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Flüsterwald – 9 – Die magische Akademie – Gefährliches Zauberchaos

Andreas Suchanek
Flüsterwald – 9 – Die magische Akademie – Gefährliches Zauberchaos

Die vertauschte Magie

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Klappentext:

Gefährliche Kräfte

Lukas und Ella können es kaum erwarten: Endlich dürfen sie an die magi­sche Aka­demie des Flüs­ter­walds, wo sie Unter­richt im Zau­bern er­halten. Doch kurz nach ihrer An­kunft pas­sieren selt­same Dinge mit den magi­schen Fähig­keiten der Schü­lerinnen und Schü­ler. Zudem tauchen riesige Spinnen, Schlangen und andere ge­fähr­liche Flüs­ter­wald­wesen auf. Wer steckt hinter dem Chaos? Mutig stürzen Ella, Lukas und ihre Freunde sich in ein neues Aben­teuer voller Ge­fahren …

Der fesselnde Auftakt der III. Staffel!

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Rezension:

Wegen der Abtrennung des deutschen Flüsterwaldes waren Lukas und Ella die ein­zigen Be­schüt­zer von Flüs­ter­wäldern, die die Aka­demie bisher nicht be­suchten. Doch das ändert sich jetzt. Sie werden zur Aka­demie zu­ge­lassen. Elfen, Be­schüt­zer­katzen und Menoks dürfen aller­dings nicht mit­kom­men. Ob sich Feli­citas, Punchy und Rani jedoch so ein­fach aus­schließen lassen? Wie sollen die beiden Jung­men­schen schließ­lich ohne sie zu­recht­kom­men?

8 Bände in 2 Staffeln verfolgen wir schon die Abenteuer Lukas’ und Ellas. Wie sich be­reits im letz­ten Band („Der letzte Funken Magie“) ab­zeichnete, er­halten die beiden jungen Prota­gonis­ten, deren ge­naues Alter uns Andreas Sucha­nek nach wie vor ver­schweigt, in der mit diesem Band be­ginnen­den 3. Staffel die Chance, an der magi­schen Aka­demie ihre eigenen Fähig­keiten aus­zu­bilden. Nach­dem die Prota­gonis­ten bisher weit­ge­hend auf sich ge­stellt in der magi­schen Natur unter­wegs waren, ändert sich das Ambiente jetzt in Rich­tung einer magi­schen Schule, wie sie im (Sub-)Genre der jungen Urban Fan­tasy nicht allzu außer­ge­wöhn­lich ist. Das macht das Ge­schehen aller­dings keines­falls schlech­ter. In Bezug auf die Hand­lung hält der Autor das aus dieser Reihe ge­wohnte Niveau auf­recht.

Dass dieser Band von mir nach 8 Bänden mit 5-Sterne-Bewertungen nur 4 Sterne be­kommt, liegt in einer ande­ren Ur­sache be­gründet. Spielte Gen­tern in dieser Reihe näm­lich bis­her keine Rolle, so änder sich das jetzt leider. Stän­dig ist von Be­schüt­zerin­nen und Be­schüt­zern, Schü­lerin­nen und Schü­lern, Lehrerin­nen und Lehrern die Rede. Das nervt un­ge­mein. Durch Ella und andere Mäd­chen war auch bis­her schon klar, dass es auch weib­liche Be­schüt­zer der Flüs­ter­wälder und damit auch weib­liche Schü­ler der magi­schen Aka­demie gibt. Und spä­tes­tens seit der 1. Er­wäh­nung einer Lehrerin war auch klar, dass unter den Lehrern auch Frauen sind. Somit be­steht kein Sinn darin, das bei jeder einzel­nen Er­wäh­nung durch eine solche Sprach-Ver­ge­walti­gung er­neut hervor­zu­heben.

Somit bleibt zu hoffen, dass der Autor in den folgenden Bänden wieder zu einer nor­malen Sprache zu­rück­kehrt, damit seine Leser seine ge­wohnt guten und interes­santen Ge­schich­ten wieder un­ein­ge­schränkt ge­nießen können.

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Fazit:

Flüsterwald goes Academy – und kann damit inhaltlich weiterhin wie ge­wohnt über­zeugen. Nur gilt dies­mal leider Genter-Alarm.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Wächter der Magie – 1 – Aufbruch nach Artimé

Lisa McMann
Wächter der Magie – 1 – Aufbruch nach Artimé


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Übersetzung: Doris Attwood

Die (nicht) Getilgten

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Klappentext:

Der Beginn eines Abenteuers um Kreativität, Anderssein und Mut …

Ein preisgekröntes Fantasy-Abenteuer der New-York-Times-Best­seller-Autorin Lisa McMann. Der erste Band einer span­nen­den Serie um Fan­tasie, Magie und Krea­tivi­tät mit jeder Menge Span­nung für Mäd­chen und Jungen ab 10 Jah­ren.

Ein Land, in dem Kreativität und Magie verboten sind. Zwei Brü­der, die alles ver­än­dern wer­den.

In Quill werden alle Dreizehnjährigen bei einem gefährlichen Ritual in „Ge­wollte“ und „Un­ge­wollte“ ein­ge­teilt. Die Un­ge­woll­ten, die küns­tl­erisch be­gabt sind, wer­den von der Ge­sell­schaft aus­ge­schlos­sen. Als die Zwil­linge Aaron und Alex bei der Zere­mo­nie ge­trennt wer­den, stürzt ihr Leben in Chaos.

Denn Alex ist ein Ungewollter …

Doch ihn erwartet eine Überraschung: Er kommt nach Artimé, einen ge­hei­men und magi­schen Ort. Hier werden die Un­ge­woll­ten unter­rich­tet. End­lich fin­det Alex ein Zu­hause und Freunde. Doch Aaron und Alex ste­hen nun auf geg­ne­ri­schen Sei­ten, und ein Kampf ent­brennt, der das Über­leben von Artimé ent­schei­det …

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Rezension:

Während einer jährlichen Zeremonie werden in Quill alle, die im letz­ten Jahr 13 ge­wor­den sind, in Grup­pen auf­ge­teilt: Ge­wollte, Not­wen­dige und Un­ge­wollte. Wäh­rend die Ge­woll­ten an einer Aka­de­mie zur neuen Füh­rungs­schicht aus­ge­bil­det und die Not­wen­di­gen zur Ar­bei­ter­schicht wer­den, war­tet auf die Un­ge­woll­ten die Til­gung. Letz­tere wer­den un­mit­tel­bar nach der Zere­mo­nie in Ket­ten ge­legt und zur Tö­tung trans­por­tiert. Als die Zwil­linge Aaron und Alex an der Reihe sind, wird Aaron zu einem Ge­woll­ten, sein Bru­der Alex je­doch zu einem Un­ge­woll­ten er­klärt. Wäh­rend auf Aaron eine große Zu­kunft war­tet, hat Alex nur noch kurze Zeit zu leben. Doch es kommt ganz anders …

Quill, der Stadtstaat, in dem Lisa McManns Jugend-Fantasy-Reihe an­ge­sie­delt ist, weist ein­deu­tig stark dys­to­pi­sche Züge auf. Jede Form von Krea­tivi­tät wird be­straft, indem man zum Un­ge­woll­ten er­klärt und ‚ge­tilgt‘ wird. So er­geht es auch Alex, dem Prota­gonis­ten der Ge­schichte. Das eigent­liche Thema ist je­doch, dass es in einer sol­chen Ge­sell­schaft na­tür­lich auch einen Wider­stand gibt. Zu ihrer Über­ra­schung er­fah­ren der junge Prota­gonist und seine Schick­sals­ge­fähr­ten näm­lich, dass schon seit länge­rer Zeit nie­mand mehr wirk­lich ge­tö­tet wird. Ohne Wis­sen der Herr­schen­den wer­den die aus­sor­tier­ten Jugend­lichen auf der „Farm des Todes“ näm­lich in einer ma­gi­schen Welt sogar in ihrer Krea­tivi­tät ge­för­dert. Und in die­ser Um­ge­bung ist auch die Haupt­hand­lung zu­min­dest die­ses Ban­des an­ge­sie­delt.

Ein derartiges magisches Abenteuer, bei dem eine Gruppe 13-jäh­ri­ger ‚Un­ge­woll­ter‘, die un­er­war­tet in eine ma­gi­sche Um­ge­bung kom­men, im Mit­tel­punkt steht, funktio­niert er­war­tungs­ge­mäß durch­aus. Fans ma­gi­scher Schu­len wer­den sich hier schnell zu Hause füh­len. Wenn da nur die deut­sche Über­set­zung nicht wäre … Die Über­set­ze­rin hielt es näm­lich für nötig, wo es nur geht zu gen­tern. Alleine die For­mu­lie­rung „Kom­man­dan­tin­nen und Kom­man­dan­ten“ fin­det sich zig-fach im Buch. Was ist so schwer daran, das eng­li­sche „com­man­ders“, wie es im Ori­gi­nal mit gro­ßer Wahr­schein­lich­keit be­nutzt wurde, ganz nor­mal (und für beide Ge­schlech­ter kor­rekt) mit „Kom­man­dan­ten“ zu über­set­zen? Diese ent­stel­lende Über­set­zung nimmt mir lei­der einen er­hebl­ichen Teil des Lese­spa­ßes – und führt damit zu mei­ner mit­tel­mä­ßi­gen 3-Sterne-Ge­samt­be­wer­tung, ob­wohl die Ge­schichte an sich de­fi­ni­tiv mehr Sterne ver­dient hätte.

Die Autorin erzählt die Story überwiegend aus Alex’ Sicht. Nur in weni­gen Sze­nen wech­selt der Fokus zu des­sen Zwil­lings­bru­der Aaron.

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Fazit:

Die Kombination aus Dystopie und magischer Schule kann überzeugen, wird aber lei­der von der ge­gen­ter­ten Über­set­zung be­ein­träch­tigt.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Snowshill Academy – Nebelnacht

Laili Atlas
Snowshill Academy – Nebelnacht

Die apokalyptischen Reiter

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Klappentext:

Eine unkonventionelle Protagonistin, dunkle Geheimnisse und Gothic-Vibes: eine düs­tere Dark Aca­demia-Roman­tasy für Fans von »Gothikana«, Laura Cardea und Stella Tack

Nach dem mysteriösen Tod ihrer Schwester an die Snowshill Academy zu­rück­zu­kehren, fällt Sindre alles andere als leicht. Als Ge­rüchte von un­heim­lichen kopf­losen Rei­tern auf­kommen, die auf der Jagd nach Opfern das Land durch­streifen, ist sie daher fest ent­schlos­sen, nichts auf den Aber­glauben zu geben und sich auf ihren Unter­richt zu kon­zen­trieren. Leider er­weist sich das als schwierig, als immer mehr Men­schen ver­schwin­den. Und dann be­hauptet der ge­heim­nis­volle River, dass ihre Schwester ihm vor ihrem Tod einen Schlüssel ge­stoh­len hat, der an­geb­lich das Tor zur Unter­welt auf­schließt. Zu­sam­men tauchen Sindre und River tief in die Ge­heim­nisse des Inter­nats ein und ent­decken, dass die Um­ge­bung seit Jahr­hun­der­ten das Zent­rum er­bitter­ter Kämpfe dunkler Kräfte ist …

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Rezension:

Nach dem Tod ihrer Zwillingsschwester beendete Sindre das vergangene Schul­jahr vor­fristig. Zum neuen kehrt sie zurück an die elitäre Snows­hill Aca­demy. Ihre Eltern setzen sie unter Druck, her­vor­ragende Leis­tungen zu er­zielen, doch Sindre hat die Lust ver­loren. Sie war ohne­hin schon zuvor eine Einzel­gängerin, ihre Schwes­ter war die all­seits Beliebte. Als die schon immer an der Schule kur­sieren­den Grusel­ge­schichten jedoch wahr zu werden schei­nen, be­findet sich Sindre plötz­lich im Mittel­punkt des Ge­sche­hens.

Urban Fantasy an einem Internat. Das ist definitiv nichts Neues. Laili Atlas schickt aller­dings keine junge Schü­lerin neu an den Hand­lungs­ort. Ihre Prota­gonis­tin ist be­reits 17 und be­sucht dieses Inter­nat schon seit Jahren. Und in all diesen Jahren pas­sierte hier nichts Un­ge­wöhn­liches und be­stimmt nichts Über­natür­liches. Das Außer­ge­wöhn­lichste ist viel­leicht, dass die Snows­hill Aca­demy aus einer alten Kloster­schule her­vor­ging und die letzten Nonnen hier noch ein Wohn­recht auf Lebens­zeit haben. … und ihre eige­nen Vor­stel­lungen, was für Jugend­liche sittsam ist. Dass in einem solchen Ambiente Grusel­ge­schich­ten be­liebt sind, ist keine Über­ra­schung. Nur be­ginnen diese Grusel­ge­schich­ten an­schei­nend plötz­lich wahr zu werden. Zu­nächst konzen­triert sich die Autorin aller­dings auf die seeli­schen Be­lange ihrer Prota­gonis­tin, die ihre Zwil­lings­schwester ver­loren hat. Wie sich erst lang­sam heraus­stellt, waren die Schwes­tern sehr ver­schie­den. Sindre weiß kaum, was ihre Schwes­ter so alles ge­macht hat. Dazu kommt der Druck, den ihre Eltern stän­dig auf sie aus­üben. Dass sie plötz­lich auch im Zent­rum der über­natür­lichen Ereig­nisse steht, über­fordert sie zu­nächst. Sich zeit­weise an­deu­tende roman­tische Ge­fühle blei­ben dabei sehr dis­kret im Hinter­grund. Das Finale, das durch eine über­ra­schende ‚Ent­tarnung‘ ein­ge­leitet wird, wirkt dann aller­dings sehr abrupt und lässt einen wirk­lichen Ab­schluss im Sinne einer Auf­ar­bei­tung der Vor­komm­nisse ver­missen. Eine Fort­setzung/Weiter­füh­rung scheint je­doch nicht ge­plant zu sein.

Die Autorin überlässt es ihrer Protagonistin, die Ereignisse in der Ich-Form zu erzäh­len.

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Fazit:

Diese an einem Internat angesiedelte Urban Fantasy konzentriert sich sehr auf die Prota­gonis­tin, endet aber über­ra­schend abrupt.

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Anahera – 1 – Die Erbin

Jasmin Neubauer
Anahera – 1 – Die Erbin

Die Macht der Elemente

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Klappentext:

Ein zerrüttetes Reich, in dem engelsgleiche Wesen leben. Eines von fünf Fürs­ten­tümern aus­ge­löscht, ein anderes Verbannt. Ein junges Mäd­chen von der Erde soll Frie­den bringen.

Cleo fährt mit ihren Freunden nach Italien. Plötzlich wird sie von einem alten mysti­schen Platz in der Alt­stadt an­ge­zogen und reist durch ein Portal nach Ana­hera. Dort er­klärt man ihr, dass sie vom Volk der Ana­hera ab­stammt und die Fähig­keit be­sitzt, eines der fünf Ele­mente zu kont­rol­lieren. Sie soll eine Schule in Ana­hera be­suchen, um den Um­gang mit dem Element zu er­lernen.

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Rezension:

Cleo und ihre Freunde haben den Schulabschluss geschafft. Da haben sie sich doch einen ge­mein­samen Italien-Urlaub ver­dient! Aller­dings be­merkt Cleo immer wieder einen Mann, der sie zu beo­bach­ten scheint. Auf einen Spazier­gang stößt sie dann mitten in der Alt­stadt auf ein Portal, dass sie in eine andere Welt, Ana­hera, bringt. Dort ist schon seit Gene­rati­onen kein Mensch aus unse­rer Welt mehr an­ge­kom­men. Cleo soll ur­sprüng­lich von dort stam­men – und be­ginnen, ihre Magie aus­zu­bilden. Dabei gerät sie immer tiefer in die Rivali­täten zwi­schen den dor­tigen Fürsten­tümern.

Dass ein junger Mensch von seiner ungewöhnlichen Herkunft erfährt und fortan auf einer spezi­ellen Schule in seiner Magie aus­ge­bildet wer­den soll, ist ein in der Urban Fan­tasy gern und oft ge­wählter Ein­stieg in die Story. Dass die Prota­gonis­tin in Jasmin Neu­bauers Ge­schichte in unse­rer Welt, konkret in Wien, schon ihren Schul­ab­schluss hinter sich hat, hebt sie aller­dings deut­lich über den im Genre üb­lichen Alters­durch­schnitt. Aller­dings be­finden sich auch ihre neuen Mit­schüler im jungen Erwach­senen­alter. Die Macht­struk­turen ihres neuen Um­felds spielen in dieser Ge­schichte eine große Rolle, die für den Leser jedoch auch am Ende dieses Auf­takt­bandes noch nicht voll­ständig über­schau­bar ist. Eine zen­trale Rolle spielt be­son­ders in dieser Hin­sicht auch der Co-Prota­gonist Lucian, der der Sohn eines der Fürs­ten aus Cleos neuer Heimat ist. Ob da­ge­gen unsere Welt und Cleos hier zu­rück­ge­blie­bene Freunde noch eine Rolle spielen werden, be­trachte zu­min­dest ich als relativ un­wahr­schein­lich.

Die Autorin lässt Cleo und Lucian wechselweise in der Ich-Form be­richten. Wäh­rend die Hand­lung durch­aus ge­fallen kann – hierauf be­zieht sich auch meine 4-Sterne-Be­wer­tung –, wären die opti­sche Ge­stal­tung des Druck­bildes sowie das Korrekto­rat und Lekto­rat ein­deutig ver­besserungs­würdig.

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Fazit:

Die Idee hinter dieser Mädchen-wechselt-in-eine-magische-Welt-Story ist interes­sant, etwas Fein­schliff wäre je­doch wün­schens­wert.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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The Kingdom over the Sea – 1 – Das Land der tausend Träume

Zohra Nabi
The Kingdom over the Sea – 1 – Das Land der tausend Träume


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Übersetzung: Doris Attwood

Die Schüler der Leyla Khatoun

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Klappentext:

The Kingdom over the Sea – Der erste Band der spannenden Fantasy-Dilogie

Ein Abenteuer voller Magie und Wunder!

Als Yaras Mutter stirbt, hinterlässt sie ihr nur einen Brief und eine rätsel­hafte Auf­gabe: Yara soll in das ver­borgene und magi­sche Zehaira reisen – ein Reich voller Zau­berer, Alche­misten und Wunder. Doch ein Schat­ten hat sich über das einst bunte und schöne Land gelegt, denn der Sultan hat jeg­liche Form von Magie ver­boten. Dann stößt Yara auf ein düs­teres Kom­plott, das alle in Ge­fahr bringen könnte. Yara nimmt all ihren Mut zu­sam­men, um Zehaira zu retten. Auf ihrer aben­teuer­lichen Reise findet sie nicht nur Freunde fürs Leben, son­dern auch ihr eigenes Schick­sal …

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Rezension:

Die 12-jährige Yara lebt mit ihrer Mutter in Großbritannien, aber über ihren Vater schweigt die Mutter be­harr­lich. Yara ist über­zeugt, dass ihre Wur­zeln im Irak liegen, doch als die Mutter bei einem Unfall stirbt, findet sie einen von dieser für einen der­arti­gen Fall zu­rück­ge­las­senen Brief. Darin findet Yara eine An­leitung, wie sie in ihre Heimat namens Zehaira zu­rück­kehren kann. Zehaira ent­puppt sich als eine durch und durch magi­sche Welt, nur das auf die An­wen­dung von Magie dort mittler­weile die Todes­strafe steht.

Wie in jungen Urban-Fantasy-Stoffen so oft erfährt auch die junge Prota­gonis­tin dieses Buches völlig über­raschend von ihrer wahren Her­kunft. Durch den Tod ihrer Mutter bleibt ihr aber nichts, was sie noch an ihr mensch­liches Leben bindet, wes­wegen nach ihrer Rück­kehr in ihre wahre Heimat der Cha­rakter einer Urban Fan­tasy prak­tisch voll­kom­men ver­loren geht. Die weitere Hand­lung von Zohra Nabis Ge­schichte ver­mittelt des­halb (zu­min­dest in diesem 1. Band) eher den Ein­druck einer High-Fan­tasy-Story. Die für der­artige Stoffe oft typi­sche Schule fehlt hier aller­dings. Wäh­rend die Hand­lung um eine magi­sche Be­völ­kerung, die sich gegen die Unter­drückung durch einen von anti-magi­schen Kräften be­ein­flussten Herr­scher auf­lehnt, nicht wirk­lich inno­vativ, für Genre-Fans aber durch­aus gut lesbar ist, stecken die wirk­lichen Über­raschungen in der Per­son der jungen Prota­gonis­tin, auf die neben der wah­ren Heimat noch einige wei­tere Über­raschungen be­züg­lich ihrer eige­nen Per­son warten. Dass für die zu er­war­tende Fort­set­zung noch einiges offen bleibt, ver­steht sich bei einem Mehr­teiler natür­lich von selbst.

Die Autorin schreibt aus der Sicht eines Beobachters, folgt dabei jedoch – ab­ge­sehen vom Pro­log – stets ihrer Prota­gonis­tin Yara.

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Fazit:

Die Abenteuer einer 12-jährigen Protagonistin in einer orientalisch geprägten, magi­schen Welt kom­binie­ren be­kannte Ele­mente erfolg­reich neu.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

LBG Banner Sommerferien
Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Vanas Erbe – 1 – Nordgard

Lucian Frey
Vanas Erbe – 1 – Nordgard

Die Pläne der Shor

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Klappentext:

Veränderung liegt in der Luft. Ein aufziehender Krieg zwingt die junge Nirvy, ihr an­ge­stammtes Heim zu ver-lassen und ihre Aus­bil­dung zur Krie­gerin auf der renom­mierten Schule Nord­gard fort­zu­setzen. Doch Nirvy ist kein Mäd­chen, wie jedes andere, und ihre Be­sonder­heiten rufen schnell Wider­sacher auf den Plan, gegen die sie sich be­haup­ten muss. Während­dessen haben jedoch auch die Hand­langer des Feindes ihre Augen auf Nirvy ge­worfen und zögern nicht, zur Tat zu schrei­ten. Nur mithilfe ihrer Freunde kann es ge­lingen, sie ab­zu­wehren und die Hoff­nung auf eine bes­sere Welt zu be­wah­ren.

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Rezension:

Auch wenn ihr Ziehvater sich schon lange aus dem Militärdienst zurückgezogen hatte, wollte ihm Nirvy immer nach­eifern. Als eine neue Be­dro­hung herauf­zieht, kehrt der Vater in den Dienst zu­rück, und Nirvy be­kommt ihre Chance, sich auf Nord­gard zur Krie­gerin aus­bilden zu lassen. Schnell muss sie aller­dings fest­stellen, dass sie an Körper­kraft den meisten anderen unter­legen ist. Außer­dem miss­trauen ihr einige, weil ihre leib­lichen Eltern offen­sicht­lich aus einem feind­lichen Ge­biet stammten.

Ein 13-jähriges Mädchen kommt auf eine Internatsschule – so fangen zahl­reiche Fan­tasy-Ge­schichten an. Meist handelt es sich dabei aller­dings um Urban Fan­tasy. Lucian Frey siedelt seine Ge­schichte da­ge­gen in einer (mehr oder weniger typi­schen) High-Fan­tasy-Welt an. Seine junge Prota­gonis­tin will sich zur Krie­gerin aus­bil­den lassen, ob­wohl sie eher klein und nicht musku­lös ge­baut ist. Ihre Er­leb­nisse an der Schule und im schuli­schen Umfeld nehmen in etwas die Hälfte dieses Bandes ein, wobei die Er­eig­nisse sich im für eine der­artige Hand­lung erwart­baren Rahmen be­wegen. Erst als sich etwa in der Mitte dieses Buches grund­legende Verände­rung in Nirvys Leben er­ge­ben, be­ginnt die Ge­schichte wirk­lich interes­sant zu werden. Ab hier gewinnt die Story eine eigene Dyna­mik, die sich grund­legend von dem, was man in der­arti­gen Schul­aben­teuern er­wartet, unter­scheidet. Erst hier ge­winnt die Prota­gonis­tin eine wirk­liche Cha­rakter-Persön­lich­keit. Falls es in diesem Stil weiter­geht, könnte sich dieser Mehr­teiler sehr positiv ent­wickeln.

Während der Autor den erzählerischen Fokus im vorderen Teil des Buches ganz auf seine junge Prota­gonis­tin legt, wech­selt dieser später zwi­schen mehre­ren Charak­teren.

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Fazit:

Diese Fantasy-Story nimmt erst recht spät Fahrt auf, entwickelt dann aber ihre Dyna­mik und kann zu­neh­mend über­zeugen.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Tristan gegen die Götter – 1 – Mythenweber

Kwame Mbalia
Tristan gegen die Götter – 1 – Mythenweber


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Übersetzung: Leo Strohm

Die Geschichten der Spinne

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Klappentext:

Wer es mit den Göttern aufnehmen will, braucht einen guten rechten Haken

Normal war mein Leben noch nie, aber seit ich mit einer Puppe um das Tagebuch meines besten Freunds gekämpft habe, ist „normal“ für mich ein Fremd­wort. Okay, dass bei dem Kampf aus Versehen ein Riss zwischen den Welten ent­standen ist, war viel­leicht ein kleines bisschen meine Schuld. Aber dass ich jetzt von Eisen­monstern ver­folgt und für das bevor­stehende Ende der Welt ver­antwort­lich gemacht werde … das ist echt nicht cool. Aber hey, wenn sich jemand da durch­boxen kann, dann ich!

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Rezension:

Eigentlich soll Tristan Boxer werden. So will es die Familientradition, denn sein Vater und sein Groß­vater waren in diesem Sport erfolg­reich. Doch gleich sein 1. Kampf wird zum Desaster. Als Strafe muss er seine Ferien bei den Groß­eltern auf einer Farm fern des heimi­schen Chicago ver­bringen. Dabei will er doch eigent­lich nur um seinen besten Freund trauern, der kürz­lich bei einem Unfall starb.

Niemand geringeres als Rick Riordan, der durch seine Jugend-Urban-Fantasy-Reihe um „Percy Jackson“ und seine Ver­flech­tungen mit der alt­griechi­schen Götter­welt bekannt ge­worden ist, ist Heraus­geber der „… gegen die Götter“- Bücher, in denen andere Auto­ren ihre auch jugend­lichen Helden gegen die Götter anderer Kultur­kreise an­treten lassen. Aus diesem Buch-Uni­versum habe ich bisher (nur) mit J. C. Cer­vantes’ Zane aus „Zane gegen die Götter – 1 – Sturm­läufer“ Be­kannt­schaft ge­macht, wo es um die Götter­welt der Maya geht. Jetzt schickt Kwame Mbalia Tristan ins Rennen. Hand­lungs­raum sind hier die Götter und Mythen West­afrikas, die von den von dort stam­menden Sklaven und deren Nach­kommen weiter­ent­wickelt wurden. Dass in diesem Umfeld, das nach der An­kunft in Nor­damerika ja zwangs-christiani­siert wurde, über­haupt eine eigen­ständige Mythen- und Götter­welt existiert, war mir bisher un­be­kannt. Das führt aller­dings auch dazu, dass mir bei einigen der vor­kom­menden Charaktere nicht klar ist, ob es sich dabei um Götter oder ‚nur‘ um mythische Helden handelt. Aber gerade dieses völlig fremde Pantheon macht die Sache natür­lich interes­sant. Ein An­hang mir einem kleinen „Who is who“ häte aber defini­tiv nicht ge­schadet.

Etwas schwach fällt dagegen die Charakterzeichnung des Protagonis­ten aus. Hier schafft es der Autor leider nicht, mich mit diesem bei seinem Aben­teuer wirk­lich mit­fiebern zu lassen. Dabei ist sein mensch­liches Umfeld nicht un­interes­sant. Schon Tristans Opa, der von ihm ver­langt, ihn und die Oma mit „Sir“ be­ziehungs­weise „Ma’am“ an­zu­reden, ist eigent­lich un­sympat­hischer als alle Götter zu­sammen – die über­wiegend eigent­lich gar nicht wirklich als Gegner des Protagonis­ten er­scheinen.

Der Autor überlässt es seinem jungen Protagonisten, als Ich-Erzähler zu agieren.

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Fazit:

Nach Percys Abenteuern mit der griechischen Götterwelt und Zanes mit der der Maya be­kommt es Tristan mit der west­afrika­nischen zu tun.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Chroniken von Lunis – 2 – König der Finsternis

Janelle McCurdy
Die Chroniken von Lunis – 2 – König der Finsternis


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Übersetzung: Elisabeth Schmalen

König und Königin

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Klappentext:

Die Chroniken von Lunis – Der zweite Band der actionreichen Fantasy-Trilogie

Niemand kann den Schatten entkommen …

Der König der Finsternis ist verbannt, sein Angriff auf das Königreich Lunis wurde vereitelt. Doch in der Stadt Nubis, Mias Heimat, ist noch keine Ruhe eingekehrt. Mia muss lernen, mit ihren neuen Kräften umzugehen und sich als Zähmerin zu beweisen. Nachts wird sie von schrecklichen Albträumen geplagt. Doch sind diese nur Ausgeburten ihrer Fantasie? Oder planen die Schergen des dunklen Königs tatsächlich einen weiteren Angriff?

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Rezension:

Der Großteil der Elite sitz im Kerker. Aber damit ist natürlich noch längst nicht alles gut, denn der König der Finsternis ist weiterhin aktiv. Mia müsste sich auf ihre Ausbildung zur Zähmerin konzentrieren, auch wenn sie schon mit 2 Umbras verbunden ist. Die Albträume, die sie plötzlich ständig plagen, machen ihr das jedoch nicht leicht, und als plötzlich ein alter Bekannter wieder auftaucht, stellt sich die Vertrauensfrage.

Auch im 2. Band ihrer Fantasy-Trilogie stellt Janelle McCurdy natürlich wie schon im Vorgänger („Wächterin des Lichts“) die erst 12-jährige Mia als Protagonistin in den Mittelpunkt. Selbstverständlich stechen auch hier wieder die gleichen Besonderheiten, die diese Geschichte von vielen anderen ähnlich veranlagten herausheben, hervor: Zum einen ist das die Verbindung von klassisch wirkender Fantasy mit moderner Technik, die sogar unserer voraus ist und der Trilogie damit einen leichten Science-Fiction-Touche verleiht, zum anderen die Tatsache, dass der Schreibstiel trotz der so jungen Protagonistin ‚erwachsener‘ wirkt als bei vielen Fantasy-Geschichten mit mehrere Jahre älteren Protagonisten. Loyalitäten und Vertrauen spielen eine noch zentralere Rolle als im 1. Band. Für Spannung und (nicht nur positive) Überraschungen ist gesorgt, und natürlich bleibt auch hier wieder einiges offen für den Abschlussband der Trilogie.

Die junge Protagonistin dient der Autorin als Ich-Erzählerin, wobei sie das gegenüber dem Beginn der Trilogie deutlich gesteigerte Selbstbewusstsein der 12-jährigen Mia überzeugend herüberbringt.

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Fazit:

Die interessant gestaltete Handlungswelt, die typisches Fantasy-Flair mit SciFi-Elementen verbindet, trägt viel zum Gefallen der Story bei.

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