Ein MORDs-Team – 14 – Verloren und Vergessen

Andreas Suchanek
Ein MORDs-Team – Band 14 – Verloren und Vergessen

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Auf vergessenen Gleisen

Klappentext:
Das Team begibt sich in den Nachbarort Maple Peaks, um dort Corey und Wendy Parkers Vergangenheit zu erforschen. Die Freunde müssen jedoch schnell erkennen, dass auch hier Gefahren lauern. Dunkle Mächte stellen sich ihnen in den Weg, um die Aufklärung des Falls zu verhindern.
Zur gleichen Zeit ist Danielle im Ausland auf sich alleine gestellt. Der perfide Plan ihres Vaters scheint aufzugehen. Und in Barrington Cove präsentiert sich ein weiterer Kandidat zur Wahl für das höchste Amt der Stadt.

Rezension:
Mason, Randy und Olivia brechen zusammen mit Sonja und Masons Freundin Cat nach Maple Peaks auf, um dort den Rätseln um die Parker-Zwillinge auf den Grund zu gehen. Dass sie bei ihren Nachforschungen mehr Schlamm aufwühlen, als gewissen Leuten recht sein kann, sorgt schnell für einige Aufregung. Dass ihre Freundin Danielle (am Ende des 13. Bandes der „Ein MORDs-Team“-Reihe) gegen ihren Willen in ein Internat verfrachtet wurde, ahnen sie noch nicht. Doch dieses Internat stellt sich sogar als noch erheblich schlimmer heraus, als Danielle befürchtet hatte.
Mit der Trennung Daniells vom Rest des MORDs-Teams trennt Autor Andreas Suchanek die Handlung der Reihe in 2 (anscheinend) unabhängige Handlungsstränge auf. Wie man seinen Stil kennt, darf man aber wohl nicht zu unrecht vermuten, dass dieser Anschein trügt. Anzeichen dafür finden sich zumindest bereits am Ende dieses Bandes. Das Netz der Verstrickungen rund um Barrington Coves Unterwelt wird immer komplexer, sodass der Leser die Zusammenhänge (schon wieder) nicht mal ansatzweise durchschauen kann.
Der Autor bleibt seinen gewohnt spannenden Schreibstil mit vielen versteckten Andeutungen weiterhin treu. „Ein MORDs-Team“ macht einfach süchtig.

Fazit:
Mit „Verloren und Vergessen“ wird die Spannung in der „Ein MORDs-Team“-Reihe zu neuen Höhepunkten getrieben.

eBook

Königsfreunde – Band 2

Isabell Schmitt-Egner
Königsfreunde – Band 2

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Alleine im Nordwald

Klappentext:
Seit einem halben Jahr leben Clara und Robin nun zusammen, aber bis heute hat er ihr keinen Heiratsantrag gemacht. Und leider ist Robin als junger König nicht nur sehr beschäftigt, sondern auch begehrt – als Heiratskandidat für Prinzessinnen aus den Nachbarreichen.
Schon bald läuft Besuch auf im Palast, und die Königinnen sind nicht zimperlich, wenn es darum geht, Clara als unerwünschte Nebenbuhlerin loszuwerden …

Rezension:
Seit dem Ende des 1. Bandes sind ein paar Monate ins Land gegangen. Clara lebt mit ihren Eltern bei Robin im Schloss. Der auf eigenem Wunsch nicht freigelassene Sklave Adam („Adam – eine Königsfreundegeschichte“) hat noch ein paar Probleme, sich einzuleben. Doch die Ruhe im Schloss ist bedroht. Gleich 2 Königinnen und 1 Fürstin kündigen ihren Besuch an, alle begleitet von ihren jeweiligen Töchtern, die altersmäßig passende Frauen für den jungen König darstellen könnten. Das Bauernmädchen Clara wird von den edlen Frauen bestenfalls als zukünftige Mätresse des Königs angesehen. Zum Glück sind nicht alle diese Prinzessinnen auf eine politisch nutzbringende Eheschließung aus, wie ihre Mütter sie gerne sehen würden. Als Robin sich jedoch wiederholt öffentlich mit Clara an seiner Seite zeigt, scheint irgendwer sie doch als Hindernis anzusehen. So nimmt eine Intrige ihren Lauf. Doch welche der Gäste ist die Drahtzieherin?
Nach Band 1 und der Kurzgeschichte um Adam führt Isabell Schmitt-Egner Robins und Claras Abenteuer weiter. Noch ist alles offen. Wird das Glück der beiden jungen Helden von Dauer sein? Das bleibt natürlich bis kurz vor Ende dieses recht dicken Buches offen. Nicht nur auf die Hauptfiguren, sondern auch auf den Leser wartet noch so manche Überraschung. Abgeschlossen wird das Buch durch einige kurze Episoden, die in die Zukunft der Charaktere blicken.
Über den Stil der Autorin muss man natürlich nicht viel sagen, denn der Leser sollte, bevor er mit diesem Buch beginnt, zumindest den 1. Band der Königsfreunde kennen. Wie schon dort folgt die Handlung auch hier einem gut geplanten Spannungsaufbau, in dem es immer wieder zu unerwarteten Wendungen kommt

Fazit:
Für alle Freunde der Königsfreunde ist diese Fortsetzung einfach Pflicht!

eBook

Adam – Eine Königsfreunde-Geschichte

Isabell Schmitt-Egner
Adam – Eine Königsfreunde-Geschichte

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Adams Chance

Klappentext:
Diese Geschichte beginnt wenige Monate nach dem Ende von »Königsfreunde-Band 1« und führt euch an den zweiten Band heran.
Ihr lernt hier Adam kennen, der in Band 2 eine große Rolle spielen wird. Viel Spaß mit dieser Zusatzgeschichte! Band 2 von Königsfreunde ist in Arbeit.
Der junge Adam ist seit seiner Kindheit in der Sklaverei gefangen. Jetzt kommt er in das Alter, in dem er zur unverkäuflichen Ware wird. Er ist zu schwach für die Arbeit und keiner will den Jungen mit den Narben und den tiefschwarzen Augen kaufen.
Aber wenn Adam keinen Käufer findet, wird er getötet. Zusammen mit anderen „nutzlosen“ Jungen seines Alters versucht er zu überleben.

Rezension:
Adam ist schon ein Sklave, seit er ein kleines Kind war. Er hatte bereits einige Besitzer. Oft musste er dabei Schläge einstecken, teilweise hatte er aber auch Glück. So gehörte er einige Zeit einem gutmütigen Buchhändler, bei dem er – im Gegensatz zu den meisten anderen Sklaven – Lesen und Schreiben lernten konnte. Seitdem liebt Adam Bücher. Die ganzen Jahre seines Sklavendaseins über war Adams größter Vorteil jedoch, dass er als ‚niedliches Kind‘ durchging. Doch diese Zeit ist jetzt leider vorbei. Mit zunehmendem Alter wird von ihm als Sklave körperliche Arbeit erwartet. Da Adam jedoch eher schmächtig ist, sind von ihm in dieser Hinsicht wohl keine großen Leistungen zu erwarten. So bleibt er – genau wie einige andere junge Sklaven – auf dem Sklavenmarkt am Ende des Tages übrig. Unter ihnen ist es kein großes Geheimnis, dass ‚Ladenhüter‘ nicht lange durchgefüttert werden. Manche von ihnen befürchten sogar, dass dies schon heute geschehen könnte. Doch überraschenderweise kauft ein mysteriöser Käufer in der Nacht sämtliche ‚Restbestände‘ auf.
Auch wenn Adams Geschichte zunächst völlig unabhängig beginnt, sollte der Leser, um dem weiteren Verlauf gut folgen zu können, vorher möglichst Isabell Schmitt-Egners „Königsfreunde – Band 1“ gelesen haben. Ansonsten könnte es schwer fallen, die diversen handelnden Personen richtig einzuordnen und die Welt der „Königsfreunde“ wirklich zu verstehen. Genau wie die Hauptgeschichte ist auch diese Kurzgeschichte über Adams Abenteuer sehr flüssig und interessant geschrieben.

Fazit:
Fans der „Königsfreunde“-Reihe sollten auf diese Kurzgeschichte nicht verzichten. Alle anderen sollten sich gleich die ganze Reihe ansehen.

Taschenbuch
eBook

Königsfreunde – Band 1

Isabell Schmitt-Egner
Königsfreunde – Band 1

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Der König und das Bauernmädchen

Klappentext:
Eine Verschwörung ist im Gange! Der junge König eines mächtigen Reiches wird gleich nach der Krönung entmachtet und entführt. Marquard, sein langjähriger Vertrauter, soll ihn töten. Aber er entscheidet sich gegen den Mord und bringt den Jungen in das Kamm-Tal, das isoliert von der Außenwelt hinter einem mächtigen Berg-Kamm liegt. Eine Bauernfamilie soll ihn bei sich aufnehmen und verstecken.
Aber das Leben für den machtverwöhnten Jungen unter Bauern ist schwer, und dann ist da noch die wilde Bauerntochter Clara. Und die lässt sich von so einem eingebildeten Prinzen mal gar nichts sagen! Oder?

Rezension:
Nachdem der gerade erst gekrönte König entführt wurde, entschließt sich der Entführer, ihn entgegen des ursprünglichen Planes nicht zu töten, sondern ihn bei einer ihm bekannten Bauernfamilie ins Exil zu geben. Diese Familie und speziell deren Tochter sind darüber nicht gerade erfreut, erfüllen ihrem alten Bekannten jedoch den Wunsch. Nach anfänglichen Problemen findet sich der junge König in seine Lage und das gänzlich ungewohnte Bauernleben hinein. Schließlich überwinden sich die Familie und einige andere Dorfbewohner, dem Jungen bei der Rückeroberung seines Thrones zu helfen. Doch damit geht der Ärger erst richtig los …
Isabell Schmitt-Egners Schreibstil ist sehr flüssig lesbar. So wundert es nicht, dass der Leser schnell in die zunehmend spannende Handlung hineingezogen wird. Die Autorin erschafft weitestgehend glaubwürdige Charaktere, auch wenn die ‚Anpassung‘ des verwöhnten Jungen ans bäuerliche Leben etwas schnell vonstattengeht. Dass sich der König und die Bauerntochter im Laufe der Geschichte ineinander verlieben, überrascht wohl niemanden wirklich.
Als Ergänzung dieser Geschichte empfiehlt sich die eigenständig erschienene Nebengeschichte „Adam – Eine Königsfreunde-Geschichte“.

Fazit:
„Königsfreunde“ bietet ein unterhaltsames Jugendabenteuer – auch für erwachsene Leser.

Taschenbuch
eBook

Drachenreiter – 2 – Die Feder eines Greifs

Cornelia Funke
Drachenreiter – 2 – Die Feder eines Greifs

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Kampf um das Leben der Fohlen

Klappentext:
Der Drachenreiter kehrt zurück!
In der Abgeschiedenheit Norwegens erreicht Ben eine schreckliche Nachricht: Die letzten drei Pegasusfohlen werden vermutlich nie schlüpfen und mit ihnen werden die geflügelten Pferde für alle Zeit aus dieser Welt verschwinden. Um sie zu retten, machen sich Ben und Barnabas mit einem äußerst ungewöhnlichen Expeditionsteam auf den weiten Weg nach Indonesien, um dort eines der gefährlichsten Fabelwesen der Welt zu finden. Denn nur die Sonnenfeder eines Greifs kann die Fohlen vielleicht noch vor dem Tode bewahren. Doch Greife hassen Pferde, und das Wesen, das sie als ihren ärgsten feind betrachten, ist Bens bester Freund – ein Drache.
Ein neue fantastisches Abenteuer mit Ben und seinem Silberdrachen Lung.

Rezension:
Ben, der am Ende seiner Abenteuer in „Drachenreiter“ von den Wiesengrunds adoptiert wurde, lebt seither mit diesen in einem verborgenen Fjord in Norwegen, wo sich alle zusammen um bedrohte Fabelwesen kümmern und diesen eine ungestörte Heimat bieten. Mittlerweile sind 2 Jahre vergangen. Kurz nachdem auf einer Forschungsreise in Griechenland das letzte überlebende Pegasuspaar gefunden wird, stirbt die Stute. Zum Glück hat sie kurz zuvor noch 3 Eier gelegt. Diese auszubrüten, dürfte ohne die Mutter jedoch äußerst kompliziert werden. Die einzige Hoffnung besteht darin, die Sonnenfeder eines Greifs zu besorgen. Doch Greife sind fast so selten wie Pegasi und noch dazu als extrem unfreundlich bekannt. Trotzdem machen sich Ben und sein Adoptivvater Barnabas auf den Weg, eine Sonnenfeder zu besorgen.
Dass volle 19 Jahre nach Erscheinen eines Buches eine Fortsetzung veröffentlicht wird, ist sicher außergewöhnlich. Wieso sich Cornelia Funke (erst) nach dieser langen Zeit entschlossen hat, ihren erfolgreichen „Drachenreiter“ weiterzuführen, könnte sie wohl nur selbst beantworten. Das Ergebnis kann jedoch überzeugen, kann man es doch als sogar noch besser als das Original bezeichnen. Gleich zu Beginn werden sogar einige damals offengebliebene Fragen beantwortet. So erfährt der Leser beispielsweise, dass Ben jetzt 14 ist, bei seinem damaligen Abenteuer also 12 war. Auch wie Ben damals ohne Eltern in das Lagerhaus in der Hamburger Speicherstadt kam, wird endlich enthüllt. In „Die Feder eines Greifs“ lernt der Leser noch erheblich mehr Fabelwesen kennen als im 1. Teil.
Dieses Buch ist in einer mitreisenden Art geschrieben, die auch erwachsene ‚Kinder‘ begeistern kann. Der Text ist mit zahlreichen Zeichnungen illustriert. Etwas eigenartig erscheint lediglich, dass die Heimat der Wiesengrunds in Norwegen, MÍMAMEIÐR, konsequent in Großbuchstaben geschrieben ist.

Fazit:
Allen Fans des „Drachenreiter“ – auch wenn sie mittlerweile erwachsen sind – kann diese Fortsetzung ausdrücklich empfohlen werden!

Hardcover
eBook
Hörbuch

Ein MORDs-Team – 13 – Die fünfte Dynastie

Andreas Suchanek
Ein MORDs-Team – Band 13 – Die fünfte Dynastie

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Die Frau mit der Maske

Klappentext:
Sonja Walker erinnert sich zurück an ihre Kindheit, als die Katastrophe auf Angel Island ihr einen Teil der Familie nahm. Hierzu möchte sie einen Blick in die Vergangenheit werfen, um eine Reportage zu drehen. Zusammen mit einem Teil des MORDs-Teams macht sie eine schreckliche Entdeckung, die die damaligen Ereignisse in einem anderen Licht erscheinen lässt.
Im Jahr 1985 betreten Jamie, Shannon, Harrison und Billy den Zirkusrummel, um einen unbeschwerten Tag zu verbringen. Stattdessen geraten sie mitten in die Katastrophe.
Dies ist der 13. Roman aus der Reihe „Ein MORDs-Team“, der Auftakt zum 2. Fall.

Rezension:
Mason, Olivia, Randy und Danielle sind zurück. Nach der Aufregung um die Überführung des Mörders von Marietta King, volle 30 Jahre nach der Tat, stehen sie natürlich im Zentrum des öffentlichen Interesses ihrer Heimatstadt Barrington Cove – was noch lange nicht heißt, dass sie damit bei allen Mitbürgern beliebt sind. Speziell Sheriff Bruker gehört definitiv nicht zu ihren Fans. Aber die Freunde haben vorerst sowieso andere Probleme. Es ist ihr letztes Jahr auf der High School, und sie müssen sich um ihre Collage-Bewerbungen kümmern. Bei Danielle wird alles noch durch den Scheidungs-Krieg ihrer Eltern erschwert. Doch als die Reporterin Sonja dem alten Rummel einen Besuch abstattet und dort eine jahrzehntealte Leiche findet, stürzt sich das MORDs Team natürlich gleich wieder in die Ermittlungen.
Eine Warnung vorweg: Wer neu in Andreas Suchaneks Reihe „Ein MORDs-Team“ einsteigen möchte, sollte das nicht mit diesem 13. Band tun, denn gleich zu Beginn wird die Auflösung des Falls, der die bisherigen 12 Bände füllte, verraten. Einsteiger sollten auf die Bände 1 bis 12 und den in diesen gelösten Fall nicht verzichten. Da sich dieser Band aber – wie bemerkt – sowieso nicht für Neueinsteiger eignet, muss zum grundsätzlichen Aufbau nicht viel gesagt werden, da sich die Reihe auch im neuen Fall treu bleibt. Erwähnenswerte Änderungen in Stil oder Handlungsaufbau sind nicht festzustellen. Mit dem Auffinden der Leiche ist sofort wieder Spannung vorhanden, und die Anzahl der noch zu lösenden Rätsel bewegt sich am Ende dieses Bandes schon wieder auf astronomisch hohem Niveau. Allen, die bereits die Jagt nach Marietta Kings Mörder verfolgt haben, sollten sich das Rätsel um die Leiche auf Angel Island nicht entgehen lassen.

Fazit:
Auch in der mit diesem Band beginnenden 2. Staffel der „Ein MORDs-Team“-Reihe dürfte die gewohnt spannende Unterhaltung garantiert sein.

eBook

Lockwood & Co. – The Creeping Shadow

Jonathan Stroud
Lockwood & Co. – The Creeping Shadow

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Die andere Welt

Klappentext:
Lucy has left Lockwood & Co. A freelance operative, she is hiring herself out to other agencies – agencies that might value her ever-improving skills.
But now Lockwood needs her help.
Penelope Fittes, leader of the well-renowned Fittes Agency wants Lockwood & Co. – and only them – to locate and remove the ‘Source’ for the legendary Brixton Cannibal.
It’s a tough assignment. Made worse by the tensions between Lucy and the other agents – even the skull is treating her like a jilted lover!
What will it take to reunite the team? Black marketeers, an informant ghost, a Spirit Cape that transports the wearer, and mysteries involving their closest rivals may just do the trick.
But not all is at it seems. And it’s not long before a shocking revelation rocks Lockwood & Co. to its very core . . .

Rezension:
Lucy hat ihr am Ende des vorhergehenden Bandes der Reihe („The Hollow Boy“) geäußertes Vorhaben wahrgemacht und Lockwood & Co. verlassen. Sie arbeitet nun selbstständig und wird meist von anderen Agenturen angeheuert, wenn denen für einen bestimmten Fall gerade ein Agent mit guten Hörer-Fähigkeiten fehlt. Allerdings ist sie zunehmend genervt, weil ihre Arbeitsweise oft nicht mit der ihrer Kollegen auf Zeit harmonisiert. Und die erwachsenen Vorgesetzten der anderen Teams sind ein Fall für sich. Deshalb ist sie nicht gerade böse, als eines Tages Lockwood vor ihrer Tür steht und sie um Hilfe bittet. So überwindet die ihren Stolz und sagt zu. Als kurz darauf der sprechende Schädel, den sie beim Verlassen ihres alten Teams mitnahm, gestohlen wird und ausnahmsweise lebendige Gegner versuchen, sie umzubringen, braucht sie Lockwoods Hilfe. Da trifft es sich doch gut, dass gerade ein abgelegenes Dorf unter einer besonders schweren Geisterschwemme leidet und damit die Gelegenheit bietet, London für einige Zeit zu verlassen. Wenn der Client die Wahrheit sagt, soll dort ein Geist umgehen, wie ihn noch niemand zuvor gesehen hat, ein ‚Creeping Shadow‘, der angeblich die Toten aus ihren Gräbern erweckt.
Mit „The Creeping Shadow“ präsentiert Jonathan Stroud nun schon den 4. von voraussichtlich 5 Teilen seiner „Lockwood & Co.“-Reihe. Auch dieser wird dem Kult-Status, den die Reihe bei ihren Fans inzwischen genießt, wieder gerecht. Die Geschehnissen, in die Lucy und ihre Kollegen diesmal geraden, sind äußerst verwirrend. Gibt es zwischen den verschiedenen Vorkommnissen eventuell sogar einen Zusammenhang? Den Höhepunkt bietet eine Enthüllung, die an den Grundfesten des ‚Problems‘ rüttelt – und wohl den inhaltlichen Schwerpunkt des abschließenden Bandes darstellen dürfte.
Genau wie bei den bisherigen Bänden schafft es der Autor auch hier wieder, die Erlebnisse der jungen Geisterjäger in einem angenehm flüssigen Stil zu schildern. Dabei werden die Abenteuer wie gewohnt aus Lucys Sicht geschildert, wobei es besonders ihre wie nebenher gemachten Bemerkungen sind, die auch für den einen oder andern Lacher gut sind.

Fazit:
Für „Lockwood & Co.“-Fans ein Muss. Und alle Noch-Nicht-Fans werden nach diesem Buch welche sein!

Hardcover
Taschenbuch
eBook
Hardcover in der deutschen Übersetzung
eBook in der deutschen Übersetzung
Hörbuch in der deutschen Übersetzung

Verrat am Elfenparadies

Oliver Jungjohann
Verrat am Elfenparadies

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Das Schiff in den Bergen

Klappentext:
Das mysteriöse Schiffswrack aus dem Jahr 1873 mit seiner verschollenen Besatzung wartet noch darauf, endlich gefunden zu werden. Aber was ist mit der Vulkanpforte der Elfenwelt? Die 13-jährige Finja macht sich mit dem eingeweihten Freundeskreis und ihrem Bruder auf die abenteuerlichste Suche ihres Lebens, die letzten Geheimnisse aufzudecken. In ihrer Liebesfreundschaft mit dem 15 Jahre alten Toni erlebt sie weitere spannende Momente, und auch die Freundinnen sorgen für manche Überraschungen. Doch neben diesen Lebensbereichen, die Finja täglich umgeben, lauert eine große Gefahr für die paradiesisch friedliche Elfenwelt, von der sie nichts ahnt…
Ein packender, emotionaler Jugendroman über Liebe, Abenteuer in einer Elfenwelt, Identität und Freundschaft, der die Wasserfall-Trilogie abschließt.

Rezension:
Nach den Erlebnissen am Ende der bisherigen beiden Bände der „Wasserfall-Trilogie“ sind Finja und Aaron mit ihren Eltern aus dem Italien-Urlaub zurückgekehrt. Als sie mit ihren Freunden über ihre aufregenden und nicht ungefährlichen Abenteuer in der Höhle sprechen, beschließen alle schnell, der Elfenwelt baldmöglichst den nächsten Besuch abzustatten. Die Geheimnisse um die untergegangene „Night Sky“ und den verschütteten Gang sollen schließlich nicht ungeklärt bleiben. Doch dabei müssen sie vorsichtig sein, denn die Existenz der Elfenwelt soll auch weiterhin ihr Geheimnis bleiben. Aber was passiert, wenn doch noch andere den geheimen Zugang entdecken sollten?
Wie bereits in den Vorgängern „Hinter dem Wasserfall“ und „Das Geheimnis der Night Sky“ steht die mittlerweile 13-jährige Finja in Fokus der Handlung. Auch diesmal richtet der Autor Oliver Jungjohann Inhalt und Stil wieder auf eine ‚Hauptzielgruppe‘ aus, die zusammen mit der Heldin gealtert ist, was insbesondere in den Teilen der Geschichte zum Tragen kommt, in denen näher auf Finjas Gefühlsleben eingegangen wird. Ob man diese Nebenhandlungen als typisch für das Alter einschätzt oder eher als Unterbrechung der Haupthandlung betrachtet, wird jeder Leser für sich selbst entscheiden müssen. Die besagte Haupthandlung ist jedoch genau wie schon in den bisherigen Bänden interessant und spannend. Die Elfen, die am Anfang der Reihe noch relativ ‚gesichtslos‘ wirkten, bekommen jetzt deutlich mehr Persönlichkeit. Auch die körperlichen und seelischen Herausforderungen, die Finja und ihr Freundeskreis zum Erreichen ihrer selbstgesetzten Ziele auf sich nehmen, erreichen ein neues Niveau.
Wie bereits bei den Vorgängern gewohnt, ist auch dieses Buch in einem sprachlich sorgfältigen Stil verfasst, wobei die wörtlichen Reden zum Alter passend wirken. Auch diesmal wird der Text wieder durch bildliche Darstellungen diverser Szenen aufgelockert. Die Taschenbuchausgabe wird durch ein umfangreiches, reich bebildertes Making-of ergänzt. Insgesamt kann gesagt werden, dass das Abenteuer-Element der „Wasserfall-Trilogie“ von Band zu Band besser geworden ist.

Fazit:
Diesen würdigen Abschluss der Trilogie sollten sich Leser der bisherigen Bände nicht entgehen lassen.

Taschenbuch

Su-Do-Q – Das Blütenrätsel

Markus Westermann
Su-Do-Q – Die Rätselknacker -: #1 Das Blütenrätsel

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Blüten über Blüten

Klappentext:
Susan Smith, Dominic Cole und Quentin Keynes sind drei Freunde aus New York, deren Hobby das Lösen schwieriger Rätsel und das Knacken der härtesten gedanklichen Nüsse ist. Zu diesem Zweck haben sie sich in einer alten Garage ein Büro eingerichtet und widmen sich fortan unter dem Namen Su-Do-Q – die Rätselknacker – jeglichen Rätseln, die der Alltag ihnen beschert.
In der Episode #1 Das Blütenrätsel ist ein alter Maler spurlos verschwunden. Alles, was er hinterlassen hat, ist eine Serie neun eigenartiger Gemälde sowie ein Gedicht mit mysteriösen Rätselzeilen.
Welches Geheimnis verbirgt sich hinter den Bildern und wie kann das Gedicht dechiffriert werden?
Die drei Freunde stoßen auf dunkle Machenschaften, deren vergangene Schatten sie nun einzuholen scheinen.
Nur mit Mut und einer gehörigen Portion Logik und Kombinationsgabe gelingt es den Rätselknackern, Licht ins Dunkel zu bringen.
Doch wie lässt sich das drohende Unheil noch abwenden?

Rezension:
Susan besucht zusammen mit ihrem Vater, einem Antiqitätenhändler, eine Auktion, auf der auch Sachen aus dem Besitz eines ortsansässigen Malers versteigert werden. Das einzige, was ihr Vater jedoch kauft, ist eine Serie von 9 anscheinend wertlosen Gemälden, für die er der einzige Bieter ist. Doch gleich in der kommenden Nacht werden gerade diese Bilder gestohlen. Während ihr Vater wegen der sehr billig erstandenen Gemälde nicht einmal Anzeige erstattet, entschließt sich Susan, den Dieb zusammen mit ihren Freunden Dominic und Quentin, mit denen sie schon manches Rätsel gelöst hat, aufzuklären. Schnell stellen sie fest, dass auch der Maler der Bilder spurlos verschwunden ist.
Su-Do-Q, wie sich die jungen Rätselfreunde in Anlehnung an die Anfangsbuchstaben ihrer Vornamen nennen, dient auch gleich als Titel dieser neuen Jugend-Detektiv-Reihe von Markus Westermann.
Die Idee von 3 jungen Freunden, die knifflige Kriminalfälle lösen, ist natürlich nicht ganz neu, und auch sonst erinnern manche Details an bekannte Vorbilder. Auch wenn das Alter der Freunde nicht ausdrücklich genannt wird, ergibt sich aus dem Zusammenhang, dass sie etwa 16 sind. Nur Susan als die Jüngste hat das Führerscheinalter noch nicht ganz erreicht. Die Charaktere der Freunde wirken sympathisch. Leider wirkt der Fall um den verschwundenen Maler und seine Werke etwas konstruiert. Am Ende passen die verschiedenen Hinweise zwar zusammen, wichtige Hinweise derart zu verschlüsseln erscheint aber selbst für dieses Genre etwas unglaubwürdig. Außerdem wirken die zu überführenden Täter doch sehr clichéhaft. Für die Fortsetzungen bietet das Setting allerdings noch einiges an Potential.

Fazit:
Dieser Auftakt einer Jugend-Detektiv-Reihe schöpft das darin liegende Potential (noch) nicht ganz aus. Warten wir auf die Fortsetzungen!

eBook

Portal zur anderen Welt

A.G. Kunz
Portal zur anderen Welt

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Kampf gegen die Unterwelt

Klappentext:
Der 14jährige Marvin entdeckt auf dem Heimweg nach der Schule ein altes, verlassenes Haus. Gemeinsam mit seiner Schwester Alicia beschließt er, es zu erkunden. Etwas Sonderbares geht von ihm aus. Fortan träumt Marvin von einem Geist, der ihm Wissen nahebringt, von dem er zuvor nicht einmal etwas gehört hat. Er bemerkt Veränderungen an sich. Das Lernen fällt ihm leichter. Alles scheint einfacher geworden zu sein. Auch seine Zwillingsschwester ist schon bald im Besitz außergewöhnlicher Fähigkeiten. Gemeinsam versuchen sie, hinter das Geheimnis des Hauses zu kommen. Dabei machen sie eine Entdeckung, die die Welt verändert. Dunkle Zeiten brechen an. Marvin und Alicia erkennen, dass sie unbewusst ein Portal geöffnet haben, durch das dunkle Mächte in die Welt gelangen und die versuchen, die Herrschaft an sich zu reißen. Wird es Marvin und Alicia gelingen, das Portal zu schließen und gemeinsam mit ihren Freunden das Böse zu bezwingen? Ein Abenteuer zwischen zwei Welten beginnt.

Rezension:
Als Marvin zufällig auf ein leerstehendes Haus aufmerksam wird, ahnt er zunächst nicht, dass dieses irgendeine Bedeutung für ihn und seine Familie haben könnte. Doch schließlich kann er der Versuchung nicht widerstehen, das Gebäude heimlich zu erkunden, denn im Ort machen unheimliche Geschichten über dieses Haus die Runde. Nachdem er in dem Haus eigenartige Beobachtungen macht, schließt sich auch seine Zwillingsschwester den Erkundungsgängen an. Beide sind sich schon bald sicher, dass hier etwas nicht logisch erklärbares vor sich geht. Leider scheinen Marvin und Alica mit ihren Nachforschungen eine Gefahr heraufzubeschwören, der sie alleine nicht gewachsen sind. Ihre Eltern scheinen jedoch mehr zu wissen, als sie zugeben wollen.
A.G. Kunz führt ihre Leser schnell in die Welt des ‚Traumhauses‘ hinein, wobei die Handlung zunächst nur mäßig spannend erscheint. Es vergehen einige Seiten, bis sich die Spannung steigert und schließlich einem großen Höhepunkt zustrebt – wobei man diesen fast schon als etwas übertrieben empfinden könnte. Letzteres mag auch (oder sogar vor allem) daran liegen, dass dem Endkampf ein leicht religiösen Tuch nicht abzusprechen ist. Natürlich erfahren die Geschwister bei dieser Gelegenheit auch noch einige sie betreffende Geheimnisse, von denen sie nichts ahnten.
Der Untertitel „Traumhaus 3“ deutet natürlich schon an, dass es schon andere Bücher über dieses Haus geben könnte. Von einer Vorgeschichte ist zunächst jedoch weder für den Leser noch für die beiden Helden etwas zu bemerken. Dass es eine solche gibt, wird erst spät erkennbar, weshalb hier auch keine Details dazu enthüllt werden sollen. Deren Kenntnis ist für das Verständnis dieses Buches jedoch auch unnötig, zumal – wie bereits erwähnt – auch Marvin und Alica nichts davon ahnen. Mit „Portal zur anderen Welt“ findet der Leser eine actionreiche Jugend-Urban-Fantasy, die auch ohne Kenntnis der Vorgänger verständlich ist, zumal deren Protagonisten in einem anderen Alter zu sein scheinen.

Fazit:
Eine jugendliche Urban Fantasy mit einem Action-geladenen Höhepunkt.

Taschenbuch
eBook