Aus der Welt von Fabula Ensis – 1

Lillith Korn, De Sade
Aus der Welt von Fabula Ensis – 1

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Dämonen über Dämonen

Klappentext:

Willkommen in der Welt von Fabula Ensis! Erlebe Jin, Kiaji und Jingen mit all ihren Facet­ten und Erleb­nissen, die sie zu denen gemacht haben, die sie sind. Eine Ergän­zung zum Haupt­roman „Fabula Ensis – Krieg der Tengu und Shini­gami“, der im Dezem­ber 2021 erschei­nen wird.

Rezension:

Jingen ist Angehöriger der Deathguard, die entsandt wird, einen Dämo­nen zu elimi­nieren – und alle Zeugen zu töten. Jin ist Leib­wächterin einer Prin­zessin, doch die hat sich plötz­lich sehr ver­ändert. Kiajis Vater hat in der Wirt­schaft Macht – und trotz­dem bekom­men beide es mit Dämo­nen zu tun.

Schon im Klappentext machen die beiden Autoren klar, worin die Haupt­auf­gabe dieser Kurz­geschich­ten beste­hen soll. Sie sollen Appetit auf den zu erwar­tenden Roman machen. Schnell wird dem Leser klar, dass es in dieser Welt um die Bedro­hung durch Dämo­nen geht. Auch dass die einzel­nen Kurz­geschich­ten in ver­schiedenen Zeit­epochen spielen, wird schnell deut­lich. Dass die Geschich­ten gut geschrie­ben sind, fällt natür­lich auch auf.

Und jetzt kommt das große „Aber“! Leider reichen die wirklich kurzen Geschich­ten trotz ihrer schrift­steller­ischen Qualität nicht aus, um sich ein Bild dieser Welt zu machen. Auch die Zusam­men­hänge kann man höchs­tens schwach erahnen. Die Auf­gabe, Lust auf den Roman zu machen, wird dieses Büch­lein also höchs­tens einge­schränkt erfüllen. Als Bonus­geschich­ten nach dem Lesen des Romans währen diese Stories des­halb wahr­schein­lich deut­lich besser geeig­net.

Fazit:

Die gut geschriebenen Kurzgeschichten dieses kleinen eBooks hängen leider in der Luft, die Welt bleibt ohne den Roman unver­ständ­lich.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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DIAGNOSE F: Science-Fiction trifft Psyche

Michael Tinnefeld (Hrsg.), Uli Bendick (Hrsg.)
DIAGNOSE F: Science-Fiction trifft Psyche

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Paranoide KIs und schizophrene Androiden

Klappentext:

Psychische Störungen eröffnen uns einen meist unbekannten, frem­den und manch­mal bizarren Kosmos. »Diag­nose F« entführt mit­hilfe von 35 Erzäh­lungen und ebenso vielen Illus­trationen in die Welt der see­lischen Erkrank­ungen, deren Symp­tomen und mög­licher Thera­pien. Die Bilder stammen von zwei Künst­lern, die die Geschichten auf ihre Art grafisch inter­pretieren. Ein Psycho­thera­peut diag­nosti­ziert, ana­lysiert und kommen­tiert jede Erzäh­lung fach­lich, sodass eine Ver­bin­dung zwi­schen Science und Fiction her­gestellt wird. Die Kurz­geschich­ten spielen in naher wie in ferner Zukunft und han­deln von einem depres­siven Alien, einer parano­iden KI, einem spiel­süch­tigen Men­schen mit Gehirn­chip, einem narziss­tischen Psychia­trie­professor, über­aus konse­quenten Robotern, einem schizo­phrenen Retter der Welt und vielem mehr.

Rezension:

Beteiligte Autoren:
Uli Bendick: Virtul
Monika Niehaus: Der Fall Häwelmann
Isabell Hemmrich: Ein ganz normaler Tag
Michael Knabe: Elektrokrampftherapie
Markus Regler: Ausgefallen
Lea Baumgart: KISS
Friedhelm Schneidewind: Symphonie des Glücks
Ellen Norten: Ton in Ton
Achim Stößer: Die Partei hat immer recht
Martin Mächler: Dunkles Echo
Markus K. Korb: Ghostwriter
Hans Jürgen Kugler: Im Garten der Lüste
Martin Ingenhoven: Die Leben des Gian Lee Schmitt
Monika Niehaus: Das verrückteste Ding im ganzen Universum
Nora Hein: Bürger 39
Alexandra Maibach: Monster
Anna-Lina Groller: Al
Lyakon: Update F60.5
Gerhard Huber: Vielen Dank für die Blumen
Marianne Labisch: Auszeit
Monika Niehaus: Folie à deux
Janika Rehak: Ero(bo)tomanie
Rainer Schorm: Morgellons Krankheit und Ekboms Irrtum
Andreas Müller: Doktor T.
Marina Clemmensen: Der Besuch
Wolf Welling: Adam
Maike Braun: Die Weisheiten des Prometheus
Anna Kügler: Der freie Wille
Gerry Rau: Basteleien
Johann Seidl: Büchel
Aiki Mira: Game Over & Out
Karin Leroch: Norma
Gard Spirlin: Berufliche Umorientierung
Monika Niehaus: Paranoia
Michael Tinnefeld: Narzissten-Selektion

Die Zusammenstellung dieser Anthologie kann man definitiv als außer­gewöhn­lich bezeich­nen. Aus­nahms­los alle Prota­gonisten leiden unter einer psychi­schen Störung. Und diese Prota­gonisten sind bei Weitem nicht alle mensch­lich. Bei nicht wenigen von ihnen handelt es sich um Andro­iden oder KIs. Die unge­wöhn­liche Themen­vor­gabe ver­wundert schon weit­aus weniger, wenn man weiß, dass einer der Heraus­geber, nämlich Michael Tinne­feld, selbst Psycho­loge ist. Er über­nimmt es auch, die Prota­gonisten jeder einzel­nen Kurz­geschichte fach­lich zu beur­teilen und die korrekte Diag­nose zu erstel­len, die nach medi­zinischer Fach­nomen­klatur der WHO bei psychi­schen Störungen immer mit dem Buch­staben F beginnt. Womit auch der Titel der Antho­logie erklärt wäre.

Vielleicht oder sogar wahrscheinlich liegt es an der ausdrück­lichen Konzen­tration auf psychi­sche Störungen, dass mich kaum eine der ent­hal­tenen Kurz­geschich­ten über­zeugen konnte. Auch wenn die betei­ligten Autoren dem Grund­thema sehr unter­schied­liche Aspekte abge­winnen, trifft nur wenig so ganz meinen Geschmack. Das ist natür­lich eine rein subjek­tive Ansicht, die sich nicht auf die litera­rische Qualität der Bei­träge bezieht, und ich kann mir durch­aus vor­stellen, dann andere Leser der The­matik mehr abge­winnen können. Vom Stil und Span­nungs­aufbau her kann man die meis­ten Geschich­ten näm­lich nicht als schlecht bezeich­nen. Dass bei mir kaum mal der Funke über­springt, liegt eher am mangeln­den per­sön­lichen Interesse am Thema begrün­det.

Fazit:

In dieser sehr speziellen Anthologie stehen SciFi-Aspekte selten im Fokus. Hier finden sich statt­dessen psychi­sche Störungen.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
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Fantastische Welten 2020

Matthias Rieger (Hrsg.)
Fantastische Welten 2020

Höhlenversicherungen und andere Probleme

 

Klappentext:

Fantastische Wesen treffen auf fantastische Welten. Teilweise sind diese und ihre Pro­bleme recht irdisch, den­noch immer unge­wöhn­lich. Treffen Sie Drachen, Elben, Zwerge, Kobolde und andere außer­gewöhn­liche Wesen. Ein Troll benötigt eine Haus­rats­ver­sicherung, ein Kobold assistiert bei Ver­suchen an Men­schen und auch Orks sowie Dämonen­könige können mit ihrem Arbeits­platz unzu­frieden sein. Und wenn Sie das nächste Mal eine Fee treffen und sich etwas wün­schen dürfen, über­legen Sie sich gut, was Sie sich wün­schen; alles hat Konse­quenzen.

 

Rezension:

Enthaltene Geschichten:
Corina B. Lendi – Troll dich
Mathis Beste – Der schwarze Marder
Birgit Oswald – Dungeons, Döner und eine Demütigung am Wochenende
Lisa Lamm – Das Verbot der Freiheit
Julian Gräml – Das Versuchsobjekt
Michelle Schymkowitz – Der Fremde im Wald
Zuzanna Zalewska – Der große Bruder
Cathy J. Auer – Der größte Schatz
Marie Celine Krumpholz – Der Schrein der Füchse
Judith Molitor – Der tönerne Drache
Jana Niechoy – Die Ergänzung
Tiina-Maria Leinonen – Die Geburt der Welt
Jenny Cazzola – Entscheidungen
Niklas Markun – Fantastische Welt, oder etwa nicht?
Annika Mirjam Pas – Finstere Zeiten
Konstanze Hunold – Fristlos
Timo Jochem – Jinju und der azurblaue Drache
Lorenzo Maxwell – Kopflos verliebt
Maximilian Wust – Die Liebestranklösung
Nanapa – Medusa, die Gorgone
Yvonne Falk – Nifilin
JK – Zurück in die Vergangenheit
Vera Lörks – Seesternmagie
Irina Angerer – Jessy, Franz und die Schatten-Einhörner
Gina Grimpo – Wunsch ist Wunsch

Von den Problemen eines Trolls, eine Haus- oder besser gesagt Höhlen­rats­ver­sicherung abzu­schließen, über die Schwierig­keiten eines Dämonen­königs mit Essens­lieferan­ten bis zu einem Zusam­men­treffen mit Meer(nicht-jung)frauen reicht die Spann­weite dieser Fantasy-Antho­logie. Die einzel­nen Bei­träge gehören dabei über­wiegend ins Sub-Genre der Urban Fantasy. Das „kurz“ in „Kurz­geschichten“ ver­dient hier eine beson­dere Beto­nung, sind auf den etwa 170 Seiten (je nach benutz­tem Reader) doch ganze 25 ver­sam­melt. Im Durch­schnitt macht das weniger als 7 Seiten pro Einzel­geschichte.

Wie bei fast jeder Anthologie schwankt das Niveau der einzel­nen Geschich­ten natür­lich, wobei es hier auf­fallend wenige sind, die meinen Geschmack gar nicht treffen. Dafür konnte mich eine über­raschend große Anzahl über­zeugen. Natür­lich würde es den Rah­men spren­gen, alle 25 Bei­träge einzeln zu besprechen, wes­halb ich – wie bei mir üblich – ein paar in meinen Augen beson­ders gelun­gene heraus­greife:

„Troll dich“ von Corina B. Lendi erzählt augenzwinkernd von einem Troll, der ver­sucht, eine Haus­rats­ver­sicherung für seine Höhle abzu­schließen. Ver­sicherungs­ver­treter können aber auch so was von vor­einge­nommen sein …

In „Dungeons, Döner und eine Demütigung am Wochen­ende“ beschreibt Birgit Oswald eben­falls humor­voll, welche Schwierig­keiten so ein ganz nor­maler Dämonen­könig in der heu­tigen Welt hat. Wieso wollen diese Pizza­bring­dienste nur nicht in ein Dungeon im Wald liefern?

Etwas ernster geht es in Julian Grämls „Das Versuchs­objekt“ zu. Eine junge Kobol­din will ver­hindern, dass ihr Meister Ver­suche an einem gefan­genen Men­schen durch­führt.

Lorenzo Maxwell benutzt in seinem „Kopflos verliebt“ die Kulisse einer typi­schen ameri­kanischen High School, wie man sie aus unend­lich vielen Serien und Filmen kennt. Auf der Mythical Creature High sind nur die Schüler etwas anders. Was soll ein Monster­mädchen nur machen, wenn es kurz vor einem Date den eigenen Kopf verlegt hat?

In „Seesternmagie“ begleitet Vera Lörks eine Foto­grafin beim Zusam­men­treffen mit echten Meer­frauen – und zwar auf deren aus­drück­lichen Protest hin ohne „jung“!

 

Fazit:

Eine gelungene Anthologie von (überwiegend Urban-) Fantasy-Geschichten, von denen viele einen humor­vollen Unter­ton aufweisen.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Science fiction Stories

Galax Acheronian
Science fiction Stories

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Das ‚Vergnügen‘ mit Dave

Klappentext:

Ferne Welten, ferne Zeiten. Nichts ist spannender als das Unbe­kannte, das nicht nur da draußen wartet, son­dern auch in einer anderen Zeit. Die Zukunft birgt nicht nur Lösungen und Ant­worten, sie fordert ein Um­denken und eine neue Betrach­tung unserer Rolle. Sind wir allein? Und warum nicht? Ist der Mensch oder sein Schaffen noch wichtig? Und wes­halb sollte es das nicht sein? Seit 2009 ver­öffent­licht Galax Acher­onian seine Zukunfts­gedanken in ver­schie­denen Facetten. Raum­schiffe, Aliens, der Spiegel der Gegen­wart und all die schmutzi­gen Dinge der Realität. Utopien sind zu einfach, Dysto­pien ergeben selten Sinn, denn es gibt genügend Grau­töne dazwi­schen. In neun Geschich­ten zeigt diese Sammlung den Alltag in der Raum­fahrt, alter­native Reali­täten, Aben­teuer auf frem­den Plane­ten oder einfach nur Schick­sale einer mög­lichen Zu­kunft.

Inhalt: Das Liebeslied, Uriel, Neumond, Worte in Gold, NNT 275, Wahrer Wert, Der Fremde in dir und Reboot Bonus­novelle: D.A. V3 – jeweils mit einer eigenen farbigen Titel­seite illus­triert.

Rezension:

Ein interstellarer Krieg und eine Raumschiff-KI, die mehr Mensch­lichkeit als ihre Komman­danten hat, ein alter Konstruk­teur im Dienste der Hoheits­kirche, uner­wartete Funde auf dem Mond und ein Roboter, der Wün­sche erfüllt – all das und noch einiges mehr findet sich in dieser Kurz­geschich­ten­samm­lung des Autors. Die Geschich­ten sind thema­tisch sehr unter­schiedlich, wobei es sich bei „Uriel“ eigent­lich eher um Steam­punk als um SciFi handelt. Die meisten Stories sind gut, auch wenn es oft etwas dauert, in die betref­fende Welt hinein­zufinden. Manche konnte mich auch nicht so recht ‚abholen‘. Aber das ist man bei Kurz­geschich­ten­samm­lungen ja gewohnt.

Wie immer in solchen Fällen will ich die Geschichten, die mir beson­ders gefallen konnten, einzeln heraus­heben:

In „Das Liebeslied“ trauert Admiral Cooper der KI seines alten Raum­schiffs nach, die er bei dessen Zer­störung zurück­lassen musste. Beim nächs­ten Zusam­men­treffen mit dem Feind hat er nur eine junge KI zur Ver­fügung, die noch in Aus­bildung ist. Statt Rache wie der Admiral hat die jedoch ganz eigene Ideen.

Die Steampunk-Story „Uriel“ führt den Leser in ein alter­natives Europa, in dem die Kirche vor Jahr­zehnten die Macht an sich gerissen hat. Ein alter Erfinder hadert mit den Ideen, die er der Inqui­sition zur Ver­fügung gestellt hat.

Der einzige übriggebliebene Androide „D.A. V3“ auf einem seit langem ver­lorenen Raum­schiff möchte endlich wieder Wünsche erfüllen. Der Crew, die das alte Schiff unter­sucht, wird das aller­dings zum Ver­häng­nis, denn Dave hat etwas eigen­willige Vor­stel­lungen vom Wünsche erfüllen.

Vor allem ein paar wirklich originelle Einfälle machen die ent­haltenen SciFi- (und Steam­punk-) Stories unter­haltsam.

Fazit:

Insgesamt kann diese Kurzgeschichtensammlung trotz einzelner schwä­cherer Bei­träge mit neuen Ideen gut unter­halten.

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Bilder aus Altbayern

Bilder aus Altbayern
Dieser Reprint eines Bildbandes aus dem Jahr 1918 zeigt Impressionen eines Bayerns, das es so an vielen Stellen nicht mehr gibt.
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Der Geist in der British Library und andere Geschichten aus dem Folly

Ben Aaronovitch
Der Geist in der British Library und andere Geschichten aus dem Folly

Übersetzung: Christine Blum

Das Leben der Randfiguren

Klappentext:

Polter- und andere Geistern

Ein kaffeesüchtiger Zauberer, eine modische Entgleisung von histori­schen Aus­maßen, eine Groß­mutter auf Ab­wegen, eine Hoch­zeit mit magi­schen Gästen und erstaun­lichen Folgen – auf Peter Grant, den Exper­ten der Lon­doner Polizei für pflege­intensive Fluss­göttinnen, wartet jede Menge Arbeit. Und auf alle Fans der ‚Flüsse von London‘-Serie jede Menge Spaß!

Rezension:

Eine Inhaltsangabe dieses Buches zu machen, erweist sich als schwer beziehungs­weise un­möglich. Und das hat einen Grund. Nach dem Erfolg seiner Roman-Reihe um den Zauber­lehr­ling und Poli­zisten Peter Grant hat Ben Aarono­vitch schon vor einiger Zeit begon­nen, zusätzlich Novel­len (oder Kurz­romane, wie der deut­sche Verlag dtv sie nennt) aus dieser Welt zu ver­öffent­lichen. Auf Deutsch sind bisher „Geister auf der Metro­polian Line“ und der deut­sche Ableger „Der Oktober­mann“ erschie­nen. Nicht zu ver­gessen auch die Graphic Novels, mit denen ich aber noch keine nähere Bekannt­schaft gemacht habe. Zusätz­lich gestal­tete er für eine briti­sche Buch­handels­kette Sonder­ausgaben der Romane, die jeweils eine zusätz­liche (Bonus-)​Kurz­geschichte ent­halten. Genau diese und andere Kurz­geschich­ten liegen in diesem Band jetzt als Sammlung vor. Nur in etwas der Hälfte tritt Peter als der eigent­liche Prota­gonist der Reihe über­haupt in Erschei­nung. In den Rest­lichen rücken Neben- oder sogar Rand-Charak­tere in den Fokus. So bekom­men hier beispiels­weise Peters Cousine Abigail oder die deut­sche Poli­zistin Vanessa Som­mers ihre eigenen Geschichten.

Nun kann man sich natürlich fragen, welchen Sinn diese Kurz­geschichten im Rahmen der Flüsse-von-London-Welt haben. Ich würde sie als (sehr) amü­santen Snack für Fans beschrei­ben, der interes­sante Ein­blicke über den Teller­rand der Haupt­geschichte hinaus bietet. … und die Pause bis zum nächsten grö­ßeren Werk über­brückt. Interes­sant sind sie für Fans allemal. Dass das, was wir in den kleinen Story-Häppchen erfahren, eine größere Bedeu­tung für den Gesamt­plot bekommt, dürfte aller­dings kaum zu erwarten sein. Die Vor­bemer­kungen, die der Autor zu jeder Geschichte macht, erweisen sich übrigens auch als interes­sant. Neben der zeit­lichen Ein­ord­nung der jewei­ligen Kurz­geschichte erfährt der Leser hier näm­lich auch einige Hinter­gründe, die durch­aus auch die Haupt­geschichte betreffen.

Fazit:

Ein Bonbon für alle Peter-Grat-Fans, in dem wir auch mal erfahren, was seine Mit-Charak­tere über ihn denken.

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Verlorene Geschichten

Lucian Caligo
Verlorene Geschichten

Die Braut des Zauberers

 

Klappentext:

Mit dieser Kurzgeschichtensammlung lade ich dich ein, im Geheim­fach meines Schreib­tisches zu stöbern. Hier findest du noch nie ver­öffent­lichte Geschichten, triffst auf altbe­kannte und neue Helden. Kämpfe an der Seite von Kopf­geld­jägerin Serena gegen einen nie dage­wesenen Gegner. Kläre mit Darik, warum auf einmal ein Kobold aus dem Himmel fällt. Hilf dem Ritter Ana­stasius, seinen Fluch zu ergrün­den. Begleite Aumaze bei ihrer letzten Pflicht. Insge­samt warten zehn Kurz­geschichten auf dich.

 

Rezension:

Ein Helfer soll ein Monster vertreiben, das sich in einer Scheune einge­nistet hat, die Wach­frau einer myste­riösen und der­zeit offen­bar men­schen­leeren Firma wird alar­miert, um die Notab­schal­tung einzu­leiten, ein einsam reisen­der Mönch bekommt am Lager­feuer Besuch von bewaff­neten Jugend­lichen – so und ähnlich beginnen die Kurz­geschichten, die fast alle Bereiche der Phan­tastik abdecken, von Fantasy über SciFi bis Steam­punk. Im Gegen­satz zu den meisten Antho­logien stammen alle Geschichten vom selben Autor, der seine ver­lorenen Geschichten zum Glück wieder­gefunden hat, denn die meisten sind durch­aus lesens­wert. Bei ein paar, eher experi­men­tellen Bei­trägen hat mich die jewei­lige Story aber auch etwas ratlos zurück­gelassen.

Auffallend ist, dass sich viele Geschichten in eine völlig überraschende Rich­tung ent­wickeln. Muss jemand, der eine junge Frau aus einer ein­samen Hütte lockt, um sie zu töten, beispiels­weise wirk­lich der Böse sein? Wird der Mönch sein Zusam­men­treffen mit den beiden Jugend­lichen über­leben? In man­chen Fällen dürf­ten die Erwar­tungen (fast) jedes Lesers in eine völlig falsche Rich­tung gehen. Und dass die Val­kyren der nordi­schen Mytho­logie Kampf­flug­zeuge benut­zen, dürfte wahr­schein­lich eine in der Literatur noch nie benutzte Kombi­nation sein.

 

Fazit:

Die hier zusammengefassten Kurzgeschichten lesen sich über­wiegend unter­haltsam. Dabei bieten sie teil­weise wirklich über­raschende Plots.

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Das Dampfbein schwingen

Ingrid Pointecker (Hrsg.)
Das Dampfbein schwingen

Die Musi dampft

 

Klappentext:

Bunt, laut, leise, gefühlvoll, getanzt, gesungen und über den Äther in die Welt hinaus­geschickt – 20 musi­kalische Steam­punk-Geschichten ent­führen auf Bühnen und in ferne Gefilde. Wo das Dampf­bein geschwungen wird, ist das Leben zu Hause. Ton­leitern reichen zu den Sternen und auf den Straßen beginnen Revo­lutionen oft als Lied­chen zwischen Einge­weihten. Gereichte Hände laden zum Tanz und die Herzen schlagen im Takt des dampf­betrie­benen Orchesters. Musik wird gelauscht, gefühlt und geatmet, wo auch immer die Reise hinführt. Und die Vor­stellung ist noch lange nicht vorbei, wenn der Vor­hang fällt.

 

Rezension:

Enthaltene Geschichten:
Sarah Malhus: Die Entdeckung der Rima Hadley
Roxane Bicker: Singender Sand
Iva Moor: Der Jungfernflug der Aurora
Meara Finnegan: Euphonias Rache – ein Fall für Shirley Houmes und Jane Wadsen
Tino Falke: Pina Parasol und der Tanz der Suizidfürsten
Ramon M. Randle: Der Mull des Kanzlers
Alex Prum: ‚Vollmondnacht‘ in D-Moll
Noten aus Wasser und Nebel
Katja Rocker: Die Liebe zur Musik
Christina Wermescher: Das Element Wasser
Julia Winterthal: Nebelsilber
Anna Zabini: Dein tönendes Herz
Cathrin Kühl: Das überlebensgroße Orchester
Kornelia Schmid: Fenice
Tanja Rast: Herztakt
Cel Silen: Androiden können nicht tanzen
Alexa Pukall: Aufgespielt
Peter Michael Meuer: Tanz in den Wolken
Marius Kuhle: Chrom und Bronze
Sarah König: Die Erinnerung des Grammomädchens
Janika Rehak: Das Mädchen vom Riesenrad

Steampunk und Musik – passt das zusammen? Wieso nicht. Dampf­betriebene Musik­automaten gab es ja sogar in der Rea­lität. Wes­halb sollten typische Steam­punk-Elemente also nicht mit musi­kalischen Themen harmo­nieren? Zumin­dest ein Teil der hier versam­melten Kurz­geschichten beweist, dass das Ergebnis durch­aus stimmig wirken kann. Meine Formu­lierung „ein Teil“ weist aller­dings schon darauf hin, dass jetzt ein großes „ABER“ kommt. Auch wenn die meisten Geschichten durch­aus gut sind, kommt doch bei den wenigs­ten das bekannte Steam­punk-Feeling beim Lesen auf. Viele würde ich viel eher als SciFi, Fantasy oder auch Mystery ein­stufen. Oft kommt das Gefühl auf, dass der Autor eine fertige Fantasy- beziehungs­weise SciFi-Story in der Schub­lade hatte, die dann mit ein paar Steam­punk-Zutaten schnell für diese Antho­logie passend gemacht wurde. Dass meine Bewer­tung dennoch recht positiv ausfällt, liegt daran, dass ich auch Fantasy und SciFi mag und des­halb über das nicht ganz passende Lable hinweg­sehe.

Heraus­heben möchte ich ein paar gelungene Kurz­geschichten, die auch wirklich nach Steam­punk ‚schmecken’:

In „Der Jungfernflug der Aurora“ von Iva Moor geht es um eine Band, deren Mit­glieder gesuchte Bank­räuber sind. Eine Kommis­sarin ver­sucht alles, ihrer hab­haft zu werden. Der Jung­fern­flug eines großen Luft­schiffs könnte eine Flucht­möglich­keit dar­stellen. Besonders eine über­raschende Wendung kann hier über­zeugen.

Peter Michael Meuer erzählt in „Tanz in den Wolken“ von einer Prin­zessin, die an Bord des Flag-Luft­schiffs den Partner fürs Leben wählen soll. Die Maschinen­decks erschei­nen ihr aber viel interes­santer.

In „Chrom und Bronze“ lässt uns Marius Kuhle die Premiere eines Dampf­roboter-Balletts mit­erleben. Damit beweist er, dass Steam­punk auch durch­aus humor­voll sein kann.

 

Fazit:

Überwiegend gute Kurzgeschichten, von denen aber nur wenige wirk­lich in die Kate­gorie Steam­punk passen.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

LBG Banner Sommerferien
Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Bilder aus Altbayern

Bilder aus Altbayern
Dieser Reprint eines Bildbandes aus dem Jahr 1918 zeigt Impressionen eines Bayerns, das es so an vielen Stellen nicht mehr gibt.
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Waypoint FiftyNine

Günther Kienle (Hrsg.), Jörg Fuchs Alameda (Hrsg.)
Waypoint FiftyNine

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Trinke nie einen FiftyNiner!

Klappentext:

In der Anthologie des Jahres 2020 entführt der Leseratten Verlag die Leser zusam­men mit seinen Autoren zu einem wilden Tag voller Geschichten in die verrück­teste Welt­raum­kneipe der Galaxie, das Way­point FiftyNine. Zwei nicht immer nüch­terne Heraus­geber und 20 Autoren aus der deutsch­sprachigen Funtastik­szene bereiten mit ihren Storys einen direkten Angriff auf das Humor­zentrum der Leser*innen.

 

Rezension:

Enthaltene Geschichten:
McGintleroy trinkt (Dennis Frey)
Opferbereitschaft (Lea Baumgart)
Von Pest und Maden und Wollsocken (Dorothee Stern)
Von Maden und Halunken in Spelunken (Jasmin Aurel)
Kleider machen Leute (Nele Sickel)
Die himmlischen Schwestern (Jessie Weber)
Das Schicksal einer Diebin (Jacqueline Mayerhofer)
Krankheitsvertretung (Wolfgang Schroeder)
Die Vergessenen (Sandra Florean)
Kampfstern Rot Weiß (Alvar Borgan)
Von Spookies, Spoylent Green und einer interstellaren Kreuz­fahrt (Veronika Lacker­bauer)
Edelgard (Nob Shepherd)
Queerdenker (Katja Rocker)
Am Ende kommt das Ende (Lukas Wesslowski)
Exkursion 0 8 15 (Tanja Kummer)
Alles ist relativ (Renée Engel)
Die Op(era)tion (Isabell Hemmrich)
Der Verräter (Florian Krenn)
Die Bar am Ende des Regenbogens (Peter Michael Meuer)
Schildhalla (Laurence Horn)
sowie die Rahmenhandlung der beiden Herausgeber

Eine einsame Kneipe irgendwo im unendlichen All – Way­point Fifty­Nine, Treff­punkt einsamer Raum-Reisender. Hier trifft sich nicht nur die Elite der raum­fahrenden intelli­genten Wesen des Uni­versums. Im Gegen­teil. Zwie­lichtige Gestalten sind hier an der Tages­ordnung. Und dann ver­schlägt es per Raum-Zeit-Sprung auch noch 2 SciFi-Autoren von einem Planeten namens Erde hier­her. Aber was soll man machen? Wenn man einmal hier ist, kann man aus den Geschichten, die es in diesem Winkel des Uni­versums aufzu­schnappen gibt, ja gleich mal eine Antho­logie zusam­men­stellen.

Das Außergewöhnliche an dieser Anthologie ist sicher die für eine solche unge­wohnte Rahmen­hand­lung. In dieser erzählen die beiden Heraus­geber, wie es sie ver­sehent­lich in eine Absteige irgend­wo im Nirgend­wo des Welt­alls ver­schlagen hat. In diese Hinter­grund­story, die zwischen den einzel­nen Geschichten immer wieder aufge­nommen wird, sind die Beiträge der anderen Autoren einge­bettet. Diese Über­leitungen wirken meist (aber nicht immer) gelungen. Das Genre der meisten Kurz­geschichten (und der Rahmen­hand­lung) kann man als humor­volle Science-Fiction beschrei­ben, wobei einzelne der Geschichten auch auf das Prädikat „humor­voll“ ver­zichten. Einige Beiträge stellen auch eher ‚Fantasy in Space‘ dar.

Wie man es von Anthologien gewohnt ist, sind nicht alle ent­haltene Geschichten vom selben Niveau. Der Gesamt­eindruck ist hier aber durch­aus gut, wozu auch die Story-über­greifende Rahmen­hand­lung beiträgt. Ein paar der Einzel­geschichten möchte ich her­vorheben:

In Dennis Freys „McGintleroy trinkt“ geht es um ein Zombie-Alien, das es nicht schafft, endlich zu sterben. Diese außer­gewöhn­liche Genre-Kombi­nation hat ihren eigenen Reiz.

Auch „Opferbereitschaft“ von Lea Baumgart kann über­zeugen. Ein galaxien­weit gesuchter ehe­maliger Politiker trifft auf einen ‚Dienst­leister‘, der ihm seine Ver­folger vom Hals zu schaffen ver­spricht.

In „Die himmlischen Schwestern“ von Jessie Weber gerät eine von ihren Ordens­schwestern ver­folgte mittel­alter­liche Nonne (auf nicht näher erläu­terte Weise) in die Weltraum­kneipe – wo sich auch schnell ein Beschützer findet. Auch hier ist es die skurrile Situation, die die Story aus­macht.

Über die Probleme eines Bashtheaners, der eine „Krank­heits­ver­tretung“ auf einem fernen Planeten über­nimmt, berichtet Wolf­gang Schroe­ders Geschichte. Den Job eines gewissen Santa Claus zu über­nehmen, erweist sich als kompli­ziert. Und dann will auch noch so ein Menschen­junges unbe­dingt seinen Pausen­snack als Geschenk …

Die Gäste einer interplanetarischen Kreuzfahrt bekom­men es in Vero­nika Lacker­bauers „Von Spookies, Spoylent Green und einer inter­stel­laren Kreuz­fahrt“ anschei­nend mit gefähr­lichen soge­nannten Men­schen zu tun. Nur gut, dass ein Geheim­agent an Bord ist.

Auch der Held in Tanja Kummers „Exkursion 0 8 15“ bekommt es mit den Bewoh­nern dieses mysteri­ösen Planeten Erde, in inter­galak­tischen Reise­prospek­ten unter der Katalog­nummer 0 8 15 ver­zeichnet, zu tun.

Die Chefetage eines intergalaktischen Konzerns trifft sich heimlich im entle­genen Way­pont 59, nach­dem ihre Produkte wegen nicht-dekla­rierter Inhalts­stoffe in die Kritik geraten sind. „Die Bar am Ende des Regen­bogens“ von Peter Michael Meuer verbindet SciFi und Fantasy auf gelungene Weise.

 

Fazit:

Der Ausflug in diese Weltraum-Kneipe erweist sich trotz diverser Unter­scheide zwi­schen den Einzel­geschich­ten als über­raschend rund.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Bilder aus Altbayern

Bilder aus Altbayern
Dieser Reprint eines Bildbandes aus dem Jahr 1918 zeigt Impressionen eines Bayerns, das es so an vielen Stellen nicht mehr gibt.
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Isʼ ja SAGENhaft! – 2

Lars Kramer
Isʼ ja SAGENhaft! – 2

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r

Mörderhafte Reime

Klappentext:

Moin, moin geschätzter Sagenfreund,
gut siehste aus, so frisch gebräunt!
Wie schön, Du bist erneut dabei,
bei Is‘ ja SAGENhaft! Teil 2.
Drum bringe ich es auf den Punkt,
beim ersten Mal hat’s wohl gefunkt.
Und all die andern, hab die Ehre,
seid mir willkommen zur Premiere!
Ihr freut Euch sicher, seid gespannt
aufs SAGENhafte Norddeutschland.
So krallt Euch fest, ich nehm Euch mit
auf einen wilden Märchenritt!

Rezension:

Da Lars Kramer in Band 1 natürlich längst nicht alle nord­deutschen Sagen voll ver­ulken konnte, folgt hier Band 2. Und um es vorweg­zunehmen: Die Bände 3 und 4 haben auch bereits das Licht der nord­deutschen Unter­welt erblickt. Wie bereits beim 1. Band waren mir als Nicht-Nord­deutschen auch diese Fabeln zuvor aus­nahms­los unbe­kannt. Unver­ändert bleibt natür­lich auch die Tat­sache, dass die Fabeln nicht nur in Reim­form gebracht, sondern auch stark ver­ändert wurden. Das ist ihnen trotz der Unkennt­nis der Origi­nale meist deutlich anzu­merken.

Insgesamt wirkt diese 2. Sammlung sogar noch etwas runder als ihr Vor­gänger. Die dort von mir ange­merkten manch­mal etwas holp­rigen Reime sind mir hier an keiner Stelle aufge­fallen. Ein vergnüg­licher Sagen-Snack!

Fazit:

Alte Sagen in Reimform neu aufbereitet – das funktio­niert auch in Versuch Nummer 2 erstaun­lich gut.

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Isʼ ja SAGENhaft!

Lars Kramer
Isʼ ja SAGENhaft!

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Sagenhaft gereimt

Klappentext:

Märchen, Sagen und Legenden,
von Hans Wurst bis Rübezahl,
starten meist, bevor sie enden,
mit dem Satz: Es war einmal …

Dieser hohlen Eingangsphrase,
die noch für Romantik steht,
folgt alsbald die Fabelphase,
woʼs ans Eingemachte geht.

Rezension:

Wenn man beim Titel dieses Büch­leins noch nicht ganz sicher ist, worum es geht, schafft spätes­tens der Unter­titel „Nord­deutsche Sagen voll verulkt“ Klar­heit. Dass mir die meisten der Sagen zuvor unbe­kannt waren, liegt wohl daran, dass ich eben nicht aus Nord­deutsch­land stamme. Das macht aber nichts, denn Lars Kramer hat die klassi­schen Vorlagen ohnehin augen­zwinkernd kommen­tiert. Was für mich aber eine echte Über­raschung war, als ich kleine Buch in Händen hielt, war, dass alle Sagen in Gedichts­form aufbe­reitet wurden. Das gilt übrigens auch für die inte­grierten ‚Kommen­tare‘. So fängt die Sage von der Gertruden­linde beispiels­weise mit diesem 4-Zeiler an:

Bevor die nächste Sage startet,
sei eine Warnung angebracht,
denn nichts wird sein, wie es erwartet,
drum leset weiter mit Bedacht!

Ehrlich gesagt hat es mich überrascht, wie gut eine derartige Aufbe­reitung funktio­nieren kann. Die Mund­winkel fühlen sich beim Lesen ständig wie in hoher Position ange­tackert. Dass hin und wieder mal ein einzel­ner Reim nicht ganz flüssig erscheint, stört da so gut wie über­haupt nicht.

Fazit:

Alte Sagen in Reimform neu aufbereitet – das funktioniert erstaunlich gut.

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