Das Nachtschiff

Volker Hesse
Das Nachtschiff

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Die Inkarnationen der La Nuit

Klappentext:
„Ihr habt uns lange warten lassen“, rasselte seine heisere Stimme. „Neunzehn Jahre im kalten Wasser sind kein Zuckerschlecken. Aber nun seid Ihr ja da.“
Die fast vierzehnjährige Lea und ihre Geschwister erwarten wieder einmal triste, verregnete Sommerferien zu Hause in Remscheid. Doch dann trifft überraschend ein Brief ein und ändert alles. Die Familie Klages begibt sich auf eine Reise ins Ungewisse. Diese führt sie auf die Insel Korsika – und die Kinder auf mysteriöse Art in vergangene Zeiten. Das schwarz-weiße Steuerrad eines rätselhaften Segelschiffes wird zum unheilvollen Boten einer längst vergangenen Zeit. Können Lea, Tim und Sarah den Bann brechen?

Rezension:
In Leas Familie ist das Geld derzeit recht knapp, eine Urlaubsreise in den bevorstehenden Sommerferien deshalb nicht geplant. Doch plötzlich kommt der Brief eines französischen Anwalts an. Ein Großonkel, den Lea und ihre Geschwister nur vom Hören und Sagen kennen, hat ihrer Mutter ein Haus auf Korsika vererbt. Natürlich kratzt die Familie alle Reserven zusammen, um das Erbe vor Ort anzutreten. Als sie erfahren, dass zum Erbe auch noch ein Segelboot, die La Nuit, und ein nicht ganz kleines Vermögen gehören, ist die Freude groß. Zum Leidwesen der Geschwister entscheiden die Eltern jedoch, Haus und Boot zu verkaufen, um sich vom Erlös ein besseres Leben in der Heimat aufzubauen. Die letzte Nacht vor der Rückreise wollen Lea, Tim und Sarah zumindest auf dem vor Anker liegenden Boot übernachten. An den Fluch, den der Anwalt erwähnte, glaubt natürlich niemand.
In seinem kurzen Urban-Fantasy-Abenteuer schickt Volker Hesse seine Protagonistin Lea, die alles aus der Ich-Perspektive erzählt, mit ihren Geschwistern auf eine Zeitreise durch die Jahrzehnte und Jahrhunderte. Immer wieder erwachen die 3 Jugendlichen auf unterschiedlichen Schiffen, denen nur der Name „La Nuit“ gemein ist. Wie es in derartigen Romanen üblich ist, müssen die Zeitreisenden diverse Abenteuer und Gefahren bestehen, um in ihre eigene Zeit zurückkehren zu können. Dabei benutzt der Autor eine klare, gut lesbare Sprache, in der einige französische Vokabeln benutzt werden, die jedoch auch ohne Sprachkenntnisse verständlich sind. Obwohl die Geschehnisse aus der Sicht eines 14-jährigen Mädchens erzählt werden, handelt es sich thematisch keineswegs um ein ‚Mädchenbuch‘. Auch kann die Geschichte trotz ihres Jugendbuch-Charakters auch deutlich ältere Lesern gut unterhalten. Eine Fortsetzung wäre durchaus denkbar.

Fazit:
Diese Zeitreise-Urban-Fantasy mit jugendlichen Protagonisten kann überzeugen.

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„Lord Breakinghams Geheimnis“, der von Rezensenten gelobte Jugendroman um einen Jungen, der unerwartet auf ein Internat gehen muss und Schockierendes über seine eigene Herkunft erfährt, ist in einer überarbeiteten Neuauflage erschienen. Ein Entwicklungsroman über den Wert der Freundschaft.
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Die Vampir-Gondel

Earl Warren
Die Vampir-Gondel

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Der alte Doge

Klappentext:
Jean Dubois und seine Frau Monique sind auf Hochzeitsreise in Venedig. Es soll ein romantischer und unbeschwerter Urlaub werden. Aber das Schicksal hat anders entschieden. Zuerst verschwindet ein Ehepaar, das Jean in Monique im Hotel kennengelernt haben, auf rätselhafte Weise – und gleichzeitig mehren sich die Anzeichen, dass Vampire in der alten Lagunenstadt ihr Unwesen treiben. Nur wenig später geraten auch Jean und Monique in Gefahr. Die Situation spitzt sich dramatisch zu, als Monique entführt wird und Jean um ihr Leben kämpfen muss…

Rezension:
Jean Dubois, Vampirjäger der französischen Polizei, verbringt seine Flitterwochen in Venezia. Von Vampiren will er während dieser Zeit nichts wissen. Als jedoch ein anderes Flitterwochenpaar, das sie im Hotel kennenlernten, spurlos verschwindet und seine Frau, in derartigen Angelegenheiten auch nicht unerfahren, am helllichten Tag meint, von einem Vampir überflogen worden zu sein, holt sein Job Jean ein. Allerdings zeigen sich nicht alle Vampir-Experten der Stadt über die fremde Hilfe erfreut.
Von Umfang und Stil her erinnert dieser kurze Vampir-Roman an klassische Heftromane, wie sie in letzter Zeit vermehrt ihre Auferstehung als eBook feiern. Bei meiner Suche konnte ich allerdings keine weiteren Abenteuer um Earl Warrens Vampirjäger Jean Dubois entdecken. Im Gegensatz zu den meist etwas älteren Heftromanen, die derzeit ihre elektronische Zweitverwertung finden, handelt dieser auch in recht aktueller Zeit, genauer gesagt im Handy-Zeitalter. Der gesamte Handlungsaufbau erinnert jedoch stark an die genannten Vorbilder. Einen weiteren Unterschied als die bereits erwähnten Handys gibt es allerdings noch: Sind in den Vampir- und Dämonenjägerreihen der 1970er die Freundinnen und Frauen der dortigen Protagonisten meist wehrlose Opfer, die heldenmütig beschützt werden müssen, ist Jeans frisch Angetraute durchaus in der Lage, sich selbst gegen zeitweilig geflügelte Blutsauger zur Wehr zu setzen.
Der Autor liefert mit dieser Vampir-Urban-Fantasy eine Geschichte, die weitgehend den Genre-typischen Standards folgt und weder in positiver noch in negativer Hinsicht besonders aus dem Gewohnten hervorsticht. Fans klassischer Dämonenjäger-Geschichten werden sich in der Vampir-Gondel sicher wohlfühlen.

Fazit:
Dieser Kurzroman lässt das Genre der klassischen Vampirjäger-Abenteuer geringfügig modernisiert wiederauferstehen.

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Sturmwächter – 1 – Das Geheimnis von Arranmore

Catherine Doyle
Sturmwächter – 1 – Das Geheimnis von Arranmore

Übersetzung: Sylke Hachmeister

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Die Magie der Insel

Klappentext:
„Irgendwo in den Tiefen der Insel braute sich eine Finsternis zusammen, eine Finsternis schrecklicher als alles, was die Erde je gesehen hatte. Es war zu spät, sie jetzt noch aufzuhalten.“
Fionn Boyle verbringt den Sommer bei seinem Großvater auf Arranmore. Doch die irische Insel birgt ein Geheimnis. Eine böse Zauberin liegt tief unter den Felsen gefangen, und ausgerechnet Fionns Großvater ist der Sturmwächter, der die Insulaner vor dieser dunklen Bedrohung schützen muss. Wird der alte Malachy Boyle dem mächtigen Sturm der Vergangenheit trotzen können? Fionn muss seinen Mut unter Beweis stellen und zeigen, dass auch er das Meer im Blut hat.
Der Beginn einer fantastischen Abenteuergeschichte – stürmisch, atemberaubend und einfach mitreißend!

Rezension:
Der 11-jährige Fionn soll die Ferien zusammen mit seiner großen Schwester Tara auf der Heimatinsel seiner Mutter, Arranmore, bei seinem Opa verbringen. Tara war schon im letzten Sommer dort und machte vage Andeutungen von Geheimnissen, ohne wirklich etwas zu verraten. Nach der Ankunft bemerkt Fionn bald, dass hier wirklich vieles irgendwie komisch ist. Auch sein Großvater, den er bisher gar nicht kannte, ist ein eigenartiger Typ. Er stellt Kerzen her, denen er komische Namen gibt. Schnell wird Fionn klar, dass diese beim Abbrennen magische Wirkungen entfalten. Doch das scheint auch dem Freund seiner Schwester klar zu sein. Wird Fionn die Geheimnisse der Insel und seines noch vor seiner Geburt verschwundenen Vaters enträtseln können?
Die irische Autorin Catherine Doyle zielt mit ihrem Urban-Fantasy-Abenteuer auf eine jüngere Leserschaft. Trotzdem ist das Buch auch für ältere Fantasy-Fans gut lesbar. Wie so oft bei vergleichbaren Werken ist das Ende trotz eines vorhandenen Abschlusses schon auf eine mögliche Fortsetzung ausgelegt. Handlungsort ist die tatsächlich existierende irische Insel Arranmore (gälisch: Árainn Mhór), von der laut Verlagsinformationen die Vorfahren der Autorin stammten.
Während dem Leser schnell bekannt wird, dass Fionns Vater nicht mehr lebt und seine Mutter psychische Probleme hat, wird bis zum Ende des Buches nicht klar, welcher Natur diese genau sind. In mancher Hinsicht verstößt die Autorin (vermutlich bewusst) gegen Genre-typische Erwartungsmuster. So lernt der Protagonist beispielsweise bald nach seiner Ankunft ein etwa gleichaltriges Mädchen kennen und versteht sich recht gut mit diesem. Entgegen dem üblichen Schema entsteht daraus jedoch keine engere Freundschaft, und dieses Mädchen spielt in der weiteren Handlung lediglich eine Nebenrolle, in der es nur relativ selten in Erscheinung tritt. Auch das Ende fällt eher unerwartet aus.
Die Autorin (beziehungsweise die Übersetzerin) verwendet einen gut lesbaren Stil, der sowohl die jüngeren als auch erwachsene Leser ansprechen dürfte. Allerdings werden in der deutschsprachigen Ausgabe teilweise Begriffe verwendet, bei denen ich es für fraglich halte, ob diese Lesern in Fionns Alter geläufig sind.
Insgesamt gesehen macht diese Jugend-Urban-Fantasy – gerade auch wegen mancher atypischer Elemente – einen gelungenen Eindruck. Auf die wahrscheinlich zu erwartende Fortsetzung darf man gespannt sein.

Fazit:
Dieses gelungene irische Urban-Fantasy-Abenteuer mit einem jungen Protagonisten verzichtet auf die für Irland typischen Fantasy-Geschöpfe.

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Tommy Garcia – 2 – Die Maske des Pharaos

Micha Rau
Tommy Garcia – 2 – Die Maske des Pharaos

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r

Das Wunder der Mumienmaske

Klappentext:
Janines Mutter ist schwer erkrankt. In ihrer Verzweiflung wollen Tommy, Joe, Sanne und Janine zurück auf das verlassene Grundstück, um in der fantastischen Welt eine Wunschkugel zu holen. Doch so einfach wird es nicht. Das Haus ist verschwunden. Die unbekannten Herrscher haben sich ein weiteres Rätsel ausgedacht, das unter den Trümmern des Hauses verborgen liegt.
Doch dann reißt sie eine mysteriöse Tafel hinein in die Vergangenheit. Und diesmal wird es gefährlich. Sehr gefährlich. Es gibt kaum einmal Zeit zum Atem holen, denn es gilt, die Gefahren eines unheimlichen Labyrinths, des Tempels der Artemis, des Orakels am Schlangenbaum und der Pyramide von Sakkara zu lösen …

Rezension:
Mehrere Monate sind vergangen, seit Joe mit seinen Freunden in einem verlassenen Haus den Übergang in eine andere Welt entdeckte. Eines Tages taucht Janine völlig schockiert bei einem Treffen auf. Ihre Mutter ist schwerkrank, was diese und ihr Vater ihr bisher verschwiegen hatten. Weil eine langwierige Spezialbehandlung nur in Hamburg möglich ist, plant ihr Vater, ganz dorthin zu ziehen. Natürlich will Janine, dass ihre Mutter wieder gesund wird, doch will sie sich auch nicht von ihren Freunden trennen. Ob das Buch der Gaben oder ein anderes Artefakt helfen können, Janines Mutter auch ohne Krankenhausaufenthalt zu heilen? Die Freunde beschließen, einen erneuten Ausflug in die andere Welt zu unternehmen. Jedoch landen sie diesmal in einer ganz anderen Welt als beim letzten Mal.
Nach dem gelungenen Abenteuer der Freunde in „Das Buch der Gaben“ verwundert es nicht, dass es zu einer Fortsetzung kommt. Dem Autor gelingt es in dieser, seine Protagonisten in ein neues Parallelwelt-Abenteuer zu schicken, ohne die Geschehnisse aus Band 1 zu kopieren. Auch hier erzählt Joe die Geschichte wieder in der Ich-Perspektive. Da diesmal Janine im Mittelpunkt steht, ist die Reihenbenennung nach dem gemeinsamen Freund Tommy noch unverständlicher, als sie es schon in Band 1 war.
Micha Rau schafft es hier erneut, ein Urban-Fantasy-Abenteuer mit jugendlichen Protagonisten zu präsentieren, das auch erwachsene Leser in seinen Bann ziehen kann. Da übertrieben wirkende Elemente, wie ich sie beim Vorgänger kritisieren musste, diesmal fehlen, erscheint das neue Buch sogar noch stimmiger als das vorherige.

Fazit:
Dieses Jugend-Urban-Fantasy-Abenteuer kann auch ältere Leser fesseln.

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Tony Ballard – 1 – Die Höllenbrut

A. F. Morland
Tony Ballard – 1 – Die Höllenbrut

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Die Anfänge

Klappentext:
»Henker, walte deines Amtes!«, rief der Inquisitor mit kräftiger Stimme.
Dicht gedrängt standen die Dorfbewohner vor dem alten Holzkarren. Mit flammenden Augen und gespannten Zügen verfolgten sie die Handgriffe, die der Henker, der Anthony Ballard hieß, nun verrichtete. Alles, was laufen konnte, war gekommen, um die sieben Hexen hängen zu sehen. Sieben Hexen! Junge Mädchen. Eines so bildhübsch wie das andere.
Und doch hatte man sie der Hexerei überführt. Unzucht mit dem Teufel hatten sie getrieben. Die Nachbarn hatten sie auf glühenden Besen durch das Dorf reiten sehen. Beim Hexensabbat hatten sie die schrecklichsten Dinge getan.
Nun sollten sie für allen Frevel, für alles, was sie getrieben hatten, bestraft werden. Kaum einer der Dorfbewohner hatte Mitleid mit ihnen, denn man wusste, dass diese Mädchen nur nach außen hin schön waren. Innerlich waren sie verkommen, böse. Wahre Bestien waren sie, die den Leuten Angst gemacht, Unheil über sie gebracht und Krankheit und Tod verbreitet hatten.
Damit sollte es nun ein für alle Mal vorbei sein. Die Hexen sollten hängen.
Am Galgenbaum.

Rezension:
1674. In einem kleinen englischen Dorf werden 7 Hexen zum Tode verurteilt. Der Henker, Anthony Ballard, richtet sie durch Erhängen am Galgenbaum. Doch alle 100 Jahre kehren sie wieder und töten Einheimische auf schreckliche Weise. Unter den Opfern ist immer ein Ballard, Nachfahr ihres Henkers. 1974. In diesen aufgeklärten Zeiten glauben nur noch wenige Einwohner des Dorfes an die alte Legende. Als allerdings schon wieder mysteriöse Sachen passieren, findet sich Polizeiinspektor Tony Ballard an vorderster Front. Schnell muss er begreifen, dass die übernatürliche Bedrohung real ist – und er als letzter Ballard das Hauptziel der untoten Hexen ist.
In der Vergangenheit habe ich hier schon mehrere Bände der ursprünglich ab 1974 als Heftromane erschienenen und in den letzten Jahren in eBook-Form wieder aufgelegten Grusel-Reihe rezensiert und kommentiert. In allen diesen war der Titelheld schon ein erfahrener Jäger übersinnlicher Bedrohungen. Um so interessanter war es, als mir kürzlich Band 1 der
Reihe in die Hände beziehungsweise auf den Reader fiel. Der spätere Dämonenjäger ist hier noch ein junger Polizeiinspektor, der keine Ahnung von Hexen und ähnlichen Bedrohungen hat.
Wenn man bedenkt, dass ich später erscheinende Bände (beispielsweise Band 81) durchaus kritisch einschätzte, verwundert das gute Niveau dieses ‚Gründungsbandes‘ der Reihe positiv. „Die Höllenbrut“ entspricht durchaus besserem Heftroman-Niveau, ist zwar keine literarische Offenbarung, bietet jedoch eine gelungene, kurzweilige Unterhaltung für Freunde des Grusel-Genres. Wenn man dem Eintrag der Wikipedia vertrauen darf, verbirgt sich unter dem Pseudonym A. F. Morland durchgängig der österreichische Schriftsteller Friedrich Tenkrat. Deshalb verwundern solche negativen Ausrutscher wie der oben genannte Band 81 um so mehr, bewies der Autor doch schon zum Start der Reihe, dass er es (deutlich) besser kann.

Fazit:
Der Auftakt dieser klassischen Grusel-Reihe überrascht durch sein relativ hohes Niveau.

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Magora – 1 – Die Galerie der Wunder

Marc Remus
Magora – 1 – Die Galerie der Wunder

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Gindarblut

Klappentext:
Eine Reise in eine Welt voller Malerei und Magie!
Die Serie des deutschen Schriftstellers Marc Remus wurde in den USA mehrfach ausgezeichnet und gewann unter anderen den Readers‘ Favorite, IPPY und Moonbeam Children’s Book Award.
Die elfjährige Holly entdeckt in der Hinterlassenschaft ihres verstorbenen Großvaters einen seltsamen Pinsel und eine Leinwand auf der eine Fantasiewelt abgebildet ist. Sie fällt in das Gemälde hinein und findet sich im märchenhaften Land Magora wieder, wo alles aus Farbe besteht.
An der Akademie der Künste, Cliffony, lernt sie Kunst und Magie zu vereinen, aber ihr sorgloses Leben wird schon bald von dunklen Ereignissen überschattet.
Wertvolle Gemälde wurden aus der Galerie der Wunder gestohlen. Auf der Suche nach dem Dieb trifft sie auf die Unvollendeten, monströse Wesen, die erschaffen werden wenn ein Gemälde nicht beendet wurde. Wie Vampire lechzen sie nach Blut, denn nur dieses kann ihre Körper vollenden. Und Hollys Blut ist besonders wertvoll für sie.

Rezension:
Holly OʼFlanigan lebe bei entfernten Verwanden als ‚Kind 2. Klasse‘. Ihre Eltern sind tot, und ihrem einzigen lebenden näheren Angehörigen, ihrem Opa, wurde sie von den Behörden entzogen, weil er ‚eigenartig‘ ist. Er malt magische Bilder, wie er behauptet. Außerdem ist er überzeugt davon, dass in Holly auch ein großes Zeichentalent schlummert – woran allerdings weder ihre Lehrer noch sie selbst glauben. Als Hollys Opa bei einem Brand stirbt, fühlt sie sich ganz allein. Kurz darauf erhält sie jedoch ein seltsames Paket mit noch seltsamerem Inhalt. Dieser ‚entführt‘ sie und ein paar ihrer Freunde in eine ganz und gar magische Welt, die von ihrem Großvater gemalt wurde. An der Akademie der Künste lernen sie in Zukunft Pinselzauberei. Doch in Holly schlummert wirklich ein Geheimnis, dass sie schnell zum Zielobjekt eines gefährlichen Gegenspielers macht.
Ein 11-jähriges Waisenkind, dass bei Verwandten geduldet, aber nicht geliebt wird und plötzlich und unerwartet an ein magisches Internat verschlagen wird – irgendwie kommt mir das bekannt vor. Wieso erscheint vor meinem geistigen Auge gerade eine blitzförmige Narbe? Gut, um ehrlich zu sein, enden damit die Parallelen zu einem gewissen Harry Potter auch schon weitgehend. In Hollys neuer Welt wird mit dem Pinsel statt einem Zauberstab Magie gewirkt. Und dazu braucht es nicht mal Farbe. Allerdings muss man auch sagen, dass sich Marc Remusʼ magische Welt nicht mit Hogwarts messen kann. Womit diese Messlatte natürlich auch verdammt hoch liegt. Hollys Schule sowie das Beziehungsgeflecht zu den Mitschülern und Lehrern erreichen nicht die Komplexität von JKRs Welt, die dem Autor mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit als Vorbild diente.
Wenn man diese Vergleiche zur Seite legt und sich den Einstieg in die „Magora“-Reihe für sich betrachtet, hat man ein durchaus lesbares Urban-Fantasy-Jugend-Abenteuer vor sich, das seine Leser in seinen Bann ziehen kann. Elemente wie die ‚Unvollendeten‘ stellen interessante und eigenständige Ideen dar, die mir in der Fantasy-Literatur neu sind. Verbunden mit dem angenehm lesbaren Stil, der sowohl für Leser in Hollys Alter als auch ältere Fantasy-Fans passt, ergibt das eine neue Reihe, die es sich im Auge zu behalten lohnen dürfte.

Fazit:
Dieser Start in ein neues, in einer Urban-Fantasy-Welt angesiedeltes Jugend-Abenteuer bietet neben Bekanntem auch neue, eigenständige Ideen.

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Im Zeichen des Lotus – 22 – Beste Freunde

Valerie Loe
Im Zeichen des Lotus – 22 – Beste Freunde

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r

Ein medizinischer Notfall

Klappentext:
Jede Nacht, ungesehen, unbemerkt von den Menschen, wird ein Krieg gefochten. Seit mehr als tausend Jahren treffen sich in den Schatten zwei Mächte, Chaos und Ruhe, Feuer und Eis, die ihre Schlachten schlagen bis zum Ende aller Zeit.
Eine Nachricht, die nichts Gutes bedeuten kann, eine Seherin, die ihren Tod will, und ein Gott des Feuers, der mit ihr spielt – sie alle zwingen Penelope dazu, schnell zu handeln. Sie begibt sich auf die Suche nach der Frau, die Seans Angriff überlebte, will sie retten. Doch jede Rettung kommt zu spät. Stattdessen entbrennt ein Kampf, der sie, die Silver und ganz Cork in Gefahr bringt.
Und dennoch hält sie an der Hoffnung fest, ihren besten Freund doch noch aus den Fängen Berylls befreien zu können.

Rezension:
Der Konflikt zwischen Nell und Alessa spitzt sich zu. Als Nell jedoch im Traum eine Botschaft Berylls erhält und diese sich mit einer (angeblichen?) Vision Alessas deckt, bricht sie auf, um die Frau im Krankenhaus zu besuchen, mit der Sean sie erpresst. Die anderen Silver erfahren zu spät davon. Bei ihrem Eintreffen ist das ganze Krankenhaus schon in der Hand der Nim.
Während Valerie Loe in den Bänden ihrer Urban-Fantasy-Reihe „Im Zeichen des Lotus“ normalerweise zwischen unterschiedlichen Handlungssträngen wechselt, gibt es diesmal nur einen einzigen. Auch wenn die Erzählperspektive sich dabei zwischen Nell, den anderen Silver und der menschlichen Polizei abwechselt, konzentriert sich das Geschehen immer auf die Vorgänge im Krankenhaus, wo sich die Aktivitäten aller beteiligten Parteien bündeln. Das lässt nur den Schluss zu, dass es im folgenden Band 23 wahrscheinlich zu einem spektakulären Showdown kommen wird. Leser dieser Reihe wissen aber natürlich, dass die laufende Staffel erst mit Band 24 endet. Wie ist das vereinbar? Ich kann nur vermuten, dass sich der große Kampf entweder über beide Bände erstrecken wird oder sich die Handlung des kommenden Bandes auf etwas gänzlich anderes konzentriert und der Cliffhanger erst im übernächsten aufgelöst wird. Spannung pur.

Fazit:
Ein großer Kampf steht bevor. Wann wird er kommen? Diese Urban-Fantasy-Reihe macht süchtig.

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Die andere Seite der Realität

A.P. Glonn
Die andere Seite der Realität

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Jagd auf den Dunklen Wandler

Klappentext:
London 1888. Als Inspector Seth Aspen in Whitechapel über eine Frauenleiche stolpert, ist das erst der Auftakt einer ungeheuren Mordserie, welche ganz London erschüttert. Der Mörder scheint ein nicht fassbares Phantom, von der Presse bald als Jack the Ripper betitelt. Um ihn zu stellen, verfolgt Aspen den Täter quer über den Atlantik, durch die USA und Kanada und darüber hinaus zur anderen Seite der Realität … nach Innes, einer Welt, aus welcher der Ripper seine Macht schöpft. Obwohl selbst als Fremdling verfolgt, bleibt ihm Aspen auf den Fersen; mit nur einem Ziel: Den Ripper zu finden koste es, was es wolle.

Rezension:
Als Inspector Seth Aspen von Scotland Yard eine übel zugerichtete Frauenleiche findet, ist er selbst als erfahrener Polizeimitarbeiter schockiert. Doch diese Leiche soll nicht die einzige bleiben. Seine Vorgesetzten versetzen Aspen deshalb nach Whitechapel, wo anscheinend ein irrer Mörder umgeht, der bald einen Namen bekommt: Jack the Ripper. Die Polizei tritt auf der Stelle. Jeden Verdächtigen muss sie wieder laufen lassen, weil er sich entweder als unschuldig erweist oder man ihm zumindest keine Schuld nachweisen kann. Als ein Mann, von dessen Schuld Aspen überzeugt ist, ein Schiff nach Amerika besteigt, nimmt er mit der inoffiziellen Erlaubnis seines Vorgesetzten die Verfolgung auf. In New York ist die Jagd jedoch noch nicht beendet, denn Jack the Ripper flieht weiter nach Kanada und von dort sogar in eine andere Welt. Aber Aspen verfolgt ihn sogar dorthin.
A. P. Glonns Buch teilt sich in 2 sehr unterschiedliche Teile. Während sich der 1. als historischer Krimi im viktorianischen London präsentiert, kommt der 2. (umfangreichere) als Fantasy-Abenteuer in einer mittelalterlich wirkenden, magischen Parallelwelt daher. Der Protagonist, ein im Waisenhaus aufgewachsener, noch relativ junger Police Inspector, nimmt seinen Job sehr ernst. Dass der Fall der bestialischen Morde nicht aufgeklärt werden kann, geht ihm deshalb persönlich nah, weshalb er weit mehr Arbeit in die Ermittlungen investiert, als es seine Pflicht wäre. Als ihn die Verfolgung des Verdächtigen sogar in eine magische Welt führt, deren Moralvorstellungen sich erheblich von denen des viktorianischen England unterscheiden, gibt er deshalb nicht auf, auch wenn er hier als einziges nicht-magische Lebewesen zum selbst gejagten Außenseiter wird, der gegen den mächtigen Täter eigentlich sowieso keine Chance hat.
Diese Aufteilung der Handlung in verschiedene Genres wirkt beim Lesen zuerst etwas verwirrend. Das einzige verbindende Element ist das Duo aus Prota- und Antagonisten. Ansonsten hat man das Gefühl, es mit unterschiedlichen Büchern zu tun zu haben, wobei sich beide in jeweiligen Genre als interessante, gut lesbare Geschichten erweisen. Diese Idee kann man vielleicht passend als experimentell bezeichnen – ein Experiment, dass ich als durchaus gelungen einschätze. Allerdings schränkt sich die Leserschaft dadurch auf die Schnittmenge ein, die sowohl Fantasy als auch historische Kriminalromane mag. Angehörigen dieser Schnittmenge kann ich dieses Buch allerdings empfehlen.

Fazit:
Zuerst historischer Krimi, dann Fantasy-Abenteuer – die unterschiedlichen Teile ergeben ein interessantes Ganzes.

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Verflixt und zugebissen – 3 – Entführungen sind reine Nervensache: Bei Risiken und Nebenwirkungen schlagen Sie Ihren Vampir oder Apotheker

Allyson Snow
Verflixt und zugebissen – 3 – Entführungen sind reine Nervensache: Bei Risiken und Nebenwirkungen schlagen Sie Ihren Vampir oder Apotheker

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r

Vom Täter zum Opfer

Klappentext:
Pauline soll Gaylord helfen, sich von einem Vampir in einen Menschen zu verwandeln. Wer ahnt denn, dass man die Pest mit der Cholera bekämpfen muss?
Eine halbe Stunde – mehr braucht Pauline nicht, um Gaylord klarzumachen, dass er ihre Entführung bereuen wird. Nur das Flüchten, das muss sie noch üben. Denn Gaylord kommt jedem ihrer kreativen Fluchtpläne zuvor. Als plötzlich seine Verlobte vor der Tür steht, wendet sich das Blatt und Pauline fasst einen Entschluss. Sie will ihrem Entführer das vampirische Leben endgültig zur Hölle machen. Plötzlich muss Gaylord nicht nur Pauline an der Flucht hindern, sondern auch noch dafür sorgen, dass seine Verlobte nichts von seinen Machenschaften oder gar seiner einseitigen Ernährungsweise erfährt.
Zu allem Überfluss fahren seine Gefühle plötzlich Achterbahn. Soll er dem Verlangen nachgeben, Pauline zu erwürgen, oder ihr Blut und ihre Lippen kosten? Denn Pauline ist die verführerischste Praline, die ihm jemals untergekommen ist.
„Hätte ich doch lieber die Tochter Satans entführt. Die würde mir wenigsten nur den Dreizack ihres Vaters in den Hintern rammen.“

Rezension:
Gaylord wollte Priester werden, doch dann wurde er gegen seinen Willen zum Vampir gemacht. Damit war seine geplante Karriere in der Kirche natürlich beendet. Seitdem sind Jahrhunderte vergangen – Jahrhundert, in denen Gaylord auf der Suche war, einen Weg zu finden, wieder Mensch zu werden. Endlich scheint eine Lösung in Sichtweite zu sein. Pauline, die Tochter seines Chefs Jason, ist eine der sehr seltenen Halbvampirinnen. Die Analyse ihres Blutes könnte im Zusammenwirken mit einem Hexenzauber eine Möglichkeit bieten, seine Vampirverwandlung umzukehren. Dass Jason ihn als Leibwächter seiner Tochter engagiert, bietet die benötigte Gelegenheit. Gaylord entführt Pauline kurzerhand. Nur hat er sich das leichter vorgestellt. In Filmen sind Entführungsopfer – speziell weibliche – immer verängstigt und gehorsam. Pauline wird dieser Erwartungshaltung aber nicht im geringsten gerecht. Schnell fragt sich, wer hier wen unter Kontrolle hat. Als auch noch Gaylords menschliche Freundin auftaucht, die von der Entführung natürlich nichts merken darf, erreicht das Chaos seine nächste Stufe. Perfekt wird dieses, als dann noch Vampirjäger auftauchen. Und Paulines Vater, seines Zeichens vampirischer Mafiapate, ist dem Entführer seiner Tochter natürlich auch auf den Fersen. Ob Gaylord unter diesen Umständen sein Ziel, wieder zum Menschen zu werden, jemals erreichen kann?
Mit diesem 3. Band von Allyson Snows humorvoller Vampir-Urban-Fantasy-Reihe „Verflixt und zugebissen“ ist der Anarcho-Humor, der schon Band 1 auszeichnete und in Band 2 leider etwas kürzer kam, wieder zurück. Es dauert nicht lange, bis wohl jeder Leser den Entführer bemitleidet. Vorausgesetzt, er findet zwischen den Lachanfällen Zeit für das Mitleid, was durchaus schwerfallen könnte. Im Finale gibt es dann sogar ein Wiedersehen mit den aus den vorherigen Bänden bekannten Charakteren, einschließlich der Pfannen schwingenden Linett, die auch ihre Lieblingswaffe mitbringt. Damit verbindet dieser Band den genialen Humor des einen mit der logikfehlerfreien Handlung des anderen Vorgängers.
Es gibt wohl nur sehr wenig Literatur über die allseits beliebten Blutsauger, die in diesem Maße begeistern kann wie diese Reihe. Etwas wirklich Vergleichbares habe ich bisher nicht gelesen. Stil und Humor der Autorin dürften nur schwer zu überbieten sein.

Fazit:
Bei überstrapaziertem Zwerchfell stets an den Untertitel denken: „Bei Risiken und Nebenwirkungen schlagen Sie Ihren Vampir oder Apotheker“.

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„Lord Breakinghams Geheimnis“, der von Rezensenten gelobte Jugendroman um einen Jungen, der unerwartet auf ein Internat gehen muss und Schockierendes über seine eigene Herkunft erfährt, ist in einer überarbeiteten Neuauflage erschienen. Ein Entwicklungsroman über den Wert der Freundschaft.
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://lordbreakingham.wordpress.com/
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Das Erbe der Macht – 15 – Schattendieb

Andreas Suchanek
Das Erbe der Macht – 15 – Schattendieb

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Die Zarewna

Klappentext:
Nur noch wenige Stunden, dann ist Alex‘ Schicksal besiegelt. Die Freunde setzen alles daran, den Zauber zu neutralisieren und seine Erinnerungen wiederherzustellen. Doch die Lösung liegt verborgen in tiefster Vergangenheit. In einer Zeit des Umbruchs, der zerstörten Schicksale und der Gewalt treffen sie auf einen schrecklichen Feind.
Unterdessen erhalten Chloe, Eliot und Crowley einen Auftrag von Ellis. Gemeinsam sollen sie ein Splitterreich aufsuchen und etwas Wichtiges bergen.
Das Erbe der Macht …
… Gewinner des Lovelybooks Lesepreis 2018!
… Gewinner des Skoutz-Award 2018!
… Silber- und Bronze-Gewinner beim Lovelybooks Lesepreis 2017!
… Platz 3 als Buchliebling 2016 bei „Was liest du?“!
… Nominiert für den Deutschen Phantastik Preis 2017 in „Beste Serie“!

Rezension:
Bei Alex steht das Aurafeuer kurz bevor. Um ihn zu retten, müssen seine Freunde innerhalb kürzester Zeit etwas Blut von Kevins Großmutter besorgen und in Erfahrung bringen, wie der Vergessenszauber, den Johanna auf Alex angewandt hat, funktioniert. Die einzige Chance sehen die Freunde in einer Zeitreise ins Jahr 1918. Währenddessen sollen Chloe und Eliot im Auftrag Ellisʼ/Brans verhindern, dass Johanna eine wichtige Information erhält.
Erfahrene Leser dieser Urban-Fantasy-Reihe dürfte es kaum wundern, dass Andreas Suchanek auch im neuen Band durchgängig auf Action setzt. Eine Zeitreise einerseits sowie eine Expedition in ein unbekanntes Splitterreich andererseits sorgen dafür, dass es in beiden Handlungssträngen dieses Bandes für keine einzige Seite langweilig wird. Speziell die Bemühungen um Alexʼ Rettung sorgt für turbulente Szenen, in denen Zarentochter Anastasia eine überraschende Rolle spielt.
Wie gewohnt bleiben auch am Ende dieses Bandes viele Fragen offen und lassen den Leser sehnsüchtig auf die (hoffentlich baldige) Fortsetzung warten. Die im Klappentext ‚diskret‘ erwähnten Auszeichnungen, die diese Reihe bereits erhalten hat, sind definitiv kein Zufall, hebt sie sich doch deutlich von vergleichbaren aktuellen (Urban-)Fantasy-Reihen ab. In Spannungsaufbau und -aufrechterhaltung ist der Autor ein absoluter Meister.

Fazit:
Auch diesem Band kann man wieder eine unbedingte Leseempfehlung ausstellen. Neueinsteiger sollten allerdings unbedingt mit Band 1 starten.

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