Im Zeichen des Lotus – 6 – Wenn Erinnerungen brennen

Valerie Loe
Im Zeichen des Lotus – 6 – Wenn Erinnerungen brennen

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Im Kerker

Klappentext:
Jede Nacht, ungesehen, unbemerkt von den Menschen, wird ein Krieg gefochten. Seit mehr als tausend Jahren treffen sich in den Schatten zwei Mächte, Chaos und Ruhe, Feuer und Eis, die ihre Schlachten schlagen bis zum Ende aller Zeit.
Sie ist vor der Kälte geflohen, aber der Schnee kommt näher, legt sich um sie, zieht die Schlinge um ihren Hals enger.
Penelope kann nicht weiter laufen. Sie wusste seit der ersten Begegnung, dass sie den Schatten wieder begegnen würde.
Der Moment der Konfrontation ist gekommen. Der Ausgang ungewiss.

Rezension:
Penelope hat genug vom Weglaufen. Sie beschließt, das wohl unvermeidliche Gespräch mit den Solani zu suchen. Doch die kommen ihr zuvor und erwarten sie schon in ihrem Haus. Werden beide Seiten jetzt endlich die schon so lange gesuchten Antworten erhalten?
Das Finale der 1. Staffel dieser Urban-Fantasy-Reihe ist erreicht. Wie schon gewohnt schlie0t die Handlung unmittelbar an das Ende des vorhergehenden Bandes an. Doch wie viel wird Valerie Loe preisgeben? Gewohnheitsleser der Reihe fiebern schließlich – genau wie die Heldin selbst – schon lange darauf, endlich etwas über Penelopes Hintergründe zu erfahren. Dass nicht alle Fragen beantwortet werden, ist wohl schon von vornherein klar, denn die Reise soll schließlich noch fortgesetzt werden.
Rückblickend kann nach Ende der Staffel gesagt werden, dass es der Autorin zweifellos gelungen ist, damit eine eigenständige, spannende Urban-Fantasy-Welt aufzubauen. Zusammen mit der Hauptprotagonistin hofft der Leser von Band zu Band, endlich mehr Informationen über diese zu erhalten. Doch auch die anderen beteiligten Parteien sind nicht uninteressant, wobei man speziell über die Hauptgegner, die Nim, noch über sehr wenig Hintergrundwissen verfügt. Alles in allem wohl Grund genug, der Geschichte auch in der kommenden 2. Staffel treu zu bleiben.
Der einzige wirkliche Kritikpunkt liegt die gesamte Staffel über darin, dass es relativ viele Flüchtigkeitsfehler bis ins veröffentlichte Buch geschafft haben. Hier wäre für den weiteren Verlauf auf Besserung zu hoffen.

Fazit:
Der Höhe- und Endpunkt der 1. Staffel. Leider schaffen es ziemlich viele offene Fragen bis in die nächste.

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Im Zeichen des Lotus – 5 – Fieberträume und Wahrsagungen

Valerie Loe
Im Zeichen des Lotus – 5 – Fieberträume und Wahrsagungen

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Aufräumarbeiten

Klappentext:
Jede Nacht, ungesehen, unbemerkt von den Menschen, wird ein Krieg gefochten. Seit mehr als tausend Jahren treffen sich in den Schatten zwei Mächte, Chaos und Ruhe, Feuer und Eis, die ihre Schlachten schlagen bis zum Ende aller Zeit.
Die Realität verschwimmt, ist zwischen Träumen und Wahrsagungen verloren gegangen.
Visionen zeigen glühende Augen, die nach Macht gieren.
Runen sprechen von einer Gefahr, die die Solani vernichten könnte.
Penelopes Körper glüht. Die Risse ziehen sich unter ihrer Haut. Bedecken sie vollständig, greifen ihren Geist an.
Nicht einmal zu Hause ist sie mehr sicher.

Rezension:
Beim Kampf am Ende des 4. Bandes hat sich Penelope völlig verausgabt. Sie hat viel zu viel Nim-Energie in sich aufgenommen, was ihr nicht bekommt. Gleichzeitig befürchtet sie, Oz könnte sie an die anderen Solani verraten. Obwohl diese jedoch herausgefunden haben, dass die unbekannte Kämpferin ihn rettete, weigert er sich, mehr zu erzählen. Beide Seiten treten mehr oder weniger auf der Stelle.
Nachdem der vorhergehende Band „Die ungleichen Zwei“ den bisherigen Höhepunkt der Reihe darstellte, lässt es Valerie Loe in diesem eher gemächlich zugehen. Penelope leckt ihre Wunden, die Solani kommen weder bei ihrer Suche nach der ihnen unbekannten Kämpferin noch bei der Entzifferung der Runen aus dem Nim-Haus weiter. Natürlich könnte man das auch als die Ruhe vor dem Staffelfinale bezeichnen. Erst ganz am Ende des Bandes deuten sich dramatische Entwicklungen an – und der Leser bekommt erstmals das „Zeichen des Lotus“ präsentiert.

Fazit:
Dieser eher ruhige und relativ handlungsarme Band dürfte der Ruhepol vor dem (wahrscheinlich) dramatischen Staffelfinale sein.

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Im Zeichen des Lotus – 4 – Die ungleichen Zwei

Valerie Loe
Im Zeichen des Lotus – 4 – Die ungleichen Zwei

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Die Geschichte des Lügners

Klappentext:
Jede Nacht, ungesehen, unbemerkt von den Menschen, wird ein Krieg gefochten. Seit mehr als tausend Jahren treffen sich in den Schatten zwei Mächte, Chaos und Ruhe, Feuer und Eis, die ihre Schlachten schlagen bis zum Ende aller Zeit.
Penelope musste nicht lange überlegen, als sie Oz auf der Straße fand. Sie nahm ihn mit nach Hause, gewillt ihn zu pflegen, bis es ihm besser ginge, bis er gehen konnte.
Vielleicht erhält sie nun Antworten auf ihre Fragen.
Vielleicht hat sie sich aber auch ihren Untergang in ihr Haus geladen.
Ihr neues Leben ist zerbrechlich. So einfach zu stören.

Rezension:
Nach einem Kampf gegen zahlenmäßig überlegene Nim ist der Solani Oz verletzt und erschöpft. Penelope nimmt den Bewusstlosen mit zu sich und pflegt ihn gesund. Endlich erfährt sie etwas über die Hintergründe der Solani und Nim – wenn auch nur in sagenhafter Form. Ozʼ Mitkämpfer machen sich unterdessen Sorgen um ihn und starten eine groß angelegte Suche.
Im mittlerweile 4. Band der Reihe gewährt Valerie Loe ihren Lesern erstmals etwas weitergehende Einblicke in das Geheimnis der magischen Wesen. Auch wenn die Hauptprotagonistin weiterhin nichts über ihre eigenen Hintergründe erfährt, gewinnt sie – und mit ihr der Leser – endlich ein paar grundlegende Informationen über den Kampf, in dem sie mittendrin steckt. Doch leider sind selbst diese stark Legenden-behaftet und nicht zwangsläufig korrekt. Auch die einzelnen Solani lernt der Leser jetzt etwas näher kennen und damit verstehen. Durch die damit zunehmende Komplexität des Geschehens wird die Story noch interessanter, als sie es bisher bereits war.
Was bisher noch völlig im Dunkel liegt, ist allerdings der Titel der Reihe, denn ein ‚Zeichen des Lotus‘ trat bisher noch gar nicht in Erscheinung.

Fazit:
Im bisher besten Band der Reihe liegt der Schwerpunkt weniger auf neuen Kämpfen als vielmehr auf Hintergrundinfos.

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Im Zeichen des Lotus – 3 – Erkauftes Leben

Valerie Loe
Im Zeichen des Lotus – 3 – Erkauftes Leben

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Penelopes neues Leben

Klappentext:
Jede Nacht, ungesehen, unbemerkt von den Menschen, wird ein Krieg gefochten. Seit mehr als tausend Jahren treffen sich in den Schatten zwei Mächte, Chaos und Ruhe, Feuer und Eis, die ihre Schlachten schlagen bis zum Ende aller Zeit.
Während in der Dunkelheit der Tod auf Penelope lauert, sehnt sie sich nach einem Leben. Ein Leben, das am Tag stattfindet, mit dem sie neue Erinnerungen sammeln kann, um dem Namen, den sie trägt, Bedeutung zu geben.
Aber gleichzeitig rüsten die Silver sich für einen Kampf, nicht gegen die Nim, sondern gegen eine junge Frau mit dunklem Haar, die den Geruch nach Maiglöckchen an sich trägt und einmal zu oft ihren Weg gekreuzt hat.

Rezension:
Penelope wurde vom König der Solani gestellt, doch nach einem gemeinsamen Kampf gegen Nim lässt dieser sie laufen. Den andren Solani-Kämpfern gefällt das gar nicht, und sie lassen ihrem König von ihrem Unmut wissen. Penelope hat indes einen Mann kennengelernt und beginnt, sich ein halbwegs normales Leben einzurichten. Bei einem Kampf gegen Nim kommt es jedoch zu einem erneuten Zusammentreffen mit den Solani.
Auch dieser Band der „Im Zeichen des Lotus“-Reihe schließt wieder nahtlos an seinen Vorgänger „Jäger und Gejagte“ an. Diesmal legt Valerie Loe jedoch mehr Wert auf dem Kennenlernen der Charaktere als auf weitere Kampfhandlungen. Penelope muss sich ein ‚normales‘ Leben aufbauen, wozu auch neue zwischenmenschliche Beziehungen gehören. Auch die einzelnen Mitglieder der Solani-Kampfgemeinschaft namens „Silver“ lernt der Leser jetzt näher kennen. Diese unterscheiden sich charakterlich erheblich stärker, als es bisher den Anschein hatte. So findet der Leser immer besser in diese Welt hinein. Lediglich Penelopes Natur und Vergangenheit bleiben weiterhin rätselhaft.

Fazit:
Mit diesem Band gewinnt die spannende und interessante Urban-Fantasy-Reihe „Im Zeichen des Lotus“ zunehmend an Tiefe.

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Im Zeichen des Lotus – 2 – Jäger und Gejagte

Valerie Loe
Im Zeichen des Lotus – 2 – Jäger und Gejagte

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Freund oder Feind?

Klappentext:
Jede Nacht, ungesehen, unbemerkt von den Menschen, wird ein Krieg gefochten. Seit mehr als tausend Jahren treffen sich in den Schatten zwei Mächte, Chaos und Ruhe, Feuer und Eis, die ihre Schlachten schlagen bis zum Ende aller Zeit.
Sie dachte, nur die Wesen mit den rot glühenden Augen würden in der Nacht lauern.
Sie dachte, sie wäre bereit, eine Jägerin in der Dunkelheit.
Sie dachte, sie kenne ihre Aufgabe.
Doch sie hat sich geirrt.

Rezension:
Obwohl sie eigentlich unabhängig voneinander Nim jagen wollten, kam es zum Kampf zwischen Penelope und einem Team der Solani. Penelope macht sich schwere Vorwürfe, einen der Solani-Kämpfer schwer verletzt zu haben. Doch obwohl schnell klar ist, dass der Verletzte überleben wird, erklären die Solani den unbekannten Kämpfer – Penelope – zu ihrem neuen Erzfeind.
Band 2 der „Im Zeichen des Lotus“-Reihe schließt unmittelbar an das Ende des Vorgängers „Erwachen“ an und führt die Handlung nahtlos weiter. Dabei gelingt es der Autorin, die Spannung gleich an mehreren Fronten aufrecht zu halten. Wird es zu einem erneuten Aufeinandertreffen Penelopes mit den Solani kommen? Kann Penelope zumindest einen Teil der Rätsel um ihre Vergangenheit lösen? Werden die Nim zurückschlagen? Da hilft nur, schnell weiterzulesen. Aber zum Glück sind die kommenden Bände ja schon verfügbar.
Der Stil Valerie Loes kann weiterhin überzeugen. Aufmerksamen Lesern wird auffallen, dass die Autorin Österreicherin ist, was an der Verwendung typischer Austriazismen wie „Bankomat“ und „Kassa“ feststellbar ist. Leider ist der Text jedoch nicht frei von Flüchtigkeitsfehlern.

Fazit:
Die Urban-Fantasy-Reihe geht Action-geladen in die nächste Runde.

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Im Zeichen des Lotus – 1 – Erwachen

Valerie Loe
Im Zeichen des Lotus – 1 – Erwachen

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Wer bin ich?

Klappentext:
Jede Nacht, ungesehen, unbemerkt von den Menschen, wird ein Krieg gefochten. Seit mehr als tausend Jahren treffen sich in den Schatten zwei Mächte, Chaos und Ruhe, Feuer und Eis, die ihre Schlachten schlagen bis zum Ende aller Zeit.
Penelope erwacht ohne Erinnerungen. Alles, was sie will, ist ihr Leben zurück zu bekommen, doch bevor sie zur Ruhe kommen, bevor sie auch nur einen klaren Gedanken fassen kann, trifft sie eine unüberlegte Entscheidung und damit nimmt alles seinen unweigerlichen Lauf.
Die Mächte in den Schatten sind auf sie aufmerksam geworden.
Damit beginnt die Jagd.

Rezension:
Penelope erwacht in einem Wald. Außer ihrem Namen weiß sie eigentlich nichts. Sie weiß nicht, wer sie ist, wie sie in den Wald kam, wie ihr Leben bisher war. Sie weiß nur, dass sie dort wegmuss. Erst an einem Wegweiser stellt sie fest, dass sie in Irland ist, denn die Ortsnamen kann sie komischerweise einordnen. Und als sie auf eigenartige Männer trifft, weiß sie auch plötzlich, dass das Nim sind – und sie jeden Nim töten muss.
Mit „Im Zeichen des Lotus“ bringt Valerie Loe eine neue Urban-Fantasy-Fortsetzungsgeschichte an den Start. Die relativ kurzen Folgen gehen handlungsmäßig übergangslos ineinander über. Außer Penelope, die bis zum Ende dieses Bandes nicht in Erfahrung bringen kann, wer oder was sie eigentlich ist, und den finsteren und gefährlichen Nim spielen auch noch die Solani eine Rolle. Auch diese sehr langlebigen Wesen verfolgen die Nim. Doch obwohl Penelope und die Solani eigentlich das gleiche Ziel haben, kommt es zwischen den beiden Parteien zu Misstrauen.
Was die Autorin hier präsentiert, hat durchaus das Potential zu einem interessanten Fantasy-Abenteuer. Da auch der Schreibstil gefallen kann, sollte man die weitere Entwicklung der Geschichte im Auge behalten.

Fazit:
Ein Auftakt zu einer Urban-Fantasy-Abenteuer-Reihe, der Lust auf das Kommende macht.

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Flügelschmerzen

Nadin Hardwiger
Flügelschmerzen

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Von allen Flügeln verlassen

Klappentext:
Eine kurze Liebesgeschichte mit unsicherem Ausgang
In wenigen Stunden wird Belana Davids Frau sein.
In wenigen Stunden ist sie keine Fee mehr.
In wenigen Stunden wird sich zeigen, ob sie bereit ist, alles für ihre Sehnsucht zu geben.

Rezension:
Um einen Menschen-Mann zu heiraten ist Belana bereit, auf ihre Feenkräfte zu verzichten. Wird sich der Verzicht für sie wirklich lohnen?
In dieser wirklich kurzen Kurzgeschichte (die eigentliche Handlung umfasst nur etwa 6 eBook-Seiten) geht Nadin Hardwiger der Frage nach, ob es sich lohnt, für seine Liebe auf vieles zu verzichten. Und wie fühlt es sich für eine Fee an, wenn ihre Flügel ‚abfallen‘? Während die philosophische Betrachtung jedoch durchaus interessant ist, kommt das Ende nach meinem Geschmack doch etwas (zu) düster daher. Trotzdem lohnt dieser neue Blickwinkel auf das Thema „Fee“ sicher.

Fazit:
Diese Fantasy-Kurzgeschichte bietet neue Aspekte zu Feen, ist für Freunde von Happyends jedoch nicht zu empfehlen.

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Die gewundene Treppe

Susann Anders
Die gewundene Treppe

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Der andere Dom

Klappentext:
Als Johanna abends durch den düsteren Dom wandelt, hört sie hinter einem Seitenaltar die wimmernden Hilferufe eines Kindes. Im Alleingang macht sie sich auf die Suche, kann aber niemanden finden. Und dann taucht auch noch ein Fremder auf, der sie über eine geheime Treppe hinab in die Tiefen des Doms führen will.
Johanna ist fest entschlossen, das Kind um jeden Preis zu finden und zu retten. Was sie letztendlich entdeckt übersteigt alle ihre Erwartungen …

Rezension:
Die Mutter gestorben, vom Freund verlassen – Johannas Leben liegt in Scherben. Seit Wochen verkriecht sie sich in ihrer Wohnung. Erst als ihr das Bargeld ausgeht und sie den Pizzaboden nicht bezahlen kann, rafft sie sich auf, dem Geldautomaten einen Besuch abzustatten. Kurz entschlossen macht sie einen Umweg zum Dom. Als sie den schon wieder verlassen will und ein Pfarrer bereits auf seinem Rundgang zum Abschließen der Türen ist, hört sie ein jammerndes Kind. Da der Pfarrer ihr nicht glaubt, lässt sie sich kurzerhand einschließen. Überrascht muss sie jedoch feststellen, dass sie im verlassenen Dom doch nicht ganz alleine ist. Auf Johanna wartet eine interessante Nacht.
Auch wenn Johannas Abenteuer im nächtlichen Dom zweifellos in den Bereich der Fantasy fallen, legt Susann Anders den Schwerpunkt ihrer Kurzgeschichte doch eindeutig auf das Gefühlsleben ihrer Protagonistin. Obwohl die Handlung dadurch stellenweise ziemlich sentimental erscheint, können die phantastischen Plot-Ideen durchaus auch für sich überzeugen. Hier liegt die eigentliche Stärke dieser Urban-Fantasy-Geschichte.

Fazit:
Diese Urban Fantasy bietet eine interessante Handlungsidee, legt allerdings auch viel Wert auf Gefühle.

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Der Hexenjäger

Michael Sullivan
Der Hexenjäger

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Die Hexen müssen weg – koste es, was es wolle

Klappentext:
Werden Sie von Hexen verflucht, von Vampiren, Werwölfen, Zombies oder anderem üblen Gelichter geplagt? Schreiben Sie an Sepp O’Brien, postlagernd. Der Hexenjäger rückt mit detaillierten Beschreibungen aller existierenden Ungeheuer der Welt sowie ihrer Stärken und Schwächen an und hat die nötigen Mittel, diesen Störenfrieden den Garaus zu machen. Allerdings ist Vorsicht geboten: Kollateralschäden sind bei seinen Einsätzen eher die Regel als die Ausnahme!
Die Figur des Hexenjägers Sepp O’Brien, basierend auf einem Onkel des Autors, trieb in einem Roman und vier Kurzgeschichten noch vor den ungleich berühmteren Ghostbusters ihr Unwesen. Die Texte liegen mit einer eigens für diese Gelegenheit geschriebenen Einführung hier erstmals gesammelt vor.

Rezension:
Der irischstämmige Bayer Sepp OʼBrien hat einen nicht ganz alltäglichen Beruf; er ist Hexenjäger. Andere übernatürliche Schädlinge entsorgt er bei Bedarf aber auch. Das Problem für seine Auftraggeber besteht nur darin, dass so ein heimgesuchtes Schloss danach zwar mit Sicherheit frei von Geistern und anderen ungebetenen Mitbewohnern, eventuell aber auch für die menschlichen Besitzer nicht mehr bewohnbar ist. Höflichkeit und gute Umgangsformen sind auch nicht seine Stärke. Obwohl Sepps Auftragslage nicht schlecht ist – schließlich gibt es in dem Job nicht allzu viel Konkurrenz –, wird er mit seiner Arbeit deshalb auch nicht reich.
Der Autor Michael Sullivan (eigentlich Klaus-Michael Vent) veröffentlichte seine Kurzgeschichten um den Hexenjäger Sepp OʼBrien ursprünglich in der 70er und 80er Jahren in Fanmagazinen. Später kam auch ein ganzer Roman dazu. Mit der aufkommenden Möglichkeit des Selfpublishing entschied er sich schließlich, Sepps Abenteuer überarbeitet als Sammelband neu zu veröffentlichen. Die einzelnen Geschichten werden dabei von wechselnden Beobachtern erzählt, die im Laufe der Säuberungsaktion meist auch die eine oder andere Beule (oder schlimmeres) abbekommen. Mit seiner Dampfhammer-Mentalität sorgt der Hauptprotagonist dabei immer wieder für eine große Portion Humor. Für den Leser, versteht sich. Sepps Mitmenschen finden das alles wohl erheblich weniger lustig.
Magische ‚Schädlingsbekämpfer‘ trifft man in der (komischerweise meist Trivial-)Literatur ja relativ häufig an. Ein Mitglied dieser Zunft, das für so viel Chaos sorgt, ist mir aber bisher noch nicht untergekommen.

Fazit:
Diese humorvolle Hexenjagd kann Fantasy-Freunden mit einem Gespür für derben Humor sehr empfohlen werden.

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Curiosity Book – 1 – The Curious Tale of Gabrielle

Zachary Chopchinski
Curiosity Book – 1 – The Curious Tale of Gabrielle

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Abenteuer in Schottland

Klappentext:
Thirteen-year-old Gabrielle was given a mysterious bracelet for her birthday. She went to bed as a normal teen but woke up in another time, as another person.
When demons appear, Gabrielle’s dream adventure turns into a nightmare. But is a nightmare adventure better than just existing in your mundane life?
Gabrielle is driven by her will to explore and see new things. When she moves to the small town of Envisage, she is drawn to a hidden antique shop and its mysterious owner. When Gabrielle is given a strange gift, she suddenly finds herself in the middle of an epic battle between good and evil. Follow Gabrielle as she ventures through the lives of many with the experience of only her own. It’s a journey through history, life, and love unlike anything that could be imagined—except perhaps by a curious young girl.

Rezension:
Die 13-jährige Gabrielle lebt seit kurzem an einem neuen Wohnort. Seit dem Tod des Vaters muss die Mutter ständig Überstunden machen, um sich und ihre Tochter zu ernähren. Eines Tages, gerade an ihrem Geburtstag, beschließt Gabrielle, sich einen der letzten Läden der kleinen Stadt, den sie noch nicht kennt, anzusehen. In dem düsteren und etwas unheimlichen Antiquariat stehen so viele alte Sachen herum, dass man dazwischen kaum durchkommt. Erst nach einigem Herumstöbern trifft Gabrielle auf die alte Inhaberin des Ladens, welche sie sogar auf eine Tasse Tee einlädt. Weil sie ein Andenken an ihren Vater vergisst, kehrt Gabirelle gleich am nächsten Tag zurück – und findet die schon teilweise verweste Leiche der Eigentümerin. Laut Polizei muss sie schon einige Zeit tot sein. Aber Gabrielle hat doch erst gestern mit der alten Frau gesprochen! Noch dazu liegt ein Armreif, über den sie gestern sprachen, zusammen mit einem Brief bereit, in welchem die Tote Gabriell diesen Armreif schenkt. Als das Mädchen schließlich völlig verstört einschläft, wird es in einem schottischen Dorf längst vergangener Zeiten wach …
Ein Jugend-Zeitreise-Fantasy-Abenteuer mit Horrorelementen – so könnte man Zachary Chopchinskis Auftaktband der Reihe um Gabirells Abenteuer wohl am ehesten beschreiben. Im Gegensatz zu dem, was man nach Lesen des Klappentextes vermuten könnte, erwartet den Leser im diesem Band jedoch als einzige die Zeitreise ins alte Schottland. Weitere werden wohl erst in den kommenden Bänden folgen.
Auch wenn die Protagonistin erst 13 Jahre alt ist, dürfte die Handlung für Leser im gleichen Alter wohl noch etwas zu hart sein. Das beginnt mit dem Fund der Leiche und setzt sich über verschiedene Erlebnisse während der Zeitreise fort. Diejenigen, die sich auf das Buch einlassen, bekommen jedoch eine sehr spannende Story geboten, die so gekonnt in Szene gesetzt wurde, dass der Leser den nächsten Twist wohl nie vorausahnen wird.
Etwas verwundert war ich zunächst von den Fußnoten, deren Inhalt sich mir nicht erschloss. Erst nach mehreren kam die Erkenntnis, dass dies Anmerkungen des Lektors sind, die zu entfernen vergessen wurde, obwohl die darin enthaltenen Hinweise zumindest teilweise in den Text eingearbeitet zu sein scheinen. Man kann diese Fußnoten beim Lesen also getrost ignorieren.

Fazit:
Nicht ganz so jungen Lesern, die vor etwas Horror sowie teilweise grober Gewalt nicht zurückschrecken, kann dieses Buch empfohlen werden.

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