Die gruseligsten Orte in Hamburg

Lutz Kreutzer (Hrsg.)
Die gruseligsten Orte in Hamburg

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Zwischen Störtebeker und Atombunker

Klappentext:

Grusel und Schauer in Hamburg

Zwölf gruselige Geschichten von zwölf Autoren über zwölf reale Orte in Ham­burg, an­ge­lehnt an Le­gen­den und Er­eig­nisse vom frü­hen Mit­tel­alter bis in die Ge­gen­wart: Wie die Wi­kinger die Hamma­burg über­fie­len und brand­schatz­ten. Warum der Teu­fel sich an der Teu­fels­brück kein Schnipp­chen schla­gen lässt und wie Stör­te­be­ker sei­nen Tod sühnte. Welche fins­te­ren Ge­heim­nisse der Klos­ter­stern in Har­veste­hude birgt und wel­che Ge­fah­ren in den Atom­bun­kern am Haupt­bahn­hof lau­ern.

Schaurig schön – Hamburg von seiner gruseligen Seite!

Rezension:

Enthaltene Geschichten:
Lutz Kreutzer – Der Untergang der Hammaburg
Christoph Ernst – Die Nonnen von Harvestehude
Alexa Stein – Teuflische List
Reimer Boy Eilers – Totenkopf, was glotzt du so?
Uwe Gardein – Der Feuersturm
Carola Christiansen – Der Axtmörder von Altona
Anja Marschall – Der Tote im Speicher
Roman Voosen – Der rote Tell
Kirsten Püttjer & Volker Bleeck – Büfett mit Sülze
Jürgen Ehlers – Ein Ehrentag
René Junge – Eine Nacht mit Maria
Regula Venske – Marthe Underground

Wikinger greifen die Hammaburg an, eine Schriftstellerin wird bei einer Be­sich­ti­gung des alten Atom­bun­kers ‚ver­ges­sen‘, eine nicht mehr ganz junge Jung­unter­neh­merin stößt gleich bei ihrem 1. Auf­trag auf mys­teri­öse Hin­der­nisse – so viel­fäl­tig sind die Er­leb­nisse, die die Prota­gonis­ten die­ser Antho­logie in Ham­burg er­le­ben.

Der Titel dieser Anthologie verspricht, die Leser an „Die gruseligs­ten Orte in Ham­burg“ zu füh­ren. Das weckt na­tür­lich die Er­war­tung, es hier mit Hor­ror-, Gru­sel- oder Mys­tery-Ge­schich­ten zu tun zu krie­gen. Das ist auch nicht falsch, aller­dings fal­len nicht alle Bei­träge in die­sen Genre-Be­reich. Gru­se­lig ist es bei wei­tem nicht immer. Der Zeit­rah­men reicht von 845 bis in die Ge­gen­wart. Teil­weise wur­den reale his­to­ri­sche Er­eig­nisse lite­ra­risch auf­ge­ar­bei­tet, in „Der Axt­mör­der von Al­tona“ be­gibt sich Carola Chris­tian­sen sogar in den Real-Crime-Be­reich. Der Groß­teil der Sto­ries kann in sei­ner Viel­falt gut unter­hal­ten.

Mein eindeutiges Highlight ist das „Büfett mit Sülze“, das Kirs­ten Pütt­jer und Vol­ker Bleeck ser­vie­ren. Eine Frau fin­det schon wäh­rend der Ge­wer­be­an­mel­dung im Ge­wer­be­amt ihren 1. lu­kra­ti­ven Kun­den. Die Um­ge­bung am Auf­trags­ort stellt ihr je­doch Hin­der­nisse in den Weg, die immer mys­teri­öser wer­den. Die ‚Auf­lö­sung‘ am Ende ver­dirbt die Ge­schichte aller­dings lei­der etwas.

Sehr gut gefiel mir auch Reimer Boy Eilers’ „Totenkopf, was glotzt du so?“, das zeit­lich rela­tiv kurz nach Stör­te­bekers Hin­rich­tung han­delt. Auch das ist eine über­zeu­gende Kurz­ge­schichte.

So bunt die Zusammenstellung ist, so ist es doch gelungen, eine unter­halt­same Ham­burg-Antho­lo­gie zu­sam­men­zu­stel­len.

Fazit:

Auch wenn es nicht immer so gruselig ist, wie der Titel vermuten lässt, kann diese Antho­logie gut unter­hal­ten.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Indigo Grey – 1 – Das Geheimnis der fliegenden Insel

Ruth Lauren
Indigo Grey – 1 – Das Geheimnis der fliegenden Insel

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Übersetzung: Nadja Schuhmacher, Naemi Schuhmacher

Die Quelle der Magie

Klappentext:

Wenn Indigo eines nicht ausstehen kann, dann Erwachsene, die ihr ins Ge­sicht lügen. Aber genau das tun alle! Als ihre Mut­ter von einer For­schungs­reise auf der Suche nach Arte­fak­ten nicht wie­der­kehrt, scheint keiner auch nur im Ge­rings­ten be­sorgt zu sein. Hier ist doch etwas faul! Mit einer rät­sel­haf­ten Karte und zu­sam­men mit ihrem Freund George und der leider über­aus nerv­tö­ten­den Mai bricht Indigo auf, um ihre Mut­ter zu fin­den. Ihr Aben­teuer führt die drei an un­wirk­liche Orte, in die Biblio­thek aus spre­chen­den Bäu­men und mit­ten in die Fänge einer Horde See­räu­berin­nen. Es gibt kein Zu­rück vor der Wahr­heit, die Indigo am Ende ihrer Reise fin­den wird – und die hat mehr mit ihr selbst zu tun, als sie je für mög­lich ge­hal­ten hätte!

Tauch ein in ein mitreißendes Abenteuer, und lass dich überraschen von einer magi­schen Welt und einer star­ken Hel­din, die Jung und Alt ins­pi­riert. Er­zählt mit viel Witz und Tempo und ver­blüf­fen­den Wen­dungen!

Für alle ab 10 Jahren, die Fantasy-Bücher von Abi Elphinstone und Chris Colfer lie­ben.

Rezension:

Indigo und ihr Freund George leben schon immer in der Universität, denn Indi­gos Mut­ter ar­bei­tet dort als Pro­fes­sorin für Ar­chäo­logie, Georges Mut­ter ist die De­ka­nin. Beide sind 12. Erst seit kur­zen lebt auch die gleich­alt­rige Mai hier, doch die kann Indigo nicht lei­den. Als Indi­gos Mut­ter auf einer For­schungs­reise ver­schwin­det, be­lauscht Indigo andere Pro­fes­soren, dass keine Ret­tungs­aktion ge­plant ist. Zum Schre­cken Georges be­schließt Indigo, sich selbst auf die Suche zu machen – mit George selbst­ver­ständ­lich. Un­ge­fragt schließt sich auch Mai an.

Mit diesem Buch startet Ruth Lauren in eine jugendlich-aben­teuer­liche Fan­tasy-Reihe, in deren Zent­rum die 12-jäh­rige Indigo Grey steht. Diese lebt in einer Welt, in der Magie nichts allzu Un­ge­wöhn­liches ist. Die Mut­ter der Prota­gonis­tin sucht für die Uni­ver­si­tät magi­sche Arte­fakte. Als sie ver­schwin­det machen sich Indigo und ihre bei­den Freunde selbst auf die Suche. Dass das den Er­wach­se­nen nicht ge­fällt, ist einer­seits na­tür­lich ver­ständ­lich, anderer­seits ist es für ein der­arti­ges Buch fast schon un­ge­wöhn­lich. Über­haupt wird das Thema, dass sich die jungen Hel­den von ihren Eltern nicht für voll ge­nom­men füh­len, stark the­ma­ti-siert, was Leser des Alters wahr­schein­lich an­spre­chen dürfte. Auch stellt die Auto­rin über­ra­schend viele weib­liche Cha­rak­tere ins Schein­wer­fer­licht, be­son­ders auch an Stel­len, wo man das ge­wohn­heits­ge­mäß we­ni­ger er­war­ten würde, wie zum Bei­spiel als See­räu­berin­nen. George, als ein­zi­ger Junge des ‚Teams‘, nimmt hier sogar ein­deu­tig die Rolle des eher vor­sich­tig Ver­an­lag­ten ein. Die 3 Kin­der bil­den eine über­zeu­gende Gruppe, die nahe­zu per­fekt ge­stal­tet und im Zu­sam­men­wir­ken aus­balan­ciert wirkt. Die Freunde haben das Po­ten­zial, auf einer Stufe mit Harry, Ron und Her­mione aus dem HP-Uni­ver­sum ge­stellt zu wer­den. Nach die­sem rund­um über­zeu­gen­den Start darf man auf wei­tere Bände (Band 2 ist schon für den Herbst 2024 an­ge­kün­digt) ge­spannt sein.

Die Autorin folgt erzählerisch stets ihrer Protagonistin. Die einzige kleine Kritik ver­dienen die manch­mal etwas merk­wür­dig er­schei­nen­den Ge­schlechts­for­men der deut­schen Über­set­zung. Da gibt es bei­spiels­weise Stel­len wie „Gau­ner und Ver­bre­cherin­nen“, ob­wohl aus dem Zu­sam­men­hang klar ist, dass in bei­den Fäl­len beide Ge­schlech­ter ge­meint sind, also das ge­schlechts­neu­trale „Gau­ner und Ver­bre­cher“ sinn­voll wäre, zu­mal es diese sprach­liche Ge­schlechts­un­ter­schei­dung im eng­li­schen Ori­ginal na­tür­lich gar nicht gibt.

Fazit:

Dieser Start in eine Fantasy-Abenteuer-Reihe um 3 12-jährige Prota­gonis­ten lässt auf einen kom­men­den neuen Genre-Klas­si­ker hof­fen.

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
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Die Geschichtenwandler – 3 – Gefährliche Wünsche

Kristen Perrin
Die Geschichtenwandler – 3 – Gefährliche Wünsche

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Übersetzung: Fabienne Pfeiffer

Die Büchse der Pandora

Klappentext:

Wer einen Wunsch erfüllt, erfüllt eine alte Prophezeiung

Neue magische Geheimgesellschaften sprießen in London wie Pilze aus dem Boden. Wunsch­er­fül­ler, Tier­flüs­te­rer, Geis­ter­be­schwö­rer, sogar ein Junge, der mit der Themse kom­mu­ni­zie­ren kann … Enna ist be­geis­tert! Doch dann läuft die Magie immer öfter aus dem Ruder. Kann Enna all ihren neuen und alten Freun­den wirk­lich trauen? Und was hat es mit dem gru­se­li­gen grü­nen Ring auf sich, den die Themse eines Tages an­schwemmt? Wäh­rend Enna gleich meh­rere ma­gi­sche Rät­sel auf ein­mal zu lösen ver­sucht, hängt auch noch der Haus­se­gen in der Buch­hand­lung schief – denn Ennas Mut­ter plant einen Um­zug aufs Land …

Mystisch, rasant und magisch aufgeladen bis in die Haarspitzen – das große Finale, in dem alles auf dem Spiel steht!

Rezension:

Außer der Emerald Ink Society und den Drachen-Leuten tauchen plötz­lich lau­ter neue ma­gi­sche Ge­heim­ge­sell­schaf­ten in Lon­don auf. Die meis­ten sind sogar eigent­lich alt und aus­ge­stor­ben, fin­den aber plötz­lich neue junge Mit­glie­der, die von ma­gi­schen Re­lik­ten auf­ge­klärt und auf­ge­nom­men wer­den. Die Emerald Ink Society ist die ein­zige, in der es Er­wach­sene gibt. Doch jetzt scheint sich Un­ge­wöhn­li­ches an­zu­bah­nen.

Mit diesem Band geht Kristen Perrins jugendliche Urban-Fan­tasy-Tri­logie um „Die Ge­schich­ten­wand­ler“ in die Ziel­kurve. Ob­wohl seit Be­ginn des 1. Ban­des („Ma­gi­sche Tinte“) in der Hand­lung nur etwa ½ Jahr ver­gangen ist, ver­wun­dert es gleich zu Be­ginn die­ses Ban­des, wie viele Ver­än­de­rungen es im ma­gi­schen Lon­don seit Ende von Band 2 („Stei­nerne Dra­chen“) gibt. Zahl­rei­che alte ma­gi­sche Ge­sell­schaf­ten sind auf­er­stan­den. Nach­dem in Band 1 die ma­gi­sche Tinte und in Band 2 Dra­chen im Fokus stan­den, brei­tet sich das Fan­tasy-Port­fo­lio dies­mal wei­ter aus. Kom­mu­ni­ka­tion mit Geis­tern, mit Tie­ren und sogar River Thames höchst­per­sön­lich sowie Wunsch­magie kom­men jetzt neu ins Boot. … neue ma­gi­sche Pro­bleme ge­hö­ren na­tür­lich auch dazu. Erst­mals ste­hen auch per­sön­li­che Pro­bleme der jungen Prota­gonis­ten, der 12-jäh­ri­gen Enna, stär­ker im Fokus. Das alles macht den fi­na­len Band sogar zum über­zeu­gend­sten der Tri­logie. Da ist es schade, dass jetzt Schluss ist. Aller­dings könnte eine sich für die Prota­gonis­tin an­bah­nende Ver­än­de­rung viel­leicht doch die Tür für eine even­tu­elle Fort­set­zung öff­nen. Man sollte in die­ser Hin­sicht die Hoff­nung viel­leicht doch noch nicht ver­lie­ren, irgend­wann wei­tere ma­gi­sche Aben­teuer mit Enna lesen zu dür­fen.

Natürlich lässt die Autorin Enna auch diesmal wieder in der Ich-Form er­zäh­len.

Fazit:

Mit einer Ausweitung der magischen Bandbreite ist der Abschluss dieser jungen Urban-Fan­tasy-Tri­logie auch der ge­lungenste Band.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Solartopia – 2 – Bis zum Ende der Zeit

Victoria Hume
Solartopia – 2 – Bis zum Ende der Zeit

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Übersetzung: Katrin Segerer, Yvonne Eglinger

Der brennende Baum

Klappentext:

Das große Finale des packenden Future-Fiction-Zweiteilers

Nova ist in ihren Garten hoch oben in Turris zurückgekehrt. Und sie ist nicht mehr allein. An ihrer Seite ist nicht nur der junge Pilot Jett, son­dern auch des­sen Vater Har­lin und die Rebel­lin Euly. Könnte es doch nur für immer so blei­ben … Doch Nova weiß: Sie müs­sen zu­rück nach Solar­topia und des­sen Be­woh­ner vor den Plä­nen des Gärt­ners war­nen. Denn er ist nicht das gü­tige Ober­haupt, für den alle ihn hal­ten, son­dern er hat vor, sie alle zu­rück­zu­las­sen, wenn der gif­tige Nebel, der auch Novas Turm be­droht, näher kommt. Doch um die ande­ren zu über­zeu­gen, brau­chen sie Be­weise. Eine ge­fähr­li­che Mis­sion be­ginnt, bei der Nova und ihre Freunde ver­su­chen, das ge­heime Labor des Gärt­ners aus­fin­dig zu machen. Und ihnen läuft die Zeit da­von …

Rezension:

Zusammen mit Jett und anderen konnte Nova in ihren Dach­gar­ten zu­rück­keh­ren. Doch der Nebel steigt, und auch hier wird es nicht mehr lange sicher sein. Außer­dem müs­sen sie den Gärt­ner stop­pen, be­vor ein Groß­teil der Be­völ­ke­rung Solar­topias von die­sem zum Ster­ben ver­dammt wird. Des­halb müs­sen sie zu­rück, um allen zu be­wei­sen, dass der Gärt­ner ein fal­sches Spiel spielt. Das Pro­blem ist nur, dass sie in Solar­topia als Ter­ro­ris­ten ge­sucht wer­den.

Im Abschluss ihrer Jugend-Abenteuer-Öko-Thriller-Dilogie wirkt ihre 16-jäh­rige Prota­gonis­tin Nova ge­reif­ter, was auch daran lie­gen dürfte, dass sie jetzt im Ge­gen­satz zur Aus­gangs­lage in Band 1 („Am An­fang der Welt“) echte Freunde be­zie­hungs­weise Mit­kämpfer an ihrer Seite hat. Einen Finn braucht sie nicht mehr. Nach dem Auf­takt in Turris ver­la­gert sich die Hand­lung schnell wie­der nach Solar­topia, wo Nova die Haupt­last bei der Be­weis­suche zu­fällt. Das bie­tet ihr und dem Leser neue Ein­blicke in das wahre Leben in der Stadt. Und das er­weist sich zu­neh­mend als weit­aus weni­ger uto­pisch-para­di­sisch, als es zu­nächst er­schien. Zum Finale hin wird die Hand­lung immer schnel­ler, bis der Show­down dann über­ra­schend kurz und un­kom­pli­ziert von­stat­ten­geht. Die sich in Band 1 an­bah­nende Ro­manze zwi­schen Nova und Jett wird kaum noch the­ma­ti­siert. Die Hand­lung der Di­logie als Gan­zes funktio­niert gut und bie­tet einen ‚run­den‘ Lese­genuss. Das Ende, das durch ein Kapi­tel mit Epi­log-Cha­rak­ter ab­ge­schlos­sen wird, macht eine Fort­set­zung un­wahr­schein­lich.

Natürlich dient die Protagonisten der Autorin auch in diesem Band wie­der als Ich-Er­zäh­lerin. Wie schon beim 1. Band muss ich aber auch hier wie­der das ‚Gen­ter-Deutsch‘ der Über­set­zung kri­ti­sie­ren. Wo im Ori­gi­nal mit Sicher­heit ein­fach „tea­chers“ steht, macht die Über­set­zung da­raus stän­dig „Leh­rerin­nen und Leh­rer“, statt es ein­fach kor­rekt mit „Leh­rer“ zu über­set­zen. Auch ist stän­dig von „Schü­lerin­nen und Schü­lern“, „Be­woh­nerin­nen und Be­woh­nern“ oder „Ab­sol­ven­tin­nen und Ab­sol­ven­ten“ die Rede, ob­wohl in allen Fäl­len aus dem Zu­sam­men­hang auch so klar wäre, dass in allen die­sen Fäl­len auch weib­liche Schü­ler, Be­woh­ner, Ab­sol­ven­ten dabei sind. Das stört den Lese­fluss lei­der deut­lich.

Fazit:

Diese dystopische Jugend-Öko-Thriller-Dilogie kann auch im 2. Band über­zeu­gen, der schnel­ler und Action-las­ti­ger als der 1. er­scheint.

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Das Geheimnis der Seelenschiffe – 1 – Die Händlerin – 2 (Hörbuch)

Robin Hobb
Das Geheimnis der Seelenschiffe – 1 – Die Händlerin – 2 (Hörbuch)

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Übersetzung: Wolfgang Thon
Sprecher: Matthias Lühn

Sklaverei von beiden Seiten

Klappentext:

Das Zauberschiff Viviace ist zum Leben erwacht, doch an Bord steht der bru­tale Kapi­tän Kyle, der schnel­len Pro­fit mit Skla­ven­han­del machen will. Er hat sei­nen Sohn Win­trow dem be­schau­li­chen Leben im Klos­ter ent­ris­sen und zwingt ihn zum Dienst auf See. Der empfind­same Junge geht zwar eine enge Bin­dung zu Vi­viace ein, doch unter den rauen See­leu­ten kann er sich nur schwer be­haup­ten.

Unterdessen arbeitet die junge Althea als Schiffsjunge verkleidet auf einem Rob­ben-Fang­schiff und träumt von einem Wie­der­se­hen mit Vi­viace. Und in den Tie­fen des Meeres suchen die See­schlangen nach ihren ver­lo­re­nen Er­in­ne­rungen vom An­be­ginn der Welt und sto­ßen dabei auf den Ge­ruch der Vi­viace.

Rezension:

Da ihr Onkel sie nicht auf dem Schiff duldet, hat Althea auf einem frem­den Schiff als Junge ver­klei­det an­ge­heu­ert. Statt ihrer will ihr Onkel sei­nen Sohn Win­trow ge­gen des­sen Wil­len zum See­mann aus­bil­den. Bei­des läuft nicht so wie ge­plant. Zu­dem wird die finan­zielle Situ­ation der Fa­milie immer kom­pli­zier­ter …

Als ich vor kurzem Robin Hobbs Fantasy-Trilogie „Das Geheimnis der See­len­schiffe“ als episch be­zeich­nete, war ich da­von aus­ge­gangen, (den kom­plet­ten) Band 1 zu re­zen­sie­ren. Da­nach be­merkte ich erst, dass das dort re­zen­sierte Hör­buch nur der 1. Hälfte des 1. Ban­des ent­spricht. Die Hör­buch­aus­gabe der Tri­logie be­steht also aus 6 Tei­len. Der be­reits re­zen­sierte Teil 1 von Band 1 („Die Händ­lerin – 1“) hat aller­dings schon eine Lauf­zeit von gut 16 Stun­den. Mit dem hier fol­gen­den 2. Teil kom­men noch 20¼ Stun­den dazu. Alleine Band 1 der Tri­logie kommt in der Hör-Fas­sung also auf rund 36½ Stun­den! Da ist der Be­griff „episch“ wohl wirk­lich nicht über­trie­ben. Die Dis­kre­panz von 3 Taschen­buch- be­zie­hungs­weise eBook-Bän­den ge­gen­über 6 Hör­buch-Tei­len führt aller­dings auch dazu, dass die Zu­ord­nung der unter­schied­li­chen Aus­ga­ben auf den ver­schie­de­nen Shop-Sei­ten recht cha­o­tisch – sprich: feh­ler­haft – ist.

Im 2. Teil des 1. Bandes setzt sich die komplexe Handlung weiter fort und ver­liert dabei keines­falls an Kom­plexi­tät. Eher das Ge­gen­teil ist der Fall. Nach­dem man jetzt in die Hand­lung hinein­ge­fun­den hat und die Zu­sam­men­hänge zu­min­dest an­nä­hernd über­bli­cken kann, wird die Ge­schichte aber sogar noch fes­seln­der. Die Schwie­rig­kei­ten aller Be­tei­lig­ter wer­den nicht ge­ringer. Und auch am Ende des kom­plet­ten 1. Ban­des (der ge­schrie­be­nen Aus­gabe) kann der Leser kaum ab­schät­zen, wohin all das noch füh­ren könnte. Für mich ist diese Tri­logie (in 6 Hör­buch-Tei­len) eine ab­so­lute Lese- be­zie­hungs­weise Hör­empfeh­lung.

Fazit:

Mit insgesamt 36½ Hörstunden besitzt dieser 1. Band der Fan­tasy-Tri­logie wahr­haft epische Aus­maße – und kann rund­um über­zeu­gen.

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Mydworth – 5 – Tödliche Fracht (Hörbuch)

Matthew Costello, Neil Richards
Mydworth – 5 – Tödliche Fracht (Hörbuch)

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Übersetzung: Sabine Schilasky
Sprecher: Demet Fey

Hightech-Diebstahl

Klappentext:

England, 1929: Die Firma Excelsior Radios aus Mydworth hat sich auf die Her­ste­llung mo­der­ner Rund­funk­ge­räte spe­zia­li­siert und steht kurz davor, damit den Welt­markt zu er­o­bern. Aber dann wer­den die Lie­fe­rungen ge­stoh­len und die Fah­rer der Last­wa­gen be­droht. Der Eigen­tümer fürch­tet um seine Exis­tenz und bit­tet Kat und Harry um Hilfe. Die bei­den be­gin­nen zu er­mit­teln, aber der Auf­trag er­weist sich als ge­fähr­lich und schon bald gerät Lord Mor­timer selbst in töd­liche Ge­fahr …

Rezension:

Als Kat von einer Frau erfährt, dass ihr Mann entlassen wurde, weil sein Last­wa­gen mehr­mals aus­ge­raubt wurde, wer­den sie und Harry auf­merk­sam. Sie er­fah­ren, dass in letz­ter Zeit schon öfters Aus­lie­fe­rungen der orts­an­säs­si­gen Radio­geräte-Firma aus­ge­raubt wur­den. Sie kön­nen den Di­rek­tor über­zeu­gen, den Ent­las­se­nen wie­der ein­zu­stel­len, wenn sie selbst die Täter über­füh­ren kön­nen. Das er­weist sich aller­dings als nicht ganz un­ge­fähr­lich.

Mit dem 5. Band ihrer historischen Cosy-Crime-Reihe beweisen Matthew Cos­tello und Neil Richards er­neut, dass sie das Grund­schema er­folg­reich vari­ieren kön­nen. Wie schon im 3. Band („Spur nach Lon­don“) kom­men sie auch hier wie­der ohne Mord­fall aus und be­wei­sen so, dass die­ses Genre auch mit anders­arti­gen Kri­mi­nal­fäl­len funktio­niert. Das macht die Story de­fi­ni­tiv nicht we­ni­ger interes­sant. Dass es einige falsche Fähr­ten gibt, be­vor der wahre Schul­dige ge­fun­den wird, ver­steht sich in die­sem Genre von selbst, dass der kom­pli­zierte Fall schluss­end­lich ge­löst wird, na­tür­lich auch. Gerade mit der un­ge­wohn­ten An­lage des Falls weckt die Hand­lung Inte­resse beim Genre-affi­nen Leser. Wenn es den Auto­ren wei­ter­hin ge­lingt, die Er­leb­nisse der bei­den Prota­gonis­ten immer wie­der so ge­lungen ab­zu­wan­deln, ver­spricht diese Reihe noch lange interes­sant zu blei­ben.

Wie mittlerweile schon gewohnt, wechseln die Autoren zwischen den Per­spek­ti­ven der Prota­gonis­ten hin und her. Auch die Hör­buch-Um­set­zung bleibt beim Ge­wohn­ten.

Fazit:

Mit einem Fall um ausgeraubte Lastwagen geht die Reihe erneut un­ge­wohnte Wege – und kann damit auch dies­mal wie­der gut unter­hal­ten.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Zwielicht – 20

Michael Schmidt (Hrsg.), Achim Hildebrand (Hrsg.)
Zwielicht – 20

St,rSt,rSt,rSt,bSt,b

Zwischen Horror und Langeweile

Klappentext:

Die 20. Ausgabe des Magazins Zwielicht. Das Titelbild ist wie immer von Björn Ian Craig. Vor­be­stell­bar als E-Book. Mit Illus­tra­tio­nen von Frank G. Gerigk.

Rezension:

Enthaltene Geschichten:
Julia A. Jorges – Zwschen zwölf und Mittag
Nele Sickel – Ein Mädchen in Gold mit Schuhen aus Glas
Silke Brandt – Die Burg über den Rheinwüsten
Ina Elbracht – Mein wunderschöner Supermarkt
Nikolaus Schwarz – Wer glaubt schon an Hexerei
Moritz Boltz – Der Tschonk
Maximilian Wust – Salz, Glas und Silber
Timothy Granville – Einige unlängst gestiftete Objekte
Christian Blum – Der Arhang
Lena Marlier – Schnee
Ansgar Sadeghi – Geliebte Schwester
Karin Reddemann – Roter Regen
John Martin Leahy – In Amundsens Zelt
Algernon Blackwood – Hass auf den ersten Blick
Max P. Becker – Die Hypnose
Arthur Machen – Die Geschichte des Sergt Richard Haughton und was ihm an der Somme wider­fuhr
Yvonne Tunnat – Der Hotelflur
Sascha Dinse – Lethe

Enthaltene Hintergrund-Beiträge:
Karin Reddemann – Märtyrer, Schlampertoni und der Heilige Bimbam
Michael Schmidt – Die Kurzgeschichten beim Vincent Preis

Angst, unklare, doch deutlich erahnbare Gefahren oder auch töd­liche Be­dro­hungen – alles das er­le­ben die Prota­gonis­ten die­ser Antho­logie. Und all das zwi­schen der Kai­ser­zeit und der fer­nen Zu­kunft.

„Zwielicht“ – lang ist es her, dass ich die 1. Ausgabe dieser sich selbst als Hor­ror­ma­ga­zin ver­ste­hen­den Antho­logie-Reihe ge­le­sen und re­zen­siert habe, 5½ Jahre um ge­nauer zu sein. „Wäh­rend die Hin­ter­grund-Bei­träge durch­weg interes­sant waren und mir eini­ges Neues ver­mit­teln konn­ten, konn­ten mich von den 15 Kurz­ge­schich­ten lei­der nur 2 über­zeu­gen, …“, schrieb ich damals. … und be­fasste mich nicht mehr mit die­ser Reihe. Mitt­ler­weile liegt schon Aus­gabe 20 vor, und als mir ein Re­zen­sions­exem­plar an­ge­bo­ten wurde, nahm ich die Ge­le­gen­heit wahr, heraus­zu­fin­den, wie sich das „Zwie­licht“ wei­ter­ent­wickelt hat. Lei­der muss ich meine Ein­schät­zung von da­mals wie­der­ho­len. Von den dies­mal sogar 18 Kurz­ge­schich­ten fand ich er­neut nur 2 über­zeu­gend. Die bei­den Hin­ter­grund-Bei­träge stie­ßen da­ge­gen nicht auf mein Inte­resse. So er­läu­tert Karin Redde­mann in „Mär­ty­rer, Schlam­per­toni und der Hei­lige Bim­bam“ die Be­deu­tung der di­ver­sen Schutz­hei­li­gen, ohne dass mir klar wird, wel­chen Zu­sam­men­hang das zur Hor­ror-The­ma­tik hat. Michael Schmidt lis­tet in „Die Kurz­ge­schich­ten beim Vin­cent Preis“ nur die no­mi­nier­ten Kurz­ge­schich­ten im Laufe der ver­gange­nen Jahre auf. Da kon­zen­triere ich mich lie­ber auf die bei­den Ge­schich­ten, die mich be­geis­tern konn­ten:

In Maximilian Wusts „Salz, Glas und Silber“ reisen wir gedanklich in die Kai­ser­zeit, in der sich ein Dä­mo­nen­jä­ger nach Rumä­nien be­gibt, um dort durch einen dunk­len Zau­berer er­weckte Wesen zu be­käm­pfen. Die Story er­in­nert stark an klas­si­sche Hor­ror-Ge­schich­ten und wirkt stim­mig. Für sich ge­nom­men wäre „Salz, Glas und Silber“ 5 Sterne wert!

In „Der Arhang“ von Christian Blum verliebt sich ein junger Kran­ken­haus­be­schäf­tig­ter in eine tod­kranke Patien­tin. Im An­ge­sicht des Totes trifft diese eine ver­häng­nis­volle Ent­schei­dung. Auch diese in der heu­ti­gen Zeit an­ge­sie­delte Story funktio­niert und be­weist, dass das Hor­ror-Genre auch in einem aktu­el­len Set­ting stim­mig um­ge­setzt wer­den kann.

Einige der anderen Beiträge verwirren eher, als ein Grusel- oder Hor­ror-Ge­fühl her­vor­zu­ru­fen. Mei­nen Ge­schmack trifft die Aus­wahl also be­dauer­li­cher­weise nur ein­ge­schränkt.

Fazit:

Die wenigen gelungenen Geschichten gehen unter den weniger ge­lunge­nen lei­der bei­nahe unter.

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Die Splitter Saga – 2 – Kristallwelten

Pia Reed
Die Splitter Saga – 2 – Kristallwelten

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r

Elben und Owâmy

Klappentext:

Eine Prophezeiung, die kaum einer kennt.
Ein Drache, der keiner ist.
Ein Schicksal, das seinen Lauf nimmt.

Während Amanda und Calamir im Kerker ausharren und in eine un­ge­wissen Zu­kunft bli­cken, ver­su­chen andere ihnen zur Flucht zu ver­hel­fen. Ge­lingt es, gel­ten sie je­doch als Ge­jagte. Wohin soll­ten sie sich also wen­den? Und was hat es wie­der mit die­sem Spie­gel auf sich? Ihren Freun­din­nen geht es zur glei­chen Zeit nicht anders. In dem Ver­such Amanda zu fin­den, ver­stri­cken sie sich immer wei­ter in die Ma­chen­schaf­ten an Khe­lems Hof. Sollen sie blei­ben und aus­har­ren, oder um­keh­ren? Bleibt ihnen über­haupt eine Wahl?

Rezension:

Während Amanda zusammen mit Calamir im Kerker sitzt, geht es ihren Freun­din­nen an Khe­lems Hof recht gut. Erst lang­sam kommt Amanda und Cala­mir ein Ver­dacht, wieso sie des Königs­mords be­zich­tigt wer­den. Auch Sa­mantha, Nina und Khe­lem wer­den sich immer siche­rer, dass Khe­lems Vater von einer frem­den Macht be­ein­flusst wird. Schon bald sind alle auf der Flucht …

Band 2 aus Pia Reeds Fantasy-Tetralogie startet mit einem Rück­blick, der sich auch als sinn­voll er­weist. Selbst mit die­sem fällt es teil­weise schwer, die Viel­zahl an han­deln­den Per­so­nen wie­der rich­tig ein­zu­ord­nen. Unsere Welt spielt in die­sem Band der Wel­ten­reise-Fan­tasy nur noch in ver­ein­zel­ten Ge­dan­ken der 3 Wel­ten­rei­sen­den eine Rolle. Die Hand­lung fin­det aus­schließ­lich in der Welt statt, in die Amanda, Sa­mantha und Nina in Band 1 („Spie­gel­wel­ten“) ver­se­hent­lich ge­ra­ten sind. In der schon bis­her recht kom­ple­xen Hand­lung spie­len jetzt zu­sätz­lich Elben eine Rolle. Zum Ende des Ban­des hin be­gin­nen sich aller­dings einige Zu­sam­men­hänge ab­zu­zeich­nen, die für eini­ges bis­her ge­sche­henes Er­klä­rungen zu lie­fern ver­spre­chen. Die Hand­lung kommt mir flüs­si­ger als im 1. Band vor. Ro­man­ti­sche Ver­wick­lungen blei­ben wei­ter ein eher de­zen­tes Bei­werk, wäh­rend das Aben­teuer im Vor­der­grund steht. Die Story ent­wi­ckelt sich span­nend wei­ter und lässt einen interes­san­ten 3. Band er­war­ten.

Die Autorin erzählt ihre Geschichte weiter aus der Ich-Perspek­tive wech­seln­der Cha­rak­tere, über­wie­gend je­doch Aman­das und Sa­manthas.

Fazit:

Die Story konzentriert sich auf das Ränkespiel der besuchten Welt, wäh­rend der Wel­ten­reise-As­pekt in den Hin­ter­grund tritt.

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Mord im Antiquitätenladen

Waldi Lehnertz
Mord im Antiquitätenladen

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Das gewebte Bild

Klappentext:

Im ersten Krimi von 80 Euro Waldi wird Antiquitätenhändler Siggi un­frei­wil­lig zum Er­mitt­ler in einem Mord­fall, als er eine Leiche in sei­nem Laden fin­det – per­fekte Un­ter­hal­tung und Span­nung, nicht nur für Fans von Bares für Rares!

Das Leben könnte so schön sein – ein See, eine Angel, ein fried­licher Mor­gen – doch statt­des­sen er­lebt Anti­qui­tä­ten­händ­ler Siggi den Schock sei­nes Lebens. Je­mand ist in sei­nen Antik­laden ein­ge­bro­chen und hat ihm etwas hin­ter­las­sen: eine Lei­che. Tot sitzt der Mann im Ses­sel und starrt ihn an.

Siggi flüchtet aus dem Geschäft und wählt sofort die 110. Sicher hat der Mann sich nicht selbst zum Ster­ben dort hin­ge­setzt, je­mand muss ge­walt­sam nach­ge­hol­fen haben. Doch als die Poli­zei end­lich ein­trifft und den Laden durch­sucht, ist der Tote spur­los ver­schwun­den. Keine Leiche, kein Tat­ort, keine Er­mitt­lungen. Aber Siggi weiß doch, was er ge­se­hen und ge­fühlt hat – der Mann war sogar noch warm!

Wie kann eine Leiche einfach verschwinden? Ist er vielleicht das nächste Opfer? Siggi ist kurz davor, durch­zu­dre­hen, wäre da nicht Doro, seine neue Putz­hilfe, die sich gerade an die­sem Mor­gen bei ihm vor­stellt. Immer­hin sie glaubt ihm. Wenn die Poli­zei nichts tut, dann müs­sen die bei­den eben selbst er­mit­teln.

Ein unterhaltsamer Cosy-Krimi mit einem sympathischen Protagonis­ten und einer guten Por­tion Anti­qui­tä­ten-Ex­per­tise.

Rezension:

Antiquitätenhändler Sigi liebt es, morgens mit seinem Kumpel Kurt angeln zu gehen. Als er eines Tages zu sei­nem Ge­schäft mit an­lie­gen­der Woh­nung zu­rück­kehrt, muss er aller­dings fest­stel­len, dass dort ein­ge­bro­chen wurde. Und in einem Ses­sel fin­det er eine Lei­che! Als er mit der Poli­zei zu­rück­kehrt, ist die je­doch spur­los ver­schwun­den – und die Poli­zei glaubt ihm nicht. Da muss Siggi wohl selbst aktiv wer­den, um zu be­wei­sen, dass er nicht spinnt.

Dass aus ganz anderen Bereichen bekannte Promis plötzlich ein Buch ver­öf­fent­li­chen, pas­siert rela­tiv häu­fig. Meist han­delt es sich dabei aber um Auto­bio­gra­fien oder ähn­li­chem. Der aus der TV-Sen­dung „Bares für Rares“ be­kannte Anti­qui­tä­ten­hän­dler Waldi Leh­nertz wagt sich da­ge­gen an Belle­tris­tik, ge­nauer ge­sagt an das Genre Cosy Crime. Im Inne­ren des Buches wird zu­sätz­lich zu ihm auch eine Miriam Rade­macher als Co-Auto­rin (oder Ghost­wri­terin?) ge­nannt.

Protagonist des Buches ist der Antiquitätenhändler Siggi, womit der Autor sei­nem Metier treu bleibt. Die sich ent­wi­ckelnde Hand­lung ent­spricht weit­ge­hend dem, was man im Genre er­war­tet. Zu Beginn ent­wickelt sich das Ge­sche­hen zu­nächst etwas steif, wird dann aber zu­neh­mend span­nend. Dabei blei­ben alle Cha­rak­tere außer dem Prota­gonis­ten und sei­ner neuen Putz­frau rela­tiv blass. Die Auf­lö­sung er­scheint dann über­ra­schend lo­gisch, wobei ich den über­führ­ten Täter nie auch nur an­nä­hernd in Ver­dacht hatte. Im Ge­gen­satz zu dem, was im Cosy-Crime-Genre oft der Fall ist, scheint diese Ge­schichte nicht auf Fort­set­zungen aus­ge­legt zu sein. Alles in allem han­delt es sich um eine solide Story der Gen­res, aber auch nichts Außer­ge­wöhn­liches.

Erzählt wird die Geschichte überwiegend, aber nicht immer aus Sicht des Prota­gonis­ten.

Fazit:

Waldi Lehnertz’ Erstlingswerk entpuppt sich als eine solide Cosy-Crime-Story, die durch­aus einen Blick wert ist.

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Tee? Kaffee? Mord! – 12 – Der Besuch der reichen Dame (Hörbuch)

Ellen Barksdale
Tee? Kaffee? Mord! – 12 – Der Besuch der reichen Dame (Hörbuch)

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r
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Übersetzung: Ralph Sander
Sprecherin: Vera Teltz

Die Frau im Straßengraben

Klappentext:

Ein Unwetter, ein Herrenhaus und viele Geheimnisse… Nathalie und ihre Freunde ge­ra­ten bei einem Wochen­end­aus­flug in ein fürch­ter­li­ches Un­wet­ter und bit­ten um Schutz in einem alten Her­ren­haus. Auch die schwer­reiche Lady Gabri­elle hat Zu­flucht in Hanni­gan Hall ge­fun­den – im Ge­päck den Green Giant, einen un­glaub­lich wert­vol­len Dia­man­ten. Doch der ist plötz­lich ver­schwun­den… und nur einer der An­we­sen­den kann der Dieb sein! Natha­lie macht sich auf die Suche nach dem Täter. Dabei trifft sie auf un­sicht­bare Gäste, Ge­heim­ver­stecke – und einen per­fi­den Plan!

Rezension:

Während Nathalie und ein paar ihrer Freunde während eines Un­wet­ters auf einer ein­sa­men Straße stran­den, die durch den Sturm in beide Rich­tungen blo­ckiert ist, su­chen sie in einem ein­sa­men Her­ren­haus Unter­schlupf. Auch eine alte Lady und ihre Reise­ge­fähr­ten suchen hier Unter­schlupf. Der Gast­ge­ber und sein But­ler ver­hal­ten sich aller­dings sehr eigen­artig. Und dann ver­schwin­det ein wert­vol­ler Dia­mant spur­los …

Schon mehrmals variierte Ellen Barksdale das Handlungsschema ihrer Cozy-Crime-Reihe „Tee? Kaf­fee? Mord!“ er­folg­reich. Bei­spiels­weise stellte sie erst im vor­her­ge­hen­den Band 11 („Die fünf Port­raits des toten Dok­tors“) die Köchin Loise in den Fokus und ver­zich­tet dabei sogar auf einen Mord inner­halb der Hand­lung. Dies­mal teilt sie die Ge­schichte in 3 paral­lel ab­lau­fende Hand­lungs­stränge auf, die so gut wie keine Ver­bin­dungen auf­wei­sen. Als Haupt­hand­lung kann man wohl den oben kurz um­ris­se­nen Hand­lungs­strang um Natha­lie, ihren Freund, den Ge­richts­me­di­zi­ner und des­sen Freun­din be­zeich­nen. Ein ande­rer Hand­lungs­strang be­glei­tet den Dorf­po­li­zis­ten Strut­ner auf sei­ner Strei­fen­fahrt wäh­rend des Un­wet­ters, wäh­rend der ver­blei­bende Strang er­zählt, was Louise in der Gast­städte er­lebt, in der einige Tru­cker sich vor dem Sturm ver­ste­cken. Interes­san­ter­weise kommt auch die­ser Band ohne einen Mord­fall aus. Kri­mi­nelle Handl­ungen spie­len dafür sogar in 2 der 3 Teil­hand­lungen eine Rolle. Mit die­sen Vari­ati­onen schafft es die Auto­rin, ihre Reihe nicht lang­wei­lig wer­den zu las­sen. Zu­dem bie­tet die Auf­split­tung die Ge­le­gen­heit, auch andere Cha­rak­tere ein­mal näher be­leuch­ten zu kön­nen. Spe­ziell der Dorf­po­li­zist Strut­ner wird hier mal von einer ande­ren Seite ge­zeigt, trifft er doch auf eine alte Be­kannt­schaft, die die Cha­rak­ter­liste der Reihe even­tu­ell länger­fris­tig be­rei­chern könnte.

Auch wenn die Story diesmal aus dem gewohnten Muster fällt, bleibt der ge­wohnte Stil gut er­kenn­bar.

Fazit:

Die Aufsplittung der Geschichte variiert diese Cozy-Crime-Reihe erfolg­reich und er­hält die Lust auf wei­tere Bände auf­recht.

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