Für Ruhm und Krone – 1 – Sklavin, Kriegerin, Königin

Morgan Rice
Für Ruhm und Krone – 1 – Sklavin, Kriegerin, Königin

(Übersetzung: unbekannt)

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Morgans Gabe

Klappentext:
Von der Nummer 1 Bestseller Autorin Morgan Rice eine neue mitreißende Fantasy-Serie. Die siebzehn Jahre alte Ceres aus der Reichsstadt Delos ist ein hübsches wenngleich auch armes Mädchen, das als Bürgerliche ein hartes und beschwerliches Leben fristet. Tagsüber liefert sie die von ihrem Vater geschmiedeten Schwerter am Palast aus während sie in der Nacht heimlich am königlichen Hof trainiert, denn ihr größter Traum ist es den für Mädchen verbotenen Beruf der Kriegerin auszuüben. An einen Sklavenhalter verkauft scheint dieser Traum für sie zu platzen. Der achtzehnjährige Prinz Thanos verabscheut die Machenschaften der königlichen Familie zu der auch er gehört. Er hasst das harte Vorgehen gegen das Volk und vor allem den brutalen Wettstreit – Die Tötungen – um den sich im Reich alles dreht. Er sehnt sich danach aus dem Gefängnis seiner Abkunft auszubrechen. Obwohl er selbst ein hervorragender Kämpfer ist, sieht er keinen Ausweg aus seiner Situation. Als Ceres den Hof mit ihren geheimen Kräften verblüfft, wird sie fälschlicherweise eingekerkert und sieht sich mit einem Leben konfrontiert, das sie sich schlimmer nicht hätte vorstellen können. Thanos der ihr vollständig verfallen ist, muss sich entscheiden, ob er alles für sie aufs Spiel setzen will. In einer Welt aus Betrug und tödlichen Geheimnissen lernt Ceres sehr schnell zwischen denjenigen, die die Spielregeln machen und denjenigen die als Spielsteine eingesetzt werden zu unterscheiden. Auserwählt zu sein ist dabei häufig die schlechteste Option. SKLAVIN, KRIEGERIN, KÖNIGIN ist eine tragische Geschichte über Liebe, Rache, Betrug, Ehrgeiz und Schicksal. Durch seine unvergesslichen Helden und adrenalinreiche Aktion entführt uns diese Geschichte in eine Welt, die wir niemals vergessen werden und durch die wir uns wieder neu in das Fantasy-Genre verlieben werden.

Rezension:
Freiheit ist in Delos ein Fremdwort. Während die normalen Bürger jedoch denken, zumindest der Adel könnte machen, was er will, steht in Wirklichkeit auch dieser unter der Knute des herrschsüchtigen Königs und dessen Reichsgarde. Im Gegensatz zu den Angehörigen des Adels mangelt es dem gemeinen Volk jedoch auch am Nötigsten. Selbst als angesehener Waffenschmied, der sogar den Hof beliefert, kann Morgans Vater seiner Familie kein gutes Leben ermöglichen. Dass ihre eigene Mutter sie nicht leiden kann, macht Morgan das Leben nicht leichter. Kein Wunder, dass sie und ihre beiden Brüder mit der sich formierenden Rebellion liebäugeln. Als Morgans Vater aus Geldnot die Stadt verlässt, verschlechtert sich deren Verhältnis zu ihrer Mutter weiter, bis diese ihre eigene Tochter in die Sklaverei verkauft. Als Kämpferin, die sie ist, nimmt sie dieses Schicksal natürlich nicht einfach hin. Eine sich in unregelmäßigen Abständen zeigende Gabe, die Morgan weder beherrschen noch wirklich einschätzen kann, und ihr Gefühlschaos machen das alles nicht einfacher.
Ein unterdrücktes Leben in einer mittelalterlich anmutenden Welt ist im Fantasy-Genre natürlich ein Standart-Setting. In der bisherigen Handlung ist die Gabe der Protagonistin, die auch für den Leser mehr angedeutet als wirklich beschrieben wird, jedoch das einzige Fantasy-Element. Ansonsten bewegt sich das Geschehen bisher im Rahmen des physikalisch möglichen. Es dürfte allerdings anzunehmen sein, dass sich dies in den folgenden Bänden ändert.
Morgan Rice gelingt es, in diesem Reihenauftakt eine durchaus interessante Welt zu erschaffen. Auch ihre Protagonistin Morgan erscheint sympathisch. Dennoch weist dieses Buch leider einige erhebliche Schwächen auf. Zum einen müssen da mehrere Logikfehler, vor allem den zeitlichen Ablauf betreffend, genannt werden. Auch der Titel „Sklavin, Kriegerin, Königin“ (im Original „Slave, Waarior, Queen“) wirft Fragen auf. Die Protagonistin ist zweifellos eine Kriegerin, zeitweise eine Sklavin, eine Königin – egal ob im wörtlichen oder nur übertragenen Sinn – aber definitiv nicht. Die Königin des Reichs kommt zwar als Antagonistin vor, doch in die Aufzählung passt das nicht so recht hinein. Da kann man sich als Leser nur fragen, was sich die Autorin bei ihrer Titelwahl gedacht hat. Beim Besuch von Morgan Riceʼ Autorenseite bei Amazon fällt allerdings auf, dass sich die Autorin anscheinend auf Massenproduktion spezialisiert hat. Im englischen Original werden von ihr allein 3 Reihen mit 17, 11 beziehungsweise 8 Bänden gelistet. Da sind solche Flüchtigkeitsfehler vielleicht unvermeidbar.
Das größte Manko des Buches ist aber zweifellos die Übersetzung. Bereits am Klappentext kann man erkennen, dass der nirgends namentlich genannte Übersetzer einen sehr starken Drang hatte, seine Komma-Taste zu schonen. Auch sonst wirken einige Formulierungen eher ungeschickt.
All das ist schade, denn so wird viel Potenzial, welches das Setting bieten würde, verschenkt.

Fazit:
Ein interessanter Reihenauftakt, dessen Potenzial leider teilweise durch Schlampigkeit verschenkt wird.

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Die Geschichte des Großvaters

Karin Kitsche
Die Geschichte des Großvaters

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Die Entstehung des Lochs

Klappentext:
Eine schrecklich lustige Tradition
Wir alle wissen nicht, wie es nach unserem Tod weitergeht, ob unsere Nachkommen uns und unsere Geschichten und Erlebnisse vergessen und unsere Erinnerungen verblassen. Doch vielleicht sitzen die schlitzohrigen Vorfahren über uns in den Weiten des Alls und lauschen schmunzelnd, wie wir noch immer die alten Geschichten erzählen.

Rezension:
Bei einem Familientreffen gruseln sich die Kinder bei einer schaurigen Erzählung. Die Gruselgeschichte und ihre Pointe funktionieren auch heute noch, dabei hat diese doch schon der längst verstorbene Großvater erzählt, den die jetzigen Zuhörer nie kennengelernt haben.
Karin Kitsches etwas sentimentale Kurzgeschichte lässt darüber nachdenken, welche teilweise verrückten Erinnerungen zurückbleiben, wenn ein Mensch stirbt. Obwohl dieser booksnack in einem angenehm lesbaren Stil verfasst ist, kann der Funke jedoch nicht so richtig überspringen. Irgendwie hat man beim Lesen das Gefühl, es würde etwas fehlen. Die eigentliche Gruselgeschichte mit ihrem unerwarteten Ende dürfte dem Leser aber trotzdem eine Schmunzeln entlocken.

Fazit:
Eine sentimental-gruslig-lustige Kurzgeschichte, die nachdenklich macht.

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Im Zeichen des Lotus – 12 – Unter dem Kastanienbaum

Valerie Loe
Im Zeichen des Lotus – 12 – Unter dem Kastanienbaum

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Das rätselhafte Mädchen

Klappentext:
Jede Nacht, ungesehen, unbemerkt von den Menschen, wird ein Krieg gefochten. Seit mehr als tausend Jahren treffen sich in den Schatten zwei Mächte, Chaos und Ruhe, Feuer und Eis, die ihre Schlachten schlagen bis zum Ende aller Zeit.
Ihre Wege kreuzen sich, wieder und immer wieder. Und auch jetzt scheint es, dass Penelope und Titus aufeinander treffen müssen. Doch zu welchem Zweck? Welchen Plan verfolgt Beryll und wer wird aus dieser Konfrontation hervorgehen und wer das letzte Mal zum Kampf aufrufen?
Wer ist Penelope wirklich und wird sie am Ende die richtige Entscheidung treffen?

Rezension:
Während die Silver weiter ihre Wunden lecken, bleibt es an der Nim-Front vorläufig recht ruhig. Titus gewinnt langsam seinen Kampfgeist zurück und entschließt sich, den mit traurigen Erinnerungen verbundenen, alten Familiensitz aufzusuchen. Währenddessen schafft es Penelope langsam, wieder klar zu denken. Wird die sich daraufhin wieder von den Nim abwenden?
Der große Knall, den ich in der Rezension des vorhergehenden Bandes vorhersagte, lässt doch noch weiter auf sich warten. Doch zumindest eines der zahlreichen Geheimnisse wird in diesem Band gelüftet – auch wenn der Leser die zugrundeliegenden Zusammenhänge immer noch nicht durchschauen kann. Letzteres dürfte für die Beteiligten, speziell die im Zentrum der Handlung dieses Bandes stehenden Protagonisten Titus und Penelope, jedoch genauso gelten.
Wie es der treue Leser dieser Urban-Fantasy-Reihe von der Autorin mittlerweile gewohnt sein dürfte, schafft es Valerie Loe sogar, wieder neue Rätsel ‚diskret‘ einzustreuen. Auch wenn dieser Band offiziell als Finale der 2. Staffel geführt wird, dürfte die rätselhafte und spannende Geschichte um Nell und die Silver in Band 13 nahtlos fortgeführt werden.

Fazit:
Alles wird immer rätselhafter. Da hilft nur: Weiterlesen!

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Merry WitchMas

Nadin Hardwiger
Merry WitchMas

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Die verhexten Kekse

Klappentext:
Auch Hexen feiern Weihnachten!
Verknotete Lichterketten, nadellose Weihnachtsbäume, zerbröselte Zimtsterne. Das kann nur eines heißen: Es ist Weihnachtszeit – nur leider nicht für Amanda, denn sie ist eine Hexe und Hexen feiern kein Weihnachten … Doch Amanda will dies nach vierundzwanzig weihnachtslosen Jahren nicht mehr hinnehmen und erzaubert sich ihr eigenes Weihnachtsfest.

Rezension:
Amanda ist 24 – und hat noch nie Weihnachten gefeiert. Das liegt daran, dass sie eine Hexe ist, und die feiern nun mal kein Weihnachtsfest. Aber das soll sich ändern! Dieses Jahr will Amanda feiern. Da sie aber gleichzeitig plant, ihrem (menschlichen) Freund endlich – möglichst risikofrei – ihre Hexen-Identität zu offenbaren, kommt es zum Chaos.
Nadin Hardwiger bringt in ihrer kurzen Geschichte überraschend viele humorvolle Elemente unter. Gerade hier liegt allerdings auch der Schwachpunkt dieses booksnacks. Mir gleich 3 Handlungsschwerpunkten wirkt die Kurzgeschichte für ihre Kürze schon fast etwas überladen. (Und wieso unterrichtet Amandas [Hexen-]Schwester eigentlich an einer menschlichen Schule?) Die interessanten Einfälle in dieser kurzweiligen Story machen dies aber wieder wett.

Fazit:
Diese Kurzgeschichte enthält mehr Humor als manches erheblich längere Buch.

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Sternenfeuer

Alexandra Scherer
Sternenfeuer

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Der Glaube an den Apfel

Klappentext:
Per Arduum ad Astra
Was passiert, wenn Wissenschaftler auf die schriftlichen Überreste einer längst vergangenen Zivilisation stoßen und die Hinterlassenschaften als Heilsbotschaften interpretieren?

Rezension:
In einer post-apokalyptischen Welt finden Forscher Relikte der untergegangenen Kultur. Unverfälschte menschliche DNA wird dringend benötigt, und nach den aufgefundenen Aufzeichnungen könnte der Weg, diese zu finden, in den Weltraum führen …
Mit Alexandra Scherers „Sternenfeuer“ liegt wieder mal ein Highlight der booksnacks-Reihe vor. Nach dem (Beinahe-)Untergang der Menschheit scheinen endlich aufgefundene Daten die Erlösung zu versprechen. Und wo liegen diese ‚heiligen‘ Texte? Auf einem Artefakt, dass von einem angebissenen Apfel als heiligem Symbol geziert wird. Selten habe ich eine mit so viel Humor gewürzte Science-Fiction gelesen.

Fazit:
SciFi trifft Endzeit-Drama trifft Humor. Letzterer siegt!

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Adventszauber

Nadine Buch, Marlies Hanelt
Adventszauber

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Ein Geschichten-Adventskalender

Klappentext:
Was tun, wenn der Weihnachtsmann streikt? Oder gar verschwunden ist? Liefern dann die Weihnachtselfen die Päckchen aus? Ach nein, das geht ja nicht, denn die Geschenkemaschine ist defekt und produziert nichts mehr. Und die wenigen, die schon fertig sind, wurden Opfer des Ungeheuers, das Geschenke frisst. Ob das Flüstern unterm Weihnachtsbaum etwas damit zu tun hat?
Chaos vor dem Fest der Feste, verpackt in 24 kurzweilige Geschichten, die Tag für Tag mit Humor und Spannung das Warten auf Heiligabend verkürzen.

Rezension:
In diesem Adventskalender findet man keine Schokolade. Nein, 24 Kurzgeschichten sind hinter den Türchen ‚versteckt‘. Dass diese überwiegend einen Weihnachtsbezug haben, muss dabei wohl kaum ausdrücklich erwähnt werden. So begegnet der (überwiegend wohl jüngere) Leser allerhand Kobolden, Wichteln, Elfen, Rentieren – und natürlich einem gewissen Herrn in rotem Mantel. Mal ist letzterer in Streiklaune, mal experimentiert er mit seiner Bartmode.
Die Stile der beiden Autorinnen, die zu diesem Adventskalender beigetragen haben, unterscheiden sich deutlich. Offensichtlichstes Merkmal ist dabei, dass Nadine Buchs Beiträge im Präteritum, Marlies Hanelts dagegen im Präsens verfasst sind.
Ein Punkt, den ich in meinen Rezensionen meist ignoriere, ist das Cover. Dies hier zu tun, wäre allerdings unverzeihlich, ist das hervorragend gestaltete Cover doch ein Alleinstellungsmerkmal dieses Buches, das damit deutlich aus dem üblichen Einheitsbrei herausragt, ein echter Hingucker.

Fazit:
Adventskalender-Geschichten, die Santa & Co. aus teilweise ungewohnten Blickwinkeln zeigen.

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Andor – 1 – Rätsel der Vergangenheit

Dan Gronie
Andor – 1 – Rätsel der Vergangenheit

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Wer ist Andor?

Klappentext:
Nach einem Unfall hat der Redakteur Bill Clayton sein Gedächtnis verloren. Auf der Suche nach seiner wahren Vergangenheit tauchen stets neue Rätsel auf. Dabei gerät er immer tiefer in ein Netz mysteriöser Ereignisse. Der Geheimdienst beschattet ihn, und ein Fremder will ihn töten. Seine Recherchen führen ihn nach München, wo er seiner Bestimmung folgen und den Kampf gegen außerirdische Mächte aufnehmen muss.

Rezension:
Nachdem er eines Morgens aus einem Albtraum erwacht, quälen Bill immer wieder eigenartige Träume. Als sich dann jedoch auch in der Realität unerklärliche Vorfälle häufen, kommt ihm mehr und mehr der Gedanke, seine Träume könnte mehr als solche sein. Erschwerend kommt hinzu, dass Bill vor ein paar Jahren bei einem Unfall sein Gedächtnis verlor und er absolut nichts über sein Leben davor weiß. Als Redakteur einer Zeitung nutzt er die sich bietende Gelegenheit, beruflich zu den mysteriösen Vorfällen zu ermitteln. Vielleicht kann er dabei ja auch etwas über sich selbst herausfinden.
Mit „Rätsel der Vergangenheit“ präsentiert Dan Gronie den Auftaktband seiner neuen Science-Fiction-Reihe „Andor“. Im Mittelpunkt steht der britische Zeitungsredakteur Bill Clayton, der zunehmend ins Zentrum mysteriöser Ereignisse gerät, die im Zusammenhang mit seiner eigenen, ebenso mysteriösen Vergangenheit stehen könnten. Nach dem Prolog beginnt das Buch recht gemächlich. Erst nach mehreren Kapiteln nimmt die Handlung Fahrt auf, um zum Ende hin immer spannender zu werden. Dann ist es aber auch schon zu Ende, ohne wirkliche Antworten zu liefern. Für diese muss sich der Leser wohl oder übel auf die folgenden Bände vertrösten.
Die vom Protagonisten in der 1. Person erzählte Geschichte verwirrt anfangs stellenweise, weil der Leser genau wie Bill selbst nicht immer weiß, was Traum und was Wirklichkeit ist. Mit Fortschreiten der Handlung gewöhnt man sich jedoch zunehmend an diesen Stil, der einen dann immer mehr fesselt. Gemeinsam mit dem Helden der Geschichte fängt der Leser langsam an, die Zusammenhände zu erahnen. Dabei ist letzterer bedingt durch die Kenntnis des Prologs gegenüber Bill etwas im Vorteil. Inwieweit diese Ahnungen sich als wahr herausstellen, muss sich natürlich in den kommenden Bänden zeigen.
Nicht verschwiegen werden soll, dass die Handlung an ein paar kleineren Unlogiken krankt, die sich nicht aus den Mysterien der Geschichte erklären lassen. Wenn ein britischer Redakteur beispielsweise in einem Londoner Café mit einem ebenfalls britischen Detektiv über dessen Honorar verhandelt und dabei ausschließlich die Währung Euro zur Sprache kommt, wirkt das auf den Leser zumindest verwirrend.

Fazit:
Genre-Fans werden von dieser Science-Fiction-Thriller-Reihe sicher nicht enttäuscht werden.

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Fröhliche Weihnachten!

Ein schönes Weihnachtsfest wünsche ich allen Lesern meines Blogs!

St,rSt,bSt,rSt,bSt,rSt,bSt,rSt,bSt,rSt,bSt,rSt,bSt,rSt,bSt,rSt,bSt,r

santa

Schon wieder neigt sich ein Jahr seinem Ende entgegen.

…und ich bin noch gar nicht dazu gekommen, Inventur zu machen, wie viele Rezis ich in diesem Jahr gepostet habe.

Steampunk Soldiers

McCullough Joseph, Philip Smith
Steampunk Soldiers

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Dampfende Soldaten

Klappentext:
Zwischen 1887 und 1895 reiste der britische Kunststudent Miles Vandercroft um die Welt, wobei er die Soldaten der vom ihm besuchten Länder skizzierte und malte. Es war ein Zeitalter dramatischen technologischen Fortschritts, und Vandercroft war fasziniert davon, wie der Aufstieg der Dampftechnologie zu Beginn des amerikanischen Sezessionskonflikts die Kriegsführung und die Rolle der an den Kämpfen Beteiligten verändert hatte.
Dies ist eine komplette Sammlung Vandercrofts überlieferter Zeichnungen. Begleitet werden die Bilder von den dazugehörigen Kommentaren Vandercrofts über die Militäreinheiten, die seinen Weg kreuzten. Es ist ein einzigartiger bebilderter Reiseführer in die letzte Ära der strahlenden, farbenprächtigen Uniformen und zugleich eine wichtige historische Studie über die diversen dampfbetriebenen Bewaffnungen und Ausrüstungen, die ihre Glanzzeit in den Tagen unmittelbar vor dem Großen Krieg der Welten.

Rezension:
In Romanen der Steampunk-Literatur tauchen natürlich mit schöner Regelmäßigkeit immer wieder dampfbetriebene Waffen auf. Meist sind es dort allerdings irgendwelche Abenteurer, die diese benutzen. Die Autoren dieses Bildbandes haben sich dagegen Gedanken gemacht, wie (mehr oder weniger) reguläre Armeen Genre-typische Waffen und sonstige Ausrüstungen benutzen könnten. Herausgekommen ist dieser Bildband, der Steampunk-gemäße Militärkräfte vom Ende dieses fiktiven 19. Jahrhunderts zeigt. Beschrieben werden diese vom fiktiven Erschaffer dieser Zeichnungen höchstpersönlich. Dabei werden die diversen Clichés über die dargestellten Länder und Völker gekonnt parodiert. Das einzige Manko dieses ansonsten sehr gut gelungenen und hochwertig gedruckten Bildbandes besteht darin, dass der namensgebende Steampunk-Aspekt in einer ganzen Reihe der Darstellungen doch etwas zu sehr in den Hintergrund rückt.

Fazit:
Wer sich die typischen Waffen aus Steampunk-Romanen schon immer mal im Bild ansehen wollte, sollte sich diesen Bildband gönnen.

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Geheimnis der Götter – 2 – Flammen der Befreiung

Saskia Louis
Geheimnis der Götter – 2 – Flammen der Befreiung

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Flucht aus den Mauern

Klappentext:
Nym weiß folgende Dinge:
Die Rebellen aus der vierten Mauer befreien zu wollen, ist ein Selbstmordkommando.
Levi ist genauso anstrengend wie wunderbar. Und manche Erinnerungen in ihrem Kopf sind nicht ihre eigenen.
Während eine Reihe an Morden Bistaye in Aufruhr bringt und die Göttliche Garde immer engere Kreise um die Gruppe aus Asavez zieht, wird Nym vor allem eins klar: Je mehr sie über ihre wahre Identität erfährt, desto weniger möchte sie wissen.

Rezension:
Levi, Nym und ihren Gefährten ist es gelungen, in die Mauern von Bistaye einzudringen, von wo sie den dortigen Rebellen zur Flucht verhelfen wollen. Ihr Vordringen bis in die 4. Mauer bleibt jedoch nicht unbemerkt, und so ist die Göttliche Garde schon auf der Suche nach ihnen. Wird der Rückweg nach Asavez unter diesen Bedingungen gelingen? Dass Nym erwartungsgemäß mit ihrer Vergangenheit konfrontiert wird, kompliziert die Sache zusätzlich.
Handlungsmäßig schließt dieser Band nahtlos an den Vorgänger „Funke des Erwachens“ an. So kann der Leser die Abenteuer der Protagonisten an der Stelle wieder aufnehmen, wo er sie zuvor verlassen musste. Selbstverständlich ändert sich auch am gelungenen Stil der Autorin nichts. Weiterhin verfolgt man als Leser das Geschehen aus der wechselnden Sicht verschiedener Charakter, was einen Einblick in die Hintergründe der diversen beteiligten Interessengruppen ermöglicht. Auf diese Weise schafft es Saskia Louis, ihre Geschichte konstant spannend zu halten, schließt der Leser doch Charaktere beider Parteien ins Herz. Dieses Geflecht könnte im kommenden 3. Band sogar noch komplexer werden, als es ohnehin schon ist, deutet es sich doch an, dass auch das legendäre Kreisvolk als weitere Partei eine Rolle spielen könnte. Das Abenteuer verspricht also, weiterhin interessant zu bleiben!

Fazit:
Die „Geheimnis der Götter“-Reihe kann allen Fantasy-Fans wärmstens empfohlen werden.

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