Das Erbe der Macht – 13 – Onyxquader

Andreas Suchanek
Das Erbe der Macht – 13 – Onyxquader

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r

Geheimnisse des Schwarzmarktes

Klappentext:
Während Jen alles daransetzt, Alex die Erinnerung zurückzugeben, versucht Johanna, den Onyxquader zu erhalten. Doch das mächtige Artefakt scheint dem Untergang geweiht.
Unterdessen macht Moriarty eine verblüffende Entdeckung.
Der Auftakt zur 2. Staffel.

Rezension:
Der Onyxquader, eines der bedeutsamsten magischen Artefakte der Lichtkämpfer, droht zu zerbrechen. Es stellt sich jedoch heraus, dass dieser eine Überraschung birgt, die niemand vermutet hätte. Aber auch Jen sorgt mit ihren Versuchen, Alex seine Magie zurückzugeben, für reichlich Durcheinander. Und die Schattenkrieger sind unterdessen natürlich auch nicht gänzlich inaktiv …
Die Pause nach der 1. Staffel und dem Sonderband „Die Chronik der Archivarin“ war recht lang, doch kaum in die neue Staffel gestartet, zieht Andreas Suchanek wieder alle Register. Auch ohne nennenswerte Kampfhandlungen geht es im neuen Band fast pausenlos hoch her. An allen Schauplätzen ist Bewegung, die gewohnte Ordnung droht mehr und mehr zu zerbrechen. Auch die Handlungen einiger Protagonisten, die sich durch die vorausgegangenen Ereignisse nicht mehr bedingungslos vertrauen, trägt dazu bei. Die Veränderungen aus der zurückliegenden Handlung überfordern manchen.
Wie man es als Gewohnheitsleser der Reihe gewohnt ist, bricht der Autor mit jeder gelösten Frage eine ganze Anzahl neuer los, sodass es wohl auch in den folgenden Bänden nicht langweilig werden dürfte. Man muss dieser Urban-Fantasy-Reihe weiterhin extremes Suchtpotenzial bescheinigen.

Fazit:
So gut, wie die 1. Staffel endete, geht es in der hier beginnenden 2. nahtlos weiter. Für Genre-Freunde definitiv suchtgefährdend!

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Die Zeitwanderer – 1 – Bündnisse

Sarah Cepin
Die Zeitwanderer – 1 – Bündnisse

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Ein Wikinger unter Briten

Klappentext:
„Ein Apfel … Askr beäugte die runde Frucht eindringlich. Ob Iduna, die Göttin der Jugend und des ewigen Lebens, ihm einen ihrer goldenen Zauberäpfel untergeschoben hatte, um seine Zeit anzuhalten, wie sie es einst mit den Göttern getan hatte? …“ Nach einem Schiffsunglück hat der Wikinger Askr alles verloren und erreicht schwer verletzt die englische Küste, wo Fremde unerwartet sein Leben retten. Bald schon stellt er fest, dass seine Retter keine gewöhnlichen Menschen sind und er einer von ihnen ist. Vom Alter unberührt durchwandern sie die Jahrhunderte, doch Gleichgesinnte sind schwer zu finden und der Preis für Askrs Rettung ist hoch. Hin und her gerissen zwischen neuen Freundschaften, seinem Glauben und dem unbändigen Drang nach Freiheit, versucht er sich seinem auferlegten Schicksal zu fügen, bis unter den Zeitwanderern zum ersten Mal in ihrer Geschichte ein Krieg ausbricht …

Rezension:
Askr ist Wikinger und als solcher daran gewöhnt, fremde Küsten und die dort befindlichen Ansiedlungen zu überfallen und auszurauben. Als sein Schiff jedoch vor der englischen Küste sinkt, ist er der einzige Überlebende, der sich schwer verletzt ans Ufer retten kann. Als ein Trupp Einheimischer ihn findet, ist ihm klar, dass er wohl keine Chance hat. Gnade kann er von denen wohl kaum erwarten. Zu Askrs Überraschung unternehmen die Leute jedoch keinen Versuch, ihn zu töten. Godwin, ihr Anführer, klärt Askr stattdessen auf, dass er wie sie ist: ein Langlebiger mit verbesserter Wundheilung, der eine Lebenserwartung von mehreren Jahrhunderten hat. Godwin will Askr in seinen Clan aufnehmen, was dieser jedoch ablehnt. Deshalb entschließt sich Godwin, den Wikinger mit einem Trick an seinen Clan zu binden.
Der Klappentext von Sarah Cepins Reihen-Auftakt lässt natürlich sofort an eine (Urban-)Fantasy-Geschichte denken. Dieser Erwartung wird das Buch jedoch nur ansatzweise gerecht. Die Tatsache, dass alle wichtigen Charaktere ein extrem langes Leben vor und meist auch schon hinter sich haben, spielt in der Handlung nur insofern eine Rolle, dass es der immer wieder betonte Grund dafür ist, Askr im Clan integrieren zu wollen. Für die eigentliche Handlung spielt es jedoch bisher keinerlei Rolle. Stattdessen erweist sich dieses Buch eher als ein historischer Roman über Freund- und Feindschaft zwischen den Clans der Langlebigen, die unerkannt unter den normalen Menschen leben. Als historisches Abenteuer betrachtet, ist es allerdings ein durchaus lesbares, spannendes Abenteuer.
… das allerdings auch seine Schwächen hat. Da Godwin als Anführer des Clans wie auch die meisten anderen Clanmitglieder Askr immer nur als Wilden unter Christen betrachten, erschließt sich dem Leser eigentlich nie, wieso sie ihn unbedingt im Clan behalten wollen. Der zunächst naheliegende Vermehrungsgedanke scheidet aus, da schnell erkennbar wird, dass die Wahrscheinlichkeit, dass langlebige Eltern wieder ebensolche Kinder bekommen, extrem gering ist. So gesehen ist kein logischer Grund erkennbar, Askr im Clan behalten zu wollen.
Spannend geschrieben kann dieses Buch Liebhaber abenteuerlicher Geschichten gut unterhalten. Ein typisches Fantasy-Feeling sollte man jedoch nicht erwarten.

Fazit:
Dieses Buch spricht eher den Fan historischer Abenteuer als den von Fantasy-Geschichten an.

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Unglaublich Magisch – 1 – Reginald und die Zauberrune

Sandro A. Weiß
Unglaublich Magisch – 1 – Reginald und die Zauberrune

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Singende Schöpfer-Götter und andere Probleme

Klappentext:
Wenn Sie ein lustloses Dasein ohne jegliche Amüsements fristen möchten, dann sei Ihnen geraten: Legen Sie dieses Buch auf der Stelle weg! In diesem Werk werden Sie nämlich nicht umhinkommen, mit Humor und Witz unterhalten zu werden, es sei denn, Sie sind wie der Großteil der Einwohner der Stadt Kamquark, in der diese skurril-satirische Fantasy-Geschichte stattfindet, gefühlskalt und ohnehin nicht an kurzweiligem Zeitvertreib interessiert. Falls dies allerdings nicht auf Sie zutrifft, sollten Sie sich schleunigst an die Fersen des jungen Zauberers Reginald heften, um sein erstes Abenteuer mit Filibo und einigen anderen schrägen Persönlichkeiten hautnah mitzuerleben.

Rezension:
Reginald ist Zauberschüler in Level 3 und wohnt seit dem Verschwinden seines Vaters bei seiner Tante. Seine Heimatstadt Kamquark ist ein durch und durch magischer Ort. Da wundert es auch nicht, dass sein Haustier Filibo bei jedem Niesen die Art wechselt. Während des Großteils dieser Geschichte ist Filibo gerade ein Gepard. Als seine Tante Reginald zum Einkaufen schickt, setzt sich eine Verkettung von Ereignissen in Gang, aus der ihn wohl nur der Zauberer Eli wieder herausholen kann. Doch der hat eigentlich gerade seine eigenen Probleme.
Dass es in Sandro A. Weißʼ Fantasy-Geschichte – Auftakt einer Reihe um das Leben im magischen Kamquark – reichlich skurril zugeht, verrät der Autor schon im Klappentext. Und dieses Versprechen hält er. Dass so viele verrückte Einfälle in ein doch recht kleines Büchlein passen, kann man erst glauben, wenn man es gelesen hat. In dieser magischen Welt geh alles drunter und drüber. Sehr zum Vergnügen des Lesers, versteht sich. Und obwohl die gesamte Handlung vom Anfang bis zum Ende definitiv unter das Label „Fantasy“ fällt, ist es doch der schräge Humor, der dieses Buch in seinem Wesen ausmacht. Fans klassischer Fantasy, werden an diesem Buch vielleicht weniger Gefallen finden, wer allerdings gerade auf der dringenden Suche nach einem Zwerchfell-Intensivtraining ist, findet hier den perfekten Zwerchfell-Fitness-Leitfaden.

Fazit:
Schräg, skurril, sarkastisch, magisch – so kann man diese Geschichte zusammenfassen.

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Weihnachten und andere Amtsangelegenheiten

Diverse
Weihnachten und andere Amtsangelegenheiten

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Magische Weihnachtszeit

Klappentext:
Und wieder berichten die AutorInnen des Bundesamtes für magische Wesen über ihre Beobachtungen der Mitbürger mit magischem Hintergrund. Mit diesem dritten Arbeitsbericht, der zu Weihnachten 2017 erscheint, übernimmt der amtseigene Bundeslurch Verlag die Publikation der Arbeiten fantastischer Autoren. 10 Kurzgeschichten von Chris Schlicht, Margarete Alb, Anne Zandt, Tina Becker, Marcus Watolla, Dorothee Reimann, Carmilla DeWinter, Katrin Minert, Carola Jürchott und Hagen Ulrich.

Rezension:
Enthaltene Geschichten:
Chris Schlicht: Die Heiligen der Nacht
Margarethe Alb: Das Thomasturnier
Anne Zandt: Wintermond
Tina Becker: Blutmond um Mitternacht
Markus Watolla: Das Geheimnis des Peter Gennersheim
Dorothe Reimann: Jahr und Tag
Carmilla DeWinter: Ruhige Feiertage
Katrin Minert: Schneeflöckchen
Carola Jürchott: Das Buch der Weihnacht
Hagen Ulrich: Sebastians blutige Prüfung (Leseprobe)
Das nächtliche Leben anscheinend unbelebter Steinfiguren, das Brauchtum allerlei magischer Lebensformen im mittelalterlichen Thüringer Wald, Meinungsverschiedenheiten zwischen Hexen und Werwölfen, das Leben des streng geheimen, dem Bundesamt für magische Wesen unterstellten Bundeswehr-Drachengeschwaders, die Probleme der Incubi mit der Staatsmacht oder die Abenteuer einer Wermaus – das und noch einiges anderes findet der Fantasy-begeisterte Leser in diesem amtlichen Arbeitsbericht des Bundesamtes für magische Wesen.
Ich muss zugeben, dass mir in letzter Zeit auffallend viele Anthologien in die Hände fallen. Im vorliegenden Fall handeln alle enthaltenen Kurzgeschichten um die Weihnachtszeit und überwiegend in Deutschland. So ein Bundesamt ist ja schließlich an seinen Zuständigkeitsbereich gebunden, auch wenn die europäischen Grenzen natürlich auch für magische Wesen offen stehen und man magische Zwischenfälle in anderen EU-Ländern deshalb nicht ganz aus den Augen verlieren darf.
Wie bei Anthologien üblich, treffen natürlich nicht alle enthaltenen Geschichten den persönlichen Geschmack gleichermaßen. Deshalb möchte ich die (in der Reihenfolge, wie sie im Buch wiedergegeben werden) herausstellen, die mich besonders überzeugen konnten:
Da wäre zunächst „Das Thomasturnier“ von Margarethe Alb, das sich in die „Rynestig“-Reihe der Autorin einfügt. Hier erleben wir eine Zusammenkunft in der längsten Nacht des Jahres, von der aus anderem Blickwinkel auch im Buch „Fliederblütenregen“ berichtet wird.
In Tina Beckers „Blutmond um Mitternacht“ hat eine Hexengemeinschaft Probleme mit einem Werwolfrudel, das im selben Wald wohnt. Dass manchmal alles anders ist, als hexe zunächst denkt, führt zu Unfrieden.
„Ruhige Feiertage“ werden es in Carmilla DeWinters Story für das in Karlsruhe lebenden Incubi-Paar nicht. Ein unverhoffter Gast und eine gewisse Bundesbehörde versuchen alles, das zu verhindern.
Schließlich soll auch „Schneeflöckchen“ von Katrin Minert nicht unerwähnt bleiben. Dabei handelt es sich um eine (zumindest äußerlich) jugendliche Frau-Holle-Variante, die bei einem Ausflug nach Deutschland Probleme bekommt, aus die sie nur eine Wermaus retten kann. Klingt schräg, aber die Geschichte funktioniert wirklich.
Da auch die meisten der anderen Beiträge gut lesbar sind, gehört diese Anthologie zu den besseren Exemplaren ihrer Gattung. Freunde teilweise etwas augenzwinkernder Urban Fantasy („Das Buch der Weihnacht“ ist Fantasy ohne Urban) werden mit diesem Buch nichts falsch machen.

Fazit:
Eine gelungene Fantasy-Anthologie mit einer thematisch recht speziellen Ausrichtung.

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Direkt beim Verlag auch als Hardcover erhältlich.
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Kado – 1 – Das Herz des Wolfes

Lukas Bayer
Kado – 1 – Das Herz des Wolfes

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Abgesandter eines Gottes

Klappentext:
Eigentlich hätte Kado nichts dagegen gehabt, bis an sein Lebensende in der Taverne seines Ziehvaters zu arbeiten. Doch als das Leben seiner Ziehschwester in Gefahr ist, geht er einen Handel mit dem Totengott Carnor ein: seine Seele und seinen Dienst als Streiter Carnors gegen das Leben seiner Schwester.
Mit einer Menge Humor und ein wenig schlechter Laune muss Kado nun herausfinden, was seine Aufgaben als Streiter Carnors sind und sich ganz nebenbei auch noch mit den Agenten des Königs, dem Hohepriester Carnors, dem Streiter einer anderen Göttin und seinem nervigen Wolfsbruder Felan herumschlagen. Und zu allem Überfluss gibt es da noch diese eine Agentin – denn es gibt schließlich immer diese eine Frau …

Rezension:
Als Gestaltswandler zwischen Elf und Wolf gehört Kado nirgends so richtig dazu. In der Familie seines Ziehvaters fühlt er sich aber wohl und hilft in dessen Taverne, wenn er nicht gerade mit seinem wölfischen Bruder auf Jagd geht. Als Leute des Königs jedoch die ganze Familie einfach töten wollen, schlägt Kado zurück und tötet stattdessen die Soldaten. Für seine Stiefschwester kommt die Hilfe jedoch zu spät. Doch der Totengott Carnor persönlich erscheint Kado und bietet ihm das Leben seiner Schwester im Austausch gegen seine Dienste an. Bald schon stellt sich heraus, dass das Leben als unsterblicher Streiter eines Gottes alles andere als langweilig ist.
Wenn man viel Fantasy liest, wiederholen sich manche Elemente natürlich in den unterschiedlichsten Versionen. Um so interessanter und auch überraschender ist es natürlich, wenn man mal auf eine (zumindest einem selbst) völlig neue Grundidee stößt. So erging es mir mit diesem Reihenauftakt um Kado. Während Werwölfe (vom altgermanischen Wer = Mann) in der Fantasy-Literatur zum Standartpersonal gehören, ist mir vor Kado noch kein Elfwolf begegnet. Auch dass Götter (bisher) Sterbliche als Gegenleistung für einen Dienst als Hilfspersonal rekrutieren, gehört eher weniger zum in einschlägigen Geschichten Üblichen. Somit kann man Lukas Bayer beglückwünschen, eine wirklich innovative Idee in die Fantasy eingebracht zu haben.
Am Anfang braucht dieser Band etwas Zeit, bevor er ‚in Schwung‘ kommt. Nachdem dies aber erstmal geschafft ist, entwickelt sich das Abenteuer zu einer rasanten, gut und in einem flotten Tempo erzählten Geschichte, in der auch humorvolle Untertöne nicht zu kurz kommen. Wenn es in den Folgebänden derart weitergeht, dürfte sich diese Reihe zu einer Perle der Fantasy-Literatur entwickeln.

Fazit:
Nach einem etwas behäbigen Start wird dieses Buch zu einem actionreichen Fantasy-Abenteuer, das Lust auf die Fortsetzung macht.

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Alles zum Schein

Vincent Voss
Alles zum Schein

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Die verborgene Insel

Klappentext:
Der junge Adlige Hagen von den Goldquellen tritt mit seiner Volljährigkeit seine Ausbildung zum Magier in der Akademie Splitter und Geist an. Doch die lobpreisenden Worte seines Vaters über die Akademie weichen schnell der Erkenntnis, dass er die Ausbildung hier nur antreten soll, um möglichst weit weg vom heimischen Hofe zu sein. Statt einer intensiv betreuten Zaubererausbildung mit bemühten Mentoren in einer gepflegten Akademie erwartet ihn ein beklemmendes Gemäuer fernab freundlicher Menschen. Mitschüler und Lehrer sind Hagen nicht wohlgesinnt und machen ihm das Leben schwer. Eine Begegnung mit einem wild fantasierenden Besucher der Akademie lässt Hagen noch ratloser zurück. Was faselt der Fremde von einem Geheimnis der Akademie und Verrätern unter den Mentoren? Hagen muss das Rätsel lösen, doch wem kann er dabei vertrauen? Alles zum Schein ist ein moderner Fantasy-Roman mit Krimi- und Gruselelementen aus der preisgekrönten Splittermond-Reihe.

Rezension:
Als Hagen, Sohn des Barons von den Goldquellen, zur Akademie Splitter und Geist aufbricht, um dort seine Zaubererausbildung zu absolvieren, hat er nur gutes über diese berühmte Hochschule gehört. Dort angekommen beginnt er aber schnell, an diesen Informationen zu zweifeln. Der Leiter der Akademie ist abweisend, die Lehrer und Mitschüler unnahbar. Nur zu einer einzigen Kommilitonin bekommt Hagen näheren Kontakt. Diese berichtet ihm vom mysteriösen Selbstmord der ehemaligen Leiterin und einem geheimen Zirkel, dem Lehrer und ältere Studenten angehören sollen. Auch die junge Bardin, die Hagen im nahegelegenen Ort kennenlernt, scheint etwas zu verbergen. Was steckt hinter all den Rätseln? Zunehmend scheint Hagen in Gefahr zu geraten, doch wem kann er trauen?
Splittermond? Davon hatte ich zuvor nie gehört. Wie ich mittlerweile weiß, handelt es sich dabei um ein Rollenspiel, in dessen mittelalterlich-magisch geprägten Welt dieser Fantasy-Roman angesiedelt ist. Dieses Wissen ist zum Verständnis des Buches allerdings nicht unbedingt erforderlich. Für Interessierte gibt es im Anhang allerdings auch eine Kurzvorstellung der zugrundeliegenden Welt, die man – wie ich natürlich erst zu spät feststellte – bedenkenlos auch vor der eigentlichen Handlung lesen kann. Mit diesen Informationen versteht der Leser einige Zusammenhänge leichter.
Vincent Voss lässt in seinem Roman recht viele handelnde Akteure auf seine Leser los. Das kann zu Beginn etwas verwirren, zumal zunächst bei den wenigsten Charakteren klar ist, welche Ziele sie verfolgen. Erst relativ spät erkennt der Protagonist – und mit ihm der Leser – was an der Akademie und in ihrem Umfeld wirklich vor sich geht. Das sorgt natürlich schnell für Spannung und hält diese lange aufrecht, erschwert andererseits aber auch die Orientierung in der Story. Am Ende ergibt aber alles ein Ganzes, in dem auch die Handlungsweisen der meisten der aktiven Personen verständlich werden.
Das einzige, was man dieser interessanten und stilistisch gelungenen Fantasy-Geschichte unterm Strich anlasten kann, ist, dass man bei manchen Details nur das Ergebnis erfährt, ohne lesen zu können, wie es dazu kommt.

Fazit:
Ein gelungenes Fantasy-Abenteuer, das viel Wert auf die zahlreichen selbstständig aktiven Charaktere legt.

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Auserwählte

Alfred Bekker
Auserwählte

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Erlebnisse in fremden Welten

Klappentext:
Zwei Fantasy All Age Abenteuer von ELBEN-Autor Alfred Bekker.
Sie sind auserwählt: Das Mädchen Anna, das in eine andere Welt gerät, wo die Magie herrscht und Einhörner auf den Weiden grasen. Die launische Tochter eines Zauberers bringt diese Welt in Gefahr, denn ihr Vater erfüllt ihr jeden Wunsch…
Und da ist der Junge Finn, der so gerne Comics zeichnet, in denen starke Helden gegen furchteinflößende Kreaturen kämpfen – aber eines Tages macht sich seine Geschichte selbstständig. Er hat anscheinend keine Macht mehr über die Welt, die er erschaffen hat und sein stärkster Held wird zu seinem unerbittlichen Gegner. Als ihn dann der Hilferuf des Feenmädchens Aylin erreicht, weiß er, dass nur er dies Welt retten kann. Zwei All Age Fantasy Abenteuer von ELBEN-Autor Alfred Bekker in einem Buch:
ANNA IM ZAUBERREICH
STADT DER HELDEN

Rezension:
Anna sieht im Spiegel unerwartet ein Gesicht, das ihrem zwar sehr ähnelt, aber doch nicht ihres ist. Als sie dann im Garten auch noch die Trolle Hack und Mack trifft, nehmen diese das Mädchen mit in ihre Welt. Dort trifft Anna auf ihre Doppelgängerin, eine verwöhnte Prinzessin. Wider Erwarten freunden sich die beiden Mädchen an – und stehen schon bald einer unerwarteten Gefahr gegenüber.
Finn zeichnet gerne Comics. Doch plötzlich entwickeln diese ein Eigenleben und verändern sich in eine Richtung, die Finns Planungen völlig widerspricht. Dann wendet sich eine der von ihm selbst erfundenen Figuren um Hilfe an ihren Erschaffer. Tim bleibt nichts anderes übrig, als in die Welt seines Comics zu wechseln, um dort für Ordnung zu sorgen.
In diesem Sammelband stellt Alfred Bekker 2 kurze Urban-Fantasy-Geschichten mit jungen Pprotagonisten, die ursprünglich eigenständig erschienen, zusammen. Auch wenn der Klappentext von All-Age-Abenteuern spricht, ist „Anna im Zauberreich“ doch sehr kindlich angelegt und wird erwachsene Leser sowohl inhaltlich als auch stilistisch eher weniger ansprechen.
Anders sieht das mit „Stadt der Helden“ aus. Obwohl der Protagonist Finn nur unwesentlich älter als Anna ist, wirkt diese Story vom ganzen Aufbau wie auch von Stil her erheblich erwachsener. Auch die in der Handlung verarbeiteten Thematiken sprechen eher etwas ältere Leser bis hin zu Erwachsenen an. Zumindest dieser Beitrag dürfte Freunde junger Fantasy überzeugen können.

Fazit:
Nur eine der beiden Geschichten kann man wirklich als All Age bezeichnen, die andere ist sehr kindlich angelegt.

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Grenzenlose Weite

Jörg Buhl, Axel Brümmer (Hrsg.), Peter Glöckner (Hrsg.)
Grenzenlose Weite

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Ab durch die Mitte

Klappentext:
Quer durch Australien auf eigene Faust. Mit dem Fahrrad von den einsamen Stränden der Westküste bis zu den Paradiesstränden des Ostens. Weite Strecken und die ständige Sorge um Wasser tief im Outback offenbart die unterschiedlichen Charaktere der bekannten Weltumradler und ihres norwegischen Freundes, Diese Reise lebt von den vielen kleinen Eindrücken am Wegesrand, die nur Radwanderer erleben können. Emus und Kamele beobachten neugierig ihr Lager. Eisiger Regen verwandelt die Wüste in Schlamm und lässt sie erblühen. Sie treffen legendäre Outbackwanderer und sitzen mit Aborigines am Lagerfeuer. Ein intensiver Blick auf den Roten Kontinent, wie er nur wenigen vergönnt ist.

Rezension:
Seit sie vor Jahren eine Weltumrundung per Fahrrad absolvierten, zieht es Axel aus Thüringen und Peter aus Sachsen immer wieder in die Ferne. Diesmal wollen sie Australien von West nach Ost durchqueren – natürlich wieder auf dem Drahtesel. Als Verstärkung haben sie ihren alten Bekannten Gunnar aus Norwegen überzeugt, sie zu begleiten. Menschenleere Wüsten, Hitze, für Fahrradgeschwindigkeit viel zu große Abstände zwischen den Wassernachfüllmöglichkeiten, Fahrbahnen aus Staub und Schotter, aber auch grundloser Schlamm nach Regenfällen sorgen dafür, die Reise zu erschweren.
Die pure Existenz dieses Buches beweist natürlich, dass die Abenteurer entgegen den Prognosen vieler Australier ihre Tour überlebt haben. Auch wenn die Erlebnisse aus der Sicht Axel Brümmers in der Ich-Form erzählt werden, wurde das Buch in Wirklichkeit von Jörg Buhl verfasst, der kein Mitglied der Reisegesellschaft war. Allerdings wird aus dieser Tatsache auch kein Geheimnis gemacht. Der Stil des Buches nimmt den Leser oftmals augenzwinkernd mit auf die abenteuerliche Reise. Auf künstlich gesteigerte Dramatik wird dabei verzichtet, sondern die anstrengende Reise ohne hinzugedichtete Gefahren beschrieben. Einen wichtigen Teil nehmen auch die Zusammentreffen mit unterschiedlichsten Charakteren – sowohl Nachfahren europäischer Einwanderer als auch Aborigines – ein, die ohne Schwarz-Weiß-Malerei geschildert werden. So gewinnt der Leser ein Bild des Kontinents, wie man es auf einer Urlaubsreise zu den touristischen Hotspots nie bekommen kann.

Fazit:
Für Freunde sachlich-ruhiger Reisebeschreibungen stellt dieses nicht mehr ganz aktuelle Buch (erschienen 2005) eine Empfehlung dar.

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Elfenstress – 1 – Die Schlacht am Stierhornpass

Alpha O’Droma
Elfenstress – 1 – Die Schlacht am Stierhornpass

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Im Tross des Kaisers

Klappentext:
Diese Geschichte spielt weit in der Vergangenheit, als ich, Amor do Ahpla, König von Zond, Chronist, Weltenbummler, Geschichtenerzähler und ein schlechter Mensch, ein unwissender Jüngling war, Barde in Ausbildung und noch nicht verdorben von der Welt.
Mit großen Augen machte ich mich auf, sie zu erkunden, als mein Vater nach mir schicken ließ, nicht ahnend, dass wir als Entourage der großartigsten Helden unserer Historie reisen sollten, dem unsterblichen Zauberer An Togarot von Duinne, Idara von Finegrind, Shabernak, dem sagenumwobenen Elfenkönig und seiner Gemahlin, Königin Shakira, Ritterkönig Kamrau von Prack, König Fin XLVII und Zantor Granitschädel, dem Zwergenkönig, um nur die Erlauchtesten zu nennen. Erhebend war es, Zeuge zu werden, wie sich die Völker des Südens unter ihrer Führung vereinten, um der furchtbaren Bedrohung aus dem Norden Herr zu werden. Alles mündete in diese gewaltige Schlacht, die neue Helden gebar, von denen viele jedoch die Minne nicht erleben sollten, die wir heute über sie singen. An Heldensagen klebt immer Blut und selten nur das des Feindes.
Es ist die Geschichte, wer wir waren, bevor wir wurden, wer wir sind, eine Geschichte von Mut, Liebe und Treue. Bis in den Tod und darüber hinaus.
Hochgebildete und kultivierte Edelleute wie die Leser meiner Chroniken wissen, dass mein Duktus auch angesichts größtmöglicher Katastrophen stets ein heiterer ist. Der Grund dafür ist nicht, dass meine Werke dieserart bei den Hofschranzen in Aquilaneum besser ankommen und ich auf meine Tantiemen bedacht bin. Nein, damit ehre ich meinen Vater und seine Freunde, die Heroen dieser Chronik, welche selbst angesichts des sicheren Todes Witze rissen und ihm ins Gesicht lachten. Einige haben das sogar überlebt. Sie und die Toten lehrten mich, dass die heitere Gelassenheit den einzigen Weg darstellt, die Welt zu ertragen, ohne an ihr zu zerbrechen.
Und der Wein.
Ja selbstverständlich der Wein, aber warum notiert er das? Was für ein dubioses Kloster ist das hier? Närrischer Kuttenträger! Er ist zum Diktat bestellt und nicht, um mir in meine Synopsis zu pfuschen! Wie „pathetischer Kot“? Als ob er dabei gewesen sei! Was soll ich denn schreiben? Archetypischen Erzählstrukturen folgende Helden tun sich zusammen, um den Lord der Finsternis zu besiegen, große Schlacht, Stahl, Blut, Magie, Krachbumm, viele Tote, glückliches Ende mit Bauchweh? Und hör er auf, jede verflixte Irrelevanz zu notieren, weiß er überhaupt, wie teuer Prackburger Bleiholzpapier ist?
Auch noch ausfallend werden, na warte du …

Rezension:
Amor ist Barde in Ausbildung. Zu seiner Verwunderung schickt ihn der Großmeister der Bardengilde unerwartet und noch vor seinem Abschluss zu seinem Vater zurück. Dieser – selbst Barde am Kaiserhof – will die Ausbildung seines Sohnes selbst beenden. Zuhause angekommen erfährt Amor warum. Er soll seinen Vater und den Kaiser auf einem Feldzug begleiten.
Sollte einmal ein Preis für den längsten Klappentext ausgeschrieben werden, hätte dieses Buch sicher gute Chancen. Leider ist das aber auch das einzige, was an diesem Reihenauftakt preiswürdig wäre. Der pseudohistorische Stil des Ich-Erzählers, der im Klappentext noch kreativ wirkt, nervt auf Dauer doch sehr. Zudem wirkt die gesamte Handlung eher wie ein Bericht. Die Einführung des Protagonisten am Hof, wo er erfährt, dass die meisten Adligen dort auf freundschaftlicher Basis mit seinem Vater verkehren und derben Scherzen nicht abgeneigt sind, weist noch einen gewissen Humor auf. Sich über das ganze Buch erstreckend, nervt die Aneinanderreihung von Zoten jedoch schließlich nur noch. Die titelgebende Schlacht liest sich dann wie der trockene Bericht einer solchen – und das alles im vom Klappentext gewohnten Stil.
Wie man bis hier wohl bemerkt haben dürfte, konnte mich dieses Buch überhaupt nicht überzeugen. Die Reihe werde ich bestimmt nicht weiter verfolgen, da ich mir nicht vorstellen kann, dass sich an den grundsätzlichen Kritikpunkten – vor allem am pseudohistorischen Stil – etwas ändern wird.

Fazit:
Dieser Auftakt einer Fantasy-Reihe kann leider nicht überzeugen. Der Stil ist sehr gewöhnungsbedürftig.

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Werbung:

„Lord Breakinghams Geheimnis“, der von Rezensenten gelobte Jugendroman um einen Jungen, der unerwartet auf ein Internat gehen muss und Schockierendes über seine eigene Herkunft erfährt, ist in einer überarbeiteten Neuauflage erschienen. Ein Entwicklungsroman über den Wert der Freundschaft.
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://lordbreakingham.wordpress.com/
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Tim und Sarah im Zauberbann

Lilyane Barley
Tim und Sarah im Zauberbann

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Geschenkte Flügel

Klappentext:
Magie · Fantastische Wesen · Anderswelt
Tim und Sarah sind seit ihrer Geburt durch einen magischen Zauber verbunden.
Als die elfjährige Sarah eines Tages auf geheimnisvolle Weise verschwindet und Tim sich auf die Suche nach ihr macht, beginnen für die beiden aufregende Abenteuer in einer verborgenen Welt.
Die Kinder geraten in den Bann einer heimtückischen Fee und in die Fänge eines bösen Hexenmeisters und sie müssen sich dabei mit den Machenschaften anderer außergewöhnlicher Wesen auseinandersetzen.
Werden sie all diese Herausforderungen bestehen können?
Ihr Mut, ihre unzertrennliche Freundschaft und das Gute stehen Tim und Sarah zur Seite.
Ein Wichtel verrät ein magisches Geheimnis, das im Buch versteckt ist.

Rezension:
Die Umstände von Sarahs Geburt waren außergewöhnlich. Sie weiß davon aus Erzählungen, genau wie sie weiß, dass im selben Krankenhaus exakt gleichzeitig mit ihr ein Junge geboren wurde. An ihre Heimatstadt hat sie jedoch kaum Erinnerungen, denn ihre Eltern zogen von dort weg, als sie noch ganz klein war. Als ihre Eltern tödlich verunglücken, nimmt die Schwester ihres Vaters, die sie zuvor überhaupt nicht kannte, die 11-jährige Sarah auf. Während sich Sarah mit ihrer Cousine überhaupt nicht versteht, freundet sie sich mit einem Jungen an. Wie sich herausstellt, ist dieser Tim genau der Junge, der damals gleichzeitig mit ihr auf die Welt gekommen war. Doch als Sarah nicht widerstehen kann, den unheimlichen Wald, den alle Bewohner der Stadt meiden, zu betreten, verändert sich alles.
Lilyane Barleys Buch bewegt sich gleich auf mehreren Grenzen. Zum einen ist das die Grenze zwischen Urban Fantasy und Märchen, zum anderen zwischen Kinder- und Jugendbuch. Ist die Handlung zu Beginn noch eindeutig Urban Fantasy, tendiert sie, nachdem Sarah im Wald ‚verschwindet‘, deutlich ins Märchenhafte. An dieser Stelle erfolgt auch zeitlich ein Bruch, denn die Handlung springt an dieser Stelle vom Sommer direkt in das nächste Jahr. Vor diesem Sprung liegt der Schwerpunkt auf Sarah und ihrer beginnenden Freundschaft mit Tim, während danach das magische Element handlungsbestimmend ist. Auf den Leser wirkt es fast, als lese er verschiedene Bücher, denn es fällt schwer, beide Teile als Ganzes zu betrachten. Eigenartigerweise ist es gerade der vordere Teil, der als Jugendbuch wirkt, während der im nächsten Jahr handelnde märchenhafte Teil mit den mittlerweile 12-jährigen Protagonisten eher als Kinderbuch daherkommt.
Trotz dieses mehrfachen Bruchs kann dieses Buch durchaus gefallen, wobei dem etwas älteren Leser manches im hinteren Teil vielleicht etwas übertrieben vorkommen könnte. Wer jedoch bereit ist, sich auf die märchenartigen Elemente einzulassen, wird wohl nicht enttäuscht sein.

Fazit:
Dieses Urban-Fantasy-Märchen setzt auf gleich mehrere Brüche während der Handlung.

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