Eathelyn Falls – 1 – Rückkehr

Tina Littlemoon
Eathelyn Falls – 1 – Rückkehr

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Ins Reich der Mare

Klappentext:
Eathelyn wäre lieber in der Heimat ihres Vaters, einer beschaulichen Ortschaft an der australischen Goldküste, aufgewachsen als in einer hektischen Großstadt, wie Prag es ist.
Denn dort lebt sie zusammen mit ihrer Mutter, seitdem ihr Vater eines Tages spurlos im Meer verschwindet und sie kurze Zeit später einen Teil ihres Gehörs verliert.
Nach 15 Jahren beschließt Eathelyn auf eigene Faust nach Nambucca Heads zurückzukehren, um ihre einzige Verwandte, Oma Vic, wiederzusehen. Wenngleich sie es nicht erwarten kann, Ferien im Paradies zu machen, geht das wahre Motiv ihrer Reise viel tiefer. Sie möchte herausfinden, was damals tatsächlich mit ihrem Vater geschehen ist, und wer er wirklich war.
Callan ist kein Vorzeige-Cascade und das möchte er auch gar nicht sein. Er wünscht sich zu wissen, wer seine Eltern sind und wie es sich anfühlt, jemanden zu lieben. Wenn der Hauch einer Chance besteht, den verabscheuungswürdigen Gesetzen von Circle-Falls zu entfliehen, wird er alles daran setzen, seinen Teil des Beitrags einzulösen.
Entdecke die magische Welt der Circen und Cascaden.
Für alle, die von Wassergeschöpfen und Australien nicht genug lesen können.

Rezension:
Als ihr Vater ohne erkennbaren Grund ins Meer geht, ist Eathelyn erst 3. Ihre Mutter beschließt daraufhin, mit Eathelyn in ihre tschechische Heimat zurückzukehren. Während Eathelyns Kindheit und Jugend verhindert ihre Mutter jeden Kontakt zu den in Australien zurückgebliebenen Verwandten ihres Vaters und ihren Kindheitsfreunden. Unmittelbar nach ihrem Schulabschluss entschließt sich die mittlerweile fast Volljährige jedoch, der Heimat ihres Vaters und ihrer eigenen frühen Kindheit einen Besuch abzustatten. Ihrer Mutter erzählt sie, sie würde nur in ein Camp für begabte junge Musiker nach Ungarn fahren. Doch auch Eathelyns Großmutter in Australien scheint ihr nicht alles zu erzählen, was sie weiß. Erst nach und nach erfährt sie von den dort lebenden, verfeindeten Wasservölkern der Circen und Cascaden. Und genau mit denen scheint ihr eigenes Schicksal und das ihres Vaters verwoben zu sein. Dass sie sich mit Callan, einem jungen Cascaden, gut versteht, macht die Sache nicht einfacher, zumal sie nicht ahnt, dass dieser kein Mensch ist.
Mit „Rückkehr“ präsentiert Tina Littlemoon den 1. Band ihrer Urban-Fantasy-Reihe „Eathelyn Falls“, mit der sie den Leser in den Süden Australiens führt. Somit verwundert es natürlich nicht allzu sehr, dass am Ende dieses Bandes so gut wie keine der zahlreichen Fragen zufriedenstellend beantwortet ist. Genau wie die Hauptprotagonistin hat auch der Leser gerade erst die Oberfläche des alles verbindenden Rätsels angekratzt.
Ein paar kleine Abstriche an der inhaltlich sehr interessanten Story müssen leider bezüglich einiger schriftstellerischen Patzer gemacht werden. So hält es die Autorin beispielsweise für nötig, manche Sachverhalte und Zusammenhänge mehrfach zu erklären. Auch einige Formulierungen sind nicht besonders glücklich gewählt. Ein gutes Lektorat würde hier bei den kommenden Bänden sicher Wunder wirken. Verdient hätte es dieses einfallsreiche Fantasy-Abenteuer sicher, denn hier werden Elemente miteinander verknüpft, die mir so, insbesondere in dieser Kombination, noch nicht begegnet sind. Die weitere Entwicklung verspricht jedenfalls, interessant zu werden.

Fazit:
Dieser Reihen-Auftakt ist ein einfallsreiches Urban-Fantasy-Abenteuer mit leichten schriftstellerischen Mängeln.

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Madder than me

Kara Steinnsuch
Madder than me

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Die Wege des Rates

Klappentext:
Claires schlimmste Befürchtungen sind tatsächlich eingetroffen, Jon weiß, dass sie ein Vampir ist. Sie hat es einfach nicht verhindern können und nun liegt ihre Beziehung in Scherben. Oder ist sie noch zu retten? Claire gibt sich alle Mühe, doch das ist gar nicht so einfach, denn gleichzeitig muss sie sich noch immer um die Plage der Neugeborenen in Maple’s Hall kümmern, die von Tag zu Tag größer wird. Der Ältestenrat lässt ihr keine Ruhe und hat auch noch einen Besuch angekündigt, außerdem nimmt Camerons Erbe sie mehr und mehr in Anspruch, ihr bleibt gar keine Zeit, um sich mit Herzensangelegenheiten auseinanderzusetzen. Als dann auch noch Jons Familie in der Stadt auftaucht und der Rat ein Ass aus dem Ärmel zieht, scheint sie schon in die nächste große Katastrophe hineinzuschlittern.

Rezension:
In Claires Leben läuft plötzlich nichts mehr so, wie sie es gerne hätte. Um Jon retten zu können, musste sie sich ihm als Vampir offenbaren, was zur Folge hat, dass er nichts mehr mit ihr zu tun haben möchte. Auch die Neugeborenen machen die Gegend noch unsicher. Zu guter Letzt erhöht der Rat den Druck auf sie und ihre Freunde und zieht dabei einen neuen Joker aus dem Ärmel. Als dann auch noch weitere Jäger in der Stadt auftauchen, muss sie schließlich handeln. Wird sie ihre menschenfreundliche Haltung dabei wahren können?
Kara Steinnsuchs Vampir-Urban-Fantasy „Madder than me“ schließt nahezu nahtlos an den Vorgänger „Better than blood“ an. Praktisch alles dort Gesagte trifft uneingeschränkt auch auf dieses Buch zu. Bis auf die (wenigen) übertrieben detaillierten Sex-Szenen gibt es eigentlich nur gutes über dieses Vampir-Abenteuer zu sagen, wobei die vorliegende Fortsetzung sogar noch eine Steigerung zum vorhergehenden Band darstellt. Genau wie bei diesem handelt es sich auch bei „Madder than me“ um ein Buch von nicht gerade geringem Umfang. Dass es auch hier wieder ein recht abruptes Ende gibt, deutet wohl darauf hin, dass noch eine weitere Fortsetzung geplant sein könnte.
Der Autorin gelingt es in dieser Reihe, eine vampirische Parallelgesellschaft darzustellen, die sich im Grunde nur wenig von unserer menschlichen unterscheidet. Gerade darin, dass die Vampire hier weder Horrorwesen noch humoristische Protagonisten sind, liegt die Besonderheit, die diese Bücher aus der Masse der Vampir-Literatur heraushebt.

Fazit:
In ihrem 2. Band wird diese atypische Vampir-Abenteuer-Reihe sogar noch besser!

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Das Haus der Monster: The Monster Man of Horror House

Danny King
Das Haus der Monster: The Monster Man of Horror House

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Johns Erinnerungen

Klappentext:
Es gibt ihn in jeder Kleinstadt: Den verrückten alten Sonderling, der allein in einem unheimlichen Haus lebt, das fast so heruntergekommen ist wie er selbst.
In dem englischen Städtchen Thetford ist sein Name John Coal. Aber als die Jungen aus der Nachbarschaft anfangen, dem eigenbrötlerischen Alten immer dreistere Streiche zu spielen, müssen sie feststellen, dass sie sich mit dem Falschen angelegt haben. Denn John Coal hat mehr als eine Leiche im Keller. Zu den dunklen Geheimnissen, die er bewahrt, zählen seine Abenteuer mit Serienmördern, Werwölfen, Dämonen, Geistern und manisch-depressiven Vampiren. Und es wäre ein Fehler, einen Mann zu unterschätzen, der all dies überlebt hat …
Der britische Autor Danny King erzählt John Coals geheimnisvolle Lebensgeschichte in vier Episoden: düster, spannend und mit viel schwarzem Humor.

Rezension:
Die Jungen aus der Nachbarschaft spielen dem alten John immer wieder Streiche. Doch eines Tages hat es der zurückgezogen lebende Sonderling satt: Er lockt die Jungs in eine Falle, und bei der Gelegenheit erzählt er den eingeschüchterten Kindern einige Erinnerungen aus seinem Leben. Dazu gehören die Geschichte seines Vaters, Ereignisse aus seiner Seefahrerzeit und mysteriöse Vorkommnisse in einem abgelegenen Dorf sowie Erlebnisse mit seiner ‚Adoptiv-Tochter‘.
Zu Beginn könnte man Danny Kings Roman für ein Jugend-Abenteuer halten. Der Autor lässt seinen Protagonisten in der Ich-Form von den Jungs berichten, die ihn ärgern und denen er eine Abreibung verpassen möchte. Wenn der alte Mann aber seine Geschichte(n) erzählt, wechselt das Genre eindeutig zu Mystery und Horror. Und diese Geschichten haben es in sich! Es gibt wohl kaum ein übernatürliches Wesen, dem der Mann in seinem Leben nicht begegnet ist. Erst ganz am Ende erfährt der Leser, ob John das alles wirklich erlebt hat oder ob er den Kindern nur Gruselgeschichten erzählt. Zur Unterscheidung zwischen Rahmenhandlung und Lebenserinnerungen greift das Buch dabei zu einem außergewöhnlichen Mittel: Die Rahmenhandlung mit John und den Jungs wird in „Kapiteln“ erzählt, Johns Geschichten in „Teilen“. Das kann den Leser zunächst etwas verwirren, bis er es verstanden hat, denkt man bei Teilen doch zuerst an eine den Kapiteln übergeordnete Gliederungsebene.
Die Story um die Jungen kann durchgängig gefallen, Johns Erinnerungen steigern sich qualitativ. Während sich die Lebensgeschichte seines Vaters noch etwas zieht (und ganz ohne Übernatürliches auskommt), werden die folgenden Abenteuer immer besser. Speziell Johns Erlebnisse in dem Hinterwäldler-Dorf und mit seiner ‚Tochter‘ sind Mystery/Horror vom Feinsten.
Anscheinend war dem Verlag durchaus bewusst, dass der deutsche Titel „Das Haus der Monster“ nicht wirklich überzeugend gelungen ist, sodass man den Originaltitel gleich als Untertitel einfügte. In der mir vorliegenden deutschsprachigen eBook-Ausgabe wird auf dem Cover sogar ausschließlich der englische Originaltitel angegeben.

Fazit:
Dieses Genre-übergreifende Horror-Mystery-Thriller-Abenteuer kann überzeugen.

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Die Abenteuer der außergewöhnlichen Familie Wilda – 1 – Ins Zwielicht

Thomas Pollan
Die Abenteuer der außergewöhnlichen Familie Wilda – 1 – Ins Zwielicht

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Der Mann der Hüterin

Klappentext:
WER DIE WELT RETTEN WILL, MUSS SEINE FAMILIE RETTEN. DER BEGINN EINER FANTASTISCHEN FAMILIENSAGA: Die Schöpfung ist ein Kraftakt gewesen und jetzt hat sich Gott seinen Urlaub verdient. Doch leider sind ihm ein paar Fehler unterlaufen. So versinkt die Welt in Aufruhr, während er in der Ägäis den Nixen nachstellt. Charles Wilda hadert indessen mit seinem eigenen Schicksal. Eine Geschäftsreise nach Genf ist für ihn die letzte Hoffnung, seine gescheiterte Karriere wiederzubeleben. Er ahnt nicht, dass Dämonen ihm auf den Fersen sind und seine Frau in der Unterwelt gefangen ist. Als Charly endlich erkennt, in welcher Gefahr er, seine Familie und die Welt schweben, ist er schon in ein Abenteuer verstrickt, das ihn immer tiefer ins Zwielicht zieht. *** Lange schienen die Aufzeichnungen über diese Ereignisse, die unsere Welt prägen sollten, für immer verloren zu sein. Nun aber liegen die Abenteuer der außergewöhnlichen Familie Wilda endlich in Buchform vor. Verschiedene Stimmen haben sich kritisch geäußert und angemerkt, dass dieses Material an einigen Stellen von der bekannten Erzählung abweicht. So behaupten einige, dass Gott niemals in der Ägäis Feste gefeiert und das Tanzbein geschwungen hat. Auch wird angezweifelt, dass Napoleon Bonaparte jemals seiner Gruft entstiegen sei. Einige Zweifler versteigen sich sogar in die Behauptung, die Folgen des Ereignisses, das wir heute als »Lazarus Ereignis« kennen, seien durch einen Chemieunfall oder eine galaktische Kollission hervorgerufen worden. Anstatt dem Leser eine Deutung der Ereignisse vorzuschreiben, wollen wir alle Materialen offenlegen und die Beurteilung seinem kritischen Geist überlassen. Nur eines steht sicherlich außer Frage. Seit langem hat nichts die Welt so sehr in Atem gehalten, wie die Abenteuer der außergewöhnlichen Familie Wilda.

Rezension:
Seit Charly seinen Job als Banker an den Nagel gehängt hat, um seinen Lebensunterhalt fortan als Schriftsteller zu verdienen, fühlt er sich in seinem Leben wohl. Dass er nicht sonderlich erfolgreich ist, stellt dabei kein prinzipielles Hindernis dar, schließlich ist er glücklich verheiratet und werdender Vater. Während er seinen Lesern jedoch Fantasy-Stoffe mit den üblichen Verdächtigen präsentiert, steht er im realen Leben fest auf dem Boden der Tatsachen. Denkt er zumindest. Auf der Rückreise von einem erfolgreichen Vertragsabschluss überstürzen sich plötzlich Ereignisse, für die es beim besten Willen keine natürlichen Erklärungen gibt. Erst gibt sich eine Frau als Schwester seiner Frau zu erkennen, die seines Wissens doch Einzelkind und Waise ist, und dann behauptet die Fremde auch noch, seine Frau würde im Koma liegen, weil ihre Seele von finsteren Mächten entführt wurde. Schließlich stellt sich noch heraus, dass Charlys Bruder, ein erfolgreicher Arzt, und sogar seine Mutter mehr wissen. Dass zwischen den Göttern gerade Kompetenzstreitigkeiten herrschen, erleichtert die Sache nicht gerade, ist unsere Erde, wie wir sie kennen, doch nur das Gesellenstück eines noch unerfahrenen Gottes.
Wow, diese Inhaltsbeschreibung, die eigentlich gerade mal die Einleitung dieses Fantasy-Abenteuers abdeckt, verrät wohl schon, dass es in Thomas Pollans Urban-Fantasy-Roman etwas ‚anders‘ zugeht. Auf diese Andersartigkeit muss sich der Leser einlassen, will er Gefallen an diesem Buch finden. Tut er dies, wird er jedoch ein Werk vorfinden, das sich weit abseits der üblichen ausgetretenen Pfade des Genres austobt. Etwas verwundern kann es dabei teilweise, dass die Erzählerperspektive vorgibt, über lange vergangene und beinahe vergessene Geschehnisse zu berichten, obwohl die Handlung eindeutig in unserer Gegenwart angesiedelt ist. Im Prinzip bekommt der Leser unsere heutige Zeit also aus dem Blickwinkel einer fernen Zukunft erzählt. Stellenweise werden am Rande sogar recht aktuelle politische Ereignisse angeschnitten. Dass der Hauptprotagonist Charly, der sich selbst überhaupt nicht als Held empfindet, der einzige ist, der in der Lage ist, die Welt zu retten, muss man bei alldem wohl nicht extra erwähnen. Wer sonst sollte das auch tun, denn Gott ist ja schließlich gerade anderweitig beschäftigt?
Die Titelgestaltung weist darauf hin, dass weitere Bände geplant sein könnten, jedoch lassen sich in dieser Hinsicht noch keine konkreten Angaben finden.

Fazit:
Dieses außergewöhnliche Urban-Fantasy-Abentuer ist einen Blick wert. Für religiöse Fanatiker ist es jedoch definitiv nicht geeignet.

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Das Erbe der Macht – 10 – Ascheatem

Andreas Suchanek
Das Erbe der Macht – 10 – Ascheatem

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Die Macht der Träume

Klappentext:
Max begibt sich in die Höhle des Löwen. Um Leonardo zu retten, geht er aufs Ganze. Doch hat er überhaupt eine Chance?
Unterdessen betreten Jen, Alex, Chloe, Chris und Nikki den Boden von Arctica. Hier liegen die legendären Silberknochen verborgen, die das Siegel zur Traumebene darstellen. Das letzte Wettrennen gegen die Schattenfrau beginnt.

Rezension:
Nachdem Max am Ende des vorhergehenden Bandes „Silberknochen“ vorgab, zu den Schattenkämpfern übergelaufen zu sein, muss sich jetzt erweisen, ob die ihm wirklich vertrauen. Wird er überhaupt zu Leonardo vordringen können? Währenddessen begibt sich das Team um Alex nach Antarktica um den letzten Sigilsplitter zu bergen. Wird es ihnen diesmal gelingen, der Schattenfrau zuvorzukommen?
Die Abenteuer um die Kämpfer aus dem Castillo bleiben spannend. Es ist wohl kein großer Spoiler, zu verraten, dass sich die Ereignisse an beiden Schauplätzen zuspitzen. Andreas Suchanek schafft es auch weiterhin, seine Leser zu fesseln, auch wenn es diesmal zwischenzeitlich einen kleinen Hänger mit recht ausführlichen Traumsequenzen gibt. Doch wie gewohnt würde man am Ende am liebsten sofort im nächsten Band weiterlesen.

Fazit:
An allen Schauplätzen bleibt es spannend. Das Mitfiebern nimmt kein Ende.

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Im Zeichen des Lotus – 8 – Puppenspieler

Valerie Loe
Im Zeichen des Lotus – 8 – Puppenspieler

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Aufbrüche

Klappentext:
Jede Nacht, ungesehen, unbemerkt von den Menschen, wird ein Krieg gefochten. Seit mehr als tausend Jahren treffen sich in den Schatten zwei Mächte, Chaos und Ruhe, Feuer und Eis, die ihre Schlachten schlagen bis zum Ende aller Zeit.
Sie dachte, sie sei ihm entkommen.
Sie dachte, sie könnte ihr Leben retten.
Doch Penelope hat sich geirrt. Er war immer da und nun tritt er erneut ins Rampenlicht, alle seine Fallen wurden gelegt und die Fäden angebracht. Er hält sie in der Hand, ein Puppenspieler aus Feuer und Tod.
Indes bleiben die Silver ohne König, aber mit dutzenden Fragen zurück. Sie brauchen Antworten, bevor noch Schlimmeres geschieht.

Rezension:
Penelopes Abschiedsnacht mit Ethan verläuft anders als erwartet. Sie wird von ihrer Vergangenheit eingeholt und wird sich wohl vorerst von Cork verabschieden müssen. Auch Titus lässt die Stadt und seine Silver hinter sich. Wird es für beide eine Rückkehr geben? Während Penelope Rachepläne schmiedet, versuchen die verbliebenen Silver, ihre Organisation am Laufen zu halten.
Sowohl Penelope als auch die Silver müssen mit den Veränderungen klarkommen. Dabei liegt der Handlungsschwerpunkt bisher weiter auf Penelope, obwohl das Cover der 2. Staffel eine Verlagerung in Richtung Titusʼ vermuten lässt. In diesem Band tritt der jedoch kaum persönlich in Erscheinung.
Nach dem eher ruhigen 7. Band „Verlorener König“ kommt jetzt wieder Entwicklung ins Geschehen. Valerie Loe zieht die Spannungsschraube nach dem leichten Durchhänger wieder deutlich an. Es bleibt spannend, wobei sich immer mehr Rätsel ansammeln, die auf eine Auflösung warten. So wird beispielsweise die rätselhafte Reaktion Ethans im letzten Band in diesem nicht ansatzweise thematisiert.

Fazit:
Der Krieg zwischen Solani und Nim geht in eine neue Runde – und die verspricht, spannend zu werden.

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Das magische Amulett – 88 – Todesfalle Regenwald

Jan Gardemann
Das magische Amulett – 88 – Todesfalle Regenwald

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Gefährliche Fazenda

Klappentext:
Diesmal führt das Abenteuer Brenda Logan, die Archäologin und Amulettforscherin, in den brasilianischen Regenwald. Professor Helen Rotherhide, die stellvertretende Museumsdirektorin des British Museum in London, hatte sie gebeten, sie bei ihrer Expedition zu begleiten, um ihre Forschung zu Ende zu bringen. Doch das ist nicht der wahre Grund, wie Brenda feststellen muss, als sie auf der Fazenda von Carlos Ruize eintreffen. Hier hört sie zum ersten Mal von den Wanoris, die Helen finden will. Und dann kommt es zu einem mysteriösen Vorfall, der Brenda fast das Leben kostet …

Rezension:
Brendas neue Chefin nimmt sie als einzige mit in den brasilianischen Urwald – keine anderen Forscher, keine Ausgrabungsausrüstung, absolut nichts, was man bei einer archäologischen Expedition erwarten sollte. Die Vermutung, dass es Professor Rotherhide in Wirklichkeit um etwas ganz anderes geht, liegt nahe. Dass jedoch schon ihre Dusche auf der Fazenda, die ihr Hauptquartier werden soll, lebensgefährlich wird, hätte sie dann doch nicht erwartet.
Die elektronische Heftroman-Reihe „Das magische Amulett“ ist bereits (mindestens) bei Band 127 angekommen, wovon der vorliegende jedoch der einzige ist, den ich bisher kenne. Demzufolge war mir auch die Heldin Brenda Logan bisher unbekannt. Trotzdem ist schnell zu erkennen, dass es sich bei ihr um eine Archäologin handelt, deren eigentliches Interessengebiet magische Amulette bilden. Was sie, um ihren wissenschaftlichen Ruf zu wahren, natürlich geheim hält. Vermutlich trifft sie in jedem Band auf ein solches. So auch hier.
Was an sich eine durchaus brauchbare Idee ist, erweist sich leider als eher lieblos heruntergeschriebene Massenware. Das verwundert natürlich weniger, wenn man bedenkt, dass alle Bände von Jan Gardemann verfasst wurden (falls es sich dabei nicht um ein Gemeinschafts-Pseudonym wechselnder Autoren handelt). Trotzdem hat die Geschichte ihren Reiz, weshalb sie sich für eine entspannende Lesestunde ohne viel Tiefgang durchaus eignet.

Fazit:
Eine unterhaltsame Urban-Fantasy-Unterhaltungs-Massenware ohne Tiefgang.

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Schleich Dich, Gift!

Miriam Rademacher
Schleich Dich, Gift!

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Der Knoblauch-Effekt

Klappentext:
Eine tödliche Seuche rafft die Vampire Mittelenglands dahin und zwingt die bissige Gesellschaft dazu, ungewöhnliche Maßnahmen zu ergreifen. So werden der Detektiv McMallory und sein unheimlicher Gefährte Stephenson damit beauftragt, den um sich greifenden Todesfällen ein Ende zu machen, egal auf welche Weise.
Schnell wird auch die durch und durch menschliche Ärztin Clara Boyd Teil des Ermittlerteams, und dass sie ihr Herz an einen Blutsauger verschenkt, macht die Dinge nicht leichter.
Fieberhaft wird nach der Ursache geforscht, doch handelt es sich wirklich um eine Seuche? Gibt es den Erreger, der das nahezu Unsterbliche tötet? Oder steckt doch etwas völlig Anderes hinter den Vorfällen, etwa ein Anderer?
Gemeinsam trampeln McMallory und sein Team durch ein Abenteuer, das jedem von ihnen zum Verhängnis werden könnte…

Rezension:
Unter den Vampiren Englands geht die Angst um. Immer wieder fallen welche von ihnen ins Koma und zerfallen anschließend einfach zu Staub. Als es Lady Huntington gerade während Sir Hustings Party erwischt, beauftragt dieser McMallory, den einzigen Detektiv unter den Vampiren, die Hintergründe aufzuklären. Dessen Freund Stephenson, ein nicht übermäßig erfolgreicher vampirischer Wissenschaftler, bezweifelt jedoch, dass ein Virus die Ursache der Todesfälle ist. Als die beiden die Wohnungen der bisherigen Opfer untersuchen, fällt ihnen eine auffallende Gemeinsamkeit ins Auge.
Am treffendsten kann man Miriam Rademachers Buch wohl als humoristische Vampir-Detektiv-Story bezeichnen, wobei der Schwerpunkt eindeutig auf dem Humor liegt. Die einzigen, für die es hier gruselig wird, sind die Vampire. Dabei gelingt es der Autorin, nach all den verrückten Einfällen noch eine unerwartete Auflösung zu präsentieren. Die Handlung kann – im Gegensatz zum etwas unglücklich gewählten Titel – vollkommen überzeugen. Von diesen Vampiren könnte man durchaus mehr noch mehr vertragen.

Fazit:
Eine rundum gelungene Vampir-Detektiv-Geschichte mit einem großen Schuss Humor.

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Die Ruine (Bei Geistern zu Besuch 1)

Frank W. Werneburg

Die Ruine

Bei Geistern zu Besuch 1

Heute gibt es etwas besonderes zu feiern: Der 1. Band meiner Jugend-Urban-Fantasy-Kurzgeschichtenreihe „Bei Geistern zu Besuch“ mit dem Titel „Die Ruine“ ist ganz frisch erscheinen.

Worum geht es dabei? Das sagt der Klappentext:

Als die 7b während einer Klassenfahrt eine alte Ruine besucht, entdeckt Peter den Eingang eines Kellergewölbes. Da die Lehrerin ihn jedoch daran hindert, diesen näher in Augenschein zu nehmen, beschließt er, sich am Abend heimlich aus der Jugendherberge zu schleichen, um die Ruine in Ruhe zu erforschen. Leila schließt sich ihm spontan an. Was die beiden 13-Jährigen dabei erleben, hätten sie in ihren kühnsten Träumen nicht erwartet.
„Die Ruine“ stellt den Auftakt zur Urban-Fantasy-Kurzgeschichten-Reihe „Bei Geistern zu Besuch“ dar, in der Peter und Leila immer wieder auf Geister treffen werden.

Erhältlich ist „Die Ruine“ bei
Amazon: http://amzn.to/2uL73kv
Hugendubel: http://bit.ly/2w9IEZm
Weltbild: http://bit.ly/2w6QljA
und zahlreichen anderen eBook-Händlern.

Bis zum 31.08.2017 gilt der Einführungspreis von 0,99 €, danach kostet das eBook 1,49 €.
„Die Ruine“ ist dauerhaft für 0,99 € erhältlich.

⇒ Mittlerweile ist auch Band 2 „Arthur Degenhard“ erhältlich. ⇐

Aus dem Leben eines Teufels

Andreas Herteux
Aus dem Leben eines Teufels

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Fränkische Variationen

Klappentext:
Ein Teufel hat es nicht leicht, denn auch die Hölle kennt soziale Auf- und Abstiege. Ein Weg, dem Elend zu entkommen, ist es, sich der satanischen Unterhaltungsbranche zu verschreiben, mit deren Hilfe die Wesen der unheimlichen Sphären mit Geschichten aus der Menschenwelt erfreut werden.
Zu diesem Zweck dürfen geeignete Kreaturen in die Welt der Menschen heraufsteigen, um dort „Beiträge“ zur Zerstreuung der Höllenbewohner zu generieren. Dass dieses nicht immer zur Erheiterung der Menschheit geschieht, dürfte sich von selbst verstehen, spielt aber keine Rolle, denn jene soll ja auch nur bedingt dadurch erheitert werden.
Unser bislang namenloser Beelzebub ist jedoch noch ein blutiger Anfänger. Für eine bestimmte Probezeit in die Menschenwelt entsendet, stellt er sich nun zitternd der Prüfung seiner Ergebnisse. War es eine gute Idee, die Spielregeln so zu ändern, dass ein einfacher Mensch plötzlich die Zeit anhalten konnte? War es richtig, Materie zu beleben? Einen Schneemann frieren zu lassen? Sterne vom Himmel zu holen? Jemanden durch die Hölle zu jagen? In der Weihnachtsnacht auf dem Friedhof zu verweilen oder die Augen für eine merkwürdige Liebe zu öffnen?
Ja, der Höllenbewohner hat so manches Chaos erzeugt, doch findet es Gefallen? In wenigen Minuten wird sich das große Tor öffnen und die Prüfung, die sein Schicksal entscheidet, kann beginnen.

Rezension:
Als Teufel hat man es auch nicht leicht. Schon gar nicht, wenn man die Aufgabe hat, zur Unterhaltung der höllischen Mitbewohner die Menschenwelt zu manipulieren. Da muss man sich schon etwas einfallen lassen, was neu ist. Und das auch noch, wenn man ausgerechnet Franken als Tätigkeitsgebiet zugeteilt bekommt. Wie wäre es zum Beispiel, einem Studenten die Macht zu verleihen, die Zeit anzuhalten? Wie wird der diese Fähigkeit nutzen? Oder sollte man lieber einer Frau die wahre Liebe schenken und sehen, was dann passiert? Am Ende bleibt ohnehin nur die Hoffnung, dass die höllische Prüfungskommission mit den Ergebnissen zufrieden ist.
Die Idee, einem Teufel die Welt manipulieren zu lassen, klingt interessant. Was Andreas Herteux in seinem Buch daraus macht, ist jedoch nicht einfach zu beurteilen. Manche seiner Einfälle sind wirklich gut, andere eher skurril – und manche einfach nur dämlich. Um das zu begründen, muss man etwas weiter ausholen: Der Teufel, der der Hauptprotagonist dieses Buches ist, steht vor der Prüfungskommission, der er seine unterhaltsamen Manipulationen der Menschen präsentieren muss. Manche führt er vor, über andere denkt er nur für sich nach, in beiden Fällen werden sie dem Leser erzählt. Und genau diese Geschichten und Geschichtchen sind es, die den eigentlichen Inhalt dieses Buches ausmachen. Leider sind nur wenige wirklich gut, manche durchaus lesbar und andere schlicht und einfach Zeitverschwendung. Dabei ist in viele sogar eine Kritik an unserer realen Welt eingewoben. Insgesamt gesehen kann das Buch jedoch nicht überzeugen.

Fazit:
Die wenigen guten Ideen können das Buch als Ganzes leider nicht retten. Dabei wäre die Grundidee durchaus tragfähig.

– Blick ins Buch –

Als Hardcover bei Hugendubel

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