Homo Inferis: In einer Welt nach unserer Zeit

Daniel Böckeler
Homo Inferis: In einer Welt nach unserer Zeit

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Das Kind

Klappentext:

7133 Tage sind verstrichen, seitdem die Oberfläche der Erde unbe­wohnbar wurde. Ein gelber Nebel verhindert mensch­liches Leben, er verätzt die Lungen und beher­bergt Krea­turen, denen Menschen als Nahrung dienen. Die Bewohner der letzten Arche hausen in einem alten Atom­schutz­bunker. Die Ressourcen gehen zu neige, es wird immer schwie­riger Nach­schub zu erbeuten. Die dafür zustän­digen Teams werden durch eine Lotterie ermittelt, der nächste Auf­stieg steht kurz bevor. Für die 16-jährige Nikki wird es der erste Aufstieg, und er wird höllisch.

Rezension:

Seit ihrer Geburt lebt Nikki in einem Bunker. Die unbe­wohn­bare Ober­fläche mit ihrer giftigen Atmos­phäre kennt sie nur von wenigen Bildern. Doch jetzt ist sie 16 – und damit nach den hier herr­schenden Regeln erwachsen. Das heißt aber auch, dass sie jetzt wie alle anderen nach dem Los­prinzip Trupps zugeteilt wird, die in Schutz­anzügen die Ober­fläche auf­suchen, um dringend benö­tigte Güter aufzu­finden und zu bergen. Gleich Nikkis 1. Ausflug führt jedoch in eine Katas­trophe.

Dass es sich bei Daniel Böckelers Buch um eine Dystopie handelt, beweist schon der Klappen­text. Trotz des jungen Alters der Prota­gonistin kann man dieses jedoch nicht in den Bereich der gewohn­ten Jugend-Dysto­pien einordnen. Statt­dessen agiert Nikki fast aus­schließ­lich mit Erwachsenen. Die eigentlich aussichts­lose Lage aller Bunkerbewohner schwingt vom 1. bis zum letzten Kapitel ständig mit.

Dieses Buch zu beurteilen, fällt alles andere als leicht. Der aben­teuer­liche Ausflug an die ver­seuchte Ober­fläche, den die Prota­gonistin zusam­men mit 5 Erwach­senen antritt und der etwa ⅔ des Buches ein­nimmt, ist gut geschrie­ben und spannend. Hier kommen sogar Thriller-Ele­mente zum Vor­schein. Alles, was davor kommt, ist jedoch im Grunde nichts anderes als eine Situations­beschrei­bung der Lage im Bunker. Dieser wenig fesselnde Teil fällt mit rund ⅓ des Buches ein­deutig zu lang aus. Diesen Teil muss man leider zumin­dest stellen­weise sogar als lang­weilig ein­stufen.

Der Autor erzählt seine Geschichte überwiegend aus der Perspek­tive der Prota­gonistin, teil­weise jedoch auch aus der anderer Personen, berichtet dabei aller­dings stets in der 3. Person. Das Ende weckt dann den starken Ver­dacht, dass Fort­setzungen geplant sind. Für finden sich bisher aber noch keiner­lei Ankündi­gungen.

Fazit:

Der eigentlich gute Hauptteil dieses Buches leidet sehr unter der viel zu umfang­reichen und handlungs­armen Vorge­schichte.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Bilder aus Altbayern

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Dieser Reprint eines Bildbandes aus dem Jahr 1918 zeigt Impressionen eines Bayerns, das es so an vielen Stellen nicht mehr gibt.
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Aequipondium – 2 – Schiffbruch im Süden

Ima Ahorn
Aequipondium – 2 – Schiffbruch im Süden

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Der Speer des Namensvetters

Klappentext:

Begleite den Entdecker Siegbald Odin Sockenloch bei seinem zweiten kuriosen Aben­teuer auf dem seltsamen Gegen­gewicht-Kontinent.

1769. Siegbald Odin Sockenloch hat es geschafft. Als Preußischer Botschafter hat er im Süd­pazifik den sagen­haften Gegen­gewicht-Kontinent Aequi­pondium entdeckt, letzten Zufluchts­ort magi­scher und selt­samer Krea­turen. Obwohl die Bewoh­ner ihr Exil gern geheim gehalten hätten, ist es Sieg­bald gelungen, Aequi­pondium wieder zu verlassen. Zwar wird er die Ehre der Ent­deckung seinem Konkur­renten, dem Fran­zosen Comte de La Pérouse über­lassen müssen, aber zumin­dest wird er seine Heimat wieder­sehen. Seine Berichte über Hexen, Druiden und Drachen und ein paar aequi­pondische Kurio­sitäten werden wohl genügen, ihn zu Hause und beim König in Potsdam berühmt zu machen.

Doch wieder einmal kommt es anders. Statt auf der Seereise nach Europa befindet Sieg­bald sich im aequi­pondischen Binnen­meer. Auf der Suche nach einer Verbin­dung zum Pazifik erleiden der Comte und er Schiff­bruch, tief im menschen­leeren und kalten Süden des Konti­nents. Nun ist guter Rat teuer, denn in der eisigen Tundra herrschen andere Gesetze als im zivili­sierten Norden. Wie sollen er und die fran­zösische Mann­schaft des Comte es schaffen, aus dieser unwirt­lichen Gegend zu ent­kommen?

In seinem zweiten Abenteuer bekommt Siegbald es mit Hunger, Drachen und Göttern zu tun. Und wieder kann er nicht alle seine Probleme auf seine Freunde abwälzen, sondern muss auch selbst die ein oder andere Stra­paze auf sich nehmen.

Rezension:

Siegbald hat es geschafft! Zusammen mit den franzö­sischen Ent­deckern gelingt ihm die Flucht von Aequi­pondium. Denken sie zumindest. Dass sie sich nur auf einem Binnen­meer befinden, ahnen sie noch nicht. Doch das ist nicht das Schlimmste. In der eisigen Kälte des Südens erleiden sie Schiff­bruch. Und bei Drachen stehen Menschen weit oben auf der Speziali­täten­liste. Der Weg in (relative) Sicherheit dürfte nicht leicht werden.

Nach Band 1 („Die Entdeckung des Gegen­gewicht-Kontinents“) der Fantasy-Reihe um den geheimnis­vollen Kontinent Aequi­pondium und dessen ‚Ent­decker‘ Siegbald Odin Socken­loch führt Ima Ahorn ihre Leser in neue verrücke Aben­teuer. Drachen, die auf Menschen­fleisch stehen, und echte Götter­söhne sind nur der Anfang des neuen Aben­teuers. Nachdem in Band 1 der Schwer­punkt zumin­dest teilweise auf der Skurrilität des fast schon märchen­haften Konti­nents mit seinen sprechen­den Tieren lag, steht diesmal das Aben­teuer-Element stärker im Fokus. Damit soll aller­dings keines­wegs gesagt sein, dass reichlich skurrile Charak­tere diesmal Mangel­ware wären. Die gibt es erneut in nicht uner­heb­licher Anzahl kennen­zu­lernen.

Bezüglich des Stils der Autorin gibt es dem zum 1. Band Gesagtem nichts hinzu­zufügen. Als Leser darf man gespannt sein, wohin es den Prota­gonisten in Zukunft ver­schlagen wird.

Fazit:

Von Göttersöhnen bis hin zu Auswanderlemmingen reichen die Skurrili­täten im neuen Band der Reihe um den Gegen­gewichts-Kontinent.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Bilder aus Altbayern

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Ada – 1 – Die vergessenen Kreaturen

Miriam Rademacher
Ada – 1 – Die vergessenen Kreaturen

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Hinter den Wänden

Klappentext:

Hörst du es? Das Knacken und Rascheln in der Dunkel­heit, das ein­setzt, sobald du das Licht gelöscht hast? Rede dir ein, dass es ganz harm­los ist, doch Ada weiß es besser.

Denn vor vierzig Jahren, als dem Kinder­mädchen einer ihrer Schütz­linge abhanden­kam, ist sie ihnen begeg­net: den verges­senen Krea­turen, die zwi­chen den Wänden lauern.

Ausgerechnet in dem Haus, in dem das Unglück damals geschah, ver­schwin­det jetzt erneut ein kleiner Junge und dieses Mal will Ada bis an ihre Grenzen gehen, um das Kind zu retten. Doch manche Geheim­nisse sträuben sich dagegen, gänzlich gelüftet zu werden.

Rezension:

Nachdem sie anscheinend grundlos den Garten mit Golf­schlägern ‚umge­graben‘ hat, landet Ada in der Psychia­trie. Wohin das Kind, das sie in ihrem Job als (nicht mehr ganz junges) Kinder­mädchen ver­sorgen sollte, ver­schwun­den ist, bleibt jedoch unklar. Schlimmer noch: Die Polizei findet heraus, dass Ada vor 40 Jahren schon einmal ein ihr anver­trautes Kind verloren gegangen und bis heute nicht wieder aufge­taucht ist. Und das war sogar im selben Haus! Adas jetzige Arbeit­geberin und Mutter des verschwun­denen Kindes war damals ihr Schütz­ling und Zeugin des Vorfalls. Ada weiß mehr, doch wenn sie das aussagt, kommt sie wahr­scheinlich nie wieder aus der geschlos­senen Abtei­lung heraus.

Die zuerst ins Auge fallende Besonderheit an Miriam Rade­machers Urban Fantasy ist wohl das Alter der Prota­gonistin. Eine kurz vor dem Renten­alter stehende Frau tritt in diesem Genre selten als solche in Erschei­nung. Die betei­ligten Kinder bleiben dagegen – ebenfalls Genre-untypisch – nur Neben­figuren beziehungs­weise Opfer statt selbst­ständig han­delnde Personen.

Erzählt wird die Geschichte in 2 Zeit­ebenen, die 1979 und 2019 ange­siedelt sind. Valerie, die Mutter des 2019 ver­schwun­denen Kindes, hat die Ereig­nisse 1979 selbst als 5-jährige miterlebt und beginnt langsam, sich zu erinnern. Für ein 5-jähriges Mädchen wirkt sie im dama­ligen Handlungs­strang aller­dings geistig schon sehr weit entwickelt.

Die Autorin erzählt ihre Geschichte aus wechselnden Perspek­tiven, wobei neben Ada und Valerie auch der Psychiater und andere als Fokus dienen. Der Name der betref­fenden Person wird zu Beginn jeweils aus­drück­lich erwähnt. Trotz oder auch gerade wegen der genann­ten Allein­stellungs­merk­male kann dieses Buch über­zeugen. Eine Fort­setzung, die dann noch weiter in die Vergangen­heit zurück­reichen soll, ist bereits ange­kündigt.

Fazit:

Diese Urban-Fantasy-Geschichte hebt sich in verschie­dener Hinsicht deutlich vom üblichen Genre-Standart ab.

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Die Göttinnen von Otera – 1 – Golden wie Blut

Namina Forna
Die Göttinnen von Otera – 1 – Golden wie Blut

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Übersetzung: Bea Reiter

Manchmal kommt es anders. Dieses Buch habe ich als Vorabexemplar schon vor Monaten gelesen. Doch dann verzögerte sich der Veröffentlichungstermin auf den 08.10.2020. Die Rezension war aber schon online, als ich davon erfuhr. Wahrscheinlich habt ihr sie mittlerweile schon fast vergessen. Aber jetzt ist es ja soweit. Lest doch nochmal hinein: Des Kaisers Monster

Der Kreis des Blutes – 2 – Von Glauben und Eisen

Tobias Damaschke
Der Kreis des Blutes – 2 – Von Glauben und Eisen

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Die Tochter des Kaisers

Klappentext:

Seit zweihundert Jahren herrscht zwischen den verfein­deten Kaiser­reichen Mathalien und Tror ein Waffen­still­stand. Im west­lichen der beiden Reiche, Tror, ist die Herrscher­familie um Kaiser Zistan Feror auch sehr darauf bedacht, an diesem Status quo nichts zu ändern. Das alles ändert sich, als bekannt wird, was in der fernen Haupt­stadt Mathaliens bei dem dies­jährigen Drachen­turnier geschehen ist…

Zur gleichen Zeit spitzt sich die Lage für alle Beteiligten auf der matha­lischen Seite ebenfalls zu und die Gefahr eines Krieges scheint immer größer zu werden. Doch besonders für Oberst Tiroh von Tarlas und seine Unter­gebenen sowie für Taron Tarlas, seine Schwester Nira und Taisha Lohras geraten Dinge ins Rollen, die viel­leicht sogar ihr Leben bedrohen…

Rezension:

Nach dem Attentat auf den Kaiser von Mathalien sind sich viele einig, dass diese Tat auf das Konto des Rivalen Tror geht. Ledig­lich der Kaiser selbst und wenige Kriegs­gegner wollen vorher sicher­gehen, bevor sie das Reich in einen Krieg stürzen. Der Kaiser von Tror und seine Familie ahnen bisher noch nichts von diesen Vor­gängen. Statt­dessen wäre ihnen eine Annä­herung recht. Doch auch für Taron und seine Schwester Nira brechen unruhige Zeiten an. Plötzlich müssen sie unter­tauchen.

Band 2 in Tobias Damaschkes Fantasy-Reihe „Der Kreis des Blutes“ führt die Hand­lung des Vor­gängers („Die Schatten des Krieges“) praktisch nahtlos weiter. Allerdings kommt eine neue Erzähl­perspektive hinzu. Erheb­liche Teile der Handlung erfährt der Leser diesmal aus der Sicht von Sheila, der mittleren Tochter des Kaisers von Mathalien. Dass man die Entwick­lungen von beiden Seiten des sich anbah­nenden Konflikts beobachten kann, trägt aller­dings kaum dazu bei, die Hinter­gründe und Hinter­männer zu erkennen. Ledig­lich dass die beiden Kaiser eigentlich an keinem Krieg interes­siert sind, wird schnell klar.

Der Handlungsstrang um die Geschwister Taron und Nira sowie deren Mitrei­sende Taisha scheint zunächst in keinem näheren Zusammen­hang mit diesen Ereig­nissen zu stehen. Die Jugend­lichen werden statt­dessen mit eigenen Problemen konfron­tiert. Dabei gewinnt Taisha genug Vertrauen, die beiden Geschwister in ihr Geheimnis einzu­weihen. Im Zuge dessen bekommt auch der Prolog des 1. Bandes, der bisher zusammen­hanglos im Raum stand, seine Bedeutung.

Auch in diesem Band erzählt der Autor seine Geschichte wieder wechsel­weise aus unter­schied­lichen Perspek­tiven. Im Laufe des Buches kommen diese auch in eine engere Beziehung zuein­ander, sodass die einzelnen Handlungs­stränge zunehmend in eine Gesamt­geschichte münden. Auf die Weiter­führung des komplexen Abenteuers darf man gespannt sein.

Fazit:

Das Handlungsgefüge wird immer komplexer, die Hinter­gründe der Entwick­lungen rätsel­hafter.

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Kleine Iris – 3 – Das Wiegenlied des Teufels

David Grund
Kleine Iris – 3 – Das Wiegenlied des Teufels

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Auf Kollisionskurs

Klappentext:

Während ein genialer Serienmörder die Polizei zur Verzweif­lung treibt, steht die Welt vor einer riesigen Katas­trophe. Sie befindet sich bereits am Rande ihres Unter­gangs, als unsere Freunde sich nicht nur ihrer Vergangen­heit, sondern auch ihrer Realität stellen müssen. Und Iris muss sich schon bald ein für alle Mal ent­scheiden, ob sie weiter gegen ihre dunkle Vergangen­heit kämpfen will, oder mit ihr in den Krieg zieht…

Rezension:

Iris und ihre Freunde leben immer noch in der Hauptstadt. Ihre Zeit ver­bringen sie recht planlos, wobei kleinere Dieb­stähle ihr Aus­kommen sichern. Die Mord­serie, die die Polizei in Aufruhr versetzt, kümmert sie kaum. Viel wichtiger erscheint ihnen, wie es mit ihnen weiter­gehen soll. Schnell zeigt sich, dass die Meinungen in diesem Punkt weit auseinander­gehen. Es kommt zum Streit. Ein sich anbah­nendes kos­misches Ereignis verteilt die Priori­täten jedoch neu.

Dass es jetzt einen 3. Band in David Grunds Fantasy-Reihe um die „Kleine Iris“ gibt, hat mich etwas über­rascht, hielt ich die Geschichte nach Band 2 („Der Riss im Spiegel des Himmels“) doch für abge­schlossen. Auch jetzt bleiben die Gescheh­nisse in der Umgebung der Prota­gonistin mys­teriös. Leider geizt der Autor auch weiter­hin mit nach­ver­folg­baren Auflö­sungen. Aus diesem Grund bleibt manches schwer ver­ständ­lich. Alleine die Frage, welches Alter Iris und ihre Freunde mittler­weile erreicht haben, ist ein Rätsel. Vom Ver­halten her würde ich sie am ehesten als Teen­ager ein­schätzen. Als äußerst nützlich, um wieder in die ziemlich komplexe Hand­lung hinein­zufinden, hätte ich auch ein „Was bisher geschah“ betrachtet.

Nach all diesen Punkten, die ich jetzt kritisiert habe, muss ich aber auch betonen, dass ich das Buch trotz allem als interes­sant und sehr gut lesbar empfinde. Es macht beim Lesen einfach Spaß, in diese kom­plexe Welt einzu­tauchen. Die Charaktere wirken glaub­würdig, die Hand­lung spannend. Für einen eventuell noch folgen­den Band würde ich mir aller­dings sehr viele Ant­worten wün­schen.

Fazit:

Diese sehr komplexe Fantasy-Geschichte macht Spaß, ist aber nicht leicht ver­ständlich.

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Jakob Wolff – Düsteres London (1888)

Regine D. Ritter
Jakob Wolff – Düsteres London (1888)

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Jack im Eastend

Klappentext:

Jakob Wolff und Lilo haben sich im London des Jahres 1888 eingelebt. Er führt einen kleinen, aber feinen Tee­laden. Lilo hingegen hat den Baronet Sir Robert Tarleton gehei­ratet und ist damit in die High Society der Stadt aufgestiegen.

Doch in London existieren gesellschaftlich sehr unter­schiedliche Parallel­welten. In den Armen­vierteln der Stadt greift das Entsetzen um sich, als inner­halb kurzer Zeit mehrere Frauen brutal ermordet werden. Wer ist der Täter, der die Polizei öffent­lich ver­höhnt und immer einen Schritt voraus zu sein scheint?

Rezension:

Ein unfreiwilliger Pakt mit dem Teufel beschert Jakob und Lilo ein beinahe unsterb­liches Leben. Um dieses zu erhalten, müssen sie jedoch jährlich ein anderes Leben nehmen. Mehr oder weniger regel­mäßig eine neue Identität anzu­nehmen, ist bei einem solchen Leben natürlich unver­meidlich. Gegen­wärtig leben sie in London, wo Jakob als Tee­händler tätig ist und Lilo einen reichen Adligen gehei­ratet hat. Doch dann gerät die Stadt in Aufruhr, denn ein wahr­haft bestia­lischer Mörder treibt sein Un­wesen.

Bei „Jakob Wolff“ handelt es sich um eine recht unge­wöhnliche Fantasy-Reihe. Wech­selnde Autoren erzählen Episoden aus dem jahr­hunderte­langen Leben des Prota­gonisten und seiner Schicksals­gefährtin. Auch wenn die einzelnen Novellen und Kurz­geschichten sich natürlich in die Gesamt­story inte­grieren, sind sie doch recht eigen­ständig. Regine D. Ritters im Jahre 1888 ange­siedelte Episode „Düs­teres London“ ist nach dem 1773 han­delnden „Der Alche­mist“ von Lucian Caligo erst der 2. Band dieser Reihe, der seinen Weg zu mir fand. Um es vorweg­zunehmen: Ich sollte mir die fehlen­den Teile unbe­dingt auch mal ansehen.

Regine D. Ritter verknüpft die beiden Charaktere dieser Reihe im vorlie­genden Band mit der histo­rischen Figur Jack the Rippers. Im Gegen­satz zu vielen anderen litera­rischen Verar­beitungen dieses Massen­mörders hält sich die Autorin dabei recht eng an histo­risch verbriefte Details. Bei dem Wenigen, was man nach­prüfbar von der histo­rischen Person weiß, stellt es kein größeres Problem dar, den Prota­gonisten Jakob in die Gescheh­nisse zu inte­grieren. Auch die schwie­rigen sozialen Verhält­nisse des Londons dieser Zeit werden thema­tisiert.

Die Autorin erzählt die Geschichte in einer fesseln­den Weise, wobei der Fokus zwischen Jakob und Lilo wechselt.

Fazit:

Die zur Unsterblichkeit verfluchten Helden dieser Reihe treffen auf Jack the Ripper. Fantasy, Crime und Historie treffen sich.

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Hexenherz – 2 – Glühender Hass

Monika Loerchner
Hexenherz – 2 – Glühender Hass

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Spezialunterwäsche für den Helden

Klappentext:

Er sollte einst Oberhaupt der Familie werden, jetzt gilt er weniger als nichts: Von seiner Mutter in eine männer­verachtende Gesell­schaft geschleppt und dann im Stich gelassen, ist der junge Kolja hin- und her­gerissen zwischen dem Hass auf seine Gebärerin und dem Wunsch, endlich seinen Vater zu finden. Um seinen Zielen näher­zukommen, geht er einen gefähr­lichen Pakt ein und stellt sich gegen die Gesetze der Hexen des Goldenen Reiches – und gegen die der Göttin.

Der zweite Roman aus der Hexenherz-Welt erzählt die Geschichte aus Sicht von Helenas Zieh­sohn Kolja. Wie ergeht es einem Jungen in einer matriar­chalischen Welt, in der er zum schwachen Geschlecht gehört?

Rezension:

Helenas Adoptivsohn Kolja will endlich heraus­finden, was aus seinem Vater geworden ist. Doch wie soll er als Junge in diesem Hexen­staat auf die Suche gehen und Infor­mationen erhalten. Die einzige Chance, die er sieht, ist, sich als Frau zu verkleiden. Doch das ist strafbar. Und wird es nicht auffallen, dass er über keine Magie verfügt? Frauen ohne Kräfte sind schließ­lich auch nicht gerade hoch ange­sehen. Oder können ihm diese eigen­artigen Steine helfen, mit denen die Rebellen experi­mentieren?

Dass Monika Loerchners Fantasy-Reihe „Hexenherz“ ein ungewöhn­licher Welten­bau zugrunde liegt, stach natürlich bereits im 1. Band („Eisiger Zorn“) ins Auge. Wer aller­dings davon ausging, dass das Leben der dortigen Prota­gonistin Helena hier fort­gesetzt wird, dürfte über­rascht werden. Prota­gonist und Ich-Erzähler dieses Bandes ist nämlich Helenas Adoptiv­sohn Kolja, dem in Band 1 nur eine fast unbe­deutende Neben­rolle zufiel. Als Frau verkleidet und mit einem Magie­stein ausge­stattet, hat er auf der Suche nach seinem Vater eine abenteuer­liche Reise vor sich. Neben dieser Haupt­handlung im Goldenen Reich existiert diesmal allerdings eine Neben­handlung, die im Großen Molda­wischen Reich ange­siedelt ist und in Form von Tage­buch­einträgen von den Problemen eines Mädchens in der dortigen männer­dominierten Gesell­schaft handelt. In welcher Verbin­dung diese Geschichte mit der Haupt­handlung steht, erschließt sich dem Leser erst gegen Ende dieses Bandes.

Der Stil der Autorin kann auch weiterhin überzeugen. Das Spiel mit den Geschlechter­rollen – insbe­sondere auch im Gegensatz zwischen den beiden Reichen – erweist sich als interes­santes Element, auch wenn ent­sprechende Anmer­kungen vielleicht doch etwas zu oft betont werden. Auch ohne immer aufs Neue wieder­holte aus­drück­liche Hinweise dürfte das dem Leser mittler­weile im Gedächt­nis sein.

Nach dem Prota­gonisten­wechsel zwischen Band 1 und 2 darf man gespannt sein, wie sich die Geschichte im 3. Band weiter­entwickelt.

Fazit:

Die überraschende Fokusänderung beleuchtet die beschrie­bene Welt in Band 2 aus einem anderen Blick­winkel.

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