Kelch der Toten – 1

Ivory MacIntyre
Kelch der Toten – 1

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r

Alleine unter Cú Sìth

Klappentext:
1904. Riesige schwarze Hundebestien mit glühenden Augen versetzen die Bevölkerung des englischen Städtchens Fenhole in Angst und Schrecken. Hat sich im Steinkreis nördlich der Stadt ein Tor zu einer anderen Welt geöffnet?
Als dann Bürger der Stadt von einer mysteriösen Seuche wie mumifiziert zurück gelassen werden, verlangen die Menschen Antworten und Hilfe.
Während Cole und Diana nach einer rationalen Erklärung suchen, hofft Nell den Mörder ihrer Eltern zu finden, denn er scheint mit diesen Hunden in Verbindung zu stehen.
Kann der mysteriöse Hexenjäger Reece ihnen die erhofften Antworten geben?
Doch bald erkennen alle, dass dort im Steinkreis etwas geschieht, was die bekannte Welt für immer verändern wird.

Rezension:
Nells Eltern wurden ermordet, als sie noch ein kleines Mädchen war. Doch obwohl sie mittlerweile längst erwachsen ist, glaubt ihr niemand, wenn sie die nichtmenschliche Kreatur beschreibt, die sie damals beobachtet hat. Durch Zufall trifft sie auf den Privatermittler Cole und die angehende Gerichtsmedizinerin Diana, die unterwegs nach Fenhole sind, weil dort offenbar plötzlich mumifizierte Leichen gefunden wurden. Gibt es vielleicht sogar einen Zusammenhang mit den mysteriösen riesigen Hunden, die in letzter Zeit im nahegelegenen Moor umgehen sollen? Nell schließt sich an, weil sie hofft, auf die Spur der Kreatur aus ihren Erinnerungen zu kommen.
Auch wenn Ivory MacIntyre seine Leser in diesem (Dark-)Fantasy-Abenteuer ins Jahr 1904 führt und dampfbetriebene Gefährte durchaus eine (kleine) Rolle spielen, kann man diesen Roman nicht in den Bereich des Steampunk einordnen. Das Thema stellen eindeutig Fantasy-Wesen dar. Als solche treten (abgesehen von Hexen) ausschließlich verschiedene Arten von Sidhe, Feenwesen der keltischen Mythologie, in Erscheinung. Bei diesen entfernt sich der Autor allerdings erheblich von der Vorlage der Volkssagen und definiert diese Wesen weitgehend neu. Abgesehen von den Rätseln um die Mumien und die schwarzen Hunde lebt die Geschichte auch vom Gegensatz zwischen den ‚Realisten‘ Diana und Cole, die für die Vorgänge natürliche Ursachen suchen, und Nell sowie dem später dazukommenden Hexenjäger Recce, die von Anfang an von übernatürlichen Hintergründen überzeugt sind. Eine derartige Dualität ist als Stilmittel in derartigen Geschichten natürlich nicht ganz neu.
Die Geschichte zieht den Leser schnell in ihren Bann und lässt ihn miträtseln, wie die zunächst undurchschaubar erscheinenden Geschehnisse zusammenhängen. Verständlich wird alles erst zum Ende, wobei selbst da noch Fragen offen bleiben. Wie mir nämlich erst sehr spät bewusst wurde, handelt es sich bei diesem mit über 600 Seiten nicht gerade dünnen Buch nur um den 1. Band einer Trilogie. Falls die folgenden beiden Bände einen ähnlichen Umfang erreichen, dürfte man noch auf manche Überraschung hoffen dürfen. Jedenfalls ist bei manchen Charakteren nach wie vor unklar, auf welcher Seite sie wirklich stehen. Zumindest eine Figur erwies sich schon gegen Ende dieses Bandes als auf der anderen Seite als es zuvor den Anschein hatte stehend.
Der Autor Wechselt häufig zwischen den Perspektiven der 4 Protagonisten hin und her. Kapitel als Unterteilungen fehlen in diesem Buch ganz. Lediglich das jeweils genannte Datum dient als Orientierungshilfe.

Fazit:
Ein rundum überzeugendes Fantasy-Abenteuer, bei dem auch Gewalt und Blut eine nicht gerade unbedeutende Rolle spielen.

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Dieser Reprint eines Bildbandes aus dem Jahr 1918 zeigt Impressionen eines Bayerns, das es so an vielen Stellen nicht mehr gibt.
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Die Überlieferung der Welt

Selin Visne
Die Überlieferung der Welt

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Reise in die Zwischenwelt

Klappentext:
Nur zusammen können sie ihr Schicksal erfüllen, doch können sie einander vertrauen?
Seit dem Tod ihres Vaters hält Laelia sich und ihren kleinen Bruder mehr schlecht als recht über Wasser, indem sie ihre geschickten Finger immer häufiger in fremde Taschen gleiten lässt. Bis Nero, der Herr der kriminellen Unterwelt, auf sie aufmerksam wird und der frechen Taschendiebin Einhalt gebieten lässt. Hadrian ist als Neros designierte Hand scheinbar am Ziel seiner Träume, doch will er dem Herrn der Unterwelt auch den letzten Teil seiner Seele überschreiben? Als Hadrian sich gegen seinen Ziehvater wendet, müssen er und Laelia aus ihrer Heimat fliehen. Sie schließen sich einem Seher an, dessen Vision sechs widerwillige Gefährten auf eine gefährliche Reise schickt. Doch jeder von ihnen hat etwas zu verbergen und mächtige Feinde wollen um jeden Preis verhindern, dass sich die Prophezeiung erfüllt.

Rezension:
Eine Taschendiebin aus Not, die rechte Hand eines Mafiabosses, ein verhinderter Student, eine einsame Prinzessin und eine junge Magierin – sie alle haben Verluste erlitten. Doch ein Seher hatte eine Vision und sammelt die Genannten ein. Er verspricht ihnen, den jeweiligen Verlust rückgängig machen zu können, wenn sie ihm folgen. Und so zieht die ungleiche Gemeinschaft durch die Welt, um die Prophezeiung erfüllen zu können …
Selin Visne schickt die Protagonisten ihres Fantasy-Romans auf eine Reise, die einerseits einer klassischen Quest ähnelt, sich aber auch doch wieder von den typischen Heldenreisen der Fantasy-Literatur unterscheidet. Das fängt schon damit an, dass die ‚Mitreisenden‘ erst nach und nach vom Seher Divan, der selbst nicht als Protagonist im engeren Sinne auftritt, eingesammelt werden. Vollständig ist die Gemeinschaft erst kurz vorm Finale. Dass sich die 5 Protagonisten teilweise sehr unsympathisch sind, verbergen sie nicht. Das Einigende liegt darin, dass alle Verluste erlitten haben. Sie bilden also eher eine Zweckgemeinschaft, als dass von Kameradschaft gesprochen werden könnte.
Die Autorin wechselt kapitelweise zwischen ihren (jeweils namentlich genannten) Protagonisten hin und her, wobei die Zusammenhänge dem Leser erst nach und nach erkennbar werden. Der Stil ist absolut überzeugend, und es macht Spaß, das Buch zu lesen. Es bleibt einfach ständig spannend, wie es weitergeht.
… doch dann kommt man zwangsläufig irgendwann zum Finale. Und das fand ich sehr enttäuschend. Zuerst wunderte ich mich, dass die Protagonisten 30 Seiten vor Ende des Buches ihr Ziel noch nicht erreicht hatten. Sollte es sich bei diesem Buch eventuell nur um den 1. Band eines Mehrteilers handeln? Nein, ist es nicht. Und so, wie das Ende ist, erscheint eine Fortsetzung auch unwahrscheinlich. Ich kann leider nicht auf Details eingehen, ohne zu viel zu verraten, aber es geschieht etwas ganz anderes, als die Protagonisten und wohl auch jeder Leser erwartet haben. Eigentlich bricht die Handlung einfach ab, ohne dass in irgendeiner Weise klar wird, wie das Abenteuer ausgeht. Wie bereits gesagt, entsteht aber keinesfalls der Eindruck, eine Fortsetzung würde Aufklärung bringen. Auf diese Weise relativiert das Finale den sehr gut gelungenen restlichen Teil, der etwa 95 % des Buches einnimmt, doch sehr.

Fazit:
Eine sehr interessante Fantasy-Reise, deren Ende leider nicht überzeugen kann.

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Die Neraval-Sage – 2 – Das gefälschte Herz

Maja Ilisch
Die Neraval-Sage – 2 – Das gefälschte Herz

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r

Dämonen

Klappentext:
Gestrandet im Nebelreich, scheint die Lage für Prinz Tymur aussichtslos. Nun da die Zauberin Ililiané tot ist, gibt es niemanden mehr, der die Rückkehr des Dämonenfürsten verhindern kann. Von Misstrauen zerrüttet machen sich die Gefährten auf eine Wanderung ohne Aussicht auf Wiederkehr.
Schon als Kind war Prinz Tymur fasziniert von den Heldengeschichten um seinen Ahn Damar, der vor tausend Jahren das Land von den Dämonen befreite, dabei aber seine fünf Weggefährten tötete. Doch Tymurs Versuche, dem bewunderten Vorfahren nachzueifern, münden in eine Katastrophe. Fern der Heimat, ohne Aussicht auf Rückkehr, versucht er, die Kontrolle zu behalten – über seine Freunde, vor allem aber über sich selbst. Und während Tymurs Verhalten immer unberechenbarer wird, drohen Bündnisse und Freundschaften zu zerbrechen. Auf der Flucht strandet die Gruppe in einem geheimnisvollen Tal, das den Schlüssel zur Macht der Dämonen verspricht. Aber die wahren Antworten liegen in der Vergangenheit, und selbst der größte aller Helden ist am Ende nicht das, was er scheint …

Rezension:
Prinz Tymur hat Ililiané getötet. Seine Gefährten sind entsetzt. Wenn die Alfeyn das erfahren, dürfte ihrer aller Leben nichts mehr wert sein. Wenn es vorher nur ein Verdacht war, sind sie jetzt sicher, dass ihr Anführer von einem Dämonen besetzt ist. Wird ihnen die Flucht aus dem Alfeyn-Reich gelingen? Doch schon bald weiß keiner mehr, woran er wirklich ist.
In Band 2 ihres High-Fantasy-Epos „Die Neraval-Sage“ schließt Maja Ilisch nahtlos an den Vorgänger („Das gefälschte Siegel“) an. Die charakterlichen Unterschiede und insbesondere Schwächen der 4 Protagonisten treten jetzt noch deutlicher zu Tage. Zudem kommt es gleich zu Beginn dieses Bandes zu einer Trennung der Gruppe. Der Leser muss sich zunehmend die Frage stellen, was eigentlich die Tatsachen sind und was nur Lügen oder Irrtümer. Ob Prinz Tymur besessen ist, scheint keine Frage mehr zu sein. Aber wie viel seiner Handlungen geht auf sein eigenes Konto? Kann der Fälscher Kevron seinen eigenen Schatten überspringen? Wie weit geht die bedingungslose Loyalität des Wächters Lorcan? Und wie viel kann die junge Magierin Enidin im Alleingang bewegen? Schnell sieht man als Leser nicht mehr durch. Zum Ende dieses Bandes hin wird allerdings einiges klar, was die ganze Geschichte in einem neuen Licht erscheinen lässt. Wohin sich alles im abschließenden Band 3 entwickeln könnte, ist kaum zu erahnen.
„Mit ihrem schnell fesselnden Stil und dem schwer durchschaubaren Geflecht zwischen den Protagonisten gelingt es der Autorin, den Leser schnell für das Abenteuer zu begeistern“, schrieb ich in meiner Rezension zum 1. Band. Dem kann man auch nach dem 2. Band nur wenig hinzusetzen. Allerdings ist die Handlung in diesem über lange Zeit sehr undurchsichtig und verwirrend. Weiterhin lässt die Autorin den Erzählfokus zwischen den 4 Protagonisten umherspringen, sodass der Leser die Geschehnisse aus verschiedenen Blickwinkeln beobachten kann.

Fazit:
„Die Neraval-Sage“ bezieht ihren Reiz auch im 2. Band hauptsächlich aus der Unterschiedlichkeit der Protagonisten und deren Schwächen.

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Die Totenbändiger – 6 – Unheilige Nacht

Nadine Erdmann
Die Totenbändiger – 6 – Unheilige Nacht

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r

Die Geisterparty

Klappentext:
Wer hat Cam in seiner Gewalt und welche Absichten stecken dahinter? Die Hunts setzen alles daran, ihn zu finden, doch die Unheilige Nacht hält mehr als nur eine schreckliche Enthüllung für die Familie bereit.

Rezension:
Die Unheilige Nacht, das Äquinoktium, ist heran. ausgerechnet jetzt wurde Cam entführt. Während seine Familie fieberhaft versucht, seine Entführer ausfindig zu machen, sieht er sich einer Gefahr gegenüber, die selbst seine überdurchschnittlichen Totenbändiger-Fähigkeiten überfordern könnte.
Mit Cams Entführung ließ Nadine Erdmann Band 5 („Hinterhalt“) ihrer Fantasy-Reihe „Die Totenbändiger“ in einem großen Cliffhanger enden. Dass dieser 6. Band daran nahtlos anschließt, war natürlich zu erwarten. Die Entführung und deren Folgen bilden auch das fast alleinige Thema dieses Bandes. Alle anderen Handlungsstränge spielen diesmal dagegen so gut wie keine Rolle. So wundert es nicht, dass die Gesamthandlung nur wenig vorankommt. Dafür bekommt der Leser weitere Einblicke in die Person Cam und und dessen Verhältnisse zu seiner Familie geboten. Das Ende des Bandes lässt dann schon wieder weiteren Ärger erwarten.
Dass die Autorin der in dieser Reihe etablierten Erzählstruktur treu bleibt, verwundert wohl kaum. Als Einstiegspunkt für Neuleser eignet sich der gegenwärtige Handlungspunkt jedenfalls definitiv nicht. solchen muss dringend empfohlen werden, mir Band 1 („Unheilige Zeiten“) in die Reihe zu starten.

Fazit:
Den 6. Band der Reihe kann man fast schon als ‚Cam-Special‘ bezeichnen.

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Blutige Welten

Günther Kienle (Hrsg.)
Blutige Welten

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

13 Shapes of Blood

Klappentext:
Warnhinweis:
Blutige Welten sollten Sie nicht anwenden, wenn Sie glauben, dass sich Halblinge und Elben nicht zur Neubesiedlung fremder Planeten eignen, Sie Engel, Vampire und Drachen für allmächtige Wesen halten, Angst vor Leichensäcken, Riesenpenissen und Kängbibern haben oder denken, David Bowie wäre kein Außerirdischer.
Dosierung:
Wir empfehlen Blutige Welten nur in kleiner Dosierung zu sich zu nehmen. Darum haben wir 13 Anwendungen von den besten Fantastik Autoren vorbereiten lassen, in denen Fantasy, Science-Fiction, Humor, Horror und Verschwörungstheorien in verschiedensten Anteilen vermengt wurden.
Bei Überdosierung:
Gehen Sie ins Bett und schalten Sie das Licht aus. Schlafen ist die beste Medizin … wenn Sie denn noch schlafen können.
Mit blutigen Geschichten von T.S. Orgel, Vincent Voss, Ju Honisch, Torsten Scheib, Markus Heitkamp, Nele Sickel, Stefan Cernohuby, Wolfgang Schroeder, Sarah König, Thomas Williams, Jörg Fuchs Alameda, Marina Heidrich und Günther Kienle.

 

Rezension:
Blut. Ein paar Tropfen reichen natürlich nicht aus, um eine Geschichte blutig zu machen. Und weil es so schön ist, muss es gleich 13 Mal fließen. Zur Abwechslung auch mal in Blau. Ob ein geklonter Sherlock Holmes einer blutigen Spur folgt, ein Häftling von einem Gefängnisplaneten flüchten will oder ein Mann einen neuen Nachbarn bekommt – eines ist in dieser Anthologie sicher: Es wird Blut fließen.
Schon der Titel stellt das Thema dieser Kurzgeschichtensammlung natürlich eindeutig klar. Alle 13 Beiträge sind im phantastischen Bereich angesiedelt, wobei der Schwerpunkt eindeutig in der SciFi liegt. Fast immer wird das fließende Blut mit einem gewissen Augenzwinkern serviert. Natürlich können, wie es bei Anthologien fast immer der Fall ist, nicht alle Stories gleichermaßen überzeugen. In diesem speziellen Fall hat das allerdings auch einen besonderen Grund, der nicht zwangsweise in der Qualität der einzelnen Geschichten liegt. Viele der Beiträge enthalten mehr oder weniger direkte Anspielungen auf Elemente der Popkultur. Wenn dem Leser diese nichts sagen, kann ihn die betreffende Geschichte natürlich nicht so sehr begeistern, wie wenn er eine persönliche Beziehung zur referenzierten Welt hat. Mir ging es zum Beispiel mit diversen Anspielungen auf Figuren aus PC-Spielen so, die ich gar nicht kannte.
Wie bei Anthologien üblich, will ich auch hier ein paar Geschichten herausgreifen, die mich besonders überzeugen konnten:
In „Vendetta“ von Sarah König muss sich eine Protagonistin, die Besatzungsmitglied auf einem abgestürzten Piraten-Raumschiff war, mit gegnerischen Weltraumpiraten herumschlagen. Ein gelungen-blutiges Weltraumabenteuer.
Das T.S.-Orgel-Duo bringt „Blaues Blut“ ins Spiel. Eine Raumschiff-Crew muss dieses aus außerirdischen Pfeilschwanzkrebsen gewinnen, weil es als Rohstoff für Luxux-Medikamente dient. Doch dann hat ein Besatzungsmitglied ein verrückte Theorie … Die völlig unerwartete Wendung gibt dieser Story ihren Pepp.
Thomas Williamsʼ Protagonist sitzt unschuldig auf einen Gefängnisplaneten fest. Doch dann bietet sich die Chance zur „Flucht Flucht vom Planeten Rigor Mortis“.
„Major Tom und Ziggy Stardust“ müssen in Jörg Fuchs Alamedas gleichnamiger Geschichte den Besuch eines ganz speziellen Freizeitparks überleben.
Eine Besonderheit dieser Anthologie sind auch die humorvollen Autoren-Biografien, die durch ein kurzes ‚Interview‘ mit sich bei jedem Autor wiederholenden Fragen ergänzt werden.

Fazit:
Wer gelegentliche Blutspritzer vertragen kann, wird in dieser Anthologie bestimmt etwas passendes finden.

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Die Totenbändiger – Äquinoktium 1-2

Nadine Erdmann
Die Totenbändiger – Äquinoktium 1-2

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r

Besondere Fähigkeiten

Klappentext:
Stell dir vor, du lebst in einer Welt, in der Geister zum Alltag gehören. Jeder sieht sie und jeder weiß, wie gefährlich sie uns Menschen werden können. In dieser Welt gibt es Verlorene Orte, die man den Geistern überlassen musste, und Unheilige Zeiten, in denen die Toten besonders gefährlich sind.
Camren Hunt ist ein Junge ohne Vergangenheit. Im vergangenen Unheiligen Jahr fand man ihn im Keller eines verlassenen Herrenhauses – umgeben von Leichen mit durchschnittenen Kehlen. Niemand weiß, was dort passiert ist, nicht einmal Camren selbst.
Jetzt, dreizehn Jahre später, schlagen sich die Menschen durch ein weiteres Unheiliges Jahr, in dem Geister und Wiedergänger noch gefährlicher sind als sonst – und plötzlich tauchen erneut Leichen mit durchgeschnittenen Kehlen auf …

Rezension:
Im London einer Parallelwelt gehören Geister zum Alltag. Leider, denn eine Begegnung mit Menschen kann für letztere leicht tödlich enden. Die einzigen Menschen, die sich wirksam gegen Geister verteidigen können, sind die Totenbändiger. Trotzdem oder gerade deshalb werden diese von den meisten normalen Menschen gemieden. Zu ähnlich sind ihre Fähigkeiten denen der Geister. Der 17-jährige Camren wuchs zusammen mit anderen Adoptivkindern bei einer Familie auf, die auch kleinen Totenbändigern eine Chance gibt. Doch gerade jetzt nehmen Ereignisse ihren Lauf, die an Camrens eigene Geschichte erinnern. Anders als die Adoptivkinder der Hunts wuchs die junge Totenbändigerin Jaz(lin) in der ‚Akademie‘ auf. Dass sie sich dort jemals zuhause gefühlt hätte, wäre eine Lüge. Als sie allerdings auf ein ‚Dorf‘ der Totenbändiger verlegt werden soll, hat sie genug. Sie verlässt die Akademie. Doch was soll eine obdachlose junge Totenbändigerin machen, um zu überleben und obendrein noch den Schulabschluss nachzuholen?
Im 1. Doppelband ihrer neuen Fantasy-Reihe über „Die Totenbändiger“ führt uns Nadine Erdmann in eine sehr düstere London-Variante ein, in der Geister verschiedener ‚Evolutions-Stadien‘ eine ernsthafte Gefahr darstellen. Trotzdem befindet sich der Handlungsort auf dem aktuellen technischen Stand. PCs und Smartphones gehören zum Alltag. Das Setting erinnert in mancher Hinsicht an die „Lockwood und Co.“-Reihe. Handlung und handelnde Personen unterscheiden sich jedoch grundlegend von dieser. Die Protagonisten sind die (Adoptiv-)Kinder der Familie Hunt, die zur ‚Problemgruppe‘ der Totenbändiger gehören und von vielen ihrer Mitmenschen wie Aussätzige behandelt werden. Während die älteren als Geisterspezialisten für die Polizei arbeiten, kommen die jüngeren nach langem Kampf endlich in den Genuss, eine öffentliche Schule besuchen zu dürfen – für junge Totenbändiger ein Privileg. Die Autorin thematisiert in der Handlung sowohl die persönlichen Probleme der gesellschaftlichen Außenseiter als auch die bedrohliche Situation in der Stadt, die einem Höhepunkt zuzustreben scheint. Doch der Leser lernt auch die andere Seite der Medaille kennen. Nicht alle Totenbändiger haben nämlich den Wunsch, als gleichberechtigte Mitbürger Seite an Seite mit der Normalbevölkerung zu leben. Hier lernen wir Angehörige dieses speziell befähigten Menschenschlags kennen, die ihren Mitmenschen allen Grund geben, Vorurteile zu hegen.
Der Fokus der Geschichte wechselt ständig zwischen verschiedenen der Geschwister hin und her, wobei die Perspektive immer die eines Beobachters bleibt.

Fazit:
Ein von Geistern bedrohtes London und eine ausgegrenzte Personengruppe stehen im Fokus dieser düsteren Fantasy-Reihe.

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Das Medaillon der Erinnerungen

Teresa Zwirner
Das Medaillon der Erinnerungen

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Das 6. Medaillon

Klappentext:
Lizz kann sich wirklich Schöneres vorstellen, als das wundervolle London zu verlassen und zu ihrem Vater aufs öde Land zu ziehen. Ihr einziger Lichtblick ist der nerdige, aber wirklich süße Mitschüler Peter Xavier, der sie gleich zu Beginn unter seine Fittiche nimmt. Aber gerade als sie sich mit ihrem neuen Leben anfreunden will, macht sie eine außergewöhnliche Entdeckung. In dem uralten Herrenhaus ihres Vaters findet Lizz ein mysteriöses Medaillon, von dem eine besondere Magie auszugehen scheint. Plötzlich gerät sie in einen Strudel aus dunklen Machenschaften und Intrigen, denn sie ist nicht die Einzige, die von der Macht des Schmuckstückes weiß…

Rezension:
Weil ihre Mutter beruflich längere Zeit unterwegs sein wird, muss die 16-jährige Lizz zusammen mit ihrer Schwester zu ihrem Vater aufs Land ziehen. Das passt ihr überhaupt nicht – die neue Lebensgefährtin ihres Vaters noch weniger. Als sie im Haus des Vaters aber ein altes Medaillon findet und sich herausstellt, dass unter Mitschülern ähnliche im Umlauf sind, wird es interessant. Ein paar Jungs weihen sie ein, dass diese Schmuckstücke magisch sind. Man kann mit deren Hilfe nämlich in fremde Erinnerungen eintauchen – und diese manipulieren.
Teresa Zwirner weicht in ihrem Jugend-Urban-Fantasy-Abenteuer vom Schema F ab. Hier ist es ausnahmsweise kein Teenager, der von seinen eigenen magischen Fähigkeiten erfährt. Die besitzt ihre Protagonistin nämlich wirklich nicht. Stattdessen sind es hier magische Artefakte, die das Leben ganz normaler Jugendlicher durcheinanderbringen. Schnell muss die 16-jährige Protagonistin feststellen, dass das Manipulieren fremder Erinnerungen kein Spaß ist. Die Manipulation der Erinnerungen ihres Umkreises bringt sie in Schwierigkeiten.
Wie es speziell bei Geschichten, bei denen jugendliche Mädchen im Mittelpunkt stehen, schon fast normal ist, nehmen auch hier Lizzʼ Gefühle für ihren männlichen Umkreis einen relativ großen Raum ein. Wieso eigentlich? Bei Romanen mit männlichen Protagonisten ähnlichen Alters spielt Verliebtheit meist eine erheblich diskretere Rolle. Wie so oft bei ähnlichen Büchern spielen die Gefühle der Protagonistin für die beteiligten Jungs für den eigentlichen Fantasy-Part nämlich keine entscheidende Rolle.
Die Autorin lässt ihre Protagonistin in der 1. Person erzählen. Die Erzählweise wirkt dabei recht direkt, ist damit aber dem Alter der fiktiven Erzählerin angemessen. Das Ende des Buches verlangt allerdings regelrecht nach einer Fortsetzung, da relativ viel offen bleibt.

Fazit:
Eine Urban-Fantasy-Geschichte deren magische Hintergründe leider (vorläufig?) offen bleiben.

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Never Grow Up

Jackie Chan
Never Grow Up

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Chantastisch

Klappentext:
Seine Stunts, seine Kung-Fu-Kampftechnik und sein komödiantisches Talent sind legendär. Der Action-Star Jackie Chan hat sein Leben dem Film gewidmet und wurde 2016 mit einem Ehrenoscar für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Nach über 150 Filmen und unzähligen Knochenbrüchen blickt er nun zurück auf eine Karriere, die ganz unten begann, und ein Leben, das oft alles andere als perfekt lief. Wer seine Filme gesehen hat, weiß, dass Jackie Chan zu seinen Fehlern steht – schließlich präsentiert er auch stets die misslungenen Outtakes seinem Publikum. Genauso schonungslos schildert er sein Leben in diesem Buch, das nichts beschönigt und nichts verhüllt.
Die offenherzige Autobiografie einer der großen Filmikonen der Welt.

Rezension:
Beim Namen Jackie Chan denkt wohl jeder an Actionfilme mit viel Slapstick. Dass der heutige Star in seiner Anfangszeit auch ganz andere Filme drehen musste, ist wohl nur wenigen bewusst. Fast alle wurden Flops. Dass er aber beispielsweise auch in „Auf dem Highway ist die Hölle los“ eine kleine Rolle hatte, war mir gar nicht bewusst. Er spielte in diesem Film aus dem Jahr 1981 einen japanischen (!) Rennfahrer.
Wenn man Jackie Chans Autobiografie liest, wird einem bewusst, wie wenig einem über den Actionstar eigentlich zuvor bekannt war. Dass „Jackie“ nicht gerade ein typisch chinesischer Name ist, kann man sich natürlich denken. Allerdings hatte ich bisher vermutet, dass er von seinen Eltern in der damaligen britischen Kronkolonie wirklich den englischen Vornamen Jack bekommen hätte. In Wirklichkeit heißt er aber Chan Kong-Sang. (Im Chinesischen steht der Familienname bekanntlich vorne.) Wie viele Künstler- und auch Spitznamen er aber trug, bevor er Jackie wurde, überrascht dann doch.
In dieser Autobiografie berichtet er von seinem Leben, dass nicht immer schön verlief. Auch Fehlschläge und zwischenzeitliche Exzesse verschweigt er nicht. Die Tatsache, dass er in seinen Erinnerungen öfters zeitlich hin und her springt, kann allerdings etwas verwirren. Teilweise fällt es schwer, die Reihenfolge der berichteten Einzelgeschehnisse zu rekonstruieren. Manches wirkt wie ein Widerspruch, bis man erkennt, dass man wieder eine Reihe von Jahren vor einem schon gelesenen Lebensabschnitt gelandet ist. In dieser Hinsicht wäre die Unterstützung eines erfahrenen Lektors vielleicht hilfreich gewesen. Allerdings gibt Jackie auch wiederholt zu, dass er Dinge gerne so durchzieht, wie er es für richtig befindet. Eventuell trifft das auch auf diese Biografie zu.
Jackie Chans Autobiografie ist vielleicht kein literarisches Meisterwerk, inhaltlich aber höchst interessant. Jeder Jackie-Chan-Fan dürfte sie sehr interessant finden und darin massenweise neues erfahren, was er bisher nicht wusste.

Fazit:
Hier findet der Fan tiefe Einblicke in die Person Jackie Chan, aber auch in die chinesische Kultur.

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Dragon Tale – 2 – Herz des Drachen

Aylin Hacker
Dragon Tale – 2 – Herz des Drachen

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Ärger mit den Bestillen

Klappentext:
Was wirst du tun, wenn dein inneres Feuer erwacht?
Nachdem Monica sich an ihr neues Leben als Prinzessin gewöhnt hat, überschlagen sich die Ereignisse erneut und eine alte Bedrohung kehrt schleichend zurück. Doch auch abseits von Draconica läuft nicht alles glatt.
Als wäre das nicht genug, entdeckt Monica eine neue Seite an sich, die droht, die Kontrolle zu übernehmen. Ihr inneres Feuer scheint ein ganz eigenes Leben führen zu wollen und es gibt jemanden, der behauptet, mehr zu wissen. Jemanden, den Monica niemals dachte, wiederzusehen.
Monicas Geschichte geht weiter – ihre Geschichte über Feuer, Freundschaft und Abenteuer, aber vor allem – Drachen.

Rezension:
Monica hat sich in Draconica eingelebt. Immer mehr ihrer Freizeit verbringt sie dort. Ihr draconicanischer Freundeskreis wird größer. Doch langsam schöpfen ihre Freunde in unserer Welt verdacht, weil sie immer weniger Zeit mit ihnen verbringt und geistig oft abwesend ist. Dass sie ein 2. Leben in einer anderen Welt führt, können sie nicht ahnen, dürfen sie nicht erfahren. Doch leider gibt es auch im Reich der Drachen Schwierigkeiten. Es kommt zu Todesfällen.
Überraschend schnell hat sich Aylin Hackers Protagonistin Monica mit ihrer neuen Situation abgefunden. Obwohl dieser 2. Band nur wenige Monate nach Beginn der Handlung im 1. Band („Kind des Feuers“) beginnt, findet sie sich inzwischen hervorragend mit ihrem Doppelleben zurecht. Nach dem Cliffhanger des Vorgängers verwundert es etwas, dass die Handlung nicht unmittelbar fortgesetzt wird. Stattdessen wird der Cliffhanger nur in Monicas Erinnerung aufgelöst. Nachdem die Handlung über weite Strecken dieses Bandes zeitlich ähnlich langsam wie in Band 1 fortschreitet, wird zum Ende hin erstmals eine etwas größere Zeitspanne weitgehend übersprungen. Dass die Handlung von 1¾ Bänden nur etwas mehr als ½ Jahr umfasst, heißt allerdings nicht, dass wenig passieren würde. Im Gegenteil! In diesen beiden Bänden passiert so viel, dass der Leser Gefahr läuft, den Überblick zu verlieren. Mittlerweile gibt es dermaßen viele Handlungsstränge, dass es schwerfällt, diese zu überblicken. Und das, obwohl die Protagonistin in ausnahmslos allen persönlich involviert ist. Da die Reihe auf 6 Bände angelegt ist, dürfte es am Ende auf ein episches Werk hinauslaufen.
Neben den schon in meiner Rezension des 1. Bandes hervorgehobenen Alleinstellungsmerkmalen dieser Urban-Fantasy-Reihe fällt mit dem Fortschreiten der Handlung ein weiterer ins Auge: Während die Protagonisten ähnlicher Stoffe meist für längere Zeit unserer Welt den Rücken kehren, wechselt Monica sehr häufig zwischen beiden Welten hin und her. Sie besucht weiterhin täglich die Schule und besucht Draconica immer nur an Nachmittagen, Wochenenden und in den Ferien.
Natürlich lässt die Autorin ihre Protagonistin auch weiterhin als Ich-Erzählerin auftreten.

Fazit:
Das Jugend-Urban-Fantasy-Abenteuer wird immer komplexer, damit aber leider auch etwas unübersichtlicher.

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Bilder aus Altbayern

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Dieser Reprint eines Bildbandes aus dem Jahr 1918 zeigt Impressionen eines Bayerns, das es so an vielen Stellen nicht mehr gibt.
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Lord Breakinghams Geheimnis (Leserunde)

Frank W. Werneburg
Leserunde zu „Lord Breakinghams Geheimnis“

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Eigentlich sollte Ende März die Taschenbuchversion von „Lord Breakinghams Geheimnis“ erscheinen. Da aber derzeit alle Buchhandlungen geschlossen sind und selbst Amazon Bücher niedrig priorisiert, habe ich die Veröffentlichung verschoben.

Nichtsdestotrotz findet auf LovelyBooks eine Leserunde statt. Unter
https://www.lovelybooks.de/autor/Frank-W.-Werneburg/Lord-Breakinghams-Geheimnis-Ein-Internatsroman-%C3%9Cberarbeitete-Neuauflage–1599705958-w/leserunde/2571070838/2571075645
könnt ihr euch noch bis einschließlich den 09.04.2020 um ein Leseexemplar in den eBook-Formaten .epub oder .mobi bewerben.

Zu „Lord Breakinghams Geheimnis“ gab es bereits in der Urfassung eine Leserunde. Relativ viele Leser bemängelten damals allerdings, dass die vielen Rückblenden die Handlung unübersichtlich machten. Diese Kritik habe ich ernst genommen und die Geschichte so überarbeitet, dass es nur noch wenige Rückblenden gibt, wo sie nicht vermeidbar waren. Ansonsten wird die Geschichte jetzt chronologisch erzählt.

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Und darum geht es:

Chris lebt zusammen mit seinen Pflegeeltern und Pflegegeschwistern in Hongkong. Über seine leiblichen Eltern weiß er so gut wie nichts, aber das stört ihn auch nicht weiter, denn er fühlt sich bei seiner Pflegefamilie wohl. Chris und sein gleichaltriger Pflegebuder Myles sind wie Zwillinge. Solange sie sich erinnern können, machen sie fast alles gemeinsam. Doch eines Tages bekommt Chris’ Pflegevater einen Brief von einer Anwaltskanzlei in Großbritannien. Darin wird ihm mitgeteilt, dass für Chris ab dem kommenden Schuljahr ein Platz an einem teuren Internat reserviert und auch schon bezahlt wurde. So sitzt Chris wenige Wochen später mit gemischten Gefühlen im Flugzeug nach London. Wie wird das Leben an diesem Internat, wo er niemanden kennt, wohl sein? Und werden ihn all die Kinder aus reichen Familien überhaupt akzeptieren? Doch zumindest die letztere Frage ist überflüssig, denn Chris findet überraschend schnell Freunde. Im Laufe des Schuljahres erhält er dann auch mehr Informationen über seine leiblichen Eltern – und erfährt dabei etwas, das sein ganzes Leben auf den Kopf stellt. Aber zum Glück hat er ja seine Freunde, die auch in dieser Situation zu ihm stehen und ihm die Rückendeckung geben, die er jetzt dringend braucht.

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