Die Belohnung

Bettina Klusemann
Die Belohnung

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Das Geheimnis

Klappentext:
In dieser Kurzgeschichte lässt die Vergangenheit nicht locker
Der zehnjährige Malte sucht Muscheln und Steine am Strand, als er von einem Funkeln, das von der Sandbank kommt, magisch angelockt wird. Neugierig wagt er den Gang durchs flache Wasser der Nordsee und was er da erblickt, lässt ihn erschauern.
Viele Jahre später wird ihn die Vergangenheit einholen, denn eines Abends erscheint ein Fremder auf der Insel und stellt ihn zur Rede. Malte weicht ihm aus, aber vergeblich. Wird er sein Geheimnis verraten?

Rezension:
Malte ist praktisch pleite, alles was ihm noch verbleibt ist der Ring im Banktresor – der Ring, den er einst als Kind fand. Doch plötzlich taucht ein Fremder auf, der überraschenderweise davon weiß.
Obwohl der ‚Klappentext‘ die ganze Vorgeschichte von Bettina Klusemanns kurzer Story schon erzählt, bietet diese ein überraschendes Ende. Doch auch wenn im Vorwort darauf hingewiesen wird, dass es typisch für Kurzgeschichten wäre, ein offenes Ende zu haben (?), hätte ein ‚richtiges‘ Ende dieser Geschichte noch das gewisse Etwas gegeben. Trotzdem ist die gut zu lesen und bietet eine gute Unterhaltung für eine kurze Pause. Und natürlich erfährt der Leser auch, wieso der kleine Malte damals erschauerte …

Fazit:
Eine interessante kurze Geschichte für zwischendurch, die in kein gängiges Genre passt.

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Xerubian – Aath Lan’Tis

Andreas Hagemann
Xerubian – Aath Lan’Tis

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Auf nach Aath Lan’Tis!

Klappentext:
Wäre Dalon doch nur früher in Rente gegangen.
Der Inspektor der königlichen Polizei Xerpol soll einen scheinbar gewöhnlichen Diebstahl untersuchen. Doch schon die ersten Spuren weisen auf ein Wesen und einen Ort hin, die nur einer Legende nach existieren.
Gemeinsam mit seinem tollpatschigen und vorlauten Dienstdrachen Nerol begibt Dalon sich auf eine irrwitzige Jagd, auf der die beiden außergewöhnliche Abenteuer bestehen müssen. Bis sie plötzlich dem Dieb gegenüberstehen…
„Ein quirlig, humoriges Abenteuer. Abwechslungsreich und spannend!“

Rezension:
In die Kathedrale von Punkt wird eingebrochen. Das einzige Diebesgut ist ein heiliger Stein. Als Inspektor Dalon mit seinen Leuten eintrifft, deutet alles auf einen sehr ungewöhnlichen Dieb hin – ein Wesen, dass es eigentlich nur in Legenden gibt. Eher aus Neugier als aus Diensteifer nimmt er mit seinem Drachen Nerol und anderen Mitstreitern die Verfolgung auf. Und die führt ihn auf eine abenteuerliche Reise, denn eventuell könnte es sogar Zusammenhänge mit dem legendären Aath Lan’Tis geben.
Dieses sehr humorvoll-satirische Fantasy-Abenteuer führt den Leser in die Welt Xerubian. Wie der Name „Aath Lan’Tis“ schon andeutet, versteckt der Autor in der Geschichte jedoch auch manche Anspielung auf unsere Welt. Obwohl Andreas Hagemanns Werk in einer vorindustriellen Welt angesiedelt ist, verpackt er darinnen bemerkenswert viele Parallelen zum Hier und Heute, die den Leser immer wieder schmunzeln lassen. Dabei bleibt der Schreibstil ruhig und gut lesbar.
In besonderem Maße lebt die Geschichte von der Chemie zwischen den beteiligten Personen – falls man die beiden Drachen als solche mitzählen kann. Gerade Nerol wirkt trotz seiner Flügel beinahe wie die Karikatur eines Ur-Bayern. Ist es ein Zufall, dass seine Flammen weiß-blau glühen? Wohl kaum. Dass er dabei oft mehr Flurschaden als Nutzen erzeugt, sorgt immer wieder für komische Situationen. Muss man da noch erwähnen, dass sich so manches als ganz anders als gedacht herausstellt?
Ein 2. Band ist unter dem Titel „Xerubian – Barb Ylon“ bereits verfügbar.

Fazit:
Freunden humorvoller Fantasy kann ein Ausflug nach Xerubian empfohlen werden. (Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Drachen.)

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Per Anhalter durch Südamerika

Morten Hübbe, Rochssare Neromand-Soma
Per Anhalter durch Südamerika

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Rundherum und mittendurch

Klappentext:
Eigentlich als Sprachreise nach Argentinien und Chile geplant, trampen Morten Hübbe und Rochssare Neromand-Soma von den Gletschern Patagoniens bis an die karibischen Traumstrände Kolumbiens und Venezuelas. Sie treiben einen Monat mit Marktbooten den Amazonas hinunter, couchsurfen durch Studenten-WGs und teilen das Landleben der einfachen Bevölkerung, aber auch den Luxus in bewachten Wohnvierteln der Metropolen. Erst nach zwei Jahren und 246 Mitfahrgelegenheiten können sie sich von diesem fernen Kontinent lösen.

Rezension:
Ein Sprachurlaub soll es werden doch dann nimmt der Kontinent die beiden Autoren so gefangen, dass 2 ganze Jahre daraus werden. Gasthäuser und öffentliche Verkehrsmittel bilden dabei die Ausnahme, Couchsurfing und ausgestreckter Daumen die Regel. Natürlich kann ein Taschenbuch kaum ausreichen, die Erlebnisse von 24 Monaten detailliert zu schildern. So stellen die einzelnen Kapitel immer nur herausgepickte Episoden des Dauerabenteuers dar. Genau hier liegt jedoch auch eine Schwäche des Buches, denn dem Leser fehlen an manchen Stellen etwas die Zusammenhänge. Trotzdem erfährt er zahlreiche Details über den südamerikanischen Kontinent und das Leben dort, die hierzulande wohl den Wenigsten bekannt sind.
Die Autoren schildern ihre Erlebnisse beinahe durchgehend in der „Wir“-Form. Leider ist jedoch bei Vorkommnissen, die nur einen der Autoren betreffen, für den Leser meist nicht erkennbar, wer momentan gerade „Ich“ ist, was das emotionale Miterleben erschwert. Trotzdem kann das Buch allen geographisch Interessierten, die sich auch für Informationen abseits der üblichen Reiseführer-Schwerpunkte begeistern können, empfohlen werden.

Fazit:
Ein Reisebuch der etwas anderen Art, persönliche Erlebnisse ohne Anleitungen zum Nachmachen.

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Horizon – 2 – Fernab der Heimat

Amanda Laurie
Horizon – 2 – Fernab der Heimat

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Feind oder Freund?

Klappentext:
Die Flucht aus Carbonn endet für Thronprinz Corin ausgerechnet in einem Land, das schon vor Jahren der Krone abgeschworen hat. Inkognito schlägt er sich durch und landet schließlich beim Erzfeind seines Vaters.
Unerwartet erfährt er von einer geheimen Mission und ahnt, dass seiner Heimat und den Bewohnern Carbonns großes Unheil bevorsteht.
Soll Corin heimkehren, obwohl er sich geschworen hatte, endgültig mit der Vergangenheit abzuschließen? Oder soll er stattdessen den lang ersehnten Neuanfang wagen?
Für welchen Weg er sich auch entscheidet, sicher ist nur, zuvor muss er ein waghalsiges Abenteuer bestehen.

Rezension:
Nach seiner Flucht vor seinem Vater am Ende von „Horizon – Aufbruch ins Ungewisse“ ist Corin schwer verletzt. Zum Glück gerät er in die Hände eines fähigen Heilers, der ihn verarzten kann. Doch wie soll es weitergehen? Überraschend lernt er bald darauf eine Jagdgesellschaft aus Rowenia kennen, die ihn einlädt, sie in ihre Heimat zu begleiten. Doch dieses Land ist bekanntlich der Erzfeind seines Heimatlandes Carbonn und damit seines Vaters. Soll Corin wirklich nach Rowenia reisen?
Auch in diesem Band von Amanda Lauries in einem mittelalterlich wirkenden Ambiente angesiedelten Jugend-Fantasy-Abenteuer spielen Fantasy und Action nur eine untergeordnete Rolle. Im Mittelepunkt steht auch diesmal wieder Corins Entwicklung, der sich irgendwann entscheiden muss, ob er seinem Vater und damit seinem Heimatland endgültig den Rücken kehren will.
Waren in Carbonn die Orts- und Personennamen französisch geprägt, sind sie es in den Ländern Sagard und Rowenia, die in diesem Band die hauptsächlichen Handlungsorte darstellen, englisch. Das wirkt zunächst etwas verwirrend, heißen die in diesen Ländern gesprochenen Sprachen in der Geschichte doch ganz anders. Andererseits merkt der Leser auf diese Weise recht gut, wo er sich gerade aufhält beziehungsweise woher die handelnden Personen jeweils stammen.
Obwohl er auch in diesem Band wieder viel erlebt, ist Corins Abenteuer damit noch lange nicht beendet. Wie viele weitere Bände geplant sind, ist leider noch nicht bekannt. Zumindest macht auch dieser Teil der angenehm lesbaren Story um die Entwicklung des jungen Protagonisten Lust auf die nächste Fortsetzung.

Fazit:
Mit „Fernab der Heimat“ geht dieses interessante jugendliche Fantasy-Abenteuer in die nächste Runde.

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Das Licht des Sonnenregens

Nadin Hardwiger
Das Licht des Sonnenregens

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Die Quellen des Regenbogens

Klappentext:
Eine märchenhafte Liebesgeschichte
Einst fanden Sarah und Harry in Liebe zueinander, doch das Schicksal lässt sie nicht gewähren.
Nun wandeln sie getrennt voneinander und der eine weicht, wenn der andere erscheint.

Rezension:
Eigentlich wäre es an der Zeit, sich zur Ruhe zu setzen, doch der alte Kobold muss jeden Tag Gold sammeln – Gold für die Töpfe, die er vergräbt, damit daraus Regenbögen entstehen. Zufällig trifft er dabei auf Harry, der im Regen lebt. Eine böse Königin verbannte ihn einst magisch in diesen, während sie seine große Liebe, Sarah, in den Sonnenschein verbannte. Wer, wenn nicht der Kobold, könnte eine Lösung finden?
Diese locker-leichte Fantasy-Kurzgeschichte erinnert mehr an ein Märchen als an ‚typische‘ Fantasy-Stories. Doch obwohl dies den Leser am Anfang durchaus etwas verwirren kann, wirkt die Geschichte als Ganzes stimmig. So erscheint dieser booksnack als entspannende Unterhaltung für zwischendurch, bei der man seinen Geist mal für ein paar Minuten baumeln lassen kann.

Fazit:
Dieses fluffige Fantasy-Märchen ist die richtige Pausenlektüre, um mal kurz entspannt abzuschalten.

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Doppelgänger

Bettina Wagner
Doppelgänger

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Die doppelte Millionenerbin

Klappentext:
In dieser Kurzgeschichte spielt Alice die Rolle ihres Lebens
Eigentlich ist Alice nur eine eher mittelmäßige Schauspielerin. Doch als sie feststellt, dass sie der reichen Moira Westham zum Verwechseln ähnlich sieht, beschließt sie, die Rolle ihres Lebens zu spielen! Es sollte doch nicht so schwierig sein, Moiras Platz einzunehmen, oder?

Rezension:
Alice ist Schauspielerin, doch ohne Engagement ist sie finanziell am Ende. Als sie jedoch mehrmals mit einer versnobten Millionenerbin verwechselt wird, die ihr offenbar wie ein Ei dem anderen gleicht, kommt ihr eine Idee. Moira könnte die Rolle ihres Lebens werden. Doch was macht man mit dem Original?
Bettina Wagners Kurzkrimi aus der „booksnacks“-Reihe geht etwas ungewöhnliche Wege, denn die Polizei (oder andere Ermittler) tritt während der gesamten Geschichte nicht in Erscheinung. Auch die echte Moira taucht nur kurz auf. Zudem kommt es zu einem gänzlich unerwarteten Ende. So macht Krimi Spaß! Zumindest dem Leser – Alice und Moira wohl weniger.

Fazit:
„Doppelgänger“ ist ein unterhaltsamer Kurzkrimi abseits der üblichen Pfade.

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Frost & Payne – Band 6: Chop Suey

Luzia Pfyl
Frost & Payne – Band 6: Chop Suey

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Die Bombe platzt

Klappentext:
Der Maskenball des Dukes wird zum Schauplatz einer brutalen Geiselnahme. Die Terroristen verbreiten Angst und Schrecken unter den Gästen. Sie haben nur ein Ziel: Duke Alfred soll zwei Männer aus dem Gefängnis holen und ebenso begnadigen, wie er kurz zuvor Frost und Payne begnadigt hat.
David, grün und blau geprügelt nach einem Fluchtversuch, will nicht aufgeben. Entweder schafft er es, den Keller seines Peinigers zu verlassen, oder er nimmt sich das Leben. Doch er findet etwas, womit ihm die Flucht diesmal endlich gelingen könnte.
Während Frost und Payne gegen eine tickende Zeitbombe und Terroristen kämpfen, breiten sich überall in den von den Dragons kontrollierten Vierteln Unruhen aus. Alles läuft auf einen einzigen Punkt zu: überleben oder sterben.

Rezension:
Am Ende des vorhergehenden Teils hatte der Erschaffer der mechanischen Kinder auf dem Ball des Dukes Frost erkannt. Doch bevor er aktiv werden kann, wird der Ball von Unbekannten überfallen und alle Anwesenden als Geiseln genommen. Frost und Payne sind mittendrin. Werden sie dieser Situation heil entkommen können? Auch bei den Dragons spitzt sich die Situation zu. Wird Madame Yueh ihre Position behaupten können?
Luzia Pfyl folgt in ihrer „Frost & Payne“-Reihe weiter dem mittlerweile eingespielten Schema, wobei die Handlung in rascher Folge zwischen den verschiedenen Schauplätzen wechselt. Während der Leser das Überleben der beiden Hauptprotagonisten natürlich voraussetzen kann – sonst wäre die Reihe ja beendet –, kann er beim Machtkampf der Dragons nicht vorhersehen, wie dieser ausgehen wird. Wirklich erwähnenswerte Auflösungen bekommt er in dieser Staffelhalbzeit jedoch nicht geboten. Stattdessen wird in diesem Band viel Raum für die Vorbereitung des (voraussichtlichen) Hauptthemas der kommenden Staffelhälfte verwendet. Auch wenn die vielen offenen Fäden die Spannung aufrechterhalten, wären langsam mal ein paar echte Antworten erstrebenswert. Wenn diese ausbleiben, könnte das für den Leser tendenziell ermüdend wirken.

Fazit:
Die „Frost & Payne“-Reihe bleibt weiterhin spannend. Antworten lassen jedoch weiter auf sich warten.

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Das Grauen von Laurendale

Hanna Marten
Das Grauen von Laurendale

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Geister aus Fleisch und Blut

Klappentext:
Laurendale- ein behütetes Städtchen mitten in Amerika?
Wohl kaum! Die 17-jährige Kitty ist alles andere als begeistert, als sie mit ihrem Vater in dieses kleine Nest zieht. Doch die Bewohner verhalten sich ihr gegenüber seltsam, Mitschüler werden sogar handgreiflich und was hat es mit dem mysteriösen Korridor in ihrer neuen Schule auf sich?
Gemeinsam mit dem undurchschaubaren Chris, der selbst ein dunkles Geheimnis hütet, kommt Kitty einem schrecklichen Fluch auf die Spur, der ihr eigenes Leben fordern könnte…

Rezension:
Weil ihr Vater überraschend eine neue Stelle in der Stadtverwaltung Laurendales angenommen hat, muss Kitty mit ihm dorthin ziehen. Aus der Großstadt in ein Provinznest – das passt ihr überhaupt nicht. Die Tatsache, dass viele der Bewohner eigenartig auf die Neuankömmlinge regieren, verbessert ihre Laune auch nicht gerade. Während ihr Vater voll in seinem neuen Job aufzugehen scheint, schöpft Kitty Verdacht, dass hier etwas nicht stimmt – ganz und gar nicht sogar. Und was ist mit Chris, den sie einerseits sympathisch findet, der andererseits aber Teil des Rätsels zu sein scheint?
Hanna Martens Grusel-Kurzgeschichte unterteilt sich in 2 Teile, wovon Teil 1 bereits in der Anthologie „Halloween Tales“ enthalten war. Dort endet die Geschichte allerdings ziemlich abrupt und lässt viele Fragen offen, die erst im 2. Teil aufgelöst werden. (Das vorliegende eBook enthält beide Teile.) Während die Geschichte, wie sie in der Anthologie veröffentlicht wurde, den Leser wegen des sehr offenen Endes etwas ratlos zurückließ, kann sie jetzt mit einem echten Ende überzeugen. Der romantische Part bleibt dabei angenehm dezent, ohne sich in den Vordergrund zu drängen.
Obwohl die Mysterien Laurendales jetzt aufgeklärt sind, kündigte die Autorin für Halloween 2017 einen 3. Teil an.

Fazit:
Freunde Halloween-typischer Mystery-Stories sollten Laurendale einen literarischen Besuch abstatten.

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Fitzmorton und der sprechende Tote

Peter Hardcastle
Fitzmorton und der sprechende Tote

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Der doppelte Tod

Klappentext:
Der ebenso grummelige wie sympathische Scotland Yard Inspektor Phileas Fitzmorton bekommt es mit einem neuen Fall zu tun: In einem stinkenden Souterrain-Zimmer mitten in Soho liegt eine nackte Leiche. Der unbekannte Tote hält ein Diktiergerät in der Hand, darauf ist eine mysteriöse letzte Botschaft …
Fitzmorton muss in seinem nunmehr zweiten Fall gleichzeitig auf mehreren Bühnen agieren: Die Bewohner des Hauses, in dem der Mord geschah, wissen mehr, als sie sagen, und der Inspektor steht vor dem Rätsel, warum sich der Tote kurz vor seinem Ableben einer schönheitschirurgischen Operation unterzogen hat. Die Ermittlungen führen Fitzmorton immer tiefer in den Sumpf des organisierten Verbrechens und bevor er sich es versieht, kämpft er an allen Fronten gegen unsichtbare Gegner.
In dieser verzwickten Situation spielt auch noch sein Privatleben verrückt. Zuerst erbt er einen Adelstitel mit kleinem Vermögen, was ihm anfänglich eher Last als Lust ist. Und dann taucht auch noch die attraktive Witwe des Ermordeten aus seinem ersten Fall auf, die zarte Gefühle in ihm auslöst. Als zu allem Überfluss noch der schwule Bruder seines Assistenten versehentlich einen bekannten Minister ins Rampenlicht der Medien zerrt, ist das Maß voll!
Fitzmorton hat das Zeug zur schrulligen Kultfigur – sein zweiter Fall: humorvoll, schnörkellos und spannend erzählt!

Rezension:
Nach einem anonymen Anruf muss sich Inspektor Fitzmorton nach Soho begeben. In einer von innen abgeschlossenen Kellerwohnung liegt eine nackte Leiche. Von der Kleidung ist keine Spur zu finden – und natürlich hat niemand etwas gesehen. Doch schon bald scheint es Zusammenhänge zu einer alten, nie ganz aufgeklärten Kunstraub-Serie zu geben.
Wie schon bei „Fitzmorton und der lächelnde Tote“ erzählt Peter Hardcastle die Geschichte auch diesmal weder in einer schon fast altmodisch wirkenden, ruhigen Art. Der Leser verfolgt die Ermittlungen alleine in Dialogen und den Gedanken des Inspektors. Am Ende setzt sich das Puzzle jedoch perfekt zusammen. Etwas störend erscheint lediglich, dass zu Beginn des Buches die persönlichen Verhältnisse des Inspektors, die der Leser größtenteils schon aus Band 1 kennt, nochmals ausführlich dargestellt werden, ohne dass das die Handlung zu diesem Zeitpunkt in irgendeiner Form voranbringt.
Stellte ich bei der Rezension des Vorgängers noch fest, dass die Geschichte vor dem Siegeszug des Handys spielen müsse, kommen diese in diesem Band (der etwa 1 Jahr nach dem vorherigen handelt) regelmäßig vor. Die Handlung ist also in moderner Zeit angesiedelt.

Fazit:
Fans klassischer Krimis, die ohne Action in der Handlung auskommen, kann dieses Buch empfohlen werden.

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Wer beamen kann, ist klar im Vorteil

Thomas Kowa
Wer beamen kann, ist klar im Vorteil

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Beamen für Notfälle

Klappentext:
Mit dieser Kurzgeschichte geht es ab in eine ferne Galaxie
Der Weltraum, unendliche Weiten, unendliche Dummheit und na klar – die Menschheit mittendrin. Doch was hat das alles mit Wiener Schnitzel zu tun und warum ist die größte Errungenschaft der Menschheit ziemlich peinlich? Also, kommen Sie mit in den Space Intruder auf Warubia und lassen Sie sich von einem Octopussianer einen Cocktail mixen …

Rezension:
Der namenlose menschliche Protagonist sitzt in einer Bar auf Warubia, fernab des heimischen Sonnensystems. Dabei macht er sich Gedanken darüber, dass die Menschen bei den anderen Bewohnern des Universums nicht gerade hoch angesehen sind und als nicht besonders intelligent gelten. Nach einem ‚Missverständnis‘ soll er sogar ins All entsorgt werden – ohne Raumschiff versteht sich. Zum Glück hat er ein Beam-Gerät dabei. Dumm nur, dass man Menschen bekanntlich überhaupt nicht beamen kann.
Auch wenn Thomas Kowas Kurzgeschichte im All einer fernen Zukunft spielt, parodieren die Gedanken und Gespräche in der Bar doch äußerst irdische und gegenwärtige Probleme. Dass ein klassisches Wiener Schnitzel für Bewohner anderer Planeten schlicht unverdaulich ist und dort deshalb in flüssiger Form serviert wird, ist nur einer von zahlreichen kleinen Gags am Rande. In dieser Geschichte treffen die Pointen auf den Punkt.

Fazit:
Diese kurze, schräge SciFi macht Spaß.

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