Silver City – 2 – das Goldene Feuer

Angie Delazi
Silver City – 2 – das Goldene Feuer

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Familiengeheimnisse

Klappentext:

Eine heikle Mission. Ein düsteres Ziel. Ein übermächtiger Gegner.

Dank eines mystischen Gesteins ist es den Menschen gelungen, Gene zu mani­pu­lie­ren und wei­tere Spe­zies zu er­schaf­fen: Dra­chen, Ma­gier und Ge­stalt­wan­dler.

Nachdem Leas Mutter wegen Hochverrats gefangen genommen wurde, setzt Lea alles daran, ihre Un­schuld zu be­wei­sen. Lei­der ist sie dafür ge­zwungen mit Jay­den zu­sam­men­zu­ar­bei­ten, mit dem sie nichts als Ab­nei­gung ver­bin­det.

Ihre Nachforschungen führen auf ein dunkles Geheimnis ihres größ­ten Wider­sa­chers, der sie monate­lange ge­fangen ge­hal­ten hat. Sein düs­te­rer Plan würde die ge­samte Welt ver­än­dern. Lea kämpft mit all ihren Kräf­ten – doch da ist nicht nur ihr Erz­feind, schon bald sieht es so aus, als wäre ihr eige­nes Herz, der viel grö­ßere Geg­ner. So über­di­men­sio­nal, dass sie macht­los ist. Wird die Dunkel­heit ihr Feuer be­sie­gen?

Dieser Fantasyroman ist eine spannende Geschichte um Menschen, die in einer hoch­tech­ni­sier­ten Stadt mit sau­be­rer Ener­gie leben. Tauche jetzt mit Lea und Jay­den in das sa­gen­um­wo­bene Sil­ver City ein.

Rezension:

Lea, die irgendwann eines der führenden Biotech-Firmen erben wird, wurde ent­führt und ge­fangen­ge­hal­ten. Als sie wie­der frei­kommt, will ihr Vater sie mit dem Erben des größ­ten Kon­kur­ren­ten, Jayden, ver­kup­peln. Um ihre nach wie vor ver­schwun­dene Mut­ter auf­zu­spü­ren, willigt Lea zum Schein ein. Schon bald müs­sen sie und ihr Schein-Ver­lob­ter aller­dings er­ken­nen, dass eini­ges nicht stim­men kann.

Gleich zu Beginn des 2. Bandes aus Angie Delazis Mehrteiler um die kom­pli­zier­ten Ver­hält­nisse in „Sil­ver City“ fällt auf, dass wir es mit einer ande­ren Prota­gonis­tin als in Band 1 („die Re­bel­lion“) zu tun haben. Erst später taucht Ryn, die Prota­gonis­tin des 1. Ban­des, in einer Neben­rolle auf. Um so wei­ter die Ge­samt­hand­lung voran­schrei­tet, um so kom­pli­zier­ter wird aller­dings die Genre­zu­wei­sung die­ser Bücher. Die Exis­tenz von Dra­chen­wand­lern und Ma­giern scheint zu­nächst na­tür­lich ein­deu­tig auf das Fan­tasy-Genre hin­zu­deu­ten. Aller­dings wurde be­reits im 1. Band klar, dass diese spe­zi­el­len Le­bens­for­men von den Men­schen in einer zu­künf­ti­gen Welt gen­tech­nisch er­schaf­fen wur­den. Damit fällt die Hand­lung wohl doch eher in den Be­reich der Science Fic­tion oder Dys­to­pie. Somit kann man na­tür­lich auch kaum von einer Ro­man­tasy spre­chen, ob­wohl es zwi­schen den Schein-Ver­lob­ten (na­tür­lich) doch noch zu einer An­nä­he­rung kommt. Viel interes­san­ter ist aller­dings die sich erst lang­sam heraus­kris­tal­li­sie­rende Wahr­heit hin­ter den Ku­lis­sen der ri­va­li­sie­ren­den Fir­men, den hin­ter die­sen steh­en­den Fa­mi­lien und den ge­schicht­li­chen Hin­ter­grün­den. Und na­tür­lich gibt es einen Geg­ner, der seine eige­nen Inte­res­sen mit allen Mit­teln durch­set­zen will … Sie Story kann fes­seln, wo­bei dem Leser einige Auf­merk­sam­keit ab­ver­langt wird, um allen ver­wir­ren­den Hin­ter­grün­den und In­tri­gen fol­gen zu kön­nen.

Die Autorin erzählt ihre Geschichte aus der Perspek­ti­ve ihrer Protagonistin.

Fazit:

Eine dystopische Science Fiction mit Fantasy-Anklängen wäre wohl die pas­sende Genre­zu­ord­nung die­ser span­nen­den Ge­schichte.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Jezebel Files – 1 – Wenn der Golem zweimal klingelt

Deborah Wilde
Jezebel Files – 1 – Wenn der Golem zweimal klingelt

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Übersetzung: Julia Schwenk

Das Tattoo

Klappentext:

Als Privatdetektivin in Vancouver hat Ashira Cohen schon einige Fälle ge­löst. Da­her scheint es bloße Rou­tine zu sein, als sie ein ver­schwun­de­nes Mäd­chen auf­spü­ren soll … bis die Sache es­ka­liert. Ein Schlag auf Ashs Hin­ter­kopf tut nicht nur weh, son­dern ent­hüllt ein selt­sa­mes Tat­too – und sie ver­fügt plötz­lich über ma­gi­sche Fä­hig­kei­ten, die sie eigent­lich gar nicht haben dürfte. Als wenn das nicht ver­stö­rend genug wäre, hat sie nun keine andere Wahl, als mit Levi Monte­fiore zu­sam­men­zu­ar­bei­ten, ihrem Riva­len seit Ju­gend­zei­ten. Levi ist mitt­ler­weile Ober­haupt der ma­gi­schen Ge­mein­schaft – und eine ziem­liche Land­plage, wenn man Ash fragt. Er soll ihr hel­fen, dem Rät­sel ihrer Magie auf den Grund zu ge­hen. Doch als noch mehr Jugend­liche ent­führt wer­den, hat die­ser Fall oberste Pri­ori­tät. Ash be­ginnt zu er­mit­teln und stürzt kopf­über in ein bi­zar­res Wun­der­land, in dem töd­li­che Ge­fah­ren lau­ern. Und Go­lems – wer hat denn bitte schön die Jungs aus Lehm los­ge­las­sen? Je tie­fer Ash ihre Nase in die An­ge­le­gen­hei­ten der ma­gisch Be­gab­ten steckt, desto dunk­lere Ab­gründe tun sich vor ihr auf. Und sie muss auf­pas­sen, dass ihr Kopf nicht als nächs­ter rollt …

Rezension:

Privatdetektivin Ashira Cohen lebt in Vancouver, wo es eine aus­ge­dehnte ma­gi­sche Ge­mein­schaft gibt. Von der muss sie sich be­rufl­ich aller­dings fern­hal­ten, denn als nicht­ma­gi­sche De­tek­ti­vin darf sie keine Fälle be­ar­bei­ten, in denen Magie im Spiel ist. Des­halb ist sie auch sauer, als sie für eine Kli­en­tin deren Toch­ter auf­spürt, ohne dass die Mut­ter ihre ver­ra­ten hat, dass das Mäd­chen ma­gisch ist. Das könnte Ash eine hohe Strafe ein­bringen. Alles ändert sich je­doch, als in Ash plötz­lich ma­gi­sche Kräfte er­wa­chen. Dabei ist das bei Er­wach­se­nen eigent­lich un­mög­lich …

Deborah Wilde siedelt ihre Fantasy-Reihe im Vancouver einer Paral­lel­welt an, die tech­nisch etwa auf unse­rem aktu­el­len Stand ist. Magie ist hier all­täg­lich und allen be­kannt. Weil Ma­gier in man­chen Län­dern aller­dings ver­folgt wer­den, ist Ka­nada zum Sam­mel­punkt ma­gi­scher Flücht­linge ge­wor­den. Auch hier gibt es je­doch Grup­pie­rungen, die in Magie eine Ge­fahr sehen. Un­güns­ti­ger­weise führt die Mut­ter der Prota­gonis­tin eine Partei an, die in Magie eine Ge­fahr sieht und des­halb eine schär­fere Über­wa­chung die­ser for­dert. Dass sie selbst jetzt immer stär­ker in ma­gi­sche Pro­bleme ver­wi­ckelt wird, ver­bes­sert das ohne­hin nicht sehr gute Ver­hält­nis zwi­schen Toch­ter und Mut­ter nicht gerade. Außer­ge­wöhn­lich (und mir im Fan­tasy-Genre noch nie be­geg­net) ist die Tat­sache, dass die Ge­schichte in der jüdi­schen Kul­tur ver­ankert ist, auch wenn sich die Prota­gonis­tin selbst als nicht-reli­giös be­trach­tet. Auch der Reihen­titel „Jeze­bel Files“ nimmt da­rauf Be­zug, er­klärt sich aber erst gegen Ende die­ses Ban­des. Das Magie­sys­tem mit sei­nen ver­schie­de­nen Ma­gie­ty­pen hebt sich eben­falls vom Ge­wohn­ten ab. Wieso die Auto­rin aller­dings 2 Sex­sze­nen in die Hand­lung ein­bauen musste, er­schließt sich mir nicht, spie­len diese für das eigent­liche Ge­sche­hen doch keine sinn­volle Rolle.

Die Autorin nutzt ihre Protagonistin als Ich-Erzählerin, womit der Leser vom In­for­ma­ti­ons­stand her immer auf Augen­höhe mit die­ser ist.

Fazit:

Diese magische Detektivgeschichte verzichtet durch ihre Verortung in einer Paral­lel­welt da­rauf, die Magie vor Nor­ma­los ver­stecken zu müs­sen.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
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Monsteranwalt Daniel Becker – 2 – Monsteranwalt

Royce Buckingham
Monsteranwalt Daniel Becker – 2 – Monsteranwalt

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Übersetzung: Hans Link
Sprecher: Matthias Lühn

Die Klientin, die mich fressen will

Klappentext:

Daniel Becker ist der Anwalt, dem Monster vertrauen! Der zweite Band der neuen Urban-Fan­tasy-Serie von SPIE­GEL-Bests­el­ler­autor Royce Bucking­ham.

Rechtsanwalt Daniel Becker würde natürlich auch normale Men­schen vor Ge­richt ver­tre­ten. Doch seit er sein per­sön­li­ches Mons­ter-unter-dem-Bett vor dem Ge­fres­sen­wer­den durch den noch mons­trö­se­ren Rich­ter be­wahrt hat, suchen immer skur­ri­lere Ge­stal­ten seine Kanz­lei auf. Als Daniel einen Auf­trag der Bür­ger­meis­te­rin von Seat­tle er­hält, hofft er da­her, end­lich in der nor­ma­len Welt den Durch­bruch zu schaf­fen. Lei­der ist auch ihr An­lie­gen über­na­tür­li­cher Art. Irgend­etwas ver­senkt Schiffe vor der Küste. Daniel ist zwar bald in der Lage, eine Lö­sung zu prä­sen­tie­ren, aller­dings wäre diese un­po­pu­lär – und das Amt der Bür­ger­meis­te­rin steht in die­sem Jahr zur Wie­der­wahl…

Rezension:

Seit er erstmals ein magisches Wesen vor Gericht vertrat, be­kommt Daniel Becker, Rechts­an­walt in Seat­tle, fast nur noch ma­gi­sche Kli­en­ten. Dumm nur, dass am Ende sel­ten viel Geld in sei­nen Ta­schen lan­det. Noch dazu sind die Fälle und manch­mal sogar die Kli­en­ten nicht ganz un­ge­fähr­lich. Wie bei­spiels­weise eine Kli­en­tin, die sich plötz­lich in eine Schlange ver­wan­delt und ihn auf­fres­sen will. Aber damit fangen die Pro­bleme eigent­lich erst an …

Wohin gehen magische Wesen, wenn sie ihr Recht durchsetzen möch­ten? Zu einem An­walt na­tür­lich! Diese Idee für eine Urban-Fan­tasy-Hand­lung ist fast schon genial. Trotz­dem habe ich bis­her keine Ge­schich­ten auf die­ser Grund­lage ge­le­sen (be­zie­hungs­weise ge­hört). Royce Bucking­ham hat damit eine interes­sante Hand­lungs-Grund­lage er­dacht, bei der zahl­reiche Ge­schich­ten denk­bar sind. Den 1. Band rund um den „Mons­ter­an­walt Daniel Becker“ („Im Zwei­fel für das Mons­ter“) habe ich lei­der nur am Rande mei­nes Auf­merk­sam­keits­krei­ses mit­be­kom­men, je­doch nicht ge­le­sen. Aller­dings ist die­ser Band auch ohne Vor­kennt­nisse gut ver­ständ­lich. Die Pro­bleme des An­walts mit sei­nen spe­zi­el­len Kli­en­ten sind dabei ziem­lich humor­voll an­ge­legt. Die Kom­bi­na­tion von Urban-Fan­tasy-Stof­fen mit Humor scheint übri­gens das Mar­ken­zei­chen des Autors zu sein. Im bis­her ein­zi­gen Royce-Bucking­ham-Buch, das mir zu­vor be­kannt war, „Demon­keeper – 1 – Däm­li­che Dä­mo­nen“, nutzt er diese Kom­bi­na­tion näm­lich auch. Wäh­rend „Demon­keeper“ aller­dings eher in den Jugend­buch-Sek­tor fällt, peilt der „Mons­ter­an­walt Daniel Becker“ ein er­wach­se­nes Pub­li­kum an. Die Per­spek­tive des Ich-Er­zäh­lers be­tont die für den Leser lus­ti­gen Vor­fälle zu­sätz­lich. Die ein­zige klei­nere Kri­tik be­steht le­dig­lich darin, dass es viel­leicht ein paar zu viel Fälle sind, die inner­halb des Buches mehr oder we­ni­ger pa­ral­lel ab­ge­han­delt wer­den. Aller­dings wäre es na­tür­lich mög­lich, dass man­che davon even­tu­ell schon den kom­men­den Band vor­be­rie­ten könn­ten. Auf den macht die­ses Buch näm­lich de­fi­ni­tiv Lust.

Fazit:

Ein Anwalt, der Monster vertritt – diese Idee birgt ein großes Humor-Po­ten­zial. Und dieses nutzt der Autor er­folg­reich aus.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die gruseligsten Orte in Hamburg

Lutz Kreutzer (Hrsg.)
Die gruseligsten Orte in Hamburg

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Zwischen Störtebeker und Atombunker

Klappentext:

Grusel und Schauer in Hamburg

Zwölf gruselige Geschichten von zwölf Autoren über zwölf reale Orte in Ham­burg, an­ge­lehnt an Le­gen­den und Er­eig­nisse vom frü­hen Mit­tel­alter bis in die Ge­gen­wart: Wie die Wi­kinger die Hamma­burg über­fie­len und brand­schatz­ten. Warum der Teu­fel sich an der Teu­fels­brück kein Schnipp­chen schla­gen lässt und wie Stör­te­be­ker sei­nen Tod sühnte. Welche fins­te­ren Ge­heim­nisse der Klos­ter­stern in Har­veste­hude birgt und wel­che Ge­fah­ren in den Atom­bun­kern am Haupt­bahn­hof lau­ern.

Schaurig schön – Hamburg von seiner gruseligen Seite!

Rezension:

Enthaltene Geschichten:
Lutz Kreutzer – Der Untergang der Hammaburg
Christoph Ernst – Die Nonnen von Harvestehude
Alexa Stein – Teuflische List
Reimer Boy Eilers – Totenkopf, was glotzt du so?
Uwe Gardein – Der Feuersturm
Carola Christiansen – Der Axtmörder von Altona
Anja Marschall – Der Tote im Speicher
Roman Voosen – Der rote Tell
Kirsten Püttjer & Volker Bleeck – Büfett mit Sülze
Jürgen Ehlers – Ein Ehrentag
René Junge – Eine Nacht mit Maria
Regula Venske – Marthe Underground

Wikinger greifen die Hammaburg an, eine Schriftstellerin wird bei einer Be­sich­ti­gung des alten Atom­bun­kers ‚ver­ges­sen‘, eine nicht mehr ganz junge Jung­unter­neh­merin stößt gleich bei ihrem 1. Auf­trag auf mys­teri­öse Hin­der­nisse – so viel­fäl­tig sind die Er­leb­nisse, die die Prota­gonis­ten die­ser Antho­logie in Ham­burg er­le­ben.

Der Titel dieser Anthologie verspricht, die Leser an „Die gruseligs­ten Orte in Ham­burg“ zu füh­ren. Das weckt na­tür­lich die Er­war­tung, es hier mit Hor­ror-, Gru­sel- oder Mys­tery-Ge­schich­ten zu tun zu krie­gen. Das ist auch nicht falsch, aller­dings fal­len nicht alle Bei­träge in die­sen Genre-Be­reich. Gru­se­lig ist es bei wei­tem nicht immer. Der Zeit­rah­men reicht von 845 bis in die Ge­gen­wart. Teil­weise wur­den reale his­to­ri­sche Er­eig­nisse lite­ra­risch auf­ge­ar­bei­tet, in „Der Axt­mör­der von Al­tona“ be­gibt sich Carola Chris­tian­sen sogar in den Real-Crime-Be­reich. Der Groß­teil der Sto­ries kann in sei­ner Viel­falt gut unter­hal­ten.

Mein eindeutiges Highlight ist das „Büfett mit Sülze“, das Kirs­ten Pütt­jer und Vol­ker Bleeck ser­vie­ren. Eine Frau fin­det schon wäh­rend der Ge­wer­be­an­mel­dung im Ge­wer­be­amt ihren 1. lu­kra­ti­ven Kun­den. Die Um­ge­bung am Auf­trags­ort stellt ihr je­doch Hin­der­nisse in den Weg, die immer mys­teri­öser wer­den. Die ‚Auf­lö­sung‘ am Ende ver­dirbt die Ge­schichte aller­dings lei­der etwas.

Sehr gut gefiel mir auch Reimer Boy Eilers’ „Totenkopf, was glotzt du so?“, das zeit­lich rela­tiv kurz nach Stör­te­bekers Hin­rich­tung han­delt. Auch das ist eine über­zeu­gende Kurz­ge­schichte.

So bunt die Zusammenstellung ist, so ist es doch gelungen, eine unter­halt­same Ham­burg-Antho­lo­gie zu­sam­men­zu­stel­len.

Fazit:

Auch wenn es nicht immer so gruselig ist, wie der Titel vermuten lässt, kann diese Antho­logie gut unter­hal­ten.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

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Solartopia – 2 – Bis zum Ende der Zeit

Victoria Hume
Solartopia – 2 – Bis zum Ende der Zeit

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Übersetzung: Katrin Segerer, Yvonne Eglinger

Der brennende Baum

Klappentext:

Das große Finale des packenden Future-Fiction-Zweiteilers

Nova ist in ihren Garten hoch oben in Turris zurückgekehrt. Und sie ist nicht mehr allein. An ihrer Seite ist nicht nur der junge Pilot Jett, son­dern auch des­sen Vater Har­lin und die Rebel­lin Euly. Könnte es doch nur für immer so blei­ben … Doch Nova weiß: Sie müs­sen zu­rück nach Solar­topia und des­sen Be­woh­ner vor den Plä­nen des Gärt­ners war­nen. Denn er ist nicht das gü­tige Ober­haupt, für den alle ihn hal­ten, son­dern er hat vor, sie alle zu­rück­zu­las­sen, wenn der gif­tige Nebel, der auch Novas Turm be­droht, näher kommt. Doch um die ande­ren zu über­zeu­gen, brau­chen sie Be­weise. Eine ge­fähr­li­che Mis­sion be­ginnt, bei der Nova und ihre Freunde ver­su­chen, das ge­heime Labor des Gärt­ners aus­fin­dig zu machen. Und ihnen läuft die Zeit da­von …

Rezension:

Zusammen mit Jett und anderen konnte Nova in ihren Dach­gar­ten zu­rück­keh­ren. Doch der Nebel steigt, und auch hier wird es nicht mehr lange sicher sein. Außer­dem müs­sen sie den Gärt­ner stop­pen, be­vor ein Groß­teil der Be­völ­ke­rung Solar­topias von die­sem zum Ster­ben ver­dammt wird. Des­halb müs­sen sie zu­rück, um allen zu be­wei­sen, dass der Gärt­ner ein fal­sches Spiel spielt. Das Pro­blem ist nur, dass sie in Solar­topia als Ter­ro­ris­ten ge­sucht wer­den.

Im Abschluss ihrer Jugend-Abenteuer-Öko-Thriller-Dilogie wirkt ihre 16-jäh­rige Prota­gonis­tin Nova ge­reif­ter, was auch daran lie­gen dürfte, dass sie jetzt im Ge­gen­satz zur Aus­gangs­lage in Band 1 („Am An­fang der Welt“) echte Freunde be­zie­hungs­weise Mit­kämpfer an ihrer Seite hat. Einen Finn braucht sie nicht mehr. Nach dem Auf­takt in Turris ver­la­gert sich die Hand­lung schnell wie­der nach Solar­topia, wo Nova die Haupt­last bei der Be­weis­suche zu­fällt. Das bie­tet ihr und dem Leser neue Ein­blicke in das wahre Leben in der Stadt. Und das er­weist sich zu­neh­mend als weit­aus weni­ger uto­pisch-para­di­sisch, als es zu­nächst er­schien. Zum Finale hin wird die Hand­lung immer schnel­ler, bis der Show­down dann über­ra­schend kurz und un­kom­pli­ziert von­stat­ten­geht. Die sich in Band 1 an­bah­nende Ro­manze zwi­schen Nova und Jett wird kaum noch the­ma­ti­siert. Die Hand­lung der Di­logie als Gan­zes funktio­niert gut und bie­tet einen ‚run­den‘ Lese­genuss. Das Ende, das durch ein Kapi­tel mit Epi­log-Cha­rak­ter ab­ge­schlos­sen wird, macht eine Fort­set­zung un­wahr­schein­lich.

Natürlich dient die Protagonisten der Autorin auch in diesem Band wie­der als Ich-Er­zäh­lerin. Wie schon beim 1. Band muss ich aber auch hier wie­der das ‚Gen­ter-Deutsch‘ der Über­set­zung kri­ti­sie­ren. Wo im Ori­gi­nal mit Sicher­heit ein­fach „tea­chers“ steht, macht die Über­set­zung da­raus stän­dig „Leh­rerin­nen und Leh­rer“, statt es ein­fach kor­rekt mit „Leh­rer“ zu über­set­zen. Auch ist stän­dig von „Schü­lerin­nen und Schü­lern“, „Be­woh­nerin­nen und Be­woh­nern“ oder „Ab­sol­ven­tin­nen und Ab­sol­ven­ten“ die Rede, ob­wohl in allen Fäl­len aus dem Zu­sam­men­hang auch so klar wäre, dass in allen die­sen Fäl­len auch weib­liche Schü­ler, Be­woh­ner, Ab­sol­ven­ten dabei sind. Das stört den Lese­fluss lei­der deut­lich.

Fazit:

Diese dystopische Jugend-Öko-Thriller-Dilogie kann auch im 2. Band über­zeu­gen, der schnel­ler und Action-las­ti­ger als der 1. er­scheint.

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Mord im Antiquitätenladen

Waldi Lehnertz
Mord im Antiquitätenladen

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Das gewebte Bild

Klappentext:

Im ersten Krimi von 80 Euro Waldi wird Antiquitätenhändler Siggi un­frei­wil­lig zum Er­mitt­ler in einem Mord­fall, als er eine Leiche in sei­nem Laden fin­det – per­fekte Un­ter­hal­tung und Span­nung, nicht nur für Fans von Bares für Rares!

Das Leben könnte so schön sein – ein See, eine Angel, ein fried­licher Mor­gen – doch statt­des­sen er­lebt Anti­qui­tä­ten­händ­ler Siggi den Schock sei­nes Lebens. Je­mand ist in sei­nen Antik­laden ein­ge­bro­chen und hat ihm etwas hin­ter­las­sen: eine Lei­che. Tot sitzt der Mann im Ses­sel und starrt ihn an.

Siggi flüchtet aus dem Geschäft und wählt sofort die 110. Sicher hat der Mann sich nicht selbst zum Ster­ben dort hin­ge­setzt, je­mand muss ge­walt­sam nach­ge­hol­fen haben. Doch als die Poli­zei end­lich ein­trifft und den Laden durch­sucht, ist der Tote spur­los ver­schwun­den. Keine Leiche, kein Tat­ort, keine Er­mitt­lungen. Aber Siggi weiß doch, was er ge­se­hen und ge­fühlt hat – der Mann war sogar noch warm!

Wie kann eine Leiche einfach verschwinden? Ist er vielleicht das nächste Opfer? Siggi ist kurz davor, durch­zu­dre­hen, wäre da nicht Doro, seine neue Putz­hilfe, die sich gerade an die­sem Mor­gen bei ihm vor­stellt. Immer­hin sie glaubt ihm. Wenn die Poli­zei nichts tut, dann müs­sen die bei­den eben selbst er­mit­teln.

Ein unterhaltsamer Cosy-Krimi mit einem sympathischen Protagonis­ten und einer guten Por­tion Anti­qui­tä­ten-Ex­per­tise.

Rezension:

Antiquitätenhändler Sigi liebt es, morgens mit seinem Kumpel Kurt angeln zu gehen. Als er eines Tages zu sei­nem Ge­schäft mit an­lie­gen­der Woh­nung zu­rück­kehrt, muss er aller­dings fest­stel­len, dass dort ein­ge­bro­chen wurde. Und in einem Ses­sel fin­det er eine Lei­che! Als er mit der Poli­zei zu­rück­kehrt, ist die je­doch spur­los ver­schwun­den – und die Poli­zei glaubt ihm nicht. Da muss Siggi wohl selbst aktiv wer­den, um zu be­wei­sen, dass er nicht spinnt.

Dass aus ganz anderen Bereichen bekannte Promis plötzlich ein Buch ver­öf­fent­li­chen, pas­siert rela­tiv häu­fig. Meist han­delt es sich dabei aber um Auto­bio­gra­fien oder ähn­li­chem. Der aus der TV-Sen­dung „Bares für Rares“ be­kannte Anti­qui­tä­ten­hän­dler Waldi Leh­nertz wagt sich da­ge­gen an Belle­tris­tik, ge­nauer ge­sagt an das Genre Cosy Crime. Im Inne­ren des Buches wird zu­sätz­lich zu ihm auch eine Miriam Rade­macher als Co-Auto­rin (oder Ghost­wri­terin?) ge­nannt.

Protagonist des Buches ist der Antiquitätenhändler Siggi, womit der Autor sei­nem Metier treu bleibt. Die sich ent­wi­ckelnde Hand­lung ent­spricht weit­ge­hend dem, was man im Genre er­war­tet. Zu Beginn ent­wickelt sich das Ge­sche­hen zu­nächst etwas steif, wird dann aber zu­neh­mend span­nend. Dabei blei­ben alle Cha­rak­tere außer dem Prota­gonis­ten und sei­ner neuen Putz­frau rela­tiv blass. Die Auf­lö­sung er­scheint dann über­ra­schend lo­gisch, wobei ich den über­führ­ten Täter nie auch nur an­nä­hernd in Ver­dacht hatte. Im Ge­gen­satz zu dem, was im Cosy-Crime-Genre oft der Fall ist, scheint diese Ge­schichte nicht auf Fort­set­zungen aus­ge­legt zu sein. Alles in allem han­delt es sich um eine solide Story der Gen­res, aber auch nichts Außer­ge­wöhn­liches.

Erzählt wird die Geschichte überwiegend, aber nicht immer aus Sicht des Prota­gonis­ten.

Fazit:

Waldi Lehnertz’ Erstlingswerk entpuppt sich als eine solide Cosy-Crime-Story, die durch­aus einen Blick wert ist.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Die Entschlüsselung der Hieroglyphen

Edward Dolnick
Die Entschlüsselung der Hieroglyphen

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Übersetzung: Hans-Peter Remmler

Eine Frage der Blickrichtung

Klappentext:

Der Engländer Thomas Young und der Franzose Jean-François Champollion ringen Anfang des 19. Jahrhunderts darum, als erster das Geheimnis der Hieroglyphen des Alten Ägyptens zu lösen. Bis es Jean-François Champollion schließlich im September 1822 gelingt.

Der Rosetta-Stein wurde 1799 in einem Schutthaufen entdeckt. Er wurde im Alten Ägypten mit den Inschriften versehen und trug dieselbe Botschaft in drei verschiedenen Sprachen – auf Griechisch mit griechischen Buchstaben, auf Demotisch, der Sprache, die in Ägypten im 7. Jahrhundert v. Chr. gesprochen wurde, und mit einer Bilderschrift, den Hieroglyphen.

Thomas Young und Jean-François Champollion: beide wollten den Wettkampf um die Entschlüsselung der Hieroglyphen gewinnen. Der eine war Engländer, der andere Franzose, zu einer Zeit, als England und Frankreich verfeindet und die beiden großen Supermächte der Welt waren.

Dolnicks Buch ist die Geschichte dieses intellektuellen Wettstreits, bei dem für den Gewinner Ruhm für sich und seine Nation winkt, es ist ein fesselndes Porträt antiker und moderner Imperien und eine faszinierende Geschichte über Irrwege und Entdeckungen.

Rezension:

Das alte Ägypten war für die Europäer schon immer ein großes Mysterium, ein Rätsel, das es zu lösen galt. Besonders mysteriös erschienen die Hieroglyphen. War das eine Schrift? Oder doch eher ein Bilderschmuck? Niemand konnte diese Frage stichhaltig beantworten. Erst der Fund des berühmten Steins von Rosetta/Rosette bot einen Ansatzpunkt zur Entschlüsslung. Ein Franzose und ein Brite stürzten sich auf das Rätsel – und waren dabei eher Gegner als Verbündete.

Von den ägyptischen Hieroglyphen haben die meisten wohl schon im Kindesalter gehört. Auch dass der Stein von Rosetta/Rosette bei der Entschlüsslung eine Rolle spielte, ist allgemein bekannt, die Personen, die dahinter stehen, dagegen weitaus weniger. Genau die beiden Männer, die bei der Entschlüsslung der Hieroglyphen die Hauptrolle spielten, stehen im Zentrum dieses Buches. Edward Dolnick widmet sich speziell ihrer Arbeit und ihrer Konkurrenz, holt dabei aber sehr weit aus und behandelt auch Randthemen, die mit dem Hieroglyphen-Rätsel nur entfernt zu tun haben. Beispielsweise geht er auf Napoleons Ägypten-Feldzug ausführlich ein, obwohl der in diesem Zusammenhang nur insoweit eine Rolle spielt, dass dabei der Stein von Rosetta/Rosette gefunden wurde. Auch gibt es immer wieder Abschweifungen in die Kryptologie, die gewisse Parallelen zur Enträtselung der Hieroglyphen aufweist.

An der Stelle muss meine Schreibweise „Rosetta/Rosette“ begründet werden. Bisher kannte ich den Stein, der hier eine Schlüsselrolle spielt, nur als Stein von Rosetta beziehungsweise Rosetta-Stein. So wird er ja auch im Klappentext geschrieben. Im Buch selbst wird dagegen ausschließlich die Version Rosette benutzt. Eine Begründung dafür findet sich weder im Buch, noch konnte ich sonst eine finden. (Die Wikipedia listet beide Versionen als gleichberechtigt.)

Für alle, die sich für Ägyptologie und Hieroglyphen im Besonderen interessieren, dürfte dieses Buch einen interessanten Blick in die Geschichte der Enträtselung der Pharaonen-Kultur bieten.

Fazit:

Ein interessanter Einblick in die Erforschungsgeschichte des alten Ägypten aus einem speziellen Blickwinkel.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Ja, es ist ein Zauberort: Italienische Reisen

Alfred Kerr
Ja, es ist ein Zauberort: Italienische Reisen

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Italienisches Inselhopping

Klappentext:

Mit Alfred Kerr durch Italien

Der einflussreiche Kritiker und Feuilletonist des 19. Jahrhunderts war ein lei­den­schaft­licher Rei­sen­der. Be­son­ders an­ge­tan hatte es ihm Ita­lien, und er er­kun­dete die Städte – Vene­dig (»Wun­der­stadt«), Rom (»Zau­ber­ort«), Nea­pel (»Graus des Sü­dens«) – ge­nau­so wie die klei­nen und gro­ßen Inseln der Re­gion. Die Men­schen, »glut­voll und fein; zart und lus­tig; könig­lich und sanft«, machen es für ihn zu einem ma­gi­schen Ort, wo die Lagune perl­mut­tern glit­zert und in den Lüf­ten das Wun­der webt. Und wo er, »des Vor­rat wegen«, den herr­lich süßen, zer­rin­nen­den Teig des Po­me­ran­zen­ku­chens lie­ber gleich in rauen Mengen isst. Mehr als ein­mal fragt er sich da: Ist dies eigent­lich ein Nach­ge­schmack des Para­die­ses – oder ein Vor­ge­schmack?

Rezension:

In Zeiten, zu denen sich nur wenige Auslandsreisen leisten konnten, was Ita­lien der In­be­griff des Sü­dens. In man­cher Hin­sicht hat sich daran auch heute nicht viel ge­än­dert, nur dass sich mitt­ler­weile fast jeder eine Ita­lien­reise leis­ten kann. Dafür er­scheint Ita­lien heute auch wei­taus weni­ger uto­pisch.

Die Zeit, in der Alfred Kerr seine Italienreisen durchführte, das Ende des 19. und das frühe 20. Jahr­hun­dert, dürfte in dieser Hin­sicht eine Über­gangs­peri­ode dar­stel­len. Mo­derne Ver­kehrs­mit­tel hat­ten das Rei­sen schon deut­lich er­leich­tert, für die breite Masse war Ita­lien aber noch kein Thema. Aus die­ser Zeit stam­men die No­ti­zen, die in die­sem Büch­lein zu­sam­men­ge­fasst und neu ver­öf­fent­licht wur­den. In­halt­lich kann der Leser durch­aus ge­teil­ter Mei­nung sein. Einer­seits ver­mit­teln Kerrs Auf­zeich­nungen viel Zeit- und Lokal­kolo­rit, spie­geln das ita­lieni­sche Leben vor rund 100 Jah­ren und mehr wider. Anderer­seits han­delt es sich um kei­nen durch­gängi­gen Text. Was hier wie­der­ge­ge­ben wird, sind eher kurze Tage­buch­no­ti­zen, die von ver­schie­de­nen Rei­sen zu ver­schie­de­nen Zei­ten stam­men. Selbst die No­ti­zen an­schei­nend auf­ein­ander­fol­gen­der Tage schlie­ßen nur sel­ten in­halt­lich an­ein­ander an. Ob einem das ge­fällt, ist durch­aus Ge­schmacks­sache. Für mich per­sön­lich über­wiegt dabei das ge­lungen ein­ge­fangene Zeit­kolo­rit.

Wie im Nachwort ausdrücklich angemerkt wird, wurde die Recht­schrei­bung für die Neu­ver­öffentl­ichung den mo­der­nen Re­geln an­ge­passt. Ich fände es in der­arti­gen Fäl­len pas­sen­der, auch hier das Ori­gi­nal bei­zu­be­hal­ten.

Fazit:

Diese Erinnerungen an das Italien des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts wecken Reise­lust, kön­nen aber auch etwas ver­stö­ren.

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Die 24 Elemente der Magie – 3 – Meimings Mysterium

Danielle Weidig
Die 24 Elemente der Magie – 3 – Meimings Mysterium

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Yaras Vorfahren

Klappentext:

Magic breaks world and time 24 magische Welten, 3 Schicksale und ein magi­sches Puz­zle­spiel durch Raum und Zeit

In Band 3 stürzt Meiming buchstäblich in vergessene Geschich­ten, um ihre Her­kunft zu ent­rät­seln, die mit dem un­glaub­lichen Leben eines ur­zeit­lichen Him­mels­we­sens ver­knüpft ist. Rahul reist ins Herz der Zeit, um sei­nen Vater zu fin­den, und stellt sich einer le­bens­ge­fähr­lichen Auf­gabe. Yara kämpft um die Krone in der un­wirk­lichen Welt der Sehn­süchte, wozu sie den ent­fes­sel­ten Bann ihrer mäch­ti­gen Mut­ter bre­chen muss. Tauche ein in eine mys­ti­sche Welt vol­ler Ge­heim­nisse und un­er­war­te­ter Wen­dungen, in der die Schick­sale von Mei­ming, Rahul und Yara un­trenn­bar mit­ein­ander ver­bun­den sind. Wer­den sie die Gren­zen von Raum und Zeit über­schrei­ten?

Rezension:

Während sich Rahul und Meimingv immer noch in der Library of Life be­fin­den, ver­schlägt es letz­tere in eine noch skur­ri­lere Um­ge­bung. Trotz Be­den­ken be­schließt Rahul, einen ‚Aus­flug‘ nach La Metró­polis zu un­ter­neh­men. Wäh­rend die­ses er­fährt er eine trau­rige Nach­richt, die er Mei­ming über­bringen muss. Yara erlebt unter­des­sen ihr eige­nes Aben­teuer, wäh­rend­des­sen sie scho­ckie­rende In­for­mati­onen zu ihrer eige­nen Fa­mi­lien­ge­schichte erhält.

Auch im 3. Band ihrer dystopischen Fantasy-Reihe „Die 24 Ele­mente der Magie“ bleibt Danielle Wei­dig er­war­tungs­ge­mäß ihrem ein­ge­schla­ge­nen Weg treu, ihre 3 Prota­gonis­ten teil­weise recht skur­rile Aben­teuer in einer kom­plexen Welt er­le­ben zu las­sen. Manche Hand­lungs­orte wir­ken dabei regel­recht sur­real. Schrieb ich in mei­ner Re­zen­sion zu Band 2 („Yaras Zorn“) noch, dass man beim Lesen zu­neh­mend einen Über­blick über die Ge­samt­situ­ation ge­winnt, emp­finde ich das dies­mal bei­nahe schon ge­gen­sätz­lich. Die Hand­lungs­fäden um die 3 Prota­gonis­ten ent­wickeln sich weit­ge­hend un­ab­hängig von­ein­ander wei­ter, und es fällt schwer, alles in ein Ge­samt­bild zu inte­grie­ren. Eine Rich­tung, in der sich die Story im Gan­zen ent­wickelt, ist schwer aus­zu­machen. Aller­dings be­we­gen wir uns ja noch im vor­deren Teil der auf 7 Bände an­ge­leg­ten Ge­schichte.

Stilistisch bleibt die Autorin natürlich bei den eingeführten Stil­ele­men­ten wie dem Wech­sel zwi­schen den Teil­hand­lungen.

Fazit:

Die Komplexität des dystopischen Handlungsgeflechts nimmt weiter­hin nicht ab, mache Teil­hand­lungen er­schei­nen regel­recht skur­ril.

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Helisee

Andreas Sommer
Helisee

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Der silberne Ritter

Klappentext:

„Ich bin mir sicher, dass nur du allein dieses besondere Werk voll­bringen kannst. Und sei dir einer Sache be­wusst: du bist be­reits zu weit ge­gangen in die­ser Ge­schichte, als dass du vor dei­ner Be­stim­mung jetzt noch da­von­lau­fen könn­test.“

Im 10. Jahrhundert gehört der westliche Teil der heutigen Schweiz zum König­reich Bir­gunt. Es ist eine wilde Ge­gend vol­ler Wäl­der und Sümpfe, wo viele Men­schen noch im Glau­ben an die alten Göt­ter und Geis­ter leben. Die gute Köni­gin Bertha schützt die­ses Land tapfer gegen räu­be­rische Ein­fälle der medi­ter­ra­nen Mau­ren.

Als der Hirtenjunge Ernestus, den die Leute im Dorf Erni nennen, eine aus­ge­ris­sene Ziege in den Wald ver­folgt, über­schrei­tet er un­ab­sicht­lich die Grenze des ver­ru­fe­nen Land­striches Nuithô­nia. Seit Men­schen­ge­den­ken ist es ver­bo­ten, die­ses Gebiet am Fuss der Alpen zu be­tre­ten, denn es heisst, in sei­ner Wild­nis ver­berge sich ein ge­heim­nis­vol­les Tor in das ver­wun­schene Reich Heli­see, wo die Feen­köni­gin Helva Hof hal­ten soll. Als Er­nes­tus in Nuithô­nia einen ausser­ge­wöhn­lichen Fund macht, gerät er in einen Stru­del aben­teuer­licher Er­eig­nisse, die ihn nicht nur tief in die magi­sche Wirk­lich­keit der Feen und Elben ver­wickeln, son­dern auch die Frage auf­wer­fen, ob er wirk­lich der­je­nige ist, der er zu sein glaubt. Und auf welche Weise ist sein Schick­sal wohl mit dem ver­we­ge­nen Ritter Dures­tân Karas­sius ver­wo­ben, den es auf der Jagd nach einem weissen Hirsch eben­falls nach Nuithô­nia ver­schlägt? Eine tief­grün­dige Hei­mat­ge­schichte um Macht und Magie, Liebe und Freund­schaft, Wun­der und Wand­lung, wel­che die über­lie­fer­ten Sagen und Myt­hen der alten Schweiz zu neuem Leben er­weckt.

Rezension:

Ernie hütet die Ziegen des Dorfes. Lieber wäre es ihm jedoch, wenn die ande­ren ihn end­lich mit sei­nem vol­len Namen Ernes­tus an­re­den wür­den. Schließ­lich ist er doch kein Kind mehr! Als ihm eine Ziege aus­reißt, über­quert er den Bach, der die Grenze zu Nuithô­nia bil­det. Na­tür­lich weiß er, dass das streng ver­bo­ten ist. Schließ­lich be­ginnt auf der ande­ren Seite ein magi­sches Reich. Hier fin­det er nicht nur die ver­misste Ziege, son­dern auch einen eigen­arti­gen Stein. … und da­mit be­ginnt ein Aben­teuer, das ihn nicht nur zur Wahr­heit über sich selbst führt.

Andreas Sommers Fantasy-Roman ist eindeutig anders. Mit die­sem Buch be­ge­ben wir uns näm­lich nicht in eine High-Fan­tasy-Welt, aber auch nicht in eine klas­si­sche Urban-Fan­tasy-Um­ge­bung. Die Ge­schichte ist in der (heu­ti­gen) Schweiz an­ge­sie­delt, han­delt je­doch im 10. Jahr­hun­dert. Man könnte sie also im wei­te­ren Sinn als his­to­ri­sche Urban Fan­tasy be­zeich­nen. Dabei be­zieht der Autor alte re­gio­nale Sagen mit ein und ver­bin­det sie mit dem kul­tu­rel­len Über­gang von den alten Na­tur­glau­bens­vor­stel­lungen zum Chris­ten­tum. Im Nach­wort geht er auch da­rauf ein, wel­che Ele­mente den Sagen, wel­che der re­alen Ge­schichte und wel­che sei­ner Fan­tasie ent­springen. Zu­sam­men er­gibt das eine Story, die selbst für Fan­tasy-Ver­hält­nisse un­ge­wöhn­lich ist.

Neben den Erlebnissen seines Hauptprotagonisten Ernestus wech­selt der Autor zwi­schen­zeit­lich auch zu ande­ren Per­so­nen, deren Ge­schich­ten sich schließ­lich mit der Haupt­hand­lung ver­einen, und das teil­weise auf über­ra­schend un­er­war­tete Weise. Der Epi­log könnte durch­aus eine Tür zu einer Fort­set­zung öff­nen.

Auffallend ist, dass das Buch in Schweizerdeutsch veröffentlicht wurde, was er­klärt, dass unser ge­wohn­tes „ß“ durch­gängig durch „ss“ er­setzt ist. Weni­ger be­kannte Be­griffe wer­den in Fuß­noten er­klärt.

Fazit:

Mit ihrer Verwurzelung in der Schweiz des 10. Jahrhunderts geht die­ses Fan­tasy-Aben­teuer auch für Genre-Fans un­ge­wohnte Wege.

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