Geheimnis der Götter – 2 – Flammen der Befreiung

Saskia Louis
Geheimnis der Götter – 2 – Flammen der Befreiung

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r

Flucht aus den Mauern

Klappentext:
Nym weiß folgende Dinge:
Die Rebellen aus der vierten Mauer befreien zu wollen, ist ein Selbstmordkommando.
Levi ist genauso anstrengend wie wunderbar. Und manche Erinnerungen in ihrem Kopf sind nicht ihre eigenen.
Während eine Reihe an Morden Bistaye in Aufruhr bringt und die Göttliche Garde immer engere Kreise um die Gruppe aus Asavez zieht, wird Nym vor allem eins klar: Je mehr sie über ihre wahre Identität erfährt, desto weniger möchte sie wissen.

Rezension:
Levi, Nym und ihren Gefährten ist es gelungen, in die Mauern von Bistaye einzudringen, von wo sie den dortigen Rebellen zur Flucht verhelfen wollen. Ihr Vordringen bis in die 4. Mauer bleibt jedoch nicht unbemerkt, und so ist die Göttliche Garde schon auf der Suche nach ihnen. Wird der Rückweg nach Asavez unter diesen Bedingungen gelingen? Dass Nym erwartungsgemäß mit ihrer Vergangenheit konfrontiert wird, kompliziert die Sache zusätzlich.
Handlungsmäßig schließt dieser Band nahtlos an den Vorgänger „Funke des Erwachens“ an. So kann der Leser die Abenteuer der Protagonisten an der Stelle wieder aufnehmen, wo er sie zuvor verlassen musste. Selbstverständlich ändert sich auch am gelungenen Stil der Autorin nichts. Weiterhin verfolgt man als Leser das Geschehen aus der wechselnden Sicht verschiedener Charakter, was einen Einblick in die Hintergründe der diversen beteiligten Interessengruppen ermöglicht. Auf diese Weise schafft es Saskia Louis, ihre Geschichte konstant spannend zu halten, schließt der Leser doch Charaktere beider Parteien ins Herz. Dieses Geflecht könnte im kommenden 3. Band sogar noch komplexer werden, als es ohnehin schon ist, deutet es sich doch an, dass auch das legendäre Kreisvolk als weitere Partei eine Rolle spielen könnte. Das Abenteuer verspricht also, weiterhin interessant zu bleiben!

Fazit:
Die „Geheimnis der Götter“-Reihe kann allen Fantasy-Fans wärmstens empfohlen werden.

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Arthur Degenhard (Bei Geistern zu Besuch 2)

Frank W. Werneburg

Arthur Degenhard

Bei Geistern zu Besuch 2

 

Es ist soweit: Der 2. Band meiner Jugend-Urban-Fantasy-Kurzgeschichtenreihe „Bei Geistern zu Besuch“ mit dem Titel „Arthur Degenhard“ ist ganz frisch erscheinen.

Worum geht es dabei?

Nach ihren Erlebnissen in „Die Ruine“ hat der Alltag Peter und Leila wieder. Doch kaum beginnen die Sommerferien, erfahren sie, dass es in der alten Apotheke spuken soll. Das wollen sie natürlich genau wissen.

Bei „Arthur Degenhard“ handelt es sich um den 2. Band der Urban-Fantasy-Kurzgeschichten-Reihe „Bei Geistern zu Besuch“, in der Peter und Leila immer wieder auf Geister treffen.

Neugierig geworden?
„Arthur Degenhard“ gibt es ab sofort
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„Arthur Degenhard“ ist überall für 0,99 € erhältlich.

Anlässlich der Veröffentlichung findet auch eine Leserunde bei Lovelybooks statt. Bis zum 20.12.2017 23:59 könnt ihr euch dort um ein Freiexemplar bewerben.

Auf den Spuren der Macht – 1 – Das Ornament

Ulrike Münch
Auf den Spuren der Macht – 1 – Das Ornament

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Die Jagd nach den Steinbögen

Klappentext:
Lukas ist ein schüchterner und überbehüteter Junge, dessen Leben unerwartet auf eine Art und Weise auf den Kopf gestellt wird, wie er es sich in seinen kühnsten Träumen nicht hätte ausmalen können.
Der Besitz eines alten Pergaments und eines mysteriösen Lederbeutels bringen ihn in Kontakt mit einer magischen Welt, in der Reisen durch Zeiten und Dimensionen möglich sind. Lukas erfährt, dass der Inhalt des Beutels zu einem Ornament gehört, das – vervollständigt – seinem Besitzer Mut, Kraft und Wissen verleiht, also genau die Eigenschaften, die er sich so sehr wünscht.
Er tritt ein turbulentes Abenteuer durch die Dimensionen an, das ihn in dunkle Höhlen mit düsteren Gestalten, in kalte Bergseen und zwischen heiße Lava führt. Lukas reist in vergangene Zeiten, lernt mutige Kämpfer, Drachen, Zauberer und Piraten kennen. Und als ob das noch nicht gefährlich genug wäre, muss er sich im Hier und Jetzt gleichermaßen gegen Widersacher behaupten.
Zum Glück geht sein bester Freund Moppel mit ihm durch dick und dünn, und es finden sich noch weitere Helfer entlang des Weges, die den Freunden rettend beistehen, denn nicht nur Lukas strebt nach der Macht des Ornaments, auch die dunkle Seite lechzt danach.
Dieses Abenteuer wird Lukas‘ Sicht auf die Dinge verändern – und auch ihn selbst.

Rezension:
Lukas ist 12 und führt ein behütetes, aber auch recht langweiliges Leben. Keinen Schritt kann er ohne sein Asthma-Spray gehen, und seine aufregendsten ‚Abenteuer‘ bestehen in unliebsamen Begegnungen mit ein paar älteren Jungen, die ihm und seinem besten Freund, genannt Moppel, regelmäßig auflauern. Das ändert sich jedoch, als er einen eigenartigen Traum hat, nach dem er einen Beutel mit einem kleinen Steinbogen-Segment unter seinem Bett findet. Das ist ihm nicht geheuer. Doch wen kann er nach so etwas fragen? Da fällt ihm nur seine etwas komische Tante ein. Diese scheint tatsächlich etwas zu wissen, was sie Lukas jedoch nicht verraten will. Stattdessen schenkt sie ihm ein altes Buch. Schnell stellen er und Moppel fest, dass es dieses in sich hat. Es lässt die beiden Jungen durch Raum und Zeit reisen!
Ulrike Münch führt den Leser auf eine recht ungewöhnliche Art in die Handlung hinein. Dieser lernt Lukas nämlich kennen, als er den alles verändernden Traum bereits hatte – was der Leser jedoch erst nach und nach erfährt. So bleibt ihm Zeit, zuerst die Familie des Protagonisten sowie andere Bezugspersonen kennenzulernen. Erwartungsgemäß kommt wirkliche Spannung natürlich erst mit Beginn der magischen Reisen auf. Auch wenn das Abenteuer um das titelgebende Ornament am Ende beendet ist, wird doch klar, dass die magischen Erlebnisse der beiden Freunde noch lange nicht zu Ende sind.
Sowohl die relativ einfach gehaltene Sprache als auch die ohne wirklich überraschende Twists auskommende Handlung zeigen, dass diese Buchreihe für relativ junge Leser konzipiert ist. Trotzdem ist sie durchaus auch für erwachsene Urban-Fantasy-Fans lesbar.

Fazit:
Dieser Beginn eines Urban-Fantasy-Abenteuers macht neugierig auf die Fortsetzung(en).

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Der Fluch der Sibyllen: Die Jagd ist eröffnet

Mina Hades
Der Fluch der Sibyllen: Die Jagd ist eröffnet

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Victorias Geheimnis

Klappentext:
Alfie Burland hat einen einfachen Auftrag: Finde das mörderische Wesen, das ein kleines schottisches Dorf terrorisiert und eliminiere die Gefahr. Doch schon auf dem Hinweg muss er feststellen, dass in diesen Fall nichts ist, wie es scheint. Esther Kirk besitzt die unwillkommene Gabe, in Zukunft und Vergangenheit blicken zu können. Eine Fähigkeit, die sie zu einer Gejagten macht. Sie kann nur hoffen, dass die Agenten des Ordens auf ihre Seite stehen und sie nicht – um ihren eigenen Hals zu retten – an einen uralten Vampir ausliefern.
Die Jagd ist eröffnet – Der Roselore-Orden
Erst vor einigen Jahren von Professor Blood und Queen Victoria gegründet, sucht der Geheimbund nach einem Heilmittel für eine heimtückische Seuche, die Großbritannien heimsucht: Vampirismus. In der Zwischenzeit beschützen die Agenten die Bevölkerung vor sämtlichen anderen übernatürlichen Wesen.

Rezension:
Zusammen mit ihrer Cousine ist Esther auf der Flucht vor ihrem Onkel, bei dem sie seit dem Tod ihrer Eltern lebt. Dieser will sie wegen ihrer hellseherischen Fähigkeiten an einen Vampir verkaufen. Im Wald treffen die beiden jungen Frauen auf Mr Burland, der für den Roselore-Orden unterwegs ist, um merkwürdige Todesfälle in der Gegend zu untersuchen. Schon bald deuten die
Umstände auf versteckte Zusammenhänge zwischen den mysteriösen Vorfällen und Esthers Gabe hin. Dass Alfie Burland Gefühle für Esther entwickelt, die sich obendrein als Halbschwester seines Kollegen Kirk entpuppt, vereinfacht die Angelegenheit nicht gerade.
Die im viktorianischen Zeitalter angesiedelte Urban Fantasy überrascht durch einige noch nicht totgerittene Ideen. Die sich anbahnende Liebesbeziehung bleibt dabei meist dezent im Hintergrund. Mina Hades gelingt es, die üblichen Vampir-Story-Elemente mit zeittypischem Ambiente und einem Hauch von Steampunk zu einem stimmigen Ganzen zu verbinden, wozu sicher auch der angenehm lesbare Schreibstil beiträgt.
Sowohl der Aufbau des Titels als auch diverse angedeutete Plots verraten deutlich, dass dieser Titel ursprünglich als Auftakt einer Reihe geplant war, zu der es aber, wie die Autorin im Nachwort ausdrücklich betont, zumindest vorerst nicht kommen wird. Das ist bedauerlich, denn das Setting hätte durchaus Potenzial, noch deutlich ausgebaut zu werden, zumal Esther ihre Fähigkeiten bisher noch nicht vollständig ausbilden konnte. Mehrere bisher nur angedeutete Entwicklungen versprächen weitere interessante Geschichten. Da bleibt nur zu hoffen, dass die Autorin ihre Entscheidung nochmals überdenkt.

Fazit:
Urban-Fantasy-Freunde mit Sympathien für das viktorianische Zeitalter sollten diesem Buch unbedingt einen Blick gönnen.

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Die Saat des weißen Drachen (Gesamtausgabe Die Savanten)

Uwe Eckardt
Die Saat des weißen Drachen (Gesamtausgabe Die Savanten)

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Von Computern zu Drachen

Klappentext:
Hast du dich schon mal gefragt, woher die Märchen und Legenden über Drachen, Trolle und all die anderen sagenhaften Geschöpfe eigentlich kommen?
Was wäre, wenn sie nicht nur der Fantasie der Geschichtenerzähler vergangener Zeiten entsprungen sind?
Was, wenn uns nur ein dünner Schleier von einer magischen Welt voller wundersamer Wesen trennt?
Hättest du den Mut, ihn zu zerreißen?
Um sein Leben zu retten, bleibt Finn keine Wahl. Er muss den Sprung durch den Schleier wagen und stolpert sogleich in ein turbulentes Abenteuer, von dessen Ausgang nicht weniger als die Zukunft einer ganzen Welt abhängt. Und als ob das nicht schon genug wäre, muss er sich auch noch mit den magischen Kräften auseinandersetzen, die überraschend in seinem Inneren erwachen. Ganz zu schweigen von dem weißen Drachen, der für seine Hilfe eine sonderbare Gegenleistung erwartet …

Rezension:
Nachdem Finn zusammengeschlagen wurde, entwickelt er plötzlich ein besonderes Verständnis für Zahlen. Lange kann er sich daran jedoch nicht erfreuen, denn er wird gerade wegen dieser Fähigkeit entführt. Auf einer einsamen Insel trifft er auf andere mit besonderen Begabungen, die im Auftrag eines nicht gerade zimperlichen Milliardärs von skrupellosen Wissenschaftlern erforscht werden sollen. Doch ihnen gelingt die Flucht in eine Paralleldimension, in der Magie real existiert. Hier geraten sie in Auseinandersetzungen zwischen verschiedenen Völkern und Wesen, in denen Drachen eine entscheidende Rolle zu spielen scheinen.
Was als SciFi-Thriller beginnt, wandelt sich nach dem Wechsel in die andere Dimension zu einem spannenden Fantasy-Abenteuer. Dieser Wechsel des Genres erfolgt recht abrupt, was die Geschichte ab dieser Stelle fast wie ein anderes Buch wirken lässt. So kann einem Leser, der dieses Buch nach Lesen des Klappentextes in Erwartung einer Urban-Fantasy-Geschichte liest, der Anfang schon etwas verwirren. Letztere nimmt jedoch den weitaus größten Tel der Handlung ein, womit die Erwartungshaltung dann doch befriedigt wird.
Während die anfängliche Vorstellung des Protagonisten noch etwas holprig wirkt, liest sich das eigentliche Abenteuer dann deutlich flüssiger. Der Autor Uwe Eckardt bringt bekannte Fantasywesen auf eine schlüssige Weise in die dargestellte (Parallel-)Welt ein. Man kann es sogar so ausdrücken, dass diese Welt der eigentliche Ursprung unserer Sagen ist. Dabei gelingt es dem Autor, durchaus, überraschende neue Ideen einzubringen.
Während Uwe Eckardt den Fokus zu Beginn ganz auf Finn konzentriert, wird dem Leser das Geschehen später aus der Sicht wechselnder Protagonisten erzählt. Durch den Trick, die Teilhandlungen aus wechselnder Perspektive zu betrachten, fällt das Geschehen recht komplex aus, führt aber erwartungsgemäß zu einem Finale, in dem sich alle Handlungsstränge wieder vereinen. Leider kommt das Ende dann relativ abrupt daher, und die Handlung der Reihe wird mit einem in der Zukunft angesiedelten Epilog abgeschlossen.

Fazit:
Dieses Fantasy-Abenteuer mit SciFi- und Thriller-Elementen kann mit überzeugenden Plotideen und überraschenden Wendungen punkten.

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Im Zeichen des Lotus – 11 – Familienbande

Valerie Loe
Im Zeichen des Lotus – 11 – Familienbande

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Kampf mit allen Mitteln

Klappentext:
Jede Nacht, ungesehen, unbemerkt von den Menschen, wird ein Krieg gefochten. Seit mehr als tausend Jahren treffen sich in den Schatten zwei Mächte, Chaos und Ruhe, Feuer und Eis, die ihre Schlachten schlagen bis zum Ende aller Zeit.
Drei Jahrhunderte lang wünschte sich Titus seine Schwester an seine Seite, doch als er sie wieder sieht, ist er am Ende seiner Kräfte und scheint den Verstand zu verlieren, denn sie ist tot.
Dennoch, er muss nach vorne gehen und gleichzeitig in die Vergangenheit blicken.
Welchen Plan verfolgt Cort, als er Penelope in Nizza alleine lässt? Was wird sie tun, nach Tagen mit dem Nim zusammen, wird sie fliehen oder dem Drang nachgeben, der sie seit Rom fest im Griff hat?

Rezension:
Während die Nim weiter versuchen, Penelope auf ihre Seite zu ziehen und damit zunehmend Erfolg zu haben scheinen, ist ihnen dies bei Sean anscheinend bereits gelungen. Doch die Silver beginnen langsam, sich nach der Niederlage wieder aufzurappeln. Auch Titus, ihr Anführer und König aller Solani, scheint während seiner Selbstfindungsreise wieder zu seinem kämpferischen Ich zurückzufinden. Doch was steckt hinter seinen Visionen?
In diesem Band der „Im Zeichen des Lotus“-Reihe wird deutlich, dass die Geschichte auf einen (vorläufigen) Höhepunkt hinausläuft. Ein großer Knall bereits im kommenden Band ist mehr als wahrscheinlich. Die Leser wird es nicht stören, enthält ihnen Autorin Valerie Loe doch schon seit geraumer Zeit die wirklich großen Antworten vor, die es dann wohl endlich (zumindest teilweise) geben wird. Einerseits trägt dies natürlich zur Aufrechterhaltung der Spannung bei, andererseits wünscht man sich natürlich auch hin und wieder ein paar Antworten. So bleibt den Fans wohl – schon wieder – nur, auf den kommenden Band zu warten, was bei dieser interessanten Urban-Fantasy-Reihe sicher lohnt.
Vom Schreibstil und den Grundlagen der Geschichte her hat sich natürlich nichts Grundlegendes geändert, sodass es wohl überflüssig ist, erneut darauf einzugehen. Für Reihen-Neulinge sind entsprechende Informationen in den Rezensionen der früheren Bände zu finden.

Fazit:
Ein Höhepunkt dieser spannenden Urban-Fantasy-Reihe scheint bevorzustehen.

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Die Unbestimmten – 3 – Die Lichtbringende

Jo Schneider
Die Unbestimmten – 3 – Die Lichtbringende

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Der Aufstand formiert sich

Klappentext:
Für die junge Magierin Zianth ist der Winteralb Aster längst so viel mehr als nur ihr Lehrmeister geworden. Bei ihm findet sie den Trost, den sie braucht, nachdem ihre gemeinsame Reise sie bereits so viel gekostet hat. Doch noch immer verbirgt der dunkle Magier ein Geheimnis vor ihr, durch das sie ihren einzigen Vertrauten zu verlieren droht…

Rezension:
Während Zianth und Aster weiterhin mit einer sehr gemischten Truppe unterwegs sind und dabei zahlreiche unangenehme und bedrohliche Situationen zu überstehen haben, macht sich der Magier Auril im Kaiserreich daran, einen Widerstand gegen seinen Onkel, den Kaiser höchstpersönlich, zu organisieren. Dieser trifft nämlich inzwischen offen Vorbereitungen für einen Krieg, der seinen Einflussbereich weiter vergrößern soll. Auril und seine Freunde hoffen, weitere Verbündete finden zu können.
Im mittlerweile 3. Band ihrer „Die Unbestimmten“-Reihe lässt Jo Schneider die Handlung auf eine Eskalation zulaufen. Dabei streut sie immer wieder Informationen ein, die den Leser zweifeln lassen, wie die wahren Zusammenhänge aussehen könnten. Während es zu Auril und seinem Umfeld jedoch zahlreiche neue Hintergründe zu erfahren gibt, bleibt die Beziehung zwischen Zianth und Aster ein Rätsel, das durch diverse Andeutungen eher vergrößert als verkleinert wird. Damit verdichtet sich die Vermutung, dass genau hierin die eigentlichen Beweggründe für das gesamte Geschehen der Reihe versteckt sein könnten. Trotzdem liegt der Handlungsschwerpunkt diesmal eindeutig auf dem Geschehen im Kaiserreich, wohingegen die Reise der beiden ursprünglichen Hauptprotagonisten eher als eine Nebenhandlung ohne große, das Abenteuer nennenswert voranbringende Fortschritte erscheint.
Am angenehmen, lesefreundlichen Stil der Autorin hat sich natürlich weiterhin nichts geändert. Sowohl die jeweils aktuellen Teilabenteuer als auch die rätselhaften Hintergründe halten den Leser weiter gefangen, auch wenn sich mancher ein etwas schnelleres Voranschreiten des Geschehens wünschen könnte.

Fazit:
Die Geschehnisse spitzen sich zu, die Spannung wächst – da möchte man schnellstmöglich weiterlesen.

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Das Erbe der Macht – 11 – Zwillingsfluch

Andreas Suchanek
Das Erbe der Macht – 11 – Zwillingsfluch

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r

Voll gesuchanekt

Klappentext:
Mithilfe der Archivarin wollen die Lichtkämpfer eine Möglichkeit finden, die Verschmelzung der Sigilsplitter zur Allmacht aufzuhalten. Tief in den Katakomben, verborgen in uralten Büchern, könnte sich der Schlüssel dazu verbergen, die Schattenfrau noch aufzuhalten. Doch finden sie ihn noch rechtzeitig?
Unterdessen machen sich Jen und Alex daran, Marks Schatulle zu bergen, um endlich die Wahrheit über das wilde Sigil und die Zwillinge zu erfahren.

Rezension:
Das Geheimnis, das die Besonderheiten um die Zwillinge Kevin und Chris umgibt, muss gelöst werden! Das Interesse der Schattenfrau an diesem Punkt lässt darauf schließen, dass sich hier eine ernste Gefahr verbergen könnte. So versuchen die Lichtkämpfer an allen Fronten, dieses Rätsel zu lösen. Doch ihre Gegnerin wird auch aktiv.
Während Andreas Suchanek den Handlungsstrang um Alex und Jen vorerst nutzt, um die Geschichte humorvoll aufzulockern, geht es an den anderen Handlungsplätzen von Anfang an zur Sache. Natürlich stellt sich auch diesmal wieder heraus, dass vieles ganz anders ist, als sowohl die Protagonisten als auch die Leser es bisher vermutet haben. Am Ende des Bandes mündet die Handlung (natürlich) wieder in einem gigantischen Cliffhanger. In Fan-Kreisen hat sich für diesen Stil schon der Begriff „gesuchanekt“ eingebürgert, der wohl auf keinen der bisherigen Bände so gut gepasst hat wie hier. Mit seinem gelungenen Schreibstil und den genannten Elementen schafft es der Autor immer wieder, seine Leser Haare-raufend auf den nächsten Band warten zu lassen.

Fazit:
Mit Band 11 läuft die Reihe fulminant auf einen Höhepunkt zu. Das Ende ist Spannung pur.

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Dämonengrab

Jörg Benne
Dämonengrab

St,rSt,rSt,rSt,bSt,b

Das Grauen im Tempel

Klappentext:
Es will deine Seele…
Seit Generationen suchen Abenteurer in der Nähe des Dorfes Brensacker nach einer verschütteten Tempelanlage und deren legendärem Schatz. Als zwei Jungen zufällig einen verborgenen Eingang entdecken und einer der beiden unter mysteriösen Umständen verschwindet, schließen sich dem Suchtrupp auch einige Schatzsucher an. Doch auf das, was in den finsteren Gängen der Ruine auf sie lauert, ist keiner von ihnen vorbereitet…

Rezension:
Ordo träumt schon lange davon, ein Held zu sein. Als sich nach einem Sturm in der Nähe seines Heimatdorfes der Zugang zu einem legendären Tempel öffnet, beschließt er, diesen mit seinem Freund Varjan zu untersuchen. Doch bevor es dazu kommt, verschwindet Varjan mit seinen Eltern unter mysteriösen Umständen im alten Tempel. Zusammen mit Gardisten aus der nahegelegenen Stadt und Schatzsuchern, die im Tempel auf sagenhafte Schätze hoffen, macht sich Ordo auf die Suche. Im alten Tempel erwartet die Expedition jedoch das Grauen.
Zunächst könnte man Jörg Bennes „Dämonengrab“ für Fantasy, beim Klappentext eventuell sogar für Urban Fantasy halten. Zumindest erstere Vermutung kann man nicht ganz von der Hand weisen, denn diverse Fantasy-Wesen spielen im Buch eine Rolle. Insgesamt fällt dieses Werk jedoch eindeutig ins Horror-Genre. Inspiriert wurde der Autor dabei nach eigenen Angaben von einem Rollenspiel.
Erzählt werden die Ereignisse aus wechselnder Perspektive. Außer aus Ordos verfolgt der Leser das Geschehen über größere Zeiträume auch aus der Perspektive der Gardistin Nilra. Der durchaus gelungene Schreibstil des Autors kann allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass die eigentliche Handlung überwiegend aus dem Dahinsterben der verschiedenen Protagonisten besteht. Erklärungen für die einzelnen Ereignisse bleiben leider Mangelware. So bleibt der Leser am Ende großteils ratlos zurück, was hier eigentlich wieso passiert ist.

Fazit:
Für Horror-Fans ist dieses Buch durchaus einen Blick wert, für Liebhaber klassischer Fantasy eher weniger.

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Schattenkrieger – Hüter des Steinernen Tors

Pia Guttenson
Schattenkrieger – Hüter des Steinernen Tors

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Die Suche nach dem Wolf

Klappentext:
Während eines Kampfes auf Leben und Tod, fällt der Formwandler Nikoma durch den Gezeitennebel der schottischen Parallelwelt Fenmar, und landet ausgerechnet im heutigen Schottland, unweit der Insel Skye.
Verletzt und vom Blutdurst halb wahnsinnig, hat er nur ein Ziel: Die Rückkehr in seine Welt. Einzige Hoffnung ist das Steinerne Tor, ein Portal zwischen den beiden Welten und die Hilfe der jungen Schottin Càtroina. Das Steinerne Tor weist ihn jedoch ab, bestimmt ihn stattdessen zu seinem Beschützer.
Denn mit ihm ist ein dunkleres, gefährlicheres Wesen durch den Gezeitennebel in die Welt der Menschen eingedrungen. Ein tödlicher Schatten, der in Gestalt einer betörenden Frau, Verderben und Tod in Edinburghs Gassen trägt. Nikoma setzt alles daran, die Welt der Menschen zu retten, doch seine inneren Dämonen sind stark und lassen seine dunkle, finstere Seite immer mächtiger werden. Càtroina ist die Einzige, die zwischen ihm und den Schatten steht.

Rezension:
Davon, dass das Steinerne Tor seine Welt mit unserer verbindet, weiß Nikoma, Formwandler, Krieger, Prinz seiner Heimat und nahezu unsterblich, schon immer. Besucht hat er unsere, ihm fremde Welt jedoch noch nie. Das ändert sich, als er schwer verletzt in den Gezeitennebel fällt und nahezu geheilt in unserer Welt, genauer gesagt auf der schottischen Insel Skye, erwacht. Dort findet ihn die 25-jährige Schottin Càtroina und nimmt sich seiner an. Die Rückkehr in seine eigene Welt stellt sich als problematisch heraus. Schon bald erfährt Nikoma jedoch, dass auch eine mächtige und skrupellose Gegenspielerin in unserer Welt gestrandet ist. Und die setzt alles daran, ihn endgültig zu vernichten.
Pia Guttenson setzt in ihrem Fantasy-Werk, dass stark in Richtung Romantasy tentiert, vordergründig auf die sich entwickelnde Beziehung zwischen dem vampirischen Formwandler und der der Gothic-Szene angehörigen jungen Schottin. Nikoma könnte manchen Lesern dabei bereits aus der „Das Steinerne Tor“-Trilogie (die ich jedoch nicht kenne) bekannt sein. Wenn man vom romantischen Aspekt absieht, liegt der Schwerpunkt der Handlung auf dem Zurechtfinden Nikomas in unserer Welt und der Suche nach einer Rückkehrmöglichkeit. Seine wahre Identität geheim zu halten, stellt sich dabei natürlich als zunehmend schwierig heraus. So ist es naturgemäß nur eine Frage der Zeit, bis zumindest Cat etwas auffällt.
Die Autorin benutzt einen gut und flüssig lesbaren Stil, der das Geschehen am Leser vorbeigleiten lässt. Schottisches Lokalkolorit tritt dabei immer wieder in den Vordergrund, sodass das Buch auch Freunden des Landes ohne ausgesprochener Fantasy-Affinität gefallen könnte. Auch der eigentliche Fantasy-Plot ist gelungen. Etwas störend sind in meinen Augen lediglich die Textabschnitte – teilweise ganze Kapitel –, die sich auf die erotische Annäherung zwischen den beiden Protagonisten konzentrieren.

Fazit:
Ein (fast) unsterblicher Vampir-Krieger aus einer anderen Welt trifft auf schottischen Grufti, Fantasy trifft auf Romance.

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