Die Vampir-Gondel

Earl Warren
Die Vampir-Gondel

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Der alte Doge

Klappentext:
Jean Dubois und seine Frau Monique sind auf Hochzeitsreise in Venedig. Es soll ein romantischer und unbeschwerter Urlaub werden. Aber das Schicksal hat anders entschieden. Zuerst verschwindet ein Ehepaar, das Jean in Monique im Hotel kennengelernt haben, auf rätselhafte Weise – und gleichzeitig mehren sich die Anzeichen, dass Vampire in der alten Lagunenstadt ihr Unwesen treiben. Nur wenig später geraten auch Jean und Monique in Gefahr. Die Situation spitzt sich dramatisch zu, als Monique entführt wird und Jean um ihr Leben kämpfen muss…

Rezension:
Jean Dubois, Vampirjäger der französischen Polizei, verbringt seine Flitterwochen in Venezia. Von Vampiren will er während dieser Zeit nichts wissen. Als jedoch ein anderes Flitterwochenpaar, das sie im Hotel kennenlernten, spurlos verschwindet und seine Frau, in derartigen Angelegenheiten auch nicht unerfahren, am helllichten Tag meint, von einem Vampir überflogen worden zu sein, holt sein Job Jean ein. Allerdings zeigen sich nicht alle Vampir-Experten der Stadt über die fremde Hilfe erfreut.
Von Umfang und Stil her erinnert dieser kurze Vampir-Roman an klassische Heftromane, wie sie in letzter Zeit vermehrt ihre Auferstehung als eBook feiern. Bei meiner Suche konnte ich allerdings keine weiteren Abenteuer um Earl Warrens Vampirjäger Jean Dubois entdecken. Im Gegensatz zu den meist etwas älteren Heftromanen, die derzeit ihre elektronische Zweitverwertung finden, handelt dieser auch in recht aktueller Zeit, genauer gesagt im Handy-Zeitalter. Der gesamte Handlungsaufbau erinnert jedoch stark an die genannten Vorbilder. Einen weiteren Unterschied als die bereits erwähnten Handys gibt es allerdings noch: Sind in den Vampir- und Dämonenjägerreihen der 1970er die Freundinnen und Frauen der dortigen Protagonisten meist wehrlose Opfer, die heldenmütig beschützt werden müssen, ist Jeans frisch Angetraute durchaus in der Lage, sich selbst gegen zeitweilig geflügelte Blutsauger zur Wehr zu setzen.
Der Autor liefert mit dieser Vampir-Urban-Fantasy eine Geschichte, die weitgehend den Genre-typischen Standards folgt und weder in positiver noch in negativer Hinsicht besonders aus dem Gewohnten hervorsticht. Fans klassischer Dämonenjäger-Geschichten werden sich in der Vampir-Gondel sicher wohlfühlen.

Fazit:
Dieser Kurzroman lässt das Genre der klassischen Vampirjäger-Abenteuer geringfügig modernisiert wiederauferstehen.

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Tony Ballard – 1 – Die Höllenbrut

A. F. Morland
Tony Ballard – 1 – Die Höllenbrut

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Die Anfänge

Klappentext:
»Henker, walte deines Amtes!«, rief der Inquisitor mit kräftiger Stimme.
Dicht gedrängt standen die Dorfbewohner vor dem alten Holzkarren. Mit flammenden Augen und gespannten Zügen verfolgten sie die Handgriffe, die der Henker, der Anthony Ballard hieß, nun verrichtete. Alles, was laufen konnte, war gekommen, um die sieben Hexen hängen zu sehen. Sieben Hexen! Junge Mädchen. Eines so bildhübsch wie das andere.
Und doch hatte man sie der Hexerei überführt. Unzucht mit dem Teufel hatten sie getrieben. Die Nachbarn hatten sie auf glühenden Besen durch das Dorf reiten sehen. Beim Hexensabbat hatten sie die schrecklichsten Dinge getan.
Nun sollten sie für allen Frevel, für alles, was sie getrieben hatten, bestraft werden. Kaum einer der Dorfbewohner hatte Mitleid mit ihnen, denn man wusste, dass diese Mädchen nur nach außen hin schön waren. Innerlich waren sie verkommen, böse. Wahre Bestien waren sie, die den Leuten Angst gemacht, Unheil über sie gebracht und Krankheit und Tod verbreitet hatten.
Damit sollte es nun ein für alle Mal vorbei sein. Die Hexen sollten hängen.
Am Galgenbaum.

Rezension:
1674. In einem kleinen englischen Dorf werden 7 Hexen zum Tode verurteilt. Der Henker, Anthony Ballard, richtet sie durch Erhängen am Galgenbaum. Doch alle 100 Jahre kehren sie wieder und töten Einheimische auf schreckliche Weise. Unter den Opfern ist immer ein Ballard, Nachfahr ihres Henkers. 1974. In diesen aufgeklärten Zeiten glauben nur noch wenige Einwohner des Dorfes an die alte Legende. Als allerdings schon wieder mysteriöse Sachen passieren, findet sich Polizeiinspektor Tony Ballard an vorderster Front. Schnell muss er begreifen, dass die übernatürliche Bedrohung real ist – und er als letzter Ballard das Hauptziel der untoten Hexen ist.
In der Vergangenheit habe ich hier schon mehrere Bände der ursprünglich ab 1974 als Heftromane erschienenen und in den letzten Jahren in eBook-Form wieder aufgelegten Grusel-Reihe rezensiert und kommentiert. In allen diesen war der Titelheld schon ein erfahrener Jäger übersinnlicher Bedrohungen. Um so interessanter war es, als mir kürzlich Band 1 der
Reihe in die Hände beziehungsweise auf den Reader fiel. Der spätere Dämonenjäger ist hier noch ein junger Polizeiinspektor, der keine Ahnung von Hexen und ähnlichen Bedrohungen hat.
Wenn man bedenkt, dass ich später erscheinende Bände (beispielsweise Band 81) durchaus kritisch einschätzte, verwundert das gute Niveau dieses ‚Gründungsbandes‘ der Reihe positiv. „Die Höllenbrut“ entspricht durchaus besserem Heftroman-Niveau, ist zwar keine literarische Offenbarung, bietet jedoch eine gelungene, kurzweilige Unterhaltung für Freunde des Grusel-Genres. Wenn man dem Eintrag der Wikipedia vertrauen darf, verbirgt sich unter dem Pseudonym A. F. Morland durchgängig der österreichische Schriftsteller Friedrich Tenkrat. Deshalb verwundern solche negativen Ausrutscher wie der oben genannte Band 81 um so mehr, bewies der Autor doch schon zum Start der Reihe, dass er es (deutlich) besser kann.

Fazit:
Der Auftakt dieser klassischen Grusel-Reihe überrascht durch sein relativ hohes Niveau.

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Die andere Seite der Realität

A.P. Glonn
Die andere Seite der Realität

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Jagd auf den Dunklen Wandler

Klappentext:
London 1888. Als Inspector Seth Aspen in Whitechapel über eine Frauenleiche stolpert, ist das erst der Auftakt einer ungeheuren Mordserie, welche ganz London erschüttert. Der Mörder scheint ein nicht fassbares Phantom, von der Presse bald als Jack the Ripper betitelt. Um ihn zu stellen, verfolgt Aspen den Täter quer über den Atlantik, durch die USA und Kanada und darüber hinaus zur anderen Seite der Realität … nach Innes, einer Welt, aus welcher der Ripper seine Macht schöpft. Obwohl selbst als Fremdling verfolgt, bleibt ihm Aspen auf den Fersen; mit nur einem Ziel: Den Ripper zu finden koste es, was es wolle.

Rezension:
Als Inspector Seth Aspen von Scotland Yard eine übel zugerichtete Frauenleiche findet, ist er selbst als erfahrener Polizeimitarbeiter schockiert. Doch diese Leiche soll nicht die einzige bleiben. Seine Vorgesetzten versetzen Aspen deshalb nach Whitechapel, wo anscheinend ein irrer Mörder umgeht, der bald einen Namen bekommt: Jack the Ripper. Die Polizei tritt auf der Stelle. Jeden Verdächtigen muss sie wieder laufen lassen, weil er sich entweder als unschuldig erweist oder man ihm zumindest keine Schuld nachweisen kann. Als ein Mann, von dessen Schuld Aspen überzeugt ist, ein Schiff nach Amerika besteigt, nimmt er mit der inoffiziellen Erlaubnis seines Vorgesetzten die Verfolgung auf. In New York ist die Jagd jedoch noch nicht beendet, denn Jack the Ripper flieht weiter nach Kanada und von dort sogar in eine andere Welt. Aber Aspen verfolgt ihn sogar dorthin.
A. P. Glonns Buch teilt sich in 2 sehr unterschiedliche Teile. Während sich der 1. als historischer Krimi im viktorianischen London präsentiert, kommt der 2. (umfangreichere) als Fantasy-Abenteuer in einer mittelalterlich wirkenden, magischen Parallelwelt daher. Der Protagonist, ein im Waisenhaus aufgewachsener, noch relativ junger Police Inspector, nimmt seinen Job sehr ernst. Dass der Fall der bestialischen Morde nicht aufgeklärt werden kann, geht ihm deshalb persönlich nah, weshalb er weit mehr Arbeit in die Ermittlungen investiert, als es seine Pflicht wäre. Als ihn die Verfolgung des Verdächtigen sogar in eine magische Welt führt, deren Moralvorstellungen sich erheblich von denen des viktorianischen England unterscheiden, gibt er deshalb nicht auf, auch wenn er hier als einziges nicht-magische Lebewesen zum selbst gejagten Außenseiter wird, der gegen den mächtigen Täter eigentlich sowieso keine Chance hat.
Diese Aufteilung der Handlung in verschiedene Genres wirkt beim Lesen zuerst etwas verwirrend. Das einzige verbindende Element ist das Duo aus Prota- und Antagonisten. Ansonsten hat man das Gefühl, es mit unterschiedlichen Büchern zu tun zu haben, wobei sich beide in jeweiligen Genre als interessante, gut lesbare Geschichten erweisen. Diese Idee kann man vielleicht passend als experimentell bezeichnen – ein Experiment, dass ich als durchaus gelungen einschätze. Allerdings schränkt sich die Leserschaft dadurch auf die Schnittmenge ein, die sowohl Fantasy als auch historische Kriminalromane mag. Angehörigen dieser Schnittmenge kann ich dieses Buch allerdings empfehlen.

Fazit:
Zuerst historischer Krimi, dann Fantasy-Abenteuer – die unterschiedlichen Teile ergeben ein interessantes Ganzes.

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Das Grauen im Wald

Heiko Grießbach
Das Grauen im Wald

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Höhlenfrauen

Klappentext:
Endlich Urlaub! Mit der Familie! Für die Karibik oder Mallorca hat es nicht gereicht, aber ein Wanderurlaub in Deutschlands Mitte, in Thüringen, Im Hainich, das verspricht doch Ruhe, gute Luft, Entspannung pur.
Aber manchmal werden Versprechen gebrochen. Und was bedeutet die Warnung des Einheimischen? „Geht nicht in den Wald! Im Wald herrscht das Böse …“

Rezension:
Die 90er Jahre*. Zu Tinas Endtäuschung fahren ihre Eltern mit ihr im Urlaub nur nach Thüringen, an den Rand eines Waldes, der sich Hainich nennt. Hier scheint die Zeit stehengeblieben zu sein. Ein paar Satellitenschüsseln sind das einzige, woran man hier die Wende erkennen kann. Die Einheimischen wollen ihre Gäste überzeugen, auf keinen Fall den Wald zu betreten. Als Tinas Familie dies trotzdem tut, nimmt das Unheil seinen Lauf. Auch ein junger Journalist, der im Hainich auf eine gute Story hofft, verschwindet plötzlich. Den Einheimischen ist ohnehin klar, dass es im Wald nicht mit rechten Dingen zugeht.
Horror steht eigentlich weniger auf meinem üblichen ‚Speiseplan‘. Wenn die Handlung jedoch in der näheren Nachbarschaft, in diesem Fall im Hainich, angesiedelt ist, werde ich dann doch neugierig. In dieser Hinsicht wurde ich leider enttäuscht. Obwohl das Geschehen im Hainich spielt, die Familie beziehungsweise der Journalist in Kammerforst und Craula übernachten und auch sonst konkrete Örtlichkeiten genannt werden, kommt kein Lokalkolorit auf. Dazu kommt, dass der lokale Dialekt nicht annähernd getroffen wird. Teilweise benutzen die Dörfler typisch bayrische Ausdrücke. Dass Tina ständig auf ihrem Kindle liest, obwohl der erst Ende 2007 vorgestellt und sogar erst ab 2009 in Deutschland verkauft wurde, fällt ebenfalls negativ auf. Da hätte der Autor wohl etwas besser recherchieren sollen.
Ansonsten liefert Heiko Grießbach, was ich von ihm gewohnt bin, nämlich gut lesbare Unterhaltung ohne allzu viel Tiefgang; das Popcornkino der Literatur, um es so auszudrücken. Das soll keinesfalls negativ verstanden sein. Der Leser wird gut unterhalten, ohne zu sehr mitdenken zu müssen. Horror in der Tradition der ‚Groschenromane‘ eben. Die Gedanken und Gefühle der Betroffenen werden durchaus nachvollziehbar dargestellt, was in diesem Genre nicht unbedingt selbstverständlich ist.

* (22.01.2020) Der Autor wies mich darauf hin, dass das Buch etwa 2012 handelt. Ich kann mich leider nicht mehr genau erinnern, was mich zur Annahme brachte, es wären die 1990er.

 

Fazit:
Dieses Soft-Grusel-Abenteuer wird gut erzählt. Eine gründlichere Recherche wäre allerdings wünschenswert.

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Berlingtons Geisterjäger – 1 – Anderswelt

Amalia Zeichnerin
Berlingtons Geisterjäger – 1 – Anderswelt

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Gespaltene Persönlichkeiten

Klappentext:
London, im Herbst 1887. Als zwei Männer kurz nach Halloween in London spurlos verschwinden, untersucht der amerikanische Privatdetektiv Eliott Breeches den Fall – gemeinsam mit dem wohlhabenden jungen Erben Lord Victor Berlington, der irischen Hexe Fiona, der Künstlerin Nica und der älteren Spiritistin Giselle. Schon bald stoßen sie auf übernatürliche Phänomene. Lord Berlington macht außerdem die Bekanntschaft eines verführerischen Dandys, der ihn schon bald in seinen Bann zieht…
Die Buchreihe „Berlingtons Geisterjäger“ vereint viktorianische Urban Fantasy mit einem Hauch Steampunk und einer leicht düstere Atmosphäre wie in der klassischen Schauerliteratur. Gewürzt wird das mit ein wenig gleichgeschlechtlicher Romantik (schwul und lesbisch).

Rezension:
Der junge Lord Bellington braucht Hilfe. Seit seine Eltern gestorben sind besuchen sie ihn immer wieder als Geister, um ihn zu überzeugen, seinen Lebensstil zu ändern und endlich zu heiraten. Deshalb hat er 2 Frauen zu sich eingeladen. Nein, nicht um sie zu heiraten. Beide sind Mitglieder der „Friends of the Departed“, einer spiritistischen Gesellschaft, und sollen ihm helfen, die Geister loszuwerden. Zusammen mit mehreren anderen Personen kommen sie dem Verschwinden von 2 Männern auf die Spur, das wohl nicht mit rechten Dingen geschah. Gemeinsam machen sich die Angehörigen verschiedenster Gesellschaftsschichten auf den Weg, die Verschwundenen zu finden, und entdecken dabei eine Passage in die Anderswelt. Ein Besuch dieser, um die beiden Männer zu retten, stellt ein gewagtes Unterfangen dar – das alle Beteiligten aus unterschiedlichen Gründen auf sich nehmen.
Amalia Zeichnerin verbindet Elemente der historischen Urban Fantasy mit solchen von Mystery und Horror sowie des Steampunk zu diesem durchaus empfehlenswerten Buch, das die Grundlage einer Trilogie um den Lord und seinen sich hier ausbildenden neuen Freundeskreis bildet. Freunde der Phantastik werden dabei sicher nicht enttäuscht, bietet das Buch doch ein interessantes Abenteuer, dass auf einen Großteil der üblichen Fantasywesen gänzlich verzichtet. Ob der kräftige Schuss (Homo-)Erotik wirklich nötig war, ist wohl Geschmackssache. Ich zumindest hätte auf die recht detaillierten Sexszenen verzichten können, bringen sie die ansonsten fesselnde Handlung doch überhaupt nicht voran.
Beim Erzählen ihrer Geschichte bedient sich die Autorin ständig wechselnder Perspektiven, wobei alle Protagonisten in den Genuss kommen, wiederholt im Fokus zu stehen. Da die aktuell im Mittelpunkt stehende Person genau wie der jeweilige Handlungsort stets ausdrücklich genannt werden, kommt beim Leser trotzdem keine Verwirrung auf. Da dieses Buch einen kompletten Handlungsabschluss ohne offene Enden bietet, ist zu vermuten, dass die beiden Folgebände zum Zeitpunkt seiner Entstehung noch nicht (fest) geplant waren.
Allen Fans historischen Fantasy-Abenteuer, die sich nicht an explizierten Sexdarstellungen stören, kann dieses unterhaltsame Buch empfohlen werden.

Fazit:
Diese im viktorianischen England angesiedelte Mischung unterschiedlicher phantastischer Genres ist einen Blick wert.

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Bilder einer Ausstellung

Marianne Labisch (Hrsg.), Marco Habermann (Hrsg.), Gerd Scherm (Hrsg.)
Bilder einer Ausstellung

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Vom Bild über Musik und Geschichte zum Bild

Klappentext:
Beim Titel »Bilder einer Ausstellung« denken die meisten Menschen nicht an Visuelles, sondern an Musik. Seit rund hundertfünfzig Jahren regt Mussorgskis Komposition Musiker aus aller Welt zu neuen Interpretationen an. Doch wer kennt schon die auslösenden Bilder von Viktor Hartmann? Wer weiß um die Vorkommnisse, die hinter den Bildern stehen? Diese Anthologie transportiert die »Bilder einer Ausstellung« mit Storys und Gedichten erstmals in die Literatur. Erzählt, wozu diese Musik inspirieren kann und setzt die Worte in neuen Bildern um. Ein »work in progress«, ein Kunstwerk, das ständig weiterentwickelt wird. Und vielleicht zu neuer Musik anregt …
Mit einem Titelbild von Gerd Scherm und Illustrationen von Lothar Bauer, Detlef Klewer, Marianne Labisch, Eva Preuß, Gerd Scherm und Andreas Schwietzke.

Rezension:
Enthaltene Geschichten:
Der Weg des Gnomus – F. A. Peters
Das Lied des Troubadours – Stefan Cernohuby
Die Toulierien brennen – Gerd Scherm
Der Ochsenkarren – Noëmi Sacher
Pas de deux – Gabriele Behrend
Die Ruhe nach dem Andante Gravo – Paul Sanker
Ignoranz stirbt nie – Verena Jung
Ex inferis – Sascha Dinse
Mit den Toten in einer toten Sprache – Regine D. Ritter
Die Hütte der Baba Jaga – Detlef Klewer
Der Plan – Marianne Labisch
sowie diverse „Zwischenspiel“e – Gerd Scherm
Wiktor (oder Viktor) Hartmann und Modest Mussorgski waren Freunde. Gut für die beiden. Das ändert allerdings nichts daran, dass ich von ihnen, bevor mir diese Anthologie in die Hände fiel, noch nie gehört hatte. Der eine war Maler, der andere Komponist, wie ich mittlerweile weiß. Beide lebten im 19. Jahrhundert. Nach Hartmanns Tod setzte Mussorgski dessen Bilder in Kompositionen um, die offenbar eine recht hohe Bekanntheit erreichten und bis in die heutige Zeit immer wieder von anderen Musikern bearbeitet wurden. In dieser Anthologie versuchen nun Autoren, die auf den Bildern beruhenden Kompositionen in Kurzgeschichten aus alles Sparten der Phantastik umzusetzen – die dann wiederum von Künstlern illustriert wurden. Falls jetzt jemand denkt, dass das ziemlich verrückt klingt, werde ich garantiert nicht widersprechen.
Nachdem ich vor kurzem die ebenfalls von Marianne Labisch zusammengestellte Anthologie „INSPIRATION – Die digitalen Welten des Andreas Schwietzke“, die auch Geschichten zu zugrundeliegenden Bildern versammelt, gelesen und weitgehend für gut befunden habe, konnte ich nicht widerstehen, als mir zu diesem Buch ein Rezensionsexemplar angeboten wurde. Leider fällt mein Urteil diesmal deutlich negativer aus. Der Spagat über die diversen Medien hinweg ist wohl doch etwas zu gewagt. Dazu kommt, dass viele der beteiligten Autoren ihre Beiträge sehr abstrakt und unfassbar angelegt haben. Gleich mehrfach wird mit mehreren Bewusstseinsebenen gespielt, wobei auch am Ende nicht erkennbar wird, welches die reale ist. Deshalb war ich innerlich schon auf einen totalen Verriss dieses Buches eingestellt, aber gerade den letzten 3 Kurzgeschichten der Anthologie gelang es dann doch noch, mich für sich zu überzeugen.
„Mit den Toten in einer toten Sprache“ wirkt zuerst wie eine Erzählung aus der Zeit, als die alten Pariser Friedhöfe in die Katakomben verlegt wurden. Regine D. Ritter gelingt es im Verlauf der Handlung jedoch für den Leser unerwartet, ein phantastisches Element einzuflechten.
Detlef Klewer schickt ein weggelaufenes junges Mädchen und eine Polizistin in seiner Story in „Die Hütte der Baba Jaga“. Eine überraschende, gelungene Geschichte.
In ihrem eigenen Beitrag „Der Plan“ lässt Herausgeberin Marianne Labisch schließlich den Teufel persönlich auf den russischen Zaren los. Eine überraschende Handlung nimmt ihren Lauf.

Fazit:
Bei diesem sehr außergewöhnlichen Anthologie-Projekt können leider nur 3 der 11 Kurzgeschichten überzeugen. Alles andere ist zu abstrakt.
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Zwielicht – 1

Michael Schmidt, Christian Weis, Bernard Shaw, Jakob Schmidt, Rainer Innreiter, Achim Hildebrand, Peter Nathschläger, David Grashoff
Zwielicht – 1

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Zwischen Licht und Schatten

Klappentext:
»Zwielicht« Dämmriges Licht, verschwommene Konturen. Die Realität hat einen Riss. Aus ihr heraus treten fünfzehn Geschichten: Zum Nachdenken anregend, beängstigend, erschreckend.
»Zwielicht« Das neue Magazin für unheimliche Literatur

Rezension:
Enthaltene Geschichten:
Christian Weis – Im Abgrund
Bernard Craw – Erwachen
Jakob Schmidt – Eine andere Wildnis
Rainer Innreiter – Sieben Katzenleben
Achim Hildebrand – Margit
Peter Nathschläger – Die Wölfe von Nebraska
David Grashoff – Der Autobahn-Heiland
Marcus Richter – Meer der Halme
Markus Niebios – Warten
N. T. Neumann – Das unterste Fundbüro
Markus Saxer – Das weiße Gesicht
Walter Diociaiuti – Sexy Sadie
Michael Schmidt – Volldampf voraus!
Tobias Bachmann – Kaleidoskop der Seele
Torsten Scheib – Götterdämmerung
Enthaltene Hintergrund-Beiträge:
Daniel Neugebauer – Montague Rhodes James und die Gespenstergeschichte
Martin Strasser – Der vergessene Wolfkind
Martin Strasser – Die Magie der Außenseiter
Michael Schmidt – Vincent Preis 2007
Menschliche Ängste in ihren unterschiedlichsten Formen entwickeln sich für die Protagonisten zu Horror-Abenteuern. Die Folgen eines Autounfalls, eine unbeglichene Schuld, rätselhaftes Wolfsgeheul oder ein entführtes Kind bilden die Ausgangssituationen der diversen Geschichten.
„Zwielicht“ ist keine klassische Anthologie, sondern versteht sich selbst als Horrormagazin. Das zeigt sich auch daran, dass außer den 15 Kurzgeschichten auch Beiträge über die Horrorliteratur und (mehr oder weniger) bekannte Vertreter des Genres enthalten sind. Obwohl mittlerweile schon die 12. Ausgabe angekündigt ist, hatte ich bisher noch keinen Kontakt zu dieser Anthologiereihe beziehungsweise diesem Magazin, um bei der Selbsteinschätzung zu bleiben. Daraus folgt auch, dass der von mir gelesene Band 1 schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat, denn er ist bereits 2009 erschienen, was auch den enthaltenen Artikel zum Vincent Preis 2007 erklärt.
Während die Hintergrund-Beiträge durchweg interessant waren und mir einiges Neues vermitteln konnten, konnten mich von den 15 Kurzgeschichten leider nur 2 überzeugen, nämlich „Eine andere Wildnis“ und „Götterdämmerung“. Alle anderen gingen entweder an meine Erwartungen vorbei, erscheinen mir nicht wirklich rund oder hatten erzählerische Mängel. Deshalb konzentriere ich mich hier auf die beiden in meinen Augen gelungenen Beiträge:
In „Eine andere Wildnis“ erzählt Jakob Schmidt von einem alten Mann, der einsam auf einer Berghütte lebt. Doch sowohl seinem Sohn, der ihn jeden Monat besucht, als auch seinem treuen Hund umgeben Geheimnisse.
Torsten Scheib führt den Leser mit „Götterdämmerung“ in ein eigentlich rein menschliches Familiendrama, bei dem sich überraschend Verbindungen zu nicht real erklärbaren Vorgängen ergeben. Die nordische Mythologie spielt hier eine überraschende Rolle.
Obwohl mich der Großteil der enthaltenen Kurzgeschichten nicht wirklich begeistern konnte, halte ich das Konzept der Mischung von Horror-Stories und Hindergund-Artikeln für tragfähig. Eventuell werde ich mir gelegentlich mal eine der späteren Ausgaben ansehen und überprüfen, ob mich die dortige Auswahl an Geschichten besser überzeugen kann.

Fazit:
Das überzeugende Konzept einer Horror-Anthologie mit Hintergrund-Berichten leidet unter einer eher schwachen Auswahl an Kurzgeschichten.

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Schwarzer Regen

Volker Dützer
Schwarzer Regen

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Der verschwundene Ehering

Klappentext:
Die schreckliche Bedeutung des Wortes Ewigkeit
Nicht genug damit, dass seine Frau spurlos innerhalb der Mauern seines eigenen Hauses verschwindet. Eines Morgens findet der erfolglose Schriftsteller Dominik eine unheimliche Botschaft auf seinem Scheibtisch: „Hüte dich!“ Auch die Seiten seines neuen Manuskripts füllen sich ohne sein Zutun mit seltsamen Warnungen. Ist er selbst der Urheber? Verliert er den Verstand oder ist er nicht allein in dem alten Haus auf dem Hügel, das er bald nicht mehr verlassen kann?

Rezension:
Beinahe 365 Tage sind vergangen, seit Dominiks Frau verschwand. Niemand wollte ihm damals glauben, dass sie sich mitten auf der Treppe, zwischen den beiden knarrenden Stufen einfach in Luft aufgelöst hat. Weder er selbst noch die Polizei konnte jedoch die kleinste Spur der Verschwundenen finden. Merkwürdigerweise verschwand genau an diesem Tag auch sein Ehering spurlos. Aber wieso tauchen plötzlich mitten im Haus mysteriös Botschaften auf? Dominik ist sich sicher, dass dort niemand außer ihm ist. Und wieso kann er sich an so viele Dinge nicht mehr erinnern?
Volker Dützers Kurzgeschichte wird in der booksnacks-Reihe unter der Rubrik „Spannung“ geführt. Auch wenn diese zweifellos vorhanden ist, wäre Horror als Genre passender. Verglichen mit den meisten anderen eBooks der Reihe fällt „Schwarzer Regen“ durch seine relative Länge auf, die etwa dem Doppelten des Gewohnten entspricht.
Die Suche des Protagonisten nach Erklärungen für Rätsel, die keine natürliche Antwort haben können, nimmt den Leser schnell gefangen. Die Atmosphäre wird zunehmend unheimlicher, die Ereignisse immer unerklärlicher. Wirkt die Geschichte zu Beginn noch wie das Portrait eines Mannes, den das Verschwinden seiner Frau seelisch zerstört hat, kommt im weiteren Verlauf schnell eine ausgeprägte Gruselatmosphäre auf. Der Autor schafft es, seine Leser zunehmend zu verwirren. Was ist wahr, was bildet sich der Protagonist nur ein?

Fazit:
Diese Horror-Kurzgeschichte kann rundum überzeugen.

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Zimmerservice – Halloween Special

Diverse
Zimmerservice – Halloween Special

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Hotels des Grauens

Klappentext:
Geheimnisse lauern hinter dunklen Türen …
gute Geister und böse Mächte …
kurze Reisen und lange Nächte …
Ein Hotel gilt als Zuhause auf Zeit, ein Ort zum Wohlfühlen. Doch was ist, wenn es seine Gäste in Tiefen entführt, in denen Höllenfürsten schlummern? Wenn ihnen Personal oder andere Gäste auflauern, ihnen eine Lektion erteilen oder gar ihr Leben bedrohen?
Sie wollten immer schon einmal wissen, was sich hinter den verschlossenen Türen Ihres Lieblingshotels abspielt? Wagen Sie ruhig einen Blick durchs Schlüsselloch. Aber Achtung! Wir übernehmen keine Haftung für Leib, Leben oder seelische Gesundheit. Aber natürlich wünschen wir Ihnen einen angenehmen Aufenthalt – ganz so, wie es im Höll… Hotelgewerbe üblich ist.
Bloody Qindie präsentiert zum vierten Mal deutsche Dark Fantasy Kurzgeschichten mit Gänsehautfeeling.
11 Qindie-Autoren begegnen Ihnen im Hotel. Reisen Sie mit und genießen Sie den „Zimmerservice“.

Rezension:
Enthaltene Geschichten:
Willkommen im Walpurgis – matì
Dein Wunsch sei mir Befehl – Regina Mengel
Die Welt in der Welt – Mika Krüger
Adeles Hotel – Katharina Gerlach
Am Ende der Welt – Rainer Ruppersberg
Die blaue Blume – Daniel Dekkard
Zimmer 17 – matì
Bluthupferl – Martina Bauer
Kaffeefahrt – Kathleen Stemmler
Pension Pilz – Lisa-Marie Reuter
Zuflucht – David Pawn
Das Gruselhotel von Hohenzell –Divina Michaelis
Von Albträumen und Nachtmahren – Katharina Gerlach
Längst verstorbene oder auch nur erdachte Personen sind plötzlich sehr lebendig, Manager verschwinden, Erinnerungen holen die Protagonisten ein, Gäste leiden unter eigenartigen Beschwerden – kurzum: Diese Hotelübernachtung werden die Protagonisten sicher noch lange im Gedächtnis behalten. Vorausgesetzt natürlich, sie überleben sie.
Anthologien zum Thema „Halloween“ drängen im Herbst eines jeden Jahres auf den Markt. Natürlich dreht sich in den enthaltenen Kurzgeschichten alles um das Gruseln, denn dazu ist dieser spezielle Tag schließlich prädestiniert. Im vorliegenden Buch wird das Thema allerdings noch weiter eingegrenzt. Alle hier versammelten Stories spielen in Hotels – und auch wenn das für die dort absteigenden Protagonisten natürlich meist zunächst nicht ersichtlich ist, erweisen die sich als ziemlich gruselig. Entgegen des Hinweises im Klappentext gehören jedoch nicht alle Geschichten der Dark Fantasy an. Bei manchen handelt es sich stattdessen um gruselige Kriminalfälle ohne Fantasy-Elemente.
Wie in meinen Rezensionen üblich, möchte ich auch hier wieder die Beiträge herausgreifen, die mich besonders überzeugen konnten:
In ihrer Kurzgeschichte „Die Welt in der Welt“ schickt Mika Krüger ihre Protagonistin in ein Hotel, dessen stellvertretender Manager vor einiger Zeit spurlos verschwunden ist. Auch wenn die Polizei davon ausgeht, dass sich der Mann einfach abgesetzt hat, munkelt man von einem dunklen Geheimnis. Und genau dieses will Lois ergründen. Eine gelungene Urban-Fantasy-Grusel-Story, die ein überraschendes Ende bietet.
Ein einsames Cottage mit Pensionsbetrieb in einer abgelegenen walisischen Gegend bietet den Schauplatz von Daniel Dekkards Geschichte „Die blaue Blume“. Der Protagonist, der hier ein paar erholsame Tage verbringen will, stößt schnell auf rätselhafte Vorgänge. Gibt es einen Zusammenhang mit der vor Jahren verschwundenen Tochter der damaligen Besitzer? Eine gut durchdachte Grusel-Geschichte, die ohne die typischen Monster auskommt.
„Das Gruselhotel von Hohenzell“ wurde kürzlich eröffnet. In Divina Michaelis Geschichte erhält der Redakteur einer Lokalzeitung den Auftrag, dieses zu besuchen und seinen Lesern von der neuartigen Fremdenverkehrs-Attraktion zu berichten. Davon überzeugt, die billigen Tricks schnell zu entlarven, checkt der Mann ein. Schon Minuten später ist er sich nicht mehr so sicher, dass alles nur falscher Spuk ist. Urban Fantasy oder Touristenfang? Zusammen mit dem Protagonisten kann das der Leser in dieser Story, die für mich eindeutig Platz 1 dieser Anthologie verdient, ergründen.

Fazit:
In dieser Grusel-Anthologie trifft Urban Fantasy auf Crime, wobei hauptsächlich ersteres überzeugen kann.

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„Lord Breakinghams Geheimnis“, der von Rezensenten gelobte Jugendroman um einen Jungen, der unerwartet auf ein Internat gehen muss und Schockierendes über seine eigene Herkunft erfährt, ist in einer überarbeiteten Neuauflage erschienen. Ein Entwicklungsroman über den Wert der Freundschaft.
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://lordbreakingham.wordpress.com/
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Wenn Leichenfresser lieben …

Marius Kuhle
Wenn Leichenfresser lieben …

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Die Welt unterm Friedhof

Klappentext:
Ihre Heimat sind die Friedhöfe dieser Welt.
Bei Anbruch der Nacht kommen sie an die Oberfläche.
Das Fleisch der Verstorbenen ist ihre Nahrung.
Für den Friedhofswärter Kevin gibt es nur drei Dinge im Leben: Filmmusicals, seine herrische Mutter und seinen Job.
Sein trister Alltag nimmt eine unerwartete Wendung, als drei Vandalen nachts auf dem Friedhof randalieren und nicht nur die Ruhe der Toten stören, denn unter den Totenackern dieser Welt leben die Ghule.
Als Kevin auf eine Leichenfresserin trifft, die ihn wohl schon länger beobachtet, nimmt das Schicksal seinen Lauf und eine blutig morbide Liebesgeschichte beginnt.
Marius Kuhle vermengt einen Spritzer Horror mit einem Schuss Romantik, gibt eine Prise Musik hinzu und fertig ist das Grusical über eine Horromance zwischen zwei sich Liebenden, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Rezension:
Kevin ist Friedhofswärter aus Berufung. Genaugenommen hat er seinen Job geerbt. Schon sein Vater war Friedhofswärter, nach dessen Verschwinden übernahm seine Mutter, bevor die Reihe an ihm war. Für Kevin ist es natürlich nichts Neues, dass jede frisch angelieferte Leiche gleich in der nächsten Nacht von den Ghulen geholt und verzehrt wird. Richtig gesehen hat er einen Ghul aber noch nie, doch das soll sich ändern. Ein weiblicher Ghul zeigt sich ihm – und schon bald ist Kevin in die Leichenfresserin verliebt.
Grusical? Horromance? Diese ‚Genres‘ waren mit komplett neu. Aber dass diese Geschichte etwas ‚anders‘ ist, macht natürlich schon der Klappentext klar. Aber was ist sie nun wirklich? Horror? (Urban) Fantasy? Romantasy? Humor? Irgendwie ist sie von allem etwas. Auch wenn der Handlungsort zunächst wie unsere ganz normale Welt wirkt, machen spätere Informationen doch klar, dass es eine der unseren nur sehr ähnliche ist.
Marius Kuhles Story-Idee ist wirklich außergewöhnlich. Und sie trifft mit ihrem teilweise sehr morbiden Humor mit Sicherheit nicht jedermanns Geschmack. Wenn man sich auf die Geschichte einlässt, kann sie einem mit ihrem ungewöhnlichen Thema und den überraschenden Entwicklungen jedoch durchaus überzeugen, auch wenn die handelnden Personen leider keine besondere Tiefe erhalten.
Außergewöhnlich und deshalb erwähnenswert ist es für einen Roman, dass der Text mit zahlreichen Fotos von Grabsteinen und Grüften illustriert ist.
Ob dem Leser dieses Buch gefällt hängt in noch viel größerem Maße als normalerweise von der persönlichen Einstellung zum behandelten Thema ab. Wer mit einem augenzwinkernden Umgang mit dem Tod keine Probleme hat, könnte daran seinen Gefallen finden und sollte dem Werk einen Blick gönnen.

Fazit:
Diese Mischung aus Horror und Romance ist thematisch sehr speziell. Wer sich darauf einlässt, erhält jedoch eine ideenreiche Story.

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