Der Seelenspiegel

Jana Engels
Der Seelenspiegel

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Der Weg der Seelen

Klappentext:
Was tun, wenn die Welt völlig aus den Fugen gerät?
Das Leben der Zwillinge Malte und Niklas ändert sich von einem Tag auf den anderen schlagartig: In dem beschaulichen Touristenort Kyllbenden sollen sie im Haus ihrer Tante den Tod der Mutter verarbeiten. Doch nur wenige Tage nach ihrer Ankunft ereignen sich seltsame Dinge im örtlichen Museum: Die kleine Annie wird bewusstlos aufgefunden – direkt vor dem großen Spiegel im hintersten Ausstellungsraum. Die Ärzte stehen vor einem Rätsel.
Zusammen mit Annies Schwester Sarah gehen Malte und Niklas den Ereignissen auf den Grund und müssen feststellen, dass nicht alles in Kyllbenden so ist, wie es scheint. Die Geister der Vergangenheit scheinen die Menschen im Ort heimzusuchen … und schon bald befinden sich nicht nur die Zwillinge in akuter Gefahr.

Rezension:
Nach dem Krebstod ihrer Mutter bricht für Malte und Niklas die Welt zusammen. Da sich ihr Vater in den Alkohol flüchtet, nimmt ihre Tante die 16-jährigen Brüder vorübergehend auf. Sie hofft, dass sich die beiden in ihrem abgelegenen Dorf besser als in der Großstadt sammeln können. Nach dem Schock, hier nicht mal ein funktionierendes Mobilfunknetz zu finden, fangen die Zwillinge an, sich langsam einzuleben. Vor allem mit der gleichaltrigen Tochter des örtlichen Museumsbetreibers, Sarah, verstehen sie sich schnell gut. Doch bei der Eröffnung der neuen Ausstellung passiert es: Sarahs kleine Schwester liegt ohne ersichtlichen Grund bewusstlos vor dem Prunkstück ebendieser Ausstellung, einem historischen Spiegel. Sollte wirklich etwas an den Gruselgeschichten sein, die die alten Leute im Dorf erzählen?
Beim im Klappentext erwähnten Handlungsort Kyllbenden könnte man zunächst an Irland denken. So ging es zumindest mir. Wie sich herausstellt, liegt dieser (fiktive) Ort jedoch in der Eifel. Hier siedelt Jana Engels ihre Urban-Fantasy- oder sogar eher Gruselgeschichte um die 16-jährigen Kölner Zwillinge an. Das Hauptthema der kurzen Geschichte ist dabei – wie sich allerdings erst im Laufe dieser herausstellt – der Tod. Vom noch frisch im Gedächtnis präsenten der eigenen Mutter sensibilisiert, wollen die Jungen dem todesähnlichen Zustand des kleinen Mädchens verstehen – und dessen tatsächliches Sterben damit verhindern. Ein paar zusätzliche Informationen zu den Personen (speziell der Zwillinge und ihrer neuen Freundin Sarah) würden dem Leser allerdings helfen, die konkreten Handlungen besser nachvollziehen zu können. Im Endeffekt stellt sich diese Geschichte als relativ tiefsinniges Grusel-Abenteuer heraus.

Fazit:
Dieses Grusel-Abenteuer um das Sterben spricht nicht nur (relativ) junge Leser an.

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Auf den Spuren der Macht – 2 – Das Versteck des Dämons

Ulrike Münch
Auf den Spuren der Macht – 2 – Das Versteck des Dämons

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Guthmanns Geheimnis

Klappentext:
Lukas und sein Freund Moppel schwelgen noch in Siegerlaune anlässlich ihres erfolgreich bestandenen Abenteuers, als sie erfahren, dass sich in der Villa des verhassten Rektors seltsame Dinge zutragen. Wenn sie glaubten, den Sieg bereits in der Tasche gehabt zu haben, werden sie auf erschreckende Art eines Besseren belehrt.
Nicht nur, dass der tot geglaubte Dämon an einem geheimen Ort von seinen Anhängern gesund gepflegt wird, sondern auch die Tatsache, dass sich ihr geliebter Busfahrer ebenfalls in den Händen des Feindes befindet, zwingt sie, sich erneut in wilde und gefährliche Abenteuer zu stürzen.
Dabei müssen die beiden Freunde an Orte zurück, von denen sie gehofft hatten, sie nie wieder sehen zu müssen. So schlagen sie sich noch einmal durch das Paris des 19. Jahrhunderts, wo sie auf üble Genossen treffen und in einem Kellerverlies fast ihr Leben lassen. Unter den Freibeutern von Käpt’n Fourfingers Mannschaft ergeht es ihnen nicht besser. Dort werden sie in blutige Kämpfe verwickelt und laufen Gefahr, nicht mehr aus der anderen Zeit und Dimension heimkehren zu können.
Doch auch dieses Mal stehen ihnen wieder magische Hilfsmittel und mutige Mitstreiter zur Seite. Überraschenderweise sogar ein alter Bekannter: Der verwegene Pirat, den sie bei ihrem letzten Abenteuer in Paris zurückgelassen hatten. Mit ihm schlagen sie sich durch Raum und Zeit und können nur hoffen, dass sie das Versteck des Dämons rechtzeitig finden, bevor dieser von seinen Anhängern zu neuem Leben erweckt wird, denn dann wäre es um die Welt geschehen …

Rezension:
Lukas und sein Freund Moppel genießen die Ferien. Nach ihrem Abenteuer um das geheimnisvolle Ornament haben sie sich die Ruhe verdient. Diese endet jedoch, als sie erfahren, dass in der Villa ihres ehemaligen Schuldirektors verdächtige Dinge vor sich gehen. Wen können sie um Hilfe bitten? Wie sich herausstellt, ist der Busfahrer, von dem sie wissen, dass er eigentlich ein Drachenritter ist, spurlos verschwunden. Tante Muriels Hinterlassenschaften, in denen sich vielleicht etwas Hilfreiches finden ließe, sind auch nicht mehr auffindbar. Schließlich taucht auch noch Lukasʼ Tante Elli, die er bisher nur aus Briefen kennt, auf und bezieht Muriels altes Haus. Plötzlich stecken die beiden Freunde wieder bis zum Hals in einem Abenteuer, dass sie quer durch Raum und Zeit führt.
Wie bereits im 1. Band ihres jugendlichen Urban-Fantasy-Abenteuers schickt Ulrike Münch ihre Helden auch diesmal wieder auf diverse aufregende Trips. Die meisten Handlungsorte sind den Protagonisten genau wie dem Leser noch in Erinnerung. Auch der Großteil der handelnden Personen ist bereits aus Band 1 vertraut, was eine längere Einleitung überflüssig macht. Somit geht es diesmal ohne größere Einführung direkt ins Abenteuer hinein. Dabei behält die Autorin das im letzten Band bewährte Grundmuster bei, die beiden Jungs zwischen den einzelnen Abenteuern immer wieder für einige Zeit in ihren relativ ereignisarmen Alltag, in dem sie zur Untätigkeit verbannt sind, zurückkehren zu lassen. So kann Lukasʼ und Moppels Abenteuer auch in dieser Fortsetzung junge und junggebliebene Leser fesseln.

Fazit:
Auch Band 2 der Jugend-Urban-Fantasy-Reihe versteht es, seine Leser bei der Stange zu halten.

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EINMAL UM DIE WELT: Allein als junge Frau durch Afrika

Michaela Gruber
EINMAL UM DIE WELT: Allein als junge Frau durch Afrika

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Mit dem Rucksack durch Afrika

Klappentext:
Wohnung auflösen, Job kündigen, alles zurücklassen und einfach die Welt bereisen – wie hört sich das an? Ich habe es gewagt! Im September 2015 packte ich meinen Rucksack und startete eine Reise ins Ungewisse. Ausgestattet nur mit einem One-Way-Ticket nach Uganda und viel Optimismus, ging es los. Ich hatte nicht die leiseste Ahnung, was mich in Afrika erwarten würde, wie meine Route aussehen sollte oder wie lange ich unterwegs sein würde. Es war mein erster richtiger Backpacking-Trip, mein erstes Mal im tiefsten Afrika und meine erste Reise völlig alleine. Die besten Voraussetzungen also für das Abenteuer meines Lebens. Ich bewegte mich großteils abseits der abgetretenen Touristenpfade und war ständig auf der Suche nach neuen Abenteuern. Letztendlich war diese Reise aber nicht nur ein Abenteuer für mich, sondern auch ein kleiner Selbstfindungstrip. Ich habe viel über mich selbst gelernt und einige meiner Weltansichten grundlegend geändert.
Willst auch du dem grauen Alltag entfliehen? Spürst du den Drang, etwas Neues und Abenteuerliches auszuprobieren? Planst du bereits einen Backpacking-Trip? Oder willst du das erste Mal alleine verreisen und hast noch Bedenken? Dann ist dieses Buch genau das Richtige für dich. Es ist aber auch für all jene gedacht, die einfach nur Interesse an Afrika oder an abenteuerlichen Reisegeschichten haben.

Rezension:
Eine junge Österreicherin entschließt sich zu einer etwas anderen Reise. Sie will Afrika kennenlernen, doch ihr Weg führt sie in kein Reisebüro. Urlaub einreichen? Nein, sie kündigt ihren Job. Und in welches afrikanische Land soll es gehen? Kurzerhand erst mal in das, wohin es gerade das billigste Flugticket gibt. Ohne gebuchte Unterkunft oder Plan, wie es dann weitergehen soll, bricht Michaela Gruber auf, um als Backpackerin ziellos durch den schwarzen Kontinent zu ziehen.
Das klingt abenteuerlich – und ist es auch. Nur wenige würden wohl den Mut zu einer solchen Reise mit ungewisser Rückkehr aufbringen. Leider kann das Buch die beim Leser geweckten Erwartungen nicht erfüllen. Nachdem die Autorin (sehr) ausführlich erklärt hat, was sie zu ihrer Entscheidung für einen solch radikalen Lebenswandel brachte, kommt ein äußerst umfangreicher Teil, in dem sie Ratschläge für alle, die selbst an derartige Abenteuer denken, vermittelt. Eigene Erlebnisse nehmen bedauerlicherweise nur einen (zu) geringen Teil des Buches ein. Die Erlebnisse, die es so überhaupt ins Buch schafften, werden dem Leser als nicht zusammenhängende Einzelepisoden dargeboten. Somit wird auch klar, was dieses Buch nicht ist: ein Reisebericht. Schade, denn einen solchen von einer derart ungewöhnlichen Reise zu lesen, wäre sicher sehr interessant gewesen.

Fazit:
Die Reiseerlebnisse spielen in diesem Buch leider nur eine Nebenrolle.

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Die schöne Köchin Mathilda

Monika Detering
Die schöne Köchin Mathilda

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Besondere Zutaten

Klappentext:
Eine ungewöhnliche Krimi-Kurzgeschichte
Die schöne Köchin Mathilda besitzt ein Restaurant. Herr Heinemann sucht eine Köchin und findet bei ihr die passenden Gerichte. Seine Frau kommt mit. Als Überraschung hat er einen Zwerg dabei und mit jedem Besuch werden es mehr. Die Zwerge haben Namen, bekommen ihr Essen wie Heinemanns.
Westfälische Küche kann Mathilda, das bestätigt auch Eduard, Ober und Helfer in allen Nöten. Gäste amüsieren sich, wenn Herr Heinemann sich mit den Zwergen unterhält. Mathilda nicht. Weder Heinemanns noch Eduard entpuppen sich als die, die sie zu sein vorgeben. Der siebte, der einzige lebendige Zwerg kann trotz eines raffinierten Plans nicht das tun, was er will.

Rezension:
Obwohl Mathilda ein eigenes Restaurant betreibt, kann sie bei einer etwas eigenartigen Anzeige nicht widerstehen. Sie meldet sich darauf – und schon bald hat sie ein paar neue, ziemlich eigenartige Stammgäste. Und doch ist alles ganz anders …
Diese Kurzgeschichte aus der booksnacks-Reihe richtig einzuordnen, ist nicht leicht, eigentlich beinahe unmöglich. Das fängt schon beim Genre an. Erst am Ende stellt sich völlig überraschend heraus, in welches die Geschichte um die schöne Wirtin am ehesten passt. … wobei man beim genaueren Nachdenken dann schon wieder zweifelt, weil einige für dieses Genre eigentlich übliche Zutaten dann doch fehlen. Und das Problem des Rezensenten liegt darin, dass man dieses Genre gar nicht nennen kann, ohne einen Großteil der Überraschung zu verraten. Mit anderen Worten gesagt, eignet sich Monika Deterings Geschichte durchaus, den Leser verwirren. Selbst am Ende bleibt eine gewisse Unsicherheit, ob man jetzt wirklich alles richtig auf dem Radar hat. Genau hierin liegt aber auch der Reiz dieses Lese-Snacks.

Fazit:
Eine außergewöhnliche Kurzgeschichte, die mit den Erwartungen des Lesers spielt.

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Ætheragenten – 3 – Gregory Ferrington-Roycroft und die Kraft des Dreizacks

Tanja Schierding
Ætheragenten – 3 – Gregory Ferrington-Roycroft und die Kraft des Dreizacks

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In Neptuns Welt

Klappentext:
„Jaidon Harper ist entkommen. Ich nehme an, dass ihr ein persönliches Interesse daran habt, ihn wieder in Justitias Arme zurückzuführen und habe deshalb um diesen Auftrag gebeten.”
– Arthur Wilbanks alias Peverell Primeaux
Dem erfolgreichen Team Eagle ist keine Verschnaufpause vergönnt. Bevor sie sich jedoch auf die Suche nach dem geflüchteten Verbrecher machen können, gilt es, einen alten Kameraden zurück ins Team zu holen.
Auf der abenteuerlichen Reise ins schottische Hochland erhält das Team unerwarteten Zuwachs. Zum Kennenlernen fehlt ihnen allerdings die Zeit. Eine desaströse Abfolge von Fehlern und Zufällen zwingt sie, sofort die Verfolgung einer Flüchtigen aufzunehmen. Doch dann werden die Jäger selbst zur Beute und finden sich an einem sagenumwobenen Ort wieder, von dem es kein Entrinnen gibt.
Drohen die Agenten zum ersten Mal zu scheitern?

Rezension:
Harper ist entkommen – und seine Tochter Amanda weigert sich, bei seiner Wiederergreifung zu helfen. Dabei war sie doch selbst mal Agentin. Zusammen mit Lori und Weston begibt sich Gregory auf die Suche nach Markus, weil alle hoffen, dass dieser Amanda zum Reden bringen kann. Doch alles läuft anders als geplant; zuerst bekommt die Gruppe unerwarteten Zuwachs, und dann läuft das Verhör auch noch komplett aus dem Ruder. Bevor sie es sich versehen, befinden sich Greg und sein Team an einem Ort, der definitiv nicht auf ihrem Plan stand.
Im mittlerweile 3. Band ihrer Steam-Punk-Reihe mit Fantasy-Elementen „Ætheragenten“ richtet Tanja Schierding das Augenmerk zunächst auf die zwischenmenschlichen Probleme der jungen SIS-Agenten. Etwa zur Mitte des Buches kommt es allerdings zu einer überraschenden Wendung, die zur Folge hat, dass der aktuelle Auftrag des Teams in den Hintergrund rückt. Die Autorin beweist, dass ihr die Ideen für interessante Handlungsorte und Plots noch nicht ausgehen. Mit ihrem Stil schafft sie es, ihre Leser geistig in Gregorys vom Æther beherrschte Welt eintauchen zu lassen. Die weitere Entwicklung der Reihe sollte man im Auge behalten.

Fazit:
Auch im neuen Band der Steam- oder besser Æther-Punk-Reihe bleiben die Abenteuer des jungen Teams interessant.

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Baker Street Tales – 7 – Sherlock Holmes und die Dame in Violett

Elisabeth Marienhagen
Baker Street Tales – 7 – Sherlock Holmes und die Dame in Violett

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Medizinische Probleme

Klappentext:
Eine verzweifelte Lady in Violett fleht Sherlock Holmes um Hilfe an. Ihr elfjähriger Sohn leidet an einer mysteriösen Krankheit. Holmes verweist auf Dr. Watson., erklärt sich aber bereit, seinen Freund ins Haus der Elwoods zu begleiten. Kurz nach ihrem Besuch liegt der betrunkene Lord tot in seinem Erbrochenen und Sherlock Holmes bläst zur Jagd auf einen besonders heimtückischen Mörder.

Rezension:
Wie so oft langweilt sich Sherlock Holmes, weil weit und breit kein seinem Intellekt angemessener Fall zu finden ist. Dass eines Morgens Lady Elwood in seine Wohnung platzt und ihn um Hilfe bittet, weil es ihrem Sohn gesundheitlich immer schlechter geht, sollte ihm da eigentlich recht sein. Aber er ist schließlich Detektiv und kein Arzt. Der Überzeugung der Mutter, ihr Sohn würde vergiftet, kann er nichts abgewinnen. Wie gut, dass sich sein alter Freund Dr. Watson gerade eine Auszeit von seiner Praxis nimmt und bereit ist, sich den Jungen mal anzusehen. Die Gelegenheit, Watson bei dem Hausbesuch zu begleiten, lässt sich Holmes natürlich trotzdem nicht entgehen. Obwohl die Ursache der Krankheit des Kindes zunächst medizinisch offensichtlich erscheint, offenbaren sich doch schon bald Ungereimtheiten.
Elisabeth Marienhagen gelingt es, das Feeling des Originals zu treffen, etwas was anderen Autoren der Reihe leider nicht immer gelungen ist. Trotzdem schafft sie es, Watsons Fachkenntnisse ins rechte Licht zu rücken. Bei all dem bleibt die Story bis zur Auflösung interessant, da es sehr unwahrscheinlich ist, dass es einem Leser gelingt, selbstständig die richtigen Schlussfolgerungen zu ziehen. Zusammen mit den gut lesbaren Stil macht das diesen Band zu einem der bisher gelungensten der Reihe.

Fazit:
Ein neuer Holmes im klassischen Stil – allen Sherlock-Holmes-Fans dürfte diese Geschichte wohl gefallen.

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Elementz

Jenny Rubus
Elementz – 1 – Luft im Bauch

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Ausflug nach Lemuria

Klappentext:
Was zum Teufel ist „Lemuria“?
Rika hat davon noch nie gehört, aber sie will die unbekannte Welt kennenlernen, wo doch zwei schräge Typen von dort auf der Suche nach Hilfe ausgerechnet in ihr Zimmer platzen. Umgehend packt sie und folgt ihnen, um diese fremde Welt „Lemuria“ zu retten.
Doch der anfangs quietschbunte Ausflug entpuppt sich schnell als Beginn einer lebensmüden Aktion. Bald schon steckt Rika bis zum Hals im Kampf gegen einen abtrünnigen Untoten, der ganz Lemuria in einen riesigen Friedhof verwandeln will.
Rika und ihre neuen Freunde nehmen einen schier aussichtslosen Kampf auf.
Wie gut, dass ihnen dabei wenigstens die Elemente zur Seite stehen …meistens.

Rezension:
Nach einem Streit mit ihrer Mutter, die ihr selbst in den Ferien verbietet, mit Freundinnen einen Ausflug zu unternehmen, bleibt die 16-jährige Rika frustriert alleine zuhause zurück. Als sie im Haus ein Geräusch hört, denkt sie zuerst an Einbrecher. Schnell stellt sie jedoch fest, dass es sich bei den beiden jungen Männern (oder Wesen?) anscheinend um Außerirdische handelt, die von einem magischen Gegenstand ohne ihre Absicht zur Erde gebracht wurden. Merkwürdigerweise sprechen die beiden Besucher fließend Deutsch – und laden Rika ein, mit ihnen nach Lemuria, ihrer Heimat, zu kommen. Der Planet wird von Naturkatastrophen heimgesucht, und die Besucher denken, dass das Artefakt sie deshalb zu Rika brachte, weil diese helfen kann. Nach kurzem Zögern stimmt Rika zu. Auf Lemuria angekommen, muss sie jedoch feststellen, dass ihr Ausflug lebensgefährlich werden könnte.
Mit Besuchern aus einer fremden Welt, die einen irdischen Teenager zum Besuch ebendieser Welt einladen, hat wohl jeder Urban-Fantasy-Fan schon Bekanntschaft gemacht. Ganz neu ist diese Grundidee nicht. Jenny Rubus gelingt es im Auftakt dieser neuen Reihe um Rika und ihre lemurianischen Freunde jedoch, diesem Setting durchaus neue Aspekte abzugewinnen. Dass die Protagonistin zumindest diesen Band überlebt, stellt wohl weder eine Überraschung noch einen wirklichen Spoiler dar. Schließlich wird sie ja noch für die Fortsetzungen gebraucht. Eine Erkenntnis gegen Ende des Buches dürfte für den Leser jedoch genauso überraschend wie für Rika selbst sein.
Stilistisch kann die Geschichte durchaus überzeugen. Leider bleiben die meisten Charaktere eher blass und ohne Hintergrund. Selbst Rika als Hauptperson bekommt erst im fortgeschrittenen Verlauf etwas Tiefe. Erst ganz am Ende deutet sich an, dass sich dies in den Fortsetzungen ändern könnte. Potenzial für Rikas kommende Abenteuer ist jedenfalls eindeutig erkennbar, sodass zu hoffen ist, bald neues aus Lemuria zu erfahren.

Fazit:
Dieses Urban-Fantasy-Abenteuer für junge und junggebliebene Leser verspricht auch für die kommenden Bände gute Unterhaltung.

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