Das Schicksal der Paladine – 1 – Verschollen

Jörg Benne
Das Schicksal der Paladine – 1 – Verschollen

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Die verschwundenen Paladine

Klappentext:
Bislang dachte Tristan, sein Vater arbeite auf einer Bohrinsel und sei deshalb so selten zuhause. Doch nach einem schweren Unfall seiner Schwester erfährt der Junge, dass sein Vater statt dessen als ein mächtiger Paladin zusammen mit anderen in der durch ein geheimes Tor erreichbaren Welt Nuareth für Recht und Ordnung sorgt. Mit seinen besonderen Kräften ist er die letzte Rettung für seine im Koma liegende Tochter, die die Ärzte aufgegeben haben. Doch seit einigen Tagen sind alle Paladine in Nuareth verschollen, niemand weiß, wohin. Als Sohn eines Paladins soll Tristan nun in die fremde Welt aufbrechen und das Schicksal der Paladine klären, seinen Vater finden und rechtzeitig mit ihm zurückkehren, um seine Schwester zu retten. Eine fantastische Welt voller Abenteuer, fremder Kreaturen und unbekannter Gefahren wartet auf ihn.

Rezension:
Nachdem Tristan bei einem Unfall leicht, seine Schwester jedoch lebensgefährlich verletzt wird, gesteht ihm seine Mutter, dass sein Vater nicht, wie er und seine Schwester dachten, auf einer Bohrinsel arbeitet, sondern ein magisch begabter Paladin ist, der den Großteil seiner Zeit in einer anderen Welt verbringt. Da genau diese magischen Fähigkeiten Tristans Schwester retten könnten, versucht dieser, seinen Vater zu kontaktieren. Dabei erfährt er, dass ausnahmslos alle ausgebildeten Paladine vor wenigen Tagen aufgebrochen sind, um sich in Nuareth, der anderen Welt, um gefährliche Vorgänge zu kümmern. Auch Tristan ist durch sein genetisches Erbe – auch wenn er noch nicht ausgebildet wurde – ein Paladin und kann somit im Gegensatz zu ‚normalen Menschen‘ das Tor zwischen den Welten durchschreiten. Er bricht auf, um seinen Vater zu finden. Schnell bringt er in Erfahrung, dass alle Paladine anscheinend spurlos verschwunden sind.
Dem Kniff, dass der Protagonist selbst ein ‚Ahnungsloser‘ ist und der Leser so mit ihm gemeinsam die Geheimnisse einer verborgenen Welt ergründen kann, bedienen sich zahlreiche Urban-Fantasy-Romane. Wie schon so oft funktioniert er auch hier wieder. Die fremde Welt, in die Jörg Benne seine Leser in diesem Reihenauftakt führt, bietet jedoch eine ganze Reihe an Alleinstellungsmerkmalen. Eines davon ist beispielsweise die Existenz der Paladjur. Was diese sind und welche Rolle sie spielen, soll hier allerdings nicht verraten werden. Tristan erwartet in dieser Hinsicht jedenfalls eine große Überraschung.
Mit seinem durchdachten Handlungsaufbau und einem gut lesbaren Stil gelingt es dem Autor, seine Leser in den Bann des Abenteuers zu ziehen, das – wie sollte es beim Auftaktband einer Reihe anders sein? – am Ende des Buches natürlich noch nicht beendet ist. Die Fortsetzungen werden zeigen müssen, ob es gelingt, Tristans Schwester zu retten und in Nuareth wieder für Frieden zu sorgen.

Fazit:
Dieser Start in ein neues Urban-Fantasy-Abenteuer macht Lust darauf, zu erfahren, wie es weitergeht.

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FanZauber ~ Autoren entführen dich in ihre Welt

Annika Bützler, Jeanette Lagall, Daniel Möller, Agnes M. Holdborg, Kathrin Schröder, R.P. Hochkogler, Sabine Hentschel, Robin Lang, Curly Glander
FanZauber ~ Autoren entführen dich in ihre Welt

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Von allem etwas

Klappentext:
Jetzt wird es zauberhaft. Gar magisch und ebenso tierisch vergnügt. Folgt der FanZauber Familie an einen zauberhaften Ort unterhalb des Meeresspiegels und erlebt einen humorvollen vierten Frühling. Entdeckt, dass Liebe keine Grenzen kennt und Freundschaft überall zu finden ist. Stellt fest, dass man sich jederzeit verlieben kann, auf so unterschiedlichen Ebenen, und dass scheinbar wehrlose Kinder bösen Mächten trotzen können. Geht mit Zauberwesen, Elfen oder Zwerg Nase auf Reisen und macht euch auf die Suche nach legendären Schätzen. Erlebt, wie auch Machos sich unsterblich verlieben können, und dass das Leben ohnehin die schönsten Liebesgeschichten schreibt. Hier treffen Genres, wie Märchen, Romantik und Fantasy, aufeinander und ergeben einen wunderbaren Geschichten-Zauber.

Rezension:
Enthaltene Geschichten:
Ein zauberhafter Ort – Annika Bützler
Aller guten Dinge sind fünf! – Agnes M. Holdborg
E.V.A – Liebe auf hohem Level – Daniel Möller
Der Zauber des Lebens – Sabine Hentschel
Alle seine Farben – Robin Lang
Der Alte Zauberer und seine Kinder – Kathrin Schröder
Reisefieber – Agnes M. Holdborg
Der Schatz des Holm – R. P. Hochkogler
Ein Wettkampf für die Liebe – Sabine Hentschel
Neulich bei Hollie´s – Curly Glander
Der Zauberer Wettkampf – Kathrin Schröder
Das Herz der Stadt – Jeanette Lagall
Zwerg Nase – Kathrin Schröder
In dieser Anthologie stellen sich Autoren ihren (potenziellen) Lesern vor. Im Gegensatz zu vielen anderen Kurzgeschichtensammlungen ist diese jedoch nicht auf ein bestimmtes beziehungsweise mehrere ähnliche Genres begrenzt, sondern sehr weit gefächert. So reicht das Themenspektrum von Märchenadaptionen über Fantasy und Beiträgen, die man wohl am ehesten unter Gegenwartsliteratur einordnen könnte, bis hin zu Liebesgeschichten. Daher wird es wohl kaum einen Leser geben, der sich für alle enthaltenen Geschichten gleichermaßen interessiert. Aus diesem Grund fällt es mir auch sehr schwer, ein gerechtes Urteil über dieses Buch zu fällen. Dass speziell die Liebes- und Gegenwartsgeschichten nicht meinen Geschmack treffen, sagt natürlich wenig über deren Qualität aus, zumal der Stil einiger dieser durchaus überzeugen kann.
Regelmäßige Leser meiner Rezensionen wird es dagegen kaum wundern, dass mein Interesse besonders den Fantasy-Geschichten galt, von denen mich besonders „Ein Wettkampf für die Liebe“ sowie „Der Schatz des Holm“ überzeugen konnten. Während bei letzterer mit Bewusstseinsebenen gespielt wird und sich erst im Lauf der Handlung herausstellen muss, welche davon real ist, begibt sich erstere ins Reich der Drachen. Romantik steht dabei weit weniger im Vordergrund als der Titel vermuten (oder auch befürchten) lässt.
Alle, die mal einen Blick über den Tellerrand ihres Lieblingsgenres werfen möchten, könnten in dieser Anthologie eine Anregung finden.

Fazit:
Freunde des Quer-Beet-Lesens können hier relativ unbekannte Autoren unterschiedlichster Genres kennenlernen.

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Was war denn schon Liebe

Klarissa Klein
Was war denn schon Liebe

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Die Friedhofsbekanntschaft

Klappentext:
Eine Witwe denkt über ihr Leben nach, als sie einen älteren Herrn dabei beobachtet, wie dieser immer wieder Blumen auf das Grab einer Frau – seiner Frau? – stellt. Sie kommen sich näher und er beantwortet ihr eine ihrer dringendsten Fragen an das Leben.

Rezension:
Bei ihren regelmäßigen Besuchen am Grab ihres Mannes, den sie schon lange vor seinem Tod nicht mehr wirklich liebte, beobachtet die Witwe einen Mann, der ebenfalls regelmäßig das nahegelegene Grab einer Frau besucht. Als beide endlich zu einem Gespräch finden, stellen sie fest, dass sie einiges verbindet. Mit diesem Mann kann die Witwe über Sachen sprechen, die mit ihrem nie Gesprächsthemen waren.
In ihrer Kurzgeschichte aus der booksnacks-Reihe beleuchtet Klarissa Klein die Gefühlswelt von Menschen, die den Höhepunkt ihres Lebens bereits überschritten haben. Das Büchlein ist angenehm zu lesen, doch fehlt ihm leider das gewisse Etwas, ein Höhepunkt der Handlung, um es wirklich ‚rund‘ zu machen.

Fazit:
Eine sentimentale Kurzgeschichte, der durchaus dem ‚kurzen Abschalten‘ zwischendurch dienen kann.

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ABBA – We write the story

Joshua Kay Schaeffer
ABBA – We write the story

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Waterloos Folgen

Klappentext:
ABBA – eine Ausnahmeband. Seit 40 Jahren kennt man sie, ihre Musik ist nicht wegzudenken. Passend zur Reunion im Juni 2016 erscheint nun dieses zusammengetragene Werk mit Stimmen von Wegbegleitern, Berichten über die Karriere und die Höhen und Tiefen im Leben von Abba, herausgegeben von Joshua Kay Schaeffer.
ABBA – an exceptional band. For 40 years they are known, their music is not indispensable. Now compatible with the reunion in June 2016 this compiled work with voices of companions, reports on their career and the ups and downs in the life of Abba, edited by Joshua Kay Schaeffer appears.

Rezension:
Wer sich – wie ich – nach an ABBA erinnert, gehört mittlerweile nicht mehr zur ganz jungen Generation. Wer aber die 1970er bewusst miterlebt hat, wird zweifellos Erinnerungen mit Titeln wie „Waterloo“, dem Durchbruch der Band, „Dancing Queen“ und anderen verbinden. Da kann man ein Buch über die lange vergangene Kultband durchaus mal lesen.
Wie es nicht allzu sehr überrascht, ist darin allerdings wenig wirklich Neues zu finden. Die meisten Informationen kann man auch in der Wikipedia nachlesen. Wie schon beim Betrachten des Klappentextes ersichtlich ist, ist das Werk bilingual verfasst. Der Sinn dahinter erschließt sich allerdings nicht ganz. Wenn ein identischer Text in beiden Sprachen vorhanden wäre, müsste man sich natürlich fragen, wieso die deutsche und die englische Fassung nicht getrennt veröffentlicht wurden. Diese Frage erübrigt sich allerdings, da beide Texte inhaltlich nicht identisch sind. Zwar bieten sie naturgemäß weitgehend gleiche Informationen, doch sind es völlig unabhängige Texte, die inhaltlich gänzlich anders aufgeteilt sind. Auch finden sich teilweise Infos, die in der jeweils anderen Sprache komplett fehlen, wie beispielsweise ein Abschnitt über die Show-Kostüme, den es nur im Englischen gibt. Leider ergibt sich auf diese Weise kein ‚rundes‘ Bild, sodass dieses Buch nur bedingt zu empfehlen ist.

Fazit:
Eine umfassende, aber leider recht lieblos zusammengestellte Geschichte der Band.

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2wei Welten

Irene Rosa Zimmermann
2wei Welten

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Im Visier des MI6

Klappentext:
Seit einigen Wochen wird die 17jährige Schülerin, Nancy Browning, in ihren Nächten von eigenartigen Albträumen heimgesucht. Plötzlich erscheint ihr, mitten im Biologieunterricht, der seltsam aussehende Junge Jamal. Er ist aus der Zukunft zu ihr gekommen. In dieser düsteren Zukunft herrscht der Tyrann Helios, und Götter und Dämonen sind dort sehr lebendig. Versehentlich gerät Nancy in den Wirbel der Zeitmaschine, ein mysteriöses Amulett, und wird mit Jamal in die Zukunft katapultiert. Das ist für sie der Beginn eines gefährlichen Abenteuers, wo Gefahren und der Tod ihre ständigen Begleiter sind. Zur selben Zeit herrscht in der Gegenwart, in der MI6-Zentrale in London Ausnahmezustand. Bereits seit einigen Wochen ist dort mehrfach ein seltsames Phänomen auf den Bildschirmen beobachtet worden. Die Spionagesatelliten registrieren eine sehr starke Konzentration von Energie. Unter der Leitung von Chief Kommander Fisher wird eine Spezialeinheit gebildet.

Rezension:
Nancy und ihr Kumpel Rob beschäftigen sich eigentlich lieber mit Computerhackereien als mit der Schule. Als eines Tages mysteriöse Männer mit Messgeräten vor dem Schulgebäude auftauchen, befürchten sie deshalb, dass diese etwas von ihnen wollen könnten. Doch dann taucht während des Unterrichts plötzlich ein Junge aus dem nichts im Klassenzimmer auf, den anscheinend nur Nancy sehen kann. Wie sich herausstellt, kommt der aus einer dystopischen Zukunft, wo er und sein Mentor verfolgt werden. Die mysteriösen Männer sind Angehörige des MI6, der schon seit Wochen sowohl in Nancys Schule als auch in ihrem Zuhause seltsame elektromagnetische Messwerte registrieren, die niemand einordnen kann. Dass diese das Werk des Zeitreisenden sind, der Nancy unbemerkt auch mehrfach zuhause besuchte, können sie natürlich nicht ahnen. Unbeabsichtigt nimmt Jamal, wie der Besucher heißt, Nancy mit in die Zukunft, wo sich der Konflikt zwischen dem Diktator und den Rebellen zuspitzt.
Jugendbuch, Zeitreise-SciFi, Dystopie, Geheimdienst-Thriller – dieses Buch hat von all dem etwas. Auch wenn die Handlung mit Nancy in der Gegenwart beginnt, bildet die dystopische Zukunftswelt zweifellos das spannendere Setting. Einiges ist in dieser Welt recht mysteriös. Im Laufe der Handlung wird allerdings klar, dass der Leiter der geheimdienstlichen Ermittlungen mehr in die Angelegenheit verstrickt ist, als ihm selbst zunächst klar ist.
Obwohl Irene Rosa Zimmermann die Geschichte in recht einfacher Sprache erzählt, kann ihr Stil den Leser durchaus fesseln. Lediglich das Ende, welches mitten in der Handlung kommt und eine Fortsetzung unausweichlich macht, überrascht etwas, bekommt der Leser zuvor doch keinen Hinweis, dass es sich hier um einen Mehrteiler (oder sogar eine Reihe) handelt. Irgendwelche Informationen über eine geplante Fortsetzung sind nirgends zu finden.
Ebenfalls verwundern kann die Tatsache, dass eine Übersetzerin (Dr. Irmgard Jäger) genannt wird. Der Name der Autorin klingt zumindest deutsch. Auf Amazon ist von ihr ausschließlich diese deutschsprachige Ausgabe, kein Original in einer anderen Sprache und auch kein anderes Werk gelistet. Eine Autoren-Vita ist ebenfalls nicht auffindbar.

Fazit:
Diese Zeitreise-Geschichte macht Lust auf die Auflösung. Wann (und ob) diese erscheint, ist derzeit jedoch unklar.

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Verflixt und zugebissen – 2 – Bis dass der Pflock euch scheidet

Allyson Snow
Verflixt und zugebissen – 2 – Bis dass der Pflock euch scheidet

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Die Freundin des Vampirjägers

Klappentext:
Den heirate ich! Ob er will oder nicht!
Das weiß Amélie bereits seit ihrem fünften Lebensjahr. Dass ihr Traumprinz nicht nur ein ganzes Stück älter ist und vor allem sehr spitze Zähne mit sich herumträgt, tut dabei nichts zur Sache. Ihr Entschluss steht fest: Sobald sie groß ist, wird sie ihren Vampirfreund heiraten!
Ihr Vorsatz gerät jedoch leicht ins Wanken, als ihr unwissentlich Verlobter von heute auf morgen ohne ein einziges Wort verschwindet.
Umso größer ist ihr Erstaunen, als dieser zwanzig Jahre später wieder auftaucht. Unter anderem Namen, um keinen Tag gealtert und vor ihr auf den Knien. Bedauerlicherweise nicht, um den längst überfälligen Heiratsantrag auszusprechen, sondern in echter Bedrängnis. Nicht nur, dass Jason erbittert seine Vormachtsstellung in der Pariser Mafia verteidigen muss, seine Erlegung soll das Meisterstück von Amélies Freund sein – einem Vampirjäger.
Doch eine Frau, die weiß, dass man auf Tinder nie die echte Liebe findet, ist nur zu gern bereit, über diese Kleinigkeiten hinwegzusehen.

Rezension:
Amélie ist erst 5, als sie nachts einen unangemeldeten Besucher im Haus ihrer Eltern entdeckt. Da ihr Vater Vampire jagt, weiß sie sofort, worum es sich bei diesem Besucher handelt. Der ist eigentlich gekommen, um mit Amélies Vater abzurechnen, doch dann entwickelt sich zwischen dem Vampir und dem kleinen Mädchen eine eigenartige Freundschaft – bis der Blutsauger eins Tages unerwartet aus Amélies Leben verschwindet. Jahre später, Amélie ist mittlerweile Journalistin und – Überraschung! – mit einem polizeilichen Vampirjäger liiert, trifft sie auf einen Vampir. Ist das nicht ihr alter Freund aus Kindertagen? Amélie ist sich nicht sicher, hatte sie die Erinnerungen an ihn doch schon fast als kindliche Spinnereien abgetan. Außerdem heißt er anders. Amélie wäre allerdings nicht Amélie und noch dazu Journalistin, wenn sie dem nicht nachgehen würde. Immerhin hatte sie sich ja schon als kleines Mädchen vorgenommen, ‚ihren‘ Vampir mal zu heiraten.
In dieser Fortsetzung ihres humorvollen Vampirromans „Vampire, Pech und P(f)annen“ legt Allyson Snow den Fokus auf Jeremys Boss, den vampirischen Mafiapaten Jason. Jeremy und Linett, die Hauptpersonen des Vorgängers, kommen hier nur noch als beinahe unbedeutende Nebenfiguren vor. Auch diesmal steht natürlich wieder der Humor im Vordergrund, auch wenn der Biss des 1. Teils etwas fehlt. (Für die Vampire) drastische Szenen wie Linetts Bratpfannenkampf sucht man hier vergebens. Während dort hin und wieder auch mal Unschuldige zwecks Vampir-typischer Nahrungsbeschaffung ausgesaugt werden, fehlen auch solche Szenen diesmal weitgehend. Dafür fehlen allerdings auch auffällige Logikfehler, wie sie dort anzukreiden waren. Alles in allem muss man auch „Bis dass der Pflock euch scheidet“ attestieren, den Leser humorvoll und in gelungenem Stil in die Sorgen und Nöte des untoten Vampirlebens einzuführen.

Fazit:
Auch diese Fortsetzung wirft wieder einen sehr humorvollen Blick aufs (Menschen-)Frauen-geplagte Vampirdasein.</p

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LichtBannSaga – 1 – Schattenrose

Sam Morgenstern
LichtBannSaga – 1 – Schattenrose

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Eine Schattenrose unter Magiern

Klappentext:
Licht kommt von oben, nicht aus einem selbst – Magie, Zauberei, eine Welt parallel zu dieser, so etwas existiert nur in Märchenbücher. Das dachte Alyssa Sinclair auch. Bis zu dem Tag, an dem sie im Hafenviertel von Aberdeen beinahe erfroren wäre. Da bemerkt sie zum ersten Mal das Licht, das aus ihren Händen scheint. Und nicht nur sie bemerkt es. Eine Frau hebt Alyssa aus dem Eiswasser, trägt sie in ihren Pub und rettet ihr somit das Leben. Ein Leben, das vom ersten Atemzug an eine Lüge war. Was Alyssa von der Frau, die das bildhübsche Gesicht eines Engels hat, erfährt, erschüttert sie in den Grundfesten ihres Seins: Ihr Name ist nicht Alyssa; ihre Mutter war nie ihre Mutter; die Welt, in der sie sechzehn Jahre gelebt hat, war nie ihre Welt. Man erwartet Lilly. An der Akademie der Lichtkünste soll ihr Lichtwesen geformt werden. Schattenrose ist der erste Band einer Serie und der Auftakt zur LichtBannSaga.

Rezension:
Alyssa ist 12, als ihre Mutter von ihrem Zuhälter ermordet wird. Wie schon oft zuvor flieht sie an diesem feucht-trüben Herbsttag an den Hafen. Entkräftet bricht sie in einer eiskalten Pfütze zusammen, wo sie von einer ihr fremden Frau gefunden und gerettet wird. Von dieser erfährt Alyssa auch, dass sie eigentlich Lilly heißt und über magische Kräfte verfügt. 4 Jahre lebt Lilly bei ihrer Retterin, die eine als Pub-Wirtin getarnte Wächterin des Weltentores ist, bis sie an ihrem 16. Geburtstag überraschend erfährt, dass sie nun alt genug ist, um die Akademie der Lichtkünste zu besuchen und dort ihre magischen Fähigkeiten voll zu entwickeln. Dort angekommen wird ihr Leben jedoch nicht einfacher …
Ein Kind wächst unter bescheidenen Verhältnissen auf und erfährt irgendwann, dass es magisch begabt ist und fortan ein magisches Internat besuchen soll. Diesen grundsätzlichen Storyaufbau kennen wir seit den Abenteuern eines gewissen Harry Potter in vielen Varianten. Wer will nachzählen, wie viele Urban-Fantasy-Bücher beziehungsweise -Reihen nach diesem Schema seither veröffentlicht wurden? Auch Sam Morgensterns „LichtBannSaga“ bedient sich dieses Konzeptes. Genau wie Harry findet Lilly an ihrer neuen Schule nicht nur Freunde. Manche verspotten sie auch als Schattenrose, was das Äquivalent zu den Schlammblütern in Harrys Welt ist – zugegebenermaßen aber deutlich freundlicher klingt. Trotz dieser Parallelen weist Lillys Geschichte jedoch ausreichend Alleinstellungsmerkmale auf, um nicht als plumper Harry-Potter-Klon nach Scham F abgeurteilt werden zu müssen. Auch den Stil kann man als gut lesbar beurteilen.
Wie der Titel schon deutlich macht, handelt es sich hier um den Beginn einer Reihe. Somit verwundert es natürlich nicht, dass am Ende noch einige Handlungsstränge offen bleiben. Genau hier tut sich allerdings ein Problem auf: Das vorliegende Buch erschien bereits 2015 – und ein 2. Band ist bisher nicht in Sicht.

Fazit:
Keine wirklich neue Idee, aber eine durchaus gelungene Umsetzung. Leider scheint die Reihe unvollendet zu bleiben.

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Die Rache des Dr. Lackmöller

Kristin Lange
Die Rache des Dr. Lackmöller

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Schwesterchens Ex

Klappentext:
Eine unheimliche, phantastische Kurzgeschichte
Dass seit Jahrhunderten die ruhelosen Geister der Verstorbenen uns heimsuchen, ist wohl jedermann bekannt. Aber hätten Sie gewusst, dass auch die Seelen verlassener und verspotteter Liebhaber uns mit ihren Rachegelüsten verfolgen? Zwischen diesen Tagebuchzeilen lauert das Grauen!

Rezension:
Im Haus gehen merkwürdige Sachen vor sich. Zuerst taucht eine übergroße Motte auf, dann berichtet die Schwester am Telefon, dass sie ihr Ehemaliger als Computervirus heimgesucht hätte. Wie konnten sie alle diesen Dr. Lackmöller nur so verärgern?
Diese Kurzgeschichte aus der booksnacks-Reihe entführt ihre Leser in die Welt der Heimsuchungen. Dabei bedient sich Kristin Lange des Stilmittels, die Geschichte in Form von Tagebucheinträgen zu erzählen. Leider fehlt dieser humorvollen Gruselgeschichte das letzte Etwas, um vollends zu überzeugen, was schade ist, da die Idee durchaus Potenzial für eine Top-Geschichte hätte und auch der Stil angenehm lesbar ist..

Fazit:
Grusel mit Augenzwinkern – aber in der Idee hätte mehr Potenzial gesteckt.

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Im Zeichen des Lotus – 15 – Rückkehr

Valerie Loe
Im Zeichen des Lotus – 15 – Rückkehr

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Markusʼ ‚Gastfreundschaft‘

Klappentext:
Jede Nacht, ungesehen, unbemerkt von den Menschen, wird ein Krieg gefochten. Seit mehr als tausend Jahren treffen sich in den Schatten zwei Mächte, Chaos und Ruhe, Feuer und Eis, die ihre Schlachten schlagen bis zum Ende aller Zeit.
Oz musste eine Entscheidung treffen, um nicht in dem Verließ zu Grunde zu gehen. Doch um sich zurück an die Seite von Markus zu kämpfen und um den Verräter zu finden, der ihn damals beinahe tötete, muss er Tests bestehen und Befehle befolgen, die ihn vielleicht für immer an sein altes Leben binden werden. Wieviel des alten Lebens steckt noch in Oz und kann er den Verlockungen dieses Lebens widerstehen?
Der Weg zurück zu den Silver und zu Nell scheint versperrt und Rettung ist nicht in Sicht. Er ist auf sich alleine gestellt.

Rezension:
Oz ist nach wie vor in Markusʼ Gefangenschaft. Der verlangt von ihm einen Treuebeweis; er soll eine Anwältin ermorden. Wie soll Oz aus dieser Zwangslage herauskommen, ohne einen Mord begehen zu müssen? Währenddessen machen sich Titus und Nell auf den Rückweg nach Irland.
Den Schwerpunkt dieses 15. Bandes ihrer Urban-Fantasy-Reihe „Im Zeichen des Lotus“ legt die Autorin auf Ozʼ Auseinandersetzung mit seinen ehemaligen Freunden. Titusʼ Rückkehr nach Irland sowie die Geschehnisse im zerstörten Hauptquartier der Silver stellen diesmal nur Nebenschauplätze dar. Ein neu ins Spiel kommender Handlungsstrang um ein paar tschechische Solani verspricht jedoch interessant zu werden. Auch wenn sich Valerie Loe hier bisher überwiegend auf Andeutungen beschränkt, deutet einiges darauf hin, dass dieses Thema in folgenden Bänden handlungstragend werden könnte.

Fazit:
Neue Schauplätze tun sich auf, die in Zukunft für neue Konflikte sorgen könnten.

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Prozession ins Totenmoor

Rolf Michael
Prozession ins Totenmoor

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Das Rätsel von Durham

Klappentext:
Niemand ahnt, dass die Bewohner des keinen verschlafenen Ortes Durham ein grausiges Geheimnis bewahren: die Prozession ins Totenmoor.
Nacht für Nacht locken bleiche Geister mit ihren unheimlichen Stimmen ihre unvorsichtigen, neugierigen Opfer ins verhängnisvolle Moor. Keiner weiß, was dort geschieht, denn niemand, der den Geistern folgte kam jemals zurück.
Doch eines Tages tauchte die junge, ehrgeizige Reporterin Jane Sullivan auf. Sie möchte einen sensationellen Bericht über den Spuk von Durham schreiben. Denn sie glaubt, dass es nur das ist – ein Spuk. Sie vermutet, dass hier jemand sein Unwesen treibt, der Besucher für den Or“t fernhalten möchte. Deshalb beschließt sie, dem geheimnisvollen Geisterzug ins Moor zu folgen …
Gelingt es ihr, das Mysterium ums Totenmoor zu lüften, oder hören die Bewohner von Durham in dieser Nacht auch ihren qualvollen Todesschrei?

Rezension:
Als die Reporterin Jane erfährt, dass im kleinen Dorf Durham allnächtlich seltsames vor sich geht, beschließt sie, den Ort zu besuchen. Eine gut recherchierte Spuk-Story könnte ihre Kariere sicher voranbringen. Bevor sie – wie so viele Leute vor ihr – spurlos verschwindet, kann sie ihrer Freundin, einer Privatdetektivin, noch eine Nachricht zuspielen. Diese macht sich umgehend auf den Weg, um zu ergründen, was die Dörfler mit dem Verschwinden-lassen auswärtiger Besucher verbergen wollen, denn an wahren Spuk glaubt sie nicht im geringsten.
Damit, die anfängliche Hauptprotagonistin mitten in der Geschichte aus der Handlung ausscheiden zu lassen und durch eine neue zu ersetzen, geht Rolf Michael einen in der Literatur recht selten benutzten Weg. Dies trägt durchaus dazu bei, diese kurze Horror-Geschichte spannend zu halten, da sich der Leser natürlich fragt, ob sich die Handlung um die Journalistin jetzt in ähnlicher Form mit ihrer Freundin wiederholt.
Auf der Negativ-Seite muss man diesem Werk allerdings einen Fehler anlasten, auch wenn dieser in sehr vielen, in Großbritannien handelnden Büchern und Filmen immer wieder wiederholt wird. Obwohl das Dorf sich mehrere Stunden Autofahrt von London entfernt befindet, ist immer wieder von Scotland-Yard-Beamten die Rede, die bisherige Vermisstenfälle zu den Akten gelegt haben, und denen die Detektivin die überführten Dorfbewohner zu übergeben gedenkt. Anscheinend hat sich unter nicht-britischen Autoren immer noch nicht herumgesprochen, dass Scotland Yard (in aktuellerer Zeit korrekt gesagt New Scotland Yard) nur die Zentrale und ‚Chefetage‘ der Londoner Metropolitan Police ist und außerhalb Londons weder Zuständigkeiten noch Befugnisse hat.
Trotz dieser Schwäche bildet die „Prozession ins Totenmoor“ Freunden des Horror-Genres eine durchaus lohnende Unterhaltung.

Fazit:
Diese kurze Gruselgeschichte geht vom Handlungsaufbau her außergewöhnliche Wege.

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