Vampire in der Botschaft

Ann Murdoch
Vampire in der Botschaft

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Das Grauen reist nach London

Klappentext:
Romantic Thriller von Ann Murdoch
Steve Huntly, Jurist und Botschafter in Rumänien, bittet seinen Freund Sir Thomas Harding, ordentlicher Professor für Psychologie und nebenbei Parapsychologe, ihn dringend in Rumänien zu besuchen, denn in der Botschaft soll es zu mysteriösen Vorfällen gekommen sein, die mit Vampiren zu tun haben.
Die Reporterin Helen Jefferson, die der Sache sehr misstrauisch gegenübersteht, begleitet Sir Thomas. Dort erleben beide, wie Steve in der Nacht angegriffen wird …

Rezension:
Als Sir Thomas Harding einen Brief von seinem alten Freund, dem derzeitigen britischen Botschafter in Rumänien, bekommt, in dem dieser von einem mysteriösen Besucher berichtet, zögert er nicht, nach Sofia zu reisen. Die befreundete Reporterin Helen, die ihm schon bei vorhergehenden Abenteuern beistand, überzeugt er, ihn zu begleiten. Dort angekommen zweifeln beide jedoch schnell an der Schuld des gefangenen Mannes, der sich selbst als Vampir bezeichnet.
Der Untertitel „Romantic Thriller“ ließ mich zuerst zögern, ob ich dieses eBook, das vom Umfang her einem Heftroman entspricht, überhaupt lesen sollte. Als ich es doch tat, konnte ich (erfreut) feststellen, dass in der Handlung überhaupt keine erwähnenswerte Romanze auftaucht. Im Gegenteil, kann Ann Murdochs Geschichte, die weitaus weniger Urban Fantasy beinhaltet, als der Leser bei Titel und Klappentext erwarten könnte, auf der Thriller-Ebene doch durchaus überzeugen. Dass sich die Zusammenhänge als gänzlich anders als zuerst vermutet erweisen, ist in dem Genre wohl selbstverständlich. Auch stilistisch kann man dieses Büchlein als durchaus gelungen bezeichnen.

Fazit:
Dieser ‚eHeftroman‘ zeigt überraschend viel Potenzial.

– Blick ins Buch –

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Letzte Worte

Steffen Schulze
Letzte Worte

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Die letzte SMS

Klappentext:
Stille Rache
Der offene Sarg steht in der Mitte des weiß getünchten Raumes, gefertigt aus hellbraunem Eichenholz mit vier bronzenen Griffen, ausgeschlagen mit dickem, rotem Samt. Doch der Tote darin hat seinen Freunden noch etwas zu sagen …

Rezension:
Sie kennen sich schon seit Ewigkeiten: 2 Männer und 1 Frau. Doch als einer der Männer beerdigt wird, fehlt die Frau, denn sie ist im Urlaub und weiß noch gar nichts vom Tod eines ihrer Freunde – weiß noch nicht, wie er starb.
In dieser Kurzgeschichte aus der booksnacks-Reihe erzählt Steffen Schulze die Geschichte vom Ende einer langjährigen Freundschaft aus einer relativ ungewöhnlichen Perspektive. Auf Details muss hier allerdings verzichtet werden, um die Pointe nicht vorweg zu nehmen. Nur soviel sei verraten: Es handelt sich um einen Kriminalfall.

Fazit:
Ein lesenswerter Kurzkrimi mit einem überraschenden Finale.

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Endlich tot

Bernd Schreiber
Endlich tot

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Marias Erleichterung

Klappentext:
Der Chef aus der Hölle
Marias Vorgesetzter ist bei einem Unfall ums Leben gekommen. Die Kollegen trauern. Nur Maria ist erleichtert, dass er nicht mehr lebt. Aus gutem Grund.

Rezension:
Marias Chef ist bei den Mitarbeitern des Amts beliebt. Maria selbst bildet dabei allerdings eine Ausnahme, denn seit einem persönlichen Zwischenfall ist ihr Verhältnis zu ihm zumindest als angespannt zu bezeichnen. Als er bei einem Unfall stirbt, ist Maria die einzige in der Abteilung, die nicht wirklich um ihn trauert.
Bernd Schreiber beleuchtet in dieser Kurzgeschichte aus der booksnacks-Reihe die zwischenmenschlichen Beziehungen unter Kollegen und wie aus einem eigentlich eher unbedeutendem Zwischenfall eine tiefe Abneigung entstehen kann. Leidtragende ist in diesem Fall natürlich die Protagonistin, die gegenüber ihrem Chef am kürzeren Hebel sitzt. Der Autor bereitet diese Geschichte so nachvollziehbar auf, dass man sie sich im tatsächlichen Leben ähnlich vorstellen könnte.

Fazit:
Eine gelungene Kurzgeschichte, die man kaum einem der üblichen Genres zuordnen kann.

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Blausilbermond – 1 – Der Traum von den Träumen

Johanna Stöckl
Blausilbermond – 1 – Der Traum von den Träumen

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Die Herrin der Albträume

Klappentext:
Eigentlich wollte die 13jährige Julia gemeinsam mit ihrem eineinhalb Jahre älteren Brieffreund Jonathan einfach nur zwei schöne Ferienwochen in ihrem alten Heimatort am Rand der Donauauen verbringen. Doch plötzlich ereignen sich merkwürdige Dinge: Sie begegnen einem Burschen, der behauptet, aus jener Welt zu stammen, die das junge Mädchen sich für eine Fantasy-Geschichte ausgedacht hat, und der Julia warnt: Die von ihr für ihre Erzählung erfundene Herrin der Albträume wehrt sich nämlich gegen das Ende der Geschichte. Tatsächlich tauchen schon bald darauf Kreaturen in der wirklichen Welt auf, die einem Albtraum entsprungen zu sein scheinen, und bedrohen die beiden. Als die Herrin der Albträume schließlich Macht über die Träume eines anderen Mädchens erlangt, haben Julia und Jonathan keine Wahl, als in die fremde Welt zu gehen und dort gegen die dunkle Bedrohung zu kämpfen. Doch noch kennt Julia nicht ihren größten Feind und ahnt nicht, dass ihr eine viel gefährlichere Konfrontation bevorsteht, als sie sich je hätte träumen lassen …

Rezension:
Eigentlich wollte Julia ruhige Ferien verbringen, in denen sie ihrem Brieffreund aus Deutschland die Donauauen zeigt. Wie hätte sie auch ahnen können, dass sie beide sowie die eigentlich unbeteiligte Ina in die Welt, die sie sich selbst für eine Geschichte ausgedacht hat, hineingezogen werden? Überraschend stranden die 3 Jugendlichen in einer Fantasy-Welt, in der sie gegen die von Julia erdachte Herrin der Albträume bestehen müssen, um zu überleben und in ihre Welt zurückkehren zu können. Zu Julias Verwunderung verläuft das Abenteuer jedoch erheblich anders, als die von ihr geschriebene Geschichte. Ob ihnen allen eine unbeschadete Rückkehr gelingt, wird immer fraglicher.
Johanna Stöckls Jugend-Urban-Fantasy-Abenteuer ist in den frühen 1980er Jahren angesiedelt. Ambiente und Stimmung dieser Zeit durchziehen den gesamten in der realen Welt angesiedelten Teil der Handlung. So verwundert es nicht, dass Julia und Jonathan, seit sie sich in den Ferien des Vorjahres kennenlernten, ausschließlich per Briefpost kommunizieren. Auch sonst gelingt es der Autorin, das Lebensgefühl der Handlungszeit einzufangen. Im Gegensatz dazu sind die Ereignisse in der eher mittelalterlich geprägten Fantasy-Welt natürlich relativ zeitlos.
Während die real-weltliche Rahmenhandlung wenig Überraschendes bietet und hauptsächlich dazu dient, die Hauptakteure vorzustellen, sind deren Abenteuer in der von Julia erdachten Welt für den Leser kaum vorhersehbar und bieten manche Überraschung. Sogar Julias Urheberschaft an dieser Welt wird von den von ihr selbst erdachten, dort lebenden Charakteren angezweifelt. Diese Welt birgt zweifellos das Potenzial, auch in der bereits angekündigten Fortsetzung interessant zu bleiben.
Der gut lesbare Stil der Autorin trägt dazu bei, den Leser in die Geschichte hineinzuziehen und zu fesseln. Einziges Manko ist, dass die Hinter- und Beweggründe der Protagonisten relativ unerforscht bleiben.

Fazit:
Ein Urban-Fantasy-Abenteuer für junge und junggebliebene Leser, das das Flair der 1980er mitschwingen lässt.

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Alfengard und die Bestie von Kamarra

Yasmin El-Hakim
Alfengard und die Bestie von Kamarra

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Mit dem Werwolf unterwegs

Klappentext:
Eigentlich wollte Johanna ganz normale, entspannte Sommerferien mit ihren Eltern und ihrem kleinen Bruder in Südfrankreich verbringen. Doch dann kommt alles ganz anders und sie muss alleine an einen Ort namens Alfengard reisen. Dieser Ort ist auf keiner Landkarte zu finden. Dieser Ort ist kein gewöhnlicher Ort. An diesem Ort erlebt sie unglaubliche Abenteuer…

Rezension:
Am letzten Unterrichtstag vor den Sommerferien hat die 14-jährige Johanna nur eins im Sinn: den bevorstehenden Familienurlaub in Südfrankreich. Während der Zeichenstunde kommt es jedoch zu einem mysteriösen Zwischenfall. Johanna hat selbst das Gefühl, ins von ihr gemalte Wasser einzutauchen, und sitzt plötzlich völlig durchnässt im Klassenzimmer. Ihre Eltern enthüllen ihr daraufhin, dass sie in Wirklichkeit nur ihre Pflegetochter ist, die sie nach dem Tod von Johannas leiblicher Mutter auf Bitte ihres Vaters aufnahmen. Dieser Mann, den sie bisher überhaupt nicht kannte, drängt sie dazu, ihre Sommerferien bei ihm auf Alfengard zu verbringen. Dort erfährt Johanna, dass sie eigentlich gar kein Mensch, sondern wie ihre leiblichen Eltern ein Alf ist. Und Alfen haben magische Kräfte. Schnell stellt sich jedoch heraus, dass es in Alfengard, dessen Herrscherin Johannas Urgroßmutter ist, nicht wirklich friedlich zugeht.
Was bei Yasmin El-Hakims jugendlicher Urban Fantasy zunächst auffällt, sind einige Parallelen zu Harry Potter. Zu nennen währen da beispielsweise eine lange Zugfahrt zu einem unbekannten Ziel, eine abgelegene, für normale Menschen (eigentlich) nicht betretbare Burg nebst Umland sowie die Tatsache, dass dort keine elektrisch betriebenen Geräte funktionieren. Auch dass der Gärtner außergewöhnlich groß und wild aussehend daherkommt, kommt einem bekannt vor. Der Rest des Geschehens weist dann allerdings kaum noch größere Parallelen zum berühmten Zauberschüler auf. Natürlich dreht sich ein erheblicher Teil der Handlung darum, wie Johanna mit der ihr völlig fremden Welt zurechtkommt. Nicht nur den Sohn des Gärtners, der Johanna bereitwillig in die ihr neue Umgebung einführt (und den diese durchaus nett findet), umgibt ein Geheimnis. Auch die Beziehungen zum Nachbarland sind alles andere als erfreulich. Johanna wird ungewollt mitten in diesen lebensgefährlichen Konflikt hineingezogen. Die größte Überraschung hält jedoch ihre Urgroßmutter parat.
Das alles wird dem Leser in einem angenehm lesbaren Stil dargeboten, der ihn schnell in die Handlung hineinzieht. Was allerdings verbesserungswürdig wäre, ist die satztechnische Aufbereitung des Textes. Einzelne Absätze, die sich teilweise über 3 und mehr Seiten erstrecken, sind nicht besonders lesefreundlich. Inhaltlich kann „Alfengard und die Bestie von Kamarra“ jedoch überzeugen. Scheinbare Widersprüche werden im Lauf der Handlung überzeugend aufgelöst. Das Buch ist in sich abgeschlossen und bietet dennoch Anknüpfungspunkte für die angekündigte Fortsetzung.

Fazit:
Dieses jugendliche Urban-Fantasy-Abenteuer führt den Leser in eine irgendwie vertraute und doch gänzlich andere Welt.

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Mein lieber schwuler Pinguin

Jürgen Block
Mein lieber schwuler Pinguin

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Steinreiche Pinguine

Klappentext:
Ein garantiert nicht veganer booksnack
Hand aufs Herz: Tief in uns schlummern noch die haarsträubendsten Vorurteile und peinlichsten Triebe, die wir unter dem Federkleid der Zivilisation geschickt versteckt halten. Mit einem Wort: Im Grunde sind wir noch Pinguine, wir sehen nur nicht so lustig aus.

Rezension:
Im Zoo herrscht allgemeine Verwunderung, wieso bei den Pinguinen der Nachwuchs ausbleibt. Erst als 2 von denen anfangen, einen Stein zu bebrüten, fällt auf, dass die gesamte Gruppe nur aus Männchen besteht. Der Direktor ist alarmiert, denn er befürchtet einen Rufschaden für seinen Zoo, wenn herauskommt, dass ein schwules Pinguinpaar Steine bebrütet.
Auf humorvolle Weise nimmt Jürgen Block in seiner bokksnacks-Kurzgeschichte Vorurteile auf die Schippe und hält seinen Lesern den Spiegel vor. Bei dieser gelungenen Idee tritt es etwas in den Hintergrund, dass Dialoge zum Teil stilistisch nicht besonders gelungen wirken.

Fazit:
Eine inhaltlich gelungene Kurzgeschichte, die den Leser zum Schmunzeln bringt.

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Im Zeichen des Lotus – 10 – Puzzlestücke

Valerie Loe
Im Zeichen des Lotus – 10 – Puzzlestücke

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Seans Weg

Klappentext:
Jede Nacht, ungesehen, unbemerkt von den Menschen, wird ein Krieg gefochten. Seit mehr als tausend Jahren treffen sich in den Schatten zwei Mächte, Chaos und Ruhe, Feuer und Eis, die ihre Schlachten schlagen bis zum Ende aller Zeit.
Jede Geschichte hat zwei Seiten. Auch die der Solani und der Nim. Nun ist es an Amy und Cort, die Geschichte ihrer Spezies zu erzählen.
Das Leben ist ein Spiel, außer man kämpft um das eigene Überleben, doch von dieser Erkenntnis ist Sean weit entfernt, denn er glaubt sich in einem Computerspiel. Wird er der Freund bleiben, für den Penelope alles riskiert?

Rezension:
Während Penelope immer noch auf ihrer erzwungenen Europareise ist, versucht Cort weiterhin, sie auf die Seite der Nim zu ziehen. Auch bei Sean werden vonseiten der Nim Anwerbungsversuche unternommen. Die Silver lecken derweil in Abwesenheit ihres Königs, der weiter seine eigene Vergangenheit verarbeiten muss, ihre Wunden.
In diesem mittlerweile 10. Band ihrer „Im Zeichen des Lotus“-Reihe legt Valerie Loe den Fokus auf die Vergangenheit. Zunehmend kann der Leser die Wurzeln der Handelnden verstehen. Gleichzeitig bildet sich ein Verdacht heraus, wer Penelope in Wirklichkeit sein könnte, und dieser Verdacht könnte – sollte er sich als richtig herausstellen – ein ganz neues Licht auf die Geschichte werfen. Fans der Reihe werden von den Entwicklungen nicht enttäuscht werden.

Fazit:
Das Geschehen zwischen Solani und Nim bleibt weiter spannend und undurchschaubar.

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Die magische Pforte der Anderwelt

Sandra Regnier
Die magische Pforte der Anderwelt

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Abenteuer ohne Ende

Klappentext:
Die unterirdischen Gassen Edinburghs sind für die 16-jährige Allison nichts weiter als eine Touristenattraktion. Bis sie bei einer Führung mit ihrer Schulklasse aus Versehen eine mysteriöse Pforte öffnet und unsägliches Chaos anrichtet. Denn von nun an heftet Finn sich an ihre Fersen, der zwar verdammt gut aussieht, aber leider ziemlich arrogant ist und obendrein behauptet, ein Elfenwächter zu sein. Er verlangt von Allison, das Tor zur magischen Welt wieder zu schließen. Doch wie soll sie das anstellen, wenn sie noch nicht mal an die Existenz von Elfen glaubt?

Rezension:
Allison lebt im Internat, doch obwohl sie dort gute Freundinnen hat, fühlt sie sich von ihren Eltern abgeschoben. Bei einem Ausflug in die Closes, unterirdische Gassen, schmiert sie versehentlich ihr Blut an eine Wand. Am nächsten Tag taugt unerwartet ein – nach Meinung ihrer Freundinnen auffällig attraktiver – Fremder auf und entführt sie. Obwohl Allison kurz darauf wieder auftaucht, hat sie keine Erinnerungen daran, was der Fremde mit ihr gemacht hat. Es dauert allerdings nicht lange, bis der junge Mann in ihrer Schule auftaucht und die offiziell von der Direktorin ‚ausborgt‘. Zu Allisons Erstaunen handelt es sich bei Finn, wie ihr Entführer sich vorstellt, um einen Elfen. Er enthüllt ihr, dass sie mit ihrem Blut versehentlich eine magische Pforte geöffnet hat.
Sandra Regniers jugendliche Urban Fantasy beginnt wie eine der typischen Girlie-Highschool-Geschichten, die man als Dutzendware aus amerikanischen Fernsehserien kennt. Allison und ihre Freundinnen kennen nur wenige Gesprächsthemen: Jungen, unliebsame Mitschülerinnen, Jungen, schick Ausgehen und wieder Jungen. Dabei vergleichen sie jedes männliche Wesen mit mehr oder weniger berühmten Schauspielern. (Ich musste mehrere der Namen erst bei Google suchen, um festzustellen, dass es diese Schauspieler alle wirklich gibt.) Zumindest in diesem Punkt ändert sich im Verlauf des Buches auch nicht allzu viel. Nach einer relativ langen ‚Vorlaufzeit‘ entwickelt sich die Handlung dann aber doch noch zu dem Fantasy-Abenteuer, das der Titel verspricht. Gerade wenn die Handlung ihren spannenden Höhepunkt erreicht, endet das Buch jedoch in einem besonders heftigen Cliffhanger. Nun wird das Buch zwar ausdrücklich als Spin-off der „Pan“-Trilogie (die ich nicht kenne) bezeichnet, doch zu einer zu erwartenden Fortsetzung findet sich weder im Buch selbst, noch auf der Homepage des Calsen-Verlages oder bei den einschlägigen Onlinehändlern auch nur der kleinste Hinweis. Wie ein Blick in andere Rezensionen von Lesern, die die „Pan“-Bücher kennen, zeigt, wird allerdings allgemein von einer Fortsetzung ausgegangen. Das kann einfach nicht das Ende der Geschichte sein!
Der Stil der Autorin ist sehr gut lesbar, wobei davon auszugehen ist, dass das erwähnte Girlie-Ambiente ein bewusstes Stilmittel darstellt, um den Unterschied von Allisons normalem Leben zum ihr bevorstehenden Abenteuer aufzuzeigen. Jeglicher Bewertung muss jedoch ausdrücklich hinzugefügt werden, dass sie darauf beruht, dass die Geschichte fortgesetzt wird. Sollte Allisons Abenteuer jedoch wirklich so enden, müsste man das Buch als unabgeschlossene und deshalb unbrauchbare Geschichte empfinden.

Fazit:
Der vielversprechende Anfang (?) eines magischen Abenteuers.

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Grundlagen der Programmierlogik

Marcus Pérez
Grundlagen der Programmierlogik

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Die Basis des Programmierens

Klappentext:
Programmiersprachen unterscheiden sich in ihrer Ausdrucks- und Schreibweise, die Konzepte dahinter sind jedoch meist sehr ähnlich. Daher ist es zunächst wichtig, die grundlegende Logik zu verstehen, welche alle gängigen Programmiersprachen miteinander gemein haben.
Die Programmierlogik bildet den Grundstein, um die Struktur von Computer-Programmen planen und entwickeln zu können. Erst wenn das Konzept steht, erfolgt die Umsetzung in einer sprachenspezifischen Schreibweise.
Unabhängig von einer speziellen Sprache dient dieses Buch als Vorbereitung zum Erlernen der ersten Programmiersprache. Ein wichtiges Hilfsmittel hierfür ist der Programmablaufplan, mit dem sich die logische Struktur leicht verständlich und nachvollziehbar darstellen lässt.

Rezension:
In diesem Buch fasst der Autor die grundlegenden Strukturen zusammen, die in (fast) allen Programmiersprachen wiederzufinden sind. Die Gemeinsamkeiten sind dabei überraschend groß – größer als es wohl mancher mit irgendeiner bestimmten Programmiersprache Vertrauter zunächst vermuten würde. Leser, die sich bereits zumindest oberflächlich mit irgendeiner der verbreiteten Sprachen befasst haben, werden allerdings nicht allzu viel für sie grundlegend Neues finden können, denn Marcus Pérezʼ Buch befasst sich hauptsächlich mit den wirklichen Grundlagen wie mathematischen und logischen Operationen oder Programmverzweigungen. Lesern, denen die Programmierung dagegen noch völlig fremd ist, wird allerdings das Grundverständnis des logischen Aufbaus eines jeden Computerprogramms nahegebracht.

Fazit:
„Grundlagen der Programmierlogik“ richtet sich primär an Leser, denen die Prinzipien des Programmierens bisher noch völlig fremd sind.

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Engel der Dämonen – 1 – Begegnung

Michael Dreher
Engel der Dämonen – 1 – Begegnung

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Ein höllischer Erzengel auf Erden

Klappentext:
Eigentlich ist Michael Mai ein ganz normaler Teenager, der an einem freien Schultag ausschlafen will, wäre da nicht der gefallene Erzengel aus der Hölle, der, oder besser die ihm eines Tages vor die Füße fällt. Von da an wars das mit dem normalen Leben, denn Camaela stellt nicht nur sein Leben auf den Kopf, sie verdreht ihm den auch gehörig. Ein auftauchender Ex-Freund aus der Hölle und eine himmlische beste Freundin, machen sein Chaos dann perfekt. Dumm nur, das der Teufel Camaela um jeden Preis zurückhaben will und wenn dabei die Welt untergeht…

Rezension:
Michael vermeidet schulische Tätigkeiten soweit wie nur möglich. Wegen andauerndem Zuspätkommens wurde er bereits mehrfach verwarnt. Ein schulfreier Freitag kommt da gerade recht, um mal auszuschlafen. Doch gerade an diesem wird er am frühen Morgen von lautem Lärm in seinem Zimmer geweckt. Auf dem Fußboden neben seinem Bett liegt ein Mädchen – genauer gesagt ein vollkommen nacktes Mädchen. Und das hat auch noch Flügel, einen Schwanz sowie Augenhöhlen, aus denen Flammen züngeln, was außer Michael jedoch kein Mensch sehen kann. Das Mädchen stellt sich ihm als der vor langer Zeit in die Hölle verbannte Erzengel Camaela vor. Michael ist sofort verliebt, und Camaela beschließt tatsächlich, vorerst bei ihm zu bleiben. Damit nimmt das Chaos seinen Lauf. Als Camaela auch noch Besuch sowohl aus Himmel als auch Hölle bekommt, nehmen die Verwüstungen im weiten Umkreis ungeahnte Ausmaße an.
Neue Ideen braucht die (Urban) Fantasy, und auf diese dürfte das uneingeschränkt zutreffen. Wenn Camaela die moderne Welt erkundet, sind viele Szenen Slapstick pur. Bei all dem pflastern aber auch zahlreiche Leichen ihren Weg. Michael Dreher ist mit seinem Buch eine wirklich ungewohnte Kombination gelungen, die sich von den üblichen Urban-Fantasy-Plots deutlich abhebt. Immer wieder kommt es zu völlig unerwarteten Wendungen. Wenn beispielsweise eine Höllen- und eine Himmelsbewohnerin bei ihrem Aufeinandertreffen nichts Wichtigeres zu tun haben, als über menschliche Mode zu tratschen, kann man sich über die Reaktion des ‚vergessen‘ danebenstehenden Michael einfach nur amüsieren. So macht das Lesen Spaß!
Diesem eindeutigen inhaltlichen Lob muss man allerdings leider eine deutliche Kritik für das fehlende Korrektorat entgegenstellen.

Fazit:
Ein höllischer Urban-Fantasy-Slapstick, der jedem Genre-Fan Vergnügen bereiten dürfte.

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