Im Zeichen des Lotus – 5 – Fieberträume und Wahrsagungen

Valerie Loe
Im Zeichen des Lotus – 5 – Fieberträume und Wahrsagungen

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Aufräumarbeiten

Klappentext:
Jede Nacht, ungesehen, unbemerkt von den Menschen, wird ein Krieg gefochten. Seit mehr als tausend Jahren treffen sich in den Schatten zwei Mächte, Chaos und Ruhe, Feuer und Eis, die ihre Schlachten schlagen bis zum Ende aller Zeit.
Die Realität verschwimmt, ist zwischen Träumen und Wahrsagungen verloren gegangen.
Visionen zeigen glühende Augen, die nach Macht gieren.
Runen sprechen von einer Gefahr, die die Solani vernichten könnte.
Penelopes Körper glüht. Die Risse ziehen sich unter ihrer Haut. Bedecken sie vollständig, greifen ihren Geist an.
Nicht einmal zu Hause ist sie mehr sicher.

Rezension:
Beim Kampf am Ende des 4. Bandes hat sich Penelope völlig verausgabt. Sie hat viel zu viel Nim-Energie in sich aufgenommen, was ihr nicht bekommt. Gleichzeitig befürchtet sie, Oz könnte sie an die anderen Solani verraten. Obwohl diese jedoch herausgefunden haben, dass die unbekannte Kämpferin ihn rettete, weigert er sich, mehr zu erzählen. Beide Seiten treten mehr oder weniger auf der Stelle.
Nachdem der vorhergehende Band „Die ungleichen Zwei“ den bisherigen Höhepunkt der Reihe darstellte, lässt es Valerie Loe in diesem eher gemächlich zugehen. Penelope leckt ihre Wunden, die Solani kommen weder bei ihrer Suche nach der ihnen unbekannten Kämpferin noch bei der Entzifferung der Runen aus dem Nim-Haus weiter. Natürlich könnte man das auch als die Ruhe vor dem Staffelfinale bezeichnen. Erst ganz am Ende des Bandes deuten sich dramatische Entwicklungen an – und der Leser bekommt erstmals das „Zeichen des Lotus“ präsentiert.

Fazit:
Dieser eher ruhige und relativ handlungsarme Band dürfte der Ruhepol vor dem (wahrscheinlich) dramatischen Staffelfinale sein.

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Im Zeichen des Lotus – 3 – Erkauftes Leben

Valerie Loe
Im Zeichen des Lotus – 3 – Erkauftes Leben

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Penelopes neues Leben

Klappentext:
Jede Nacht, ungesehen, unbemerkt von den Menschen, wird ein Krieg gefochten. Seit mehr als tausend Jahren treffen sich in den Schatten zwei Mächte, Chaos und Ruhe, Feuer und Eis, die ihre Schlachten schlagen bis zum Ende aller Zeit.
Während in der Dunkelheit der Tod auf Penelope lauert, sehnt sie sich nach einem Leben. Ein Leben, das am Tag stattfindet, mit dem sie neue Erinnerungen sammeln kann, um dem Namen, den sie trägt, Bedeutung zu geben.
Aber gleichzeitig rüsten die Silver sich für einen Kampf, nicht gegen die Nim, sondern gegen eine junge Frau mit dunklem Haar, die den Geruch nach Maiglöckchen an sich trägt und einmal zu oft ihren Weg gekreuzt hat.

Rezension:
Penelope wurde vom König der Solani gestellt, doch nach einem gemeinsamen Kampf gegen Nim lässt dieser sie laufen. Den andren Solani-Kämpfern gefällt das gar nicht, und sie lassen ihrem König von ihrem Unmut wissen. Penelope hat indes einen Mann kennengelernt und beginnt, sich ein halbwegs normales Leben einzurichten. Bei einem Kampf gegen Nim kommt es jedoch zu einem erneuten Zusammentreffen mit den Solani.
Auch dieser Band der „Im Zeichen des Lotus“-Reihe schließt wieder nahtlos an seinen Vorgänger „Jäger und Gejagte“ an. Diesmal legt Valerie Loe jedoch mehr Wert auf dem Kennenlernen der Charaktere als auf weitere Kampfhandlungen. Penelope muss sich ein ‚normales‘ Leben aufbauen, wozu auch neue zwischenmenschliche Beziehungen gehören. Auch die einzelnen Mitglieder der Solani-Kampfgemeinschaft namens „Silver“ lernt der Leser jetzt näher kennen. Diese unterscheiden sich charakterlich erheblich stärker, als es bisher den Anschein hatte. So findet der Leser immer besser in diese Welt hinein. Lediglich Penelopes Natur und Vergangenheit bleiben weiterhin rätselhaft.

Fazit:
Mit diesem Band gewinnt die spannende und interessante Urban-Fantasy-Reihe „Im Zeichen des Lotus“ zunehmend an Tiefe.

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Im Zeichen des Lotus – 2 – Jäger und Gejagte

Valerie Loe
Im Zeichen des Lotus – 2 – Jäger und Gejagte

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Freund oder Feind?

Klappentext:
Jede Nacht, ungesehen, unbemerkt von den Menschen, wird ein Krieg gefochten. Seit mehr als tausend Jahren treffen sich in den Schatten zwei Mächte, Chaos und Ruhe, Feuer und Eis, die ihre Schlachten schlagen bis zum Ende aller Zeit.
Sie dachte, nur die Wesen mit den rot glühenden Augen würden in der Nacht lauern.
Sie dachte, sie wäre bereit, eine Jägerin in der Dunkelheit.
Sie dachte, sie kenne ihre Aufgabe.
Doch sie hat sich geirrt.

Rezension:
Obwohl sie eigentlich unabhängig voneinander Nim jagen wollten, kam es zum Kampf zwischen Penelope und einem Team der Solani. Penelope macht sich schwere Vorwürfe, einen der Solani-Kämpfer schwer verletzt zu haben. Doch obwohl schnell klar ist, dass der Verletzte überleben wird, erklären die Solani den unbekannten Kämpfer – Penelope – zu ihrem neuen Erzfeind.
Band 2 der „Im Zeichen des Lotus“-Reihe schließt unmittelbar an das Ende des Vorgängers „Erwachen“ an und führt die Handlung nahtlos weiter. Dabei gelingt es der Autorin, die Spannung gleich an mehreren Fronten aufrecht zu halten. Wird es zu einem erneuten Aufeinandertreffen Penelopes mit den Solani kommen? Kann Penelope zumindest einen Teil der Rätsel um ihre Vergangenheit lösen? Werden die Nim zurückschlagen? Da hilft nur, schnell weiterzulesen. Aber zum Glück sind die kommenden Bände ja schon verfügbar.
Der Stil Valerie Loes kann weiterhin überzeugen. Aufmerksamen Lesern wird auffallen, dass die Autorin Österreicherin ist, was an der Verwendung typischer Austriazismen wie „Bankomat“ und „Kassa“ feststellbar ist. Leider ist der Text jedoch nicht frei von Flüchtigkeitsfehlern.

Fazit:
Die Urban-Fantasy-Reihe geht Action-geladen in die nächste Runde.

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Im Zeichen des Lotus – 1 – Erwachen

Valerie Loe
Im Zeichen des Lotus – 1 – Erwachen

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Wer bin ich?

Klappentext:
Jede Nacht, ungesehen, unbemerkt von den Menschen, wird ein Krieg gefochten. Seit mehr als tausend Jahren treffen sich in den Schatten zwei Mächte, Chaos und Ruhe, Feuer und Eis, die ihre Schlachten schlagen bis zum Ende aller Zeit.
Penelope erwacht ohne Erinnerungen. Alles, was sie will, ist ihr Leben zurück zu bekommen, doch bevor sie zur Ruhe kommen, bevor sie auch nur einen klaren Gedanken fassen kann, trifft sie eine unüberlegte Entscheidung und damit nimmt alles seinen unweigerlichen Lauf.
Die Mächte in den Schatten sind auf sie aufmerksam geworden.
Damit beginnt die Jagd.

Rezension:
Penelope erwacht in einem Wald. Außer ihrem Namen weiß sie eigentlich nichts. Sie weiß nicht, wer sie ist, wie sie in den Wald kam, wie ihr Leben bisher war. Sie weiß nur, dass sie dort wegmuss. Erst an einem Wegweiser stellt sie fest, dass sie in Irland ist, denn die Ortsnamen kann sie komischerweise einordnen. Und als sie auf eigenartige Männer trifft, weiß sie auch plötzlich, dass das Nim sind – und sie jeden Nim töten muss.
Mit „Im Zeichen des Lotus“ bringt Valerie Loe eine neue Urban-Fantasy-Fortsetzungsgeschichte an den Start. Die relativ kurzen Folgen gehen handlungsmäßig übergangslos ineinander über. Außer Penelope, die bis zum Ende dieses Bandes nicht in Erfahrung bringen kann, wer oder was sie eigentlich ist, und den finsteren und gefährlichen Nim spielen auch noch die Solani eine Rolle. Auch diese sehr langlebigen Wesen verfolgen die Nim. Doch obwohl Penelope und die Solani eigentlich das gleiche Ziel haben, kommt es zwischen den beiden Parteien zu Misstrauen.
Was die Autorin hier präsentiert, hat durchaus das Potential zu einem interessanten Fantasy-Abenteuer. Da auch der Schreibstil gefallen kann, sollte man die weitere Entwicklung der Geschichte im Auge behalten.

Fazit:
Ein Auftakt zu einer Urban-Fantasy-Abenteuer-Reihe, der Lust auf das Kommende macht.

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Flügelschmerzen

Nadin Hardwiger
Flügelschmerzen

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Von allen Flügeln verlassen

Klappentext:
Eine kurze Liebesgeschichte mit unsicherem Ausgang
In wenigen Stunden wird Belana Davids Frau sein.
In wenigen Stunden ist sie keine Fee mehr.
In wenigen Stunden wird sich zeigen, ob sie bereit ist, alles für ihre Sehnsucht zu geben.

Rezension:
Um einen Menschen-Mann zu heiraten ist Belana bereit, auf ihre Feenkräfte zu verzichten. Wird sich der Verzicht für sie wirklich lohnen?
In dieser wirklich kurzen Kurzgeschichte (die eigentliche Handlung umfasst nur etwa 6 eBook-Seiten) geht Nadin Hardwiger der Frage nach, ob es sich lohnt, für seine Liebe auf vieles zu verzichten. Und wie fühlt es sich für eine Fee an, wenn ihre Flügel ‚abfallen‘? Während die philosophische Betrachtung jedoch durchaus interessant ist, kommt das Ende nach meinem Geschmack doch etwas (zu) düster daher. Trotzdem lohnt dieser neue Blickwinkel auf das Thema „Fee“ sicher.

Fazit:
Diese Fantasy-Kurzgeschichte bietet neue Aspekte zu Feen, ist für Freunde von Happyends jedoch nicht zu empfehlen.

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Die gewundene Treppe

Susann Anders
Die gewundene Treppe

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Der andere Dom

Klappentext:
Als Johanna abends durch den düsteren Dom wandelt, hört sie hinter einem Seitenaltar die wimmernden Hilferufe eines Kindes. Im Alleingang macht sie sich auf die Suche, kann aber niemanden finden. Und dann taucht auch noch ein Fremder auf, der sie über eine geheime Treppe hinab in die Tiefen des Doms führen will.
Johanna ist fest entschlossen, das Kind um jeden Preis zu finden und zu retten. Was sie letztendlich entdeckt übersteigt alle ihre Erwartungen …

Rezension:
Die Mutter gestorben, vom Freund verlassen – Johannas Leben liegt in Scherben. Seit Wochen verkriecht sie sich in ihrer Wohnung. Erst als ihr das Bargeld ausgeht und sie den Pizzaboden nicht bezahlen kann, rafft sie sich auf, dem Geldautomaten einen Besuch abzustatten. Kurz entschlossen macht sie einen Umweg zum Dom. Als sie den schon wieder verlassen will und ein Pfarrer bereits auf seinem Rundgang zum Abschließen der Türen ist, hört sie ein jammerndes Kind. Da der Pfarrer ihr nicht glaubt, lässt sie sich kurzerhand einschließen. Überrascht muss sie jedoch feststellen, dass sie im verlassenen Dom doch nicht ganz alleine ist. Auf Johanna wartet eine interessante Nacht.
Auch wenn Johannas Abenteuer im nächtlichen Dom zweifellos in den Bereich der Fantasy fallen, legt Susann Anders den Schwerpunkt ihrer Kurzgeschichte doch eindeutig auf das Gefühlsleben ihrer Protagonistin. Obwohl die Handlung dadurch stellenweise ziemlich sentimental erscheint, können die phantastischen Plot-Ideen durchaus auch für sich überzeugen. Hier liegt die eigentliche Stärke dieser Urban-Fantasy-Geschichte.

Fazit:
Diese Urban Fantasy bietet eine interessante Handlungsidee, legt allerdings auch viel Wert auf Gefühle.

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Beginn eines Piratenlebens

Ann-Kathrin Speckmann
Beginn eines Piratenlebens

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Die Frau des Schiffsjungen

Klappentext:
Die fünfzehnjährige Anne verabscheut ihr Leben in South Carolina.
Bis vor wenigen Jahren hatte sie noch ein ganz anderes: In England hielten sie alle für einen Jungen. Sie vermisst die Freiheiten aus jener Zeit. Um ihren Pflichten zu entgehen, wünscht sie sich nichts sehnlicher als eine Reise auf einem der vielen Schiffe, die täglich im Hafen Charleston anlegen.
Als sie mit ihrem Jugendfreund Michel verheiratet werden soll, verliert sie das letzte bisschen Zuneigung und Vertrauen zu ihren Eltern.
Zusammen mit dem jungen Matrosen James Bonny geht sie das Wagnis ein, und flieht in die aufregende Welt der Piraten.
Ein spannendes Abenteuerbuch über die berühmte Piratin Anne Bonny.

Rezension:
Als Tochter eines reichen Plantagenbesitzers fehlt es der 15-jährigen Anne eigentlich an nichts. Doch es gibt etwas, was sie sehr vermisst: Freiheit. Als sie noch klein war, wurde sie zur Tarnung als Junge ausgegeben und entsprechend erzogen. Jetzt muss sie jedoch die Tochter wohlhabender Eltern darstellen, dabei würde sie doch viel lieber durch die Gegend ziehen und Abenteuer erleben – was im South Carolina des frühen 18. Jahrhunderts dem Ansehen der Eltern sehr schaden würde. Nachdem sich Anne wiedermal in den Hafen geschlichen hatte, was prompt in einer handfesten Schlägerei endete, beschließen ihre Eltern, die widerspenstige Tochter schnellstmöglich zu verheiraten. Aber nicht mit Anne! Die läuft kurzerhand weg und beschließt, Piratin zu werden.
Bei der Beschreibung ihrer Protagonistin lehnt sich Ann-Kathrin Speckmann an das reale Vorbild, die (etwa) 1699 geborene Piratin Anne Bonny, an und bereitet die wenigen aus deren Jugend bekannten Fakten zu einer jugendgerechten Abenteuergeschichte auf. Wie nah sie den historischen Tatsachen dabei kommt, ist mangels verbürgter Informationen wohl kaum feststellbar. Wichtiger ist aber wohl ohnehin, dass ihr mit diesem Buch ein spannendes Jugendabenteuer gelungen ist, dessen Fortsetzung bereits in Vorbereitung ist.
Der Autorin gelingt es, Annes Gefühle und Gedanken, die schließlich zum völligen Bruch mit ihrem bisherigen Leben führen, glaubhaft einzufangen. Annes Abenteuer können dabei vom jungen Leser bis zum Erwachsenen alle Abenteuer- und Piratenbegeisterten überzeugen.
(Eine Vorgeschichte um die 12-jährige Anne ist als Kurzgeschichte unter dem Titel „Der Traum von New Providence“ verfügbar.)

Fazit:
Ein interessantes jugendgerechtes Piratenabenteuer mit einem in diesem Genre ungewöhnlichen Helden: einer Heldin.

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Curiosity Book – 1 – The Curious Tale of Gabrielle

Zachary Chopchinski
Curiosity Book – 1 – The Curious Tale of Gabrielle

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Abenteuer in Schottland

Klappentext:
Thirteen-year-old Gabrielle was given a mysterious bracelet for her birthday. She went to bed as a normal teen but woke up in another time, as another person.
When demons appear, Gabrielle’s dream adventure turns into a nightmare. But is a nightmare adventure better than just existing in your mundane life?
Gabrielle is driven by her will to explore and see new things. When she moves to the small town of Envisage, she is drawn to a hidden antique shop and its mysterious owner. When Gabrielle is given a strange gift, she suddenly finds herself in the middle of an epic battle between good and evil. Follow Gabrielle as she ventures through the lives of many with the experience of only her own. It’s a journey through history, life, and love unlike anything that could be imagined—except perhaps by a curious young girl.

Rezension:
Die 13-jährige Gabrielle lebt seit kurzem an einem neuen Wohnort. Seit dem Tod des Vaters muss die Mutter ständig Überstunden machen, um sich und ihre Tochter zu ernähren. Eines Tages, gerade an ihrem Geburtstag, beschließt Gabrielle, sich einen der letzten Läden der kleinen Stadt, den sie noch nicht kennt, anzusehen. In dem düsteren und etwas unheimlichen Antiquariat stehen so viele alte Sachen herum, dass man dazwischen kaum durchkommt. Erst nach einigem Herumstöbern trifft Gabrielle auf die alte Inhaberin des Ladens, welche sie sogar auf eine Tasse Tee einlädt. Weil sie ein Andenken an ihren Vater vergisst, kehrt Gabirelle gleich am nächsten Tag zurück – und findet die schon teilweise verweste Leiche der Eigentümerin. Laut Polizei muss sie schon einige Zeit tot sein. Aber Gabrielle hat doch erst gestern mit der alten Frau gesprochen! Noch dazu liegt ein Armreif, über den sie gestern sprachen, zusammen mit einem Brief bereit, in welchem die Tote Gabriell diesen Armreif schenkt. Als das Mädchen schließlich völlig verstört einschläft, wird es in einem schottischen Dorf längst vergangener Zeiten wach …
Ein Jugend-Zeitreise-Fantasy-Abenteuer mit Horrorelementen – so könnte man Zachary Chopchinskis Auftaktband der Reihe um Gabirells Abenteuer wohl am ehesten beschreiben. Im Gegensatz zu dem, was man nach Lesen des Klappentextes vermuten könnte, erwartet den Leser im diesem Band jedoch als einzige die Zeitreise ins alte Schottland. Weitere werden wohl erst in den kommenden Bänden folgen.
Auch wenn die Protagonistin erst 13 Jahre alt ist, dürfte die Handlung für Leser im gleichen Alter wohl noch etwas zu hart sein. Das beginnt mit dem Fund der Leiche und setzt sich über verschiedene Erlebnisse während der Zeitreise fort. Diejenigen, die sich auf das Buch einlassen, bekommen jedoch eine sehr spannende Story geboten, die so gekonnt in Szene gesetzt wurde, dass der Leser den nächsten Twist wohl nie vorausahnen wird.
Etwas verwundert war ich zunächst von den Fußnoten, deren Inhalt sich mir nicht erschloss. Erst nach mehreren kam die Erkenntnis, dass dies Anmerkungen des Lektors sind, die zu entfernen vergessen wurde, obwohl die darin enthaltenen Hinweise zumindest teilweise in den Text eingearbeitet zu sein scheinen. Man kann diese Fußnoten beim Lesen also getrost ignorieren.

Fazit:
Nicht ganz so jungen Lesern, die vor etwas Horror sowie teilweise grober Gewalt nicht zurückschrecken, kann dieses Buch empfohlen werden.

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Nehmen Sie am Saturnring die dritte Ausfahrt

Thomas Kowa
Nehmen Sie am Saturnring die dritte Ausfahrt

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Ein Schweizer führt durchs Weltall

Klappentext:
Was wäre wenn
Wollten Sie nicht schon immer die Welt fremder Planeten erkunden, aber ohne siebenjährigen Permanentschlaf, ohne schießwütige Aliens und ohne die nervige Schwerelosigkeit? Was, Sie finden Schwerelosigkeit toll? Haben Sie schon mal versucht, im All in eine reife Tomate zu beißen? Ich sag Ihnen, das ist eine Riesensauerei! Also bleiben Sie besser daheim und lesen meinen kleinen Reiseführer für andere Welten … Und nicht vergessen, nehmen Sie am Saturnring die dritte Ausfahrt links.

Rezension:
Enthaltene Kurzgeschichten:
Wer beamen kann, ist klar im Vorteil
Schweizer im Weltall
Paarinstabilitätssupernova
Nahezu unendliches Leben
Der Zeitreisende
Das putzige Land
Die oberen Zehntausend
Tierliebe
Im Frauengefängnis
1954
Ungewöhnlich für die booksnacks-Reihe sind hier gleich 10 recht unterschiedliche Kurzgeschichten Thomas Kowas in einer persönlichen Anthologie vereint. Anders als der Titel vermuten lassen könnte, handelt es sich dabei keinesfalls ausschließlich um SciFi. Was jedoch alle eint, ist der Sarkasmus, mit dem die Themen angegangen werden. Auch satirische Elemente sind nicht abstreitbar.
Ein paar der Geschichten kannte ich bereits von ihrer Solo-Veröffentlichung als booksnack. Daher wunderte es mich auch bei den anderen Beiträgen nicht, dass sie ausnahmslos ganz anders enden, als man am Anfang vermuten könnte. Gerade dieser Überraschungseffekt macht jedoch zusammen mit dem Humor das Besondere an den Kurzgeschichten des Autors aus. Gewisse Anspielungen auf Missstände des realen Lebens sind dabei mit Sicherheit nicht unbeabsichtigt.

Fazit:
Freunden des skurrilen Humors kann man diese kleine Kurzgeschichtensammlung empfehlen.

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12 – Die Akademie der Zeit

J. F. Sebastian
12 – Die Akademie der Zeit

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Flucht aus der 7

Klappentext:
„Du bist nicht hier geboren. Nicht hier in dieser Stadt, nicht hier in diesem Land, nicht hier in dieser Welt.“
Das musste Daniel erst einmal verdauen.
Von einer Sekunde auf die andere ändert sich das Leben des 13-jährigen Daniel. Er lernt ein Mädchen kennen, wird von einem mysteriösen Fremden verfolgt, erfährt ein unglaubliches Geheimnis über seine Familie und muss schmerzhaft feststellen, dass es mehr als nur eine Welt gibt.
Mit „12 – Die Akademie der Zeit“ liefert Autor J. F. Sebastian den Auftakt zu einer fantasievollen Jugendbuch-Trilogie rund um Familie, Freundschaft und die Zeit.

Rezension:
Seit dem Tod seiner Eltern, an die er sich kaum erinnern kann, lebt Daniel bei seinem Großvater. In der Schule ist er nicht sonderlich beliebt, und wirkliche Freunde hat er nicht. Um so überraschender ist es für ihn, als unerwartet ein Mädchen Kontakt zu ihm sucht. Noch während er mit diesem spricht, fällt ihm jedoch auf, dass ein mysteriöser Fremder ihn zu beobachten scheint. Auf dem Heimweg bestätigt sich diese Feststellung, denn der Fremde verfolgt ihn. Mit Mühe schafft er es zu seinem Großvater, aber was er dort erfährt, stellt alles, was Daniel bisher zu wissen glaubte, auf den Kopf. Sein Opa und er selbst stammen nicht von der Erde – und sie sind in ernster Gefahr. Daniel muss eilig von der Erde, der 7. der 12 bewohnten Welten, fliehen.
Fantasy oder eher SciFi – diese Frage ist bei J. F. Sebastians Jugend-Abenteuer nicht so leicht zu beantworten. Auch wenn das Reisen zwischen verschiedenen Planeten eher an SciFi erinnert und es auf Daniels Heimatwelt, der 12, dem Entwicklungsstand der Erde weit überlegene Energienutzungsformen gibt, steht zumindest in diesem Band doch das Fantasy-Element im Vordergrund. So reist man zwischen den Welten nicht etwa mit Raumschiffen oder anderer Technologie, sondern per Magie. Und genau diese soll auch Daniel an der Akademie der Zeit erlernen, denn er ist – wie er erst jetzt erfährt – der Nachkomme einer traditionellen Salier-Dynastie.
Der Autor kombiniert in diesem Jugend-Fantasy-Abenteuer verschiedene Elemente, die dem Genre-erfahrenem Leser in ähnlicher Form schon hier und da begegnet sind, geschickt zu einem überzeugenden neuen Mix. Zusammen mit dem Protagonisten muss der Leser die andere Welt und das Leben an der Akademie erst kennenlernen. Leider wird das Umfeld dabei etwas stiefmütterlich behandelt, lernt man außer Daniels neuem Freund Abay doch keinen einzigen seiner Mitschüler kennen. Trotz derartiger kleinerer Schwächen nimmt das Buch den Leser gefangen. Nach dem Cliffhanger am Ende kann man nur hoffen, bald zu erfahren, wie es weitergeht.

Fazit:
Dieses jugendliche Fantasy-Abenteuer mit SciFi-Touch eröffnet genügend Potential für den Rest der Trilogie.

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