Der Fluch der Goldenen Stadt

Sascha Rimpl
Der Fluch der Goldenen Stadt

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Die Liste der Opfer

Klappentext:
Yrrkand – die wimmelnde Megalopole, gigantisch wie ein Kontinent, Schmelztiegel der exotischsten Rassen …
Der draufgängerische Jandarm Simon da Laxo wird von einer Fremden angeheuert, fünf in Lebensgefahr schwebende Personen ausfindig zu machen. Seine Auftraggeberin verschwindet kurz darauf unter mysteriösen Umständen, und bereits am nächsten Tag findet man die erste Leiche.
Schnell wird Simon klar, dass er es nicht nur mit einem brutalen Mörder zu tun hat, denn die rätselhaften Hekaten tauchen aus der Versenkung auf. Zudem bekundet der Geheimdienst des Despoten Yrrkands Interesse an den laufenden Ermittlungen.
Simon gerät zwischen die Fronten und hat alle Hände voll zu tun, seine eigene Haut zu retten, als sich Stück für Stück etwas Uraltes und Dunkles offenbart.

Rezension:
Yrrkand ist ein Moloch. Die Stadt ist gigantisch, aber auch dystopisch. Nur der Herrscher und wenige Ratsmitglieder haben etwas zu sagen. In den Armutsvierteln herrscht vollkommene Anarchie, in die sich auch die Jandarmen nur ungern einmischen. Selbst sie haben kaum Durchblick, was wirklich in diesem Chaos vor sich geht. Einer von ihnen ist Simon, dem sein regelmäßiges Glas Gin wichtiger als eine Festnahme ist. Die sind ohnehin selten, denn im Zweifelsfall schießt er lieber, bevor er fragt. Sein Leben ändert sich allerdings, als ihn eine Unbekannte in einer Bar anspricht. Sie drückt ihm eine Liste mit 5 Namen in die Hand. Alle sollen angeblich ermordet werden, und Simon soll sie auffinden und beschützen. Als kleine Motivation steckt ihm die Frau noch ein Säckchen mit Geld zu – einen Betrag, der Simon schwindeln lässt. Kurz darauf wird die Fremde in seiner Gegenwart erschossen.
Bei Sascha Rimpls Buch ist es nicht einfach, es einem Genre zuzuordnen. Steampunk-Elemente paaren sich mit solchen, die eindeutig der Fantasy zuzuordnen sind. Menschen sind in dieser Welt nämlich bei weitem nicht die einzigen humanoiden Wesen. Dass das ganze Setting dystopisch wirkt, wurde ja schon erwähnt. Dazu kommt noch der Krimi-Aspekt, denn der Protagonist ist schließlich ein Jandarm – und nein, das ist kein Tippfehler. Wie dieser sich im Laufe der Handlung bei immer mehr Interessengruppen unbeliebt macht und auf deren Abschussliste gerät, lässt stellenweise schon fast Thriller-Gefühle aufkommen. Das alles ist in einer extrem komplexen Welt angesiedelt. So braucht man schon fast die Hälfte des mit fast 450 Seiten nicht gerade dünnen Buches, bis man die Strukturen der Stadt halbwegs verstanden hat. Wer eigentlich was erreichen will, wird erst ganz am Ende klar.
Der Autor überlässt es seinem Protagonisten, die Geschehnisse in der 1. Person zu erzählen. Trotz der mit dieser Erzählperspektive erzeugten Verbundenheit des Lesers mit dem Erzähler fällt es schwer, sonderlich viel Sympathie für diesen zu entwickeln. Der Stil ist durchaus gut lesbar, wenn auch diverse Wortschöpfungen (wie der bereits erwähnte Beruf des Jandarms) zu Beginn einige Aufmerksamkeit des Lesers erfordern. Dieses Buch passt in keine Schublade und wehrt sich erfolgreich gegen den Trend, immer wieder ähnliche Grundideen und Clichés in der 1000. Variante neu zu erzählen.

Fazit:
Ein dystopischer Steampunk-Fantasy-Krimi, der sich der Einordnung in starre Genre-Strukturen erfolgreich widersetzt.

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Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://lordbreakingham.wordpress.com/
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Romane schreiben

Gustav Ernst, Karin Fleischanderl
Romane schreiben

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Hin zu besseren Texten

Klappentext:
Endlich loslegen und seine Geschichte erzählen!
Ihnen brennt schon lange eine Geschichte unter den Nägeln, die Sie endlich aufs Papier bringen möchten, aber Sie wissen nicht, wie Sie anfangen sollen? Sie haben einen Kurs in Kreativem Schreiben belegt und möchten Ihre Kenntnisse vertiefen? Egal, ob Sie ganz zu Beginn stehen oder Sie schon Schreiberfahrungen gesammelt haben: Gustav Ernst und Karin Fleischanderl die Gründer der Leondinger Akademie für Literatur, aus der schon zahlreiche verlegte und preisgekrönte AutorInnen hervorgegangen sind begleiten Sie von den ersten Schreibversuchen über den Aufbau einer komplexen Dramaturgie bis hin zum Feinschliff Ihrer Texte.
Hat Sie die Faszination des Schreibens erst einmal gepackt, werden diese Fragen Sie bestimmt beschäftigen:
Wie plane ich meinen Roman?
Worauf muss ich bei der Erzählperspektive achten?
Wie baue ich Handlung und Spannung auf?
Wie gelingen mir lebendige Dialoge?
Wie finde ich meinen individuellen Schreibstil?
Wie bringe ich das Schreiben in meinem stressigen Berufsleben und Familienalltag unter?
Wie werde ich endlich meine Schreibblockade los?
Vom ersten Satz bis zum fulminanten Finale so gelingt der Spannungsbogen!
Gustav Ernst und Karin Fleischanderl sind ExpertInnen auf ihrem Gebiet: Dank der jahrelangen Zusammenarbeit mit angehenden AutorInnen schöpfen die beiden aus einem reichen Erfahrungsschatz. In ihrem Buch zeigen sie anhand konkreter Beispiele, wie Sie dynamische Figuren mit emotionaler Tiefe schaffen, an Ihrer Sprache feilen und Romane schreiben, die Ihre Leser berühren werden. Mit der Hilfe der Schreibprofis verwandeln Sie Stolpersteine in meisterbare Herausforderungen: Die Schreibakademie-Gründer zeigen die häufigsten Fehler beim Schreiben literarischer Texte auf und geben wertvolle Tipps für die Verlagssuche. Wir wünschen schönes und erfolgreiches Schreiben!

Rezension:
Schreibratgeber gibt es einige. Und da man sich als Autor natürlich auch weiter verbessern möchte, ist es immer interessant, mal eine andere Sicht der Dinge zu lesen. Jeder Autor eines solchen Ratgebers legt die Schwerpunkte naturgemäß anders. Die beiden dieses Buches betreiben sogar eine eigene Literatur-Akademie, sollten also wissen, worüber sie schreiben. Spätestens beim Thema Verlagssuche wird dann deutlich, dass beide Autoren Österreicher sind, denn hier werden auch die dortigen Besonderheiten des Verlagswesens berücksichtigt.
Derer Werbetext verspricht die Antworten auf eine ganze Reihe von Fragen. In manchen Fällen verspricht dieser Text vielleicht auch etwas (zu) viel. Wie man seinem Alltag nämlich genug Zeit fürs Schreiben abgewinnen kann, können die Autoren beispielsweise natürlich nicht wirklich beantworten. Aber wie steht es um die Nützlichkeit des Ratgebers an sich? Was bringt er dem (angehenden) Autoren? Das hängt natürlich wiederum davon ab, was der Leser erwartet. Auf den Aufbau einer ‚literarischen Sprache‘ wird zum Beispiel viel Wert gelegt, speziell auch, was den Aufbau von Dialogen betrifft. Die sprachtechnischen Tipps (Syntax, Zeitformen, …) werden dagegen sehr kurz abgehandelt. Auch der Aufbau eines Spannungsbogens wird nur am Rande gestreift. Allgemein wendet sie dieses Buch eher an Liebhaber ‚gehobener‘ Literatur. Insgesamt kann aber wohl jeder brauchbare Tipps zu einem besseren Schreibstil mitnehmen.
Nun stellt sich natürlich auch die Frage, wie solche Fachleute selbst schreiben. Natürlich ist so ein Ratgeber nicht mir einem Roman vergleichbar. Was mir allerdings sehr negativ aufgefallen ist, ist, dass der Text teilweise bis zur beinahen Unleserlichkeit ‚tot-gegendert‘ ist. Muss denn unbedingt bei jeder Erwähnung von Autoren oder Kursteilnehmern sprachlich verdeutlicht werden, dass dabei jeweils auch die weiblichen Ausführungen inbegriffen sind? Wenn man von „Autoren“ schreibt, ist es wohl selbstverständlich, dass die weiblichen inbegriffen sind.

Fazit:
Trotz einiger Schwächen dürfte hier jeder (angehend) Autor einige nützliche Tipps finden.

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Keltâ – 2 – Diligentir

Yvonne Taddeo
Keltâ – 2 – Diligentir

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E.L.F.en und Latène

Klappentext:
Der zweite Band der Romanreihe Keltâ von Yvonne Taddeo bedeutet übersetzt „dass sie verbunden sind“. Lioba lebt seit dem Tod ihrer Eltern bei ihrer Tante im oberhessischen Ortenberg. Eigentlich wollte sie die Sommerferien nutzen, um die Spuren des sagenhaften Ganges vom Glauberg zum Kloster Konradsdorf zu finden, doch dann taucht ihre alte Freundin Aleke wieder auf.
Mit Alekes Hilfe bietet sich Lioba die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten zu erkennen und auszubauen. Auf der Suche nach den Hintergründen für ihre seltsamen Vorahnungen und Begabungen lernt sie Stück für Stück mehr über die Geschichte ihrer keltischen Vorfahren und wird dabei immer tiefer in eine uralte Fehde hineingezogen. In dieser turbulenten Zeit offenbart ihr Daniel ein Geheimnis, an dem ihre Liebe zu zerbrechen droht.
Die Autorin Yvonne Taddeo lebt, wie ihre Protagonistin Lioba, in Ortenberg. Sie verbindet das Alltagsleben in einer Kleinstadt der Gegenwart mit der Mystik des Glaubergs und seiner keltischen Vergangenheit.

Rezension:
Loiba ist eine E.L.F. und lebt im hessischen Ortenberg. Ihre Freunde ‚veredeln‘ die Abkürzung, die eigentlich für Erudite Living Form steht, meist zum Begriff Elfe. Das alles wäre kein Problem, wäre ihr Freund Daniel kein Latène, denn E.L.F.en und Latène sind seit Urzeiten verfeindet. Ihre Tante Ida, bei der Lioba seit dem Tod ihrer Eltern lebt, akzeptiert ihren Freund, doch dann taucht überraschend Liobas Freundin Aleke auf, die dem Rat der E.L.F.en angehört. Der ist Daniel jedoch ein Dorn im Auge. Dann scheint auch noch der Anführer der Latène Pläne mit Lioba zu haben.
Beim Lesen der Inhaltsangabe könnte man Yvonne Taddeos Urban Fantasy für eine Romeo-und-Juliet-Adaption halten. Ganz so ist es allerdings nicht. Auch wenn die Liebe zwischen den unterschiedlichen Teenagern viel Raum einnimmt, wird die Fantasy-Handlung davon nicht ‚erdrückt‘. Die Verknüpfung der Urban-Fantasy-Handlung mit der realen keltischen Geschichte des Handlungsortes stellt einen interessanten Ansatz dar.
Mein persönliches Problem mit diesem Buch besteht allerdings darin, dass ich Band 1 („Lubiias“) nicht kenne. Auch wenn ich mir beim Lesen manches erschließen konnte, fehlt mir beispielsweise eine genaue Erklärung, was exakt E.L.F.en oder Latène eigentlich sind oder woher die gegenseitige Abscheu stammt. Wie alt Loiba und Daniel konkret sind, erschließt sich in diesem Band auch nicht. Doch dafür kann man Buch und Autorin natürlich nicht verantwortlich machen.
Die Autorin überlässt es ihrer Protagonistin, das Geschehen selbst zu erzählen. Das Ende dieses Bandes verlangt regelrecht nach der Fortsetzung, doch werde ich persönlich mich wohl vorher der Vorgeschichte widmen müssen.

Fazit:
Diese Jugend-Urban-Fantasy weist interessante Verknüpfungen mit der realen Lokalgeschichte des Handlungsortes auf.

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Das Erbe der Macht – 19 – Blutzeit

Andreas Suchanek
Das Erbe der Macht – 19 – Blutzeit

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Das Erbe Camelots

Klappentext:
Die alte Ordnung liegt in Trümmern.
Während die Jagd nach den Überlebenden des Massakers beginnt, tauchen Jen, Alex und Kevin ein in eine längst vergangene Zeit. Bran, die alte Dame und der Verräter berichten von den tragischen Ereignissen aus den Dämmerungen des Anbeginns.

Rezension:
Nachdem Merlin vor ewigen Zeiten Arthur/Artus auf den Thron verholfen hatte, zeigten sich schnell Spannungen zwischen beiden. Die Folgen sind bis heute zu spüren. Selbst das Zweckbündnis zwischen Licht- und Schattenkämpfern kann der Bedrohung kaum wirksame Gegenwehr entgegensetzen. Zudem müssen Alex und Jen mit ihren Erkenntnissen aus Camelot klarkommen.
Nach dem ‚großen Knall‘ in Band 18 („Blutnacht“) widmet dieser der fernen Vergangenheit viel Raum. Einen erheblichen Anteil nehmen Rückblenden in die Zeit Camelots ein, die die Entstehung der Spannungen aufzeigen. Speziell die aktuellen Inkarnationen Guineveres und Lancelots müssen da einiges verarbeiten. Eine Lösung des Problems ist nicht in Sicht. Stattdessen gibt es schon wieder neue Opfer. Ob alle von Bran angerichteten Schäden permanent sind oder manches noch rückgängig zu machen ist, bleibt abzuwarten.
Man kann es nicht leugnen; Andreas Suchaneks Urban-Fantasy-Reihe „Das Erbe der Macht“ bleibt nach wie vor spannend und hochinteressant. Trotzdem kann ich diesem Band erstmals seit Band 10 („Ascheatem“) trotz aller Begeisterung keine 5 Sterne zuerkennen. Vieles ist momentan einfach zu verwirrend. Mehrmals musste ich zurückblättern, weil ich den Überblick verloren hatte. Es passiert einfach zu vieles parallel. Die Rückblicke tun ein übriges, wobei der Leser hier noch zwischen ‚echten‘ Rückblicken und Erinnerungen der Charaktere an alte Inkarnationen unterscheiden muss. Da muss man hoffen, das das Geschehen bald wieder in erzähltechnisch etwas ruhigere Gewässer zurückkehrt.

Fazit:
Die Zustände unter der magischen Weltbevölkerung werden zunehmend chaotischer. Da fällt es dem Leser schwer, den Überblick zu behalten.

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Der Turm des Mardox

Karl Olsberg
Der Turm des Mardox

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Barden und Dämonen

Klappentext:
Als sich der mächtige Zauberer Mardox in ein junges Mädchen verliebt, von ihr jedoch zurückgewiesen wird, begeht er einen verhängnisvollen Fehler: Um ihre Liebe zu erzwingen, beschwört er einen mächtigen Dämon – und löst damit eine Katastrophe aus. Sein junger Gehilfe Wiggel macht sich auf den Weg in die ferne Stadt Zirandjar, um Hilfe beim Rat der Weisen zu suchen. Doch der Weg dorthin ist weit und voller Gefahren …
Zum Buch gehört ein kostenloser Skill für Amazon Echo (Alexa), mit dem man einen Teil der Geschichte als interaktives sprachgesteuertes Abenteuer erleben kann – allein oder als Brettspiel für bis zu sechs Spieler. Alles, was für das Solospiel benötigt wird, ist im Buch enthalten. Spielmaterial für mehrere Personen gibt es auf der Website von Karl Olsberg kostenlos zum Download. Der Roman ist aber auch ganz normal linear lesbar.

Rezension:
Als Gehilfe des Zauberers Mardox hat es Wiggel nicht leicht. Sein Chef macht ihn für alles verantwortlich, was ihm schiefgeht. Und das ist leider nicht wenig. Als Mardox eines Tages jedoch einen Bund mit Dämonen eingehen will, überschätzt er sich erheblich. Wiggel bleibt keine andere Wahl, als seinen bewusstlosen Chef zum Rat der Weisen zu bringen und den um Hilfe zu bitten. Hoffentlich kommt die rechtzeitig, bevor es den Dämonen gelingt, das Tor endgültig zu öffnen!
Auffällig an Karl Olsbergs Buch ist zunächst, dass es nicht ‚nur‘ ein Buch ist. Natürlich kann man das Fantasy-Abenteuer ganz normal lesen – wie auch ich es gemacht habe. Deshalb bezieht sich meine Meinung auch ausschließlich auf das Buch an sich, da ich den Spiele-Aspekt, der aus einem download- und ausdruckbarem Spielbrett und einem Alexa-Skill besteht, gar nicht ausprobiert habe. Der Spagat zwischen Buch und Spiel ist für den Leser daran zu erkennen, dass die Geschichte wie eine ‚normale‘ Fantasy-Story anfängt, nach erreichen des Ratssitzes allerdings eine Gruppe von Abenteurern ausgeschickt wird, das Problem zu lösen. Hier bekommt jeder der Abenteurer ein Kapitel, in dem erzählt wird, wieso er sich auf die gefährliche Mission einlässt. Wer die weitere Handlung spielen will, kann jetzt auswählen, welchen der Charaktere er im Spiel übernimmt. Wer dagegen beim Lesen bleibt, kann die folgenden Abenteuer in weiteren Solokapiteln lesen, bevor die Abenteurer wieder zusammenfinden, um sich gemeinsam dem Endkampf, bei dem noch eine Genre-untypische Überraschung auf den Leser wartet, zu stellen.
Die Geschichte selbst ist sehr humorvoll aufgebaut, wogegen der Abenteueraspekt eher zurückhaltend bleibt. Anspielungen auf das ‚reale Leben‘ folgen in kurzen Intervallen aufeinander. Wenn die Bardin beispielsweise ihre Reise unterbricht, um an „DKSDBB – Das Königreich sucht den besten Barden“ teilzunehmen, sind Ähnlichkeiten mit einer Fernsehshow namens DSDS garantiert nicht ganz zufällig. Aber nicht vergessen: Wir haben hier eine Heldin vor uns, die bereit ist, in den Kampf gegen Dämonen zu ziehen! Ob die wohl vor dem selbstverliebten Juror Diethard kuscht?
Dem unterhaltsamen Stil des Autors zu folgen, macht Spaß, wobei vor allem bei den Solokapiteln der einzelnen Kämpfer der Spielecharakter des Buches auch für den Nur-Leser deutlich erkennbar wird. Allen, die auf humorvolle bis satirische Fantasy-Abenteuer stehen, kann ich dieses Experiment nur empfehlen.

Fazit:
Das Gruseligste an diesem Fantasy-Abenteuer sind nicht die Dämonen, sondern die Zwerchfell-Atacken.

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Der Jahrbuchcode – 2 – SOS EMILIA O.

Petra Mattfeldt, Uli Mattfeldt
Der Jahrbuchcode – 2 – SOS EMILIA O.

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Rätselhafte Briefe

Klappentext:
Das Jahrbuch der Schule zusammenstellen? Wie langweilig!, dachten Niklas, Lilly und Philipp – bis sie den rätselhaften Unbekannten, der auf den alten Klassenfotos auftaucht und scheinbar nie älter wird, entdeckten. Gemeinsam mit Niklas‘ Freund Jonas gelang es ihnen, das Geheimnis zu lösen.
Doch nun findet Niklas im neuen Jahrbuch einen versteckten Code: SOS EMILIA OTTERBACH. Was ist mit dem Mädchen, das vor sechs Jahren plötzlich verschwand, wirklich passiert? Die Freunde forschen nach …
Geschrieben von Petra Mattfeldt und ihrem Sohn Uli: der Nachfolger des spannenden Jugendkrimis „Der Jahrbuchcode“!

Rezension:
Kaum hat die Jahrbuch-AG das Rätsel um den mysteriösen Schüler gelöst und die von ihr zusammengestellten Jahrbücher in der Hand, tut sich ein neues Rätsel auf. Niklas entdeckt, dass ein von ihm selbst geschriebener Beitrag manipuliert wurde. Die Worte wurden so umgestellt, dass die jeweils letzten Buchstaben der Zeilen senkrecht gelesen die Nachricht „SOS EMILIA OTTERBACH“ ergeben. Wer diese Emilia Otterbach ist beziehungsweise war, ist schnell herausgefunden. Das Mädchen besuchte auch das Gymnasium, bevor es vor 6 Jahren spurlos verschwand. Die Freunde beschließen, auch der neuen Spur nachzugehen.
Genau wie der Vorgänger, der nur den Titel „Der Jahrbuchcode“ trug, ist auch dieser 2. Band, den Petra Mattfeldt diesmal zusammen mit Uli Mattfeldt verfasste, ein schon fast als typisch zu bezeichnender Jugendkrimi: Die Freunde stoßen auf ein Rätsel und beschließen, dieses selbst aufzuklären. Dass sie sich teilweise nicht ganz legaler Mittel bedienen, um an Informationen zu gelangen, wird dabei auch thematisiert. Natürlich gibt es auch Irrwege, die sich als falsch herausstellen. Nicht jeder, der verdächtig reagiert, muss wirklich der Täter sein.
Auch bei diesem Band müssen wieder der in sich logische Handlungsaufbau genau wie die glaubhaften Charaktere gelobt werden. Das einzige, was ich an diesem gut geschriebenen Jugendbuch bemängeln möchte, ist die etwas zu sehr in den Fokus gestellte Thematik des Mobbings, zumal diese mit dem Fall an sich wenig zu tun hat.

Fazit:
Auch der 2. Fall der Freunde aus der Jahrbuch-AG kann wieder überzeugen.

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Meine Mutter, meine Schwester und ich

Christina Unger
Meine Mutter, meine Schwester und ich

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Besuch im Modestudio

Klappentext:
Wie du mir, so ich dir
Wie ein ungeliebtes Haustier wurde Olivia als Sechsjährige von ihrer Mutter bei der Oma abgegeben, um dann auf Nimmerwiedersehen zu verschwinden. Vierzig Jahre später, als Olivia ihre schöne und reiche Schwester in einer Talkshow wiedererkennt, beginnt sie ihre perfide Rache an Mutter und Schwester vorzubereiten. Um ihr Ziel zu erreichen, ist sie sogar bereit, ihre beste Freundin zu opfern …

Rezension:
Als Olivia 6 war, wurde sie von ihrer Mutter zur Oma abgeschoben, weil sie ihrem Vater zu ähnlich war. Seitdem hat sie ihre Mutter und die jüngere Schwester nie wiedergesehen. Eigentlich kennt sie beide nur von Fotos. Als sie längst erwachsen ist, sieht sie ihre Schwester überraschend in einer Talkshow. Und was erzählt die dort? Sie beklagt sich über das schwarze Schaf der Familie: Olivia! Das hätte sie besser nicht tun sollen …
Christina Ungers Kurzgeschichte aus der booksnacks-Reihe kann man wohl als schwarzhumorig beschreiben. Die unterhaltsame Geschichte begibt sich dabei sogar in gewisser Weise in philosophische Gedanken. Auch wenn ich die Gründe der Protagonistin nicht ganz nachvollziehen kann, sorgt dieser Snack doch für gute Unterhaltung. Mit ein paar zusätzlichen Sätzen, die ein wirkliches Ende bieten, hätten er mir allerdings noch besser gefallen.

Fazit:
Eine schwarzhumorige Kurzgeschichte mit offenem Ende.

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Nighthunter – 3 – Custers letzter Ritt

Anton Serkalow
Nighthunter – 3 – Custers letzter Ritt

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Die Kavallerie rückt an

Klappentext:
Kennen Sie Custer? Natürlich, den die Sioux und Cheyenne am Little Big Horn River vernichtend geschlagen haben. Ja. Doch das war George Armstrong Custer. Kennen Sie Neil Armstrong Custer?
Nein?
Kein Wunder, denn seine Geschichte ist eines der bestgehüteten Geheimnisse des amerikanischen Bürgerkrieges.
Bei ihrer Jagd auf den Pinkerton-Agenten Horace Whittmore, zwingt ein Blizzard die Nachtjäger, zu einem außerplanmäßigen Halt und bringt sie auf die Spur dieses Mysteriums:
Eine Kavallerie-Einheit der Nordstaaten-Armee, die vor Jahren einen grausigen Pakt mit einem finsteren Wesen einging und seitdem immer noch Krieg führt. Und sie besitzen eine Macht, die selbst den Vampir und den Gestaltwandler an ihre Grenzen bringt.

Rezension:
Montana, California, Louisiana – obwohl der Bürgerkrieg seit Ewigkeiten vorbei ist, tauchen bei ehemaligen Soldaten unerwartete Besucher auf, die ein Kriegsgericht abhalten wollen. Natürlich werden alle Besuchten zum Tod verurteilt, die Urteile sofort vollstreckt. Jegliche Gegenwehr bleibt erfolglos, denn der ‚Gerichtshof‘ besteht aus Geistern. Unterdessen wird irgendwo im Wilden Westen eine Postkutsche überfallen. Als die beiden Nighthunter vorbeikommen, können sie gerade noch den letzten Mord verhindern, doch dann taucht auch hier die Geisterarmee auf und erhebt Ansprüche an einem der Ganoven. Schnell wird den Nighthuntern ein Zusammenhang mit dem kalendarischen Datum klar.
Im nunmehr 3. Band seiner Western-Horror-Fantasy-Reihe um die „Nighthunter“ lässt Anton Serkalow seine Helden nach Ghulen (Band 1) und Zombies (Band 2) auf Geister treffen. Dass die Menschen, denen die Protagonisten zu Hilfe kommen, diesen nicht besonders viel Vertrauen entgegenbringen, ist der Leser mittlerweile schon gewohnt. Diesmal bietet der Autor allerdings auch erste Einblicke ins Vorleben der ungewöhnlichen Gefährten. Wie genau sie zu Vampir und Gestaltwandler wurden und wie sie zusammenfanden, bleibt vorläufig jedoch noch ein Rätsel.
Der gelungene, humorvolle Stil und der Genre-Mix machen diese gelungene Reihe weiterhin lesenswert.

Fazit:
Das Bild des von einem Vampir und einem Gestaltwandler beschützten Wilden Westens bildet zunehmend ein Ganzes.

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Elsternseele und Rabenherz

Martha Sophie Marcus
Elsternseele und Rabenherz

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Probleme mit der Lufthoheit

Klappentext:
Die Sommerferien haben gerade angefangen, doch die zwölfjährige Pia ist verzweifelt: Seit Wochen ist ihre geliebte Großmutter verschwunden, und ihre Eltern wollen nun die Suche nach ihr aufgeben. Als Pia noch einmal auf eigene Faust nach ihrer Oma sucht, stößt sie in ihrem Haus auf das seltsame Mädchen Jori. Joris zweiter Fuß ist eine Vogelkralle, und das ist nur ein kleiner Teil ihres magischen Geheimnisses. Mit ihrer Hilfe findet Pia etwas über sich selbst heraus, das ihr ganzes Leben auf den Kopf stellt. Schon bald wird sie mit ihren Freunden in den Kampf gegen einen mächtigen Feind verwickelt.

Rezension:
Pia ist verzweifelt. Seit Wochen ist ihre Oma spurlos verschwunden, und jetzt wollen ihre Eltern die Hoffnung und damit die Suche aufgeben. Dass das Mädchen das Haus der Oma erben würde, falls diese endgültig für tot erklärt wird, ist da auch kein Trost. Die 12-jährige Pia beschließt, wenigstens mal nach dem Rechten zu sehen und die Blumen zu gießen. Dabei entdeckt sie ein anderes Mädchen, das sich im Haus der Oma versteckt. Komischerweise ist dem an einem Bein ein Vogelfuß gewachsen. Dieses Mädchen scheint gehofft zu haben, Pias Oma könnte ihm helfen. Pia kommt hinter ein Geheimnis, von dem sie nichts geahnt hat. Innerhalb weniger Tage wachsen ihr Freundeskreis, aber auch ihre Probleme erheblich.
Martha Sophie Marcusʼ Jugend-Urban-Fantasy-Abenteuer(n) ist deutlich anzumerken, dass es sich ursprünglich um getrennte Bücher handelte, die in diesem Sammelband zusammengefasst sind. „Rabenherz“ ist dabei die Fortsetzung von „Elsternseele“ und spielt wenige Monate später. Mittelpunkt der Handlung sind Gestaltwandler, die zwischen ihrer Menschen- und ihrer Vogelform mehr oder weniger freiwillig wechseln können. Probleme mit dem Beherrschen der Verwandlung sind jedoch nicht die einzigen Schwierigkeiten. Natürlich werden für eine spannende Handlung auch Widersacher gebraucht. … die der Protagonistin und ihren neuen Freunden das Leben deutlich erschweren.
Während „Elsternseele“ eine in sich runde und stimmige Urban-Fantasy-Geschichte für junge Leser ist, die neben dem Fantasy-Part die für dieses Segment typischen Themen wie Freundschaft, 1. Verliebtheit und Verantwortung übernehmen behandelt, wirkt „Rabenherz“ nicht ganz so rund. Hier erscheint das Ende fast so, als hätte die Autorin die Handlung übereilt zu einem Abschluss bringen wollen. Mache Frage bleibt unbeantwortet. Leider kann ich diesen Eindruck nicht näher erklären, ohne zu viel vom Inhalt zu verraten.
Die Autorin überlässt es ihrer jungen Protagonistin, ihre Abenteuer in der Ich-Form zu erzählen. Das Ergebnis ist ein angenehm lesbares Buch, das durchaus auch älteren Lesern gefallen kann, da auf die üblichen Clichés verzichtet wird. Lediglich das Ende fällt – wie bereits erwähnt – nicht ganz überzeugend aus.

Fazit:
Diese Gestaltwandler-Urban-Fantasy (nicht nur) für junge Leser geht das Thema von einer ungewohnten Seite an.

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Heaven’s End – 1 – Wen die Geister lieben

Kim Kestner
Heaven’s End – 1 – Wen die Geister lieben

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Eine Frage der Ahnen

Klappentext:
Wo der Himmel endet, beginnt die Welt der Geister
In Heaven’s End, einem kleinen schottischen Küstenort, lebt die 15-jährige Jojo mit ihrer Familie – der lebenden und der toten. Denn Jojo kann Geister sehen und wohnt mit einer ganzen Horde verrückter Vorfahren unter einem Dach. Von ihrer besonderen Fähigkeit aber darf niemand etwas wissen. Erst recht nicht Zack, der Schulschwarm, dessen funkelnde Augen Jojo blöderweise ganz kribbelig machen. Doch im idyllischen Heaven’s End gehen auf einmal unheimliche Dinge vor sich. Wie lange kann Jojo ihr Geheimnis noch wahren? Und was lauert jenseits der Welt der Lebenden?
Endlos spannend, himmlisch romantisch, teuflisch gut – der grandiose Auftakt einer packenden Ghostfantasy-Trilogie!

Rezension:
Genau wie ihre Mutter kann die 15-jährige Jojo Geister sehen und sich mit ihnen unterhalten. Überwiegend sind es die Geister ihrer Vorfahren, die ständig bei ihr zuhause wohnen, doch sind auch ein paar Tiergeister darunter. Aus Angst, das Bekanntwerden dieser Gabe könnte ihre Geschäfte schädigen – wer vertraut schon jemandem, der behauptet mit Geistern sprechen zu können – hat Jojos Mutter diese Tatsache allerdings zum Familiengeheimnis erklärt. Bisher hat sich Jojo daran gehalten. Als es in ihrem Heimatort aber zu immer mehr mysteriösen Zwischenfällen kommt, muss sie sich entscheiden, ob sie nicht doch ein paar Freunde einweiht. Vor allem Zack, der Sohn des Earls, in den Jojo heimlich verknallt ist, darf allerdings nichts davon erfahren, denn der würde sich garantiert sofort über Jojo lustig machen.
Wie der Titel schon deutlich verrät, ist Kim Kestners jugendliche Urban-Fantasy-Geschichte auf mehrere Bände ausgelegt. Im Unterschied zum Großteil ähnlicher Jugendbücher weiß die Protagonistin hier allerdings von Anfang an von ihren besonderen Fähigkeiten. Eine Überraschung stellt für sie eher die Tatsache dar, dass Geister auch eine Bedrohung für die Lebenden sein können. Dass sie Hilfe überwiegend bei anderen Jugendlichen findet, entspricht dagegen eher dem Gewohnten. Tiergeister, ein ‚zahmer‘ Boggart als ‚Haustier‘, massenhaft Geister und ähnliche Ideen heben „Heaven’s End“ als Alleinstellungsmerkmale von vielen vergleichbaren Werken ab.
Während der Fantasy-Part des Buches voll und ganz überzeugen kann, würde ich das von der etwas aufgesetzt wirkenden Romanze leider nicht behaupten. Die verläuft nämlich nach dem schon viel zu oft gelesenen 08/15-Schema, dass sich ein in seiner Erscheinung eher durchschnittliches Mädchen in den Traumjungen der ganzen Schule verliebt und dieser – was natürlich keinen Leser wirklich überraschen dürfte – die Liebe dann auch noch erwidert. Dass – ich möchte fast schon „natürlich“ sagen – beider Eltern dagegen sind, verleiht dem Ganzen noch einen Romeo-and-Juliet-Touch.
Die Autorin erzählt Jojos Abenteuer aus der Ich-Perspektive ihrer Protagonistin. Stilistisch kann das Buch genauso überzeugen wie vom Fantasy-mäßigen Ideenreichtum. Am Ende möchte wohl jeder erfahren, wie es mit Jojo, ihren Freunden und ihrem Kampf gegen Throckmorton im nächsten Band weitergeht. Unterm Strich muss man feststellen, dass die Lovestory eindeutig den einzigen und dazu unnötigen Schwachpunkt des Buches darstellt.

Fazit:
Dieser Einstieg in eine Urban-Fantasy-Geschichte mit nicht allzu häufig genutzten Story-Elementen weckt das Interesse an der Fortsetzung.

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– Blick ins Buch –
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„Lord Breakinghams Geheimnis“, der von Rezensenten gelobte Jugendroman um einen Jungen, der unerwartet auf ein Internat gehen muss und Schockierendes über seine eigene Herkunft erfährt, ist in einer überarbeiteten Neuauflage erschienen. Ein Entwicklungsroman über den Wert der Freundschaft.
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://lordbreakingham.wordpress.com/
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