Die Saga von Eldrid – 2 – Die Suche nach dem Schattendorf

Annina Safran
Die Saga von Eldrid – 2 – Die Suche nach dem Schattendorf

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Eine Frage der Schatten

Klappentext:
Der zweite Band der Saga von Eldrid, Die Suche nach dem Schattendorf , knüpft unmittelbar an die Handlung von Der Spiegelwächter an. Ludmilla begibt sich zusammen mit dem Formwandler Lando und dem Unsichtbaren Eneas in den dunklen Teil von Eldrid, nach Fenris. Dort suchen sie nach Godal, dem übermächtigen Schatten von Ludmillas Großmutter Mina. Doch es erwarten sie neue Wesen der Dunkelheit, die sich ihnen in den Weg stellen. Eine alte Legende scheint wahr zu werden und bedroht die Existenz des magischen Lichts von Eldrid.
Aber auch der Spiegelwächter Uri muss sich neuen Herausforderungen stellen, während die Geisterwelt aufgebracht ist. Mina lüftet alte Geheimnisse, und die anderen Spiegelfamilien mischen sich in das Geschehen ein. Das Abenteuer und der Kampf gegen die Dunkelheit gehen weiter.

Rezension:
Während Ludmilla weiterhin in Eldrid weilt und versucht, die alten Fehler ihrer Großmutter zu korrigieren, steht diese zunehmend vor dem Problem, die Abwesenheit ihrer Enkelin zu verbergen. Zudem trifft die Wiederinbetriebnahme des Spiegels nicht auf ungeteilten Zuspruch von Seiten der anderen Spiegelfamilien. Aber auch in Eldrid häufen sich die Probleme weiter an.
Annina Safran setzt ihre Urban-Fantasy-Reihe praktisch nahtlos an der Stelle fort, an der Band 1 („Der Spiegelwächter“) endete. Da derzeit kein Kontakt zwischen der Protagonistin und ihrer Großmutter besteht, entwickelt sich die Story in diesem Band in weitgehend unabhängigen Handlungssträngen weiter. Dadurch, dass Ludmilla in der anderen Welt weitgehend auf sich gestellt ist, kommt ihre jugendliche Aufmüpfigkeit momentan kaum noch zum Tragen. Dafür erwarten sie echte Gefahren. Natürlich bringt die Autorin an beiden Handlungsplätzen neue Schwierigkeiten ins Spiel, die die Spannung aufrechterhalten und weiter ausbauen. Zunehmend wird auch deutlich, dass sowohl die Familien der Spiegelbesitzer in unserer Welt wie auch die Spiegelwächter und anderen Bewohner Eldrids in vielem uneinig sind.
Der Stil der Autorin, an den ich mich zu Beginn des 1. Bandes erst gewöhnen musste, wirkt mittlerweile gut lesbar und zur Geschichte passend. Auch dieser Band weist wieder ein Ende auf, das unvermittelt mitten in der Handlung ‚einfach da ist‘. Bei Reihen mit Episoden, die klassischen Heftromanen ähneln, ist man das als Leser natürlich gewohnt. Allerdings erscheinen diese meist im Abstand einiger Wochen bis weniger Monate. Bei Büchern wie in dieser Reihe, deren Erscheinen etwa im Jahresrhythmus geplant ist, fände ich allerdings gewisse ‚Etappenziele‘ am Ende der Einzelbände wünschenswert. Bei einem dermaßen offenen Ende erscheint die Wartezeit auf die Fortsetzung doch ziemlich lang.

Fazit:
Sowohl in Eldrid als auch in unserer Welt herrscht zunehmende Uneinigkeit. Viel Stoff also für spannende Ereignisse in dieser Urban Fantasy.

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Die 12 Häuser der Magie – 1 – Schicksalswächter

#Die12hÄuserDerMagie #NetGalleyDE

Andreas Suchanek
Die 12 Häuser der Magie – 1 – Schicksalswächter

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Das 13. Haus

Klappentext:
Das Schicksal kennt kein Erbarmen!
Nicholas Ashton weiß ziemlich genau, was er will. Schicksalswächter werden gehört nicht dazu! Trotzdem wählt ihn das Orakel der 12 Häuser für die Rolle eines dieser besonderen Magier aus.
Er wird mit uralten Mächten, dem geheimnisvollen schwarzen Glas, einem verlassenen magischen Haus und feindlichen Magiern konfrontiert und vielen Fragen.
Was hat es mit dem verschwundenen Egmont Chavale auf sich? Und was ist mit dem geheimen Sanktum und der mysteriösen Frau, die in einem steinernen Sarg schläft?
Gemeinsam mit seinen Freunden Matt und Jane geht Nic den Geheimnissen auf den Grund und stellt sich der Gefahr.
Mit allen Konsequenzen!

Rezension:
Nic hat seine schulische Ausbildung beendet. Wie alle Magier muss er sich nun der magischen Zeremonie stellen, in der er entsprechend seiner Gaben einem der 12 Häuser der Magie zugeteilt wird. Keines dieser Häuser erkennt ihn allerdings als ihm zugehörig. Daraufhin wird die Prüfung für das mystische 13. Haus, das viele für eine Legende halten, wiederholt. Zu aller Überraschung erkennt das Haus der Schicksalswächter Nic als ihm zugehörig an. Schnell stellt sich heraus, dass nicht nur das Haus an sich geheimnisvoll ist. Nic stößt auf Vorgänge, die die Sicherheit der magischen Gemeinschaft bedrohen. Zum Glück kann er sich auf seine beiden Freunde, die anderen Häusern zugeteilt wurden, verlassen.
Nach der Krimireihe „Ein MORDs-Team“, der SciFi-Reihe „Heliosphere 2265“ und der Urban-Fantasy-Reihe „Das Erbe der Macht“ bringt Andreas Suchanek mit seiner 4. parallel laufenden Reihe „Die 12 Häuser der Magie“ eine weitere Urban-Fantasy-Reihe an den Start. Speziell bei den beiden Urban-Fantasy-Themen stellt sich natürlich die Frage, ob diese sich deutlich genug voneinander abheben. Zumindest für diesen Auftaktband kann man attestieren, dass ausreichend Unterschiede vorhanden sind, um sich nicht zu überschneiden oder eine Verwechslungsgefahr heraufzubeschwören. Trotzdem bleibt der Autor seinem Grundmuster treu, eine Gruppe junger Protagonisten ins Rennen zu schicken. Im Gegensatz zu „Das Erbe der Macht“ und „Ein MORDs-Team“ („Heliosphere 2265“ kenne ich persönlich nicht), wo die verschiedenen Gruppenmitglieder weitgehend gleichwertige Protagonisten sind, scheint Nic hier allerdings als der alleinige Protagonist zu dienen. Seine Freunde Matt und Jane stellen zumindest bisher eher seine Sidekicks dar. Die Freunde kommen in diesem Band dabei in die Situation, dass sie fälschlicherweise für die Hauptfeinde der magischen Ordnung gehalten und entsprechend verfolgt werden. Ob diese Situation die Grundstruktur der gesamten Reihe bilden oder ihre Unschuld relativ schnell erkannt wird, ist bisher natürlich nicht abzusehen. Allerdings erreicht die neue Reihe (noch) nicht den Suchtfaktor, den der Leser bei „Das Erbe der Macht“ oder „Ein MORDs-Team“ gewohnt ist. Ob das an der anderen Handlungsstruktur oder nur daran, dass einem die neuen Helden noch nicht so vertraut sind, liegt, kann ich noch nicht beurteilen.
Über den Stil des Autors muss man wohl nicht viele Worte verlieren. Wie von den anderen Reihen gewohnt, schafft er es auch hier wieder, die Spannung schnell aufzubauen und dann ständig hochzuhalten. Die sich unterscheidende Handlungsstruktur bedingt allerdings, dass der Erzählfokus hier nicht zwischen verschiedenen Charakteren wechselt, sondern (fast) ständig beim alleinigen Protagonisten Matt verbleibt. In den weiteren Bänden muss sich zeigen, ob diese Geschichte das Potenzial bietet, die Leser so sehr in ihren Bann zu ziehen, wie es bei anderen Reihen des Autors der Fall ist.

Fazit:
Der Staatsfeind Nummer 1 der magischen Welt stellt sich in dieser neuen Urban-Fantasy-Reihe seinem Abenteuer.

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Märchenfluch – 1 – Das letzte Dornröschen

Claudia Siegmann
Märchenfluch – 1 – Das letzte Dornröschen

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Feensorgen

Klappentext:
Flora Anthea Allenstein, genannt Flo, fällt aus allen Wolken, als sie erfährt, dass sie die Nachfahrin von Dornröschen ist – und dass sie einen wichtigen Auftrag erfüllen muss: Zusammen mit anderen Märchenfiguren, wie der zickigen Neva aus dem Schneewittchen-Clan, soll sie die Menschheit vor gefährlicher Magie beschützen. Keine leichte Aufgabe, denn zum einen spielen Flos Gefühle verrückt, wenn sie in der Nähe eines gewissen Märchenprinzen ist. Und zum anderen spürt sie, dass in ihr selbst eine dunkle Magie erwacht …

Rezension:
Als Flora aus heiterem Himmel einen Brief bekommt, der sie auffordert sich zur Ableistung ihrer Pflichtjahre zu melden, denkt sie zunächst an einen blöden Scherz oder eine Verwechslung. Und was für Pflichtjahre sollen das überhaupt sein? Sie hatte noch nie gehört, dass man mit 16 irgendwelche Pflichtjahre absolvieren muss. Als sie zur angegebenen Adresse geht, um das klarzustellen, denkt sie erst recht an eine Verarsche. Nachkommen der in Wirklichkeit realen Märchenfiguren, die das M-Gen tragen, müssen sich in diesen Jahren für die magische Gemeinschaft nützlich machen. Und sie selbst soll die letzte Nachfahrin Dornröschens sein! Schon bald lernt Flo(ra) allerdings andere kennen, denen es ähnlich geht.
Jugendliche erfahren völlig überraschend, ein magisches Erbe in sich zu tragen – so fangen (mindestens seit Harry Potter) zahlreiche Urban-Fantasy-Geschichten mit jungen Protagonisten an. Auch Claudia Siegmann bedient sich in ihrer neuen „Märchenfluch“-Reihe dieser Ausgangssituation. Funktioniert diese, so oft sie auch schon benutzt wurde, doch immer wieder. Und das kann man auch hier wieder bestätigen. Im Gegensatz zu vielen im Grunde ähnlichen Werken muss die Protagonistin hier allerdings nicht auf eine spezielle Schule wechseln. Stattdessen kann beziehungsweise muss Flo ihre magischen Erfahrungen beim Ableisten der Pflichtjahre in ihrer Freizeit sammeln, während der normale Schulstress ‚nebenbei‘ weitergeht.
Die Autorin erzählt ihre Story aus Sicht ihrer Protagonistin, die dem Leser alles in der 1. Person berichtet. Im Gegensatz zu vielen anderen Urban-Fantasy-Stories mit weiblichen Protagonisten dieses Alters verzichtet Claudia Siegmann erfreulicherweise auf eine vordergründige Romanze. Auf die Fortsetzungen – die Bände 2 und 3 sind für Februar beziehungsweise November 2020 angekündigt – darf man gespannt sein.

Fazit:
Auch die Erben der alten Märchenfiguren haben (zumindest in dieser Jugend-Urban-Fantasy) ihre Probleme.

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Nighthunter – 4 – Die Posaunen von Jericho

Anton Serkalow
Nighthunter – 4 – Die Posaunen von Jericho

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Der blaue Stein

Klappentext:
Die Stadt Jericho am östlichen Ausläufer der Sierra Nevada ist eine moderne Stadt. Die Häuser sind aus Stein, es gibt Anschluss an die Eisenbahn. Vermögende Holzunternehmen, Minengesellschaften und Viehbarone prägen das Erscheinungsbild. Hier gibt es keinen Platz für Geistergeschichten … Bis mehrere Funde von seltsam entstellten Leichen nicht mehr unter den Teppich gekehrt werden können und Horace Whittmore auf den Plan rufen. Der Pinkerton-Agent gilt als Experte für Übersinnliches. Doch auch die Nachtjäger ziehen die Ereignisse nach Jericho.
Offenbar ist eine seit Jahrhunderten als besiegt geglaubte Macht wieder erstanden und Whittmore glaubt den Vampir Louis Royaume dafür verantwortlich, den er seit 10 Jahren jagt.
Diese Geschichte spielt ein Jahr vor Beginn der Serie und schildert das apokalyptische Aufeinandertreffen der beiden Erzfeinde, bei dem Louis nicht nur den Mondstein verliert …

Rezension:
Jericho ist im Jahr 1880 – zumindest nach den Maßstäben des Wilden Westens – eine moderne Stadt. Den Bürgern geht es hier gut. Das trifft zumindest auf die ‚normalen‘ weißen Amerikaner zu. Iren und Schwarze sind weitaus weniger geschätzt. Als in einer Mine jedoch entstellte Leichen auftauchen und sich die überwiegend schwarzen und irischen Bergmänner weigern, den Schacht zu betreten, sorgt das für Unmut. Die fortschrittlichen Bürger glauben diesen Schauergeschichten natürlich nicht. Anders der Agent der Pinkerton-Agentur Whittmore. Der weiß, dass es übernatürliche Wesen gibt, die den Menschen gefährlich werden können. Eventuell steckt sogar sein alter Feind, der Vampir Royaume, hinter den geschundenen Leichen. Als genau dieser mit seinem indianischen Freund kurz darauf auch eintrifft, müssen beide sich einem Kampf an 2 Fronten stellen.
Im 4. Band seiner „Nighthunter“-Reihe um übernatürliche Vorfälle im wilden Westen greift Anton Serkalow in die Vergangenheit der bisherigen Bände zurück. Diesmal müssen sich unsere beiden Protagonisten mit Nirumbee auseinandersetzen, die die Menschen als Nahrungsquelle betrachten. Somit bleibt der Autor bisher dem Prinzip treu, in jedem Band neue Wesen als Gegner zu benutzen. Der Rückblick auf eine Zeitebene, die ungefähr 1 Jahr vor Band 1 angesiedelt ist, ermöglicht es dem Leser aber auch, weitere Einblicke in die Beziehungen zwischen den Charakteren zu gewinnen. Sowohl die Freundschaft zwischen den beiden Nighthuntern als auch Louisʼ Feindschaft mit dem Pinkerton werden näher beleuchtet.
Die Mischung aus Fantasy, Western und Horror funktioniert – nicht zuletzt wegen des Stils, der zwischendurch auch für ein Augenzwinkern zu haben ist – weiterhin. Mit ihrem Komplexerwerden gewinnt die Welt auch an Tiefe und Stimmigkeit, sodass die Geschichten sogar immer besser werden.

Fazit:
Horror, Fantasy, Western und eine Prise Humor – 4 Wünsche auf einmal. … und man kann sie alle gleichzeitig erfüllt bekommen.

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Eine Tobi-Winter-Story – 1 – Der Oktobermann

Ben Aaronovitch
Eine Tobi-Winter-Story – 1 – Der Oktobermann

Übersetzung: Christine Blum

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Wein, Göttinnen und Magie

Klappentext:

Die Flüsse von London‹ fließen nach Deutschland …
Denn – niemanden, der sich ein bisschen mit Magie auskennt, dürfte es überraschen – auch hierzulande gibt es magische Vorkommnisse. Das deutsch Pendant zum Londoner Zauberlehrling Peter Grant heißt Tobi Winter und arbeitet beim BKA (Abteilung für komplexe und diffuse Angelegenheiten). Tobi bekommt es mit seltsamen Bräuchen in den Weinbergen rund um Trier zu tun – und mit einem übernatürlichen Rätsel, das schon hunderte von Jahren alt ist …

Rezension:
Eigentlich wollte Tobias Winter von der Abteilung für komplexe und diffuse Angelegenheiten des BKA ein paar freie Tage bei seinen Eltern verbringen. Ein Anruf seiner Chefin überzeugt ihn jedoch vom Gegenteil. Am Fuße eines Weinbergs in Trier wurde eine verschimmelte Leiche gefunden, über und über von Edelschimmel bedeckt. Der wächst allerdings normalerweise nur auf Weintrauben. Tobis Chefin meint, das riecht nach Magie. Und so steckt Kommissar Winter schon bald zusammen mit Kommissarin Sommer, die ihm vom hiesigen Kommissariat zur Seite gestellt wurde, in Ermittlungen, die sich von Weinanbau über Flussgöttinnen bis hin zu jahrhundertealten Racheplänen erstrecken.
An was denkt der geübte Urban-Fantasy-Leser beim Namen Ben Aaronovitch? Sehr wahrscheinlich an Police Constable Peter Grant und „Die Flüsse von London“. Wurde dort nicht sogar erwähnt, dass wichtige magische Forschungen in Deutschland erfolgten und Peter deshalb Deutsch lernen musste, um die alten Bücher lesen zu können? Richtig. Nur über die aktuellen magischen Verhältnisse in Deutschland ist Peter kaum informiert. Aber auch hier gibt es natürlich Spezialisten für magische Straftaten. In Deutschland ist die Abteilung für komplexe und diffuse Angelegenheiten des BKA zuständig. Auch diese Abteilung ist ähnlich unterbesetzt wie die in London. Allerdings halten Kommissar Tobi(as) Winter und seine Chefin nicht viel von den britischen Kollegen. Dass „die Nachtigall“ einen Lehrling hat, hat der BND allerdings schon in Erfahrung gebracht.
Stilistisch bleibt sich Ben Aaronovitch treu. Genau wie in den Peter-Grant-Geschichten überlässt er es auch hier dem Protagonisten, die Ermittlungen in der 1. Person zu erzählen. Während der Leser Peters Weg in die Magie jedoch in den Büchern mitverfolgen konnte, arbeitet der neue Protagonist schon seit 3 Jahren in der Sonderabteilung und bekommt seitdem Zauberunterricht. Fiel in London und Umgebung immer die detaillierte geografische Darstellung der Handlungsorte auf, verwundert es den deutschen Leser doch, dass dies an der Mosel genauso ist. Hier muss der Autor intensives Quellenstudium betrieben haben, denn auch andere Details wurden dem neuen Handlungsort perfekt angepasst. So verpackt Tobi seine Ausrüstungsgegenstände schon mal in alte ALDI-Tüten. Und wie von der Peter-Grant-Reihe gewohnt, erläutert der Autor auch hier am Ende, in welchen Punkten er bewusst von den realen örtlichen Gegebenheiten abgewichen ist.
Auch das deutsche Spin-off der magischen Polizeigeschichten macht einen rundum gelungenen Eindruck. Man kann nur hoffen, dass Tobi noch weitere Fälle auf den Schreibtisch bekommt.

Fazit:
Dieses Spin-off der Urban-Fantasy-Krimi-Reihe „Eine Peter-Grant-Story“ verspricht genauso viel Lesevergnügen wie die Mutter-Reihe.

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Das Erbe der Macht – 20 – Seelensplitter

Andreas Suchanek
Das Erbe der Macht – 20 – Seelensplitter

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Mohars Macht

Klappentext:
Immer mehr Verfolgte erreichen die Zuflucht.
Alex, Jen und Max suchen nach einem Weg, in das Reich der Aquarianer vorzudringen, um ihre Freunde zu retten. Gleichzeitig müssen sie den Schmerz über den Verlust eines der ihren bewältigen.
Unterdessen kann Grace Humiston dem Untergang des Archivs entgehen, findet sich aber in einem albtraumhaften Splitterreich wieder. Handelt es sich um einen letzten Hinweis der Archivarin?

Rezension:
Während Grace versucht, dem Rätsel des Archivs und der verschwundenen Archivarin auf die Spur zu kommen und dabei auf die magisch gefangengehaltenenen Clara und Leonardo stößt, versuchen die Freunde Alex, Max und Jen, der Nautilus und den im Unterwasser-Splitterreich Eingeschlossenen zu Hilfe zu kommen. An beiden Fronten ergeben sich unerwartete Schwierigkeiten.
Hatte ich in meiner Rezension des vorhergeheden Bandes („Blutzeit“) aus Andreas Suchaneks Urban-Fantasy-Reihe „Das Erbe der Macht“ bemängelt, dass die Handlung zu unübersichtlich ausfällt, kehrt die Reihe in diesem 20. Band wieder zu ihren Stärken zurück. Alles konzentriert sich an 2 Handlungsorten und verzichtet – abgesehen von wenigen Erinnerungen – auf unterscheidliche Zeitebenen. Trozdrm bleibt die Handlung gewohnt komplex. Während sich an manchen Stellen Hoffnungsschimmer für die Protagonisten erkennen lassen, türmen sich an anderen neue Gefahren auf. Wie man es von Andreas Suchanek gewohnt ist, werden auch (schon) wieder neue Elemente eingeführt, deren Bedeutung noch nicht zu erahnen ist. Bei all dem Chaos, das schon an allen Fronten herrscht, darf man natürlich nicht vergessen, das bis zum Staffelfinale in Band 24 noch 4 Bände fehlen. Da kann noch viel passieren – und Kennern der Reihe und des Autors dürfte klat sein, dass bis dahin noch einiges passieren dürfte.

Fazit:
Auch in Band 20 warten wieder zahlreiche Überraschungen auf die Fans der Reihe.

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Emily Pitkin – 1 – Der Ring des Magiers

Michael Derbort
Emily Pitkin – 1 – Der Ring des Magiers

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Ein Punk unter Dämonen

Klappentext:
Nach dem tragischen Unfalltod ihrer Eltern steht Emily Pitkins Leben auf dem Kopf. Die Jugendfürsorge schickt die 16-jährige kurzerhand zu ihrem Onkel Nathaniel, den sie kaum kennt. Das erste Aufeinandertreffen fällt auch wenig vielversprechend aus. Erst so nach und nach gewöhnen sich beide aneinander.
Bereits nach kurzer Zeit wird Emily von intensiven Albträumen heimgesucht. Gleichzeitig offenbart sich, dass Emily besondere Fähigkeiten hat. Etwas unfassbar Böses plant indessen seine Niederkunft auf die Erde und ob Emily will oder nicht, muss sie selbst mit den neu entdeckten Kräften den Kampf dagegen aufnehmen …

Rezension:
Emily ist zwar nicht gerade die Mustertochter, als ihre Eltern bei einem Unfall sterben, ist sie aber dennoch geschockt. Da sie erst 16 ist, wird sie vor die Wahl gestellt, die kommenden beiden Jahre entweder in einem Heim oder bei ihrem Onkel, den sie gar nicht kennt, zu verbringen. Da ist der Onkel natürlich das kleinere Übel, doch wohnt der im tiefsten Schottland. Allein das ist für die Punkerin aus dem Weichbild Londons schon eine große Umstellung. Was sie dort allerdings erfährt, bringt ihr Weltbild völlig durcheinander. Schon bald muss Emily sich mit Dämonen herumschlagen.
Die Ausgangssituation in Michael Derborts neuer Jugend-Urban-Fantasy-Reihe ähnelt dem im Genre Üblichen. Eine jugendliche Protagonistin muss sich überraschend in ein neues Leben einfügen und erfährt in diesem Zusammenhang Dinge, die jenseits der allgemein akzeptierten Naturgesetze liegen. Dieses schon oft gelesene Grundmuster funktioniert immer wieder, so auch hier. Neben Geheimnissen ihrer Familiengeschichte muss sich die Protagonistin mit einem magischen Erbe auseinandersetzen, das sie zur Dämonenjägerin macht. Diese Story-Idee weckt das Interesse von Genre-Fans. An dieser Stelle kommt allerdings ein großes Aber. So gut die Idee ist, so suboptimal ist leider die Umsetzung gelungen. Weder die Protagonistin noch irgendein anderer Charakter besitzt eine für den Leser erkennbare Persönlichkeit. Emily soll eine unangepasste Jugendliche sein, das ‚Schlimmste‘, was man davon liest, ist aber das Wort „Scheißgefühl“, auf das ihr ‚Onkel‘ empfindlich reagiert. (Wieso ich „Onkel“ in Anführungszeichen setze, hat seinen Grund, der sich beim Lesen offenbart und den ich nicht vorwegnehmen will.) Diese fehlende Persönlichkeit führt leider dazu, dass man sich als Leser mit keinem der Charaktere irgendwie verbunden fühlt und die Story nicht lebendig wirkt.
Natürlich handelt es sich hier um den 1. Band einer Reihe, sodass der Autor durchaus die Möglichkeit hat, in dieser Hinsicht in den kommenden Bänden ‚nachzubessern‘. Die Storyidee erscheint nämlich durchaus tragfähig, und es wäre sicher schade, sie durch eine schwache Ausarbeitung der Handelnden in den Sand zu setzen.

Fazit:
Die interessante Idee hinter dieser Urban Fantasy mit junger Protagonistin leidet leider an einer schwachen Ausarbeitung der Charaktere.

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Die Saga von Eldrid – 1 – Der Spiegelwächter

Annina Safran
Die Saga von Eldrid – 1 – Der Spiegelwächter

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Ärger mit dem Spiegelbild

Klappentext:
Die Saga von Eldrid beginnt
Fünf Spiegel, fünf Häuser, fünf Spiegelwächter, eine magische Welt: Eldrid.
Die Spiegelwächter versuchen das wertvolle Licht von Eldrid zu bewahren, aber sie kämpfen gegen Godal, den übermächtigen Schatten, und Zamir, den Schöpfer der Dunkelheit. Ludmilla wird zu Hilfe gerufen, um Godal einzufangen. Doch Zamir durchkreuzt die Pläne der Spiegelwächter und beschwört ein Unheil in Eldrid hervor. Der Kampf gegen die Dunkelheit beginnt. Wird Ludmilla ihre Mission durchführen können?

Rezension:
Da ihre Eltern ständig auf Reisen sind, lebt die 15-jährige Ludmilla bei ihrer Großmutter. Hier gefällt es ihr auch erheblich besser als bei ihren Eltern, denn Oma Mina lässt ihr einige Freiheiten. Nur Internet ist im Haus tabu – genau wie ein Zimmer, das Ludmilla versprechen musste, nie zu betreten. Aber sie ist neugierig. Eines Tages ‚leiht‘ sie sich den Schlüssel und untersucht das Zimmer. Außer einem komischen Standspiegel findet sie aber nichts Beachtenswertes. Nach einer Berührung beginnt der Spiegel plötzlich zu leuchten. Ludmilla findet heraus, dass sie diesen durchqueren kann und so in einer anderen Welt landet. Einer durch und durch magischen Welt, in der sie auf den Wächter des Spiegels trifft. Doch diese Welt hat ein Problem, welches ihre Oma in ihrer Jugend heraufbeschworen hat.
In ihrem Urban-Fantasy-Abenteuer geht Annina Safran von der nicht ganz neuen Ausgangslage aus, dass ein junger Protagonist auf ein magisches Familiengeheimnis stößt. Anders als in vielen ähnlichen Büchern gehört ihre Protagonistin allerdings zur Kategorie „aufmüpfiger Teenager, definitiv nicht pflegeleicht“. Ein ausdrückliches Verbot ihrer Oma, die andere Welt namens Eldrid jemals wieder zu besuchen, ignoriert sie natürlich umgehend. Damit stürzt sich die Protagonistin in ein gefährliches Abenteuer – und ihre Großmutter in Schwierigkeiten, als Tochter und Schwiegersohn nach einer längeren Geschäftsreise ihre Tochter besuchen wollen.
Die meisten Leser werden beim Vornamen Ludmilla natürlich zunächst an Russland oder zumindest Osteuropa denken. Der Name der Großmutter (Mina) lässt daran natürlich schon Zweifel aufkommen. Spätestens bei der Erwähnung von Ludmillas Familiennamen Scathan muss man jedoch an einen ganz anderen Kulturkreis denken. Eine Erklärung dieses gewissen Widerspruchs bleibt allerdings zumindest in diesem Band aus.
Die fremde Welt und deren Geheimnisse sind natürlich ein zentrales Element der Geschichte, doch wird auch Wert auf die Charaktere gelegt. Während die Protagonistin überraschend bereit ist, Verantwortung für von ihr nicht verschuldete Entwicklungen zu übernehmen, muss sich ihre Großmutter mit ihrer Schuld und deren Folgen, die jetzt die geliebte Enkelin in Gefahr bringen, auseinandersetzen. Etwas überraschend kommt dann das Ende des Buches mitten in der Handlung. Dass es sich um den 1. Band eines Mehrteilers handelt, ist zunächst nämlich nicht erkennbar. Der Reihentitel wird auf dem Cover gar nicht erwähnt. Allerdings ist Band 2 mit dem Titel „Die Suche nach dem Schattendorf“ bereits verfügbar.
Zu Beginn wirkte der Stil der Autorin auf mich etwas gewöhnungsbedürftig, ohne dass ich das näher begründen kann. Allerdings fand ich dann überraschend schnell hinein, woraufhin er sich als angenehm lesbar erwies. Nach dem abrupten Ende bleibt einem fast keine andere Wahl, als sich in die Fortsetzung zu stürzen.

Fazit:
In dieser Urban Fantasy muss sich ein Teenager mit den Problemen einer Parallelwelt auseinandersetzen.

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Das Erbe des Hexenjägers

Matthias J. Diaz
Das Erbe des Hexenjägers

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Showdown unterm Humboldhain

Klappentext:
Die Hexen sind nicht ausgestorben. Sie haben nur gewartet …
Berlin 2019. Der Student Robert Terwin staunt nicht schlecht, als sein entfremdeter Onkel Alois unter ungeklärten Umständen verstirbt und ihm seine Villa im schicken Stadtteil Zehlendorf vermacht. Einzige Bedingung: Er muss die Nacht vor Allerheiligen darin verbringen.
Was nach schnellem Reichtum klingt, stellt sich bald als unerwünschtes Eintauchen in die Phantasiewelt eines Wahnsinnigen heraus. Nicht nur behauptet Alois in seinen Aufzeichnungen, Hexenjäger aus einem Geschlecht von Hexenjägern zu sein, das zurückreicht bis in die Zeit des Dreißigjährigen Krieges. Auch Robert selbst soll als jüngstem Spross einer gesegneten Blutlinie eine besondere Rolle im Kampf gegen die Hexen zukommen.
Das Ganze klingt nach Hirngespinsten, bis dunkle Mächte aus dem Reich des Aberglaubens höchstpersönlich vor der Haustür stehen und ein ziemlich eigenwilliges Team von Hexenjägern aus aller Welt auf den Plan tritt. Mit einem Mal geht es darum, die Vollendung eines Rituals zu verhindern, für das die Mongolenangriffe des 13. Jahrhunderts und die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl nur die Vorbereitung waren …

Rezension:
Als der Politikstudent Robert erfährt, dass sein Onkel ihm eine Villa im noblen Berliner Stadtteil Zehlendorf vererbt hat, wundert er sich. Schließlich hat er diesen Onkel nie kennengelernt, spricht sein Vater doch nie über seine Familie. Etwas verwundert ist er nur über die Bedingung, dass er die Halloween-Nacht in der Villa verbringen muss – und zwar alleine. Diese Nacht ist schon heute. In der Villa findet Robert heraus, dass die jeweils erstgeborenen Söhne seiner Familie seit Jahrhunderten Hexenjäger sind. Diesen Job hat er jetzt zusammen mit dem Haus geerbt. War sein Onkel verrückt? Eine dunkle Kreatur, die ihn durch einen Trick dazu bringt, sie einzulassen, überzeugt Robert schnell vom Gegenteil. Zum Glück melden sich schnell andere Hexenjäger bei ihm, um zu helfen und ihn auszubilden. Schnell stellt Robert fest, dass die Hexenjäger ein sehr bunter Haufen sind. Von einem russischen Mönch über einem Argentinier bis zu einer israelischen Soldatin findet sich so ziemlich alles in der Gruppe.
Geschichten über Hexen und auch Hexenjäger finden sich in der Urban Fantasy relativ häufig. Dass solche Abenteuer im heutigen Deutschland angesiedelt sind, ist schon seltener der Fall. Matthias J. Diaz siedelt sein Buch nun mitten in Berlin (und dessen näherer Umgebung) an. Da müssen schon mal bekannte Örtlichkeiten wie Schloss Charlottenburg oder der Bunker im Humboldhain als Schau- und Kampfplätze herhalten. Aber gerade das macht einen Teil des Reizes dieses Buches aus. Auch die sehr durchmischte Gemeinschaft der Hexenjäger hebt es von ähnlichen Werken ab. Um die Aufzeichnungen des gerade nicht greifbaren russischen Mönches zu übersetzen, muss da der beim Geheimdienst tätige Vater der Israeli schon mal den Kontakt zu einem Ex-NVA-General herstellen.
Damit wären wir allerdings bei einem Problem, das (wie auch in vielen anderen Büchern mit einer ähnlich bunten Protagonisten-Truppe) nicht thematisiert wird. Alle Beteiligten unterhalten sich völlig problemlos über alles Mögliche. In welcher Sprache sie dies tun, wird zwar nicht ausdrücklich gesagt, da aber auch alte Beschriftungen gelesen werden, dürfte es sich um Deutsch handeln. Woher können die Hexenjäger aus allen Winkeln der Welt alle fließendes Deutsch?
Interessante Einfälle abseits des in der Urban Fantasy Gewohnten und ein gelungener Stil mit augenzwinkerndem Unterton prägen das Buch. An manchen Stellen musste ich sogar laut lachen. Zitat gefällig?
„Muss echt sein“, erklärte sie. „Rate mal die E-Mail Endung.“
Er überlegte kurz. Deutscher. Im Ruhestand. „Aol.com?“
„Bingo! Kriegt man doch dazu, wenn man Rentenzahlungen beantragt, oder?“
(aus Kapitel 16 – Geheimnis)
Allen, die sich für nicht ganz bierernste Urban Fantasy mit Berliner Lokalkolorit begeistern können, kann dieses Buch nur empfohlen werden.

Fazit:
Hexenjäger, die sich außer mit Hexen auch mit der deutschen Realität abplagen müssen, sollen die Welt retten. Ob Berlin das überlebt?

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„Lord Breakinghams Geheimnis“, der von Rezensenten gelobte Jugendroman um einen Jungen, der unerwartet auf ein Internat gehen muss und Schockierendes über seine eigene Herkunft erfährt, ist in einer überarbeiteten Neuauflage erschienen. Ein Entwicklungsroman über den Wert der Freundschaft.
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://lordbreakingham.wordpress.com/
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Schiff der Spione

Michael Schmidt (Hrsg.)
Schiff der Spione

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Quer durch die Phantastik

Klappentext:
Fantasyguide präsentiert: Schiff der Spione
Der fünfte Band der Anthologiereihe

Rezension:
Enthaltene Geschichten:
Mystery:
G. V. Anderson – Das Steingeschöpf
Merlin Thomas – Lesereise
Ellen Norten – Der Gipskopf von Pestum
Fantasy:
Nina Teller – Shinrais Gebet
Christel Scheja – Hedrels Fluch
Achim Hildebrand – Der Kopfgeldjäger
Michael Schmidt – Das Mädchen Jolanda
Galax Acheronian – Dunkelheit
Steampunk:
Torsten Scheib – Schiff der Spione
Andreas Flögel – Büro für Dämonenangelegenheiten – Sektion Berlin
Science Fiction:
Diane Dirt – Die Sitzung
Frederic Brake – Alte Spuren
Uwe Hermann – Der Aushilfswächter
Mack Reynolds – Er wusste Bescheid
Von einem Meuchelsänger, der sich schon wieder vor Verfolgern retten muss, von einer heiligen Hüterin eines magischen Artefakts, von einem Dämonenjäger in kaiserlichem Auftrag, von einer Welt, in der Lesen lebensgefährlich sein kann, und noch manch anderem handeln die Geschichten dieser Anthologie. Die Bandbreite erstreckt sich dabei von Mystery und Fantasy über Steampunk bis zu SciFi. Unter den Autoren begegneten mir gute Bekannte wie auch solche, von denen ich zuvor nie gehört hatte. Wie bei Anthologien gewohnt, gefallen einem natürlich nicht alle Beiträge gleichermaßen gut. Da es den Rahmen dieser Rezension sprengen würde, auf alle 14 enthaltene Kurzgeschichten einzeln einzugehen, picke ich hier nur die heraus, die mich besonders überzeugen konnten.
In „Der Kopfgeldjäger“ von Achim Hildebrand begegnet einem ein schon aus diversen Geschichten bekannter Protagonist wieder, der Meuchelsänger Niddel. Diesmal muss er sich vor einem Kopfgeldjäger in Sicherheit bringen. Dass die Stadt gerade von einem gegnerischen Heer belagert wird, was ihn daran hindert, diese einfach zu verlassen, macht das Unterfangen nicht einfacher. Wie gewohnt werden alle Niddel-Fans in dieser kurzen Fantasy-Story wieder gut unterhalten.
Christel Scheja erzählt in „Hedrels Fluch“ die Geschichte eines Mädchens, dass schon im Baby-Alter in einen von der Außenwelt isolierten Tempel gebracht wurde. Dort wuchs es auf, um zur Hüterin eines magischen Schwerts zu werden. Doch schon als Kind kommen Hedrel Zweifel an der Sache. Als sie erkennt, welche Bewandtnis es mit ihrem ‚Schützling‘ wirklich hat, ändert sich ihr Leben grundlegend.
Das „Büro für Dämonenangelegenheiten“ ist im kaiserlichen Deutschland für eben diese Wesen zuständig. Andreas Flögel erzählt uns vom Agenten Müller, der aus der Provinz ins Büro Berlin versetzt wird, wo sein Verständnis seiner Aufgaben mit einer unerwarteten Herausforderung konfrontiert wird. Auch wenn diese Kurzgeschichte hier unter der Kategorie „Steampunk“ aufgelistet wird, fällt sie wohl eher unter Fantasy.
Nicht vergessen werden soll natürlich auch Michael Schmidts „Das Mädchen Jolanda“, das dem Leser ein Wiedersehen mit der Fantasy-Welt Saramee bietet.
Allerdings muss ich auch die Geschichte erwähnen, die nach meiner Meinung den Tiefpunkt dieser Anthologie darstellt. Damit meine ich „Das Steingeschöpf“ von G. V. Anderson. In der Kurzgeschichte wird von einem jungen Bildhauer erzählt, der sich um belebte Steinfiguren kümmert. Nebenbei bekommt der Protagonist Schwierigkeiten mit den Nazis, beginnt die Geschichte doch im Deutschland des Jahres 1928. Dabei muss ich jedoch feststellen, dass ich weder den Fantasy-Part noch dessen Zusammenhang mit dem politischen Thema wirklich verstehe. Aber solche Schwachpunkte finden sich ja in beinahe jeder Anthologie.
Insgesamt muss hier aber wieder festgestellt werden, dass auch in der mittlerweile 5. Anthologie des Fantasyguide wohl jeder Fan phantastischer Geschichten für ihn passenden Lesestoff finden dürfte.

Fazit:
In dieser Anthologie, die auf ein spezielles Überthema verzichtet, versammeln sich Kurzgeschichten aller phantastischer (Sub-)Genres.

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