Eine Peter-Grant-Story – 8 – Ein weißer Schwan in Tabernacle Street

Ben Aaronovitch
Eine Peter-Grant-Story – 8 – Ein weißer Schwan in Tabernacle Street

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Dampf-Orgel-Noten

Klappentext:

Keine Panik

Peter Grant, der Londoner Bobby und Zauber­lehrling, steht vor völlig neuen privaten Heraus­forder­ungen. Welche ihn zu gleichen Teilen mit Panik und Begeis­terung erfüllen. Beruflich bekommt er es mit der Serious Cyber­netics Corpor­ation zu tun, dem neuesten Projekt des Silicon-Valley-Genies Terrence Skinner. Und mit einer geheimen magi­schen – und hoch­gefähr­lichen – Tech­nologie, die bis weit in ver­gangene Jahr­hun­derte zurück­reicht …

Rezension:

Peters private Flussgöttin Beverley ist schwanger. Es sollen sogar Zwillinge werden – und Peter ist daran nicht ganz unschuldig. Auch beruf­lich stehen Veränder­ungen an. In der Soft­ware­schmiede eines nach London gewech­selten High-Tech-Milliar­därs stellt die Sicher­heits­abteilung gerne einen vom Dienst suspen­dierten Ex-Poli­zisten ein. Der Sicher­heits­chef hegt nämlich den Verdacht, in der Firma könnte sich ein Maul­wurf einge­schlichen haben. Proble­matisch ist dabei nur, dass selbst Peter und sein neuer Chef gewisse Bereiche des Firmen­geländes nicht betreten dürfen. Dort finden streng geheime Arbeiten statt. Und Peter hat schon einen Verdacht, worum es dabei gehen könnte.

Peter Grant muss wieder in Aktion treten. Und das ohne Dienst­ausweis. Aber wer kann sich schon wirklich vor­stellen, dass das Folly auf ihn ver­zichtet? Dieses Geheim­nis klärt Ben Aarono­vitch aller­dings auch sehr früh auf, sodass ich hier ohne nennens­werten Spoiler verraten kann, dass unser Lieb­lings-Polizei-Zauberer diesmal under­cover im Einsatz ist. Um dem Leser zu erklä­ren, wie es dazu kommt, geht dieser Band unge­wohnte Wege: Der Anfang dieses wird wechsel­weise in 2 Zeit­ebenen erzählt. Dass bei der Ange­legen­heit Magie im Spiel ist, dürfte wohl keinen Fan dieser Reihe über­raschen. Als Auf­hänger dienen dabei die realen Computer- oder wohl besser Rechen­maschinen-Pioniere Charles Babbage und Ada Lovelace. Auch die typischen Anspie­lungen Ben Aarono­vitchs zielen diesmal primär auf die Computer-Kultur ab.

Nachdem mit Band 7 der Urban-Fantasy-Reihe um die magische Abteilung der Metro­politan Police („Die Glocke von White­chapel“) der sich seit Band 1 („Die Flüsse von London“) durch die Geschichte zie­hende Hand­lungs­strang um den Gesichts­losen abge­schlossen wurde, spielt die Vor­geschichte im aktuellen Fall keine große Rolle. Das gilt natür­lich nicht für die Entwick­lungen im Folly und Peters Bezie­hung zu Beverley. In beiden Punkten besteht selbst­verständlich weiter­hin Konti­nuität.

Ein ständig wiederkehrenden Punkt in meinen Rezen­sionen zu dieser Reihe sind die deut­schen Titel. Dass diese alles andere als eine Über­setzung der Originale sind, ist mittler­weile schon Tradition. Im aktu­ellen Buch wurde aus „False Value“ „Ein weißer Schwan in Taber­nacle Street“. Wieso man dabei aller­dings wie im Eng­lischen üblich, im Deut­schen aber unge­wohnt (oder sogar falsch) auf den Artikel des Straßen­namens ver­zichtete, erschließt ich mit nicht. „Ein weißer Schwan in der Taber­nacle Street“ wäre in meinen Augen erheblich besseres Deutsch.

Hinweis: Bei Sammlern der Reihe dürfte das verän­derte Format für wenig Begeis­terung sorgen.

Fazit:

Für Fans britischer Urban Fantasy und speziell Peter Grants ist auch dessen neuer Fall ein abso­lutes Muss!

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Bilder aus Altbayern

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Dieser Reprint eines Bildbandes aus dem Jahr 1918 zeigt Impressionen eines Bayerns, das es so an vielen Stellen nicht mehr gibt.
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Kraken in der Spree

Naduschka Kalinina
Kraken in der Spree

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Druiden am Prenzlauer Berg

Klappentext:

Die Glanzzeiten der Hexen sind schon lange vorbei, nicht, dass Krakens Familie jemals irgend­welchen Glanz gehabt hätte. Die Paluschkes, Berlins letzte noch lebende Hexen­familie, hausen in einer schäbigen Platten­bau­wohnung am Rande der Stadt und gelten als ebenso nutzlos wie ver­schlagen. Als Krakens Vater wegen offenen Schulden in einen Gold­fisch verwan­delt wird, gerät er ziemlich schnell in magische Schwierig­keiten. Die zwie­lichtige Geister-Mafia will ihm beide Knie­scheiben brechen, der Stadt­zirkel sitzt ihm im Nacken und unheim­liche Monster haben die Jagd auf ihn eröffnet. Zu allem Übel ist auch noch ein Geist Krakens letzte Hoff­nung. Ein ver­dammter Domovoi – und was für einer! Dieser russische Haus­geist besitzt nicht nur den Charme und Humor einer Tret­mine, sondern hält auch Base­ball­schläger für ein Herren Accessoire und gilt selbst unter Dieben als Hard­core-Klepto­mane. Aber hey, immer­hin kann es nicht mehr schlimmer kommen. Denn mal ehrlich, was soll nach diesem ganzen zauber­haften Mist noch groß passieren? Nun, eine Menge.

Rezension:

Da der Vater ein Gewohnheitssäufer und die Mutter schon vor Jahren ver­schwun­den ist, muss sich ‚Kraken‘ Paluschke schon seit Jahren um seine beiden jüngeren Brüder kümmern. Dabei sind sie doch die einzige Hexen­familie, die über­haupt noch in Berlin lebt. Jetzt hat auch noch irgend­ein Unbe­kannter den Vater in einen Gold­fisch ver­wandelt! Außer­dem macht der Zirkel, die Verwal­tung der magischen Ein­wohner, Schwierig­keiten, und die russische Geister­mafia hat es auch auf ihn und seine Brüder abge­sehen. Letztere stellt Kraken auch noch einen Base­ball­schläger schwing­enden Domovoi, einen russischen Haus­geist, als Auf­passer zur Seite.

Fachliteratur über die magischen Bewohner Groß­britanniens findet sich reichlich. Infor­mationen über die ent­sprechen­den Bevölkerungs­kreise Deutsch­lands zu bekommen, erweist sich in der Buch­hand­lung des geringsten Miss­trauens schon als deutlich kompli­zierter. Dank Naduschka Kalinina werden derartige Bildungs­lücken des Urban-Fantasy-Freundes jetzt zumindest für Berlin behoben. Dem auf­fälligen Mangel an Hexe(r)n stellt sie eine reich­haltige Bevöl­kerung aus Ghulen, Kobolden, Pixis und Untoten gegen­über, nicht zu vergessen den lästigen Gestalt­wand­lern, die bevor­zugt in Gestalt von Blau­meisen auftreten. Dass es in diesem Buch nicht über­mäßig ernst zugeht, dürfte der geübte Leser da natürlich schon vermuten.

Einen besonderen Reiz bekommt diese Geschichte dadurch, dass einer­seits diverse Locations beziehungs­weise Gegenden Berlins treff­sicher charakter­isiert werden, anderer­seits die verschie­denen Fantasy-Wesen ausnahms­los anders darge­stellt werden. als es die im Genre gängigen Clichés besagen. Ghule sind beispiels­weise überaus höfliche Wesen, die sich nur als Tarnung gegen­über nicht-magischen Menschen als Schläger­trupps ausgeben.

Die Autorin erzählt die Abenteuer ihres Prota­gonisten Kraken aus dessen Ich-Perspek­tive, was natürlich bedingt, dass sich der Leser immer an dessen Aufenthalts­ort befindet und dessen Kenntnis­stand teilt. Auch wenn es immer wieder hart zugeht, bleibt der Tonfall immer eher ironisch-humor­voll. Der Epilog schreit dann geradezu nach einer Fort­setzung – die von Autorin und Verlag auch schon ange­kündigt ist.

Fazit:

Besuchen sie die magische Unterwelt Berlins! Diese humor­volle Urban Fantasy ist gleich­zeitig ein Stadt­führer durchs magische Berlin.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Verflixt und zugebissen – 5 – Ist das bissig, oder kann das weg?

Allyson Snow
Verflixt und zugebissen – 5 – Ist das bissig, oder kann das weg?

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Kampf-Bratpfannen und Kardinäle

Klappentext:

Seit Frédérics Gemeinde vampirischen Zuwachs bekommen hat, wird selbst eine simple Trauung zur Heraus­forder­ung: der Braut­vater will den Schwieger­sohn in spe besei­tigen, Hunde jaulen völlig schief den Hoch­zeits­marsch mit und die pene­trante, viel zu hübsche Hexe Cecile flirtet ihm beinahe den Talar vom Leib.

Als Frédéric während der Zeremonie auch noch Gottes Aus­spruch ›Es werde Licht‹ zu wört­lich nimmt und seine lang ver­dräng­ten magi­schen Kräfte die Kirche ein­stürzen lassen, kommt er kurz­zeitig in Erklärungs­not. In dieser Situ­ation einen uralten Vampir wieder­zu­erwecken, ist nicht die beste Idee, denn danach fängt der Spaß erst richtig an.

Plötzlich muss er nicht nur seine Kräfte vor dem Vatikan vertuschen, sondern sich auch noch mit den Intri­gen inner­halb der Kirche herum­schlagen. Dass Cecile ihm nicht nur Lehr­stunden in Sachen Magie, sondern auch im Küssen gibt, fällt seinem ober­sten Chef bei dem Chaos doch bestimmt nicht auf, oder?

Rezension:

Dass ausgerechnet in seiner Kirche eine Vampir­hochzeit abge­halten werden soll, gefällt Pater Frédéric nicht beson­ders. Aber was soll er machen? Einer der Vampire unter­stützt seine Gemeinde schließ­lich groß­zügig finanziell. Dumm nur, dass im Auf­schwall seiner Gefühle mitten in der Trauung seine eigenen verleug­neten magi­schen Kräfte erwachen. Plötzlich liegt die Kirche in Trüm­mern, und das, wo Frédéric doch schon für den Wieder­aufbau Notre-Dames verant­wortlich ist. Aber das ist erst der Anfang der Verwick­lungen, die die Lebens­planung des Paters auf den Kopf stellen.

Nachdem uns Allison Snow in Band 4 ihrer sehr humor­vollen Vampir-Urban-Fantasy-Reihe „Ver­flixt und zuge­bissen“ („Alles, was Sie beißen, kann gegen Sie ver­wendet werden“) verraten hat, wie es wirklich zum Brand in Notre-Dame kam, stellt sich natür­lich die Frage, wie sie die Verwüs­tungen, die ihre Prota­gonisten rund um den vampi­rischen Mafia-Paten Jason Harris dort anrich­teten, in diesem Band noch toppen kann. Über­raschung: Jason und seine Mit­streiter schaffen das wirk­lich. Darauf, welches kirch­liche Gebäude diesmal in Mit­leiden­schaft gezogen wird, dürfen noch Wetten abge­geben werden. Und nein, die kleine Gemeinde­kirche von Pater Frédéric ist nicht gemeint. Die zählt nur als Kollateral­schaden.

Im Zentrum der Handlung steht in diesem Band Pater Frédéric, der noch Probleme hat, mit der realen Existenz von Vampiren klar­zukommen, und sich plötzlich auch noch mit eigenen magi­schen Fähig­keiten herum­schlagen muss. Auch die bekannte Kampf-Brat­pfanne und deren Besitz­erin Linett bekommen diesmal wieder einen etwas größeren Auftritt. Schließ­lich gilt es ja, wieder größere Verwüs­tungen anzu­richten. Nicht vergessen: Es gilt schließ­lich, die Zer­störung Notre-Dames zu toppen!

Eines hat die Autorin allerdings sträflich vernach­lässigt. Vor dieses Buch gehört unbe­dingt ein Warn­hin­weis: „Leser mit krank­hafter Zwerch­fell-Schwäche sollten vom Lesen dieser Reihe unbe­dingt Abstand nehmen! Zu Risiken und Neben­wirkungen fragen Sie den Vampir Ihres Ver­trauens (Falls Sie keinen haben, ist Ihnen sowieso nicht zu helfen.)“

Fazit:

Ein Pater unter lauter Vampiren – eine Seite muss da wohl ihre Ansichten revi­dieren. (Geheimnis: Die Vampire sind es nicht.)

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Die Lichtstein-Saga – 3 – Fineas

Nadine Erdmann
Die Lichtstein-Saga – 3 – Fineas

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r

Elfen, Drachen, Doppelgänger

Klappentext:

Zwei der Lichtsteine, mit deren Hilfe Interria aufrecht­erhalten wird, befinden sich bereits sicher in Cayas Kapelle, doch mit der Reise zu den Drachen steht Noah, Liv, Ari und Kaelan eine der größten Heraus­forder­ungen bevor. Der Stein des Feuers befindet sich in den Roten Bergen und damit in direkter Nach­bar­schaft zu Daken­hall, wo Kon­stantin bereits Vorkehr­ungen getroffen hat, die verhin­dern sollen, dass die Cays das Tal der Drachen jemals erreichen. Können Noah, Liv, Ari und Kaelan es mit List und Tücke trotzdem schaffen, Fineas unbe­schadet ins Kloster zu bringen? Und welches Geheimnis hüten Ben und Mia vor ihnen?

Rezension:

Die Zeit drängt. Deshalb müssen die Cays sich schnells­tens auf den Weg machen, den 3. Stein zu holen. Kon­stan­tins Truppen blockieren aller­dings den direkten Weg. Deshalb ent­schließt man sich zu einer List. Während die Cays sich durch den Wald und das Gebiet der Elfen auf den Weg zu den Drachen machen, stellt sich eine Streit­macht des Lichts den Gegnern. Um even­tuelle Spione zu täuschen, ver­kleiden sich 4 junge Kämpfer als die Cays und ziehen mit der Truppe.

Mit dem 3. Band nähert sich Nadine Erdmanns Fantasy-Tetra­logie lang­sam dem Höhe­punkt. Dass sich dieser 3. Band mit der Erlang­ung des 3. Licht­steins befasst, dürfte Leser der Reihe natür­lich nicht über­raschen. Mit der Auftei­lung der Hand­lung zwischen den Cays und der Ablen­kung fällt die Geschichte diesmal etwas komplexer aus. Dass beide Handlungs­stränge nicht hinder­nis­frei verlaufen, versteht sich wohl von selbst.

Nachdem Liv die eindeutige Prota­gonistin des 1. Bandes („Aquilas“) war und sie sich diese Rolle bereits in Band 2 („Andolas“) mit den anderen Cays teilen musste, nehmen jetzt mit der Auf­teilung in die beiden erwähnten Handlungs­stränge noch weitere Charak­tere zumin­dest zeit­weise einen Prota­gonisten­status ein. Diese zuneh­mende Kom­plexität führt aller­dings auch dazu, dass der vorlie­gende Band der bisher beste der Reihe ist. Somit ist nur zu hoffen, dass der noch feh­lende Abschluss­band die Erwar­tungen, die die bisher von Band zu Band besser wer­dende Reihe damit weckt, erfüllen kann.

Stilistisch bleibt sich die Autorin natürlich treu. Der größte Unter­schied zum Vor­gänger liegt darin, dass sich die Anzahl der wechsel­weise im Fokus stehenden Charak­tere weiter erhöht.

Fazit:

Band 3 der Fantasy-Tetralogie findet ein ausge­wogenes Gleich­gewicht zwischen ruhigen und Action-lastigen Momen­ten.

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Die Glas-Trilogie – 2 – Das flüsternde Glas

Heiko Hentschel
Die Glas-Trilogie – 2 – Das flüsternde Glas

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Auf den Spuren des Mock

Klappentext:

Bildgewaltig, düster und voller Action: Die Monster­jagd geht weiter!

Moritz und seine Schwester Konstanze sind auf der Suche nach einem mäch­tigen Wesen mit heilen­den Kräften – dem Mock! Nur der Mock kann ihre Freundin Helene von dem Fluch erlösen, der sie vor über 300 Jahren zum Leben als Untote verdammt hat. In der finsteren Stadt Bad Greifen­stein, die unter der nächt­lichen Heim­suchung furcht­erregender Monster leidet, kommt Helenes Rettung endlich in greifbare Nähe – bis sich ein Werwolf an Moritz‘ Fersen heftet. Denn der Junge trägt den schwar­zen Splitter der tod­bringenden Glas­maske bei sich. Und dieser Splitter singt ein Lied, dem alle Monster hörig sind …

Rezension:

Schon seit 2 Jahren ziehen Moritz, Konstanze und Helene in Edgars alten Dampf­wagen durch die Lande. Ein Gerücht führt sie nach Bad Greifen­stein. Angeb­lich soll hier der Mock leben, das einzige Wesen, das Helene von ihrem Fluch befreien kann. Doch alles in der Stadt macht einen sehr eigen­artigen Ein­druck. Kaum ange­kommen gerät Moritz in einen gefähr­lichen Kampf mit einer Mimose. Zweifel­los stimmt hier etwas nicht, und das Geheimnis scheint seinen Ursprung in der ober­halb der Stadt liegenden Burg zu haben.

Mit 2 seit Band 1 seiner Jugend-Fantasy-Reihe „Die Glas-Trilogie“ („Das hungrige Glas“) handlung­smäßig verflos­senen Jahren fügt Heiko Hentschel einen recht großen Zeit­sprung zum vor­lie­genden Band ein. Im Gegen­satz zur untoten Helene sind die beiden Geschwister natürlich ent­sprechend gealtert. Außer den 3 jungen Prota­gonisten treten nur wenige Ein­wohner des Handlungs­ortes als handelnde Personen in Erschei­nung, sodass der Kreis der ‚Mitwir­kenden‘ über­schaubar bleibt. War der Vor­gänger noch im nörd­lichen Deutsch­land ange­siedelt, verlegt der Autor das Geschehen diesmal in den süd­deutschen Raum.

Auch in diesem Band erzählt der Autor die abenteuer­liche Geschichte aus Beobachter­perspektive. Während im Groß­teil des Buches Moritz im Fokus steht, finden sich aber auch immer wieder Szenen, in denen einem anderen Charakter gefolgt wird. Trotzdem gelingt es dem Autor durch geschickte Formu­lierungen, seine Leser lange im Unklaren zu lassen, was die wirk­lichen Zusam­men­hänge betrifft. Im Vergleich zu Band 1 kommt mir die Sprache gefühlt etwas ‚erwachsener‘ vor.

Da eine Trilogie bekanntlich über 3 Bände verfügt, dürfte der für den Herbst 2021 ange­kündigte nächste Band auch leider schon der letzte sein. Nach dem Lesen dieses Bandes kann man wohl davon ausgehen, dass Edgars Handel mit Baba Jaga dann eine große Rolle spielen dürfte.

Fazit:

Auch in diesem Band muss der junge Protagonist wieder undurch­schaubare Rätsel ent­wirren, um die (mon­strösen) Hinter­gründe zu erkennen.

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Silberblut – 5 – Der Zorn der Elfen

Robyn Lumen
Silberblut – 5 – Der Zorn der Elfen

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r

Yuja²

Klappentext:

Iss kein Butterbrot ohne auf
darauf klebende Elfen zu achten.
Du ersparst der Menschheit
damit eine Menge Ärger.

Explosive Elfen gehören einfach in keine Wohnung, selbst wenn es nicht im Miet­vertrag steht. In Arjuns Wohn­gemein­schaft riecht es wieder mal gewaltig nach Kompli­kationen. Und das, obwohl endlich Frieden herrscht: So nahe sind die Licht­jäger dem end­gültigen Sieg über die Vampire. Und nur ein kleines Problem scheint sie noch davon zu trennen.

Arjuns und seine vertrackte Liebe.

Denn diese zwingen ihn auf eine so abwegige Weise zu handeln, dass dadurch erneut die Apoka­lypse ent­fesselt wird. Arjun merkt zu spät, dass Zombies mit blauen Haaren auch keine geeig­neten Mitbe­wohner sind.

Der fünfte Band der SILBERBLUT-Reihe erfreut Lieb­haber humor­voller Fantastik mit epischen Dialogen, irr­witzigen Charak­teren und zwerch­fell­zerfetzender Spannung.

Rezension:

Die Welt ist Vampir-frei. Beinahe zumindest. C.S. ist besiegt, Yuja tot. Aber ihre Seele lebt – in Arjun. Das ist schon – eigen­artig. Doch dann taucht eine lebende Yuja auf, und Arjun weiß nicht, woran er ist. Dieses Rätsel können der silber­blütige Halb­öster­reicher und seine Licht­jäger-Freunde recht schnell lösen. Aber wie bekommt man Yujas Seele wieder in ihren Körper? Tabienne meint, über­haupt nicht, doch damit will sich Arjun keines­falls abfinden.

Das Geheimnis der doppelten Yuja bildete bereits am Ende von Band 4 der „Silber­blut“-Hexa­logie („Die Macht der Vampire“) den Cliff­hanger. Hier ist es DAS Thema des Bandes. Auch wenn das eigent­liche Rätsel ziemlich schnell geklärt wird, zieht sich die Problem­lösung durch das gesamte Buch. Dass Robyn Lumen auch diesmal wieder reichlich irr­witzige Situ­ationen einbaut, dürfte Fans der Reihe wohl kaum über­raschen. Alleine eine Fahr­stunde des Prota­gonisten, bei der dieser ‚Hilfe­stellung‘ durch eine ganze Reihe für den Fahr­lehrer unsicht­barer Begleiter erhält, bietet mehr Humor als manches als lustig vermark­tete Buch im Ganzen. Auch sonst ist (erneut) für reichlich Über­raschung gesorgt, denn natürlich entwickelt sich wieder alles völlig unplan­mäßig. Hinzu kommt, dass der (hoch-)deutsche Leser zusätzlich von manchen öster­reichischen Aus­drücken verwirrt werden könnte.

Etwas zum Stil der Autorin und sonstigen Gestaltungs­merkmalen der Reihe zu sagen, erübrigt sich. Als Einstig wäre dieser 5. Band ohnehin nicht geeignet. Ohne Vor­kennt­nisse der bisherigen Bände dürfte dieser für einen Neuleser praktisch unver­ständlich sein. Aber es lohnt sich definitiv, mit Band 1 zu beginnen! Und nach­dem auch dieser Band wieder mit einem Cliff­hanger endet, darf man auf den Abschluss­band der Hexa­logie gespannt sein.

Fazit:

Nie waren Elfen unelfenhafter als in Wien. Aber zum Glück stehen Todes­engel und Drachen zur Hilfe bereit. Urban-Fantasy-Humor vom Feinsten!

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Jakob Wolff – Düsteres London (1888)

Regine D. Ritter
Jakob Wolff – Düsteres London (1888)

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r

Jack im Eastend

Klappentext:

Jakob Wolff und Lilo haben sich im London des Jahres 1888 eingelebt. Er führt einen kleinen, aber feinen Tee­laden. Lilo hingegen hat den Baronet Sir Robert Tarleton gehei­ratet und ist damit in die High Society der Stadt aufgestiegen.

Doch in London existieren gesellschaftlich sehr unter­schiedliche Parallel­welten. In den Armen­vierteln der Stadt greift das Entsetzen um sich, als inner­halb kurzer Zeit mehrere Frauen brutal ermordet werden. Wer ist der Täter, der die Polizei öffent­lich ver­höhnt und immer einen Schritt voraus zu sein scheint?

Rezension:

Ein unfreiwilliger Pakt mit dem Teufel beschert Jakob und Lilo ein beinahe unsterb­liches Leben. Um dieses zu erhalten, müssen sie jedoch jährlich ein anderes Leben nehmen. Mehr oder weniger regel­mäßig eine neue Identität anzu­nehmen, ist bei einem solchen Leben natürlich unver­meidlich. Gegen­wärtig leben sie in London, wo Jakob als Tee­händler tätig ist und Lilo einen reichen Adligen gehei­ratet hat. Doch dann gerät die Stadt in Aufruhr, denn ein wahr­haft bestia­lischer Mörder treibt sein Un­wesen.

Bei „Jakob Wolff“ handelt es sich um eine recht unge­wöhnliche Fantasy-Reihe. Wech­selnde Autoren erzählen Episoden aus dem jahr­hunderte­langen Leben des Prota­gonisten und seiner Schicksals­gefährtin. Auch wenn die einzelnen Novellen und Kurz­geschichten sich natürlich in die Gesamt­story inte­grieren, sind sie doch recht eigen­ständig. Regine D. Ritters im Jahre 1888 ange­siedelte Episode „Düs­teres London“ ist nach dem 1773 han­delnden „Der Alche­mist“ von Lucian Caligo erst der 2. Band dieser Reihe, der seinen Weg zu mir fand. Um es vorweg­zunehmen: Ich sollte mir die fehlen­den Teile unbe­dingt auch mal ansehen.

Regine D. Ritter verknüpft die beiden Charaktere dieser Reihe im vorlie­genden Band mit der histo­rischen Figur Jack the Rippers. Im Gegen­satz zu vielen anderen litera­rischen Verar­beitungen dieses Massen­mörders hält sich die Autorin dabei recht eng an histo­risch verbriefte Details. Bei dem Wenigen, was man nach­prüfbar von der histo­rischen Person weiß, stellt es kein größeres Problem dar, den Prota­gonisten Jakob in die Gescheh­nisse zu inte­grieren. Auch die schwie­rigen sozialen Verhält­nisse des Londons dieser Zeit werden thema­tisiert.

Die Autorin erzählt die Geschichte in einer fesseln­den Weise, wobei der Fokus zwischen Jakob und Lilo wechselt.

Fazit:

Die zur Unsterblichkeit verfluchten Helden dieser Reihe treffen auf Jack the Ripper. Fantasy, Crime und Historie treffen sich.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Bilder aus Altbayern

Bilder aus Altbayern
Dieser Reprint eines Bildbandes aus dem Jahr 1918 zeigt Impressionen eines Bayerns, das es so an vielen Stellen nicht mehr gibt.
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Tipps für preisgünstigen Lesestoff

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Meridian Princess – 2 – Die Zeiterben von London

Anja Ukpai
Meridian Princess – 2 – Die Zeiterben von London

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r

Die rätselhafte Schwester

Klappentext:

Das neue Schuljahr an der Clockmakers Academy für Zeiterben beginnt! Doch wie im vergang­enen Jahr stehen für Jade nicht nur Hexen­tränke und Feuer­werferei auf dem Stunden­plan. Mitten im Herzen der Zeiterben­gesellschaft in London gehen mysteriöse Dinge vor sich, und dann wird Jade auch noch von einem unheim­lichen Fremden bedroht. Steckt etwa Chronos dahinter? Denn der selbst­ernannte Gott der Zeit hat noch eine Rechnung mit Jade offen. Zum Glück hat Jade ihre Freunde Orla und Henry an ihrer Seite! Aber Henry verhält sich plötzlich so abwei­send …

Rezension:

Genau wie ihre Freundin Orla hat Jade die gesamten Sommer­ferien im Black Swan verbracht. Von Mat hat sie unter­dessen nichts Neues gehört. Kurz vor Start des neuen Schul­jahres kommt es jedoch zu einem Zwischen­fall, als nur wenige Schritte vom Clock­makers Market entfernt ein Schatten­hund auftaucht. Schlimmer noch: Jade wird beschuldigt, diesen herauf­beschworen zu haben. Doch das bleibt nicht der einzige Zwischen­fall. Die gesamte Zeiterben­gemeinschaft gerät innerhalb kurzer Zeit in Aufruhr. Daran, dass Chronos dahinter­steckt, zweifelt kaum jemand. Doch natürlich gerät Jade wieder mitten hinein in die Probleme, denn Chronos scheint es speziell auf sie abgesehen zu haben.

Anja Ukpai überspringt die Sommer­ferien und lässt Band 2 ihrer Urban-Fantasy-Trilogie „Meridian Princess“ kurz vor Beginn des neuen Schul­jahres starten. Dass der in Band 1 („Die Clock­makers Academy“) wieder­erlangte Stunden­zeiger nicht alle Probleme löst, war natürlich zu erwarten. Nachdem sich der Vorgänger primär um Jades Stunden­erbe und die damit verbun­denen Fähig­keiten drehte, steht diesmal ihr Minuten­erbe im Fokus. Die Geschichte und ihre Welt gewinnen dabei an Tiefe, im 1. Band ausge­sparte Infor­mationen werden ergänzt.

Etwas aus dem Rahmen fällt der Prolog. Hier kommen Dinge zur Sprache, die auch nach Been­digung des Buches nicht aufgeklärt werden. So wird hier beispiels­weise angedeutet, dass man per Zeit­fenster nicht nur zwischen Orten, sondern auch wirklich durch die Zeit reisen kann. Auch wenn die Bezeich­nung „Zeit­fenster“ das natürlich nahelegt, wurde es in beiden Bänden nie in irgend­einer Form thematisiert. Da bleibt für den abschlie­ßenden Band der Trilogie noch einiger Aufklärungs­bedarf.

Auch in diesem Band bleibt der Stil der Autorin über­zeugend. Wie bereits beim Vorgänger liegt der Erzähl­fokus (mit Ausnahme des Prologs) stets auf der Prota­gonistin.

Fazit:

Auch der 2. Besuch bei den Zeiterben kann den Leser fesseln.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Dieser Reprint eines Bildbandes aus dem Jahr 1918 zeigt Impressionen eines Bayerns, das es so an vielen Stellen nicht mehr gibt.
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Eve – 1.4 – Damcitys Fluch

Lucian Caligo
Eve – 1.4 – Damcitys Fluch

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r

Victor

Klappentext:

Hinter allen Verbrechen, die Eve bekämpft hat, steckt ein einziger Mann. Sie hat geschworen ihn zu finden und unschädlich zu machen. Dabei muss sie jedoch das finsterste Geheimnis von Damcity selbst ergründen. Und über allem steht eine Frage: Was bezweckt der Verbrecher wirklich? Denn bisher ergeben seine Machenschaften kaum einen Sinn.

Rezension:

Eve glaubt, den Hintermann der ganzen Ereignisse in Damcity ausgemacht zu haben. Doch um ihn zu erreichen, muss sie tief in die Unterwelt Damcitys abtauchen – und das im wörtlichen Sinn. Das Zusammentreffen läuft jedoch aus dem Ruder. Das hat überraschende Folgen.

Mit diesem 4. Band endet die 1. Staffel der Fantasy-Kurzgeschichtenreihe „Eve“ auch schon. Natürlich lässt es Lucian Caligo darin nochmal richtig knallen. Ein etablierter Charakter wird diese Geschichte nicht überleben.

Auch diesmal wird die Handlung der vorhergehenden Bände unmittelbar fortgesetzt. Wer allerdings im Staffelfinale erwartet, ein Handlungsbogen würde damit komplett abgeschlossen, wird enttäuscht. Stattdessen werden für die kommende 2. Staffel zahlreiche neue Fragen aufgeworfen. Auch wird ein (wahrscheinlich) wiederkehrender neuer Charakter eingeführt, auch wenn der Leser diesen bereits im letzten Band („Gejagt“) kurz kennenlernen durfte.

Man darf gespannt sein, wie sich die Geschichte um die maskierte Rächerin Eve in der nächsten Staffel weiterentwickeln wird. Ein Veröffentlichungstermin für diese steht ab anscheinend noch nicht fest.

Fazit:

Das Finale der 1. Staffel macht Lust auf die nächste. Wie wird es in Damcity weitergehen?

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Das Erbe der Macht – Die Chronik der Archivarin – 2 – Auf der Suche nach H. G. Wells

Andreas Suchanek
Das Erbe der Macht – Die Chronik der Archivarin – 2 – Auf der Suche nach H. G. Wells

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r

Durch die Zeiten

Klappentext:

Das Spin-Off zur Erfolgsserie. Die Brücke zwischen Staffel 2 und Staffel 3.

Die Geschwister Ally und Harry befinden sich in den Wirren des Zweiten Weltkriegs auf der Flucht, als sie eine seltsame Apparatur entdecken.

Sie werden mit einer Menschheitsgeschichte konfrontiert, die ganz anders ablief, als sie bisher glaubten. Magie gibt es wirklich, Zauberer existieren.

Eine abenteuerliche Reise beginnt, denn H. G. Wells benötigt Hilfe. Und er ist nicht der einzige Unsterbliche, der in Lebensgefahr schwebt.

Rezension:

Ally und Harry, Geschwister im jungen Erwachsenenalter, suchen in den Wirren des 2. Welt­kriegs nach einem Versteck. Dabei stoßen sie auf H. G. Wellsʼ Zeit­maschine – und landen im Paris des Jahres 1744. Die Magie ist noch allgemein bekannt, denn der Wall existiert noch nicht. Hier wird Ally als Magierin erkannt und erhält eine grund­legende Aus­bildung. Doch sie geht mit ihrem Bruder auf eine erneute Zeitreise, denn H. G. Wells braucht Hilfe.

Bereits in der Pause zwischen der 1. und der 2. Staffel seiner Urban-Fantasy-Reihe „Das Erbe der Macht“ veröffent­lichte Andreas Suchanek einen Sonder­band „Die Chronik der Archi­varin – 1 – Der ver­schollene Menti­globus“. Jetzt, nach Been­digung der 2. Staffel, lässt er neues aus dieser Chronik verlauten, um den Zwischen­raum bis zum Start der 3. zu über­brücken.

Mit den Geschwistern Ally und Harry führt der Autor in diesem Sonder­band neue Prota­gonisten ein, die bisher (praktisch) nicht in Erschei­nung traten. Auf einer Reise durch die Jahr­hunderte werden dabei ein paar Puzzle­teile ergänzt, die in der Haupt­reihe bisher noch fehlten. Außer­dem werden Infor­mationen eingestreut, die in der 3. Staffel voraus­sichtlich eine größere Bedeutung erhalten dürften. Die bisher bekannten Charaktere dieser Reihe treten dagegen (mit Aus­nahme von H. G. Wells) überhaupt nicht in Erschei­nung.

Nachdem die Handlung der Hauptreihe in der letzten Staffel etwas unüber­sichtlich geworden war, findet der Leser in diesem Special fast schon einen Ruhepol. Auch wenn es stellen­weise wieder hoch hergeht – es ist ja schließ­lich ein Suchanek-Werk –, bleibt die Situation für den Leser doch stets über­schaubar. Dass am Ende natürlich eine völlig über­raschende Verbin­dung zur Haupt­geschichte hergestellt wird, dürfte Fans des Autors wohl kaum über­raschen. Nach diesem Chronik-Band dürfte das Warten auf den Start von Staffel 3 jeden­falls definitiv nicht einfacher werden.

Fazit:

Obwohl es sich bei diesem Band um ein Secial handelt, ist er für Fans der „Das Erbe der Macht“-Reihe unver­zichtbar.

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