Merles mystische Abenteuer – 1 – Die Krone des Schlangenkönigs

Stephanie Domaschke
Merles mystische Abenteuer – 1 – Die Krone des Schlangenkönigs

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Unter der Schanze

Klappentext:

Merle ist dreizehn, als ihr Leben aus den Fugen gerät. Schlimm genug, dass ihre Mut­ter wie­der heira­ten will, doch sie ver­schleppt Merle oben­drein noch von der Groß­stadt in ein stinken­des Kuh­kaff. Plötz­lich lebt sie unter einem Dach mit einem Mann, der sich als ihr neuer Papa auf­spielt, und Adrian, ihrem blö­den Stief­bru­der, den alle außer Merle ach so toll fin­den. Zum Glück ist da noch Felix, ein ner­di­ger Nach­bars­junge, der nur zu gern ihr Freund wäre. Dank ihm ist zu­min­dest die neue Schule er­träg­lich und außer­dem ist er ein her­vor­ragen­der Stadt­füh­rer. Als er Merle die neue Hei­mat zeigt, be­geg­nen sie einem un­heim­lichen Typen, der sich auf der alten Slawen­burg herum­treibt und ein­deu­tig nichts Gutes im Schilde führt. Und dann sind da noch diese Schlangen, die die Kin­der regel­recht ver­fol­gen. Schon bald fin­den sich Adrian, Felix und Merle in einem span­nen­den Aben­teuer vol­ler Ge­fah­ren wie­der. Wird es ihnen ge­lingen, sich zu­sam­men­zu­rau­fen, dem merk­wür­di­gen Frem­den auf die Schliche zu kom­men und das Ge­heim­nis um die Schlangen zu lüf­ten? Freu dich auf eine Ge­schichte vol­ler Rät­sel, wider­sprüch­licher Ge­fühle und Ner­ven­kit­zel, die dich mit­ten ins Herz einer sor­bischen Sage führt.

Rezension:

Bisher hat die 13-jährige Merle mit ihrer Mutter alleine gelebt. Doch dann ver­liebt sich ihre Mut­ter und möchte wie­der hei­ra­ten. Dass sie damit einen Stief­vater und einen Stief­bru­der be­kommt, ist schon schlimm genug, aber müs­sen sie dazu wirk­lich von Frank­furt in ein ab­ge­le­genes Kaff in der Lau­sitz zie­hen? Zu­min­dest mit dem gleich­alt­ri­gen Jungen von gegen­über kann sie sich an­freun­den. Schon bald stecken sie in einem Aben­teuer, in dem Schlangen eine große Rolle spie­len. Doch Merle mag keine Schlangen! Noch dazu sind da­run­ter einige ein­deu­tig gif­tige, die in Deutsch­land in freier Natur de­fi­ni­tiv nicht vor­kom­men soll­ten.

Mit diesem Einstieg in eine Jugend-Urban-Fantasy-Reihe geht Ste­phanie Domaschke eher un­ge­wohnte Wege. Auch wenn die Prota­gonis­tin mit ihren 13 Jah­ren im für die­ses Genre typi­schen Alters­be­reich liegt, geht die Ge­schichte doch andere Wege, als es der Leser in die­sem Genre ge­wohnt ist. Merle ent­deckt keine Magie oder sons­tige un­nor­malen Eigen­schaf­ten an sich, und sie kommt auch auf keine spe­zi­elle Schule. Sie er­lebt (zu­min­dest in die­sem Band) ledig­lich ein Aben­teuer, in dem über­na­tür­liche Vor­gänge in­vol­viert sind, was aber so­wohl den Prota­gonis­ten als auch dem Leser erst spä­ter rich­tig be­wusst wird. Auch ist die Lau­sitz für der­artige Stoffe noch ein ‚un­er­forsch­tes Gebiet‘.

Die Autorin konzentriert sich ganz auf ihre Hauptprotagonistin Merle, wobei der Nach­bars­junge Felix und Mer­les Stief­bru­der Adrian aller­dings auch wich­tige Rol­len ein­neh­men. Neben dem eigent­lichen Aben­teuer neh­men auch All­tags­the­men eine be­deu­tende Rolle ein. Stel­len­weise rücken diese sogar stark in den Vor­der­grund, was viel­leicht nicht un­be­dingt nötig ge­we­sen wäre. Das eigent­liche Aben­teuer, das mit archäo­logischen The­men und den an die sla­wische Mytho­logie an­ge­lehn­ten Fan­tasy-Ele­men­ten über­zeu­gen kann, kann diese ‚Ab­schwei­fungen‘ aber wett­machen. Nach­dem die wahr­schein­lich auch weiter­hin im Fokus ste­hen­den Charak­tere jetzt be­kannt sind, kann ich mir durch­aus vor­stel­len, dass bei Mer­les wei­teren Aben­teu­ern die Fan­tasy-As­pekte eine noch zen­tra­lere Rolle ein­neh­men.

Fazit:

Ein Urban-Fantasy-Abenteuer in der Lausitz? Dieses Buch be­weist, dass sol­che atypi­schen Set­tings ihren eigenen Reiz be­sit­zen.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Kupferblut – 2 – Erbin der Flamme

Lea Diamandis
Kupferblut – 2 – Erbin der Flamme

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Opfer

Klappentext:

Willst du zusehen, wie die Welt in Flammen steht, oder sie selbst in Brand set­zen und ihre Asche nach dei­nem Wil­len for­men?

Nach den verhängnisvollen Offenbarungen auf dem Yuleball gehen Soleya und Aiyana ge­trennte Wege.

Um Kronprinzessin zu werden, ist Aiyana bereit gewesen, alles zu tun –, auch Soleya das Herz zu brechen. Im Palast wird sie mit ihrer Ver­gangen­heit kon­fron­tiert, und be­ginnt an ihrem Weg zu zwei­feln. Als sie dem grau­samen Plan der Köni­gin auf die Spur kommt, ist sie zum Han­deln ge­zwungen.

Zurück in der Festung der gestohlenen Künste fühlt sich Soleya wie eine Aus­ge­sto­ßene. Die Suche nach den gött­lichen Arte­fak­ten schenkt ihr neue Hoff­nung, doch in den Reichen der alten Gott­hei­ten war­ten gefähr­liche Prü­fungen auf sie …

Rezension:

Sich durch Aiyanas Handeln verraten fühlend zieht sich Soleya wie­der in die Fes­tung zu­rück, wo sie ver­schie­dene Auf­gaben be­ste­hen muss, um die Arte­fakte der alten Göt­ter in Besitz zu neh­men. Aiyana nimmt der­weil als wieder­ein­ge­setzte Kron­prin­zes­sin den Kampf gegen ihre Mut­ter auf. Um alles nach ihren Vor­stel­lungen ver­än­dern zu kön­nen, be­nö­tigt sie eben­falls die Arte­fakte. Wird es zu einem Kampf zwi­schen den ehe­ma­li­gen Freun­din­nen kom­men?

Im 2. Band ihrer „Kupferblut“-Reihe setzt Lea Diamandis inhalt­lich die in Band 1 („Ge­zeich­nete der Dunkel­heit“) be­gon­nene Hand­lung fort. Stilis­tisch kommt es aller­dings zu einer Ver­än­derung, in­dem zu­sätz­lich zur Prota­gonis­tin des letz­ten Ban­des, Soleya, jetzt im Wech­sel auch Aiyana als Prota­gonis­tin und Ich-Erzäh­lerin auf­tritt. Da der je­weils ak­tive Cha­rak­ter zu Beginn jedes Kapi­tels je­doch aus­drück­lich ge­nannt wird, kann es in die­sem Punkt kaum zu Ver­wechs­lungen kom­men. Nach­dem am An­fang be­son­ders der Soleya-Han­dlungs­strang etwas ver­wir­rend er­scheint, legt sich dies spä­tes­tens, wenn es zu einer Ver­eini­gung bei­der Stränge kommt. Mit Veris und Likah, die in Band 1 nur Neben­cha­rak­tere waren und die jetzt stär­ker in den Fokus rücken, ge­langen neue Co-Prota­gonis­ten ins Zen­trum des Ge­sche­hens. Die Köni­gin nimmt dabei weiter­hin die Rolle der Anta­gonis­tin ein. Wie bereits im 1. Band bildet das stän­dige Gen­tern den ein­zigen wirk­lich rele­van­ten Kritik­punk an der Ge­schichte. Es stört den Lese­fluss aber doch, wenn immer wie­der bei­spiels­weise von Gar­dis­tin­nen und Gar­dis­ten und ähn­lichem die Rede ist. Wenn irgend­wo mal in einem Neben­satz er­wähnt würde, dass es auch weib­liche Gar­dis­ten gibt, würde das mei­nem Ge­schmack nach voll­stän­dig aus­reichen. Ohne die­sen stilis­tischen Minus­punkt wäre das Buch durch­aus ein 5-Stene-Kan­di­tat.

Fazit:

Langsam nehmen die Hintergründe Gestalt an. Damit wird dieses interes­sante Wel­ten- und Magie-Kon­zept zu­neh­mend ver­ständ­lich.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Axel Aldenhoven
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Das Buch

Klappentext:

Eigentlich war es ein unglücklich glücklicher Zufall – wenn es denn wirk­lich Zu­fall war – dass aus­ge­rech­net an die­sem Mor­gen meine Kaf­fee­ma­schine den Geist auf­ge­ge­ben hatte. Sonst wäre ich dem Zeit-Agen­ten Smith nie be­geg­net und hätte diese Reise durch das Por­tal nicht an­tre­ten kön­nen. Da­mals wusste ich noch nicht, dass mir das größte Rät­sel mei­nes Lebens be­vor­stand. Mike West­wing (Paläo­graf)

Was erwartet Dich in meiner Novelle? Mike Westwing ist ein ein­samer Mensch. Vor eini­gen Jah­ren musste er seine Frau be­er­di­gen. Er spult sein Leben ab wie eine Ton­band­kas­sette, die er abends auf die B-Seite dre­hen muss. Alles ist Rou­tine, bis eines Tages ein selt­samer Typ auf­kreuzt und ihn in einen alten, ver­las­senen Hilti-Store ent­führt, wo ein Zeit­por­tal auf die bei­den war­tet. Mike sieht dem, was ihn er­war­tet, ge­las­sen ent­gegen. Er hatte in sei­nem Leben schon einige Mo­mente erlebt, die sich im Nach­hinein als nicht real heraus­ge­stellt hat­ten. So ist es für ihn nichts Be­son­deres, als er auf der anderen Seite des Por­tals von zwei Lob­stern be­grüßt wird. Den Rest liest Du am bes­ten selbst. Komm mit in die Zu­kunft und lerne die Biblio­the­ka­rin Arden Kino­foro ken­nen!

Rezension:

Der alternde Paläograf Mike Westwing wird in einem Café von einem Frem­den an­ge­sprochen. Der stellt sich ihm als Zeit-Agent vor – und will Mike mit in die Zu­kunft neh­men. Und das gleich 40000 Jahre! Dort soll Mike hel­fen, ein ur­altes Buch zu ent­rät­seln, was weder die hoch ent­wickel­ten KIs die­ser Zeit, noch die außer­irdi­sche Biblio­the­karin Arden schaf­fen. Und die arbei­tet schon seit Jahr­hun­der­ten an die­ser Auf­gabe.

Axel Aldenhoven schickt seinen Protagonisten in dieser SciFi-Novelle auf eine Zeit­reise 40000 Jahre in die Zu­kunft. Die Ge­schichte, die zu Beginn viel­leicht etwas wirr wirkt, ge­winnt schnell ihren Reiz. Das Ende kann man dann als bei­nahe schon scho­ckie­rend be­zeich­nen. Auch wenn es sich um kei­nen klas­sischen Cliff­hanger han­delt, lässt es den Leser doch rat­los zu­rück. Aller­dings sind be­reits 3 Fort­setzungen an­ge­kün­digt, die das offen­ge­las­sene Rät­sel wohl auf­lösen wer­den.

Der Autor lässt seinen Protagonisten als Ich-Erzähler auf­tre­ten, was bei des­sen an­fäng­licher Über­for­dert­heit einen be­son­deren Reiz dar­stellt.

Fazit:

Diese Zeitreise pendelt zwischen Verrücktheit und Nach­denk­lich­keit – und lässt (fast alle) Ant­wor­ten für die Fort­set­zung offen.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Mythnoir – 2 – Im Schatten der Magie

Juna Elwood
Mythnoir – 2 – Im Schatten der Magie

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Die Macht des Weißen Schwurs

Klappentext:

»Schuld ist eines der mächtigsten Worte in Mythnoir. Es bindet dich mehr als ein magi­sches Edikt oder der Weiße Schwur. Es ist ein selbst auf­er­leg­tes Ver­sprechen und ich habe ge­schwo­ren, mich daran zu hal­ten.«

Nachdem sich Nevan als gefürchtetes Dämmerblut entpuppt hat und Shary half, den Dä­mo­nen zu ent­kom­men, herrscht über­all Chaos. Shary taucht ab – und mit ihr ver­schwin­det auch die letzte Macht­insignie von der Bild­fläche. Ge­trie­ben vom Wunsch wie­der nach Hause zu­rück­zu­keh­ren, sucht sie nach der mys­teri­ösen Karte, die den Stand­ort der Heim­kehr­insig­nie ver­rät. Doch dabei ent­deckt sie nicht bloß wei­tere Ge­heim­nisse, son­dern auch einen grau­samen Ver­trag, der den Dä­mo­nen und Sel­taren das Un­mög­liche ab­ver­langt. Ganz Myth­noir steht unter dem Ein­fluss die­ser Magie, ohne etwas unter­neh­men zu kön­nen. Zu­min­dest scheint es so, bis Nevan von einer Mög­lich­keit er­zählt, die mehr als nur ihre Fähig­keit und ein Bünd­nis for­dern wird – die Hoff­nung auf etwas Glück. Die Gren­zen ver­schwim­men und nie­mand kann sagen, wie weit die Macht der Insig­nien noch reicht.

Gefährliche Schatten, eine unbändige Magie und eine wachsende Hel­din, die nun eine Ent­schei­dung tref­fen wird. Atem­be­rau­bend, mys­tisch und ge­fühl­voll. Der zweite Band der Insig­nien-Saga!

Rezension:

Nach den Zwischenfällen ist Shary zwar entkommen, doch in Myth­noir ganz auf sich ge­stellt. Sie hat keine Ah­nung, wo und wie sie die Heim­kehr­insig­nie, ihren ein­zigen Rück­weg zur Erde, fin­den soll. Zum Glück tauchen nach und nach alte Be­kannte aus ihrer Zeit an der Aka­de­mie wie­der auf. Hin­ter allem scheint ein Ge­heimer Ver­trag zwi­schen den Mäch­tigen die­ser Welt zu stecken. Aller­dings ge­lingt es Shary nicht, mehr heraus­zu­fin­den, denn das Ge­heim­nis ist durch den Wei­ßen Schwur ge­schützt.

Nachdem Juna Elwoods ihre Protagonistin Shary in Band 1 („Im Bann der Insig­nien“) ihrer Fan­tasy-Reihe „Myth­noir“ in die gleich­na­mige Welt schickte, wo sie in die Feind­schaft zwi­schen den Sel­taren und den Dä­mo­nen hinein­ge­zo­gen wurde, setzt dieser Band an, als Shary wie­der ihre Frei­heit er­langt hat. Damit geht hier aber der Cha­rak­ter einer Wel­ten­reise-Fan­tasy ver­loren, denn die Hand­lung die­ses Ban­des be­schränkt sich kom­plett auf diese Welt. Die für die Heim­kehr er­for­der­liche Heim­kehr­insi­gnie kann die Prota­gonis­tin er­war­tungs­ge­mäß noch nicht er­ringen, was na­tür­lich nicht ver­wun­der­lich ist, da ja wei­tere Bände an­ge­kün­digt sind. Statt­des­sen liegt der Schwer­punkt dies­mal auf den ver­schie­denen Wesen, die hier leben, und den zu­grun­de­lie­gen­den Macht­struk­turen. Ein ge­hei­mer Ver­trag, des­sen Inhalt und Hin­ter­gründe durch den Wei­ßen Schwur ge­schützt sind, er­weist sich als der Dreh- und Angel­punkt der Story. Die wei­ter an­stei­gende An­zahl han­deln­der Per­sonen er­weist sich für den Leser aller­dings als schwie­rig zu über­blicken. Man­ches wirkt daher etwas un­über­sicht­lich, weil man bei jedem auf­tauchen­den Cha­rak­ter erst wie­der ein­ord­nen muss, in wel­chem Ver­hält­nis die­ser zur Prota­gonis­tin steht. Lei­der konnte die Auto­rin auch nicht wider­ste­hen, eine auf­kom­mende Ro­manze zu inte­grieren. Trotz­dem ist man am Ende des Ban­des ge­spannt, wo­hin dich die Ge­schichte, die am Ende wie­der eine un­er­war­tete Wen­dung nimmt, wei­ter ent­wickeln wird.

Wie bereits in Band 1 lässt die Autorin ihre Protagonistin als Ich-Erzäh­lerin auf­tre­ten.

Fazit:

Das Geflecht der Charaktere wird immer komplexer, wes­halb diese Fan­tasy-Story die volle Auf­merk­sam­keit des Lesers er­for­dert.

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Magic Agents – 1 – In Dublin sind die Feen los!

Anja Wagner
Magic Agents – 1 – In Dublin sind die Feen los!

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Unterwegs mit WitchWatch und Muffel

Klappentext:

Die Tätigkeit magischer Agenten (kurz: Magenten) ist streng geheim.

Die Legenden und Mythen des Einsatzortes sind zu studieren und zu re­spek­tie­ren.

Kaum hat die 12-jährige Elia Evander ihre Magentenprüfung bestan­den, ist sie auch schon mit­ten in ihrer ers­ten Mis­sion: In Dub­lin wurde ein magi­sches Arte­fakt ge­stoh­len und nun tauchen im­mer mehr Fabel­wesen auf, die nicht nur sich selbst son­dern auch die Men­schen in Ge­fahr bringen.

Ein klarer Fall für Elia, Agentin im Auftrag der Magie! Doch die ver­irr­ten Krea­turen under­cover zu­rück in ihre Welt zu schleu­sen, stellt sie vor un­ge­ahnte Heraus­for­derungen: Warum nur sind die Wesen plötzlich so angriffslustig? Und wie soll Elia etwas finden, von dem ihr keiner sagen kann, wie es aussieht?

Rezension:

Elia hat ihre Magentenprüfung mit Bestnoten bestanden, und morgen wird sie 12. An diesem Tag bekommt man seinen magischen Begleiter. Eigentlich. Denn morgen ist Samstag, und deshalb wird sie bis Montag warten müssen. Doch dann kommt alles anders. Sie muss gleich Mitternacht zu ihrem 1. Magenten-Auftrag antreten. Und der hat es in sich: Elia muss einen verschwundenen magischen Schlüssel finden, von dem ihr niemand sagen kann, wie er überhaupt aussieht, und damit ein Tor öffnen, von dem niemand weiß, wo es ist.

Anja Wagner startet mit diesem Buch in eine neue Jugend-Urban-Fantasy-Reihe um die junge Magierin Elia. In dieser Reihe sind magisch begabte Jugendliche zwischen dem Alter von 12 Jahren und dem Erwachsenwerden als magische Agenten, die Magenten, damit beschäftigt, magische Zwischenfälle aufzuklären und zu lösen. Nach einer etwas ausführlicheren Einführung in diese Welt geht es in diesem Auftakt-Band sofort ins 1. Magenten-Abenteuer der Protagonistin hinein. Dessen Hintergrund bildet die irische Sagenwelt mit ihren Feen und Leprechauns. Die humorvolle Erzählweise ist dabei dem Alter der Haupt-Zielgruppe angepasst. Magische Spezialausrüstungen im James-Bons-Stil lassen häufig schmunzeln. Elias Abenteuer in Irland macht aber auch älteren Genre-affinen Lesern Spaß. Allerdings fallen auch ein paar kleinere Details auf, die innerhalb des Buches (nach meinem Geschmack) nicht ausreichend erklärt werden. Beispielsweise wird nicht darauf eingegangen, wieso sich die in Hamburg lebende Elia in Irland so mühelos verständigen kann. Da läge für kommende Bände noch Verbesserungspotenzial, denn die gelungene Idee dürfte noch für einige Abenteuer Elias gut sein.

Die Autorin überlässt ihrer Protagonistin das Wort, selbst über ihr Abenteuer zu berichten.

Fazit:

Kinder als magische James Bonds in der Welt der Mythen und Sagen – diese Idee kann durchaus überzeugen.

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Die Büchermagier: Ein Abenteuer des Kajetan Knapp

Robert J. Preis
Die Büchermagier: Ein Abenteuer des Kajetan Knapp

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Zwischen Lectoren und Hexen

Klappentext:

Nirgendwo sonst ist Magie größer als in einer Buchhandlung. Des­halb nimmt die Ge­schichte hier ihren Aus­gang: Kaje­tan, der sech­zehn­jäh­rige, intro­ver­tierte Buch­händ­ler­lehr­ling, be­kommt eines Tages Be­such von einem Hund, Grimm, und einem Mäd­chen, das ihn irri­tiert. Ihre kryp­ti­schen An­kün­di­gungen lösen ein Bün­del an Er­eig­nis­sen aus, die Kaje­tan an einen son­der­baren Ort trei­ben, in eine son­der­bare Zeit. Kre­a­tu­ren ur­al­ter Sagen und Le­gen­den wer­den Wirk­lich­keit und ver­set­zen die Welt in Angst und Schrecken. Selbst Inspek­tor Pol­terer von der Mord­kom­mis­sion, der ins Ge­sche­hen ein­grei­fen muss, ist den Mäch­ten aus dem Reich der Sagen hilf­los aus­ge­lie­fert. Denn wenn die Gren­zen ein­mal über­schrit­ten sind, dann geht es so rich­tig los. Eine kleine Ver­liebt­heit in­klu­sive!

Rezension:

Kajetan ist 16 und Lehrling in der elterlichen Buchhandlung. Seit seine Mut­ter ver­schwun­den ist, zieht sich sein Vater immer mehr zu­rück, und Kaje­tan führt die Buch­hand­lung fast alleine. … bis eines Tages ein merk­wür­di­ges Mäd­chen mit ihrem Hund auf­taucht. Kaje­tan soll sei­nem Vater einen Brief über­ge­ben. Bei dem Ver­such muss er aller­dings fest­stel­len, dass sein Vater mittler­weile spur­los ver­schwun­den ist. Schon bald fin­det er sich im tiefs­ten Wald zwi­schen eigen­arti­gen Berg­be­woh­nern wie­der.

Dieses Urban-Fantasy-Abenteuer aus der Feder (oder wohl eher Tas­ta­tur) von Robert J. Preis fällt deut­lich aus dem Rah­men, den der Genre-affine Leser in sei­nem Lieb­lings­genre ge­wohnt ist. Das be­trifft so­wohl den Hand­lungs­auf­bau als auch den Sprach­stil. Ins­be­son­dere der An­fang wirkt auf­fal­lend po­e­tisch. Dies rela­ti­viert sich im wei­teren Ver­lauf mit einer lang­samen Ver­la­gerung in Rich­tung einer mehr Action-be­ton­ten Hand­lung zwar lang­sam, doch bleibt die stilis­tisch andere A­nlage des Buches auch da er­hal­ten. Viel­leicht trägt aus deut­scher Sicht auch die Ver­wen­dung zahl­reicher öster­reichi­scher Aus­drücke im Text zu die­sem Ein­druck bei. Es dauert eine ganze Reihe an Kapi­teln, bis der Leser (genau wie der Prota­gonist) lang­sam er­ah­nen kann, in wel­che Rich­tung sich alles be­wegt. Den Hin­ter­grund des Ge­sche­hens bil­det die Ver­bin­dung alter Sa­gen­fi­g­uren, die in einem An­hang näher er­klärt wer­den, mit der mo­der­nen Welt. Ob die Al­ters­em­pfeh­lung des Ver­lags (ab 12 Jah­ren) bei den oben ge­nann­ten Be­son­der­hei­ten die­ses Buches re­a­lis­tisch ist, halte ich aller­dings für frag­lich.

Der Autor erzählt die Geschichte überwiegend mit Fokus auf den jungen Prota­gonis­ten Kaje­tan, wech­selt zwi­schen­zeit­lich aber wie­der­holt zu Haupt­kom­mis­sar Pol­terer und des­sen neuer Assis­ten­tin. Sein Stil hebt sich deut­lich vom in der Urban Fan­tasy ge­wohn­ten ab.

Fazit:

Wenn man sich auf die Besonderheiten dieses Buches einlässt, um ins Aben­teuer des Prota­gonis­ten hinein­zu­fin­den, ent­fal­tet sich sein Reiz.

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Die Geschichtenwandler – 1 – Magische Tinte

Kristen Perrin
Die Geschichtenwandler – 1 – Magische Tinte

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b
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Übersetzung: Fabienne Pfeiffer

Die Macht der grünen Tinte

Klappentext:

Wer ein Buch verändert, verändert die ganze Welt! Der erste Band einer neuen magi­schen Tri­logie über das Wun­der der Inspi­ration und die Be­deu­tung, die Ge­schich­ten für unser Leben haben

In der Buchhandlung ihrer Mum traut Enna ihren Augen nicht: Ein Mann krit­zelt mit einem ollen Feder­kiel im teu­ers­ten Buch des La­dens herum! Der selt­same Kerl mit dem ver­rück­ten grü­nen Zy­lin­der hat das Ende des Buches um­ge­schrie­ben! Und dann fällt Enna eine Karte mit grün-schim­mern­den Buch­sta­ben in die Hände: eine Ein­la­dung zur Auf­nah­me­prü­fung in die Ge­heim­ge­sell­schaft »Emerald Ink«. Bald steckt Enna mit­ten in einem Aben­teuer rund um sma­ragd­grüne Tinte und die Magie, die aus Ge­schich­ten ent­steht. Kann sie die ge­fähr­liche Wir­kung die­ser Magie auf die reale Welt ver­hin­dern?

Phantastisch, magisch, rasant und voller Überraschungen – diese Ge­schichte ver­wan­delt alles!

Rezension:

Ennas Mutter führt eine Buchhandlung, in der sich auch ein Groß­teil ihres eige­nen Le­bens ab­spielt. Eines Tages be­o­bach­tet die 12-jäh­rige Enna, wie sich ein ihr un­be­kann­ter Mann Zu­gang zu der Vi­trine ver­schafft, in der die wert­volls­ten Bücher auf­be­wahrt wer­den. Aus­ge­rech­net in das teu­erste von allen schreibt er mit grü­ner Tinte hin­ein. Wäh­rend sie den Mann ver­folgt, fällt ihr auf, dass sich die Um­ge­bung ver­än­dert. Und dann be­kommt sie plötz­lich eine Ein­la­dung zur Auf­nah­me­prü­fung einer „Emerald Ink“-Ge­sell­schaft in die Hände …

Mit diesem Band führt Kristen Perrin ihre Leser in eine neue Urban-Fan­tasy-Tri­logie hin­ein, die sich be­son­ders an junge Fan­tasy-Be­geis­terte wen­det. Im Zent­rum steht eine Gruppe Men­schen, die die Fähig­keit be­sit­zen, Bücher zu ver­än­dern. Fin­den diese Ver­än­der­ungen an einem alten Origi­nal statt, ver­än­dert sich die Story auch in allen spä­teren Auf­la­gen. … und kann so auch zu Ver­änder­ungen in der Reali­tät füh­ren. Die junge Prota­gonis­tin ver­sucht, den Origi­nal­zu­stand ihrer ge­lieb­ten Bücher und damit auch ihrer ge­sam­ten Um­welt zu be­wah­ren. Genre-ty­pisch er­weist sich alles natür­lich als deut­lich kom­pli­zier­ter als zu­nächst er­war­tet. Der Ge­walt­pegel bleibt dabei aller­dings dem Alter der Haupt­ziel­gruppe ent­sprech­end nied­rig. Auch er­wach­sene Leser dürf­ten die Über­rasch­ungen der Ge­schichte jedoch kaum vor­her­sehen kön­nen, denn natür­lich er­weist sich alles als ganz anders, als Enna zu­nächst glaubt. Das alles er­gibt zu­sam­men eine über­zeu­gende Ge­schichte, auf deren wei­tere Ent­wick­lung man (auch als deut­lich über der Haupt­ziel­gruppe lie­gen­der Leser) ge­spannt sein darf.

Die Autorin benutzt ihre Protagonistin als Ich-Erzählerin, wobei der Sprach­stil aller­dings deut­lich über der Aus­drucks­weise des Alters liegt. Gar­niert wird alles durch zahl­reiche Lite­ratur-Zitate, die im An­hang auch kon­kret auf­ge­lis­tet wer­den. (Die meis­ten hätte ich ohne das über­haupt nicht be­merkt.)

Fazit:

Ein interessanter Einstieg in eine neue jugendliche Urban-Fantasy-Welt, die kom­plett ohne die ‚üb­lichen Ver­däch­tigen‘ aus­kommt.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

LBG Banner Sommerferien
Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Die Wächter von Brient – 1 – Dubiose Verbündete

Anna-Lena Strauß
Die Wächter von Brient – 1 – Dubiose Verbündete

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Schwarze Würfel

Klappentext:

Fantasy-Krimi in einer spätmittelalterlichen Stadt mit einer Prise Magie, Ge­heim­nis­sen, offizi­ellen Er­mitt­lern und Hobby-De­tek­ti­ven, die trotz gegen­sei­tiger Ab­nei­gung zu­sam­men ar­bei­ten müs­sen.

Liv ist davon überzeugt, ihre Situation könnte sich nicht noch mehr ver­schlim­mern: Sie hat einen Berg an Schul­den, ernst­hafte Schwie­rig­kei­ten, sich ihren Pro­ble­men zu stel­len, und ist einem Skla­ven­händ­ler in die Hände ge­fal­len. Als ihr neuer Be­sit­zer Evan sie um Hilfe bei der Auf­klä­rung am Tod seiner Frau bittet, sieht sie sich un­ver­mit­telt mit sei­nen Ver­schwö­rungs­theo­rien kon­fron­tiert. Sei­nen Ver­dacht, dass die Wäch­ter seine Frau er­mor­det haben, hält sie für un­mög­lich – schließ­lich sind sie die Be­schüt­zer der Stadt. Doch als er­neut Tote auf­tauchen, be­ginnt sie zu zwei­feln.

Rezension:

Die Halb-Magierin Liv(iana) hält sich als Wahrsagerin über Was­ser. Dabei hat sie gar keine sol­che Be­ga­bung, sie kann ledig­lich Lügen er­ken­nen. Als sie in Schwie­rig­kei­ten gerät, wird sie plötz­lich zur Skla­vin und von einem Vam­pir ge­kauft. Der will je­doch nicht ihr Blut, son­dern ihre Hilfe, um mit der Fähig­keit, Lügen zu er­ken­nen, krimi­nelle Wäch­ter zu über­füh­ren. Skadi ver­dient sich ihr Geld als Schmugg­lerin. Als sie zu einer An­hörung bei den Wäch­tern muss, fällt ihre aus­ge­prägte Be­o­bach­tungs­gabe einem Wäch­ter auf, der sie des­halb als Be­ra­terin an­wirbt. Nachdem es in der Stadt zu einer Mord­serie kommt, ist bei­den Teams zu­nächst un­klar, ob sie sich gegen­sei­tig ver­trauen kön­nen.

Anna-Lena Strauß führt mit diesem Buch, das eine Reihe um „Die Wäch­ter von Brient“ ein­lei­tet, in eine Welt ein, in der sich ein außer­ge­wöhn­liches Fan­tasy-Ambi­ente mit Krimi­nal­fäl­len ver­bin­det. Auch wenn der Klap­pen­text von einer spät­mittel­alter­lichen Stadt spricht, ent­spricht die Hand­lungs­welt nicht den, was man im Fan­tasy-Genre nor­maler­weise unter einem mit­tel­alter­lich ge­präg­ten Set­ting asso­zi­iert. Die Be­völ­kerung die­ser Welt setzt sich aus Men­schen, Ma­giern, Vam­piren, Elben und eben (ge­flü­gel­ten) Wäch­tern zu­sam­men. Alle diese füh­ren ein mensch­liches Leben. Wäh­rend alle ande­ren je­doch indi­vidu­elle Lebens­wei­sen füh­ren und arm oder reich sein kön­nen, ist den Wäch­tern der Job als Wäch­ter an­schei­nend vor­her­be­stimmt. Auf diese The­ma­tik sollte in den kom­men­den Bänden wohl etwas tie­fer ein­ge­gangen wer­den. Auch wer die Herr­schaft in Brient aus­übt und die öfters er­wähn­ten Regeln auf­stellt, wird bis­her nicht the­ma­ti­siert.

Die Autorin erzählt ihre Geschichte im kapitelweisen Wechsel aus Livs und Skadis Sicht. Wäh­rend Liv dabei je­doch in der Ich-Form zu Wort kommt, wer­den Skadis Ka­pi­tel aus Be­o­bach­ter­sicht er­zählt. Nach einer rela­tiv lang­samen Ein­lei­tung kommt dann zu­neh­mend eine rich­tige Krimi-Span­nung auf. Trotz des Reihen-Charak­ters er­hält die­ser Band einen run­den Ab­schluss und kann auch alleine ste­hen. Offene Fra­gen ver­blei­ben in die­ser Hin­sicht nicht. Wei­tere span­nende Fälle für die un­gleichen Er­mitt­ler ver­sprechen aber, erneut interes­sant zu wer­den.

Fazit:

Ein gelungener Fantasy-Krimi in einem atypischen Setting. Wäh­rend der Fall einen run­den Ab­schluss be­kommt, blei­ben zur Welt Fra­gen offen.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
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Die Drei-Welten-Saga – 2 – Der Ruf der Elderbäume

Tobias Melder
Die Drei-Welten-Saga – 2 – Der Ruf der Elderbäume

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Sklaven, Druiden und Mutter Natur

Klappentext:

Die Reise geht weiter: Gemeinsam machen sich unsere Ge­fähr­ten auf den Weg in den eisi­gen Nor­den, um nach der Dru­iden­ältes­ten zu suchen. Doch schon bald müs­sen sie sich töd­lichen Ge­fah­ren stel­len. Blut­rüns­tige Ban­di­ten und brand­schat­zende Plün­derer sind dabei nur die ge­rings­ten ihrer Pro­bleme. Als ihnen dann auch noch ur­alte, magi­sche Wesen nach dem Leben trach­ten, droht ihre Reise end­gül­tig zu schei­tern. Wer­den sie ihr Ziel trotz aller Wid­rig­kei­ten er­reichen?

Rezension:

Zusammen mit seinen alten und neuen Freunden bricht Tom in den Nor­den auf, um eine mäch­tige Dru­idin zu tref­fen. Unter­wegs ste­hen ihnen viele Hin­der­nisse im Weg, doch auch eine mäch­tige Ver­bün­dete fin­det sich. Es wird für alle eine stra­pa­zi­öse und ge­fähr­liche Reise. Wird sich der Auf­wand loh­nen?

Der 2. Band aus Tobias Melders „Die Drei-Welten-Saga“-Mehr­teiler unter­schei­det sich in eini­gem vom Vor­gänger („Die Reise be­ginnt“). Das fängt schon mit der grund­le­gen­den Erzähl­struk­tur an. Waren es in Band 1 über weite Strecken rela­tiv un­ab­hängige Teil­ge­schich­ten, zwi­schen denen hin und her ge­wech­selt wurde, steht dies­mal die ge­mein­same Reise im Fokus der Hand­lung. Der stän­dige Wech­sel zwi­schen den Blick­winkeln einer gan­zen Reihe der be­tei­lig­ten Charak­tere bleibt je­doch er­hal­ten, be­schleu­nigt sich ab­schnitts­weise sogar noch deut­lich. Außer­dem kommt schon im Pro­log ein neuer Charak­ter hin­zu, der zu­neh­mend an Be­deu­tung ge­winnt, auch wenn der Leser erst lang­sam die Be­son­der­hei­ten die­ser Figur ver­ste­hen kann. Der Charak­ter einer Urban be­zie­hungs­weise Wel­ten­reise-Fan­tay geht der Ge­schichte ganz ver­loren, denn unserer rea­len Erde kommt in die­sem Band keiner­lei Be­deu­tung mehr zu. Die aus dem Reihen­titel zu schluss­fol­gernde 3. Welt tritt bis­her nicht in Er­schei­nung. Nur am Rande sei er­wähnt, dass auch das Cover des 2. Ban­des keiner­lei Wie­der­er­ken­nungs­wert auf­weist. Meine Er­war­tung in der Re­zen­sion zu Band 1, dass sich vor­lie­gen­der Band in Rich­tung einer klas­sischen Quest ent­wickeln könnte, er­weist sich als rich­tig. Im Gegen­satz dazu wage ich dies­mal keine Vor­her­sage, in wel­che Rich­tung sich Band 3 ent­wickeln könnte.

Der Autor lässt den Erzählfokus weiter zwischen diversen Charakteren wech­seln, wobei sich die An­zahl der zeit­weise als Fokus­räger die­nen­den Per­so­nen noch deut­lich er­höht hat.

Fazit:

Mit dem 2. Band läuft sich diese abenteuerliche Fantasy-Story zu­neh­mend warm. Das Aben­teuer wird dabei zu­neh­mend kom­plexer.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Angriff auf Ragond – 2 – Drachenmacht

Ava Richardson
Angriff auf Ragond – 2 – Drachenmacht

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Der geheime Keller

Klappentext:

Die Aurium behaupten, dass sie helfen wollen… kann man ihnen ver­trauen?

Eine mysteriöse Seuche hatte Kira auf ihre Suche geschickt, aber es ster­ben keine Dra­chen mehr, und das alles dank Gene­ral Igna­tius vom Volk der Au­rium. Er und sein Volk sind aus einer ande­ren Welt ge­kom­men, um ihre Magie zu leh­ren und den Men­schen von Ragond zu hel­fen. Sie haben sogar eine Schule für junge Dra­chen­rei­ter wie Kira ein­ge­rich­tet. Es scheint alles zu gut, um wahr zu sein, aber Kira kann sich des Ge­fühls nicht er­weh­ren, dass etwas nicht stimmt.

Als Kira und ihr Drache Gilda mehr über Aurium-Magie ler­nen, kann sie nicht anders, als fas­zi­niert zu sein. Und als sie dem Sohn des Gene­rals, Lysan­der, näher­kommt, ist sie bereit zu glau­ben, dass die Au­rium so groß­artig sind, wie sie be­haup­ten.

Bis sie entdeckt, dass hinter der glänzenden Fassade tödliche Geheim­nisse lau­ern.

Eines dieser Geheimnisse hat mit Kiras eigener Familie zu tun, was die Dinge noch kom­pli­zier­ter macht. Kira ver­sucht, die Wahr­heit auf­zu­decken, die sie dazu bringt, die dunkle Ver­gangen­heit der Au­rium zu ent­hül­len, aber wird sie den Rat von der Ge­fahr über­zeu­gen kön­nen, bevor Ragond zer­stört wird?

Rezension:

Die Drachenseuche ist besiegt, und die mysteriösen Aurium ver­sprechen, Ragond zu be­schüt­zen. Sogar eine eigene Dra­chen­rei­ter­schule er­öff­nen sie. Irgend­wie macht sich bei Kira aber Miss­trauen breit, worin die wah­ren Ziele der Frem­den be­ste­hen. Zu­sam­men mit ihrem Dra­chen Gilda und ihrer Freun­din, der Har­pyie Chev­alis be­schließt sie, die neue Schule zu be­suchen, um dabei den Au­rium auf die Finger sehen zu kön­nen.

Nachdem uns Ava Richardson in „Drachenschicksal“ in die Welt der „An­griff auf Ragond“-Tri­logie ein­führte, wird die Hand­lung hier fol­ge­rich­tig fort­ge­führt. Wäh­rend so­wohl der Rat als auch die Mehr­heit der Be­völ­kerung von der Hilfe der un­er­war­tet auf­ge­tauch­ten Au­rium be­geis­tert sind, sind die Prota­gonis­tin und ihre Freunde von der Un­eigen­nüt­zig­keit der Frem­den nicht über­zeugt. Um denen un­auf­fäl­lig nahe zu sein, be­schlie­ßen sie, der von den Au­rium ge­grün­de­ten Dra­chen­rei­ter­schule bei­zu­tre­ten. Auf die­ser Situ­ation baut die Hand­lung die­ses Ban­des auf. Mit einem neuen Cha­rak­ter wird jetzt auch ein ro­man­ti­scher As­pekt für die Prota­gonis­tin ein­ge­führt. Kiras Zeit an der Schule weist hand­lungs­mäßig aber lei­der ein paar ‚Durch­hänger‘ auf, bevor es wie­der span­nend wird und alles voran­schrei­tet. Das Ende lei­tet dann auf das be­vor­ste­hende Finale über.

Wie schon in Band 1 bleibt Kira natürlich weiterhin die einzige Prota­gonis­tin.

Fazit:

Auch wenn die Spannung in diesem Band ein paar kleinere Durchhänger zeigt, ent­wickelt sich die Ge­samt­ge­schichte interes­sant wei­ter.

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