Rosenfrost – 1 – Der Traum des Wandlers

Robyn Lumen
Rosenfrost – 1 – Der Traum des Wandlers

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Die Badewanne in der Küche

Klappentext:

Sie träumt von zauberhaften Elfen, attraktiven Drachen und heirats­willi­gen Vam­piren. Bis zum bösen Erwachen.

Mina Frost hat ein Problem und es hat einen Namen.

Fynn, der neue Schüler.

Kaum hat Fynn die Schule betreten, ist er bei allen beliebt. Fynn schaut nicht nur gut aus, son­dern duf­tet außer­dem nach Rosen. Mina mag Rosen. Aber sie mag das Mes­ser nicht, mit dem Fynn ihr heim­lich droht.

Er hat es eindeutig auf Mina abgesehen – nur leider nicht auf roman­tische Weise. Mina ist nicht ver­liebt oder gar beses­sen, nein, garan­tiert nicht! Doch irgend­etwas zieht sie magisch an …

Und dann soll sie Fynn auch noch Nachhilfe geben. Bei ihm zu Hause gesche­hen so schräge Dinge, dass Mina an ihrem Ver­stand zu zwei­feln beginnt. Ist Fynn ein gewis­sen­loser Killer oder gar ein übe­rirdischer Psycho­path?

Mina wird in ein gefährliches Spiel hineingezogen, aus dem es kein Ent­rinnen gibt. Der ein­zige Aus­weg führt in ein tod­bringendes Geheim­nis.

Das ist der erste Band der Gestaltwandler-Trilogie ROSENFROST.

Wenn du starke Heldinnen, geheimnisvolle Gestaltwandler und magi­schen Rosen­duft magst, dann atme tief durch und hol dir deine erste Prise Rosen­frost.

Rezension:

Mina lebt im Internat, wo sie die Abschlussklasse besucht. Sie ist eine gute Schülerin, doch bei ihren Mit­schü­lern gilt sie als unbe­liebte Außen­seiterin. Als ein neuer Mit­schüler in die Klasse kommt, ist der sofort bei allen beliebt, ob­wohl Mina ihn als eigen­artig empfin­det. Doch ob­wohl Fynn sie unter­schwellig bedroht, fühlt sie sich irgend­wie zu ihm hin­gezo­gen. Und dann soll sie ihm auch noch Nach­hilfe geben. Bei ihm zu Hause. Dabei ist Fynns Familie fast noch eigen­arti­ger drauf als er selber.

Wer Robyn Lumen kennt, könnte eventuell an merkwürdige und nicht unbe­dingt mensch­liche Lebe­wesen in Wien und Umge­bung denken. Das dürfte zumin­dest auf Leser zutref­fen, die die „Silber­blut“-Hexa­logie gelesen haben. Auch die Prota­gonis­tin dieser Tri­logie lebt am Rande Wiens, und so wun­dert es nicht, dass es gewisse Paral­lelen zu ent­decken gibt. Spätes­tens wenn man dann erfährt, dass die ‚Familien­ange­höri­gen‘ Fynns die Vor­namen Arjun, Gawayn und Agnes tragen, ist wohl jedem „Silber­blut“-Fan klar, dass er in die Welt der Licht­jäger und Co. aus Aerilia zurück­ge­kehrt ist. Aller­dings erreicht die­ser 1. „Rosen­frost“-Band nicht ganz den Humor-Level der „Silber­blut“-Reihe. Statt­des­sen gibt es hier deut­liche Roman­tasy-Ten­denzen. … und natür­lich neue außer­irdische Wesen, die dies­mal nicht ganz so nett sind.

Stilistisch lehnt sich die Autorin an die zugrundeliegende Hexa­logie an, wobei hier der Prota­gonis­tin Mina die Auf­gabe zufällt, ihre Aben­teuer in der Ich-Form zu berich­ten. Viel­leicht liegt es daran, dass Agnes und Gawayn sofort wieder­zu­erken­nen sind, wäh­rend Arjun irgend­wie ver­än­dert wirkt. Wäh­rend letz­terer in „Silber­blut“ der Ich-Erzäh­ler war, lernen wir ihn hier quasi ‚von außen‘ ken­nen. Aller­dings dürfte „Rosen­frost“ auch ganz ohne Vor­kennt­nisse les- und ver­steh­bar sein.

Fazit:

Ein Aerilianer an einer Menschenschule – das kann doch nicht gut­gehen. Aber zum Glück lassen sich viele Pro­bleme ja mit süßer Zunge lösen.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Magic Kleinanzeigen – Gebrauchte Zauber sind gefährlich

Esther Kuhn
Magic Kleinanzeigen – Gebrauchte Zauber sind gefährlich

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Sorgen um Hoppel

Klappentext:

Stell dir vor, es gäbe im Internet nicht nur gebrauchte Fahr­räder und Computer­spiele zu kau­fen, son­dern echte magi­sche Hilfs­mittel. Stifte, die deine Haus­auf­gaben erle­digen, Cremes, die Pickel weg­zau­bern, oder Mützen, die dich unsicht­bar machen. Das alles bietet Magic Klein­anzei­gen.

Klingt zu gut, um wahr zu sein? Das findet auch Tobi. Dabei hätte er ein biss­chen magi­sche Hilfe gerade echt nötig. Aber Vor­sicht! Die Gegen­stände sind ge­braucht und haben manch­mal ihren eigenen Willen. Als wäre das Chaos nicht schon groß genug, scheint es auch noch jemand auf Tobi abge­sehen zu haben …

Rezension:

Tobi besucht das Gymnasium. In Kürze stehen die Auswahl­tests an, die ent­schei­den, in wel­che Spezia­lisierung er ab dem nächs­ten Schul­jahr gehört. Seine Mutter erwar­tet von ihm, dass er in ihre Fuß­stapfen tritt und den natur­wissen­schaft­lichen Zweig wählt. Dabei sind das nicht gerade Tobis Lieb­lings­fächer. Und den letz­ten Bio-Test hat er total ver­masselt. Wie soll er den nur unter­schrei­ben lassen? Dann erfährt er zufällig, dass einige Mit­schüler User eines magi­schen Inter­net­portals sind. Kann echte Magie ihm even­tuell weiter­helfen?

Esther Kuhn führt ihre Leser zusammen mit dem jungen Prota­gonis­ten ihres Buches in eine Welt der Magie, die über Smart­phone-Apps zugäng­lich ist. Dumm nur, dass die Käufe nicht immer halten, was sie ver­sprechen. Und so kommt der Prota­gonist in die eine oder andere lus­tige Situ­ation, die durch­aus auch für ältere Leser sau­komisch ist. (Tipp für den nächs­ten Bio-Test: Auf die Frage nach den natür­lichen Fress­fein­den von Fröschen gibt es natür­lich nur eine korrekte Ant­wort: die Fran­zosen.) Aber natür­lich ist auch für Span­nung gesorgt, denn auch Wider­sacher hat die Autorin selbst­ver­ständ­lich nicht ver­gessen. Dabei gelingt der Spagat zwischen Magie und den (mehr oder weni­ger) nor­malen All­tags­sorgen der Alters­klasse sehr gut. Die Hinter­gründe der magi­schen Welt, mit der man per App Ver­bin­dung auf­nimmt, wer­den dabei bis­her nur ange­deutet. Hier bleibt für eine Fort­setzung also noch einiges Neu­land zu ent­decken.

Die Autorin überlässt es ihrem jungen Protagonisten, seine Aben­teuer in der Ich-Form zu erzäh­len, was natur­gemäß dazu führt, dass der Leser nie mehr als dieser erfährt.

Fazit:

Dieses humorvolle Kinder-/Jugendbuch löst Probleme mit Magie. Wenn es klappt, denn auch die hat ihre Tücken.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
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Sirenenbann und Seegesang

Susanne Wolff, Isabella Benz
Sirenenbann und Seegesang

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Das Rätsel der Larimare

Klappentext:

Wenn dein Gesang den Tod bringt,
was würdest du tun, um deine Liebsten zu beschützen?

Beim romantischen Mitternachtsausflug zum Schlosssee Salem über­rum­pelt Irinas Freund sie mit der Bitte, für ihn zu singen. Kaum stimmt Irina den ers­ten Ton an, wecken Wind und Wellen eine unge­ahnte Kraft in ihr. Die Melo­die hüllt sie ein und trägt sie da­von. Als Irina wieder zu sich kommt, treibt ihr Freund bewusst­los im See. Hat ihr Gesang ihn unter Was­ser gezo­gen?

Die Angst lässt Irina nicht mehr los, ebenso wenig wie das Ver­langen, sich wie­der in der Musik zu ver­lieren. Ihre Mut­ter scheint mehr darüber zu wis­sen, doch bevor sie Irina die Wahr­heit sagen kann, ver­schwin­det sie spur­los. Wäh­rend Irina ver­zwei­felt nach ihrer Mut­ter sucht, hef­tet sich Ethan Ste­ward an ihre Fer­sen. Nach langem Exil ist er an den Boden­see zurück­ge­kehrt, nur ein Ziel vor Augen: er muss den Lari­mar fin­den, den Irinas Mut­ter ihm einst gestoh­len hat, ehe seine Ver­gangen­heit ihn ein­holt. Denn das könnte nicht nur ihm zum Ver­häng­nis wer­den.

Rezension:

Schon seit einiger Zeit bemerkt die 17-jährige Irina, dass sie mit ihren Wor­ten so­wohl Mit­schüler als auch Lehrer beein­flus­sen kann. Als ihr Freund sich bei einem heim­lichen nächt­lichen Bade­aus­flug wegen ihres Gesangs bei­nahe selbst ertränkt, wird sie panisch. Ihre Eltern ver­suchen alles, die Begeben­heit zu ver­heim­lichen. Ihr Vater, ein reicher rus­sischen Schmuck­händler, sorgt sogar dafür, dass der Junge in ein anderes Kranken­haus ver­legt wird, damit Irina ihn nicht besuchen kann. Als ihre Mut­ter dann auch noch spur­los ver­schwin­det, begreift Irina, dass es ein Geheim­nis um sie geben muss. Doch wo soll sie Ant­worten fin­den?

In ihrer jugendlichen Urban Fantasy folgen Susanne Wolff und Isa­bella Benz dem nicht gerade neuen Weg, einen nach eigener Über­zeug­ung ganz nor­malen jungen Men­schen mit einem magi­schen Geheim­nis in sich selbst zu kon­fron­tieren. Dazu gehört natür­lich auch, dass die, die etwas wissen, zunächst nicht bereit sind, die Wahr­heit zu offen­baren. Genau­so selbst­ver­ständ­lich sind bei der­arti­gen Geschichten natür­lich auch Gegen­spie­ler, die der über sich selbst nicht auf­ge­klärte Haupt­charak­ter gar nicht ein­schät­zen kann. Dass sich die­ser Aus­gangs­lage immer wie­der neue Ideen abge­win­nen las­sen, beweist dieses Buch. Trotz des heim­lichen Tref­fens ganz am Anfang kommt es über­raschen­der Weise ohne Love­story aus. … was man bei einer Prota­gonis­tin dieses Alters durch­aus als unge­wöhn­lich bezeich­nen darf.

Sirenen (was ja schon der Titel verrät) sind in der Urban Fantasy eher selten benutzte Fabel­wesen. Und bei denen bleibt es in dieser Story auch. Auch das trägt natür­lich dazu bei, dass sich diese Geschichte von der Viel­zahl ähn­lich ver­an­lag­ter abhebt.

Die Autorinnen lassen ihre Protagonistin als Ich-Erzählerin agieren. Aller­dings gibt es auch Kapi­tel, die aus der Per­spek­tive anderer Charak­tere in der 3. Per­son erzählt wer­den. Das Ende lässt dann aller­dings einiges offen, sodass man meinen könnte, es müsse eine Fort­set­zung geben. Eine solch ist dem Ver­neh­men nach der­zeit aller­dings nicht geplant.

Fazit:

Diese jugendliche Urban-Fantasy-Geschichte führt Protagonis­tin und Leser mitten in Deutsch­land in die ver­bor­gene Welt der Sirenen.

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
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Keeper of the Lost Cities – 3 – Das Feuer

Shannon Messenger
Keeper of the Lost Cities – 3 – Das Feuer

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r
Übersetzung: Doris Attwood

Im Banne des Reifs

Klappentext:

Keeper of the Lost Cities. Das Feuer

Ein episches Fantasy-Abenteuer der preisgekrönten New-York-Times- und USA-Today-Best­seller­autorin Shan­non Messen­ger. Die mit­reißende Fort­setzung der fantas­tischen Reihe um Elfen, Freund­schaft und Magie mit jeder Menge Span­nung für Mäd­chen und Jungen ab 10 Jahren.

Wie weit wird Sophie gehen, um die Welt der Elfen zu schützen?

Magische Schulfächer und übernatürliche Fähigkeiten, die außer Kont­rolle gera­ten: Sophies drit­tes Schul­jahr an der Zau­ber­schule Fox­fire beginnt turbu­lent. Dabei hat sie bren­nende Fra­gen: Wa­rum wur­den ihre Ent­führer noch immer nicht gefasst? Und wer hat es auf das Ali­corn abge­sehen? Dann ord­net der Hohe Rat über­rasch­end an, dass Sophie Fintan tref­fen soll – einen berüch­tig­ten Pyro­kineti­ker und Mör­der. Weiß er etwas über Sophies Her­kunft? Sophie und ihre Freunde wer­den immer tiefer in einen Strudel von Ent­hül­lungen gezogen, die den Frie­den der Elfen­welt bedro­hen …

Rezension:

Sophie und ihre Freunde geraten immer stärker ins Span­nungs­feld zwi­schen der Geheim­orga­nisa­tion Black Swan und den Rebel­len. Als der Hohe Rat dann ihre speziel­len Fähig­kei­ten nut­zen will und es dabei zur Katas­trophe kommt, gerät Sophie in die Kritik der Öffent­lich­keit. Eine Dumm­heit sorgt sogar dafür, dass sich die Mehr­heit der Rats­mit­glie­der gegen sie wen­det. Wie soll es jetzt weiter­gehen?

In Band 3 ihrer Fantasy-Saga um die 13-jährige Jung­elfe Sophie lässt Shan­non Messen­ger die Stim­mung deut­lich ins eher Düs­tere abglei­ten. War die Prota­gonis­tin in Band 2 („Das Exil“) noch der Lieb­ling vieler Rats­mit­glie­der, wen­det sich der Rat jetzt zuneh­mend von ihr ab. Auch wer­den die Vor­gehens­weisen der Elfen-Regierung immer deut­licher hinter­fragt und kriti­siert. So­wohl für die Prota­gonis­ten als auch für die Leser wird es immer schwie­riger zu erken­nen, wer denn nun eigent­lich ‚die Guten‘ sind. Damit nimmt die Hand­lung immer mehr an Fahrt auf. Nach dem Ende dieses Bandes, bei dem wohl jeder Leser schnellst­mög­lich wissen will, wie es weiter­geht, kann man sich nur freuen, dass der Ver­lag die Ver­öffent­lichung der deutsch­sprachigen Aus­gaben der kom­men­den Bände in rascher Folge ange­kündigt hat. Die Bände 4 bis 8 sollen voraus­sicht­lich jeweils am Ende der Monate Feb­ruar, April, Juni, August und Okto­ber 2022 erschei­nen.

Stilistisch bleibt erwartungsgemäß alles beim Alten. Die Autorin lässt den Erzähl­fokus stets auf der Prota­gonis­tin ruhen, wo­mit der Leser auch stän­dig auf deren Kennt­nis­stand beschränkt bleibt. Das Buch ist sowohl für Leser, die etwa im Alter der jungen Prota­gonis­tin sind, als auch für Erwach­sene gut les­bar. Die Verlags­empfeh­lung für Leser ab 10 empfinde ich aber doch als etwas zu niedrig ange­setzt.

Fazit:

In Band 3 muss sich die Protagonistin zunehmend Gedanken über ihre Loya­litä­ten machen. Gut und Böse erschei­nen ver­wasch­ener als zuvor.

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Flüsterwald – 3.5 – Der Weihnachtsmenok

Andreas Suchanek
Flüsterwald – 3.5 – Der Weihnachtsmenok

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r

Der Schokoladenbaum

Klappentext:

Es ist der 24. Dezember und Lukas und Ella sind voller Vor­freude wegen des bevor­stehen­den Weih­nachts­fests. Doch zuerst müs­sen sie sich wie­der auf eine mutige Mission in den Flüs­ter­wald bege­ben. Dort hat der Menok Rani näm­lich einen Plan gefasst: Er will den Weih­nachts­menok fangen. Die Fol­gen könn­ten ver­heerend sein. Droht des­wegen sogar das Weih­nachts­fest im Flüs­ter­wald aus­zu­fallen? Gemein­sam mit der Elfe Felici­tias und der Katze Pun­chy stür­zen sich Lukas und Ella in ein neues magi­sches Aben­teuer.

Eine lustige und abenteuerliche Weihnachtsgeschichte voller Zau­ber und Magie!

Rezension:

Der schokoladensüchtige Rani will mit Fallen den Weih­nachts­menok fangen, um von ihm einen Scho­ko­laden­baum geschenkt zu bekom­men. Lukas und Ella ist klar, dass sich in diesen Fallen alles Mög­liche, nur kein Weih­nachts­menok fangen wird. Von dem haben sie näm­lich noch nie gehört. Aller­dings könn­ten sich Unschul­dige darin fangen. Um das Fest nicht zu ver­der­ben, müs­sen sie die Fallen unbe­dingt ent­schär­fen.

Wie schon im vergangenen Jahr füllt Andreas Suchanek auch in die­sem wie­der die Lücke zwi­schen 2 regu­lären Bän­den seiner Urban-Fan­tasy-Reihe für junge Leser mit einer weih­nacht­lichen Kurz­geschichte. Im Mittel­punkt steht dies­mal der Menok Rani, der in dieser Reihe meist für die humori­gen Mo­mente zustän­dig ist. Seine mensch­lichen Freunde Lukas und Ella glau­ben schon längst nicht mehr an den Weih­nachts­mann – und was soll ein Weih­nachts­menok über­haupt sein?

Für die Handlung der regulären Bücher der Reihe dürfte auch das Geschehen die­ses Weih­nachts-Specials wie­der uner­heb­lich sein. Für die Fans ist es aber wie­der­mal ein unter­halt­sames Weih­nachts­geschenk rund um die Freunde am Rande des Flüs­ter­wal­des.

Fazit:

Ein Weihnachtsgeschenk für alle Fans des Flüsterwaldes und seiner Bewoh­ner.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Stella und der Mondscheinvogel (Hörbuch)

Catherine Fisher
Stella und der Mondscheinvogel (Hörbuch)

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Übersetzung: Ulrike Köbele
Sprecher: Uve Teschner

Die geheimnisvolle Treppe

Klappentext:

Schneefunkeln und Magieglitzern.

Als das Waisenmädchen Stella auf einem zugigen Bahnhof ein selt­sames Paket mit einem alten Spiel­zeug­vogel in die Hand gedrückt bekommt, ist das der Beginn eines großen Aben­teuers. Stella ist auf dem Weg in ein neues Leben bei ent­fern­ten Ver­wandten. Doch das Herren­haus steht leer, nur zwei Bedien­stete empfan­gen sie. Die Familie ist in Trauer, denn ihr Sohn Tomos ist auf mys­teri­öse Weise ver­schwun­den. Zusam­men mit dem Spiel­zeug­vogel, der magisch zum Leben erwacht, und bewaff­net mit einer macht­vollen Schnee­kugel, macht Stella sich auf die Suche nach Tomos. Und betritt eine phan­tas­tische Welt aus Eis und Schnee…

Uve Teschners Stimme nimmt die Hörer und Hörerin­nen mit in fan­tas­tische Wel­ten. Er begeis­tert als warmer Erzähler und lässt gleich­zeitig die klirrend kalte Span­nung von Stellas Geschichte erklingen.

Rezension:

Nach 12 Jahren im Waisenhaus ist Stella glücklich, dass ihr Paten­onkel sie bei sich auf­nimmt. Schon beim Um­stei­gen bei der Bahn fangen jedoch die Pro­bleme an. Plötz­lich hat sie ein Päck­chen mit einem Spiel­zeug­vogel bei sich und weiß nicht, wie sie es dem Besitzer zurück­geben soll. Am Ziel ange­kom­men, muss sie über­rascht fest­stellen, dass es im ganzen Herren­haus nur die Haus­hälterin und einen Diener gibt. Ihre neuen Pflege­eltern sind dage­gen nicht anwe­send, ihre Rück­kehr unge­wiss. Und dann ist da noch das Mys­terium um den ver­schwun­denen Sohn des Hauses …

In ihrem Fantasy-Abenteuer führt Catherine Fisher ihre (wohl über­wiegend jungen) Leser in ein Groß­britan­nien vor gut 100 Jahren. Im Zen­trum des Gesche­hens steht dabei das Mys­terium um den spur­los ver­schwun­denen Jungen. Wäh­rend die Spuren­suche der jungen Prota­gonis­tin und die Auf­deckung der ver­schie­denen Rätsel (auch für ältere) Leser interes­sant und gut kon­struiert sind, leidet die Hinter­grund­story leider unter mehreren erheb­lichen Logik­schwächen. Die stören den Genuss der eigent­lichen Story zwar kaum, fallen beim auf­merk­samen Lesen beziehungs­weise Hören aber doch ins Auge.

Zum einen wäre da das Alter der Protagonistin. Dieses wird im Buch zwar nicht genannt, wenn man bedenkt, dass Stella vor dem Tod ihrer Eltern in der dama­ligen bri­tischen Kolo­nie Indien lebte und sowohl an ihre Eltern als auch an Indien nur noch wenige Erin­ner­ungen hat, kann man es aber doch grob schät­zen. Um über­haupt noch Erin­ner­ungen an Indien zu haben, müsste sie wohl zumin­dest 2 oder 3 Jahre alt gewe­sen sein, bevor sie nach Eng­land ins Waisen­haus kam. Da sie dort 12 Jahre ver­brachte, müsste sie also 14 oder 15 Jahre alt sein. So alt wirkt das Mäd­chen im Buch aller­dings keines­falls, eher 12, höchs­tens 13 Jahre alt. Das passt also schon mal nicht. Und wieso nimmt ihr Paten­onkel, von dem sie zuvor gar nicht wusste, sie gerade jetzt zu sich? Er hat sich doch 12 Jahre nicht um seine Paten­tochter geküm­mert. Will er sie als Ersatz für seinen ver­schwun­denen Sohn? Und wieso lässt er sie vom Waisen­haus in sein Haus schicken, obwohl er und seine Frau über­haupt nicht dort sind und anschein­end auch keine bal­dige Rück­kehr planen, weil sie den Aufent­halt am Ort, wo vor einem knap­pen Jahr ihr Sohn ver­schwand, nicht ertra­gen kön­nen? Wie bereits erwähnt stören diese Wider­sprüche die eigent­liche Handlung jedoch kaum. Spätes­tens im Lekto­rat hätten solche Fehler aber trotz­dem auf­fallen sollen.

Stilistisch kann die Geschichte, die die Autorin aus Beobachter­sicht erzählt, über­zeugen. Der Fokus liegt dabei durch­gehend auf der Prota­gonis­tin, sodass der Leser nichts erfährt, was nicht auch diese weiß. Die Erzähl­weise des Sprechers der Hör­buch­aus­gabe passt gut zur jeweili­gen Stim­mung.

Fazit:

Eine fesselnde, weihnachtliche Fantasy-Geschichte nicht nur für junge Leser. Ledig­lich die Aus­gangs­lage wirkt etwas unstim­mig.

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Elbenlicht – 1 – Zwischen den Welten (Hörbuch)

Grace C. Stone
Elbenlicht – 1 – Zwischen den Welten (Hörbuch)

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Sprecher: Amina Gaede, Ben Adam, Isabel Jakob, Kai Hochhäusler, Sarah Diener

Zu viele Prinzen

Klappentext:

Victorias Leben gerät vollkommen aus den Fugen, als sie erfährt, dass ihre Mut­ter die Königin der Licht­elfen ist.

Nur knapp entkommt die Siebzehnjährige einer Entführung durch die Dunkel­alben und wird nun zu ihrem eigenen Schutz in die Anders­welt gebracht. Hier begreift sie schnell, dass die Gefahr noch lange nicht gebannt ist.

Plötzlich steht sie nicht nur zwischen den verhärteten Fron­ten der Licht­elfen und Dunkel­alben, son­dern auch zwi­schen zwei Män­nern!

Rezension:

Kaum zieht die 17-jährige Victoria zu ihrer (Halb-)Schwes­ter in das gemein­sam geerbte Haus in Nordirland, um in der Nähe zu stu­die­ren, kommt es zu selt­samen Zwi­schen­fällen. Schnell erfährt sie, dass sie einem Seiten­sprung ihres Vaters mit der Köni­gin der Licht­elfen ent­stammt und nur bei ihrem Vater in der Men­schen­welt auf­wuchs, um dort in Sicher­heit zu sein. Doch jetzt erwachen ihre Kräfte, wes­halb sie schnells­tens ins Elfen­reich geholt wer­den muss. Sofort ver­liebt sie sich in den Thron­prin­zen, der zwar der Sohn des Mannes ihrer Mutter, des Königs, dessen Mutter aber eine andere Frau ist. Wie Vic­toria erst jetzt erfährt, ist ihre Ehe längst geplant, denn sie soll nach einer Pro­phe­zei­ung einst den Retter der Elfen­welt gebären.

Dass es sich bei Grace C. Stones „Elbenlicht“-Saga um eine Roman­tasy han­delt, dürfte damit schon klar sein. Die Aus­gangs­lage, dass sich die als anschei­nend normaler Mensch aufge­wach­sene Prota­gonis­tin als alles andere als das heraus­stellt und statt­des­sen für die magi­sche Welt sogar eine beson­dere Bedeu­tung hat, kann man als bei­nahe typisch für der­artige Geschich­ten ansehen. Dass sich vie­les als anders heraus­stellt, natür­lich auch. Dreh- und Angel­punkt der Geschichte stellt dabei das Macht­gefüge zwi­schen den unter­schied­lichen Bewoh­nern der Anders­welt dar. Zwi­schen der Ein­führungs­phase und dem Finale des 1. Ban­des, wel­ches für Fan­tasy-Fans dann wieder interes­sant ist, fin­det sich aller­dings leider ein Mittel­teil, der sich prak­tisch aus­schließ­lich um Liebes­an­gelegen­heiten dreht. Genau­so spon­tan, wie sich die Prota­gonis­tin in den Thron­prin­zen der Licht­elfen ver­liebt, ent­flammt nur wenig später näm­lich auch ihre Liebe zum König der Dunkel­alben. Noch Fragen? So bleibt am Ende die große Frage, in welche Rich­tung sich die Reihe in den fol­gen­den Bänden ent­wickeln wird – zum interes­santen Fan­tasy-Aben­teuer oder zur seich­ten Liebes­schnulze.

Die Autorin benutzt die 1. Person, um Nähe zu ihren Charak­teren auf­zu­bauen. Wäh­rend Vic­toria als die eigent­liche Prota­gonis­tin den Groß­teil der Hand­lung wieder­gibt, über­neh­men zwischen­zeit­lich auch mehrere andere Charak­tere den Part des Ich-Erzäh­lers. In der auf­wän­digen Hör­buch­um­set­zung wird die durch eine ent­sprechende Viel­zahl an Sprech­ern wieder­ge­geben.

Fazit:

Eine an sich interessante Story um die unterschied­lichen Wesen der Ander­swelt, die unter einer viel zu aus­schweifen­den Love­story leidet.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Die Flamme im Eis

Carina Schnell
Die Flamme im Eis

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Der Junge im Baum

Klappentext:

Vier Mädchen, von der Königin erwählt. Eine junge Waise mit einer sel­tenen Gabe. Ein Schloss voll düs­terer Geheim­nisse. Im König­reich Fehren­lund ver­fügt ein Teil der Bevöl­ker­ung über magi­sche Kräfte. Die soge­nann­ten Begab­ten kontrol­lieren je eins der vier Urele­mente Feuer, Wasser, Erde und Luft. Alle zehn Jahre holt die Gütige Königin vier Mäd­chen zu sich ins Schloss, um mit­hilfe ihrer Gaben das Gleich­ge­wicht im Reich zu wah­ren. Als die Feuer­begabte Elea an ihrem sech­zehn­ten Geburts­tag aus­ge­wählt wird, scheint die Zukunft ihrer Geschwis­ter, um die sie sich seit dem Tod ihrer Eltern küm­mert, end­lich gesich­ert. Doch schon bald ent­deckt Elea, dass sich im Schloss ein dunk­les Geheim­nis ver­birgt, das nicht nur sie, son­dern ganz Fehren­lund in Gefahr bringt. Elea steht vor der Wahl: Schwei­gen und ihre Familie beschüt­zen oder sich in einen Kampf stür­zen, den sie unmög­lich gewin­nen kann …

Rezension:

Elea ist eine Waise. Tag für Tag verkauft sie Schwefelhölzer, um mit den gerin­gen Ein­nah­men sich und ihre jün­geren Geschwis­ter über die Run­den zu brin­gen. Als sie in einer bitter­kal­ten Sil­vester­nacht gerade zusam­men­packen will, hält die Kut­sche der Königin vor ihr. Sie soll eines der alle 10 Jahre beru­fenen jeweils 4 Mäd­chen wer­den, die das Reich magisch beschüt­zen. Für ihre Geschwis­ter würde dann fürst­lich gesorgt. Da fällt die Ent­schei­dung nicht schwer. Doch kaum im Schloss ange­kom­men, kommt Elea einiges merk­würdig vor …

Dass Carina Schnells Fantasy-Roman an das bekannte Märchen vom Mäd­chen mit den Schwe­fel­höl­zern ange­lehnt ist, dürfte wohl kaum einem Leser ver­bor­gen blei­ben. In der vor­liegen­den Adap­tion holt sich die Gütige Königin regel­mäßig 4 junge Mäd­chen ins Schloss, die in den ver­schie­denen Elemen­ten magisch begabt sind. Dass dabei aller­dings etwas nicht stimmt, wird der Prota­gonis­tin genau­so schnell wie dem Leser klar. Was das ist, soll hier natür­lich nicht ver­raten wer­den. Ein ent­scheiden­der Charak­ter, ein Junge, dessen Seele in einem Baum lebt, bleibt lange geheim­nis­voll. Seine Rolle stellt sich jedoch als unver­zicht­bar heraus. Bei der Alters­klasse der Prota­gonis­tin – Elea ist wie auch die anderen Begab­ten 16 – dürfte die sich anbah­nende Romanze obliga­torisch sein. Ob sie für die Hand­lung wirk­lich nötig ist, dürfte eher im Ermes­sen des jewei­ligen Lesers liegen, wobei es wohl vor­wiegend die weib­lichen Leser sein dürf­ten, die diese Frage ein­deutig bejahen. Aller­dings bilden diese Szenen auch ein Gegen­gewicht zur poten­ziell doch recht düs­teren Grund­stim­mung. Mit einigen Über­raschun­gen kann das Buch den Genre-affinen Leser jeden­falls über­zeugen.

Die Autorin folgt erzählerisch überwiegend ihrer Protagonis­tin Elea, wech­selt in einzel­nen Szenen jedoch auch zu Faun, dem ‚Jungen im Baum‘.

Fazit:

Diese interessante Märchenadaption löst sich deutlich von der Vor­lage und hat damit auch mehr Fantasy- als Mär­chen­charak­ter.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
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Keeper of the Lost Cities – 2 – Das Exil

Shannon Messenger
Keeper of the Lost Cities – 2 – Das Exil

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r
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Übersetzung: Doris Attwood

Alicorn-Magie

Klappentext:

Ein episches Fantasy-Abenteuer der preisgekrönten New-York-Times- und USA-Today-Best­seller­autorin Shan­non Messen­ger. Die mit­reißende Fort­setzung der fantas­tischen Reihe um Elfen, Freund­schaft und Magie mit jeder Menge Span­nung für Mäd­chen und Jungen ab 10 Jahren.

Sophies fesselndes Abenteuer geht weiter …

Seit Sophie erfahren hat, dass sie in Wahrheit ein Elf ist, hat sich ihr Leben kom­plett ver­ändert. Nun lebt sie in der Elfen­welt und besucht eine Zauber­schule. Dort gibt es Mit­schülerin­nen und Mit­schüler mit über­sinn­lichen Fähig­kei­ten, magi­sche Tier­wesen und auf­regende Schul­fächer wie Tele­pathie, Meta­physik und „Das Uni­ver­sum“. In den Wäl­dern rund um die Schule ent­deckt Sophie ein magi­sches Ali­corn. Dieses geflü­gelte Fabel­wesen ist eines der letzten seiner Art. Und nur Sophie kann seine Gedan­ken lesen. Dann bekommt sie vom Hohen Rat den Auf­trag, das Ali­corn zu zäh­men. Doch dunkle Mächte sind hinter ihr und der sel­tenen Krea­tur her. Sophie und das Ali­corn sind in größ­ter Gefahr …

Rezension:

Die Ferien gehen zu Ende, und Sophie startet in ihr 1. kom­plet­tes Schul­jahr in der Elfen­welt. Ihre beson­deren Fähig­kei­ten ver­wickeln sie ständig in neue Auf­gaben. Dass sie eines der extrem sel­tenen Ali­corns fin­det, ist da nur der Anfang. Doch der Arm der Geheim­orga­nisa­tion Black Swan ist lang. Hat diese bei der ‚Erschaf­fung‘ Sophies etwa geschlampt? Merk­wür­dige Vor­fälle las­sen den Ver­dacht auf­kom­men. Außer geheim­nis­vol­len Mit­teilun­gen kann Sophie zunächst jedoch nichts über das Geheim­nis um ihre Per­son in Erfah­rung bringen.

Im 2. Band ihrer Urban-Fantasy-Geschichte muss sich Shan­non Messen­gers junge Prota­gonis­tin weiter mit den Geheim­nis­sen um ihre eigene Her­kunft aus­ein­ander­setzen. Musste Sophie in Band 1 („Der Auf­bruch“) akzep­tieren, dass sie in Wirk­lich­keit eine Elfe ist, sind es dies­mal die in ihrer Per­son gen­tech­nisch ver­bor­genen Beson­der­hei­ten, die beson­ders im Fokus stehen. Die nach wie vor undurch­schau­baren Pläne von Black Swan spielen dabei eine wich­tige Rolle. Auch ob der Hohe Rat wirk­lich nur Gutes für die Elfen­welt will, wird thema­ti­siert. Speziell das juris­tische Mittel, den Geist von Ver­brechern zu brechen, wird stark infrage gestellt. Dass die Prota­gonis­tin in die­sem Span­nungs­feld in gefähr­liche Situ­ationen gerät, ist bei Wer­ken dieser Grund­aus­rich­tung natür­lich fast selbst­ver­ständ­lich. Dass sie über­lebt, natür­lich auch. Immer­hin wird sie ja für wei­tere Bände gebraucht. Im eng­lischen Origi­nal sind immer­hin schon 9 Bände erschie­nen, und auch in der deut­schen Über­set­zung ist Band 3 bereits für den 30. Novem­ber 2021 ange­kün­digt. Nach dem vor­liegen­den Band, der sogar eine deut­liche Stei­ger­ung gegen­über seinem schon gutem Vor­gänger dar­stellt, darf man auf die wei­teren Ent­wick­lun­gen wohl gespannt sein.

Die Schreibweise der Autorin wirkt fast noch runder als bei Band 1. Even­tuell könnte das auch daran lie­gen, dass mir die Anpas­sung der Erzähl­weise an junge Leser, die ich in meiner Rezen­sion zu Band 1 erwähnte, hier kaum noch auf­fällt. Das soll aller­dings keines­falls heißen, dass ich das Buch für Leser im Alter der Prota­gonis­tin (13) – oder auch etwas darun­ter – für unge­eig­net hal­ten würde. Weiter­hin ver­bleibt der Erzähl­fokus stets auf der Prota­gonis­tin.

Fazit:

In Band 2 rücken die gentechnisch erschaffenen Besonder­heiten der jungen Prota­gonis­tin beson­ders in den Fokus dieses Fan­tasy-Aben­teuers.

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Das Haus auf Hoarder Hill – 2 – Das Geheimnis des magischen Spiegels

Mikki Lish, Kelly Ngai
Das Haus auf Hoarder Hill – 2 – Das Geheimnis des magischen Spiegels

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b
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Übersetzung: Oliver Latsch

Die Wege unter Edinburgh

Klappentext:

Magische Herbstferien auf Hoarder Hill

Zwei Jahre nach ihrem ersten Abenteuer auf Hoarder Hill ver­bringen Hedy und Spen­cer erneut die Ferien bei ihren Groß­eltern. Als Opa John eine Ein­ladung zur Fantastik­hana erhält, der jähr­lichen gehei­men Zusam­men­kunft der Magier, über­reden ihn die bei­den, ihn dort­hin beglei­ten zu dür­fen. Opa John hofft, auf der Ver­samm­lung mehr über ein mysteri­öses Familien­erb­stück zu erfah­ren. Bei ihren Recher­chen wird Hedy jedoch mit einem Zau­ber belegt und findet sich mitten in einer gefähr­lichen Schatz­suche wie­der. Uner­war­tete Hilfe erhält sie von ihren tieri­schen Freun­den Doug und Stan.

Rezension:

Hedy und Spencer verbringen die Ferien beim Opa. Auch ihre Cousins sind dort. Als sie erfah­ren, dass Opa John eine Ein­ladung zu einer magi­schen Messe hat, bedarf es eini­ger Über­redungs­künste, ihn zur Teil­nahme zu über­zeu­gen. Doch das wollen sich die Kinder natür­lich nicht ent­gehen lassen. Dass sich alles speziell für Hedy zu einem nicht unge­fähr­lichen Aben­teuer ent­wickelt, kön­nen sie da noch nicht ahnen.

Dass ich erst beim Lesen feststelle, dass es sich bei einem Buch eigent­lich um Band x einer Reihe han­delt, pas­siert mir hin und wie­der. Und so ging es mir auch bei die­sem Buch, denn es ist schon der 2. Band aus der Urban-Fan­tasy-Reihe für junge Leser „Das Haus auf Hoar­der Hill“ von Mikki Lish und Kelly Ngai. Auch wenn man die Hinter­gründe aus Band 1 nur grob erah­nen kann, ist die Hand­lung doch auch so gut ver­ständ­lich. Einige Infor­matio­nen, die es im Vor­gänger ver­mut­lich zu den ein­zel­nen Charak­teren gab, wür­den das Ganze aber wahr­schein­lich noch abrun­den. Ein Pro­blem, das mich beim Lesen ver­folgte, muss ich wahr­schein­lich nicht dem Buch, son­dern eher mei­nem schlech­ten Namens­gedächt­nis anlas­ten. Bei den bei­den Geschwis­ter­paaren, also 4 Kin­dern unter­schied­lichen Alters, fiel es mir näm­lich schwer, aus­ein­ander­zu­hal­ten, wer wer und wie alt ist. Aber wie gesagt dürfte die­ses Pro­blem wohl haupt­säch­lich in mir begrün­det sein.

Die Handlung ist leicht zusammenzufassen. Die Kinder werden auf der Messe, die sie besu­chen, in einen alten, magisch begrün­deten Familien­streit hinein­ge­zogen, den sie lösen müs­sen, um den Bestand der magi­schen Gemein­schaft zu sichern. Diese Grundi­dee ist natür­lich nicht neu, eignet sich aber immer wieder als Grund­lage interes­santer Geschich­ten. Und das funktio­niert auch hier. Die junge, 13-jährige Prota­gonis­tin muss zusam­men mit ihren (noch jün­geren) Ver­wand­ten und eini­gen ande­ren, in die Ange­legen­heit hinein­gera­tenen, Kin­dern und Jugend­lichen diverse magi­sche Aben­teuer beste­hen.

Die beiden Autorinnen erzählen das Abenteuer in einer betont ein­fach gehal­tenen Spra­che, die nahe­legt, dass sich das Buch pri­mär sogar an Leser wen­det, die noch (deut­lich) jün­ger als die Haupt­prota­gonis­tin sind. Vom grund­legen­den Auf­bau der Geschichte sind wei­tere Bände jeder­zeit mög­lich – und wahr­schein­lich.

Fazit:

Ein kindgerechtes Urban-Fantasy-Abenteuer, das die Prota­gonis­ten von Eng­land über die Unter­welt Edin­burghs in tief-magi­sche Wel­ten führt.

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