Ein MORDs-Team – 24 – Inferno

Andreas Suchanek
Ein MORDs-Team – 24 – Inferno

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r

Showdown im Studio

Klappentext:
Barrington Cove vergeht in Flammen und Rauch.
In ihrer Rachsucht betätigt Wendy Parker den Auslöser und bringt das Inferno über die Stadt. Inmitten von Feuer und Chaos treffen die Mächtigen aufeinander und ein Mörder tritt auf den Plan. Nach über dreißig Jahren wiederholt sich die Geschichte. Doch das Ende ist ungewiss.

Rezension:
Die Katastrophe lässt sich nicht verhindern. Der Zünder wird betätigt und Barrington Cove zur Flammenhölle. Während die Attentäterin versucht, ihren Racheplan noch zu vervollständigen, versuchen Mason, Olivia, Randy und Danielle immer noch herauszufinden, wer damals Corey erschoss. Dabei gelingt es ihnen, den Chronisten zu enttarnen, dessen Identität eine echte Überraschung darstellt. Und obwohl selbst der Chronist nicht weiß, wer Corey ermordete, finden die Freunde es heraus und können den Täter inmitten der Flammen stellen.
Dass es Andreas Suchanek auch im Finale der 2. Staffel wieder ganz groß knallen lässt, war natürlich vorherzusehen. Genau wie in seinen anderen Reihen konnte man das auch bei „Ein MORDs-Team“ schon als ‚normal‘ voraussetzen. Viele bisher offene Fragen werden dem Leser endlich beantwortet, sodass man den Fall Corey Parker jetzt wirklich als aufgeklärt betrachten kann. Einige Überraschungen sind dabei garantiert. Während man sich beim Lesen fragt, ob beziehungsweise wie die Reihe nach diesem Finale überhaupt noch weitergehen könnte, kommt ganz am Schluss noch ein Cliffhanger, der zweifellos den Einstieg in den 3. Fall der Freunde darstellt.
Einem Fan dieser Reihe (wie auch der anderen des Autors) muss man wohl nicht mehr verraten, dass dieser ein Meister des Spannungsaufbaus ist. Das hat er auch in dieser Staffel wieder bewiesen. Allerdings wurde in dieser Staffel – speziell zu ihrem Ende hin – die Glaubwürdigkeit teilweise schon etwas herausgefordert. Dass man beispielsweise Flüssiggas mit Wasser mischen kann und es in dieser Form noch explosiv ist, halte ich zumindest für unwahrscheinlich. Auch dass die Frau des Sheriffs (wie sie in Band 23 zugibt) Jahrzehnte lang so viele Einwohner erpressen kann, um die jeweilige Wiederwahl ihres Mannes sicherzustellen, klingt kaum glaubwürdig. Wie viele Wahlberechtigte müsste sie denn erpresst haben, um ihrem Mann eine Mehrheit zu sichern? Eine solche Massenerpressung könnte wohl kaum auf Dauer unbemerkt bleiben. Das ‚Problem‘ besteht aber darin, dass solche Schwachstellen in der spannenden Story einfach als fast bedeutungslos untergehen, weil das Lesen einfach Spaß macht.
Nach diesem Band kann man einfach nur sehnsüchtig auf den nächsten Fall, die nächste Staffel, den nächsten Band warten.

Fazit:
Das Finale der 2. Staffel wird den hohen Erwartungen vollständig gerecht.

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Das Erbe Bereliens – 2 – Die Pforte

Silke Katharina Weiler
Das Erbe Bereliens – 2 – Die Pforte

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Der Kampf des Prinzen

Klappentext:
Noch immer trachtet Königin Ioarín danach, die drei Fragmente des steinernen Buches zu vereinen, um mit seiner Macht das Unrecht zu vergelten, das ihrer Familie vor Generationen widerfahren ist. Auf ihrem Weg dorthin ist ihr jedes Mittel recht.
Doch Fionn, der das letzte Fragment besitzt, stellt sich ihr entgegen. Gemeinsam mit Rune und Ioaríns abtrünnigem Leibwächter Galen sucht er Verbündete im Kampf gegen die Tyrannin.
Bald geht es für die Gefährten aber um mehr. Denn Ioarín hat sich mit einer Kreatur eingelassen, die ihre unkontrollierbare Macht entfaltet. Auch dieses Wesen strebt nach dem Buch und seine Absichten sind eine Bedrohung für das ganze Land.

Rezension:
Rune und der ehemalige Leibwächter Galen sind fest entschlossen, den Kampf gegen Ioarín aufzunehmen. Doch dazu brauchen sie Verbündete. Schon bei Fionn, von dem sie Hilfe erhoffen, stoßen sie auf Widerstand. Er bezweifelt, dass Galen wirklich die Seite gewechselt hat, und befürchten eine Falle. Dass gerade er ein zentraler Bestandteil von Galens Plan ist, gefällt ihm überhaupt nicht. Auch bei der Suche nach weiteren Mitkämpfern stellt sich Galens Glaubwürdigkeit als das zentrale Problem heraus. Wird es Rune und Galen gelingen, genug Unterstützung für einen Kampf mobilisieren zu können?
Der prinzipielle Weg, den die Handlung dieses 2. Bandes gehen wird, war schon am Ende des 1. Bandes „Die Legende vom steinernen Buch“ zu erahnen. Eine Überraschung stellt es dagegen dar, dass es bei Silke Katharina Weilers „Das Erbe Bereliens“ offenbar doch mehr als die ursprünglich erwarteten 2 Bände werden sollen. Zumindest ‚schreit‘ das Ende dieses Bandes geradezu nach einer weiteren Fortsetzung.
Bemängelte ich beim Vorgänger, dass der Spannungsbogen am Ende deutlich abflacht und stattdessen Runes Gefühlsleben in den Mittelpunkt gerückt wird, erscheint es hier fast umgekehrt. Im Anfangs- und Mittelteil des Bandes gibt es deutlich Längen, in denen die Handlung nicht wirklich voranschreitet. Stellenweise wird die Protagonistin handlungsmäßig ‚an den Rand geschoben‘, sodass sie fast wie eine Nebenfigur erscheint. Erst zum Finale hin kommt es (von kurzen zwischenzeitlichen Handlungsspitzen abgesehen) wieder zu einem durchgehend spannenden Geschehen.
Wenn ich bei meiner Rezension des Vorgängers bemerkte, dass die Autorin eine bewusst altertümlich wirkende Ausdrucksweise benutzt, die gut zum Setting ihrer mittelalterlich geprägten Welt passt und somit ein gut abgerundetes Gesamtbild ergibt, kann ich diesen Gesichtspunkt auch hier wieder bestätigen. Genau wie dort erzählt die Autorin ihre Geschichte natürlich auch diesmal wieder aus der Sicht eines allwissenden Beobachters.
Auch wenn die Story hier und da eine deutlich Straffung vertragen könnte, kann sie insgesamt betrachtet doch wieder gut unterhalten. Trotzdem sollte man hoffen, dass sich der zu erwartend 3. Band stärker auf das Fantasy-Abenteuer fokussiert.

Fazit:
Das interessante und lesenswerte Fantasy-Abenteuer wird leider stellenweise durch einige Längen getrübt.

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Moritex – 1 – Das Erz der Götter

Stefan Breuer
Moritex – 1 – Das Erz der Götter

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Die Reise nach Prettania

Klappentext:
Kaiser und Reich stehen auf dem Höhepunkt ihrer Macht. Doch an den Grenzen brodelt es. Im Norden drängen barbarische Stämme gegen den Grenzwall; im Osten streben ehemalige Fürstentümer nach alter Unabhängigkeit. Jeder erfolgreiche kaiserliche Kommandeur kann der nächste Usurpator sein, der den Thron und die kaiserliche Göttlichkeit für sich selbst beansprucht. Und Nachrichten von unerklärlichen Erscheinungen erreichen die Hauptstadt.
Ein geheimnisvoller Händler, unterwegs mit seinem bodenständigen Diener, sucht nach Antworten. Ein herkunftsloser Schmied betrauert seine verlorene Liebe. Eine junge Jägerin macht einen unerwarteten Fund. Ein lebenslustiger Spieler versucht erfolglos allen Gefahren und Abenteuern aus dem Weg zu gehen. Und ein skrupelloser Priester trachtet nach Macht und Erkenntnis.

Rezension:
Der Händler Moritex besitzt einen eigenartigen Klumpen Erz. Um dessen Ursprung zu finden, überzeugt er einen einsamen Schmied, ihn und seinen Diener nach Prettania zu begleiten, wo er diesen vermutet. Der Weg führt sie in das Gebiet der verfeindeten und gefährlichen Cipten. Doch auch an anderen Stellen des Reiches geschehen merkwürdige Sachen. Eine goldene Schlange erwacht zum Leben und tötet einen Mann, eine junge Jägerin findet eine mysteriöse Kugel. Welche Folgen all diese Geschehnisse auf den Bestand des Reiches haben, ist kaum vorherzusehen.
Stefan Breuer geht in seinem Fantasy-Abenteuer ungewöhnliche Wege und sorgt damit für Abwechslung. Statt die Geschichte in einem mittelalterlich wirkenden Setting anzusiedeln, wie man es schon fast als Genre-Standart bezeichnen kann, wählt er einen Handlungsplatz, der in vielem sehr an die römische Antike erinnert. Er selbst bezeichnet das als Ancient Fantasy. Dabei lässt er die Handlung mehreren, bisher unabhängig voneinander erscheinenden Strängen folgen. Neben den Erlebnissen des Händlers und des ihn begleitenden Schmieds, die in diesem Band die Haupthandlung darstellen, werden die Abenteuer der jungen Jägerin verfolgt. Andere Teilhandlungen wie die um die goldene Schlange und um einen Hohepriester werden dagegen nur angerissen. Wie all das in der angekündigten Fortsetzung in ein großes Ganzes vereint werden soll, ist für den Leser bisher nicht annähernd zu erahnen. Auf den Auftritt üblicher Fantasy-Wesen wird bisher gänzlich verzichtet.
Dem Autor gelingt es, alle Teilhandlungen interessant zu schildern und in einem angenehm lesbaren Stil darzubieten. Beim Leser entsteht so der Wunsch, an allen Handlungsplätzen zu erfahren, wie es weitergeht und wie alle Geschehnisse zusammengehören. Und das möglichst bald.

Fazit:
Dieses komplexe Fantasy-Abenteuer vor antiker Kulisse erweckt definitiv Lust auf die Fortsetzung!

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Geheimnisvolle Bibliotheken

Carolin Gmyrek (Hrsg.)
Geheimnisvolle Bibliotheken

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Die Magie der Bücher

Klappentext:
Bibliotheken sind Orte voller Geheimnisse. Sie enthalten Wissen, Schätze, Reichtümer … und manchmal ist das alles ein und dasselbe.
Bibliotheken beherbergen wandelnde Träume, verschlossene Märchen, geheimnisvolle Kreaturen, die sich zwischen den Regalen verstecken und verborgene Welten hinter jedem Bücherdeckel. Der Geruch von altem Papier und Staub weht wie ein ruheloser Geist durch die dunklen Räume und in der Luft liegt das leise Wispern von tausenden Gedanken und Ideen. Wie ein Labyrinth breiten sich kilometerlange Gänge vor einem aus und in jeder Ecke wartet ein Geheimnis, dass einem den Atem rauben kann.
Begleitet uralte Bibliothekare hinein in dieses Labyrinth …

Rezension:
Enthaltene Geschichten:
Ohne Worte – Stefanie Hammes *
Im Anfang war das Wort – Christian Damerow
Wissen ist Macht – Gregor Eder
Der Bibliothekar – Karsten Klein-Ihrler
Das besondere Buch – Thomas Lohwasser, Vanessa Kaiser
Ein Schatz von unermesslichem Wert – Susamme Haberland
Schöne Aussicht – Ju Hornisch
Das Herz des Theaters – Fabienne Siegmund
Der 31. September – Bettina Ferbus
Staub der Ewigkeit – Rainer Baumgärtel
Maledictus – Isa Theobald
Bücher des Lebens – Karin Jacob
Von Staubquasten und Engerlingsschnüfflern – Serena Hirano
Schreiend – Irene Bressel *
Allein zwischen Regalen – Andrea Spille
Elly – Jan-Christoph Prüfer
Die Bibliothek der Drachen – Christian Endres
Der Bibliothekar – Charlotte Erpenbeck
Die älteste Schrift – Daniel Schenkel
Zwei Kisten Weisheit – Christian von Aster
Das letzte Pergament – Paul Sanker
Frater Anselm – Benjamin Nemeth
Die Bibliothek von Bärbel – Olaf Lahayne
Die siebte Bibliothek – Cornelia Röser
Bestandserhaltung – Carolin Gmyrek
Schweigend – Gabriel deVue *
Wer gerne liest, kennt natürlich die Magie, die in Bibliotheken herrscht. Während das aber natürlich Magie im übertragenen Sinne ist, geht es in den Kurzgeschichten dieser Anthologie um echte. Mit 26 Beiträgen und 400 Seiten fällt diese Zusammenstellung relativ umfangreich aus. Eine Besonderheit hebt diese allerdings aus der Vielzahl anderer Anthologien heraus: Bei 3 der 26 Geschichten handelt es sich um Bildgeschichten, praktisch Comics ohne Text. (Diese sind in der Liste mit einem * gekennzeichnet.) Jede der 23 Textgeschichten wird von einem Titelbild eingeleitet, dass jeweils ein Buch auf einem Lesepult darstellt, wobei die Umgebung an die jeweilige Story angepasst ist. Bei den einzelnen Geschichten handelt es sich um Fantasy, teils Urban Fantasy, wobei auch leichte Anklänge an Horror und Mystery und sogar Steampunk zu erkennen sind.
Der Bogen der Protagonisten reicht von einer antiken Gelehrten über einen mittelalterlichen Mönch bis zu Studenten aktueller Zeiten, vom Zauberlehrling über eine unsterbliche Bibliothekarin bis zum alternden Gelehrten, der sein Wissen in Sicherheit bringen möchte. Da fliegt eine Bibliothek in einem Zeppelin um die Welt, um neue Bücher zu suchen, in einer fast vergessenen Bibliothek muss nach der Lösung für sich ins Nichts auflösende Landschaften gesucht werden, oder Bücherwürmer brauchen Futter. Fast alle Geschichten finden neue Aspekte, um das Thema aus anderen Blickwinkeln zu betrachten. Da fällt es schwer, einzelne herauszugreifen, um sich ihnen separat zu widmen, zumal es eigentlich keine gibt, die in besonderem Maße aus den anderen herausstechen – weder in negativer noch in positiver Hinsicht. Das Gesamtniveau liegt allerdings hoch. Zumindest was die Textgeschichten betrifft. Bei den textlosen Bildgeschichten fällt es mir dagegen teilweise schwer, die Aussage zu erkennen.
Die Vielzahl der Blickwinkel macht den Reiz dieser Kurzgeschichtensammlung über magische Bibliotheken aus.

Fazit:
In dieser Anthologie dürfte sich für jeden bibliophilen Fantasy-Fan das Passende finden.
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Sherlock Holmes Neue Fälle – 1 – Sherlock Holmes und die Zeitmaschine

Ralph E. Vaughan
Sherlock Holmes Neue Fälle – 1 – Sherlock Holmes und die Zeitmaschine

Übersetzung: Hans Gerwien, Andreas Schiffmann

St,rSt,rSt,rSt,bSt,b

Verfolgung durch die Zeit

Klappentext:
In London verschwinden Menschen. Die Nächte verbreiten überall Angst und Schrecken, niemand fühlt sich mehr sicher. Man erzählt sich in den Straßen von Geistern, welche die Menschen entführen.
Als Sherlock Holmes durch H. G. Wells einen zurückkehrenden Zeitreisenden aufspürt, vermutet er einen Zusammenhang mit den Morden und ist der grausamen Wahrheit damit bereits sehr nah.
Es sind die Morlocks, die das viktorianische London terrorisieren.
Der Meisterdetektiv stellt sich ihnen entgegen.

Rezension:
In London verschwinden immer mehr Leute spurlos. Sherlock Holmes, der längere Zeit in Frankreich verbrachte, beschließt daher zurückzukehren. Die Spur führt ihn zu einem Schriftsteller namens H. G. Wells, welcher ihm von einem Erfinder erzählt, der eine Zeitmaschine konstruiert hat. Wells hat diese Erfindung sogar schon in einem Buch verarbeitet. Wie nahe dieses der Realität kommt, überrascht sogar Holmes. Um seine Heimatstadt zu retten, entschließt er sich, selbst mehrere Zeitreisen zu unternehmen.
Wer meine Rezensionen verfolgt, weiß natürlich, dass ich für phantastische Stoffe zu haben bin und auch schon einige Neo-Holmes-Bücher rezensiert habe. Da sollte Ralph E. Vaughans Geschichte doch eigentlich meinen Geschmack treffen. Leider treffen solche Theorien jedoch nicht immer ins Schwarze. Die Zeitreisethematik um die Morlocks, die man je nach Blickwinkel als SciFi oder auch als Fantasy betrachten kann, funktioniert für sich genommen ganz gut. Der Titel lässt jedoch primär an eine Sherlock-Holmes-Geschichte denken. Das ist dieses Buch jedoch überhaupt nicht. Natürlich gibt es einen Protagonisten dieses Namens, doch hat dieser mit Arthur Conan Doyles berühmten Detektiv aus № 221b, Baker Street nahezu nichts zu tun. Dr. Watson tritt so gut wie überhaupt nicht in Erscheinung. Das typische ‚Sherlock-Holmes-Gefühl‘, das nicht unwesentlich von der viktorianischen Atmosphäre lebt, kommt leider zu keinem Zeitpunkt auf. Auch dass das Geschehen aus der Sicht eines auktorialen Erzählers geschildert wird, wirkt irgendwie nicht Holmes-like. Der Autor wäre besser beraten gewesen, hätte er die auf Wellsʼ „Die Zeitmaschine“ aufbauende Handlung mit einem eigenen Helden ins Rennen geschickt und Mr Holmes aus der Angelegenheit herausgelassen. Die Idee, dass die Morlocks die Zeitmaschine ihres Besuchers kopieren und mit dieser in die (aus ihrer Sicht) weit zurückliegende Vergangenheit reisen, wäre – besser aufbereitet – nämlich durchaus tragfähig. Die schlechte Kopie eines Sherlock Holmes stört da nur.

Fazit:
Der Held dieses Zeitreisekrimis hat mit dem Sherlock Holmes, den wir alle kennen, nur sehr wenig zu tun.

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Verrückt nach Karten

Huw Lewis-Jones (Hrsg.)
Verrückt nach Karten

Übersetzung: Hanne Henninger

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r

Bücher-Welten – Karten-Welten

Klappentext:
Am Anfang war die Karte
Karten sind mitreißend, voller Wunder und Magie. Karten versprechen Abenteuer und Spannung wie eine gute Geschichte. Robert Louis Stevenson erfand eine Karte, um ein Kind zum Träumen zu bringen. Die Idee für Die Schatzinsel war geboren.
Schriftsteller lieben Karten. Dieser fantastische Atlas zeigt ihre Favoriten. Darunter sind nicht nur die gezeichneten Helden aus ihren Büchern, sondern auch die Pläne realer Städte, die sie inspiriert haben, und die raschen Skizzen am Rand der Seite. Mercators Weltprojektionen faszinieren J. K. Rowling oder Robert Macfarlane genauso wie Google Maps, das Liniennetz der U-Bahn und die Monster aus alten Seekarten.

Rezension:
Welcher Fantasy-Fan kennt das nicht? Man schlägt sein neuestes Buch auf und wird von einer Karte begrüßt, die einem erste Eindrücke der noch unbekannten Welt vermittelt. Natürlich findet sich nicht in jedem Fantasy-Werk eine Landkarte. Bei manchen Büchern muss sich der Leser seine eigene Karte im Kopf kreieren. Und natürlich sind es nicht ausschließlich im Fantasy-Genre angesiedelte Geschichten, die mit einer Karte bereichert werden. Auch in Abenteuerbüchern helfen Karten zuweilen, dem Leser ein besseres Bild des Handlungsortes zu vermitteln. Neu ist das Phänomen auch nicht. Schon Arthur Conan Doyle bereicherte einzelne seiner Sherlock-Holmes-Geschichten mit einer Kartenskizze. Selbst in einem Krimi kann eine Karte also hilfreich sein.
Aber wie entstehen diese Karten? Wer gestaltet sie? Woher kommt die Inspiration? Der Historiker und Autor Huw Lewis-Jones geht diesen Fragen nach. In diesem schwergewichtigen und prachtvoll gedruckten ‚Atlas‘ literarischer Karten lässt er zahlreiche Autoren und Illustratoren zu Wort kommen. Sie alle erzählen, welche historischen Vorbilder sie inspiriert haben, wie die Karten zu bestimmten Büchern entstanden und was Landkarten für eine persönliche Bedeutung für sie haben. So erzählt beispielsweise Daniel Reeve, wie er dazu kam, sämtliche Karten für die „Der Herr der Ringe“-Filme zu gestalten. Miraphora Mina weiß von den speziellen Problemen zu berichten, die berühmte „Marauders Map“ für die „Harry Potter“-Filme anzufertigen.
Der Leser kann in diesem Buch unter anderem auch erfahren, dass es Robert Louis Stevensons Schatzkarte schon gab, bevor er mit dem Schreiben seines berühmten Werkes „Die Schatzinsel“ überhaupt begonnen hatte. Auch historische ‚echte‘ Landkarten werden gezeigt, wobei deren Erschaffer oft mehr Fantasie zu Papier oder Pergament brachten als so mancher Fantasy-Autor. Teilweise werden auch Handskizzen der Autoren, die diese selbst beim Schreiben verwendeten, gezeigt, in anderen Fällen die Kartenskizzen des Autors der im jeweiligen Buch abgedruckten Karte des Illustrators gegenübergestellt.
Jedem Fantasy-Fan, der sich schon oft an den beigefügten Karten erfreut hat, kann dieses Buch empfohlen werden. Auf Fans anderer mit Karten illustrierter Genre oder von entsprechenden Reisebeschreibungen trifft dies natürlich ebenfalls zu. Wenn der Herausgeber im Nachwort erwähnt, dass es seines Wissens bisher keine Abhandlung über literarische Karten gab, kann ich ihm (meines Wissens) nur zustimmen.

Fazit:
Allen, die sich für die Karte im Buch genauso wie für die erzählte Geschichte begeistern können, kann dieses Buch sehr empfohlen werden!

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Eine Geschichte aus den Chroniken der Bromwaldhauser – 2 – Das Geheimnis der Anderlinge

Sabine Wälz
Eine Geschichte aus den Chroniken der Bromwaldhauser – 2 – Das Geheimnis der Anderlinge

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Der haarige Bernard

Klappentext:
Barnard Schleiermeier führt mit seiner Familie ein beschauliches Leben, bis er eines Nachts die Bekanntschaft eines geheimnisvollen Wesens namens Yngvi macht. Plötzlich findet sich der brave Familienvater nicht nur in einem fremden und sehr haarigen Körper wieder – sein neues Gesicht starrt ihm auch von einem Fahndungsplakat entgegen. Die frisch gekrönte Königin Amaranta hat eine stattliche Belohnung auf seine Ergreifung ausgesetzt. Barnard muss sich nicht nur vor der königlichen Wache verstecken, sondern auch schnellstens den dreisten Körperdieb finden. Denn je mehr er über ihn herausfindet, um so klarer wird ihm, dass es schon bald kein Zurück mehr in sein altes Leben geben wird. Währenddessen steht auch das Leben der Familie Schleiermeier Kopf. Denn Barnards schlimmste Befürchtungen sind längst wahr geworden und Yngvi hat es sich in seinem Heim bequem gemacht. Doch gemütlich geht es dort ganz und gar nicht zu: Die misstrauische Tante Amalia kann ihn nicht ausstehen, die kleine Walburga stellt viel zu viele neugierige Fragen und ein aus den Flammen geborgenes Manuskript gibt schon bald die dunkelsten Geheimnisse seines Volkes preis. Yngvi muss handeln, wenn er der Strafe für seine Verbrechen entgehen will. Er muss vor dem nächsten Neumond ein verbotenes Ritual in einer geheimen Quelle vollziehen. Der Weg dorthin ist gefährlich und voller Hindernisse. Und Barnard ist bereits auf dem Weg, um ihn aufzuhalten. Wer wird es als erster zur Quelle schaffen?

Rezension:
Bernard ist ein geachteter Schnitzer. Wie so oft begibt er sich nach Bromwaldhausen, um seine Werke zu verkaufen. Als er auf dem Heimweg jedoch in ein Unwetter kommt, bleibt ihm nichts übrig, als die Nacht in einer Höhle zu verbringen. Darin trifft er auf einen anderen Schutzsuchenden, den er in der Dunkelheit nicht erkennen kann. Als Bernard am kommenden Morgen aufwacht, ist der Fremde schon verschwunden – und er selbst ist völlig verändert. Dabei dachte er immer, Anderlinge, die ihre Körper mit anderen Lebewesen tauschen können, gäbe es nur in Legenden. Obendrein wird sein ‚Tauschpartner‘ steckbrieflich gesucht. Aber das gesuchte Gesicht trägt jetzt ja er! Die Sache eilt, zumal der Körpertausch nach dem nächsten Neumond eventuell nicht mehr rückgängig zu machen ist.
Sabine Wälz wählt für ihre Fantasy-Geschichte ein schon märchenhaft wirkendes Setting. Auch die deutlich überzeichneten Figuren unterstützen den Eindruck, ein Märchen vor sich zu haben. Das sollte allerdings keineswegs als negative Eigenschaft verstanden werden. Die humorvolle Geschichte, die durch die Einbeziehung zahlreicher handelnder Personen und Schauplätze Tiefe gewinnt, kann durchaus überzeugen. Die Tatsache, dass das Geschehen wechselweise aus der Perspektive unterschiedlichster Charaktere – dabei aber immer in der 3. Person – beobachtet wird, lässt diese Fantasy auch deutlich komplexer als klassische Märchen erscheinen.
Mit dem märchenhaft anmutenden Stil schafft es die Autorin, ihrer mit diesem Band beginnenden Fantasy-Reihe einen Grundcharakter zu verleihen, der sich deutlich vom Gewohnten abhebt, und ihr damit ein eindeutiges Alleinstellungsmerkmal zu geben. Diese Welt könnte durchaus Raum für eine ganze Reihe außergewöhnlicher Geschichten bieten.

Fazit:
Fantasy oder Märchen – das lässt sich bei diesem lustigen Abenteuer nicht eindeutig festlegen.

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Springerkind

Catherine Huber
Springerkind

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Auf Lokis Spuren

Klappentext:
Wenn ich dir sage, dass ich mich an jeden Ort dieser Welt denken kann, würdest du mir glauben?
Emma ist anders, sie erfährt, eine Springerin zu sein. Nur ein einziger Gedanke genügt, um sie an ferne Orte zu versetzen. Von diesem Zeitpunkt an gleicht ihr Dasein einem endlosen Abenteuer. Nur allzu klar, dass ihr Leben mit einem Mal auf dem Kopf steht. Aber da wendet sich plötzlich das Blatt, denn das Springen hat seinen Preis und die Schwelle zu einem verbotenen Kreis ist nur einen Wimpernschlag entfernt.

Rezension:
Emma zieht mit ihren Eltern von New York in eine österreichische Kleinstadt. Darüber ist sie alles andere als glücklich. Zumindest hat sie keine Sprachprobleme, denn ihre Mutter ist Österreicherin und sie somit bilingual aufgewachsen. Eigentlich kann sie sich auch über die neue Schule nicht beklagen. Manche Lehrer sind zwar gewöhnungsbedürftig, aber sie findet schnell eine Freundin – und der begehrteste Junge der ganzen Schule interessiert sich für sie. Allerdings macht sie merkwürdige Beobachtungen: Mehrere Jungs scheinen plötzlich wie aus dem Nichts aufzutauchen. Auch sonst verhalten sie sich manchmal eigenartig. Als Emma einem dieser Jungen folgt, verschwindet der plötzlich vor ihren Augen. Und er reißt sie versehentlich mit. Emma findet sich plötzlich an einem tropischen Strand wieder.
In ihrem Jugendbuch geht Catherine Huber der Frage nach, welche moralischen Herausforderungen es mit sich bringen kann, wenn man plötzlich über die Fähigkeit verfügt, sich an jeden möglichen Ort zu teleportieren. Natürlich stehen dem Befähigten ungeahnte Möglichkeiten der Freizeitgestaltung offen. Die Fähigkeit, auch verschlossene Räumlichkeiten zu erreichen, kann aber auch dazu verlocken, sich das Leben auf nicht ganz legale Weise zu erleichtern. Die Möglichkeit, dass es auch unangenehme Nebenwirkungen geben könnte, sollte natürlich auch nicht aus dem Auge gelassen werden. Zusammen mit der 16-jährigen Protagonistin wird der Leser mit all diesen Problemen konfrontiert.
Bei so vielen interessanten Themen wäre es eigentlich verzichtbar gewesen, im vorderen Teil des Buches gleich mehrere Kapitel mit Emmas hormonbedingtem Kennenlernstress bezüglich einiger männlicher Schüler zu füllen. Das Zusammensein mit ihrem neuen Freund ist für die Handlung zwar von Bedeutung, das Ganze hätte für meinen Geschmack aber erheblich kürzer abgehandelt werden können. Vermutlich will die Autorin hier den Vorlieben der von ihr angepeilten Hauptzielgruppe entgegenkommen. Sobald die Protagonistin allerdings mit ‚dem Springen‘ und damit die Haupthandlung des Buches beginnt, wird Emmas Liebesleben allerdings zum Nebenschauplatz.
Stilistisch ist die Geschichte, die die Autorin ihre Heldin in der 1. Person erzählen lässt, gelungen. Es gibt mehrere Wendungen, die so kaum vorhersehbar sind. Die größte Überraschung kommt allerdings zum Schluss: Emmas Geschichte ist noch nicht beendet. Ihr Leben wird auch in der zu erwartenden Fortsetzung sicher nicht langweilig werden.

Fazit:
Diese jugendliche Urban-Fantasy-Story über Fähigkeit und Probleme des Teleportierens kann mit unerwarteten Gesichtspunkten überzeugen.

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Athania Fünf Reiche – 2 – Der erste Heiler

Dina Sander
Athania Fünf Reiche – 2 – Der erste Heiler

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Unerwartete Auren

Klappentext:
Athania, Mittelpunkt der Fünf Reiche, wurde seiner Herrscherin beraubt, die Hexen sind nicht länger Bewahrerinnen der Welt. Die Hexe Maledicta verfolgt ihre eigenen Ziele und schreckt auch vor Mord nicht zurück. Von ihrem Herrschaftsgebiet Odania zieht sie weiter in die anderen Reiche um dort ihre Macht zu vergrößern. Kann das Silberkind Rowena gemeinsam mit dem Ersten Heiler und den Göttlichen Zwillingen Athania retten?

Rezension:
Als die Bedrohung durch Maledicta weiter wächst, beschließen die Bewohner Goldbachtals nach Hilfe zu suchen. Sie entsenden einen Boten ins Gebiet der Zwerge. Doch die sind selbst durch den Schwund der Magie bedroht – genau wie die Nixen und alle anderen magischen Wesen. Lediglich Rowenas Fähigkeiten scheinen weiter zu wachsen. Und dann taucht im Haus der Heilerinnen ein Patient auf, den es eigentlich gar nicht geben dürfte …
Im 2. Band ihrer Reihe „Athania Fünf Reiche“ führt Dina Sander die Handlung über die schwindende Magie direkt weiter. Andere Wesen wie die Nixen, die in Band 1 erst ganz am Ende eingeführt wurden, nehmen diesmal eine erheblich umfassendere Rolle ein. Die Identität des Silberkindes Rowena wird immer mysteriöser. Selbst die Weisen und der Götterjäger können dafür keine Erklärung finden. Durch die Einbeziehung der umliegenden Reiche wird die Handlung zunehmend komplexer – und das war sie eigentlich schon zuvor. Auch in diesem Band wechselt der Fokus wieder zwischen einer Vielzahl vom Prota- und Antagonisten, wobei die jeweils ausdrückliche Nennung der jeweiligen Person dem Leser hilft, den Überblick nicht zu verlieren.
Die in meiner Rezension zu Band 1 „Das Silberkind“ angesprochene zu erwachsen wirkende Denkweise Rowenas wird in diesem Band thematisiert. Sie stellt also anscheinend ein bewusstes Handlungselement und keinen Fehler dar.
Der Autorin gelingt es auch weiterhin, die komplexe Handlung dank ideenreicher Einfälle und gut lesbarem Stil interessant zu halten. Auf die Auflösung der immer zahlreicher werdenden Fragen darf man gespannt sein.

Fazit:
Das Geschehen um die schwindende Magie und deren Folgen für die Bewohner der 5 Reiche bleibt weiterhin interessant.

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Henry Voigt Abenteuerreihe – 1 – Salomons Geheimnis

David Reimer
Henry Voigt Abenteuerreihe – 1 – Salomons Geheimnis

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Hilfe von ‚oben‘

Klappentext:
Auf der Suche nach dem Schicksal seines Großvaters entdeckt Henry die Spur zu dem vielleicht größten Geheimnis der Menschheitsgeschichte, gejagt von seinem Erzfeind und einem skrupellosen Multimilliardär. Wird es ihm gelingen, König Salomons Geheimnis rechtzeitig zu entschlüsseln? Welches Schicksal traf seinen Großvater? Eine geheimnisvolle und actionreiche Schatzsuche rund um den Globus entfacht. Ein Wettlauf gegen die Zeit.
Für alle die Indiana Jones, Robert Langdon und eine aufregende Schatzsuche lieben.

Rezension:
Eigentlich sind Henry und sein Assistent Isaac auf der Suche nach dem Bernsteinzimmer. Der sensationelle Fund wird ihnen aber von Rivalen abgenommen. Ein anderer Schatz verbleibt Henry allerdings: das Tagebuch eines guten Freundes seines Großvaters. Und das führt ihn in den Nahen Osten. Eine Schnipseljagd durch Israel und Ägypten beginnt, die ihn bis in den Amazonas-Dschungel führt. Alles um das Geheimnis seines Großvaters zu lösen. Doch die Rivalen bleiben ihm ständig auf den Fersen.
Einiges in David Reimers Archäologie-Abenteuer erinnert – wie schon der Klappentext sagt – tatsächlich an Indiana Jones. Ein Archäologe begibt sich auf die Action-reiche Suche nach einem sagenhaften Relikt. Was der Klappentext allerdings nicht erahnen lässt, ist, dass die mit diesem Band startende Reihe um den Archäologen Henry Voigt inhaltlich mit der SciFi-Reihe des Autors „Die Wächter des Wissens“ verflochten ist. Im Gegensatz zu letzterer erscheint die Handlung hier aber stimmiger. Die dort von mir mehrfach kritisierten Unstimmigkeiten (beziehungsweise Unerkennbarkeiten) im zeitlichen Verlauf treten hier nicht auf. Der Leser kann dem zeitlichen Ablauf problemlos folgen. Was allerdings geblieben ist, ist, dass manches auch hier etwas überhetzt wirkt. Auch muss Kommissar Zufall mehrmals zu Hilfe kommen. Dass der Protagonist beispielsweise auf seiner nicht vorhergeplanten Reise rein zufällig zu dem Zeitpunkt an einer alten Ausgrabungsstelle eintrifft, an dem die Sonne zur Sommersonnenwende den Weg zu einem versteckten Zugang aufzeigt, erscheint schon als ein reichlich großer Zufall. Da wäre eine Zwangspause im Vorankommen handlungstechnisch manchmal überzeugender gewesen. Trotzdem wirkt diese Story insgesamt gesehen überzeugender als das Raumfahrt-Abentuer des Autors.
Trotz der genannten kleineren Unstimmigkeiten liest sich dieses Action-Abenteuer gut. Der Stil der in der 3. Person erzählten Geschichte wirkt stimmig. Lediglich das (im Impressum namentlich genannte) Lektorat sollte seine Arbeit dringend nachbessern. Da ist leider eine ganze Anzahl an Flüchtigkeitsfehlern durchgerutscht.

Fazit:
Ein interessantes Archäologen-Abenteuer im Stil Indiana Jonesʼ, das durchaus Lust auf mehr macht.

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