Das Ministerium der Welten – 1 – Der Riss

Luzia Pfyl
Das Ministerium der Welten – 1 – Der Riss

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Die Spur des Shifters

Klappentext:
Die Welt wird von Geistern und Monstern überrannt. Es gibt nur eine Organisation, die sich ihnen entgegenstellt: das Ministerium der Welten.
London, 1925: Die junge Detective Melody Hampton wird zu einem Tatort gerufen. Eigentlich nichts Ungewöhnliches, wenn da nicht die äußerst merkwürdige Leiche wäre. Für Melody, die noch nie mit Geistern zu tun hatte, ist klar: Der Fall gehört in die Hände des Ministeriums. Ihr werden River Fields und Norrick Lynch zur Seite gestellt, die beiden besten Jäger des Ministeriums. Gemeinsam versuchen sie, dem unmenschlichen Mörder auf die Spur zu kommen, bevor er außer Kontrolle gerät.
Doch Melody muss bald erkennen, dass das Ministerium mit ganz eigenen Regeln spielt.

Rezension:
Als Tochter des Polizeichefs hat Detective Melody Hampton gewisse Privilegien, andererseits sind manche ihrer Kollegen der Meinung, sie hätte ihre Erfolge nur ihren Beziehungen zu verdanken. Ein außergewöhnlicher Mord, der zweifellos von keinem menschlichen Täter verübt wurde, kommt ihr gerade recht, um sich zu beweisen. Allerdings ist ihr klar, dass sie hier spezialisierte Hilfe benötigt, Hilfe vom Ministerium der Welten, das ganz auf die Bekämpfung von Geister und ähnlichen unerwünschten Mitbewohnern spezialisiert ist. Doch dessen „Jäger“ genannten Agenten wollen den Fall ganz an sich reißen und die Polizei herausdrängen. Aber da haben sie sich in Melody getäuscht.
Nach „Frost & Payne“ legt Luzia Pfyl mit „Das Ministerium der Welten“ eine neue eHeftroman-Reihe vor. Auch diese handelt wieder in London, wenn auch zeitlich etwas später. Obwohl der Schwerpunkt diesmal auf Urban Fantasy liegt, deuten sich auch hier wieder Steampunk-Elemente an. Allerdings wirkt die Geschichte zumindest in diesem 1. Band noch nicht ganz rund. Möglicherweise liegt das daran, dass das Geschehen aus den wechselnden Perspektiven zu vieler Protagonisten erzählt wird. Das macht es dem Leser schwer, eine Bindung zu einem dieser Charaktere aufzubauen. Melody Hampton kommt einem nicht wie der wirkliche Mittelpunkt der Handlung vor. Unter diesen Gesichtspunkten muss sich erst noch erweisen, ob es der Reihe gelingen kann, die Leser längerfristig zu binden.

Fazit:
Diese Urban-Fantasy- und wohl auch Steampunk-Reihe kann in ihrem Auftaktband noch nicht ganz überzeugen, obwohl die Idee interessant klingt.

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Der Stern des Seth

Amalia Zeichnerin
Der Stern des Seth

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Der Lord und der Gott

Klappentext:
England, 1885. Lord Eavesfield erteilt einen Auftrag für eine Expedition: Ein Erfinder, ein Wissenschaftler, ein Archäologe, eine Journalistin und ein kriegsversehrter Sergeant sollen für ihn ein altägyptisches Artefakt finden – ausgerechnet im Sudan, der von einem Bürgerkrieg zerrüttet wird. Doch was für Pläne hat ihr Auftraggeber mit diesem Artefakt? „Der Stern des Seth“ ist ein in sich abgeschlossener Steampunk-Abenteuer-Roman.

Rezension:
Die Journalistin Gemma Hawthorne erhält eine unerwartete Einladung auf das Anwesen Lord Eavesfields. Schon auf dem Bahnhof stellt sie fest, dass sie nicht die einzige ist. Mehrere Männer unterschiedlichster Professionen haben identische Einladungen enthalten, obwohl sie (mit Ausnahme des Erfinders Goldstein) den Lord überhaupt nicht kennen. Im Haus des Lords bietet der den Eingeladenen unumwunden an, für ihn eine Expedition nach Ägypten und in den Sudan zu unternehmen, um ein Relikt aus der Zeit der Pharaonen zu bergen und zu ihm zu bringen: den Stern des Seth. Dafür bietet er eine fürstliche Bezahlung an. Trotz der Gefahren – schließlich herrscht dort gerade Krieg – lassen sich alle überzeugen. Die wahren Gefahren liegen jedoch an ganz anderer Stelle, doch das erkennen die Teilnehmer der Expedition erst, als sie nicht mehr zurück können.
Amalia Zeichnerin platziert ihr Steampunk-Fantasy-Abenteuer in ihrer Version des viktorianischen Englands, in welcher auch schon ihre „Berlingtons Geisterjäger“-Trilogie angesiedelt ist. Im Gegensatz zur Trilogie verzichtet sie hier allerdings darauf, homophile Beziehungen zu thematisieren. Hauptprotagonistin ist dabei die junge Journalistin Gemma Hawthorne, die es in dieser Zeit schwer hat, sich gegen ihre männlichen Kollegen zu behaupten. Gewöhnlich darf sie der Redaktion nur Gesellschaftsklatsch und höchstens mal einen Bericht über eine Séance abliefern. Da kommt ihr die Chance auf ein derartiges Abenteuer natürlich recht. Bei ihren Mitreisenden sind es unterschiedliche Gründe, die sie zur Teilnahme bewegen. Die Autorin legt den Schwerpunkt der Geschichte eher auf die Fantasy- und Abenteuer-Aspekte, während Steampunk-Elemente zwar immer wieder vorkommen, dabei aber selten im Fokus stehen.
Während der Beginn der Expedition recht geradlinig verläuft, könnte man sich während des Lesens wundern, dass das gesuchte Artefakt zu einem recht frühen Handlungszeitpunkt aufgefunden wird. An dieser Stelle kommen Zweifel auf, ob es sich wirklich um den gesuchten Gegenstand handelt. Dann nimmt die Handlung allerdings eine ganz andere, völlig unerwartete Wendung – und die eigentliche heiße Phase der Story fängt erst an. Mit derartigen Tricks schafft es die Autorin, eine wirklich interessante und spannende Geschichte abzuliefern, die bei allen Genre-Freunden Gefallen finden dürfte.

Fazit:
Allen, die Fantasy, Abenteuer und einen Schuss Steampunk mögen, kann dieser Roman empfohlen werden.

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Der Schwarze Wal: Eine phantastische Reise

Tim Sarianidis
Der Schwarze Wal: Eine phantastische Reise

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Kreuzfahrt im Mittelmeer

Klappentext:
Eine geheime Mission unter Wasser wird zu einem phantastischen Abenteuer. Kurt Langner, Kommandant von U 45, soll zwei BND-Agenten an der ägyptischen Küste absetzen. Kurz vor dem Ziel kommt es zu einem Tauchunfall. Das U-Boot wird durchgeschüttelt, der Strom fällt aus. Als U 45 wieder die Wasseroberfläche erreicht, herrscht Chaos: Eine Seeschlacht tobt, Kanonenkugeln prasseln auf das U-Boot ein, Segelschiffe explodieren. Langner, seine Leute und das U-Boot sind in einer vormodernen Zeit gelandet. Eine abenteuerliche Odyssee durch das 18. Jahrhundert beginnt.

Rezension:
U-Bootkapitän Langner ist nicht gerade erfreut, dass er BND-Leute heimlich an der ägyptischen Küste absetzen soll. Doch so weit kommt es gar nicht. Kurz vor dem Ziel spielt das U-Boot ohne erkennbaren Grund verrückt, mehrere Geräte fallen aus. Als es endlich gelingt, die Technik zumindest halbwegs unter Kontrolle zu bekommen, lässt er das U-Boot auftauchen. Und landet mitten in einer Seeschlacht – einer mit Segelschiffen und Kanonen. Erlaubt sich da jemand einen ziemlich außergewöhnlichen Scherz, oder sind sie wirklich in die napoleonische Zeit versetzt worden. Und vor allem: Wie sollen sie wieder zurückkommen?
Zeitreisen sind in der phantastischen Literatur nichts Ungewöhnliches. Auch dass es den oder die Protagonisten völlig unerwartet durch die Zeiten treibt, hat man schon gelesen beziehungsweise gesehen. An ein U-Boot als ‚Zeitkapsel‘ kann ich mich allerdings nicht erinnern. Genau ein solches lässt Tim Sarianidis in diesem Buch mitsamt der gesamten Besatzung durch die Jahrhunderte reisen. Wie sich im weiteren Verlauf der Handlung herausstellt, sind das nicht die einzigen Zeitreisenden.
Lesern, die – wie ich – selten in der maritimen Literatur unterwegs sind, wird es zu Beginn etwas schwerfallen, sind in die maritimen Gegebenheiten einzulesen. Mit dem Zeitsprung und den Bemühungen der Besatzung, sich unter den überraschenden neuen Bedingungen zurechtzufinden, den Grund für die Zeitreise herauszufinden und einen Rückweg aufzufinden, spielt das jedoch nur noch eine untergeordnete Rolle. In den Fokus geraten jetzt das Rätsel der Zeitreise und die unterschiedlichen Wege, wie die Betroffenen mit der Situation umgehen. Die menschlichen Verhaltensweisen in einer solchen Situation sowie die Bemühungen, einen Heimweg zu finden, werden vom Autor dabei sehr interessant dargestellt. Die Verhaltensweisen der Protagonisten wirken dabei glaubhaft.

Fazit:
Dieses interessante, logisch weitgehende überzeugende Zeitreise-Abenteuer kann Genre-Fans empfohlen werden.

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Geheimakte … – 6 – Geheimakte Cíbola

André Milewski
Geheimakte … – 6 – Geheimakte Cíbola

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Wasser in der Wüste

Klappentext:
Boston, Oktober 1961
Bei der traurigen Pflicht, sich um den Nachlass eines langjährigen Freundes und Kollegen zu kümmern, stößt der Archäologe Max Falkenburg auf dessen geheime Aufzeichnungen. Diese gewähren Einblick in die letzten Forschungen des Toten. Sie handeln von einer alten Legende: Cíbola, eine der sieben Städte aus Gold.
Obwohl niemand aus Max’ Umfeld an die Existenz dieser Stadt glaubt, lässt der Mythos ihm keine Ruhe, und er beschließt, die Arbeit des Verstorbenen zu vollenden. Trotz vorhandener Skepsis schließen sich ihm seine Freunde aufgrund seiner Beharrlichkeit an.
Aber schon bald zeigt sich, dass sie nicht alleine bei der Suche nach Cíbola sind. Kaltblütige Schatzjäger, goldgierige Ganoven und ein egomanischer Archäologe sind ihnen längst auf den Fersen und zu allem bereit …

Rezension:
Als er das Büro seines verstorbenen Kollegen und Freundes Patrick ausräumt, stößt Max auf die Unterlagen dessen letzten, unvollendeten Projektes. Patrick war davon überzeugt, eine Spur der sagenhaften Stadt Cíbora gefunden zu haben. Obwohl Max selbst Zweifel an Patricks Vermutungen hat, beschließt er, diese Arbeit im Andenken des Toten fertigzustellen. Im Freundeskreis stößt Max zunächst auf Ablehnung, doch schließlich schließen sich alle der Expedition an. Schnell stellt sich heraus, dass Patricks Verdacht nicht aus der Luft gegriffen zu sein scheint. Leider erfahren auch einige unangenehme Zeitgenossen von der heißen Spur zur präkolumbianischen Goldstadt, und die schrecken auch nicht vor drastischen Maßnahmen zurück.
Dass es sich bei Max Falkenburg, dem Helden aus André Milewskis „Geheimakte …“-Reihe, um eine Art Indiana Jones handelt, wird schon beim Klappentext und spätestens bei der Leseprobe klar. Da stellt sich natürlich die Frage, ob dieses Handlungsmuster auch in Buchform funktionieren kann. Vor Beantwortung dieser Frage muss ich jedoch feststellen, dass dieser Band schon das 6. Abenteuer des Protagonisten erzählt, ich die 5 Vorgänger aber (noch) nicht kenne. Trotzdem findet man beim Lesen schnell in die Gruppe um Max hinein, ohne das Gefühl zu bekommen, es würden einem irgendwelche wichtigen Informationen fehlen. Und die Antwort auf die zuvor gestellte Frage lautet aus diesem Blickwinkel eindeutig: Ja. Verglichen mit der Filmreihe, die wohl mit ziemlicher Sicherheit als Ideengeber Pate stand, spielen direkte kämpferische Auseinandersetzungen mit Beteiligung des Protagonisten eine kleinere Rolle.
Der Stil des Autors wirkt dem Genre angemessen und kann fast als typisch für actionbetonte Abenteuergeschichten bezeichnet werden. Trotz aller sich in den Weg stellender Hindernisse verläuft die Expedition recht zielstrebig und ohne große erzählerische Abwege. Manches, was sich durchaus für interessante Zwischenhandlungen angeboten hätte, wird dabei schnell übergangen. Hier würde sich durchaus Raum bieten, die Handlung inhaltlich weiter auszubauen. Trotzdem dürften sich alle Abenteuerfreunde und speziell Fans des filmischen Vorbilds mit diesem Buch gut unterhalten fühlen.

Fazit:
Dieses Archäologen-Abenteuer im Indiana-Jones-Stil bietet Genre-Fans gute Unterhaltung.
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Die Zeitwanderer – 1 – Bündnisse

Sarah Cepin
Die Zeitwanderer – 1 – Bündnisse

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Ein Wikinger unter Briten

Klappentext:
„Ein Apfel … Askr beäugte die runde Frucht eindringlich. Ob Iduna, die Göttin der Jugend und des ewigen Lebens, ihm einen ihrer goldenen Zauberäpfel untergeschoben hatte, um seine Zeit anzuhalten, wie sie es einst mit den Göttern getan hatte? …“ Nach einem Schiffsunglück hat der Wikinger Askr alles verloren und erreicht schwer verletzt die englische Küste, wo Fremde unerwartet sein Leben retten. Bald schon stellt er fest, dass seine Retter keine gewöhnlichen Menschen sind und er einer von ihnen ist. Vom Alter unberührt durchwandern sie die Jahrhunderte, doch Gleichgesinnte sind schwer zu finden und der Preis für Askrs Rettung ist hoch. Hin und her gerissen zwischen neuen Freundschaften, seinem Glauben und dem unbändigen Drang nach Freiheit, versucht er sich seinem auferlegten Schicksal zu fügen, bis unter den Zeitwanderern zum ersten Mal in ihrer Geschichte ein Krieg ausbricht …

Rezension:
Askr ist Wikinger und als solcher daran gewöhnt, fremde Küsten und die dort befindlichen Ansiedlungen zu überfallen und auszurauben. Als sein Schiff jedoch vor der englischen Küste sinkt, ist er der einzige Überlebende, der sich schwer verletzt ans Ufer retten kann. Als ein Trupp Einheimischer ihn findet, ist ihm klar, dass er wohl keine Chance hat. Gnade kann er von denen wohl kaum erwarten. Zu Askrs Überraschung unternehmen die Leute jedoch keinen Versuch, ihn zu töten. Godwin, ihr Anführer, klärt Askr stattdessen auf, dass er wie sie ist: ein Langlebiger mit verbesserter Wundheilung, der eine Lebenserwartung von mehreren Jahrhunderten hat. Godwin will Askr in seinen Clan aufnehmen, was dieser jedoch ablehnt. Deshalb entschließt sich Godwin, den Wikinger mit einem Trick an seinen Clan zu binden.
Der Klappentext von Sarah Cepins Reihen-Auftakt lässt natürlich sofort an eine (Urban-)Fantasy-Geschichte denken. Dieser Erwartung wird das Buch jedoch nur ansatzweise gerecht. Die Tatsache, dass alle wichtigen Charaktere ein extrem langes Leben vor und meist auch schon hinter sich haben, spielt in der Handlung nur insofern eine Rolle, dass es der immer wieder betonte Grund dafür ist, Askr im Clan integrieren zu wollen. Für die eigentliche Handlung spielt es jedoch bisher keinerlei Rolle. Stattdessen erweist sich dieses Buch eher als ein historischer Roman über Freund- und Feindschaft zwischen den Clans der Langlebigen, die unerkannt unter den normalen Menschen leben. Als historisches Abenteuer betrachtet, ist es allerdings ein durchaus lesbares, spannendes Abenteuer.
… das allerdings auch seine Schwächen hat. Da Godwin als Anführer des Clans wie auch die meisten anderen Clanmitglieder Askr immer nur als Wilden unter Christen betrachten, erschließt sich dem Leser eigentlich nie, wieso sie ihn unbedingt im Clan behalten wollen. Der zunächst naheliegende Vermehrungsgedanke scheidet aus, da schnell erkennbar wird, dass die Wahrscheinlichkeit, dass langlebige Eltern wieder ebensolche Kinder bekommen, extrem gering ist. So gesehen ist kein logischer Grund erkennbar, Askr im Clan behalten zu wollen.
Spannend geschrieben kann dieses Buch Liebhaber abenteuerlicher Geschichten gut unterhalten. Ein typisches Fantasy-Feeling sollte man jedoch nicht erwarten.

Fazit:
Dieses Buch spricht eher den Fan historischer Abenteuer als den von Fantasy-Geschichten an.

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Das Böse kam in der Dunkelheit

Sandra Engler
Das Böse kam in der Dunkelheit

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Die Suche nach der Heilerin

Klappentext:
Die zwölfjährige Maria Wittenmeier nimmt an der Luziernacht ihren ganzen Mut zusammen. Sie ruft um Punkt Mitternacht die bösen Hexen und Teufel herbei. Nur sie kennen den momentanen Aufenthaltsort einer Schamanin namens Waki, die ihre an Ebola erkrankte Mutter vor dem Tod bewahren soll. Schafft es Maria noch rechtzeitig, ihre Mutter zu retten? Ein spannendes Abenteuer gegen die Zeit beginnt. Diese Geschichte ist ab einem Alter von 10 Jahren geeignet.

Rezension:
Mitten in der kalten Dezembernacht sitzt ein Mädchen auf der Dorfstraße. Als eine alte Frau sie vor den Gefahren dieser Nacht warnt, weigert es sich, sich in Sicherheit zu begeben. Das Mädchen namens Maria will die teuflischen Wesen befragen, wo sie eine gewisse Waki finden kann, denn nur die soll ein Heilmittel für Marias todkranke Mutter kennen.
Ein Mädchen, das bewusst den Kontakt zu magischen Wesen sucht – damit ist natürlich sofort klar, dass es sich bei dieser Kurzgeschichte um Urban Fantasy handelt. Anders als es in diesem Genre heutzutage üblich ist, sind in Sandra Englers Geschichte die Hexen die Bösen. Ob es Maria gelingt, von diesen den Aufenthaltsort dieser Waki zu erfahren und ob diese ihrer Mutter dann auch wirklich helfen kann, wird hier natürlich nicht verraten.
Die Autorin erzählt Marias Abenteuer in einem gut lesbarem Stil, der auch für die angepeilte junge Zielgruppe gut verständlich sein dürfte, ohne erwachsene Leser zu langweilen. Etwas verwunderlich ist die recht altertümliche Ausdrucksweise, die auch das 12-jährige Mädchen benutzt. Da die Geschichte nach Auskunft der Autorin allerdings im 19. Jahrhundert angesiedelt ist, wird die Sprechweise verständlich. Einen Widerspruch zur Handlungszeit stellt allerdings die Tatsache dar, dass Maria Jeans trägt, liegt das Typische einer Urban Fantasy unter anderem doch auch darin, dass der ‚Real-Welt-Anteil‘ weitgehend unserer Realität entspricht. Abgesehen von diesem kleinen Mangel bietet diese Kurzgeschichte jedoch eine magisch-gute Unterhaltung sowohl für junge als auch für etwas ältere Leser.

Fazit:
In dieser Urban-Fantasy-Kurzgeschichte muss ein junges Mädchen teuflischen Wesen trotzen.

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Weihnachten und andere Amtsangelegenheiten

Diverse
Weihnachten und andere Amtsangelegenheiten

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Magische Weihnachtszeit

Klappentext:
Und wieder berichten die AutorInnen des Bundesamtes für magische Wesen über ihre Beobachtungen der Mitbürger mit magischem Hintergrund. Mit diesem dritten Arbeitsbericht, der zu Weihnachten 2017 erscheint, übernimmt der amtseigene Bundeslurch Verlag die Publikation der Arbeiten fantastischer Autoren. 10 Kurzgeschichten von Chris Schlicht, Margarete Alb, Anne Zandt, Tina Becker, Marcus Watolla, Dorothee Reimann, Carmilla DeWinter, Katrin Minert, Carola Jürchott und Hagen Ulrich.

Rezension:
Enthaltene Geschichten:
Chris Schlicht: Die Heiligen der Nacht
Margarethe Alb: Das Thomasturnier
Anne Zandt: Wintermond
Tina Becker: Blutmond um Mitternacht
Markus Watolla: Das Geheimnis des Peter Gennersheim
Dorothe Reimann: Jahr und Tag
Carmilla DeWinter: Ruhige Feiertage
Katrin Minert: Schneeflöckchen
Carola Jürchott: Das Buch der Weihnacht
Hagen Ulrich: Sebastians blutige Prüfung (Leseprobe)
Das nächtliche Leben anscheinend unbelebter Steinfiguren, das Brauchtum allerlei magischer Lebensformen im mittelalterlichen Thüringer Wald, Meinungsverschiedenheiten zwischen Hexen und Werwölfen, das Leben des streng geheimen, dem Bundesamt für magische Wesen unterstellten Bundeswehr-Drachengeschwaders, die Probleme der Incubi mit der Staatsmacht oder die Abenteuer einer Wermaus – das und noch einiges anderes findet der Fantasy-begeisterte Leser in diesem amtlichen Arbeitsbericht des Bundesamtes für magische Wesen.
Ich muss zugeben, dass mir in letzter Zeit auffallend viele Anthologien in die Hände fallen. Im vorliegenden Fall handeln alle enthaltenen Kurzgeschichten um die Weihnachtszeit und überwiegend in Deutschland. So ein Bundesamt ist ja schließlich an seinen Zuständigkeitsbereich gebunden, auch wenn die europäischen Grenzen natürlich auch für magische Wesen offen stehen und man magische Zwischenfälle in anderen EU-Ländern deshalb nicht ganz aus den Augen verlieren darf.
Wie bei Anthologien üblich, treffen natürlich nicht alle enthaltenen Geschichten den persönlichen Geschmack gleichermaßen. Deshalb möchte ich die (in der Reihenfolge, wie sie im Buch wiedergegeben werden) herausstellen, die mich besonders überzeugen konnten:
Da wäre zunächst „Das Thomasturnier“ von Margarethe Alb, das sich in die „Rynestig“-Reihe der Autorin einfügt. Hier erleben wir eine Zusammenkunft in der längsten Nacht des Jahres, von der aus anderem Blickwinkel auch im Buch „Fliederblütenregen“ berichtet wird.
In Tina Beckers „Blutmond um Mitternacht“ hat eine Hexengemeinschaft Probleme mit einem Werwolfrudel, das im selben Wald wohnt. Dass manchmal alles anders ist, als hexe zunächst denkt, führt zu Unfrieden.
„Ruhige Feiertage“ werden es in Carmilla DeWinters Story für das in Karlsruhe lebenden Incubi-Paar nicht. Ein unverhoffter Gast und eine gewisse Bundesbehörde versuchen alles, das zu verhindern.
Schließlich soll auch „Schneeflöckchen“ von Katrin Minert nicht unerwähnt bleiben. Dabei handelt es sich um eine (zumindest äußerlich) jugendliche Frau-Holle-Variante, die bei einem Ausflug nach Deutschland Probleme bekommt, aus die sie nur eine Wermaus retten kann. Klingt schräg, aber die Geschichte funktioniert wirklich.
Da auch die meisten der anderen Beiträge gut lesbar sind, gehört diese Anthologie zu den besseren Exemplaren ihrer Gattung. Freunde teilweise etwas augenzwinkernder Urban Fantasy („Das Buch der Weihnacht“ ist Fantasy ohne Urban) werden mit diesem Buch nichts falsch machen.

Fazit:
Eine gelungene Fantasy-Anthologie mit einer thematisch recht speziellen Ausrichtung.

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Direkt beim Verlag auch als Hardcover erhältlich.
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Ein Fall für Wells & Wong – 4 – Feuerwerk mit Todesfolge

Robin Stevens
Ein Fall für Wells & Wong – 4 – Feuerwerk mit Todesfolge

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Übersetzung: Nadine Mannchen

Tödliche Geheimnisse

Klappentext:
Ein neues Schuljahr beginnt in Deepdean und nichts ist so wie vorher: Schulsprecherin Elizabeth und fünf Aufsichtsschülerinnen verbreiten Angst und Schrecken unter den jüngeren Mädchen. Als Elizabeth dann in der Bonfire Night nach dem großen Feuerwerk tot auf dem Hockeyfeld gefunden wird, ist Hazel und Daisy schnell klar: Das war kein Unfall und eine der Schülerinnen muss die Mörderin gewesen sein.
Die Detektei Wells & Wong nimmt natürlich umgehend die Ermittlungen auf und muss viele Hindernisse aus dem Weg schaffen – nicht zuletzt einen Streit, der ihre eigene Freundschaft auf die Probe stellt …

Rezension:
Dass die neue Schulsprecherin der Deepdean-Schule beliebt wäre, würde sicher niemand behaupten. Elizabeth Hurt ist am gesamten Internat verhasst. Als sie jedoch nach dem Guy-Fawkes-Feuerwerk tot auf dem Sportfeld liegt, sind doch alle geschockt. Allem Anschein nach ist sie in der Dunkelheit auf eine liegengelassene Harke getreten und vom hochschnellenden Stiel erschlagen worden. Hazel und Daisy können dieser Theorie wenig abgewinnen. Sie sind überzeugt, dass es ein Mord war. Da die Schulleiterin und alle anderen Erwachsenen von einem Unfall ausgehen, gibt es keine offiziellen Ermittlungen, was heißt, dass die Detektei Wells & Wong relativ ungestört ermitteln kann. Bei Elizabeths überaus großer Unbeliebtheit gibt es viele Verdächtige, doch können die Freundinnen den Kandidatenkreis schnell einengen. Allerdings werden sie noch von den Nachwehen ihrer Sommerreise im Orient Express verfolgt, was ihre Freundschaft auf die Probe stellt.
Nachdem die Morde der Bände 2 („Teestunde mit Todesfall“) und 3 („Mord erster Klasse“) der Reihe abseits der Schule stattfanden, lässt Robin Stevens ihre jungen Ermittlerinnen in diesem Band dorthin zurückkehren, wo es mit Band 1 („Mord ist nichts für junge Damen“) begann: an das britische Internat für junge Damen aus gutem Haus namens Deepdean. Hatten die beiden Protagonistinnen bei ihren bisherigen Fällen das Problem, dass die Erwachsenen ihnen das Ermitteln verbieten wollten – was sie natürlich nie daran hinderte, es trotzdem zu tun – steht ihnen diesmal kein Verbot im Weg, da es offiziell überhaupt keinen Mord gab.
Im Gegensatz zu den bisherigen Bänden gibt es diesmal am Ende eine direkte Überleitung zu den Geschehnissen des folgenden Bandes.
Auffallend aus heutiger Sicht ist, wie wenig Freiraum die Internats-Schülerinnen zur damaligen Zeit hatten. Viele der Zustände an Schule und Internat wären heute einfach unvorstellbar. Dabei ist gerade dieser Punkt wahrscheinlich recht realitätsgetreu geschildert.
Wie schon in den vorhergehenden Bänden schafft es die Autorin mit ihrem fesselnden Stil und dem perfekten Spannungsaufbau, den Leser schnell zu fesseln und bis zum Ende gefesselt zu halten. Die 288 Seiten des Buches ziehen in rekordverdächtiger Geschwindigkeit am Leser vorbei. Freunde klassischer Detektivgeschichten werden sich dabei in vielfacher Hinsicht des Öfteren an Agatha Christies Miss Marple erinnert fühlen.

Fazit:
Auch das 4. Abenteuer der beiden jungen Amateur-Detektivinnen dürfte Freunde klassischer Detektivgeschichten jeden Alters begeistern können.

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Rummel im Plänterwald

Christopher Flade, Ludwig Neumann, Sacha Szabo
Rummel im Plänterwald

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Zwischen Medienstar und Lost Place

Klappentext:
Rechtzeitig vor der Wiedereröffnung des Spreeparks erscheint im Büchner-Verlag eine opulente Chronik zur Geschichte des Rummels im Plänterwald. Der vollfarbige Bildband versammelt eine Fülle an Fotos, Anekdoten, Insiderwissen und teils noch nie veröffentlichten Dokumenten zu einer fast vergessenen Berliner Institution.
Am 4. Oktober 1969 wurde der »VEB Kulturpark Berlin« als einziger ständiger Rummelplatz der DDR eröffnet. Nach der Wende wurde er privatisiert, modernisiert und als Freizeitpark »Spreepark Plänterwald« weitergeführt. Nach jahrelangen Versuchen, den Park zu retten, musste er am 4. November 2001 seine Tore schließen. Die meisten Attraktionen stehen noch heute im Park: das 45 Meter hohe Riesenrad dreht sich quietschend im Wind, durch die Schienen der Parkbahn wachsen Bäume, in den Pfeilern der Achterbahn nisten Vögel. Als poetischer Ort des Verfalls ist der Park in den letzten Jahren auch zum begehrten Drehort für Foto- und Filmaufnahmen geworden ist (Hollywood-Film »Wer ist Hanna?«, die deutschen Serien- und Filmproduktionen »GZSZ«, »Anna und die Liebe«, »Löwenzahn« sowie »Tatort Berlin« u. a.).
Das dreiköpfige Autorenteam zeichnet nicht nur die Geschichte dieses berühmtesten Berliner Lost Places nach, sondern beleuchtet auch seine anhaltende Faszinationskraft.

Rezension:
Allen, die aus dem Osten kommen (und alt genug sind), ist der Kulturpark im Berliner Plänterwald mit Sicherheit ein Begriff. Allen anderen wohl eher weniger. Sein Wahrzeichen, das große Riesenrad, war und ist vom weitem sichtbar. Während jedoch jeder in der damaligen DDR den Kulturpark zumindest aus dem Fernsehen kannte, wussten wohl die wenigsten von den Hintergründen seiner Entstehung. Dass viele der Fahrgeschäfte extra in westlichen Ländern eingekauft worden waren, wurde damals natürlich nicht an die große Glocke gehängt, wäre es doch ein Eingeständnis gewesen, dass die DDR-Industrie nichts Derartiges bereitstellen konnte. Nach der Wende ging es mit dem Park jedoch nur noch bergab. Abseits von Berlin und Umland verlor man den Park fast ganz aus dem Blick. Trotz des Versuchs der neuen Betreiber, den Park, der sich jetzt Spreepark nannte, mit neuen Attraktionen aufzuwerten, führte das schließlich zum Konkurs. Seit Jahren verfallen die Überreste vor sich hin.
Im vorliegenden Buch, das vom Format her als Bildband erscheint, für einen solchen aber auch recht umfangreiche erläuternde Texte enthält, wird die Geschichte dieses Parks von den Vorbereitungen der Eröffnung 1969 bis zur aktuellen Situation verfolgt. Dabei wird der Wandel von der Blütezeit der 1970er und 1980er Jahre über das Dahinsiechen in den 1990ern bis zum Lost Place des neuen Jahrtausends in Bild und Text nachvollziehbar. Vor allem bei den Bildern wäre eine (noch) stärkere Gewichtung auf die Glanzzeiten des Parks – was in diesem Fall die Vorwendezeit war – wünschenswert, doch ist entsprechendes Bildmaterial wohl nicht so leicht verfügbar. Die zahlreichen Auseinandersetzungen der Betreiber der Nachwendezeit mit städtischen Behörden werden nur angerissen, sodass sich der Leser leider kein wirkliches eigenes Bild über die jeweilige Schuldlage machen kann. Allerdings gewinnt man den Eindruck, dass unternehmerische Fehlentscheidungen zumindest einen Anteil am endgültigen Niedergang hatten.
Allen, die sich noch an eigene Aufenthalte im Kulturpark Plänterwald erinnern, kann dieses Buch nur empfohlen werden. Aber Vorsicht! Das Lesen beziehungsweise Betrachten könne zu melancholischen Gedanken führen.

Fazit:
Ein Rückblick auf die Geschichte eines untergegangenen Freizeitparks in Bild und Wort.

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„Lord Breakinghams Geheimnis“, der von Rezensenten gelobte Jugendroman um einen Jungen, der unerwartet auf ein Internat gehen muss und Schockierendes über seine eigene Herkunft erfährt, ist in einer überarbeiteten Neuauflage erschienen. Ein Entwicklungsroman über den Wert der Freundschaft.
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Berlingtons Geisterjäger – 3 – Die Türme von London

Amalia Zeichnerin
Berlingtons Geisterjäger – 3 – Die Türme von London

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Big Ben im Klammergriff

Klappentext:
London, im Herbst 1888 Bei einer königlichen Audienz wird den Geisterjägern und ihren Mitstreitern ein erstaunliches Geheimnis enthüllt. In den Türmen von London liegen ungeahnte Schätze verborgen … Die Anderswelthexe Carmun hat mittlerweile zahlreiche Anhänger um sich gescharrt und verfolgt einen finsteren Plan. Wird es den Geisterjägern und den magisch Begabten Londons gelingen, sie aufzuhalten? Die Buchreihe „Berlingtons Geisterjäger“ vereint viktorianische Urban Fantasy, queere und nicht-queere Charaktere, sie enthält einen Hauch Steampunk und eine leicht düstere Atmosphäre wie in der klassischen Schauerliteratur. Teil 3 schließt direkt an die Ereignisse in „Berlingtons Geisterjäger 2 – Mördernächte“ an und schließt die „Anderswelt“ Trilogie ab.

Rezension:
Die Mordserie, die die Öffentlichkeit einem ‚Jack the Ripper‘ zuschreibt, ist nach der Enttarnung des magischen Täters beendet, doch dieser ist noch auf der Flucht. Während sich Lord Berlington und seine Kampfgefährten jedoch auf diese Morde konzentrierten, konnte die im letzten Jahr aus der menschlichen Welt verbannte Anderswelthexe Carmun den Wall erfolgreich niederreißen und nach London zurückkehren. Unnatürliche Ereignisse, die auch der normalen Bevölkerung nicht verborgen bleiben, häufen sich. Viktor, Fiona und die anderen Mitkämpfer erhalten eine überraschende Einladung Queen Victorias höchstpersönlich. Wie sich herausstellt, blieb ihr Kampf nicht unbemerkt, denn die Krone unterhält von der Öffentlichkeit unbemerkt einen speziellen magischen Geheimdienst namens S.I.O.S., das Secret Investigation Office of the Supernatural. Die Queen ‚bittet‘ die Geisterjäger um ihre Mitarbeit.
Die Handlung dieses 3. Bandes der „Berlingtons Geisterjäger“-Reihe schließt unmittelbar an die des Vorgängers „Mördernächte“ an. Somit verwundert es natürlich nicht, dass auch die in dessen Rezension gemachten Anmerkungen zu Stil und Genres unverändert gelten. Auch hier treffen wieder Urban Fantasy, historischer Roman, Krimi, etwas Steampunk und Homoerotik aufeinander. Allerdings kommt der Fantasy-Part diesmal stärker zum Tragen, während das Krimi-Element dafür in den Hintergrund tritt.
Amalia Zeichnerin schildert die Handlung auch hier wieder aus der Sicht wechselnder Protagonisten und nennt den jeweiligen Charakter genau wie Ort und Zeitpunkt jeweils ausdrücklich. Das hält die Story für den Leser stets interessant und lässt ihm bei den häufigen Wechseln den Überblick behalten.
Endete Band 2 mit einem offenen Übergang zum vorliegenden Buch, gibt es hier einen echten Abschluss. Trotzdem macht die Situation am Ende eine Fortsetzung der Abenteuer der zu einem festen Team zusammengewachsenen ‚Geisterjäger‘ (deren Gegner meist keine Geister, sondern höchst lebendige Wesen sind) durchaus denkbar.

Fazit:
Auch im (vorläufigen?) Finale kann dieser Genremix wieder Fans verschiedener Stilrichtungen überzeugen.

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