Doktor Maxwells winterliches Zeitgeschenk

Jodi Taylor
Doktor Maxwells winterliches Zeitgeschenk

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b
Übersetzung: Marianne Schmidt

Gelingt Max ein Weihnachtswunder?

Klappentext:

Eine kostenlose Kurzgeschichte zur Weihnachtszeit inklusive einer Lese­probe zum neuen Roman »Dok­tor Max­wells spek­taku­läre Zeit­rettung«

Es ist Heiliger Abend und die zeitreisende Historikerin Made­leine »Max« Max­well erhält von der Muse der Geschichte den Auf­trag, ihrem guten Freund Ian Guth­rie ein ganz beson­deres Weih­nachts­geschenk zu besor­gen. Max zögert kei­nen Moment und macht sich auf die Suche. Schnell wird ihr klar, dass sie dabei nicht nur ihr eigenes Leben ris­kiert. Aber was soll’s: Es ist schließ­lich Weih­nach­ten …

Rezension:

Weihnachten. Auch am St.-Mary’s-Institut für Historische For­schung sind der­zeit keine Zeit­reisen ange­setzt. Doch gerade jetzt erfährt Dok­tor Max­well genau­eres über eine vor 10 Jahren, als sie selbst noch nicht hier tätig war, miss­lungene Mis­sion. Könnte man die damals ver­schwun­denen For­scher even­tuell doch noch retten? Zeit spielt mit der Mög­lich­keit zu Zeit­reisen schließ­lich eine unter­geord­nete Rolle.

Nach „Doktor Maxwells weihnachtliche Zeitpanne“ und „Doktor Max­wells römi­scher Zeit­urlaub“ erschien in der Roman­reihe um Dok­tor Max­wells Zeit­reisen pünkt­lich zur Weih­nachts­zeit die 3. kos­ten­lose Novelle. Pas­sen­der­weise hat Jodi Taylor die Hand­lungs­zeit auf das Weih­nachts­fest gelegt. Die grund­legen­den Ele­mente blei­ben natür­lich wie­der beim Gewohn­ten. Aller­dings hat sich dies­mal doch eine auf­fal­lende Logik­lücke ein­ge­schlichen. Vor 10 Jahren ver­schwand ein Team auf einer Zeit­reise. Der Zeit­reise-Pod wurde gestoh­len. Auch ein Ret­tungs­team konnte die Mit­glie­der des Teams nicht auf­fin­den, obwohl diese auch als Leichen anhand der implan­tierten Ort­ungs­sen­der anpeil­bar seien müss­ten. Des­halb wurde ver­mutet, dass der Dieb des Pods die Zeit­reisen­den – tot oder leben­dig – mit­nahm und sie an anderem Ort und/oder anderer Zeit ‚ent­sorgte‘. Der Pod konnte später wieder auf­ge­fun­den wer­den. So weit – so gut. Aber wieso ist vor Max nie jemand auf die Idee gekom­men, den Speicher des Pods aus­zu­lesen, um fest­zu­stel­len, wohin der Dieb damals gesprungen war? Das hat die Autorin wohl nicht ganz so gut durch­dacht.

Stilistisch bleibt natürlich alles beim Alten. Die Autorin lässt ihre Prota­gonis­tin das gewohnt pan­nen­reiche Aben­teuer wie­der in der Ich-Form erzäh­len. (Und ein gewis­ser Rezen­sent ist immer noch nicht dazu gekom­men, sich end­lich mal die Romane zu gönnen.)

Fazit:

Diese weihnachtliche Zeitreise ist chaotisch und ganz bestimmt nicht besinn­lich. Aber wer würde das bei Dok­tor Max­well schon erwar­ten?

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Das Zeitalter der Unschärfe

Tobias Hürter
Das Zeitalter der Unschärfe

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Wellige Quantensprünge

Klappentext:

Von Marie Curie bis Max Planck, von Einstein bis Heisen­berg – die Neu­erfin­dung der Welt

Im goldenen Zeitalter der Physik wurden unser Denken und die Welt revolu­tioniert. Mit­reißend schil­dert Tobias Hürter diese Epoche und die spek­taku­lären Lebens­läufe der großen Genies der Natur­wissen­schaft. Und er zeigt, wie untrenn­bar Wissen­schaft und Welt­gesche­hen mit­ein­ander ver­bun­den sind. Denn wir können die Welt nicht beobach­ten, ohne sie zu ver­ändern.

Marie Curie, Planck, Bohr, Heisenberg, Schrödinger und Ein­stein haben nicht nur die Phy­sik revo­lutio­niert, son­dern unsere Welt, ja unsere Wirk­lich­keit neu erfun­den. Sie waren intellek­tuelle Aben­teu­rer, Dan­dys oder Nerds, die tiefe Freund­schaf­ten und erbit­terte Feind­schaf­ten mit­ein­ander ver­ban­den. Die sich viel­fach kreu­zen­den Lebens­wege die­ser Heroen des Denkens bie­ten einen reichen Schatz groß­arti­ger Geschich­ten. Und zu­gleich hat ihr For­schen einen unge­ahn­ten wissen­schaft­lichen Schub aus­gelöst, der zu einem neuen Welt­bild der Physik führte, das bis heute nicht völlig ver­stan­den ist. Doch das Zeit­alter der Rela­tivi­täts­theo­rie und der Quan­ten­mecha­nik war auch das Zeit­alter von Kriegen und Revo­lutio­nen. Die Ent­deck­ung der Radio­aktivi­tät hat die Wissen­schaft revo­lutio­niert und schließ­lich in die Katas­trophen von Hiro­shima und Naga­saki geführt.

Rezension:

Einstein kennt natürlich jeder. Auch Namen wie Heisenberg, Curie und Plank hat man garan­tiert mal irgend­wann in seiner Schul­zeit gehört. Und war bei die­sem Schrö­dinger nicht irgend­was mit einer Katze? Rela­tivi­täts­theo­rie und Quan­ten­mecha­nik sind Begriffe, die wohl jeder irgen­dwie im Hinter­kopf hat. Wirk­lich erklären kann diese aller­dings wohl eher eine Min­der­heit. Doch auch die, die wissen und ver­stehen, wo­rum es da wirk­lich geht, ken­nen wahr­schein­lich nur in den wenigs­ten Fällen das Zusam­men­spiel der ver­schie­denen Wis­sen­schaft­ler, die zu den Erkennt­nissen bei­tru­gen. Genau hier setzt Tobias Hürter an und erzählt, wer wel­che Ent­deck­ung machte oder Idee hatte, wer diese korri­gierte und erwei­terte – oder auch wider­sprach. Auf wis­sen­schaft­liche Details wird dabei aller­dings weitest­gehend ver­zichtet. Dafür wird einiges vom dama­ligen Zeit­geist erkenn­bar.

Diese Übersicht ist erkenntnisreich, um die Zusammen­hänge bei der dama­ligen Wis­sens­ansamm­lung (oder sogar Wis­sens­revo­lution) zu ver­ste­hen. Etwas über­flüssig fand ich aller­dings die teil­weise aus­führ­lichen Kapitel zur Ein­stellung der einzel­nen Wis­sen­schaft­ler zu den bei­den Welt­krie­gen, die prak­tisch nichts zum wis­sen­schaft­lichen Erkennt­nis­gewinn aus­sagen. Statt­dessen hätte für mich eine Bewer­tung der einzel­nen wis­sen­schaft­lichen Ver­mutungen aus heu­tiger Sicht einen pas­sen­den Abschluss dar­ge­stellt.

Fazit:

Kernphysik, Relativitätstheorie, Quanten – dieser kurzweilige Über­blick des damaligen wissenschaftlichen Geschehens zeigt die Zusam­men­hänge auf.

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Elisa Hemmiltons Kofferkrimi

Lin Rina
Elisa Hemmiltons Kofferkrimi

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Eine etwas andere Luftpost

Klappentext:

Ein Roman aus dem Staubchronik-Universum

Alles begann mit dem äußerst unwahrscheinlichen Ereig­nis, dass ein Koffer vom Him­mel fiel.

London 1890/91

Die Metropolitan Police hat uns gebeten einen Bericht über die kürz­lichen Ereig­nisse im Fall ›An­thony Harris‹ zu schrei­ben. Und wie wir – eine vor­laute Studen­tin und ein schus­seli­ger Mechani­ker – es geschafft haben, der gan­zen Sache auf die Spur zu kom­men, wäh­rend die Poli­zei Däum­chen gedreht hat.

Da Jamie sich aber strikt weigert, zu Papier zu bringen, was wir durch­lebt haben, bleibt diese Auf­gabe an mir hängen: Elisa Hemmil­ton, mutige Laien-Ermitt­lerin, neu­gierige Spür­nase und Sie­gerin der Her­zen[1].

[1] Trägst du nicht etwas zu dick auf, Liz?

Wenn dir nicht passt, was ich hier fabriziere, dann hättest du es selber schrei­ben sollen, mein lieber Jamie.

Rezension:

Elisa Hemmilton stammt aus armen Verhältnissen, kann durch die Unter­stüt­zung einer reichen Gön­nerin aber bei dieser woh­nen und an der Uni­versi­tät stu­die­ren. Als durch die Glas­kuppel der Uni­versi­täts­biblio­thek ein gro­ßer Koffer mit mys­teri­ösem Inhalt fällt, wird sie aller­dings in einen Krimi­nal­fall hinein­ge­zogen. Gemein­sam mit dem jungen Uhr­macher Jamie Len­nox sieht sie sich gezwun­gen, den Fall selbst auf­zu­klä­ren, um den irrtüm­lichen Ver­dacht der Poli­zei gegen den jungen Man zu ent­kräften.

Schon das Cover von Lin Rinas Buch schreit natürlich förm­lich den Begriff „Steam­punk“, und auch die im Klap­pen­text genannte Hand­lung­szeit passt perfekt dazu. Dieser Erwar­tung kann man auch nach Lesen des Buches nicht wider­sprechen, muss im Rück­blick aller­dings anmer­ken, dass ent­sprechende Genre-Ele­mente für die Hand­lung eine über­raschend geringe Rolle spie­len. Genau­so gut könnte man das Buch auch als humor­volle(n) histori­sche(n) Krimi beziehungs­weise Detek­tiv­geschichte mit Steam­punk-Ele­men­ten bezeich­nen.

Der Fokus liegt dabei ganz auf dem Kriminalfall und den bei­den Prota­gonis­ten. Fast schon über­rasch­end für eine Geschichte dieser ‚Per­sonal­struk­tur‘ fällt auf, dass sich zwi­schen Elisa und Jamie keine Ro­manze ent­wickelt. Ob­wohl sich für beide (getrennte) Bezie­hungen ent­wickeln, blei­ben diese erfreu­lich bei­läufig am Rande, ohne über­mäßig in den Vor­der­grund gerückt zu wer­den. Auf­fallend ist auch, dass es die Prota­gonis­tin ist, die ihren männ­lichen Part­ner, der eher als Nerd dar­ge­stellt wird, des Öfteren beschüt­zen muss beziehungs­weise will.

Die Autorin lässt ihre Protagonistin die Geschichte in Form eines Berichts für die Poli­zei aus der Ich-Perspek­tive erzäh­len. Ledig­lich wenige Stel­len, in denen ihr Co-Prota­gonist alleine anwe­send ist, wer­den in der 3. Per­son geschil­dert. Ein beson­deres und auf­fallen­des Stil­mittel stel­len die Fuß­noten dar, in denen das Prota­gonis­ten­gespann den ‚Bericht‘ kom­men­tiert beziehungs­weise dis­kutiert. Das zugrunde­lie­gende Staub­chronik-Uni­ver­sum ist mir unbe­kannt, wes­halb ich keine Aus­sage über die Inte­gration dieser Story in dieses tref­fen kann. Aller­dings wäre eine Fort­setzung mit den beiden Prota­gonis­ten defini­tiv wün­schens­wert.

Fazit:

Diese humorvolle historische Steampunk-Detektiv­geschichte kann mit diver­sen außer­gewöhn­lichen Ein­fällen über­zeugen.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Stella und der Mondscheinvogel (Hörbuch)

Catherine Fisher
Stella und der Mondscheinvogel (Hörbuch)

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b
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Übersetzung: Ulrike Köbele
Sprecher: Uve Teschner

Die geheimnisvolle Treppe

Klappentext:

Schneefunkeln und Magieglitzern.

Als das Waisenmädchen Stella auf einem zugigen Bahnhof ein selt­sames Paket mit einem alten Spiel­zeug­vogel in die Hand gedrückt bekommt, ist das der Beginn eines großen Aben­teuers. Stella ist auf dem Weg in ein neues Leben bei ent­fern­ten Ver­wandten. Doch das Herren­haus steht leer, nur zwei Bedien­stete empfan­gen sie. Die Familie ist in Trauer, denn ihr Sohn Tomos ist auf mys­teri­öse Weise ver­schwun­den. Zusam­men mit dem Spiel­zeug­vogel, der magisch zum Leben erwacht, und bewaff­net mit einer macht­vollen Schnee­kugel, macht Stella sich auf die Suche nach Tomos. Und betritt eine phan­tas­tische Welt aus Eis und Schnee…

Uve Teschners Stimme nimmt die Hörer und Hörerin­nen mit in fan­tas­tische Wel­ten. Er begeis­tert als warmer Erzähler und lässt gleich­zeitig die klirrend kalte Span­nung von Stellas Geschichte erklingen.

Rezension:

Nach 12 Jahren im Waisenhaus ist Stella glücklich, dass ihr Paten­onkel sie bei sich auf­nimmt. Schon beim Um­stei­gen bei der Bahn fangen jedoch die Pro­bleme an. Plötz­lich hat sie ein Päck­chen mit einem Spiel­zeug­vogel bei sich und weiß nicht, wie sie es dem Besitzer zurück­geben soll. Am Ziel ange­kom­men, muss sie über­rascht fest­stellen, dass es im ganzen Herren­haus nur die Haus­hälterin und einen Diener gibt. Ihre neuen Pflege­eltern sind dage­gen nicht anwe­send, ihre Rück­kehr unge­wiss. Und dann ist da noch das Mys­terium um den ver­schwun­denen Sohn des Hauses …

In ihrem Fantasy-Abenteuer führt Catherine Fisher ihre (wohl über­wiegend jungen) Leser in ein Groß­britan­nien vor gut 100 Jahren. Im Zen­trum des Gesche­hens steht dabei das Mys­terium um den spur­los ver­schwun­denen Jungen. Wäh­rend die Spuren­suche der jungen Prota­gonis­tin und die Auf­deckung der ver­schie­denen Rätsel (auch für ältere) Leser interes­sant und gut kon­struiert sind, leidet die Hinter­grund­story leider unter mehreren erheb­lichen Logik­schwächen. Die stören den Genuss der eigent­lichen Story zwar kaum, fallen beim auf­merk­samen Lesen beziehungs­weise Hören aber doch ins Auge.

Zum einen wäre da das Alter der Protagonistin. Dieses wird im Buch zwar nicht genannt, wenn man bedenkt, dass Stella vor dem Tod ihrer Eltern in der dama­ligen bri­tischen Kolo­nie Indien lebte und sowohl an ihre Eltern als auch an Indien nur noch wenige Erin­ner­ungen hat, kann man es aber doch grob schät­zen. Um über­haupt noch Erin­ner­ungen an Indien zu haben, müsste sie wohl zumin­dest 2 oder 3 Jahre alt gewe­sen sein, bevor sie nach Eng­land ins Waisen­haus kam. Da sie dort 12 Jahre ver­brachte, müsste sie also 14 oder 15 Jahre alt sein. So alt wirkt das Mäd­chen im Buch aller­dings keines­falls, eher 12, höchs­tens 13 Jahre alt. Das passt also schon mal nicht. Und wieso nimmt ihr Paten­onkel, von dem sie zuvor gar nicht wusste, sie gerade jetzt zu sich? Er hat sich doch 12 Jahre nicht um seine Paten­tochter geküm­mert. Will er sie als Ersatz für seinen ver­schwun­denen Sohn? Und wieso lässt er sie vom Waisen­haus in sein Haus schicken, obwohl er und seine Frau über­haupt nicht dort sind und anschein­end auch keine bal­dige Rück­kehr planen, weil sie den Aufent­halt am Ort, wo vor einem knap­pen Jahr ihr Sohn ver­schwand, nicht ertra­gen kön­nen? Wie bereits erwähnt stören diese Wider­sprüche die eigent­liche Handlung jedoch kaum. Spätes­tens im Lekto­rat hätten solche Fehler aber trotz­dem auf­fallen sollen.

Stilistisch kann die Geschichte, die die Autorin aus Beobachter­sicht erzählt, über­zeugen. Der Fokus liegt dabei durch­gehend auf der Prota­gonis­tin, sodass der Leser nichts erfährt, was nicht auch diese weiß. Die Erzähl­weise des Sprechers der Hör­buch­aus­gabe passt gut zur jeweili­gen Stim­mung.

Fazit:

Eine fesselnde, weihnachtliche Fantasy-Geschichte nicht nur für junge Leser. Ledig­lich die Aus­gangs­lage wirkt etwas unstim­mig.

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Geheimakte … – Sonderband

André Milewski
Geheimakte … – Sonderband

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Dabneys Weihnachtsmänner

Klappentext:

Dezember 1952: Weihnachtszeit in Boston!

Max Falkenburg ist jedoch alles andere als weihnacht­lich zumute. Erst seit weni­gen Monaten lebt er in der Stadt und hat sich mit seinem För­derer, Profes­sor Crich­ton, über­worfen. Dazu kommt ein chro­nischer Geld­mangel.

Schließlich findet sich Max im Kostüm eines Kaufhaus­weih­nachts­mannes wieder, doch damit fangen seine Pro­bleme erst richtig an …

Eine weihnachtliche Geheimakte-Novelle!

Erlebe Max Falkenburg und Co. von einer ganz neuen Seite. Die etwas andere Weih­nachts­geschichte. Ho ho ho …

Geeignet für alle Fans und solche, die es noch werden wollen.

Rezension:

Max Falkenburg ist ein begabter Student, doch mittellos. Da er sich nicht mal ein eigenes Zim­mer leisten kann, lebt er bei Pro­fessor Crich­ton. Lang­sam kriselt es aber zwi­schen den beiden. Max braucht drin­gend einen Job. Der ein­zige, den er auf die Schnelle jedoch finden kann, ist der eines Kauf­haus-Weih­nachts­manns. Und der erweist sich als anspruchs­voller als gedacht.

Für Leser der „Geheimakte …“-Reihe von André Milewski sind Max Falken­burg und Pro­fessor Crich­ton natür­lich gute Bekannte. Dieser weih­nacht­liche Sonder­band in Novel­len-Länge geht in die Zeit von Max’ Stu­dium zurück. Wer ein Aben­teuer im Stil der zugrunde­liegen­den Reihe erwar­tet, könnte aller­dings etwas ent­täuscht wer­den. Das gibt es hier näm­lich nicht, obwohl es zum Ende hin für den Prota­gonis­ten doch noch zumin­dest ansatz­weise aben­teuer­lich wird. Ein Groß­teil der Geschichte wid­met sich jedoch eher dem Amerika der 1950er Jahre sowie der Weih­nachts­zeit. Wirk­liche Span­nung kommt erst im letzten Drittel ins Spiel.

Stilistisch lehnt sich dieser Sonderband natürlich an das von der Reihe Gewohnte an.

Fazit:

Max Falkenburg ganz ohne archäologische Rätsel. Die liegen dies­mal eher in mensch­lichen Ab­grün­den ver­borgen.

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Die Seele eines Spukhauses

Helena Gäßler
Die Seele eines Spukhauses

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Ordnungsliebende Bedienstete

Klappentext:

Der Schlüssel zu einem Spukhaus ist zu begreifen, dass es eine Seele besitzt. Und lange genug zu über­leben, um sie zu hei­len. In einer Welt voller Luft­schiffe und Dampf­maschi­nen wirken Geister wie ein lästiges Über­bleib­sel der Ver­gangen­heit. Als Exor­zistin liegt es an Mag­nolia Feyler, Gebäude von ihrem Spuk zu befreien. Sie ver­steht die Häuser wie keine andere, erkun­det ihre Geschichte und heilt ihre Wun­den. Doch alles ändert sich, als sie den größ­ten Auf­trag ihrer Karriere annimmt: Shaw Manor, ein Schloss, in dem es seit Jahr­zehn­ten spukt. Mag­nolia steigt tief hinab in die ver­winkel­ten Gemäuer und die Ver­gangen­heit des Anwe­sens. Hinab in ein Netz aus Familien­geheim­nissen, ver­ges­senem Leid und Maschi­nen, die ein bedroh­liches Eigen­leben ent­wickelt haben. Wird sie den Spuk lüften oder am Ende selbst von den Mau­ern ver­schlungen wer­den?

Rezension:

Um ein seit langem leerstehendes Herrenhaus endlich ver­kaufen zu kön­nen, enga­giert der Bür­ger­meis­ter eine Exor­zisten-Agen­tur, denn mit seinen starken Spuk-Erschei­nungen findet das An­wesen keinen Käufer. Nach­dem ein Exor­zist aller­dings nach weni­gen Tagen spur­los ver­schwin­det, folgt ihm seine Kollegin Mag­nolia Feyler, die sich selbst eher als Häuser­flüs­terin sieht. Aber auch sie kommt in diesem Haus schnell an ihre Gren­zen.

Eine Verbindung von Fantasy/Grusel/Horror mit Steam­punk, wie sie Helena Gäßlers Buch bietet, war mir zuvor noch nicht in die Hände gefal­len. Des­halb über­raschte es mich schon, als die Prota­gonis­tin mit einem Luft­schiff anreiste. Darauf folgt dann aber auch schon die eigent­liche ‚Reini­gung‘ des Hauses, die in einem eher nüch­ter­nen Stil mit zahl­reichen Tage­buch­zitaten erzählt wird. Wäh­rend die Autorin die Geschichte an sich aus Beo­bach­ter­per­spek­tive erzählt, sind die teil­weise umfang­reichen Tage­buch­ein­träge natür­lich in der Ich-Form wieder­ge­geben. Dieser Stil führte dazu, dass ich einige Zeit brauchte, um inner­lich in die Geschichte hin­ein­zu­fin­den. Nach Über­winden dieser Hürde nimmt einen das Gesche­hen jedoch gefan­gen. Speziell zum Ende hin, wenn sich die Puzzle­teil­chen lang­sam zusam­men­finden, wird es span­nend. Ohne zu viel vor­weg­zu­neh­men, kann erwähnt werden, dass beseelte, dampf­betrie­bene Auto­maten in Men­schen- und Tier­form eine nicht unwesent­liche Rolle bei der Auf­deckung des Geheim­nisses von Shaw Manor spielen. Das Hand­lungs­jahr 1862 wirkt dabei für Steam­punk unge­wohnt früh, sind Geschich­ten dieses Genres doch meist etwas später ange­siedelt. In der kon­kreten Hand­lung fällt das aller­dings nicht ins Gewicht, wirkt die Story an sich doch relativ zeit­los.

Fazit:

Eine ungewohnte Genre-Kombination sorgt für ein unge­wohn­tes Ergeb­nis, das über­rasch­end ‚anders‘, aber gerade des­halb interes­sant ist.

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Ein Fall für Frey und McGray – 1 – Die Schatten von Edinburgh (Hörbuch)

Oscar de Muriel
Ein Fall für Frey und McGray – 1 – Die Schatten von Edinburgh (Hörbuch)

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b
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Übersetzung: Peter Beyer
Sprecher: Günter Merlau

Tödliche Geigen

Klappentext:

Edinburgh, 1888. Der begnadete Ermittler Ian Frey wird von Lon­don nach Schott­land zwangs­ver­setzt. Für den kulti­vierten Eng­länder eine wahre Strafe. Als er seinen neuen Vor­ge­setz­ten, Inspec­tor McGray, kennen­lernt, findet er all seine Vor­ur­teile bestä­tigt: Unge­hobelt, aber­gläu­bisch und bär­beißig, hat der Schotte seinen ganz eigenen Ehren­kodex. Doch dann bringt ein schier unlös­barer Fall die bei­den grund­ver­schie­denen Männer zusam­men: Ein Violi­nist wird grau­sam in sei­nem Heim ermor­det. Sein auf­ge­löstes Dienst­mäd­chen schwört, dass es in der Nacht drei Geiger im Musik­zim­mer gehört hat. Doch in dem von innen ver­schlos­senen, fenster­losen Raum liegt nur die Leiche des Haus­herren…

Rezension:

Gegen den Willen seines reichen Vaters ist Ian Frey Polizei-Inspek­tor gewor­den. Durch die Auf­klärung eines spek­taku­lären Mord­falls genießt er auch eine gewisse Aner­ken­nung. Als sein Vor­ge­setzter, zu dem er ein gutes Ver­hält­nis hat, durch poli­tische Winkel­züge zum Rück­tritt gezwun­gen wird, folgt die­sem ein Mann, mit dem Ian schon zuvor nicht gut aus­kam. Trotz seiner Erfolge muss Ian gehen. Doch dann bekommt er uner­warte­ten Besuch vom Premier­minis­ter per­sön­lich. In Schott­land gibt es einen Fall, der keines­wegs an die Öffent­lich­keit dringen darf. Mangels Alter­nati­ven nimmt Ian an. Und alle seine Vor­ur­teile über Schotten scheinen sich zu bestä­tigen. Sein neuer Chef McGray ist alles andere als ein Gentle­man, und statt den bestia­lischen Morden nach­zu­gehen, ver­folgt er lieber Irr­lich­ter und Geister­er­scheinun­gen.

In seiner historischen Krimi-Reihe „Ein Fall für Frey und McGray“ führt Oscar de Muriel seine Leser ins Groß­britan­nien des späten 19. Jahr­hun­derts. Anders als Inspec­tor McGrays Vor­lieben ver­muten las­sen, führt uns dieser Fall aller­dings keines­wegs ins Urban-Fantasy-Genre. Alle Vor­kom­mnisse erwei­sen sich als rein mensch­lich ver­ur­sacht. Das eigent­liche Thema des Buchs ist aber ohne­hin nicht der spek­taku­läre Krimi­nal­fall, son­dern das Auf­ein­ander­treffen des Gentle­mans aus den besseren Kreisen Lon­dons mit dem boden­stän­digen und rauen schott­ischen Poli­zis­ten, der auch gerne mal zu Hand­greif­lich­keiten neigt. Ent­sprechend wenig Sympa­thie hegen die beiden Inspek­toren zunächst auch für­ein­ander. Der ver­zwickte und bri­sante Fall führt aller­dings dazu, dass beide zuneh­mend gegen­seitig ihre Kompe­tenz aner­ken­nen müssen. Als Leser muss man sich dabei natür­lich die Frage stellen, ob sich die fol­gen­den Bände dann even­tuell doch stärker auf die zu klären­den Fälle fokus­sieren.

Der Autor lässt seinen Protagonisten, Inspector Ian Frey, als Ich-Erzäh­ler agieren, wo­raus folgt, dass die Leser sich stets auf dessen Kennt­nis­stand befin­den. Der Stil erinnert dabei an klas­sische briti­sche Krimis dieser Epoche. Auch dem Sprecher der Hör­buch-Fas­sung, Günter Merlau, gelingt es gut, diese Stim­mung umzu­setzen.

Fazit:

Ein überzeugender Einstieg in eine Krimi-Reihe klas­sisch-briti­schen Stils, die mit Vor­ur­teilen zwi­schen Eng­län­dern und Schot­ten spielt.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Die Tränen der Göttin

André Milewski
Die Tränen der Göttin

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Die falsche Gottheit

Klappentext:

Goldene, düstere Zeiten …

Im Jahr 1927 ist New York die Stadt der Träume und eine Ver­heißung für eine große Zu­kunft. Eine Eben­solche erhofft sich auch der Archäo­logie­profes­sor Frede­rick Crich­ton, der aus Bos­ton in die Stadt kommt, um eine Stelle im Museum anzu­treten. Doch schnell zer­platzt dieser Traum und Crich­ton findet sich statt­dessen im Haus eines exzent­rischen Millio­närs wieder, um die­sem die Echt­heit eines ägyp­tischen Arte­fakts zu bestä­tigen. Doch die ein­fache Auf­gabe ent­wickelt sich zu einem Alb­traum für den Archäo­logen. Als sich ein Mord ereig­net, gerät er ins Visier der Poli­zei, die ihn für den Täter hält. Crich­ton bleibt nicht viel Zeit, um den wahren Mör­der zu finden und seine Un­schuld zu bewei­sen …

Ein Geheimakte-Spinoff!

Rezension:

Nach jahrelangen Ausgrabungsarbeiten sucht Professor Crich­ton nach einer ruhige­ren Tätig­keit. Die offene Stelle des Kura­tors der ägyp­tischen Abtei­lung des Metro­poli­tan Museum in New York käme da gerade pas­send. Als er anreist, ist diese jedoch schon ver­geben. Um die Reise nicht ganz um­sonst ange­treten zu haben, nimmt er das Ange­bot an, für einen Millio­när ein neu erwor­benes alt­ägyp­tisches Arte­fakt zu begut­ach­ten. Dabei kommt es jedoch zum Streit, und als sein Auf­trag­geber ermor­det wird, ist Frede­rick Crich­ton plötz­lich der Haupt­ver­däch­tige. Beim Ver­such, seine Un­schuld zu bewei­sen, gerät er zwi­schen Poli­zei, Mafia und Presse.

Wer André Milewskis „Geheimakte …“-Reihe kennt, kennt natür­lich auch Pro­fes­sor Frede­rick Crich­ton, der dort die Rolle eines regel­mäßig wieder­kehren­den Neben­charak­ters ein­nimmt. In die­sem Spin-off präsen­tiert der Autor den Profes­sor in jün­geren Jahren. Das Thema Archäo­logie spielt dabei aller­dings nur eine Neben­rolle. Viel­mehr haben wir hier eine Krimi­nal- beziehungs­weise Detek­tiv­geschichte im New York der 1920er Jahre vor uns, die aus Sicht des unschul­dig Ver­däch­tig­ten erzählt wird. Auch wenn der Schreib­stil natür­lich Paral­lelen auf­weist, fehlen die Action-Ele­mente der Mutter­reihe hier weit­gehend. Statt des „Indiana Jones“-Feelings der „Geheim­akte …“-Bücher gibt es die Stim­mung klas­sischer Gang­ster­krimis, wobei humor­volle Unter­töne auch hier nicht ganz fehlen. Ob dieses Setting das Zeug zu einer eigenen Reihe hat, muss wohl jeder Leser für sich selbst beant­worten.

Fazit:

Statt der Archäologie-Action der „Geheimakte …“-Reihe bietet dieses Spin-off Krimi-Feeling – und spricht damit eine andere Ziel­gruppe an.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Glas-Trilogie – 3 – Das ewige Glas

Heiko Hentschel
Die Glas-Trilogie – 3 – Das ewige Glas

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r

Die Geheimnisse des Hexenhauses

Klappentext:

Das spektakuläre Finale der atemberaubenden Glastrilogie

Moritz reist mit seiner Schwester Konstanze und ihrer Freun_din Helene durch das düs­tere mittel­alter­liche Deutsch­land. Sie sind auf der Flucht vor der Hexe Baba Jaga, die die Seele von Hele­nes Bruder Edgar for­dert, die sich in eine kleine Elster zurück­ge­zogen hatte. Um Edgars Seele zu retten, neh­men es die drei sogar mit den sieben Monster­knech­ten der mäch­tigen Hexe auf und gera­ten dabei immer tiefer in ihre Fänge. Doch Moritz hat noch einen viel größeren Kampf zu beste­hen, denn der schwarze Splitter der tod­bringen­den gläser­nen Maske streckt seine dunk­len Kräfte nach ihm aus …

Rezension:

Seit Helenes Heilung durch den Mock haben Moritz, Konstanze und Helene das Gefühl, dass ihnen die Baba Jaga auf den Fer­sen ist. Egal, wel­chen Weg sie wäh­len, schei­nen alle Straßen nur Rich­tung Osten zu füh­ren. Werden sie einen Weg finden, Edgars Seele vor der Hexe zu retten?

Nach den Ereignissen in den Bänden 1 („Das hungrige Glas“) und 2 („Das flüs­ternde Glas“) seiner Fan­tasy-Trilogie lässt Heiko Hentschel alles auf ein finales Tref­fen seiner (zumin­dest körper­lich) jungen Prota­gonis­ten mit Baba Jaga hinaus­laufen. Daran, dass dieses Zusam­men­treffen unaus­weich­lich ist, kom­men von Anfang des Buches an keine Zwei­fel auf. Dass Moritz, Kon­stanze und Helene gleich zu Beginn einen neuen Mit­reisen­den in Form eines Homun­culus bekom­men, ist da schon eher eine Über­raschung. Sieht man von diesem und dem treuen Boogel­bie ab, sind die 3 Reise­gefähr­ten und die Hexe Baba Jaga auch die einzi­gen han­deln­den Charak­tere des Buches. Die größte Über­raschung dürfte die Hexe aller­dings selbst dar­stel­len, denn diese erweist sich als ganz anders, als die Prota­gonis­ten und wohl auch fast alle Leser erwar­ten. Das ändert aller­dings nichts daran, dass sie auf die ihr vertrags­mäßig zuste­hende Seele Edgars besteht. Auf Details soll hier natür­lich nicht ein­ge­gangen wer­den.

Stilistisch bleibt der Autor natürlich beim Gewohnten, wobei auf­fällt, dass es dies­mal deut­lich mehr Szenen als bei den Vor­gängern gibt, in denen Moritz nicht anwesend ist, und die sich statt­dessen auf Helene und/oder Kon­stanze kon­zen­trieren.

Insgesamt gesehen bildet dieser Band einen würdigen Abschluss der Tri­logie, der am Ende auch einen klei­nen Blick in die Zukunft bietet. Ein paar kleine Fragen bleiben aller­dings offen, deren Beant­wortung zumin­dest interes­sant gewesen wäre.

Fazit:

Band 3 bietet einen würdigen Abschluss der Fantasy-Tri­logie, der einige Über­raschungen bereit­hält.

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Ministry of Souls – 2 – Die Schattenarmee

Akram El-Bahay
Ministry of Souls – 2 – Die Schattenarmee

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Die Portale der Zwischenwelt

Klappentext:

London, 1850: Unbemerkt von der Öffentlichkeit sorgt das Ministry of Souls dafür, die Seelen Ver­stor­bener in die Zwi­schen­welt zu beför­dern. Der Soul­man Jack und die arabi­sche Prin­zessin Naima sind dem mys­teri­ösen Schat­ten­spieler auf der Spur ― einem Wesen, das zwi­schen den Wel­ten wech­seln kann und Jack mit einem Fluch belegt, der dafür sorgt, dass er immer mehr an Kraft ver­liert und so durch­schein­end wird wie Glas. Ihnen bleibt wenig Zeit, um nicht nur den Fluch zu brechen, son­dern auch die fins­teren Pläne des Schat­ten­spielers zu durch­kreuzen.

Rezension:

Als einzige ihrer Familie hat die arabische Prinzessin Naima den An­griff eines Wesens aus der Zwi­schen­welt über­lebt. Jack, der für ein gehei­mes briti­sches Minis­terium dafür sorgt, dass die Seelen Gestor­bener sicher in die Zwi­schen­welt gelan­gen, bekam dabei einen Fluch ab, der ihn töten wird, wenn er nicht recht­zeitig ein Gegen­mittel findet. Zusam­men machen sie sich in Naimas Hei­mat auf, um Jack zu retten und Naimas Familie zu rächen.

Ein Geheim-Ministerium, das im viktorianischen Eng­land dafür sorgt, Seelen sicher in die Zwi­schen­welt zu beför­dern, stellt die Grund­lage für Akram El-Bahays his­tori­sche Urban-Fan­tasy-Reihe dar. Dass es einen vor­her­gehen­den Band gibt, in dem wohl die Geschichte des Besuchs von Naimas Familie in Lon­don erzählt wird, wurde mir erst wäh­rend des Lesens klar. Dieser Band ist aller­dings auch ohne dieses Vor­wis­sens gut ver­ständ­lich, da wich­tige Vor­gänge im Ver­lauf des Gesche­hens immer wieder kurz erwähnt werden. Neben der eigent­lichen Fantasy-Hand­lung wird immer wie­der auch kri­tisch auf die dama­lige briti­sche Prä­senz in Ägyp­ten ein­ge­gangen. Selbst Queen Vic­toria höchst persön­lich bekommt einen Gast­auftritt spen­diert. Diese Mischung aus realer Geschichte und Fan­tasy macht einen runden Ein­druck und dürfte viele Fantasy-Fans an­sprechen. Aller­dings muss man auch sagen, dass alle Charak­tere außer Naima und Jack doch relativ blass blei­ben. Trotz­dem dürfte es sich lohnen diese Reihe weiter­hin im Blick zu behal­ten.

Der Autor erzählt seine Geschichte aus Beobachtersicht, lässt den Fokus dabei aber zwi­schen Jack und Naima wech­seln.

Fazit:

Urban Fantasy, das viktorianische England und Ägyp­tens Geheim­nisse – diese Mischung kann doch fast nicht dane­ben gehen.

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