Die Blut… Bucklige Welt – 1 – Herzlfresser

Sean McFly
Die Blut… Bucklige Welt – 1 – Herzlfresser

Das Herz verlieren …

Klappentext:

Eine bestialisch verstümmelte Leiche – ein anachronis­tischer Ermittler

Eigentlich geht es ja geruhsam zu in Brand, einem Dorf in der Buck­ligen Welt. Denn hier, im Süden von Nieder­öster­reich, ticken du Uhren noch ein wenig lang­samer. Zumin­dest für Franz Ebner, seines Zeichens letzter Dorf­gendarm von Öster­reich. Hin und herge­rissen zwischen Apfel­strudel, Gugel­hupf und dem Wirts­haus, löst Franzl die dörf­lichen Fälle von Geschwindig­keits­über­tretungen und Wirts­haus­raufereien auf seine eigene, gemüt­liche Weise – meistens mit einem Wurst­brot in der Hand.

Doch dann wird die Bucklige Welt blutig… denn grauen­haft ver­stüm­melte Frauen­leichen werden gefun­den. Allen wurde das Herz heraus­geschnitten. Geht etwa ein Herzl­fresser um?

Und als ob das noch nicht genug wäre, soll Franz auch noch eine Aus­bildung zur Hexe antreten. Zumin­dest, wenn es nach seinen Drei Mäderl – Mama, Oma und Uroma – geht.

Kann Franzl sein wohlverdientes Bier bald wieder in Ruhe genießen?

Der Herzlfresser ist der Auftakt zur neuen, beinahe paran­ormalen Krimi­serie rund um den ana­chronis­tischen Gen­darm Franzl und die Bucklige Welt.

Achtung: Kann Spuren von österreichischem Deutsch und Humor ent­halten. Zu Risiken und ver­balen Neben­wirkungen fragen sie den Autor oder Rezen­senten.

Rezension:

Die Zeit der Dorfpolizisten ist eigentlich längst vorbei. Nur durch das Ein­greifen des gut ver­netzten Bürger­meisters ist Franz der letzte dieser aus­sterben­den Art in ganz Öster­reich. An Über­arbeitung leitet er nicht, ver­bringt er doch mehr Zeit im Wirts­haus als in seiner Amts­stube. Und wenn er heim kommt, endet ohne­hin jegliche Amts­gewalt an der Haus­tür. Spätes­tens hier sagen seine Mutter, seine Oma und seine Uroma, wo es lang geht. Außer­dem wollen die ihn zur Hexe aus­bilden, da kein weib­licher Nach­wuchs vor­handen ist, um die Familien­tradition fort­zuführen. Dabei hat Franz sogar mal einer Spezial­einheit in Wien ange­hört – bis er seinem Chef im Streit die Nase gebrochen hat. Als jedoch eine Frauen­leiche mit heraus­geschnit­tenem Herz auf­taucht, endet die Ruhe abrupt. Spezia­listen aus Wien rücken an, die den Fall über­nehmen. Ange­führt von Franzʼ ehe­maligem Chef – dem mit der Nase. Mit dabei ist auch eine Aus­tausch­polizistin aus Sachsen, die sich übe­raschend gut mit Franz versteht.

Sean McFlys Reihe „Die Blut… Bucklige Welt“ ist gar nicht so leicht einem Genre zuzu­ordnen. Cosy Crime könnte schon passen. Eine gehörige Portion Humor ist aber auch nicht zu über­sehen. Inwie­weit Urban Fantasy hinein­spielt, lässt sich nach diesem 1. Band noch nicht abschlie­ßend beur­teilen. Aller­dings mehren sich zum Ende hin die An­zeichen, dass über­natür­liche Vor­gänge wirk­lich eine Rolle spielen und es sich nicht nur um Ein­bildung des Prota­gonisten handelt. Dessen Ver­gangen­heit und fami­liäre Bande nehmen ohnehin einen größeren Raum als die Mord­serie ein. Richtig gelesen: Es bleibt nicht bei der zuerst aufge­fundenen Leiche. Und genau die Tatsache, dass allen Opfern das Herz fehlt, ver­anlasst Franzʼ Damen zu einer sehr speziellen Theorie. Siehe Titel des Bandes.

Das alles verbindet der Autor mit sarkastischen Anmer­kungen zu Wienern, Leuten aus anderen Ecken Öster­reichs und – schlim­mer noch – Deut­schen. Nach einem (nach meinem Geschmack) etwas zu bemüht auf komisch getrimm­ten Anfang wird das Buch richtig gut. Dabei über­nimmt der Prota­gonist Franz Ebner auch die Rolle des Ich-Erzäh­lers, dessen Zer­rissen­heit zwischen (mäßigem) Dienst­eifer, seinem Willen, den Fall zu lösen, um seine Ruhe wieder­zu­bekom­men, dem Interesse an der säch­sischen Kollegin und den über­sinnlichen Anwand­lungen seiner 3 Mädels die Hand­lung bestimmt. Dieser Ansatz könnte, speziell wenn der Fantasy-Anteil noch etwas ausge­prägter ausfällt, noch für einige Bände gut funktio­nieren.

Fazit:

Der Genre-Mix aus Humor, Cosy Crime und Urban Fantasy ergibt ein außer­gewöhn­liches Ganzes, das seinen eigenen Reiz aus­strahlt.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Bilder aus Altbayern

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Dieser Reprint eines Bildbandes aus dem Jahr 1918 zeigt Impressionen eines Bayerns, das es so an vielen Stellen nicht mehr gibt.
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Forbidden Artefacts – 5 – Caliburn

Frauke Besteman
Forbidden Artefacts – 5 – Caliburn

Das Schwert des Ordens

Klappentext:

Im Wettlauf mit der Zeit begibt sich Daria auf die Suche nach dem sagen­um­wobenen Schwert Cali­burn. Nach den zutiefst erschüt­ternden Ereig­nissen vor einigen Wochen hat sich Darias Leben dras­tisch ver­ändert, aber dieses Mal hat sie sich bewusst dazu ent­schie­den. Die ihr vom Rat des Ordens aufer­legte Strafe gibt ihr die Mög­lichkeit, sich auf die Suche nach der einzi­gen Waffe zu begeben, die ihrem Erz­feind gefähr­lich werden kann. Doch das mäch­tige Ver­botene Arte­fakt war nicht um­sonst ein ganzes Jahr­tausend unauf­findbar, denn nur, wer sich würdig erweist, wird Cali­burn finden.

Caliburn ist der fünfte Teil der Forbidden Artefacts Reihe und sollte nicht ohne Kennt­nis der vorher­gegang­enen Bände gelesen werden.

Rezension:

Als Assistentin der Großmeisterin steht Daria fast ständig unter derer Über­wach­ung. Aller­dings hat sie dadurch auch ein paar Frei­heiten. Plötz­lich soll sie sogar aus dem Gral trinken, um die benö­tigten Fähig­keiten zu erlangen, für die Groß­meisterin Cali­burn – auch als Excali­bur bekannt – zu finden. Daria ist dem Auftrag nicht abge­neigt, will sie das Schwert doch gerne selbst benut­zen, um Noah zu richten. Doch wird sich ein Schluck aus dem Kelch mit ihren Nanito­zyten ver­tragen?

Frauke Bestemans lässt den 5. Band ihrer Urban-Fantasy-Reihe „For­bidden Arte­facts“ wieder direkt an den Vor­gänger („Der Gral“) anschlie­ßen. Die am Ende letzteren Bandes ausge­sprochene Bestra­fung kommt der Prota­gonistin sogar zugute, bietet sie ihr doch sehr bald die Möglich­keit, sich sogar offiziell auf die Suche nach der von ihr erhoff­ten Waffe zu machen. Dabei unter­scheidet sich dieser Band deut­lich von den bis­herigen, denn die Handl­ung besteht zu einem erheb­lichen Teil aus der Absol­vierung von Prü­fungen, um sich als würdig zu erweisen. Leider erreicht diese ‚Prü­fungs-Tour‘ nicht ganz den Span­nungs­pegel, den der Leser von der Reihe gewohnt ist. Das Ende kann dann mit einer erneuten uner­warteten Wen­dung aber wieder ver­söhnen. Ganz neben­bei erfährt die Prota­gonistin erneut über­raschende Neuigkeiten ihres Stamm­baums, die noch Bedeu­tung für die kom­mende Hand­lung bekom­men dürften.

Stilistisch bleibt sich die Autorin – wie in einer so weit fort­geschrit­tenen Reihe natür­lich nicht anders zu erwarten ist – treu. Gerade nach der Wen­dung, mit der dieser Band abschließt, bleibt es span­nend. Wohin könnte der zukünf­tige Weg der Prota­gonistin führen?

Fazit:

Trotz eines etwas schwächelnden Mittelteils bleiben Darias Erleb­nisse ‚zwi­schen den Stühlen‘ höchst interes­sant.

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Verlorene Geschichten

Lucian Caligo
Verlorene Geschichten

Die Braut des Zauberers

 

Klappentext:

Mit dieser Kurzgeschichtensammlung lade ich dich ein, im Geheim­fach meines Schreib­tisches zu stöbern. Hier findest du noch nie ver­öffent­lichte Geschichten, triffst auf altbe­kannte und neue Helden. Kämpfe an der Seite von Kopf­geld­jägerin Serena gegen einen nie dage­wesenen Gegner. Kläre mit Darik, warum auf einmal ein Kobold aus dem Himmel fällt. Hilf dem Ritter Ana­stasius, seinen Fluch zu ergrün­den. Begleite Aumaze bei ihrer letzten Pflicht. Insge­samt warten zehn Kurz­geschichten auf dich.

 

Rezension:

Ein Helfer soll ein Monster vertreiben, das sich in einer Scheune einge­nistet hat, die Wach­frau einer myste­riösen und der­zeit offen­bar men­schen­leeren Firma wird alar­miert, um die Notab­schal­tung einzu­leiten, ein einsam reisen­der Mönch bekommt am Lager­feuer Besuch von bewaff­neten Jugend­lichen – so und ähnlich beginnen die Kurz­geschichten, die fast alle Bereiche der Phan­tastik abdecken, von Fantasy über SciFi bis Steam­punk. Im Gegen­satz zu den meisten Antho­logien stammen alle Geschichten vom selben Autor, der seine ver­lorenen Geschichten zum Glück wieder­gefunden hat, denn die meisten sind durch­aus lesens­wert. Bei ein paar, eher experi­men­tellen Bei­trägen hat mich die jewei­lige Story aber auch etwas ratlos zurück­gelassen.

Auffallend ist, dass sich viele Geschichten in eine völlig überraschende Rich­tung ent­wickeln. Muss jemand, der eine junge Frau aus einer ein­samen Hütte lockt, um sie zu töten, beispiels­weise wirk­lich der Böse sein? Wird der Mönch sein Zusam­men­treffen mit den beiden Jugend­lichen über­leben? In man­chen Fällen dürf­ten die Erwar­tungen (fast) jedes Lesers in eine völlig falsche Rich­tung gehen. Und dass die Val­kyren der nordi­schen Mytho­logie Kampf­flug­zeuge benut­zen, dürfte wahr­schein­lich eine in der Literatur noch nie benutzte Kombi­nation sein.

 

Fazit:

Die hier zusammengefassten Kurzgeschichten lesen sich über­wiegend unter­haltsam. Dabei bieten sie teil­weise wirklich über­raschende Plots.

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Das Dampfbein schwingen

Ingrid Pointecker (Hrsg.)
Das Dampfbein schwingen

Die Musi dampft

 

Klappentext:

Bunt, laut, leise, gefühlvoll, getanzt, gesungen und über den Äther in die Welt hinaus­geschickt – 20 musi­kalische Steam­punk-Geschichten ent­führen auf Bühnen und in ferne Gefilde. Wo das Dampf­bein geschwungen wird, ist das Leben zu Hause. Ton­leitern reichen zu den Sternen und auf den Straßen beginnen Revo­lutionen oft als Lied­chen zwischen Einge­weihten. Gereichte Hände laden zum Tanz und die Herzen schlagen im Takt des dampf­betrie­benen Orchesters. Musik wird gelauscht, gefühlt und geatmet, wo auch immer die Reise hinführt. Und die Vor­stellung ist noch lange nicht vorbei, wenn der Vor­hang fällt.

 

Rezension:

Enthaltene Geschichten:
Sarah Malhus: Die Entdeckung der Rima Hadley
Roxane Bicker: Singender Sand
Iva Moor: Der Jungfernflug der Aurora
Meara Finnegan: Euphonias Rache – ein Fall für Shirley Houmes und Jane Wadsen
Tino Falke: Pina Parasol und der Tanz der Suizidfürsten
Ramon M. Randle: Der Mull des Kanzlers
Alex Prum: ‚Vollmondnacht‘ in D-Moll
Noten aus Wasser und Nebel
Katja Rocker: Die Liebe zur Musik
Christina Wermescher: Das Element Wasser
Julia Winterthal: Nebelsilber
Anna Zabini: Dein tönendes Herz
Cathrin Kühl: Das überlebensgroße Orchester
Kornelia Schmid: Fenice
Tanja Rast: Herztakt
Cel Silen: Androiden können nicht tanzen
Alexa Pukall: Aufgespielt
Peter Michael Meuer: Tanz in den Wolken
Marius Kuhle: Chrom und Bronze
Sarah König: Die Erinnerung des Grammomädchens
Janika Rehak: Das Mädchen vom Riesenrad

Steampunk und Musik – passt das zusammen? Wieso nicht. Dampf­betriebene Musik­automaten gab es ja sogar in der Rea­lität. Wes­halb sollten typische Steam­punk-Elemente also nicht mit musi­kalischen Themen harmo­nieren? Zumin­dest ein Teil der hier versam­melten Kurz­geschichten beweist, dass das Ergebnis durch­aus stimmig wirken kann. Meine Formu­lierung „ein Teil“ weist aller­dings schon darauf hin, dass jetzt ein großes „ABER“ kommt. Auch wenn die meisten Geschichten durch­aus gut sind, kommt doch bei den wenigs­ten das bekannte Steam­punk-Feeling beim Lesen auf. Viele würde ich viel eher als SciFi, Fantasy oder auch Mystery ein­stufen. Oft kommt das Gefühl auf, dass der Autor eine fertige Fantasy- beziehungs­weise SciFi-Story in der Schub­lade hatte, die dann mit ein paar Steam­punk-Zutaten schnell für diese Antho­logie passend gemacht wurde. Dass meine Bewer­tung dennoch recht positiv ausfällt, liegt daran, dass ich auch Fantasy und SciFi mag und des­halb über das nicht ganz passende Lable hinweg­sehe.

Heraus­heben möchte ich ein paar gelungene Kurz­geschichten, die auch wirklich nach Steam­punk ‚schmecken’:

In „Der Jungfernflug der Aurora“ von Iva Moor geht es um eine Band, deren Mit­glieder gesuchte Bank­räuber sind. Eine Kommis­sarin ver­sucht alles, ihrer hab­haft zu werden. Der Jung­fern­flug eines großen Luft­schiffs könnte eine Flucht­möglich­keit dar­stellen. Besonders eine über­raschende Wendung kann hier über­zeugen.

Peter Michael Meuer erzählt in „Tanz in den Wolken“ von einer Prin­zessin, die an Bord des Flag-Luft­schiffs den Partner fürs Leben wählen soll. Die Maschinen­decks erschei­nen ihr aber viel interes­santer.

In „Chrom und Bronze“ lässt uns Marius Kuhle die Premiere eines Dampf­roboter-Balletts mit­erleben. Damit beweist er, dass Steam­punk auch durch­aus humor­voll sein kann.

 

Fazit:

Überwiegend gute Kurzgeschichten, von denen aber nur wenige wirk­lich in die Kate­gorie Steam­punk passen.

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Die Feuerspatzen – Doppelband 1

Oliver Groß
Die Feuerspatzen – Doppelband 1

Piraten des Nebels

Klappentext:

Das Gespenst vom Zeitungsladen

Tom ist ein sportlicher, neugieriger Junge, der mit seinen Eltern in einem klei­nen Haus am Rande von Nürn­berg lebt.

Zusammen mit Lorenzo, seinem nervigen, besten Freund, und der vor­lauten aber cle­veren Marie, ent­deckt Tom seine Schwär­merei für Detektiv­geschichten.

Nun ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis die drei Freunde, als „Die Feuer­spatzen“, ihre eige­nen Ermitt­lungen starten.

Doch die Detektive wissen noch nicht, in was für turbu­lente und span­nende Aben­teuer sie ihre Neu­gierde noch führen wird… .

Nach Jahrhunderten der Ruhe, soll ein Gespenst aus dem späten Mittel­alter, in einem alten Anwe­sen in Nürn­berg, wieder sein Unwe­sen treiben.

Die Detektive bieten ihre Hilfe an und gehen dem Geheim­nis auf die Spur, doch ehe sie sich ver­sehen, stecken sie mitten in ihrem ersten Aben­teuer…

Abenteuer auf Mallorca

Seit Monaten fieberten die Detektive diesem Tag entgegen. Heute sollte es endlich soweit sein, die großen Sommer­ferien begannen.

Für Tom, Marie und Lorenzo bedeutete dies, zwei Wochen Erholungs­urlaub und ab­hängen auf den Bale­aren.

Toms Onkel Jo schuldete den Detektiven noch einen Gefallen, des­wegen hatte er die Kinder nach Mallorca, in seine private Finca ein­geladen.

Auf der Trauminsel angekommen, mussten die drei jedoch schnell fest­stellen, dass sich in dem kleinen Berg­dorf über der Bucht, selt­same und außer­gewöhn­liche Dinge zutrugen.

In der fröhlichen und sonst so sorglosen Gemeinde, machte sich zuneh­mend Auf­regung und Unruhe breit, die älteren sprachen immer öfter vom Niebla-Pirata, dem Piraten­nebel.

Aus der geplanten Entspannungsreise mit Sonne, Strand und Meer, sollte ein Aben­teuer­trip werden, den die Feuer­spatzen so schnell nicht ver­gessen würden…

Rezension:

Eigentlich wollte es sich Tom am Wochenende mit einem Buch gemüt­lich machen, als gegen­über neue Bewoh­ner ein­ziehen. Die Tochter sucht sofort Kontakt zu ihm. Wie sich dann heraus­stellt, wird Marie sogar Toms Klassen­kamera­din. Als gleich am 1. gemein­samen Unter­richts­tag der Roller von Toms bestem Freund Lorenzo spur­los ver­schwin­det, nehmen alle 3 gemein­sam die Nach­forschungen auf. Obwohl sich dieser Fall schnell auf­klärt, grün­den sie eigene – natür­lich in­offizi­elle – Detek­tei „Die Feuer­spatzen“. Ein Auf­trag lässt nicht lange auf sich warten.

In diesem Doppelband legt Oliver Groß die Bände 1 und 2 seiner Jugend­detektiv­reihe zusam­menge­fasst vor. Beide, ursprüng­lich auch einzeln ver­öffent­lichte, Bände unter­scheiden sich doch in ver­schie­dener Hin­sicht von­ein­ander.

Band 1 mit dem Titel „Das Gespenst vom Zeitungsladen“ stellt die jungen Prota­gonisten zunächst vor. Auch wenn kein Alter genannt wird, wirken sie im Um­gang mitein­ander noch recht jung. Das wird auch durch die Tat­sache bestärkt, dass Lorenzo mit dem (Tret-)Roller zur Schule fährt. Auch gibt es keinen Kriminal­fall im eigent­lichen Sinne.

In Band 2 („Abenteuer auf Mallorca“) bekommen die Freunde die Gelegen­heit, Toms Onkel auf Mallorca zu besu­chen. Hier wirken die Prota­gonisten bereits deutlich älter, was sich unter anderem auch darin äußert, dass sie sich Gedan­ken über ihre Wirkung aufs andere Geschlecht machen. Aller­dings handeln beide Bände im selben Jahr! Das wirkt nicht ganz stimmig. In diesem Band gibt es auch einen rich­tigen Fall, bei dem die Täter am Ende Sache der Polizei werden.

Während Band 1 noch eher wie ein Kinderbuch wirkt, hat der deut­lich stimmiger erschei­nende Band 2 ein­deutig Jugend­buch­charakter. Obwohl der Titel der 1. und der Klappen­text des 2. Bandes auf über­natür­liche Vor­komm­nisse hin­deuten, bewegt ich die Hand­lung beider Bände voll­kommen im Bereich des Realen. Fantasy-Elemente sind nicht vor­handen.

Der Stil des Autors wirkt eher sachlich, der Handlungs­aufbau direkt. Auf Neben­hand­lungen wird weit­gehend ver­zichtet.

Fazit:

Ein vielversprechender Start in eine Jugenddetektiv­reihe, bei dem speziell der 2. Band Poten­zial für kom­mende Aben­teuer ver­spricht.

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Z Diaries – Staffel 1 – Teil 4

Anja Hansen
Z Diaries – Staffel 1 – Teil 4

Frauenprobleme

Klappentext:

Die letzte Episode hat uns ja ganz schön durchge­rüttelt. Aber es ist nur wenig Zeit zum ver­schnau­fen. Siehst du den Silber­streifen am Hori­zont? Ich nicht. Mir fehlt noch der Kaffee.

 

Rezension:

Die Zombies kommen ihnen immer näher. Daher be­schließt die Gruppe um Rüdi­ger, eine Beschaf­fungs­mission zu unter­nehmen, um sich lang­fristiger ver­schanzen zu können. Natür­lich gilt es auch dabei wieder, Pro­bleme zu über­winden.

Im 4. Teil ihres humorvollen Zombie-Serials baut Anja Hansen zuneh­mend Span­nung auf. Die Bedro­hung scheint ihrem noch-mensch­lichen Prota­gonisten und dessen Schick­salsge­fährten immer näher­zurücken. Beim Leser weckt das natür­lich die Neugier, wie genau es passie­ren wird. … und ob die Geschichte damit enden wird oder auch mit einem Zombie als Prota­gonisten weiter­geht. Zu den Hinter­gründen erfahren Prota­gonisten und Leser vor­läufig nichts Neues.

 

Fazit:

Der finale Biss scheint Rüdiger immer näherzukommen. Aben­teuer­liche Situ­ationen beglei­ten ihn weiter­hin auf dem Weg.

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Falcon Peak – 1 – Wächter der Lüfte

Heiko Wolz
Falcon Peak – 1 – Wächter der Lüfte

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Zwischen Schwarz und Weiß

Klappentext:

Als der 13-jährige Kendrick in die Heimat seiner verstor­benen Mutter zurück­kehrt, um das dortige Inter­nat zu besuchen, merkt er schnell, dass an diesem Ort sonder­bare Dinge vor sich gehen. Wohin ver­schwinden einige von Ken­dricks Mit­schülern heim­lich an den Abenden? Warum hat die Lehrerin Ms Bocks­worth gerade ihn unter beson­ders strenger Beo­bach­tung? Warum sind überall in der Schule Greif­vögel abge­bildet? Und was hat es mit der Fels­spitze des sagen­umwo­benen Falcon Peak auf sich?

Seine Mitschülerinnen Ivy und Sienna wissen mehr als sie zugeben, da ist sich Ken­drick sicher. Doch die Ant­worten auf seine Fragen führen ihn ausge­rechnet zurück in seine eigene Ver­gangen­heit …

Rezension:

Seit dem Tod seiner Mutter ist der mittlerweile 13-jährige Ken­drick mit seinem Vater viel herum­gekommen, hat oft die Schule gewech­selt. Doch dann bekommt sein Vater den Posten als Schul­leiter an der Schule ange­boten, die einst von der adligen Familie seiner Mutter gegrün­det wurde. Eigent­lich ist die ein Inter­nat für Mädchen, doch als externe Schüler wird sie auch von Jungen aus dem Ort besucht. Nach Schul­schluss ist Ken­drick aber der einzige Junge in der ehe­maligen Burg. Schnell stellt er eigen­artige Vor­fälle fest. Manch­mal ver­schwin­den sowohl Schüler­innen als auch Lehrer­innen spurlos. Natür­lich behaup­ten alle Mädchen, die Ken­drick danach fragt, von nichts zu wissen.

Dass ein nach eigener Überzeugung ‚Normalo‘ an eine beson­dere Schule kommt, ist spätes­tens seit dem Jungen mit der Blitz­narbe ein Stan­dart­element in jugend­licher Urban Fantasy. Auch Heiko Wolz bedient sich dieser Aus­gangs­lage in seiner „Falcon Peak“-Reihe. Dass der Vater des Prota­gonisten – der genau­so­wenig wie sein Sohn über die Besonder­heiten infor­miert ist – als neuer Schul­direktor gleich mit­kommt, ist zumin­dest mir dagegen neu. Die Tat­sache, dass der Prota­gonist in genau dieser Beson­derheit der einzige Junge zwischen ‚speziellen‘ Mädchen und Frauen ist, wird dabei erstaun­lich wenig thema­tisiert. Auch wie es dazu gekommen ist, dass erst­malig ein Junge diese Eigen­schaft von der Mutter geerbt hat, wird in diesem Band nicht geklärt.

In diesem Band führt der Autor seine Leser haupt­sächlich in die spezielle Welt seiner Geschichte ein. Erst gegen Ende dieses Buches wird über­haupt klar erkenn­bar, worum es eigent­lich geht. Dass der Tod der Mutter dabei eine Rolle spielt, kommt für Genre-erfah­rene Leser wahr­schein­lich nicht allzu über­raschend. Viele Details bleiben am Ende aber noch offen, sodass noch nicht genau erkenn­bar ist, wohin sich die Geschichte noch ent­wickeln wird.

Einige Konstruktionen (bei denen ich auch keine spätere Auf­klärung erwarte) bleiben aller­dings unge­klärt. Wieso öffnet sich ein Internat, dass ursprüng­lich für die spezi­ellen Schüler­innen gegründet wurde und dessen weib­liche Lehr­kräfte auch aus­nahms­los zu diesen speziellen Men­schen gehören, über­haupt anderen Schülern, zumal nicht erwartet werden konnte, dass irgend­wann über­raschend ein spezi­eller Junge auf­taucht? Mono­geschlecht­liche Inter­nate sind im realen Groß­britan­nien ja schließ­lich auch heute noch durch­aus normal. Und wieso bestraft Ken­dricks Vater ihn wieder­holt, obwohl sich sein Sohn nur gegen Hänse­leien wegen seiner adligen Abstam­mung wehrt? In beiden Fällen habe ich den Ver­dacht, dass der Autor diese Ele­mente nur ein­führte, weil es für die Hand­lung gebraucht wurde, obwohl es inner­halb dieser keinen logi­schen Sinn ergibt.

Fazit:

Diese Jugend-Urban-Fantasy kombiniert bekannte Elemente mit neuen An­sätzen. Es dürfte sich lohnen, diese Reihe im Blick zu behal­ten.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

LBG Banner Sommerferien
Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Bilder aus Altbayern

Bilder aus Altbayern
Dieser Reprint eines Bildbandes aus dem Jahr 1918 zeigt Impressionen eines Bayerns, das es so an vielen Stellen nicht mehr gibt.
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Magisches Deutschland – 1 – Der Archivar

Mila Bagrat
Magisches Deutschland – 1 – Der Archivar

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Ein Waschbär im Großstadt­dschungel

Klappentext:

Magische Abenteuer mitten in Deutschland?

Nein, unmöglich! Abenteuer passieren doch immer woanders! Das­selbe hat auch die zehn­jährige Freya Weiden gedacht, als sie ihre erste Schul­reise nach Berlin antrat – und dann geht alles schief, was nur schief gehen kann – sie wird von einem alptraum­haften im dichten Nebel ver­hüllten Monster namens Numerus bedroht und von den bild­schönen aber unheim­lichen Menschen, die sich Blender nennen, ver­folgt. Dabei trifft sie den liebens­werten sprech­enden Wasch­bären Björn, der ihr das Leben rettet und zu ihrem besten Freund wird (denn ein Freund ist ein Freund, klein, groß, flau­schig – egal), sowie ihre eigene höchst unge­wöhnliche Oma, von deren Exis­tenz Freya gar nichts ahnte! Berlin steckt voller Rätsel und die Einzige, die sie alle lösen kann ist Freya. Der Wett­lauf um die Zeit beginnt – schafft es Freya mit Björns Hilfe den Kampf gegen Numerus und seine Armee für sich zu ent­scheiden?

P.S. Du willst das auch wissen? Dann leg los!:)

Rezension:

Freya ist 10, als kurzfristig eine unerwartete Klassen­fahrt nach Berlin organi­siert wird. Als ihre Eltern sie zum Treff­punkt bringen, findet sie dort jedoch keinen ihrer Klassen­kamera­den vor. Doch ihre Eltern sich schon wieder weg. Da taucht aus einer Nebel­schwade ein alter­tümlicher Bus auf, dessen Fahrer Freya erklärt, die anderen wären schon unter­wegs und er solle sie abholen. Für das Mäd­chen beginnt ein großes Aben­teuer.

Freya, die Protagonistin in Mila Bagrats Urban-Fantasy-Aben­teuer ist recht jung. Trotz­dem gelingt es der Autorin, eine interes­sante Story mit über­raschend viel Tief­gang aufzu­bauen. Die wahren Zusammen­hänge dieser ‚1-Personen-Klassen­fahrt‘ erschlie­ßen sich dem Leser dabei erst fast am Ende des Buches. Während die eigent­liche Fantasy-Geschichte durch­aus auch für Leser im Alter der Prota­gonistin geeignet sein dürfte – worauf nicht zuletzt auch Elemente wie der sprech­ende Wasch­bär Björn hin­deuten –, dürften einge­bettete Abschnitte über die Geschichte Berlins und Deutsch­lands für diese Alters­stufe weniger geeignet sein. Wie wahr­schein­lich ist es wohl, dass ein 10-jähriges Kind aus der süd­west­deut­schen Provinz heut­zutage (schon vor den Erklä­rungen) näheres zur Berliner Mauer weiß? Aber auch für erwach­sene Leser wirken diese (meist durch den Wasch­bären erfol­gende) Erläu­terungen eher wie ein Fremd­körper in der Urban-Fantasy-Story.

Der Schreibstil der Autorin (die keine deutsche Mutter­sprach­lerin ist) wirkt gut lesbar, auch wenn ein paar ‚Frei­heiten‘ bei den Zeit­formen auf­fallen. Ob der Spagat zwischen der kind­gerechten Fantasy und (weniger kind­gerechten) realen ‚Geschichts­stunden‘ bei der eigent­lichen Ziel­gruppe punkten kann, muss sich aber wohl heraus­stellen.

Fazit:

Diese junge Urban Fantasy bietet interessante Ideen. Die Ver­knüp­fung mit der realen Geschichte wirkt aller­dings recht holprig.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Das Portal nach Otʼrona

Gina Grimpo
Das Portal nach Otʼrona

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Eine Fee ohne Flügel

Klappentext:

Fabelwesen existieren nur in Büchern. Für den achtzehn­jährigen Elias ist dies eine unum­stöß­liche Tat­sache. Doch als er eines Abends auf seine kleine Schwester Billie auf­passen muss, wird sein Welt­bild gehörig auf den Kopf gestellt. Denn in seinem Kleider­schrank öffnet sich plötzlich ein magi­sches Portal. Und Elias und Billie geraten von jetzt auf gleich in ein Aben­teuer, das sie so schnell nicht wieder ver­gessen werden.

Rezension:

Statt auf eine Party zu gehen, soll der 18-jährige Elias auf seine 12-jährige Schwester Billie auf­passen. Das passt ihm gar nicht, zumal die ihn immer mit ihrem Elfen­kram nervt. Und dann kapert Billie auch noch den DVD-Player, natürl­ich um einen Elfen-Film anzu­sehen. Als dann jedoch über­raschend Geräu­sche aus dem Kleider­schrank erschal­len, beginnt für die Geschwister ein Aben­teuer, das sie in eine fremde Welt führt.

Dass Jugendliche oder Kinder durch ein Portal in eine fremde Welt stol­pern, ist ein in der Urban Fantasy nicht gerade selten ver­wende­tes Story-Element. Auch dass sich dieses Portal im heimi­schen Kleider­schrank verbirgt, ist dem Genre-Fan nicht gänz­lich unbe­kannt. Ein großer Unter­schied zu bekann­ten der­artigen Geschich­ten liegt bei Gina Grimpos Buch aber schon darin, dass der Prota­gonist Elias schon voll­jährig ist. Auch der relativ große Alters­unter­schied der Geschwis­ter ist eher unty­pisch. Der Schwer­punkt des Aben­teuers liegt auf dem Problem der beiden Reisen­den, einen Rück­weg in ihre eigene Welt zu finden. Natür­lich findet dabei auch das Kennen­lernen der Bewoh­ner und Verhält­nisse der besuch­ten Welt aus­reichend Raum. Was aller­dings etwas ‚unvoll­ständig‘ wirkt, ist das Ende des Buches. Hier gewinnt der Leser irgen­dwie das Gefühl, dass noch etwas fehlt.

Die Autorin erzählt ihre Urban-Fantasy-Geschichte aus der Per­spek­tive eines aukto­rialen Erzäh­lers, wobei der Fokus fast immer bei Elias ver­weilt. Ledig­lich ein einzel­nes Kapitel ist aus der Sicht eines anderen Charak­ters ver­fasst. Nach einem etwas konstru­iert wir­kenden Anfang – wieso braucht eine 12-jährige über­haupt einen Baby­sitter, wenn die Eltern nur für wenige Stunden aus­gehen? – läuft sich die Story schnell warm. Nur das Ende wirkt dann – wie bereits erwähnt – etwas abge­hackt.

Fazit:

Eine Weltenreise-Fantasy über das interessante Abenteuer zweier unglei­cher Geschwis­ter, die jedoch auch kleinere Mängel auf­weist.

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Wahrheit & Täuschung – 7 – Tugend und Tränen

Emilia Lynn Morgenstern
Wahrheit & Täuschung – 7 – Tugend und Tränen

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Das Geheimnis der Königin

Klappentext:

Aletheia & Dolos
Sie ist die Göttin der Wahrheit.
Er ist der Daimon der Täuschung und des Betrugs.
Todfeinde mit demselben Ziel.

Nacht um Nacht bröckelt von Tiepas Frist und sie hat immer noch nicht heraus­gefunden, was sie tun muss, um die ver­hängnis­volle Zählung der Nächte auszu­setzen. Andi versucht zwar alles, um sie in sein Bett zu locken, doch sie sträubt sich mit Händen und Füßen dagegen.

Jetzt müssen Göttin und Daimon zusammenarbeiten, sofern sie den Pla­neten Samiela noch retten wollen. Eine äußerst diffi­zile Ange­legen­heit, denn wie soll sich Aletheia gleich­zeitig gegen die uner­klärliche Anziehungs­kraft des Daimons wehren? Wird sie am Ende doch noch alles an Dolos ver­lieren?

Rezension:

Tiepas verbleibende Zeit verrinnt unaufhaltsam. Andis Anwesen­heit kann keine Dauer­lösung bieten. Als es Elia gelingt, die Zeit­falle zu ver­lassen, stellt er zwar fest, dass seine Reise gelungen ist, doch scheint im Feuer­land alles anders als erwartet zu sein. Und Ale­theia weiß immer noch nicht, woran sie mit Dolos ist.

Mit Band 7 kommt neuer Schwung in Emilia Lynn Morgen­sterns Fantasy-Reihe. Ging die Ent­wick­lung in letzter Zeit, speziell auch in Band 6 („Lieb­ling der Götter“), an den dieser Band wieder direkt anschließt, eher gemäch­lich voran, kommen jetzt wieder neue Prota­gonisten und Story-Elemente ins Spiel. Nicht nur, dass Elia wieder auf­taucht und im Feuer­land auf neue Charak­tere trifft, die wahr­schein­lich noch größere Bedeutung für die Reihe gewin­nen dürften, ergeben sich auch in Tiepas Heimat uner­wartete Ver­wick­lungen. Doch auch in der fest­gefahrenen Ale­theia-Dolos-Ange­legen­heit zeigt sich lang­sam Bewe­gung. Wie das alles zur Rettung und Wieder­vereini­gung des Planeten bei­tragen kann, bleibt für den Leser aller­dings weiter­hin rätsel­haft.

Am Ende des Bandes, der stilistisch natürlich dem mittler­weile Gewohn­ten ent­spricht, kann man nur neu­gierig sein und hoffen, dass der hier wieder höhere Handlungs­gehalt in den beiden noch folgen­den Bänden erhalten bleibt.

Fazit:

In Band 7 kommt das Geschehen an allen Hand­lungs­fronten voran. Neue Hand­lungs­stränge sorgen für interes­sante Abwechs­lung.

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