Pfad des Schicksals – 2 – Wille des Orakels II

Brienne Brahm
Pfad des Schicksals – 2 – Wille des Orakels II

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Die Macht der Meerhexen

Klappentext:
Verfolgt von unheilvollen Schatten, trifft Saphina eine Entscheidung, die alles verändert. Irays verstörende Träume ergeben endlich einen Sinn, doch wird er sein Wissen richtig einsetzen? Versteckte Zeichen weisen auf neue Gefahren und die ihm sonst wohlgesonnene Natur stellt sich zum ersten Mal gegen ihn. Kann das Geheimnis des unerschrockenen Saphirs der Wüste ihn schützen oder sind Iray und seine Weggefährten dem Untergang geweiht?

Rezension:
Für Iray und Saphina wird es ernst, die Reise beginnt. Doch noch vor dem Aufbruch erhält Iray Gewissheit: Das Sehen ist seine Gabe. Das Unwetter, das das Schiff unterwegs in Gefahr bringt, kann er trotzdem nicht vorhersehen. Unterdessen scheinen sich in seinem Heimatdorf Intrigen anzubahnen.
Die Haupthandlung über die Reise des Protagonisten steht im 2. Band von Brienne Brahms Fantasy-Reihe „Pfad des Schicksals“ eindeutig im Vordergrund. Hier werden langsam auch ein paar Hintergründe erkennbar. Mit jetzt auftretenden Schwierigkeiten wird die Geschichte zunehmend spannend. Auch lernt der Leser die Hauptfiguren besser kennen. Auch die Nebenhandlung im Heimatdorf des Protagonisten bietet interessante Informationen. So bekommt der Leser nähere Einblicke in das Wesen des Zusammenlebens mit den tierischen Begleitern. In diesem Handlungsstrang stellen die handelnden Personen allerdings nach wie vor ein Problem dar. Viele Charaktere mit kryptischen Namen machen es dem Leser weiterhin schwer, das Zusammenspiel dieser zu verstehen.
Der Schreibstil und die Art, wie die Autorin Irays Abenteuer erzählt, können den Leser überzeugen. Der Handlungsbogen in der Heimat des Helden stellt allerdings weiterhin einen gewissen Schwachpunkt dar, während die Quest selbst interessant zu werden verspricht. Mittlerweile kommen Rätsel auf, die ihrer Beantwortung harren.

Fazit:
Nach den leichten Startschwierigkeiten in Band 1 läuft sich die Quest des Protagonisten langsam warm.

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Mordsgefährlich

Bettina Wagner
Mordsgefährlich

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Mörder und andere Ganoven

Klappentext:
Das Leben ist immer ein Risiko – doch manchmal kann es mordsgefährlich sein!
Das stellen in dieser Sammlung von 7 kriminell guten Kurzgeschichten nicht nur glücklose Schauspielerinnen und abgehalfterte Zauberkünstler fest, auch für unangemeldete Besucher und dreiste Diebe hält das Schicksal oft unvorhergesehene Wendungen bereit.
Denn eines ist klar: Die Grube, die man anderen gräbt, wird nicht selten zur eigenen Falle …

Rezension:
Enthaltene Geschichten:
Sieben Mörder
Eierjagd
Doppelgänger
Der Besucher
Die Perle
Der große Santini
Die Mord GmbH
In diesem für die Reihe ungewöhnlich umfangreichen booksnack finden sich gleich 7 kriminalistische Kurzgeschichten aus der Feder Bettina Wagners. So weit – so gut, sind die Kurzgeschichten dieser Reihe doch meist wirklich kurz. Bei genauerem Blick stellte sich allerdings heraus, dass ich 5 dieser 7 Stories schon kannte. Da stellt sich natürlich eine gewisse Enttäuschung ein. So blieben mir nur „Eierjagd“ und „Der Besucher“ als Neuentdeckungen. Genau wie die bekannten Beiträge, die ich bei meinem ‚Erstkontakt‘ ausnahmslos gut bewertet habe, gefallen mir auch diese gut. Beide kommen ganz ohne Todesfälle aus. Bei der „Eierjagd“ stößt ein Einbrecher unerwartet auf ein Fabergé-Ei, während „Der Besucher“ sich als geflohener Sträfling erweist. Beiden Kurzkrimis ist ein gewisses Augenzwinkern gemein.
Der Stil der Autorin wirkt bei allen Geschichten unterhaltsam. Allerdings hätte der Verlag etwas deutlicher machen können, dass (alle?) Beiträge bereits solo veröffentlicht wurden.

Fazit:
Vorsicht! Diese Kurzkrimis wurden bereits einzeln veröffentlicht. Wer sie noch nicht kennt, findet jedoch eine unterhaltsame Pausenlektüre.

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Lost God

Gregor Spörri
Lost God

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Zwischen Macht und Theorien

Klappentext:
Ein lastwagengroßes UFO erscheint über der Erde. Auf seiner Hülle prangt ein sichelförmiges Zeichen. Ein Imam deutet das Zeichen als Symbol des Islam und behauptet mit Bezug auf den Koran, das Objekt stamme von einer Schwesterwelt der Erde. Eine islamische Terrororganisation ruft daraufhin zum globalen Heiligen Krieg auf.
Alien-Forscher Erich von Däniken entdeckt das gleiche Zeichen auf einem jahrtausendealten sumerischen Rollsiegel und prophezeit der Welt einen Götterschock ganz anderer Art. Sowohl Russland als auch China planen das mysteriöse Objekt zu untersuchen, doch US-Präsident Donald Trump will den beiden Ostmächten um jeden Preis zuvorkommen – eine verheerende Entscheidung.
Während Terroristen Europa ins Chaos zu stürzen versuchen, hebt in Cape Canaveral eine reaktiierte Raumfähre ab. Die Besatzung soll das von den Islamisten zum göttlichen Zeichen erhobene UFO bergen und zur Erde bringen. Mit an Bord sind der verwegene Navy-Flieger Tom Taylor, die junge Wissenschaftsjournalistin und Querdenkerin Sally Brown, sowie der deutsche Raketeningenieur Gunther Wolf, der mehr über das UFO und seine Herkunft zu wissen scheint, als er zuzugeben bereit ist. Doch kaum ist die alte Fähre gestartet, gerät die Welt in einen Strudel apokalyptischer Ereignisse unvorstellbaren Ausmaßes.

Rezension:
Als überraschend ein UFO im Erdorbit auftaucht, prallen die verrücktesten Theorien aufeinander. Verschiedene Interessengruppen möchten den Vorfall zum eigenen Machtausbau nutzen. Dabei deutet vorerst nichts auf feindliche Absichten der Besucher hin. Das ändert sich allerdings drastisch. Während am Boden noch verschiedene Weltsichten aufeinanderprallen, nimmt das Chaos seinen apokalyptischen Lauf.
In seinem Science-Fiction-Thriller verbindet der Schweizer Gregor Spörri SciFi mit Mystery und einem nicht gerade kleinen Hauch Politik- beziehungsweise Gesellschaftsparodie. Als Grundlage kombiniert er reale wissenschaftliche Erkenntnisse und Theorien mit den Vermutungen eines Erich von Däniken, den aktuellen Stand der Raumfahrt mit religiösen Themen. Außergewöhnlich ist auch, dass reale Personen wie Donald Trump und Erich von Däniken in der fiktiven Handlung auftreten – und dabei durchaus ‚echt‘ wirken. Wie man dem Vorwort entnehmen kann, scheint der Autor Ancient-Aliens-Theorien im realen Leben übrigens nahezustehen und mit von Däniken Kontakt zu unterhalten.
Wirkt die Handlung mit ihren vielen Schauplätzen und Charakteren zu Beginn etwas verwirrend, greifen die diversen Elemente schnell wie Zahnräder ineinander. Einen dieser Charakter als ‚den‘ Protagonisten zu definieren, erweist sich als unmöglich. Zwischen den Schauplätzen findet ein teilweise rasander Wechsel statt.
Den Stil des Autors zu beurteilen, fällt nicht leicht. In die gut lesbare Handlung sind immer wieder sprachlich sehr nüchterne Erklärungen eingeschoben, die in einem Roman fehl am Platze wirken. So werden bei den Space-Shuttle-Szenen immer wieder die ausgeschriebenen Bedeutungen der als feststehende Abkürzungen benutzen Ausrüstungsteile in Klammern hinzugefügt oder technische Komponenten über ganze Absätze in einem Lexikon-Stil erklärt, statt das ins Gespräch zwischen den beteiligten Personen einzubetten. Die eigentliche Handlung ist allerdings gelungen.
Die heiße Phase des Weltuntergangs findet übrigens im September 2019 statt, genau an den Tagen, an denen ich dieses Buch gelesen habe. Und ich habe nichts davon mitbekommen …

Fazit:
Dieser SciFi-Mystery-Thriller könnte durch eine stilistische Überarbeitung noch deutlich aufgewertet werden.

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Die Saga von Eldrid – 1 – Der Spiegelwächter

Annina Safran
Die Saga von Eldrid – 1 – Der Spiegelwächter

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Ärger mit dem Spiegelbild

Klappentext:
Die Saga von Eldrid beginnt
Fünf Spiegel, fünf Häuser, fünf Spiegelwächter, eine magische Welt: Eldrid.
Die Spiegelwächter versuchen das wertvolle Licht von Eldrid zu bewahren, aber sie kämpfen gegen Godal, den übermächtigen Schatten, und Zamir, den Schöpfer der Dunkelheit. Ludmilla wird zu Hilfe gerufen, um Godal einzufangen. Doch Zamir durchkreuzt die Pläne der Spiegelwächter und beschwört ein Unheil in Eldrid hervor. Der Kampf gegen die Dunkelheit beginnt. Wird Ludmilla ihre Mission durchführen können?

Rezension:
Da ihre Eltern ständig auf Reisen sind, lebt die 15-jährige Ludmilla bei ihrer Großmutter. Hier gefällt es ihr auch erheblich besser als bei ihren Eltern, denn Oma Mina lässt ihr einige Freiheiten. Nur Internet ist im Haus tabu – genau wie ein Zimmer, das Ludmilla versprechen musste, nie zu betreten. Aber sie ist neugierig. Eines Tages ‚leiht‘ sie sich den Schlüssel und untersucht das Zimmer. Außer einem komischen Standspiegel findet sie aber nichts Beachtenswertes. Nach einer Berührung beginnt der Spiegel plötzlich zu leuchten. Ludmilla findet heraus, dass sie diesen durchqueren kann und so in einer anderen Welt landet. Einer durch und durch magischen Welt, in der sie auf den Wächter des Spiegels trifft. Doch diese Welt hat ein Problem, welches ihre Oma in ihrer Jugend heraufbeschworen hat.
In ihrem Urban-Fantasy-Abenteuer geht Annina Safran von der nicht ganz neuen Ausgangslage aus, dass ein junger Protagonist auf ein magisches Familiengeheimnis stößt. Anders als in vielen ähnlichen Büchern gehört ihre Protagonistin allerdings zur Kategorie „aufmüpfiger Teenager, definitiv nicht pflegeleicht“. Ein ausdrückliches Verbot ihrer Oma, die andere Welt namens Eldrid jemals wieder zu besuchen, ignoriert sie natürlich umgehend. Damit stürzt sich die Protagonistin in ein gefährliches Abenteuer – und ihre Großmutter in Schwierigkeiten, als Tochter und Schwiegersohn nach einer längeren Geschäftsreise ihre Tochter besuchen wollen.
Die meisten Leser werden beim Vornamen Ludmilla natürlich zunächst an Russland oder zumindest Osteuropa denken. Der Name der Großmutter (Mina) lässt daran natürlich schon Zweifel aufkommen. Spätestens bei der Erwähnung von Ludmillas Familiennamen Scathan muss man jedoch an einen ganz anderen Kulturkreis denken. Eine Erklärung dieses gewissen Widerspruchs bleibt allerdings zumindest in diesem Band aus.
Die fremde Welt und deren Geheimnisse sind natürlich ein zentrales Element der Geschichte, doch wird auch Wert auf die Charaktere gelegt. Während die Protagonistin überraschend bereit ist, Verantwortung für von ihr nicht verschuldete Entwicklungen zu übernehmen, muss sich ihre Großmutter mit ihrer Schuld und deren Folgen, die jetzt die geliebte Enkelin in Gefahr bringen, auseinandersetzen. Etwas überraschend kommt dann das Ende des Buches mitten in der Handlung. Dass es sich um den 1. Band eines Mehrteilers handelt, ist zunächst nämlich nicht erkennbar. Der Reihentitel wird auf dem Cover gar nicht erwähnt. Allerdings ist Band 2 mit dem Titel „Die Suche nach dem Schattendorf“ bereits verfügbar.
Zu Beginn wirkte der Stil der Autorin auf mich etwas gewöhnungsbedürftig, ohne dass ich das näher begründen kann. Allerdings fand ich dann überraschend schnell hinein, woraufhin er sich als angenehm lesbar erwies. Nach dem abrupten Ende bleibt einem fast keine andere Wahl, als sich in die Fortsetzung zu stürzen.

Fazit:
In dieser Urban Fantasy muss sich ein Teenager mit den Problemen einer Parallelwelt auseinandersetzen.

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Danas Abenteuer – 1 – Dana und das Geheimnis des magischen Kristalls

Thomas L. Hunter
Danas Abenteuer – 1 – Dana und das Geheimnis des magischen Kristalls

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Im Labyrinth der Höhlen

Klappentext:
Vor langer Zeit ist ein magisches Experiment schiefgegangen. Ein uraltes Volk, das es durchgeführt hatte, musste die Konsequenzen tragen. Die magische Explosion hat alle aus ihrer Zeit gerissen. Dana wurde als Baby dann von Zwergen gefunden und aufgezogen. Dort erfährt sie an ihrem zehnten Geburtstag von ihrer Herkunft und der ihres Volkes, das nicht nur sehr alt wurde, sondern auch außergewöhnliche Fähigkeiten besaß. Neugierig und voller Begeisterung versucht sie nun, mehr über sich und ihr Volk zu herauszubekommen. Während der Suche nach ihrer Vergangenheit trifft sie auf einen Geist. Dieser ist aus ihrem Volk, der sie anleitet und ihre Ausbildung zur Magierin überwacht. Sie lernt die alten Bücher zu lesen und wie sie Magie einsetzen kann. Er erzählt ihr, was damals passiert ist und sie möchte natürlich nach ihren Eltern und ihrem Volk suchen – selbst wenn sie die Zeit überlisten muss. Natürlich lernt sie auch, das Leben zu achten. Während der Ausbildung bekommt sie vom König der Zwerge den Auftrag, ihnen bei einem Problem im Gebirge zu helfen. Nach einer Katastrophe vor über einhundert Jahren kann keiner den Berg verlassen. Jeder, der sich damit beschäftigt hatte, war daran gescheitert. Die Zwerge hoffen nun, dass sie mit ihren magischen Fähigkeiten dieses Problem beheben könnte. Bei der Suche nach einer Lösung und nach ihrer Vergangenheit muss sie viele Abenteuer überstehen. Sie erfährt immer mehr von ihrer Herkunft und lernt bei ihren Nachforschungen immer mehr Charaktere kennen, die Kontakt zu ihrem Volk hatten und sie bei ihren Aufgaben mit Rat und Tat unterstützen. Zum Glück ist sie nicht alleine. Shari, ihre kleine Fee, und Gomek, der Zwergenjunge, begleiten und unterstützen sie tatkräftig. Ist diese Aufgabe überhaupt von einer Zehnjährigen und ihren jungen Freunden zu schaffen? Sie lassen sich jedenfalls nicht abschrecken und versuchen alles, um ihr Ziel zu erreichen.

Rezension:
Dana ist als Findelkind bei den Zwergen aufgewachsen. Über das Volk, dem sie eigentlich angehört, weiß sie so gut wie nichts. Als jedoch in einer entfernten Höhle etwas gefunden wird, was mit Danas Volk im Zusammenhang stehen könnte, nimmt ihr Vater sie mit. Vielleicht kann seine Ziehtochter irgendwie helfen, dabei ist an dem Tag doch gerade erst ihr 10. Geburts- beziehungsweise Auffindetag. Was sie sieht, weckt Danas Interesse, und so geraden sie und ihre
Freunde schon bald von einem Abenteuer ins nächste.
Wenn man das Alter der Protagonistin betrachtet, ist natürlich anzunehmen, dass sich Thomas L. Hunters Fantasy-Reihe auch primär an jüngere Leser wendet. Selbst in Jugend-Fantasy-Werken sind die Protagonisten schließlich meist etwas älter als Dana. Genau dieser Punkt ist allerdings etwas problematisch. Während man ganz am Anfang noch glauben könnte, das Buch wäre für Leser im Alter der Protagonistin geeignet, ändert sich das im Verlauf der Handlung deutlich. Sprachlich dürften die meisten Kinder dieses Alters wohl etwas überfordert sein. Auch wirkt Danas Sprech- und teilweise auch Handlungsweise auf mich nicht zu ihrem Alter von 10 Jahren passend. Ihre Formulierungen wirken – zumindest auf mich – oft viel zu erwachsen.
Wenn man allerdings bereit ist, diese Altersprobleme auszuklammern, bekommt man ein durchaus interessantes Fantasy-Abenteuer geboten. Die Zwerge, die seit einem magischen ‚Unfall‘ in ihrer unterirdischen Welt eingeschlossen sind, schöpfen aufgrund des jüngsten Fundes nämlich Hoffnung, ihr Pflegling könnte trotz des geringen Alters über die Fähigkeiten verfügen, ihnen ihre Freiheit wiederzugeben. Deshalb hindern sie die Protagonistin auch nicht daran, sich auf nicht ungefährliche Abenteuer einzulassen. Im Unterschied zu anderen Fantasy-Abenteuern mit jungen Helden, liefert die Story hier also einen nachvollziehbaren Grund, wieso einem sehr jungen Protagonisten gestattet wird, sich auf Gefahren einzulassen. Natürlich findet Dana im Laufe der Geschichte tatsächlich etwas über ihr Volk heraus. Wenn es nicht so wäre, würde das den Leser wohl auch verwundern.
Die Welt, in der Danas Abenteuer spielt, ist anders, als man es aus ähnlichen Büchern kennt, leben die Zwerge doch in einem gigantischen System von Höhlen. Allerdings stellt gerade das das Vorstellungsvermögen des Lesers teilweise auf die Probe. Sich alles, was man zusammen mit der Protagonistin erlebt und sieht, in Höhlen vorzustellen, fällt teilweise nicht leicht.
Der Stil des Autors ist gut lesbar, was allerdings – wie bereits erwähnt – weniger auf Leser im Alter der Protagonistin zutreffen dürfte, für die sowohl Satzbau als auch benutzte Begriffe eventuell etwas zu anspruchsvoll seien dürften. Da es sich um den 1. von unbekannt vielen Bänden handelt, bleibt das Ende natürlich relativ offen und harrt der Fortsetzung.

Fazit:
Dieses Fantasy-Abenteuer um eine sehr junge Protagonistin eignet sich eher für Leser, die merklich älter als diese sind.

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Frau Zwanziger muss sterben

Christina Unger
Frau Zwanziger muss sterben

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Endstation Keller

Klappentext:
Das Lachen wird dir bald vergehen …
Frau Rosi ist Putzfrau und vom Leben arg gebeutelt. Mit engelsgleicher Geduld erträgt sie die vielen Prüfungen, die ihr das Schicksal auferlegt hat. Auch als die neue Arbeitgeberin, eine gewisse Frau Zwanziger, ihr das Leben zur Hölle macht, muckt sie lange nicht auf – bis Rosi unerwartet zurückschlägt.

Rezension:
Eigentlich ist Rosi immer nur ausgenutzt worden. Als sie nach dem Tod ihres Mannes vor dem Nichts steht, bleibt ihr nur noch, sich ihre Brötchen als Putzfrau zu verdienen. Ihre neue Chefin weiß sie allerdings nicht zu schätzen. Doch irgendwann hat Rosi genug.
Christina Ungers Kurzgeschichte erscheint in der booksnacks-Reihe in der Kategorie „Spannung“. Darin erzählt die Autorin die Geschichte einer Frau, die nicht weiterweiß. Wieso sie ihre Protagonistin deren Erlebnisse in der Ich-Form erzählen lässt, wird erst am Ende deutlich. … und stellt für den Leser einen gewissen Schock dar. Zusammen mit dem passenden Stil ergibt das eine gelungene Pausenlektüre.

Fazit:
Ein Kurzdrama, dessen wahrer Inhalt sich erst am Ende offenbart.

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Schiff der Spione

Michael Schmidt (Hrsg.)
Schiff der Spione

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Quer durch die Phantastik

Klappentext:
Fantasyguide präsentiert: Schiff der Spione
Der fünfte Band der Anthologiereihe

Rezension:
Enthaltene Geschichten:
Mystery:
G. V. Anderson – Das Steingeschöpf
Merlin Thomas – Lesereise
Ellen Norten – Der Gipskopf von Pestum
Fantasy:
Nina Teller – Shinrais Gebet
Christel Scheja – Hedrels Fluch
Achim Hildebrand – Der Kopfgeldjäger
Michael Schmidt – Das Mädchen Jolanda
Galax Acheronian – Dunkelheit
Steampunk:
Torsten Scheib – Schiff der Spione
Andreas Flögel – Büro für Dämonenangelegenheiten – Sektion Berlin
Science Fiction:
Diane Dirt – Die Sitzung
Frederic Brake – Alte Spuren
Uwe Hermann – Der Aushilfswächter
Mack Reynolds – Er wusste Bescheid
Von einem Meuchelsänger, der sich schon wieder vor Verfolgern retten muss, von einer heiligen Hüterin eines magischen Artefakts, von einem Dämonenjäger in kaiserlichem Auftrag, von einer Welt, in der Lesen lebensgefährlich sein kann, und noch manch anderem handeln die Geschichten dieser Anthologie. Die Bandbreite erstreckt sich dabei von Mystery und Fantasy über Steampunk bis zu SciFi. Unter den Autoren begegneten mir gute Bekannte wie auch solche, von denen ich zuvor nie gehört hatte. Wie bei Anthologien gewohnt, gefallen einem natürlich nicht alle Beiträge gleichermaßen gut. Da es den Rahmen dieser Rezension sprengen würde, auf alle 14 enthaltene Kurzgeschichten einzeln einzugehen, picke ich hier nur die heraus, die mich besonders überzeugen konnten.
In „Der Kopfgeldjäger“ von Achim Hildebrand begegnet einem ein schon aus diversen Geschichten bekannter Protagonist wieder, der Meuchelsänger Niddel. Diesmal muss er sich vor einem Kopfgeldjäger in Sicherheit bringen. Dass die Stadt gerade von einem gegnerischen Heer belagert wird, was ihn daran hindert, diese einfach zu verlassen, macht das Unterfangen nicht einfacher. Wie gewohnt werden alle Niddel-Fans in dieser kurzen Fantasy-Story wieder gut unterhalten.
Christel Scheja erzählt in „Hedrels Fluch“ die Geschichte eines Mädchens, dass schon im Baby-Alter in einen von der Außenwelt isolierten Tempel gebracht wurde. Dort wuchs es auf, um zur Hüterin eines magischen Schwerts zu werden. Doch schon als Kind kommen Hedrel Zweifel an der Sache. Als sie erkennt, welche Bewandtnis es mit ihrem ‚Schützling‘ wirklich hat, ändert sich ihr Leben grundlegend.
Das „Büro für Dämonenangelegenheiten“ ist im kaiserlichen Deutschland für eben diese Wesen zuständig. Andreas Flögel erzählt uns vom Agenten Müller, der aus der Provinz ins Büro Berlin versetzt wird, wo sein Verständnis seiner Aufgaben mit einer unerwarteten Herausforderung konfrontiert wird. Auch wenn diese Kurzgeschichte hier unter der Kategorie „Steampunk“ aufgelistet wird, fällt sie wohl eher unter Fantasy.
Nicht vergessen werden soll natürlich auch Michael Schmidts „Das Mädchen Jolanda“, das dem Leser ein Wiedersehen mit der Fantasy-Welt Saramee bietet.
Allerdings muss ich auch die Geschichte erwähnen, die nach meiner Meinung den Tiefpunkt dieser Anthologie darstellt. Damit meine ich „Das Steingeschöpf“ von G. V. Anderson. In der Kurzgeschichte wird von einem jungen Bildhauer erzählt, der sich um belebte Steinfiguren kümmert. Nebenbei bekommt der Protagonist Schwierigkeiten mit den Nazis, beginnt die Geschichte doch im Deutschland des Jahres 1928. Dabei muss ich jedoch feststellen, dass ich weder den Fantasy-Part noch dessen Zusammenhang mit dem politischen Thema wirklich verstehe. Aber solche Schwachpunkte finden sich ja in beinahe jeder Anthologie.
Insgesamt muss hier aber wieder festgestellt werden, dass auch in der mittlerweile 5. Anthologie des Fantasyguide wohl jeder Fan phantastischer Geschichten für ihn passenden Lesestoff finden dürfte.

Fazit:
In dieser Anthologie, die auf ein spezielles Überthema verzichtet, versammeln sich Kurzgeschichten aller phantastischer (Sub-)Genres.

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Die Bibliothekare – 4 – Das dunkle Archiv

Genevieve Cogman
Die Bibliothekare – 4 – Das dunkle Archiv

 Übersetzung: André Taggeselle

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Die Minister-Kandidaten

Klappentext:
Irene Winters hat durch ihre Arbeit als Agentin der unsichtbaren Bibliothek schon einige Abenteuer erlebt. Nun bekommt sie einen brisanten Auftrag: Eine Drachin will, dass Irene ein wertvolles Buch für sie findet. Doch Irene weigert sich, denn die Bibliothek muss neutral agieren. Damit kein anderer Bibliothekar in Versuchung gerät, mit der Drachin zusammenzuarbeiten, machen sich Irene und ihr Lehrling Kai auf die Suche nach dem Buch. Eine rasante Jagd im Amerika der 1920er-Jahre beginnt!

Rezension:
Bibliothekarin Irene ist nicht gerade glücklich, dass sie statt neuer Bücher einen Kollegen, der die Statuten der Unsichtbaren Bibliothek verletzt hat, ausfindig machen soll. Doch dann wird sie unerwartet von einer Drachin kontaktiert, die sie überzeugen will, ihr ein seltenes Buch zu besorgen. Plötzlich sind Irene und ihr drachischer Assistent in interne Probleme der Drachen verwickelt. Genau da dürfen sich die Mitarbeiter der stets neutralen Unsichtbaren Bibliothek allerdings keinesfalls einmischen. Doch für ein Zurück ist es zu spät.
Genevieve Cogmans Fantasy-Reihe „Die Bibliothekare“ führt den Leser in die Welt der Unsichtbaren Bibliothek, deren Mitarbeiter durch Portale in Parallelwelten reisen, um dort rare Bücher zu besorgen. Andere würden diese Tätigkeit auch als Stehlen bezeichnen. Was mir allerdings nicht bewusst war, als ich mich in dieses Buch stürzte, war, dass es sich um den 4. Band der Reihe handelt. Das erleichtert den Einstieg in diese Welt natürlich nicht gerade. Manches ergibt sich natürlich aus der Handlung, wie zum Beispiel die Existenz von Drachen, die sich auch in menschlicher Gestalt zeigen können. Selbst der Assistent der Protagonistin gehört zu denen. Auch Elfen werden erwähnt, kommen in diesem Band allerdings nicht persönlich vor. Auch dass die Bibliothekare durch Portale in andere Welten reisen, bleibt einem Neuleser natürlich nicht verborgen, findet der Großteil der Handlung dieses Bandes doch in einer Welt statt, die der der 1920er ähnelt. Der eigentliche Aufbau dieser Vielwelten-Welt bleibt dagegen verborgen. Wahrscheinlich wurde der zu Beginn der Reihe näher thematisiert. Obwohl die Drachen in diesem Band eine grundlegende Rolle spielen, bleiben einem ohne Vorkenntnisse auch die eigentlichen Zusammenhänge der drachischen und elfischen Welten mit denen der Menschen verborgen. Auch die Grundlagen der strikten Neutralität der Bibliothek werden im vorliegenden 4. Band nicht näher begründet. Allerdings kann man das dem Buch natürlich nicht anlasten. Neben den nichtmenschlichen Wesen spielt auch Magie, die von den Bibliothekaren durch Anwendung ‚der Sprache‘ gewirkt wird, eine erwähnenswerte Rolle.
Die Autorin erzählt das interessante und nie vorhersehbare Abenteuer ihrer Protagonistin in der 3. Person. Die Welt der Unsichtbaren Bibliothek wirkt sehr interessant und kann bestimmt noch einer ganzen Reihe von Fantasy-Abenteuern als Kulisse dienen. Der Reiz liegt dabei neben der interessanten Handlung auch in der Andersartigkeit der sich deutlich vom ‚Standart-Fantasy-Setting‘ unterscheidenden Welt.

Fazit:
Das Setting dieser Fantasy-Welt wird besonders bibliophil veranlagte Fantasy-Fans begeistern können.

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Berlingtons Geisterjäger – 4 – Untotentanz

Amalia Zeichnerin
Berlingtons Geisterjäger – 4 – Untotentanz

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Flüche unter der Oper

Klappentext:
London, 1889. Der Privatdetektiv Eliott erhält den Auftrag, einige gestohlene altägyptische Antiquitäten aufzuspüren. Als ihn eine Spur nach Paris führt, trifft er dort nicht nur Victor Berlington und dessen Freund Alec, sondern auch die Hexe Fiona, die Künstlerin Nica und die Spiritistin Giselle. Wenig später bricht in der Stadt eine mysteriöse Krankheit aus, an der auch Eliott erkrankt. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, denn mehrere Patienten sterben. Und schon bald müssen sich Berlington und seine Geisterjäger mit einem weiteren Rätsel befassen, das sie unter anderem in ein Opernhaus führt…
Viktorianische Urban Fantasy mit queeren Protagonist*innen. Dieser Band ist in sich abgeschlossen und kann auch unabhängig von den vorherigen Bänden gelesen werden.

Rezension:
Als Elliot den Auftrag erhält, verschwundene altägyptische Artefakte wiederzubeschaffen, führt ihn seine Suche nach Paris. Victor und Alec sind schon seit einiger Zeit in dieser Stadt untergetaucht, ein internationaler Magier-Kongress führt auch Fiona, die von Giselle und Nica begleitet wird, in die französische Hauptstadt. Dieses Zusammentreffen bietet ihnen allen eine willkommene Gelegenheit, weiter über die ins Auge gefasste Gründung einer Geisterjäger-Agentur nachzudenken. Schnell erfordert allerdings eine mysteriöse Seuche aller Aufmerksamkeit, denn Elliot gehört zu den Erkrankten.
Nach dem Ende von Band 3, der ursprünglich den Abschluss der Trilogie um „Berlingtons Geisterjäger“ bilden sollte, sind handlungsmäßig einige Monate vergangen. Hier setzt Amalia Zeichnerin mit ihrem neuen Abenteuer um die ungleiche Gruppe um Lord Berlington an, das trotz diverser Referenzen auf das bisherige Geschehen eine relativ unabhängige Handlung bietet. Nicht nur der Handlungsort ist von London nach Paris gewandert, auch die ‚Gegner‘ sind grundsätzlich verschieden. Waren es bisher (abgesehen von lebendigen Menschen) Geister und andere jenseitige Wesen, die den Geisterjägern Probleme bereiteten, ist es diesmal die Magie eines alten Artefakts, die für Unheil sorgt.
Trotzdem bleibt natürlich vieles beim Gewohnten. Die Protagonisten sind dem Leser mittlerweile gut bekannt, und auch der Erzählstil, der wechselweise unterschiedlichen, jeweils zu Beginn des Handlungsabschnitts namentlich genannten Charakteren folgt, bleibt erhalten. Ebenso wird weiterhin der jeweilige Handlungsort und -zeitpunkt genannt, was dem Leser das Zurechtfinden sehr erleichtert. Auch die für diese Rehe schon beinahe obligatorische, explizit dargestellte homoerotische Sexszene ist wieder vorhanden. (… und auch hier wieder für die Handlung eigentlich entbehrlich.)
Der bewährte Genre-Mix aus Urban Fantasy und Steampunk mit einigen anderen literarischen Elementen kann auch im 4. Band wieder überzeugen. Der gut lesbare Stil der Autorin trägt dazu sicher nicht unwesentlich bei. Auch wenn ein Band 5 am Ende nicht ausdrücklich angekündigt wird, ist ein solcher sicher zu erwarten. Noch harrt die Gründung der Geisterjäger-Agentur ja ihrer Verwirklichung.

Fazit:
Schon 4 Bände – und der im viktorianischen Zeitalter angesiedelte Urban-Fantasy/Steampunk-Mix funktioniert noch immer.

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Florence Fanning – 3 – Florence Fanning und die Totenarmee

Jo Romic
Florence Fanning – 3 – Florence Fanning und die Totenarmee

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Kopfgeldjäger und Skelette

Klappentext:
Florence, ihr Vater und Quinn konnten aus der Zwischenwelt fliehen und auch den übernatürlichen Kräften der Karrington-Brüder entkommen.
Doch die alte Monarchie Heavendawn ist alles andere als sicher und so suchen Tote, die von den Brüdern wiedererweckt und aus ihren Gräbern geholt werden, das Land heim.
Die einzige Chance, dem alten Reich wieder Frieden zu bringen, liegt in den Händen von Florence und Quinn. Sie müssen Flynns Bruder finden, den ehemaligen Herrscher von Heavendawn.
Ob er wohl noch lebt?

Rezension:
Zurück in unserer Welt müssen Florence, Quinn und Flynn einen Weg finden, die Karrington-Brüder aufzuhalten. Die erwecken mit ihren neuen Kräften Tote zum Leben, die von ihnen gesteuert Terror verbreiten. Florenceʼ Jugendfreund Sam hat sich schon den letzten Kräften der alten Monarchie angeschlossen, um seine Heimat zu verteidigen. Florence und ihre Begleiter werden bei den Streitkräften dagegen weniger herzlich aufgenommen. Sie können deren Anführer jedoch überzeugen, dass die einzige Chance darin besteht, Flynns Bruder, den verschwundenen Herrscher, zu finden. Florence macht sich auf die beinahe hoffnungslose Suche.
„Florence Fanning und die Totenarmee“ stellt den Abschluss von Jo Romics „Florence Fanning“-Trilogie dar. Wie bereits im 2. Band „Florence Fanning und die Zwischenwelt“ legt er den Fokus überwiegend auf das Fantasy-Abenteuer, während Steampunk-Elemente zwar eine nicht unwichtige Rolle spielen, aber nur selten handlungstragend in Erscheinung treten. Trotzdem fallen sie schon allein deshalb auf, weil die Kombination von Steampunk mit einer von unserer gänzlich unabhängigen Fantasy-Welt selten anzutreffen ist. Am Ende der Trilogie kann man allerdings feststellen, dass diese Welt funktioniert.
Dieser 3. Band stellt einen würdigen Abschluss der vom Autor komplett aus Sicht eines Beobachters erzählten Geschichte dar. Diesmal liegt der Erzählfokus bei einer Reihe von Kapiteln auf Sam, den der Leser gleich zu Beginn der Trilogie in „Florence Fanning und die Steampirates“ kennenlernte und der jetzt im Finale zum Co-Protagonisten aufsteigt.
Auffällig ist, dass Band 3 im Gegensatz zu seinen beiden Vorgängern im Flattersatz gedruckt ist, was beim Lesen etwas gewöhnungsbedürftig wirkt.

Fazit:
Die Trilogie endet, wo sie begann. Damit bildet dieser Band einen runden Abschluss.

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