Talente-Reihe – 1 – Das Geheimnis der Talente

Mira Valentin
Talente-Reihe – 1 – Das Geheimnis der Talente

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Die Macht des Orakels

Klappentext:

Kennst du sie, diese besonderen Menschen, deren Sog dich schonungs­los mit­reißt? Pass gut auf, denn jeder von ihnen könnte ein Dschinn sein! Stell dir vor, du ent­wickelst eine selt­same Gabe: Auf einmal triffst du mit jedem Ball in den Korb, mit jedem Pfeil ins Ziel. Genau so ergeht es Melek – doch lange kann sie sich nicht darüber freuen. Denn Jakob, der An­führer einer gehei­men Grup­pierung, offen­bart ihr, dass ihr »Talent« erwacht sei und sie fortan gegen mys­tische Gestalt­wand­ler kämpfen soll. Diese ver­führer­ischen »Dschinn« rauben ihren Opfern durch einen Kuss alle Gefühle und lassen mit­leid­lose, kalt­herzige Men­schen zurück, deren Taten seit jeher die Welt aus dem Gleich­gewicht bringen. Nur die Talente sind in der Lage, das zu ver­hindern. Melek muss sich ent­schei­den – zwi­schen ihrem alten und dem neuen Leben, zwi­schen Sicher­heit und höchs­ter Gefahr. Und irgend­wie auch zwi­schen den Talen­ten und den Dschinn. Denn einer ihrer Feinde scheint gar nicht so böse zu sein, wie ihr erzählt wurde.

Rezension:

Melek ist eine Eigenbrötlerin ohne wirklichen Freundes­kreis. Als in ihrem Basket­ball­team ein Talent­sucher auf­taucht, weil sie eine traum­hafte Treffer­quote hat, ist sie eigent­lich gar nicht interes­siert. Dann stellt sich aller­dings her­aus, dass der sie über­haupt nicht für einen Ver­ein anwer­ben will. Mit ihrem Talent, jedes Ziel zu treffen, soll Melek Teil einer Dämonen­jäger­gruppe wer­den. Statt mit Bällen auf Körbe soll sie in Zukunft mit Pis­tolen und Pfeilen auf Dschinns zielen.

Mira Valentin siedelt ihre Urban-Fantasy-Reihe in Deutsch­land an. Ihre Prota­gonistin Melek ist eine 16-jährige Halb­türkin mit tür­kischer Mutter und deut­schem Vater. Auf irgend­welche Clichés wird dabei aller­dings ver­zichtet. Im Zen­trum der Hand­lung stehen die „Talente“, eine Gruppe junger Leute, die ihre spezi­fischen Talente nutzen, um Dschinns zu jagen. Unter­stützt werden sie dabei von den Vete­ranen, ehe­maligen Talen­ten, die Anfang bis Mitte ihrer 20er ihr Talent ver­loren haben, was nor­mal ist. Wie in vielen Urban-Fantasy-Geschich­ten besteht ein Haupt­pro­blem darin, alles vor der All­gemein­heit geheim zu halten, was sich im spezi­ellen Fall auch auf die eigenen Eltern bezieht. Interes­sant finde ich, dass von der Prota­gonis­tin auch hinter­fragt wird, ob die Gegner über­haupt so abgrund­tief böse sind, wie behaup­tet wird.

Urban Fantasy mit jungen Protagonisten sagt mir oft zu, wes­halb mich diese Aus­gangs­lage sofort über­zeu­gen konnte. Von der Hand­lung her schafft es dieser Reihen­auf­takt auch, meine Erwar­tungen zu erfül­len. Die Geschichte bietet uner­war­tete Ent­wick­lungen und macht neu­gierig auf die kom­men­den Bände. Was mich dage­gen nicht vollends über­zeu­gen kann, ist die Ent­wick­lung der Prota­gonis­tin. Ist Melek am Anfang ein sehr realis­tisches Mäd­chen, wird sie im Laufe der Kapi­tel zu einem hormon­gesteuer­ten Charak­ter, der sich nicht zwi­schen mehreren männ­lichen Wesen ent­schei­den kann. In dem Punkt kann man für die Fort­setzun­gen nur auf Besser­ung hoffen.

Die Autorin schafft eine Romanwelt, die zwar der anderer Urban-Fantasy-Geschich­ten ähnelt, aber auch genug Allein­stellungs­merk­male auf­weist. Dabei lässt sie ihre Prota­gonis­tin als Ich-Erzäh­lerin agieren. Trotz dieser Per­spek­tive fällt es mir beim Lesen aber manch­mal schwer, Ent­schei­dungen Meleks nach­zu­voll­ziehen. Trotz­dem dürfte es interes­sant sein, die Geschichte weiter­zu­ver­fol­gen.

Fazit:

Dschinnjäger haben es auch nicht leicht. Die weitere Ent­wick­lung der Prota­gonis­tin in kom­men­den Bän­den bleibt aller­dings abzu­warten.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Sicheres Englisch: Business Englisch: Telefon und E-Mail

Bettina Schropp
Sicheres Englisch: Business Englisch: Telefon und E-Mail

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Let’s put you throu

Klappentext:

Sie benötigen Englisch im Beruf? Wenn Sie geschäft­lich auf Englisch tele­fonie­ren müssen oder E-Mails auf Eng­lisch ver­fassen, ist dies das rich­tige Buch für Sie.

Eigentlich geht es nicht um sehr komplizierte Sach­ver­halte. Aber woher soll man die passen­den eng­lischen Phrasen kennen, wenn man sie nie gelernt hat? Ich gebe Ihnen viele wich­tige eng­lische Sätze an die Hand, die Sie am Tele­fon und in E-Mails ver­wen­den können.

Im ersten Teil des Buchs finden Sie Beispieldialoge fürs Telefon, wich­tige eng­lische Aus­drücke und Übun­gen. Im zwei­ten Teil gehe ich auf das Thema E-Mails schrei­ben ein. Hier lernen Sie spezielle Aus­drücke für E-Mails. Und im dritten Teil finden Sie Aus­drücke, die Sie so­wohl am Tele­fon als auch in E-Mails ver­wen­den können.

An den passenden Stellen im Buch gebe ich Ihnen außer­dem immer wieder kultu­relle Hin­weise und Tipps.

Am Ende des Buchs gibt es kapitelübergreifende Übungen, anhand derer Sie Ihr Wissen noch ein­mal prüfen können.

Rezension:

Englische Sprachkenntnisse sind im Alltag nahezu unverzicht­bar. Doch manch­mal fällt es schwer, die richtige Formu­lierung zu finden. Genau hier soll dieses kleine Büch­lein helfen. Die Autorin ver­mittelt in kurzer Form typische Rede­wen­dungen für geschäft­liche eMails und Tele­fonate. Wenn man es liest, kann man die meis­ten Bei­spiele sofort nach­voll­ziehen, in der unmittel­baren Situ­ation würde man auf viele aber wahr­schein­lich eher nicht kommen. Natür­lich werden auch Einsatz­gebiete ange­sprochen, die den einzel­nen Leser wahr­schein­lich nie per­sön­lich berüh­ren werden. Bei anderen kann man sich dafür um so kon­kreter vor­stellen, in eine ähn­liche Kon­ver­sation zu geraten.

Fazit:

Für alle, die in die Situation kommen können, auf Eng­lisch per Telefon oder eMail ver­kehren zu müssen, kann dieses Büch­lein nütz­lich werden.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
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Memiana – 2 – Die verborgene Stadt (Hörbuch)

Matthias Herbert
Memiana – 2 – Die verborgene Stadt (Hörbuch)


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Sprecher: Tim Gössler

Streit in Mindola

Klappentext:

Mit knapper Not rettet sich Jarek nach Mindola. Alle Über­leben­den haben Ver­letzungen davon­getragen, aber in der unglaub­lichen Stadt der Memo fühlen sie sich endlich in Sicher­heit. Doch schnell müssen sie fest­stellen, dass nicht jeder sie hier will­kom­men heißt.

Als bekannt wird, dass Mareibe eine Solo ist, gibt es eine offene Aus­ein­ander­setzung mit fatalen Folgen. Dazu kommt, dass der Anfüh­rer der Räuber­bande offen­bar über­lebt hat und nun blu­tige Rache geschwo­ren hat. Jeder Memo außer­halb von Min­dola ist auf ein­mal in größter Gefahr.

Auch in der verborgenen Stadt herrschen Angst und Miss­trauen.

Jarek hätte nie gedacht, dass er als Memo noch einmal zu den Waffen greifen müsste. Aber nun ist er gezwun­gen, wieder zu kämpfen. Erneut geht es um sein Leben und das seiner Freunde. Und Jarek sieht sich zu einer schwe­ren Ent­schei­dung gezwun­gen. Wählt er seine Liebe oder seine Zu­kunft?

Rezension:

Alle haben es nach Mindola, der Stadt der Memo, geschafft. Jala ist aller­dings schwer ver­letzt, und selbst der oberste Heiler der Memo hat Zweifel, ob sie über­leben wird. Nach­dem die Neu­an­kömm­linge zunächst jedoch freund­lich empfan­gen werden, zeigt sich plötz­lich erbit­ter­ter Wider­stand gegen Mareibe, als bekannt wird, dass sie eine Solo ist. Selbst der Älteste Hama wird offen ange­feindet, weil er sie über­haupt ange­worben hat. Und dann ver­schwin­det auch noch eine Frau, mit der Mareibe Pro­bleme hatte. Viele halten sie für eine Mörderin …

Nachdem Matthias Herberts im 1. Band seiner Fantasy-Reihe „Memi­ana“ („Das Licht des Todes“) erzählte, wie sein Haupt­prota­gonist Jarek zu den Memo ange­wor­ben wurde, haben dieser und die anderen Ange­wor­benen jetzt die Stadt Min­dola erreicht. Stan­den in Band 1 die neuen Mit­glie­der der Memo im Fokus, wid­met sich der Autor in diesem Band dem näheren Kennen­lernen der Memo-Gesell­schaft. Natür­lich stehen Jarek und die anderen Neuen auch dabei im Zent­rum der Hand­lung. Zusam­men mit ihnen lernt auch der Leser (bezie­hungs­weise Hörer) das Funktio­nieren der Dienste kennen, die die Memo den anderen Völ­kern anbieten. (Zur etwas unkla­ren Defini­tion von Völ­kern und Berufen in dieser Welt schrieb ich bereits in meiner Rezen­sion zu Band 1 etwas.)

Zu Beginn gibt es in diesem Band einen gewissen ‚Leer­lauf‘, bis die Hand­lung einen wie­der rich­tig in den Bann ziehen kann. Dann führt sie das Erkun­den der frem­den Welt aber erneut in der vom Vor­gänger gewohn­ten interes­santen Weise fort.

Stilistisch bleibt natürlich alles beim Alten. Auch diesmal folgt die Geschichte stets Jarek, und der Leser/Hörer erfährt nur, was auch der Prota­gonist weiß. Auch die Hör­buch­um­setzung ent­spricht der des 1. Bandes. Auf einen Cliff­hanger ver­zichtet der Autor dies­mal.

Fazit:

Nachdem die Protagonisten dem Leser bekannt sind, wid­met sich dieser Band dem tie­feren Ver­ständ­nis der Memo-Gesell­schaft.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Anarchie Déco

J. C. Vogt
Anarchie Déco

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Die Strahlen der Medusa

Klappentext:

Babylon Berlin mit Magie: ein historischer Fantasy-Roman aus der Wei­marer Repu­blik.

Das Leben im Berlin der Zwanzigerjahre gleicht einem Tanz auf dem Vul­kan. Zumal sich die Magie auf der Straße und im Nacht­leben breit­macht. Eine Frau ver­schwin­det und taucht wenig später als Stein­statue wieder auf. Nazis machen mit einem aus dem Nichts beschwo­renen Adler Jagd auf poli­tische Gegner, und selbst das Varieté fügt den ohne­hin schon abge­fahrenen Num­mern ein paar über­natür­liche hinzu. Sogar der Reichs­tag berät über die Mög­lich­keit einer Wieder­bewaff­nung mit magi­schen Mitteln.

Die junge Physikerin Nike Wehner arbeitet nicht nur wissen­schaft­lich daran, das neue Phäno­men zu ver­stehen, son­dern hilft auch der Ber­liner Polizei bei der Auf­klärung magi­scher Ver­brechen. Zur Seite stehen ihr der Bild­hauer Sandor Černý und der kurz vor der Pension ste­hende Kom­missar Seidel. Zusam­men bilden sie die erste Spezial­ein­heit einer neuen Magie­polizei.

Für Leser*innen von Neil Gaiman, Ben Aarono­vitch, Volker Kutscher und Fans der „Phan­tas­tischen Tier­wesen“.

Rezension:

1928 arbeitet Nike Wehner, eine junge Physikerin, an ihrer Promo­tion. Dabei forscht sie an der erst kürz­lich ent­deckten Tat­sache, dass das Zusam­men­spiel von Physik und Kunst magi­sche Kräfte frei­setzen kann. Doch auch ver­brecher­ische Kreise haben dieses Phäno­men schon für sich ent­deckt; ein Poli­tiker ertrinkt in einem Marmor­block, eine Frau ver­schwin­det und taucht als Stein­statue wieder auf. Des­halb arbeitet Nike neben ihrer wissen­schaft­lichen Tätig­keit als Bera­terin der Polizei mit Kom­missar Seidel zusam­men, um Ver­brechen zu klären, die es offiziell noch gar nicht gibt.

Das Autorenduo J. (und) C. Vogt führt seine Leser in diesem Uban-Fantasy-Krimi ins Berlin der 1920er Jahre. Man könnte dieses Buch auch dem Genre der Alter­nate History zuord­nen, denn mit der Ent­deckung der Quanten­physik zweigt die hier dar­ge­stellte Geschichte von unserer realen ab. Reale wissen­schaft­liche Berühmt­heiten der dama­ligen Zeit bekom­men ihre Cameo­auftritte.

Die Verknüpfung von Wissenschaft, Magie und Kriminalis­tik kann dem Genre-affinen Leser gefallen. Leider tritt die Geschichte um die mysteri­ösen Morde vor allem im Mittel­teil des Buches vorüber­gehend stark in den Hinter­grund, wäh­rend sich die Hand­lung hier fast voll­ständig auf die Auf­arbei­tung der (realen) dama­ligen gesell­schaft­lichen und poli­tischen Fragen und Pro­bleme kon­zen­triert. Dem typi­schen Fantasy-Fan wird dieser Teil des Buches weniger über­zeugen können. Erst zum Finale hin dürfte es für diesen wieder interes­sant werden. Das ist dann aller­dings wieder richtig gut. Wenn sich all die Puzzle­teile zusam­men­setzen und die Zusam­men­hänge erkenn­bar werden, hat man wieder eine über­zeu­gende Fantasy-Story vor sich.

Die Autoren konzentrieren den Erzählfokus nicht durch­gehend auf ihre (Haupt-)­Prota­gonis­tin Nike, sondern lassen diesen szenen­weise auch auf andere Charak­tere wie bei­spiels­weise den tschechi­schen Bild­hauer Sandor Černý, der bei den For­schun­gen den künst­ler­ischen Gegen­part zur Wissen­schaft­lerin bildet, wechseln.

Fazit:

Eine interessante Urban-Fantasy-Kriminalgeschichte im Berlin der 1920er Jahre, die im Mittel­teil leider etwas den Fokus aufs Genre ver­liert.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Das Haus an der Ecke mit der Hexe darin

Nicole Rensmann
Das Haus an der Ecke mit der Hexe darin

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Der schwarze Hund

Klappentext:

Jo und Pete sind beste Freunde. Als sie von den drei Rauf­bolden der Schule über die Straße gehetzt werden, endet die Jagd vor dem herunter­gekom­menen Haus an der Ecke, in dem eine Hexe leben soll. Keiner der Jungs ahnt, dass sie in diesem Moment einen jahr­hundert­langen Fluch brechen. Pete ent­deckt ein junges Mädchen am Fenster, doch das ist noch nicht alles: Wer ist diese selt­same Gestalt am Fenster, eine Etage tiefer und wo sind mit einem Mal ihre Familien abge­blieben? Gemein­sam wollen sie die Hexe auf­spüren und ihre Eltern befreien. Einen Plan haben sie nicht, nur ihren Mut und uner­wartete Hilfe. »Das Haus an der Ecke mit der Hexe darin« ist eine span­nende Retro-Geschichte, die in den 80-er Jahren spielt. Mit dreißig Vig­netten.

Rezension:

Auf der Flucht vor rauflustigen Mitschülern geraten Jo und Pete in den Garten eines Hauses, über das in der Stadt viele Schauer­geschich­ten im Umlauf sind. Hier soll eine Hexe woh­nen, was natür­lich nie­mand ernst­haft glaubt. Doch hinter den Fenstern tauchen tat­sächlich Gestalten auf; eine ältere Frau und ein Mäd­chen. Kurz darauf gesche­hen selt­same Dinge: Men­schen, unter anderem die Eltern der beiden Freunde, ver­schwin­den. Die Jungs beschlie­ßen, der Sache auf den Grund zu gehen.

Auch wenn in Nicole Rens­manns in den 1980ern ange­siedelten Urban-Fantasy-Geschichte der Fantasy-Aspekt im Vorder­grund steht, werden auch Themen wie Mobbing und häus­liche Gewalt thema­tisiert. Natür­lich stehen die beiden Prota­gonis­ten im Fokus der Hand­lung, doch werden die Vor­komm­nisse teil­weise auch aus den Per­spek­tiven anderer Betei­ligter, wie bei­spiels­weise der eines jungen Polizisten, erzählt. Dass es im frag­lichen Haus tat­säch­lich Hexen gibt, dürfte bei einem Buch dieser Aus­gangs­lage natür­lich von Anfang an klar sein.

Auch wenn sich die eigentlichen Protagonisten, wie auch ihre mensch­lichen Gegen­spieler im Alters­bereich um die 13 und 14 Jahre bewe­gen, stellt sich mir die Frage, wer eigent­lich das Ziel­publi­kum dieses Buches ist. Die Geschichte gewinnt näm­lich einen Groß­teil ihres Reizes aus der (teil­weise etwas ver­klärten) Dar­stel­lung des Lebens in den 1980er Jahren. Das dürfte Leser, die an diese Zeit selbst eigene Erinner­ungen haben, wohl erheb­lich stärker anspre­chen, als Leser, die jetzt etwa im Alter der Prota­gonis­ten sind.

Die Autorin erzählt ihre Geschichte aus wechselnder Perspek­tive, jedoch stets in der 3. Person. Auf­fal­lend ist dabei der Epilog, in dem der Leser erfährt, wie die Erei­gnisse des Buches das Leben der Betei­ligten ver­ändert haben.

Fazit:

Diese junge Urban Fantasy gewinnt einen besonderen Reiz daraus, dass die Hand­lung ins nos­tal­gische Ambi­ente der 1980er einge­bettet ist.

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Aequipondium – 5 – Das Geheimnis der Hexe

Ima Ahorn
Aequipondium – 5 – Das Geheimnis der Hexe

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Kuckuckseltern

Klappentext:

Ein dürrer Druide, der von einem Megalithen erschlagen wurde?

Hexe Theolinde kann nicht glauben, dass ihr Vater so sein Ende gefun­den haben soll. Über­haupt hat die wal­küren­hafte Hexe Zweifel an der Geschichte, die ihr ihre Mutter Wal­friede über ihren angeb­lichen Vater auf­tischt.

Als Siegbald Sockenloch ihr einen Heiratsantrag macht, will Theo­linde end­lich die Wahr­heit wissen. Sie erfährt, dass ihre Mutter einst wegen groben Unfugs ans Ende der Welt ver­bannt wurde. Von dort brachte sie später ihre kleine Tochter mit nach Hause. Doch um zu erfah­ren, wer tat­säch­lich ihr Vater ist, müssen sich Theo­linde und ihr Ver­lobter auf die Spuren der lebens­lus­tigen Jung­hexe begeben, die ihre Mutter einst war. Spuren, die seit dreißig Jahren kalt sind und sie schließ­lich bis ins Heim der ver­gessenen Götter führen.

Wird Theolinde ihren wahren Vater aufspüren können?

Ein humorvolles Fantasyabenteuer mit Entdecker Siegbald Socken­loch und Hexe Theo­linde, mit skurrilen Charak­teren und fremd­artigen Göttern.

Dies ist Siegbalds fünftes Abenteuer, aber alle Bücher der Serie können auch einzeln gelesen werden.

Rezension:

Siegbald hat sich entschlossen, Theolinde zu heiraten. In diesem Zusam­men­hang erfährt er jedoch Über­raschen­des. Theo­lindes Vater war wohl doch kein Druide, der ver­sehent­lich von einem Hinkel­stein erschla­gen wurde. Theo­lindes Mutter war in ihrer Jugend vor­über­gehend ver­bannt worden und brachte bei ihrer Rück­kehr Klein-Theo­linde mit. Da sich Wal­friede jedoch stand­haft weigert, ihrer Tochter weiter­gehende Aus­künfte zu ihrem Vater zu geben, machen sich Theo­linde und Sieg­bald auf den Weg, näheres in Erfah­rung zu bringen.

Nachdem Ima Ahorn in den bisherigen Bänden ihrer Fantasy-Reihe („Die Ent­deckung des Gegen­gewicht-Konti­nents“, „Schiff­bruch im Süden“, „In der magi­schen Mitte“, „Ein neuer König“) den Lesern den Kon­tinent Aequi­pon­dium näher­gebracht hat, legt sie den Fokus dies­mal ganz auf die Hexe Theo­linde und ihre Familien­geschichte. Diese möchte end­lich ihren Vater kennen­lernen, um ihn zur Hoch­zeit einzu­laden. Die Reise zu ihren Wur­zeln erweist sich als aben­teuer­lich, aber gewohnt lustig und endet mit einer großen Über­raschung. Der Heim­kehr­wunsch des Prota­gonis­ten Sieg­bald Socken­loch, der in den bis­heri­gen Bänden immer einen starken Einfluss auf das Gesche­hen hatte, spielt diesmal dagegen eine Neben­rolle.

Mit der zunehmenden Vertrautheit mit den Charakteren und dem Hand­lungs­ort erschei­nen die Geschichte und der märchen­hafte Konti­nent für den Leser immer ‚runder‘. Da kann man nur gespannt sein, wie es für den preußi­schen (Möchte­gern-)Ent­decker weiter geht.

Fazit:

Auch bei Siegbalds mittlerweile 5. Abenteuer warten wieder zahl­reiche lustige Zwischen­fälle auf ihn und seine Leser.

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Der Drachenstein

Kristin Fieseler
Der Drachenstein

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Bananen und Drachenladies

Klappentext:

Die fast 17jährige Sabine Schuh wird von ihrem Vater aus­spio­niert, weil ihr Freund Peter mehr von ihr möchte als nur kuscheln. Als Sabine und Peter eine Frei­zeit ihrer Theater AG im Schwarz­wald ver­bringen, sind da auf einmal nicht nur ihr Vater und sein Kumpel Lothar, son­dern auch Drachen, die ein Geheim­nis umhüllt.

Dieses Jugendbuch ist ein Liebesabenteuer mit Fantasy-Elemen­ten. Es ist der Nach­folge­band von Band 1 „Der Malachit­könig“. Aber ohne Band 1 gelesen zu haben, ist Band 2 allein auch ein Genuss.

Rezension:

Seit dem Tod ihrer Mutter lebt die mittlerweile 17-jährige Sabine zusam­men mit Vater und Oma. Dass sie mittler­weile einen festen Freund hat, gefällt ihrem Vater nicht so ganz. Seine Auf­klärungs­ver­suche sind aller­dings reich­lich unbe­hol­fen. Dass die Theater-AG einen Aus­flug in den Schwarz­wald plant, kommt da gerade recht, um mal unge­stört mit ihrem Peter Zeit ver­bringen zu können. Dumm nur, dass der beste Freund ihres Vaters kürz­lich eine Ent­deckung gemacht hat, die nahe­legt, nicht weit von der Jugend­her­berge könnte es lebende Drachen geben. Nach­dem er seinen Freund zuerst nicht bei dem offen­sicht­lichen Unsinn unter­stützen wollte, fährt Vater Schuh doch mit seinem Kumpel in die Gegend. Schließ­lich kann er so ganz neben­bei ein Auge auf seiner Tochter haben.

Kristin Fieselers Werk in ein Genre einzuordnen, fällt alles andere als leicht. Teen­ager, Liebe und ein über­besorg­ter Vater sprechen ein­deutig fürs Genre Jugend­buch. Der Klappen­text spricht auch von einem Liebes­aben­teuer. Und Drachen? Das kann doch eigent­lich nur Urban Fantasy sein. Alles das ist nicht gänz­lich falsch, auch wenn zumin­dest der Begriff „Liebes­aben­teuer“ die meisten poten­ziellen Leser wohl in eine falsche Rich­tung denken lässt. Primär würde ich dieses Buch aller­dings ein­deutig unter Humor ein­ord­nen. Das, wovon die Hand­lung eigent­lich lebt, sind näm­lich die kuriosen, für den Leser urkomi­schen Situ­ationen, in die Sabines Vater, genannt Schüh­chen, ständig beim ‚Beschüt­zen‘ seiner Tochter gerät. Die (tat­säch­lich in Erschei­nung treten­den) Drachen oder die große Liebe spielen nämlich nur Neben­rollen.

Den Vorgänger-Band „Der Malachitkönig“ kenne ich leider nicht. Wahr­schein­lich wären mir die handeln­den Charak­tere sonst näher bekannt gewesen, denn über deren Hinter­gründe erfährt der Leser dieses Bandes leider wenig.

Die Autorin lässt den Fokus ständig zwischen diversen Han­deln­den wechseln. Dazu gehören sowohl Sabine und ihr Vater, als auch mehrere Drachen. Das führt zu teil­weise sehr kurzen Kapiteln, die teil­weise nur ½ Seite lang sind. Das, was bei diesem Buch über­zeugen kann, ist jedoch definitiv der beson­dere Humor, der ein­deutig dazu ver­leitet, auch den 1. und den kom­men­den 3. Band zu lesen.

Fazit:

In diesem Buch treffen sich einige Genres, doch über­wiegt der Humor andere Ele­mente wie bei­spiels­weise die Fantasy-Aspekte bei weitem.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

LBG Banner Sommerferien
Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Blackwood

Lena Knodt
Blackwood

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Der Mann im Keller

Klappentext:

Eine rätselhafte Vergangenheit. Ein finsteres Herren­haus im Wald. Und ein Geheim­nis, das Jack und Lively an die Gren­zen ihres Ver­stan­des stoßen lässt. Eng­land, 1905: Nach der Schlie­ßung ihres ehe­mali­gen Kinder­heims erhal­ten die Zwil­linge Jack und Lively beun­ruhigende Hin­weise über ihren Vater, die sie in das kleine Dorf Westin­gate und auf die Spur seiner mysteri­ösen Ver­gangen­heit führen. Die Ant­worten auf ihre Fragen schei­nen in der dunk­len Villa Whitefir Man­sion zu liegen, doch bei den Bewoh­nern stoßen sie auf nichts anderes als Schwei­gen. Woher kannte der Haus­herr ihren Vater? Und was hat es mit den quälen­den Schreien aus dem Keller auf sich? Je näher die beiden der Wahr­heit kom­men, desto weiter ent­fer­nen sie sich von­ein­ander – und mit dem beklem­men­den Miss­trauen erwacht der Zwei­fel an ihnen selbst.

Rezension:

Die Zwillinge Jack und Lively wuchsen im Waisen­haus auf. Als sie jetzt – mittler­weile erwach­sen – erfah­ren, dass ihr Waisen­haus geschlos­sen werden soll, suchen sie es noch­mals auf. Gegen anfäng­lichen Wider­stand kann Lively erreichen, dass ihnen ihre Akte aus­ge­hän­digt wird. End­lich bietet sich die Gelegen­heit, etwas über ihre Eltern zu erfah­ren. In der Akte finden sich der Name ihres Vaters sowie Name und An­schrift des Kinder­mäd­chens, dass sie damals im Waisen­haus ablie­ferte. In ihrem Heimat­dorf ange­kom­men stoßen die Geschwis­ter jedoch auf eine Mauer des Schwei­gens.

Bei Lena Knodts Buch handelt es sich weniger um Fantasy- als viel­mehr um Grusel­litera­tur. Die darin ent­hal­tenen Fantasy-Ele­mente treten gegen­über dem Mys­terium, das die beiden Prota­gonis­ten wie auch die Leser ent­schlüs­seln müs­sen, in den Hinter­grund. Viel tiefer kann man auf dieses Thema aller­dings auch nicht ein­gehen, ohne des Rätsels Lösung zu offen­baren. Die Mystik der Geschichte beruht zu einem erheb­lichen Anteil darauf, dass das Miss­trauen im Ver­lauf der Hand­lung immer weiter wächst und sich selbst die Geschwis­ter schon bald nicht mehr gänz­lich ver­trauen. Die Auf­lösung dürfte über­raschen – zumin­dest soweit man von einer Auf­lösung reden kann, da bei wei­tem nicht alle Fragen abschlie­ßend beant­wortet werden. Speziell was die Zukunft der Prota­gonis­ten betrifft, bleibt einiges offen. Könne das viel­leicht auf eine geplante Fort­setzung hin­deuten?

Die Autorin wechselt zwischen den Perspektiven der beiden Geschwis­ter, wo­durch unter anderem auch erreicht wird, dass der Leser man­ches, was ein Teil des Prota­gonis­ten-Duos schon erfah­ren hat, genau wie der andere Geschwis­ter­teil noch nicht erfährt. Dadurch erscheint man­ches noch geheim­nis­voller, weil man nicht weiß, worauf sich die Gedan­ken des anderen Prota­gonisten nach dem nächs­ten Perspek­tiven­wechsel beziehen.

Fazit:

Dieser Gruselroman folgt einerseits klassischen Mustern, lässt die Charak­tere anderer­seits aber oft nach moder­nen Vor­stel­lungen handeln.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Wintermaid & Höhlenbrut – 1 – Wintermaid (Hörbuch)

Klara Bellis
Wintermaid & Höhlenbrut – 1 – Wintermaid (Hörbuch)

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b
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Sprecherin: Katja Sallay

Zwischen ‚Geist‘ und Männern

Klappentext:

Ein heiliger Auftrag führt die Jägerin Lhan ins Gebirge. Als soge­nannte Winter­maid soll sie den Winter bezwin­gen. Doch zwi­schen den Felsen lauert der Eis­geist, ein blut­rünsti­ger Men­schen­fresser. Wenn es ihr gelingt, die Bestie als Jagd­beute ins Dorf zu bringen, wird sie als Winter­bezwin­gerin gefeiert. Sollte sie schei­tern, wird die Rache des Dorfes grau­sam sein.

Schon bald wächst in Lhan der Verdacht, dass dies ihr gerings­tes Pro­blem ist.

Rezension:

Im tiefsten Winter wird eine Jungfrau in die Berge geschickt, um reiche Beute heim­zu­bringen. So ist es Tradi­tion. Wenn ihr das gelingt, wird sie geehrt, wenn nicht oder sie sich sogar ver­letzt, gilt sie als die Schande des Dorfes. Lhan ist stolz, die Aus­er­wählte zu sein. Als es ihr sogar gelingt, einen echten Eis­geist zu über­wäl­tigen, fühlt sie sich auf der Sieger­seite. Doch die raue Wirk­lich­keit holt sie schnell ein …

In ihrer Fantasy-Geschichte um die Wintermaid verarbei­tet Klara Bellis Geschlech­ter­rollen ver­gange­ner Zivi­lisat­ionen. So erfährt die Prota­gonis­tin nach ihrer Rück­kehr, dass ihr Vater sie in der Zwischen­zeit an einen alten Mann als dessen als 5. Ehe­frau ver­kauft hat. Ent­sprech­end histo­risch erscheint auch die Welt der Hand­lung. Aber auch ihre Beute scheint nicht das Monster zu sein, als das Eis­geister in ihrer Heimat gelten. Dass die Heldin der Geschichte gegen all das aufbe­gehrt, ist natür­lich zu erwar­ten. Die Ent­wick­lung der Figur ist dabei über­zeugend darge­stellt. Aller­dings endet die Story, wenn der Leser gerade das Gefühl hat, es würde gerade erst richtig los­gehen. Aber das dürfte Band 2 wohl nach­holen.

Der Stil der Autorin erweist sich als gut les- beziehungs­weise hör­bar. Auch die Hör­buch­um­setzung macht einen gelun­genen Ein­druck.

Fazit:

Diese Fantasy-Geschichte legt stärkeren Wert auf die mensch­lichen Bezie­hungen und Werte­vor­stel­lungen als auf die Fantasy-Ele­mente.

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Das Prinzessinnenspiel

Steve Cotten
Das Prinzessinnenspiel

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Die tote Königin

Klappentext:

Die schüchterne Karen wächst an einem entlegenen Berg­see bei ihrer Pflege­mutter auf, die ihr einige spär­liche Grund­kennt­nisse von Magie ver­mittelt. Trotz­dem ist sie unglück­lich und droht an der Ein­sam­keit zu zer­brechen. Eines Tages taucht die mutige Jelena auf und nimmt Karen mit auf ihrer Reise nach Lusan­dria. Dort wird das Prin­zes­sin­nen­spiel aus­ge­tra­gen und die Sie­gerin bekommt den Prinzen samt König­reich. Schon der Weg in das geheime Land ist voller Gefah­ren, aber die sind nichts im Ver­gleich zu den Mons­tern, denen Jelena beim Prin­zes­sin­nen­spiel gegen­über steht. Vieles erweist sich als anders, als es erscheint. Wird sich am Ende die starke Freund­schaft zwi­schen Karen und Jelena als der ent­schei­dende Vor­teil erwei­sen?

„Das Prinzessinnenspiel“ ist ein spannendes Märchen, in dem es um Freund­schaft und Selbst­behaup­tung geht. Es ist eine unge­wöhn­liche Geschichte voller über­raschen­der Wen­dungen und Einzel­schick­sale.

Rezension:

Die Königin von Lusandria, eine mächtige Frucht, wie die Magierin­nen hier genannt werden, ist gestor­ben. Dabei wurde das ganze Schloss ein­schließ­lich ihres Sohnes magisch ein­ge­froren. Laut Testa­ment soll ein Turnier statt­finden, in dem ein­ge­ladene Prin­zes­sin­nen gegen Monster kämpfen sollen, das Prin­zes­sin­nen­spiel. Der Sie­gerin fällt das ganze König­reich zu, und den Prin­zen bekommt sie zum Mann. Auch Prin­zessin Jelena, die wegen ihrer reptilien­artigen Haut die Öffent­lich­keit meidet, will teil­neh­men. Unter­wegs trifft sie Karen, die von ihrer Pflege­mutter in Magie aus­ge­bildet wird, also eine Blüte ist. Doch sie will die weite Welt sehen. Jelena hofft, dass Karen sie magisch unter­stüt­zen kann, und ver­spricht ihr im Gegen­zug den Prin­zen.

Spätestens mit dem Eintreffen der beiden Protagonistinnen am Schau­platz des Tur­niers wird es in Steve Cottens Fantasy-Aben­teuer ver­wirrend. Das betrifft aller­dings auch die han­deln­den Charak­tere, ist also durch­aus beab­sich­tigt. Genau aus dieser mit Fort­schrei­ten der Hand­lung eher zuneh­men­den Unsicher­heit, was hier eigent­lich wirk­lich vor sich geht, gewinnt diese Geschichte ihren Reiz. Für Prota­gonis­tinnen wie Leser erscheint alles wie ein großes Puzzle. Dass am Ende alles ganz anders ist, als alle Teil­nehmer­innen glauben, stellt dann wohl keine allzu große Über­rasch­ung dar. Die tat­säch­lichen Hinter­gründe, die erst sehr spät erkenn­bar werden, stellen sich aller­dings auch für den Leser als über­raschend heraus.

Der Autor folgt in seinem Buch wechselweise den beiden Prota­gonis­tinnen, wobei er stets aus Erzähler­sicht schreibt. Auch wenn der Geschichte nicht immer leicht zu folgen ist, was aller­dings zumin­dest teil­weise beab­sich­tigt sein dürfte, ent­wickelt diese damit ihren eigenen Reiz. Ob­wohl die Hand­lung weit­ge­hend abge­schlossen ist, deutet das Ende doch auf eine geplante Fort­setzung hin.

Fazit:

Dieses teilweise (wahrscheinlich absichtlich) verwirrende Fantasy-Aben­teuer kann durch­aus mit seiner ‚Anders­heit‘ punk­ten.

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