Das Erbe der Lilith – 5 – Die fünfte Dimension

Yvonne Wundersee
Das Erbe der Lilith – 5 – Die fünfte Dimension

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r

Die Greu(e)l der Hölle

Klappentext:

Lizzy wollte niemals wieder ohne Mathias sein. Doch nach seinem Tod in der vier­ten Di­men­sion, reist sie allein durch den Stru­del, der die Wel­ten mit­ein­ander ver­bin­det. Sie lan­det in Pem­peda, einer Stadt am Mit­tel­meer. Als wahre Hü­terin wird sie hier von der Be­völ­ker­ung wie eine Göt­tin ver­ehrt. Alles scheint per­fekt zu sein, als auch noch Mat­hias mit aus­ge­brei­te­ten Ar­men auf Lizzy zu­eilt. Selbst der Tod konnte ihn nicht von ihr tren­nen. Jetzt kann doch nichts mehr schief gehen, auch wenn der König ihr mit Arg­wohn und Feind­selig­keit be­geg­net und ein akti­ver Vul­kan die Land­schaft er­zit­tern lässt. Lizzy ist zu­ver­sicht­lich, denn sie kommt ihrem Ziel immer näher. Nichts ist wich­ti­ger, als Satan zu be­sie­gen und damit ihre Familie zu ret­ten, koste es was es wolle.

Rezension:

Als Lissy in der nächsten Dimension ankommt, wird sie über­raschen­der­weise er­war­tet. Ihr Er­schei­nen war hier schon vor­her be­kannt. Sie macht sich aller­dings Sor­gen, weil Mat­hias, der kurz zuvor starb, sie nicht be­glei­ten konnte. Wird er eine Mög­lich­keit fin­den, ihr zu fol­gen? Zu ihrer Über­rasch­ung muss sie je­doch heraus­fin­den, dass Mat­hias sogar schon vor ihr hier ein­traf.

Auch diesmal schafft es Yvonne Wundersees wieder, der sich in jeder Di­men­sion wie­der­holen­den Grund-Story ganz neue Sei­ten ab­zu­ge­win­nen. Mit mehre­ren un­er­war­teten Vari­atio­nen em­pfinde ich „Die fünfte Di­men­sion“ sogar als den bis­her ge­lungens­ten Band der Reihe. Erst­mals ler­nen wir hier auch eine Be­woh­nerin der Hölle näher ken­nen. Trotz mehre­rer Fehl­schläge des Prota­gonis­ten-Duos ist es für Leser der Reihe na­tür­lich von An­fang an klar, dass Lizzy auch in die­ser Di­men­sion ihre Auf­gabe meis­tern wird. An­sons­ten wäre die Reihe ja be­endet. Ohne­hin sind es jetzt nur noch 2 Di­men­sionen, die die Prota­gonis­tin meis­tern muss.

Stilistisch ändert sich in diesem fortgeschrittenen Stadium der Reihe er­war­tungs­ge­mäß nichts.

Fazit:

Eine neue Dimension und wieder die gleiche Aufgabe – und doch ist alles wie­der ganz anders.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Fancynien – 1 – Der Drache in mir

Tina Reinhardt
Fancynien – 1 – Der Drache in mir

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Siras Baku

Klappentext:

Drachen gibt es auf dem Planeten Fancynien nicht. Oder doch? Für die Men­schen sind es nur Fa­bel­wesen. Auch der jungen Sira von Drachen­fels geht es so. Das ändert sich eines Tages ganz plötz­lich, als sie sich selbst unter qual­vol­len Schmer­zen in ein sol­ches We­sen ver­wan­delt. Am nächs­ten Mor­gen er­wacht sie … als Mensch. War das alles nur ein Traum? Ver­liert sie jetzt den Ver­stand oder sollte sie nur etwas weni­ger Alko­hol trinken? Sie ahnt nicht, dass dies erst der An­fang ihrer Ge­schichte ist und viele Schwie­rig­kei­ten auf sie war­ten. Sira steht vor dem Be­ginn eines ganz neuen Le­bens und du kannst sie auf ihrer Reise be­gleiten.

Rezension:

Auf Fancynien leben Menschen, deren Vorfahren vor langer Zeit durch ein Por­tal, das es nicht mehr gibt, von der Erde hier­her­ge­langten. Einer von ihnen ist Sira, die die Ab­schluss­klasse der Schule be­sucht. Auch auf Fancy­nien gibt es Drachen nur in Myt­hen – denken zu­min­dest alle. Doch eines Tages ver­wan­delt sich Sira in einen. Als sie am nächs­ten Mor­gen je­doch in ihrem Bett er­wacht, glaubt sie zu­nächst, alles sei nur ein Traum im Rausch ge­wesen.

Tina Reinhardt führt ihre Leser mit diesem Buch in die Welt Fancy­nien, wo die Er­leb­nisse der jungen Drachen­wand­lerin Sira in die­ser hier be­gin­nen­den Fan­tasy-Tetra­logie be­glei­tet wer­den. Wie so oft ahnt die Prota­gonis­tin zu­nächst nichts von ihrer Be­son­der­heit oder Magie im All­ge­mei­nen. Dass am Ende einige Fra­gen offen­blei­ben, ist beim Auf­takt eines Mehr­tei­lers natür­lich zu er­war­ten. Aller­dings gibt es in der Hand­lung, vor allem im vor­deren Teil des Buches, einige Auf­fäl­lig­kei­ten, die sich auch im wei­teren Ver­lauf der Ge­schichte wohl nicht lo­gisch auf­lösen dürf­ten. Zum einen ist da die Frage, wieso als Hand­lungs­ort diese fremde Welt ge­wählt wurde, wo prak­tisch alle kul­tu­rel­len As­pekte doch unserer Welt zum Ver­wech­seln ähn­lich sind. Auch dass der bei­nahe er­wach­senen Prota­gonis­tin ein Nach­bar­ort, der in kur­zer Zeit zu Fuß er­reich­bar ist, völ­lig un­be­kannt ist, wirkt sehr merk­wür­dig. Eine un­er­war­tete Charakter­änderung einer Neben­figur ist eben­falls recht un­glaub­haft. Siras eigent­liches Aben­teuer, wenn man es so nen­nen will, ent­wickelt sich im Ver­lauf der Hand­lung aller­dings zu­neh­mend interes­sant, so­dass für die Fort­set­zungen durch­aus eine posi­tive Ent­wick­lung der Ge­schichte ab­seh­bar ist.

Die Autorin lässt Sira als Ich-Erzählerin auftreten, was natürlich zur Folge hat, dass das Wis­sen des Lesers immer auf das der Prota­gonis­tin be­schränkt ist.

Fazit:

Diese Fantasy-Story bietet durchaus Alleinstellungsmerkmale, weist aller­dings auch ein paar (be­heb­bare) Schwä­chen auf.

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
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Die Lichtstein-Saga – 4 – Enyas

Nadine Erdmann
Die Lichtstein-Saga – 4 – Enyas

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r

Familientreffen

Klappentext:

Nach dem Zusammentreffen mit Konstantin im Tal der Drachen for­dert Noah Ant­wor­ten von Ben und Mia. Was ist vor acht­zehn Jah­ren pas­siert? Trägt er tat­säch­lich nicht nur das Engels­licht, son­dern auch die Fins­ter­nis in sich? Wäh­rend Noah sich mit quä­len­den Fra­gen aus­ein­ander­set­zen muss, suchen die Men­schen wei­ter fie­ber­haft Unter­stüt­zung bei den ande­ren interri­ani­schen Völ­kern. Um ihre Hei­mat vor einer Inva­sion aus der Schat­ten­welt zu be­wah­ren, muss das Por­tal in Kons­tan­tins Burg zer­stört wer­den. Die Burg scheint je­doch un­ein­nehm­bar und die Zeit läuft ihnen da­von … Das Finale zur gro­ßen Licht­stein-Saga von Nadine Erd­mann.

Rezension:

Obwohl Noah sich noch mit den überraschenden Infor­mati­onen über sich selbst aus­ein­ander­set­zen muss, müs­sen die Cays die Ber­gung des 4. Steins or­ga­ni­sie­ren. Doch auch wenn das ge­lingt und das Engels­licht für die nächste Peri­ode wie­der­be­lebt wer­den kann, bleibt immer noch das Pro­blem Kons­tan­tin be­ste­hen. Wie kann man ihn end­gül­tig be­sie­gen?

Im abschließenden Band ihrer Fantasy-Tetralogie führt Nadine Erd­mann die Ge­schichte um die 4 Cays und die ihnen zu­ge­ord­ne­ten Steine er­war­tungs­gemäß zum Ab­schluss. Im Ge­gen­satz zu den vor­her­ge­hen­den Bän­den, in denen es je­weils pri­mär um die Er­langung des je­wei­li­gen Steins ging, ist der eigent­liche Höhe­punkt die­ses Ban­des der Kampf gegen den Anta­gonis­ten Kons­tan­tin. Nach Ab­schluss des Kampfes ge­währt der 10 Jahre spä­ter an­ge­sie­delte Epi­log dann noch einen kur­zen Ein­blick in das wei­tere Schick­sal der Be­tei­lig­ten.

Liv, der zu Beginn des Mehrteilers die eindeutige Protagonisten­rolle zu­kam, spielt dies­mal fast schon eine Neben­rolle. Der eigent­liche Prota­gonist die­ses Fina­les ist da­ge­gen defi­ni­tiv Noah, der, wie schon in Band 3 („Fineas“) deut­lich wurde, per­sön­lich viel tie­fer in die Hand­lung ver­zahnt ist, als er selbst ahnte.

Stilistische Experimente wagt die Autorin im Abschlussband der Tetra­logie natür­lich nicht. In dem Punkt bleibt alles beim Ge­wohn­ten. Poten­ziel­len Lesern kann ohne­hin nur empfoh­len wer­den, die 4 Bände (be­gin­nend mit „Aqui­las“) der Reihe nach zu lesen.

Fazit:

Ein gelungener Abschluss der Fantasy-Tetralogie, der mit einem ab­schlie­ßen­den Blick in die Zu­kunft eine Fort­setzung aus­schließt.

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The ‰-Files

Markus Heitkamp (Hrsg.), Nele Sickel (Hrsg.)
The ‰-Files

St,rSt,rSt,rSt,bSt,b

Blau, blauer, am blausten

Klappentext:

Er gurgelt und schmeichelt, sprudelt und prickelt. Er beißt, brennt, zischt und knallt: Alko­hol. Mal Freund, mal Feind, immer auf­re­gen­der Be­glei­ter. Wo­mit aber wehrt man sich gegen voll­trunkene Orks? Wie viel Cham­pag­ner ver­tra­gen Wunsch­feen? Und kann der rich­tige Fusel einem ein­fachen Men­schen viel­leicht sogar un­ge­ahnte Kräfte ver­lei­hen? In 11 Ge­schich­ten ent­hül­len die Pro­mille-Akten feucht­fröh­liche Wahr­hei­ten über die be­schwipste Seite der phan­tas­tischen Welt. Hier wer­det ihr er­blin­den – äh, quatsch, alles fin­den: Zun­der und Wun­der. Wer­mut und Schwer­mut. Schein, Sein und … ach ja: Wein. 11 im Voll­rausch ge­schrie­bene Ge­schich­ten von Olivia Meyer, Tho­mas H. Demian, Lau­rence Horn, Hanna Nol­den, Den­nis Frey, Clau­dia Rapp, Tina Sku­pin, Mark G. Rum­mel, Anna Holub, Jörg Fuchs Ala­meda und Nele Sickel. Der Ver­lag spen­det außer­dem alle Ge­winne aus dem Ver­kauf die­ser Antho­logie für einen guten Zweck.

Rezension:

Enthaltene Geschichten:
Die Legende vom verfluchten Einhorn – Olivia Meyer
Auge um Auge – Thomas H. Demian
Thronstürzer – Laurence Horn
Blackout – Nele Sickel
Drunken Dragon Tattoo – Hanna Nolden
Blutdurst – Dennis Frey
Der blaue Stein der Weisen – Claudia Rapp
Prager Absinth – Tina Skupin
Dinner for Six – Mark G. Rummel
Die blaue Fee – Anna Holub
Die letzte Schlacht der Alkohelden – Jörg Fuchs Alameda

Alkohol. Fast genauso vielfältig wie die Sorten ‰-hal­ti­ger Ge­tränke sind die Fol­gen ihres reich­hal­ti­gen Ge­brauchs. Da geht es um etwas zu ‚guten‘ Absinth, um ein im Voll­rausch er­hal­tenes Tat­too, eine gute Fee, die der neu­ge­bo­renen Toch­ter des Königs einen Wunsch­zau­ber ver­pas­sen soll, sich vor­her aber zu viel Mut an­trinkt, Wis­sen­schaft­ler, die Bier für Mars-Sied­ler ent­wick­eln, Wi­kinger beim Trink­gelage oder be­sof­fene Ein­hör­ner.

Ganz in der Tradition des Talawah-Verlags, der bereits einige Antho­lo­gien der „-Files“-Reihe wie „The A-Files“ über Ama­zo­nen, „The D-Files“ über Drachen, „The P-Files“ über Phö­nixe, die „The S-Files“ über Suc­cubi oder „The U-Files“ über Ein­hör­ner ver­öffent­lichte, gibt es jetzt „The ‰-Files“, in denen sich na­tür­lich alles um Pro­mille dreht. Vom Genre her reicht das Spek­trum von unserer rea­len Welt über Fan­tasy – so­wohl in ‚Rein­form‘ als auch in der Urban-Vari­ante – und Hor­ror bis hin zu Science Fic­tion.

Im Gegensatz zu den mir bisher bekannten Anthologien dieser Reihe, sind dies­mal lei­der rela­tiv viele Bei­träge ent­hal­ten, die mich nicht über­zeu­gen konn­ten. Wie ge­wohnt widme ich mich aber lie­ber den ‚Per­len‘ näher:

In „Die blaue Fee“ lässt Anna Holub ihrer Protagonistin, einer guten Fee, die Ehre zu­teil­wer­den, der Toch­ter des Königs einen magi­schen Wunsch auf­zu­prä­gen. Lei­der spricht sie zuvor nur etwas zu sehr dem Alko­hol zu und kann sich am nächs­ten Mor­gen nicht mehr er­in­nern, was sie dem Baby ge­wünscht hat. Und irgend­etwas scheint nicht zu stim­men … Eine humor­volle Fan­tasy-Story.

Die Protagonistin in Nele Sickels „Blackout“ wacht in Räum­lich­kei­ten auf, die wie ein Labor wir­ken. Hat je­mand sie etwa zu Dro­gen­ex­peri­men­ten miss­braucht? Dass es hier um Alko­hol geht, ist einem als Leser na­tür­lich klar. Die Wen­dung am Ende die­ser SciFi-Story ist aber ge­lungen.

Tina Skupins Protagonist hat in „Prager Absinth“ nach Absinth-Ge­nuss starke psy­chi­sche Pro­bleme. Die wah­ren Hin­ter­gründe sind je­doch über­rasch­end und füh­ren in den Urban-Fan­tasy-Be­reich.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Fazit:

In dieser Anthologie dreht sich alles um (und durch) Alko­hol. Die Qua­li­tät der Bei­träge ist aller­dings durch­mischt.

Geheimakte … – 13 – Geheimakte Pandora

André Milewski
Geheimakte … – 13 – Geheimakte Pandora

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r

Das Labyrinth auf Kreta

Klappentext:

Das 13. Geheimakte-Abenteuer von Max Falkenburg

Boston 1969

Max Falkenburg ist zum neuen Dekan des Elliot College ernannt wor­den. Von der Ge­heim­orga­ni­sa­tion Zer­berus fehlt nach den Er­eig­nis­sen in Boli­vien jede Spur. Wäh­rend die CIA erfolg­los ver­sucht, eine Fährte zu fin­den, braut sich in der Sowjet­union das Un­heil zu­sam­men.

Max ist völlig klar, dass die Gefahr immer noch im Dunkeln lauert. Als er un­ver­hofft ein altes Rät­sel löst, nimmt er er­neut den Kampf auf. Er ahnt nicht, dass er dies­mal mit weit­aus schlim­meren Mäch­ten kon­fron­tiert wird!

Rezension:

Max wurde gerade erst zum Dekan ernannt, Joe arbeitet jetzt in Washing­ton. Beide haben noch an ihrem letz­ten Aben­teuer zu knab­bern. Als der CIA je­doch auf neue Akti­vi­tä­ten von ZER­BERUS stößt, bittet er die bei­den um Hilfe. Zu­sam­men mit Max’ Frau Jody und einer jungen CIA-Agen­tin rei­sen sie zu­erst nach Ita­lien und dann nach Kreta. Doch die Fäden im Hin­ter­grund span­nen sich um die ganze Welt.

Nachdem André Milewski in Band 12 seiner „Geheimakte“-Reihe (die ich un­be­ab­sich­tigt über­sprungen habe) einige der aus den vor­heri­gen Bän­den be­kann­ten Mit­strei­ter ‚ent­sorgt‘ hat, be­steht das ‚Stamm­per­so­nal‘ nur noch aus Max, Joe und Jody. Zur zen­tra­len Anta­gonis­tin hat sich mitt­ler­weile Pa­loma von Stein­heim, die die Grup­pie­rung ZER­BERUS an­führt, ent­wickelt. Im Fokus ste­hen na­tür­lich wei­ter­hin archäo­logi­sche und his­tori­sche For­schungen, die – wie in die­ser Reihe ge­wohnt – teil­weise über­sinn­liche Hin­ter­gründe haben. Anders als die bis­heri­gen Bände endet diese Ge­heim­akte aber in einem Cliff­hanger. Das aktu­elle Aben­teuer bleibt also vor­erst un­be­en­det. Der vor­lie­gende 13. Band bil­det zu­sam­men mit dem für März 2023 an­ge­kün­dig­ten 14. ge­wis­ser­maßen eine ‚Doppel­akte‘. Das tut der Span­nung je­doch kei­nen Ab­bruch, be­zieh­ungs­weise stei­gert diese mit dem War­ten auf die Fort­set­zung sogar noch.

Stilistisch folgt der Autor dem aus den bisherigen Geheimakten Ge­wohn­ten.

Fazit:

Zum 13. Mal müssen Max und Co. die Welt vor archäologischen Ge­fah­ren ret­ten. Doch dies­mal wird die Ret­tung erst­mals ver­tagt.

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Bromley: (k)ein Agentenroman

Christian von Aster
Bromley: (k)ein Agentenroman

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Der Liftboy im Flüchtigkeitsfehlerdepot

Klappentext:

Bromley ist ein Agent, wie er im Buche steht. Auch in diesem. Aller­dings nicht so wie ge­plant.

Eine einarmige Revolverheldin und ihre Verbündeten entfüh­ren den Autor des Romans, um das Narra­tiv an sich zu rei­ßen, und so gerät der mittel­mäßige Agen­ten­thril­ler außer Kont­rolle. Wäh­rend die Ka­pitel­gren­zen von Söld­nern ge­sichert wer­den und auch der Prota­gonist ver­schleppt wird, geht es plötz­lich weni­ger um Agen­ten als viel­mehr um Dan­tes Höllen­kreise, Fuß­noten­luken und die Rache un­ver­öffent­lichter Figu­ren.

Ein verwegener Erzähltrip, der vorbei an allerlei Klischees und Un­mög­lich­kei­ten an Worte heran­führt, die noch nie ein Mensch zu­vor ge­le­sen hat.

Rezension:

In einem für derartige Zusammenkünfte einschlägigen Hotel wartet Agent Brom­ley auf ein kon­spi­ra­ti­ves Tref­fen. Doch dann läuft alles aus dem Ruder. Eine Revol­ver­hel­din über­nimmt die Kont­rolle über das Hotel. Dabei wird sie von einem halb­nack­ten Wil­den und einem Pira­ten­kapi­tän unter­stützt. Und Brom­ley wird aus dem Ver­kehr ge­zo­gen. Das kann doch gar nicht sein! Immer­hin ist das sein Roman, des­sen Titel­held er ist. Und der spielt im 21. Jahr­hun­dert und nicht in der Vor­zeit, der Ära der Pira­ten oder der Zeit des Wil­den Wes­tens. Was läuft hier?

Was passiert, wenn ein Autor in seinen eigenen Roman hinein ent­führt wird? Und wie kom­men nie ver­öffent­lichte Figu­ren sei­ner frü­hen Geh­ver­suche als Schrift­steller in diese Ge­schichte hin­ein? Und die wich­tigste Frage: Was muss Chris­tian von Aster ge­raucht haben, um auf solche völ­lig ab­sur­den Ein­fälle zu kom­men? Auch wenn man als Leser durch die Ge­stal­tung des Covers und den Klap­pen­text na­tür­lich schon darauf vor­be­rei­tet ist, dass man es hier garan­tiert mit kei­nem rich­ti­gen Agen­ten­roman zu tun hat, fragt man sich nach ein paar Sei­ten, wo­ran man mit die­sem Buch eigent­lich ist. Beim Weiter­lesen er­schließt sich erst lang­sam der ganze – na­tür­lich be­ab­sich­tigte – Wahn­sinn die­ser Ge­schichte. Wenn man doch den Mut auf­bringt wei­ter­zu­lesen, offen­bart sich lang­sam, dass die­ses Buch doch eine Ge­schichte er­zählt, die am Ende sogar irgend­einen Sinn er­gibt. Wenn man sich da­rauf ein­lässt, macht es sogar wirk­lich Spaß.

Als besonders schwierig erweist es sich, diesen „Agentenroman“ einem Genre zu­zu­ord­nen. Ein­deu­tig klar ist eigent­lich nur, dass es kein Agen­ten­roman ist. Humor passt schon bes­ser. Unterm Strich würde ich das Buch wegen di­ver­ser Hand­lungs­ele­mente unter Fan­tasy ein­stu­fen, ob­wohl es kein ein­zi­ges der eigent­lich üb­lichen Ele­mente die­ses Gen­res ent­hält. Aller­dings ist selbst die­ser Ein­ord­nungs­ver­such wahr­schein­lich erst zu ver­ste­hen, wenn man das Buch selbst ge­lesen hat.

Fazit:

Dieses Buch ist mit keinem, das ich kenne, auch nur halbwegs ver­gleich­bar. Ent­weder fin­det man es genial – oder Müll­tonne.

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Finsterwelt – 1 – Das verbotene Buch (Hörbuch)

Katharina Herzog
Finsterwelt – 1 – Das verbotene Buch (Hörbuch)

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Sprecherin: Vanida Karun

Der unbekannte Bruder

Klappentext:

In ein Internat für Kinder aus Märchenfamilien zu gehen, ist nicht so wun­der­bar wie es klingt, wenn man vom Frosch­könig ab­stammt. Es ist schon schwie­rig genug, 12 zu sein, aber sich un­kont­rol­liert in einen Frosch zu ver­wan­deln, ist noch viel, viel schlimmer! Und das pas­siert Leonie aus­ge­rech­net vor Tris­tan, dem neuen, gut aus­sehen­den Jungen, von dem kei­ner so richtig weiß, aus wel­cher Fa­milie er eigent­lich kommt. Als Leonie die alte Märchen­kam­mer im Dorn­rös­chen­turm ent­stau­ben muss, öff­net sie ein Buch, das ihr dort in die Hände fällt. Das hätte sie bes­ser nicht ge­tan! Am nächs­ten Tag hat es ihre beste Freun­din Marle schein­bar nie ge­ge­ben. Ein­zig Tris­tan er­in­nert sich an sie – kön­nen Leonie und er das Ge­heim­nis da­hin­ter lüf­ten und ihre Freun­din ret­ten?

Rezension:

Einer von Leonies Vorfahren ist der berühmte Froschkönig. Sie kann sich in einen Frosch ver­wan­deln, doch meist ge­schieht dies un­ge­wollt, wenn sie sich auf­regt. Die Rück­ver­wand­lung fällt ihr meist deut­lich schwerer. Des­halb be­sucht sie seit dem letz­ten Jahr auch ein spe­zi­el­les Inter­nat für die Nach­fah­ren be­rühm­ter Märchen­fi­gu­ren. Und das be­fin­det sich im Dorn­rös­chen­schloss! Ihre beste Freun­din Marle stammt aus der Ahnen­reihe des Rot­käpp­chens. Nach­dem Leonie ein altes Buch ge­fun­den und darin ge­lesen hat, ist Marle aller­dings spur­los ver­schwun­den. Außer ihr und Tris­tan, der beim Fund des Buches dabei war, kann sich nie­mand er­in­nern, dass es Marle jemals gab.

Katharina Herzogs Urban-Fantasy-Reihe, die mit diesem Band an den Start geht, rich­tet sich vor allem an junge Leser. Das wird auch an der Aus­drucks­weise deut­lich, wenn die 12-jäh­rige Prota­gonis­tin in der Ich-Form von den mys­teri­ösen Vor­komm­nis­sen be­rich­tet.

Besondere Internate, an denen besondere Schüler unterrichtet werden, sind in Büchern die­ses Gen­res ein recht weit ver­brei­te­tes Ele­ment. Dass die Gebrü­der Grimm als essen­zi­elles – wenn auch wie in der Rea­li­tät längst ver­stor­benes – Be­stand­teil in eine Urban-Fan­tasy-Story ein­be­zo­gen wer­den, ist da­ge­gen schon ein Allein­stel­lungs­merk­mal. Wäh­rend das Pro­blem eini­ger aus den Märchen auch in den Er­in­ner­ungen fast aller ver­schwun­denen Figu­ren sowie deren Nach­kom­men in die­sem Band (zu­min­dest vor­erst) ab­ge­schlos­sen wird, zeigt sich darin, dass andere Fra­gen offen blei­ben, dass diese Reihe auf einen über­grei­fen­den Hand­lungs­bogen aus­ge­legt ist. Mit einer mys­teri­ösen Figur, deren Iden­ti­tät völ­lig offen bleibt, sowie dem neuen Mit­schü­ler Tris­tan, den eben­falls ein Ge­heim­nis um­gibt, wird die Neu­gier auf die Fort­setzungen auf­ge­baut. Zu­sam­men mit dem interes­san­ten aktu­ellen Aben­teuer dürfte das für eine hohe Er­war­tungs­hal­tung der Leser sor­gen.

Der Stil der Autorin kann überzeugen. In der von mir gehörten Hör­buch­fas­sung empfand ich die Lese­weise der Sprecherin (Vanida Karun) aller­dings als ge­wöh­nungs­be­dürf­tig lang­sam.

Fazit:

Dieser Start in eine neue Urban-Fantasy-Welt für primär junge Leser kann mit einem ge­lungenem Span­nungs­auf­bau über­zeu­gen.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

LBG Banner Sommerferien
Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Die letzten Hexen von Berlin – 2 – Der finstere Gang

Oliver Skuza
Die letzten Hexen von Berlin – 2 – Der finstere Gang

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r

Die Spur des Schemen

Klappentext:

Mercurius’ und Ferats Berliner Nachtclub liegt nach dem erneuten Wüten des Was­ser­sche­mens in Trüm­mern. Wäh­rend die Hexe Agnes wei­ter­hin Mer­cu­rius ver­däch­tigt, etwas mit der Be­schwö­rung die­ses Ele­men­tar­we­sens zu tun zu haben, kann für die­sen nur einer da­hin­ter­stecken: der dunkle und über­aus mäch­tige Magier Phi­neus Mag­nus. Doch der ist seit Jah­ren tot. Könnte ihm je­mand nach­eifern? Da von Agnes keine Hilfe zu er­war­ten ist, be­schlie­ßen Merc und Ferat, der Sache selbst auf den Grund zu gehen – und sto­ßen in den fins­teren Ab­was­ser­kanä­len auf jede Menge un­an­ge­neh­me Über­raschungen. Was kei­ner von ihnen be­merkt: Sie wer­den bei all ihren Schrit­ten ge­nau­es­tens beo­bach­tet …

Rezension:

Im Kanalisationssystem häufen sich eigenartige Probleme. Als Mer­cu­rius und sein Freund Ferat heraus­fin­den, dass das Sche­men Ber­lin nicht ver­las­sen hat und sich im Kanal­sys­tem ver­steckt, wird der Zu­sam­men­hang offen­sicht­lich, auch wenn die zu­stän­digen Stel­len davon natür­lich nichts wis­sen. Um so mehr weiß Carl Alex­an­der von Hohen­fels, der hin­ter den Vor­komm­nis­sen zu stecken scheint.

Oliver Skuzas Urban-Fantasy-Reihe um „Die letzten Hexen von Ber­lin“ geht in die 2. Runde. Nach­dem uns die wich­tigs­ten Charak­tere in Band 1 („Wü­tende Was­ser“) vor­ge­stellt wur­den, kon­zen­triert sich die­ser Band auf das Sche­men, von dem der Prota­gonist Mer­cu­rius glaubt, eine Ver­bin­dung zu ihm zu haben. Die Rät­sel um den mys­teri­ösen Ge­gen­spie­ler Carl Alex­an­der von Hohen­fels und Mer­cu­rius’ schwie­ri­ges Ver­hält­nis zu den Be­woh­nern der Villa blei­ben vor­erst aller­dings wei­ter offen. Auch tau­chen neue Charak­tere (ein Klemp­ner und sein Lehr­ling) auf, die in die­sem Band eine so pro­mi­nente und wie­der­keh­rende Rolle ein­neh­men, dass zu ver­mu­ten ist, ihnen auch in den noch aus­ste­hen­den bei­den Bän­den wie­der­zu­be­geg­nen.

Der Aufbau der Geschichte mit ständig wechselnden Blick­winkeln sowie Rück­blicken in Mer­cu­rius’ Kind­heit führt dazu, dass sich das gro­ße Puzzle lang­sam zu er­gän­zen be­ginnt.

Fazit:

Mit einer wachsenden Zahl an Puzzleteilen setzen sich die kom­plexen Zu­sam­men­hänge lang­sam zu­sam­men. Di­verse Teile feh­len aber noch.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Angriff auf Ragond – 1 – Drachenschicksal

Ava Richardson
Angriff auf Ragond – 1 – Drachenschicksal

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Die Hand des Zeus

Klappentext:

Eine Tragödie, eine Seuche, und ein Drachenreiterschicksal …

Kira bricht schier das Herz, als ihr Stiefvater durch einen Unfall beim Drachen­rei­ten ums Leben kommt. Als klar wird, dass sein Drache Axel schwer krank ist, er­kennt Kira, dass sie kei­nen wei­teren Ver­lust er­tra­gen kann. Die ein­zige Hoff­nung, ihn zu hei­len, scheint bei der alten Freun­din ihrer Mut­ter zu lie­gen, die in der fer­nen Stadt Cara­von lebt. Kira hat ihr Dorf nie ver­las­sen, aber um Axel zu ret­ten, be­gibt sie sich auf die Reise und ent­deckt bald, dass er nicht der ein­zige Kranke ist.

Tatsächlich wütet eine Seuche unter den Drachen von Ragond, und nie­mand kennt die Ur­sache.

Als Kira in der Wildnis einen frisch geschlüpften Drachen findet, den sie Gilda tauft, kommt sie bald zu der Über­zeu­gung, dass der junge Drache der Schlüs­sel zu der mys­teri­ösen Kran­kheit sein könnte. Schließ­lich erlag des­sen Mut­ter der Krank­heit, aber das Drachen­baby scheint über­rasch­end ge­sund und hilft Kira eifrig, die Ant­wor­ten zu fin­den, die sie braucht, um die Seuche zu be­sie­gen.

Sowohl Kira als auch Gilda mögen jung sein, aber sie sind alles andere als ge­wöhn­lich, und als sie be­gin­nen, die Gründe für die Krank­heit auf­zu­decken, ent­decken sie ein Ge­heim­nis, das nicht nur die Drachen be­droht, son­dern auch Ragond selbst. Doch die Hei­lung der Seuche könnte nicht aus­reichen, um die Ge­fah­ren auf­zu­hal­ten, die sie zu über­wäl­tigen dro­hen.

Rezension:

Als der Drache ihres tödlich verunglückten Stiefvaters schwer er­krankt, sucht die 16-jäh­rige Kira nach Hilfe. Dabei ent­deckt sie, dass eine Seuche zahl­reiche Drachen be­fal­len hat. Sie ver­sucht alles, die Hin­ter­gründe die­ser Krank­heit zu er­grün­den – und kommt dabei etwas Er­schüt­tern­dem auf die Spur.

Ava Richardson ist zweifellos die Spezialistin für Drachen und ganz spe­zi­ell für Drachen-Tri­lo­gien. Mit die­sem Band star­tet wie­der eine neue, die in der Welt von Ragond an­ge­sie­delt ist. Auch aus dieser Drachen-Welt gibt es be­reits eine andere Tri­lo­gie, die ich je­doch nicht kenne. Ragond unter­schei­det sich grund­sätz­lich von den mit bis­her be­kann­ten Wel­ten Tor­vald und Alve­ria. Zum einen exis­tier(t)en hier Por­tal­ver­bin­dungen zur Erde und Men­schen wie die Prota­gonis­tin Kira, die von dort ab­stam­men, zum anderen unter­schei­det sich auch die Ver­bin­dung zwi­schen Men­schen und Drachen von der in den Drachen-Reichen der andren Ge­schich­ten. Auch exis­tieren hier außer Men­schen und Drachen noch andere intelli­genz­be­gabte Wesen.

Genau diese Andersartigkeit ist es wahrscheinlich, was mich einige Zeit be­nö­ti­gen ließ, mit die­ser Ge­schichte warm­zu­wer­den. Im Fokus ste­hen hier die Drachen­seuche sowie ge­sell­schaft­liche Pro­bleme zwi­schen den Men­schen und nicht­mensch­lichen Wesen, die aber trotz­dem sehr men­schen­ähn­lich in ihrem Ver­hal­ten sind. Erst am Ende die­ses Ban­des kann man man­che Hin­ter­gründe er­ahnen.

Die Autorin richtet den Fokus diesmal ganz auf ihre (einzige) Prota­gonis­tin. Per­spek­tiv­wechsel wie der Leser Ava Richard­sons es aus ihren anderen Drachen-Wel­ten, wo es ge­wöhn­lich 2 gleich­be­rech­tigte Prota­gonis­ten gibt, kennt, fin­den dem­zu­folge nicht statt.

Fazit:

Wieder Ava Richardson, wieder Drachenreiter – und doch eine voll­kom­men andere Welt mit voll­kom­men ande­ren Ge­pflo­gen­heiten.

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Das Erbe der Macht – 35 – Flammenstab

Andreas Suchanek
Das Erbe der Macht – 35 – Flammenstab

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r

Der letzte Ritter

Klappentext:

Die Jagd nach dem letzten Essenzstab hat begonnen. Noch ein Ritter muss er­nannt wer­den, be­vor end­lich der König sei­nen Platz in der Wei­ßen Krypta ein­neh­men kann.

Gleichzeitig setzt Primus Magicus alles daran, seinen verlorenen Stab zu­rück­zu­erlangen und das Rät­sel um die Black­outs zu lösen.

Rezension:

Der Primus Magicus kann einer direkten Konfrontation mit Annora Grant nicht mehr aus­weichen. Dabei wird er oder bes­ser sie je­doch mit einer Über­raschung kon­fron­tiert, die trotz aller Über­heb­lich­keit nicht vor­her­zu­sehen war. Doch auch in der ‚rich­tigen‘ Zeit­linie gibt es Neuig­keiten …

Nachdem Andreas Suchanek die Identität des Primus Magicus bereits in 34. Band („Sigil­macht“) sei­ner Urban-Fan­tasy-Reihe „Das Erbe der Macht“ offen­barte, steht dies­mal die Frage der Macht in der alter­na­ti­ven Zeit­linie im Mittel­punkt. Das Ge­sche­hen in der ur­sprüng­lichen Zeit­linie stellt da­ge­gen eher eine Neben­hand­lung dar. Dass der Groß­teil der Charak­tere in bei­den exis­tiert, macht dem Leser den Über­blick nicht leich­ter. Im Laufe der Bände ist die Kom­plexi­tät der Ge­schichte doch ziem­lich mäch­tig ge­wor­den. Trotz der Kon­so­li­die­rung vor eini­ger Zeit ist beim Lesen stän­dige Auf­merk­sam­keit ge­fragt, um allen Ver­wick­lungen fol­gen zu kön­nen, wobei man­che Un­klar­hei­ten vom Autor durch­aus be­ab­sich­tigt seien dürf­ten. Wohin sich die Ge­samt­hand­lung ent­wickeln wird, ist der­zeit völ­lig offen.

Nach den stilistischen Experimenten im letzten Band (Ich-Perspektive des Pri­mus Magi­cus) kehrt der Autor dies­mal wie­der zum Ge­wohn­ten zu­rück.

Fazit:

Alles läuft auf das Staffelfinale hinaus, und doch schafft es der Autor, trotz über­raschen­der Wen­dungen bei­nahe alles offen­zu­lassen.

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