The Lunar Circle – 2 – Mercy

Doreen Hallmann
The Lunar Circle – 2 – Mercy

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Die Verwandlung

Klappentext:

Schottland – Verschleppt von der Kirche des Lichts, nachdem Syral und seine Scher­gen Mercy in New York ge­fun­den haben, tritt sie die un­frei­willige Reise in die schotti­schen High­lands an. Un­er­war­tet führt sie dieser Weg ihrer Be­stim­mung näher. Das ahnt die junge Ge­schichts­stu­den­tin jedoch noch nicht.

Fires Schicksal ist hingegen ungewiss. Unfähig, seine Liebe zu be­schüt­zen, sieht er sich einer Über­macht ge­gen­über und ein Kampf auf Leben und Tod ent­brennt.

Der zweite Teil der Lunar Circle Dilogie entführt dich in die raue Welt der nord­briti­schen High­lands und wird einige Über­raschungen be­reit­hal­ten. Be­gleite Mercy auf ihrer Reise nach Schott­land. Neue Fra­gen wer­den auf­ge­wor­fen und nichts ist, wie es zu sein scheint.

Wer ist Freund und wer ist der wahre Feind? Wer wird über­leben und wel­chem Schick­sal muss sich Mercy stellen?

Rezension:

Nach einer Konfrontation mit der Kirche des Lichts ist Fire ver­schwun­den. Die anderen Vam­pire bringen Mercy sicher­heits­hal­ber nach Schott­land in den gut ge­sicher­ten Ahnen­sitz des Clans. Doch sind sie hier wirk­lich sicher vor der Kirche des Lichts und ihren An­hängern?

Dass der 2. und damit abschließende Band aus Doreen Hallmanns Urban-Fan­tasy-Dilo­gie direkt an sei­nen Vor­gänger („Fire“) an­schließt, stellt keine große Über­raschung dar. Auch dass die an man­chen Stel­len deut­lichen Roman­tasy-Ele­mente wie­der in Er­schei­nung tre­ten, war ab­zu­sehen. In wel­che Rich­tung sich die Aus­ein­ander­setzung zwi­schen Vam­piren und Hexen auf der einen Seite und den Feen auf der an­deren ent­wickelt, kann dann aller­dings schon über­raschen. Dazu gehört nicht nur, dass sich das Ge­sche­hen prak­tisch ganz von New York ins länd­liche Schott­land ver­lagert, son­dern auch un­er­war­tete Erkennt­nisse über bereits ein­ge­führte Charak­tere. Im Zent­rum steht Mercy, die an­schein­end die Lö­sung aller Pro­bleme sein könnte. Dabei legt die Autorin das Haupt­ge­wicht auf den Zwie­spalt zwi­schen Pflicht­(gefühl) und Ent­schei­dungs­frei­heit.

Ließ die Autorin den Erzählfokus in Band 1 zwischen Mercy und Fire wech­seln, kom­men dies­mal auch andere Charak­tere zur Ehre, ab­schnitts­weise im Fokus des Ge­sche­hens zu ste­hen. Die stilis­tischen Merk­male blei­ben dabei natür­lich un­ver­ändert.

Fazit:

Auch in Band 2 fällt die atypische Definition der unterschiedlichen magi­schen Wesen, die deut­lich vom Ge­wohn­ten ab­weicht, ins Auge.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Geheimakte … – Sonderband Die Weihnachts-Akten 2

André Milewski
Geheimakte … – Sonderband Die Weihnachts-Akten 2

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Die Tricks des Weihnachtsmannes

Klappentext:

Es weihnachtet sehr in Boston … oder doch nicht? Patrick O’Malley jeden­falls ver­sucht sein bes­tes, um in der Vor­weih­nachts­zeit Gutes zu tun, als er die Lei­tung einer Spen­den­samm­lung für ein Waisen­haus in South Bos­ton über­nimmt.

Doch nicht alle Einwohner Bostons sind in Weihnachtsstimmung und so muss Pat­rick den Wert einer Freund­schaft neu ent­decken …

Eine weihnachtliche Geheimakte-Novelle!

Erlebe die Helden der GEHEIMAKTE-Reihe von einer ganz anderen Seite. Die Weih­nachts­ge­schichte für alle Fans und solche, die es noch wer­den wollen.

Auch ohne Kenntnis der Hauptreihe zu lesen!

Rezension:

Die Weihnachtszeit 1953. Max, Joe und Patrick studieren noch in Bos­ton. Doch ist Pat­rick der­zeit mit sei­nen Freun­den zer­strit­ten. Des­halb sind die bei­den auch nicht be­tei­ligt, als er sich bei der Spen­den­samm­lung zu­guns­ten eines Waisen­hauses en­ga­giert. Dass er dabei einem alten Be­kann­ten be­geg­net, er­weist sich nicht gerade als hilf­reich.

Nachdem André Milewski bereits im vergangenen Jahr einen weih­nacht­lichen Son­der­band zu sei­ner „Ge­heim­akte …“-Reihe ver­öffent­lichte, setzt er das auch in die­sem Jahr wie­der fort. Dies­mal steht Pat­rick im Fokus des Ge­sche­hens. Erneut be­ginnt die Weih­nachts-Novelle recht ruhig, um erst zum Ende hin Span­nung und Action auf­zu­bauen. Interes­sant ist, dass eine reale his­tori­sche Per­son in die Hand­lung inte­griert wird. In einer Neben­hand­lung wer­den auch Joes Pro­bleme, an der Uni­versi­tät all­ge­meine An­er­ken­nung zu fin­den, the­ma­ti­siert. Archäo­logie spielt in die­sem Son­der­band da­ge­gen keine Rolle. Statt­dessen ste­hen Zeit­geist und sozi­ale Pro­bleme der da­ma­li­gen Zeit hin­ter der Hand­lung.

Stilistisch folgt der Autor seinem aus der Reihe gewohntem Kon­zept.

Fazit:

Max Falkenburg spielt in dieser weihnachtlichen Kurzepisode nur eine Neben­rolle. Statt­des­sen muss Patrick sein Stu­den­ten­leben be­wäl­tigen.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
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Berlin Haunted – 2 – Runenhexe

FE Boulaich
Berlin Haunted – 2 – Runenhexe

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Lilo und der Wodanaz-Verehrer

Klappentext:

Die Überfälle des wiedererwachten Voodoo-Priesters Comte Badawi und sei­nes Ge­fol­ges lie­gen noch nicht lange zurück. Berlin erholt sich nur all­mäh­lich von dem Schock. Zwar wurde der See­len­bin­der un­schäd­lich ge­macht, doch bei allen, die mit ihm in Be­rüh­rung kamen, sind Nar­ben ge­blie­ben.

Das gilt auch für Lilo. Mit anderen jungen Leuten wurde sie in die Villa des See­len­bin­ders ge­bracht. Doch sie ist die Ein­zige, die von einer mys­teri­ösen Hexe in ein tie­feres Ver­lies ver­schleppt und täto­wiert wurde. Monate danach be­sucht sie mit Freun­den eine Hallo­ween­party. Dort ver­ur­sacht sie eine Katas­trophe, als ihr Stirn-Tattoo akti­viert wird.

Unter den Gästen befindet sich auch Tawë, ein Angehöriger der Voo­doo-Ge­mein­schaft und Dä­mo­nen­jäger des Nyang. Die sich über­schla­gen­den Er­eig­nisse füh­ren die bei­den zu­sam­men. Womit er nicht rech­net ist, dass er sich bald einer weit­aus ge­fähr­lich­eren Heraus­for­der­ung stel­len muss als der Wer­wolf Jagd. Denn fern der Hei­mat ist die Kraft der Vul­kane un­er­reich­bar für ihn und nicht nur die Kälte Ber­lins kriecht ihm unter die Haut.

Allmählich begreifen die beiden, dass sich nicht nur die Geister aus der Welt des Voo­doo über Ber­lin aus­to­ben, son­dern auch ger­ma­nische Göt­ter. Alles deu­tet auf einen Macht­kampf in den Geist­wel­ten hin. Die Frage ist, ob Lilo und Tawë zum Spiel­ball der über­natür­lichen Akteure wer­den oder ob sie ihr Schick­sal in die Hand neh­men.

Runenhexe ist der zweite Band in der offenen Urban‑Fantasy‑Reihe über Ber­lin. Der Roman baut auf dem ers­ten Band, dem See­len­bin­der auf, kann aber auch un­ab­hängig davon gele­sen wer­den.

Rezension:

Ein paar Monate sind seit den Ereignissen um den Seelen­bin­der ver­gangen. Für die meis­ten Be­tei­lig­ten hat sich das Leben wie­der nor­ma­li­siert. Das dachte eigent­lich auch die Stu­den­tin Lilo, die zu der Gruppe ge­hörte, die damals in die ver­bor­gene Villa ver­schleppt wurde. Aller­dings war sie damals von Marie täto­wiert wor­den, und diese Tattoos haben es in sich – haben Magie in sich. Mit­ten in einer Party las­sen ihre Emo­ti­onen eines der Tattoos aus­brechen. Nur der zu­fällig auch an­we­sende Dä­mo­nen­jäger Tewë kann das Schlimmste ver­hin­dern. Aber wie soll es jetzt mit Lilo wei­ter­gehen?

Mit diesem Buch setzt FE Boulaich ihre Urban-Fantasy-/Grusel-/Horror-Ge­schichte fort, die mit den Er­eig­nis­sen rund um den „See­len­bin­der“ begann. Zu Beginn wun­dert man sich viel­leicht darü­ber, dass kaum ein aus Band 1 be­kann­ter Charak­ter in Er­schei­nung tritt, und wenn doch, dann nur als Rand­figur. Die Prota­gonis­ten-Riege be­steht aus bis­her zu­min­dest nie nament­lich er­wähn­ten Figu­ren. Das führt aller­dings auch dazu, dass sich neben dem Er­zähl­strang im his­to­ri­schen Berlin, der im 1. Band in den 1920ern an­ge­sie­delt war und sich in die­sem Band von dort bis in die Ge­gen­wart er­streckt, und dem Er­zähl­strang im heu­tigen Berlin zu­sätz­lich Text­teile fin­den, die in die Zeit des Ban­des 1 füh­ren, was den Über­blick über die Zu­sam­men­hänge nicht ein­facher macht. Wäh­rend sich der Vor­gänger ganz auf den Voo­doo-Kult kon­zen­trierte, kommt dies­mal zu­sätz­lich die alt-nor­di­sche Mytho­logie ins Spiel. Im Zu­sam­men­hang mit dem Prota­gonis­ten-Ge­spann Lilo und Tewë spie­len aller­dings auch ro­man­tische Ele­mente eine Rolle.

Die Autorin lässt den erzählerischen Fokus kapitelweise zwi­schen mehre­ren Charak­teren wech­seln, be­lässt es dabei je­doch stets beim Blick­winkel eines Beo­bach­ters.

Fazit:

Nicht nur Voodoo sorgt für Wirbel in Berlin. Auch Wesen der ger­manisch-nor­dischen Mytho­logie sor­gen dort für reich­lich Durch­ein­ander.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Berlin Haunted – 1 – Seelenbinder

FE Boulaich
Berlin Haunted – 1 – Seelenbinder

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Minna, Marie und der Voodoo-Prieser

Klappentext:

Thomas, Schädlingsbekämpfer im dritten Lehrjahr, hat keine Ahnung, was ihn in der ver­wahr­los­ten Villa am Wann­see er­war­tet. Auf­ge­spießte Vögel im Gar­ten, Spuk­schloss Atmos­phäre, ver­mischt mit Zwan­ziger­jahre Charme, und zu guter Letzt eine aus­ge­mer­gelte Leiche mit einer Krone aus Dol­chen. Er glaubt sich end­gül­tig in einem Alb­traum ge­fangen, als bis auf die Knochen ab­ge­ma­gerte Ge­stal­ten ihn ver­fol­gen und bei­nahe er­wischen. Vor der Toi­lette einer Pizzeria grei­fen die Un­toten ihn erneut an, in die­sem Mo­ment kommt ihm Minna zu Hilfe. Das Mäd­chen mit den merk­wür­di­gen Augen be­haup­tet, be­reits seit sieb­zig Jah­ren auf der Flucht zu sein. Von ihr er­fährt Tho­mas, dass es sich bei dem König um Comte Badawi Amara Attisser han­delt, einen Voo­doo-Pries­ter, der sich be­reits vor Jahr­hun­der­ten mit dunk­len Geis­tern ein­ge­las­sen hat. All­mäh­lich er­kennt Tho­mas, dass ihn etwas mit dem Comte ver­bin­det, ein Ereig­nis, das sich 1789 in Haiti zu­trug. Schließ­lich wird er damit kon­fron­tiert, dass der Comte nach dem Herz von Tho­mas dem Zweif­ler trach­tet. Ihm wird klar, dass es um weit mehr geht als sein Leben. Ein Urban Fan­tasy Ro­man über Voo­doo in Berlin. Eine ge­wagte Ge­schichte, die sich vom Haiti des acht­zehn­ten Jahr­hun­derts über die Zwan­ziger­jahre bis in die heu­tige Zeit er­streckt.

Rezension:

Als Thomas, der sich im Betrieb seines Onkels zum Schäd­lings­be­kämpfer aus­bil­den lässt, neu­gierig einen Blick ins Nach­bar­grund­stück wirft, stößt er auf ein bau­fälli­ges Haus. Darin­nen riecht es nicht nur un­an­ge­nehm, hier hau­sen Un­tote, die ihn nicht wider gehen las­sen wol­len. Auch nach­dem ihm die Flucht doch ge­lingt, las­sen sie nicht von ihm ab und ver­fol­gen ihn. Erst als er auch noch auf ein an­schei­nend etwa gleich­alteri­ges Mäd­chen trifft, das be­haup­tet, schon seit vie­len Jahr­zehn­ten das gleiche Pro­blem zu ha­ben, beginnt er ganz lang­sam zu be­grei­fen, wo er da hinein­ge­raten ist.

In seinem Urban-Fantasy-Abenteuer mit (sehr) deutlichen Horror- und Grusel-Ele­men­ten baut FE Bou­laich ein kom­plexes Puzzle mit meh­reren Zeit­ebenen auf, bei dem sich die Zu­sam­men­hänge erst lang­sam er­ge­ben und zu einem Gan­zen zu­sam­men­fü­gen. Der zeit­liche Rah­men reicht von der Kari­bik des 18. Jahr­hun­derts übers Berlin der 1920er bis in die heu­tige deut­sche Haupt­stadt, von der bru­talen Aus­beu­tung afri­kani­scher Skla­ven über die für viele nicht ganz so gol­denen 20er bis hin zur moder­nen Groß­stadt­kul­tur und -sub­kul­tur. Den Hin­ter­grund bie­tet der Voo­doo-Kult. Im Ge­gen­satz zu vie­len grund­sätz­lich ähn­lich ge­la­ger­ten Ge­schich­ten haben die Charak­tere hier auch Grau­töne. So ist ‚der Böse‘ nicht von Grund auf böse. Es gibt nach­voll­zieh­bare Gründe, wieso er zum Voo­doo-Pries­ter wurde, der sich mit dunk­len Mäch­ten ein­ließ. In Berlin an­ge­sie­delte Urban-Fan­tasy-Stories er­schei­nen in letz­ter Zeit zwar einige, doch fügt die­ses Buch die­sem ‚Sub-Sub-Genre‘ ganz neue Ideen hinzu. Auf die Fort­setz­ung(en) darf man sicher ge­spannt sein.

Der Autor folgt erzählerisch zwar überwiegend seinen Haupt­prota­gonis­ten Tho­mas durch das heu­tige Berlin, doch tre­ten speziell in den anderen Zeit­ebenen natür­lich auch andere Charak­tere in den er­zäh­ler­ischen Fokus.

Fazit:

Voodoo in Berlin! Auch wenn das Berlin-Kenner vielleicht (fast) nor­mal fin­den, lie­fert die­ses Buch doch über­raschende An­sich­ten dazu.

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Ein Jill Carter Thriller – Das letzte Vermächtnis

Ernst Jakob
Ein Jill Carter Thriller – Das letzte Vermächtnis

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Verborgen im Schutze antiker High Tech

Klappentext:

Die waghalsige Jagd nach dem Schatz beginnt mit einer Ent­führung …

Der Abenteuer-Thriller führt Jill Carter durch Ägypten über Griechen­land bis nach Israel

Vor der erfahrenen Archäologin Jill Carter sind weder ver­steckte Grab­kam­mern noch Ge­heim­zu­gänge sicher. Doch auf der Suche nach den Über­res­ten der legen­dären Biblio­thek von Alexan­dria be­nö­ti­gen die Bri­tin und ihr Team mehr als nur ein fei­nes Ge­spür für ver­bor­gene Arte­fakte. Denn im Wett­lauf gegen skru­pel­lose Grab­räuber be­schüt­zen töd­liche Fal­len den Schatz, Codes und Rät­sel ver­schlei­ern den Pfad. Nur wer das Wis­sen über ver­blüf­fende Er­fin­dungen aus dem Alter­tum be­sitzt, wird über­leben. Eine aben­teuer­liche Reise vol­ler Ge­fah­ren be­ginnt …

Rezension:

Gerade haben Jill Carters Mitarbeiter im Tal der Könige einen an­schei­nend interes­santen Fund ge­macht, da ruft sie der Anruf eines alten Freun­des nach Alexan­dria. Auch er steht offen­bar vor einer be­deu­ten­den Ent­deckung. Aller­dings haben Ver­brecher seine Toch­ter ent­führt, um die Über­gabe des Fund­stücks zu er­pres­sen. Ehe sie es sich ver­sehen, stecken Jill und ihr Assis­tent in einem lebens­ge­fähr­lichen Wett­lauf um die Ent­schlüs­selung eines alten Rät­sels.

Dass Ernst Jakobs Archäologie-Abenteuer Anleihen am Erzählstil der Indiana-Jones-Filme nimmt, ist defini­tiv kein Zu­fall. Wem das nicht sowieso auf­fällt, der wird spä­tes­tens durch den Spitz­namen ‚Indiana Jill‘ der Prota­gonis­tin darauf auf­merk­sam ge­macht. Die aben­teuer­liche Jagd nach einer alten Schrif­trolle führt mit­ten hin­ein ins Span­nungs­feld der Religi­onen im Nahen Osten. Die Be­züge zu religi­ösen The­men hät­ten dabei nach mei­nem Ge­schmack durch­aus etwas weni­ger the­ma­ti­siert wer­den kön­nen. Die Action sowie die Lösung zahl­reicher his­tori­scher Rät­sel kön­nen aber über­zeu­gen. Mit die­ser Prota­gonis­tin und dem ge­lungenen Stil könnte ich mir durch­aus noch eine Reihe wei­terer Aben­teuer vor­stellen, wobei die Be­zeich­nung „Ein Jill Carter Thril­ler“ ja darauf hin­deutet, dass solche geplant zu sein schei­nen.

Der Autor nutzt einen auktorialen Erzähler, wobei die Hauptprotagonis­tin nicht stän­dig im Fokus steht. Zahl­reiche Sze­nen wer­den auch mit Blick auf einen anderen Charak­ter er­zählt.

Fazit:

Ein spannendes Archäologie-Abenteuer im Stil Indiana Jones’, in dem die Prota­gonis­tin nicht als Super­hel­din dar­ge­stellt wird.

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Mina Moningham – 1 – Das Schulhaus am Ende der Galaxis

Jana Paradigi
Mina Moningham – 1 – Das Schulhaus am Ende der Galaxis

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Der Cowboy im Gästezimmer

Klappentext:

Ein sonderbares Schulhaus samt skurriler Bewohner. Der Wunsch nach einer Fami­lie. Und eine Reise, die erst der An­fang eines gro­ßen Aben­teuers ist.

Die vierundzwanzigjährige Mina hat sich gerade in London im Bereich Grafik­design selbst­stän­dig ge­macht, da erbt sie un­er­war­tet ein altes Schul­ge­bäude. Als neue Hü­terin des wun­der­samen Hau­ses muss sie eine Probe­zeit be­ste­hen und sich dabei an die selt­sams­ten Regeln hal­ten. Dazu kom­men ein paar außer­ordent­lich skur­rile Mit­be­woh­ner, die Mina schmerz­haft an ihre ver­schol­lene Mut­ter er­in­nern. Waren ihre Ge­schich­ten über sprech­ende Tiere und Un­glück bringende Vor­zeichen am Ende wahr?

Während Mina noch mit sich und dem Erbe hadert, kom­men auf an­deren Ebenen be­reits Kräfte zu­sam­men, die es auf das Haus ab­ge­sehen haben. Denn es gibt einen Grund, wa­rum es »Das Schul­haus am Ende der Galaxis« genannt wird. Und der ist aben­teuer­licher und magi­scher, als Mina das für mög­lich hält.

»Mina Moningham – Das Schulhaus am Ende der Galaxis« Ein in sich ab­ge­schlos­sener Urban-Fan­tasy­roman und gleich­zeitig der Auf­takt einer mehr­teili­gen Buch­reihe.

Rezension:

Mit ihrer Mutter verbindet Mina nur Erinnerungen an deren an­schein­end sinn­lose Ängste. Spä­ter gab sie die Mut­ter ein­fach in einem Inter­nat ab – und mel­dete sich nie wie­der. Mittler­weile ist Mina er­wach­sen. Als sie eines Tages die Mit­teilung erhält, sie hätte von ihrer ihr gänz­lich un­be­kann­ten Groß­mut­ter ge­erbt, be­ginnt für Mina das Aben­teuer ihres Lebens.

Jana Paradigis Urban-Fantasy-Geschichte wählt einen relativ un­ge­wöhn­lichen Ein­stieg: Die Prota­gonis­tin erbt un­er­war­tet Haus, Grund­stück und Ver­mögen ihrer Groß­mut­ter, die sie über­haupt nicht kannte. So weit, so gut. Aller­dings sind die Um­stände schon etwas selt­sam, die Be­dingungen eigen­artig. Dass die Prota­gonis­tin zu­nächst wenig Infor­mati­onen über ihr Erbe er­hält, dient wohl vor allem dazu, den Leser zu­sam­men mit ihr die Ge­heim­nisse des Erbes er­grün­den zu las­sen. Aller­dings muss man sich als Leser schon hin und wie­der fra­gen, wieso Mina Ge­legen­hei­ten zum Nach­fra­gen oder Nach­lesen nur in letz­ter Not nutzt. Die Autorin lässt sie immer wie­der von Fett­näpf­chen zu Fett­näpf­chen hangeln. So er­fährt auch der Leser erst nach und nach, wel­che Ge­heim­nisse das Schul­haus am Ende der Galaxis birgt – und was die­ses wirk­lich dar­stellt. Über­raschen­der­weise er­leben Prota­gonis­tin und Leser gegen Ende einen deut­lichen Wechsel in Form einer Reise, die sich grund­legend von der bis­her eher ruhigen Hand­lung unter­schei­det. Am Ende bleibt eine ganze Reihe an Fra­gen offen, auf die wohl erst in den an­ge­kün­dig­ten wei­teren Bän­den näher ein­ge­gangen wird.

Die Autorin lässt Mina Moningham in der Ich-Form berich­ten. Auf­fal­lend ist, dass die Prota­gonis­tin in Ge­sprä­chen zwar als ‚Miss Mor­ning­ham‘ an­ge­sprochen wird, andere Per­sonen in der in Eng­land an­ge­sie­del­ten Story aber als Herr be­ziehungs­weise Frau be­nannt wer­den. Auch die Lage des ge­erb­ten Grund­stücks in der Kirch­gasse wirkt da etwas eigen­artig. Dass die Autorin aus Öster­reich kommt, be­merkt man neben­bei be­merkt daran, dass Mina immer von ihrer Banko­mat­karte er­zählt.

Fazit:

Dieses Urban-Fantasy-Abenteuer lebt von den Eigenheiten seiner Prota­gonis­tin, die ihr Erbe nur häpp­chen­weise zu ver­ste­hen lernt.

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Die Flammen-Chroniken – 1 – Das Feuer der Lüfte

Klara Hinterseer
Die Flammen-Chroniken – 1 – Das Feuer der Lüfte

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Das Geheimnis des goldenen Drachens

Klappentext:

***DER SPANNUNGSGELADENE AUFTAKT DER FLAM­MEN-CHRO­NI­KEN***

Mein Name ist Kea. Ich bin eine Drachenreiterin und dies ist meine Ge­schichte.

Kea ist weder Selbstbewusst noch beliebt. Seit ihr Vater für den König in den Krieg gezo­gen ist, zeigt ihr ihre Mutter die kalte Schul­ter. Ihr Bru­der Ehm ist alles, was ihr ge­blie­ben ist.

Doch eine schicksalhafte Begegnung mit einem verwundeten Drachen, erweckt in ihr das Mal der Drachen­reiter. Trotz ihrer Angst vor den Feuer spei­enden Un­ge­heu­ern, bleibt ihr keine Wahl, denn wer das Mal trägt, kann seiner Be­stim­mung nicht ent­fliehen. Kea muss ihr Zu­hause ver­las­sen, um fort­an eine ge­heim­nis­volle Schule für Drachen­reiter zu be­suchen. Sie wird zu einer Krie­gerin aus­ge­bil­det, um eines Tages den König zu stür­zen und seine Schreckens­herr­schaft zu be­en­den. Als Mit­glied der Re­bel­lion fin­det Kea sich plötz­lich in­mit­ten eines jahr­zehn­te­alten Kriegs auf der geg­ner­ischen Seite ihres Vaters wider.

Ungewöhnlich schnell findet Kea Anschluss und beginnt nach und nach, ihr Schick­sal zu ak­zep­tieren. Als sie dann auch noch dem arro­gan­ten Maio be­geg­net und sich wäh­rend des Kon­kur­renz­kampfes mit ihm Hals über Kopf in ihn ver­liebt, fasst sie end­gül­tig den Ent­schluss, ihrer Be­stim­mung zu fol­gen. Wäre da nicht ihr Drache, der an­schei­nend nichts anderes wünscht, als ihren Tod. Er ist nicht die ein­zige Be­drohung für Kea und ihre Freunde. Ge­fah­ren lau­ern über­all. Genau wie die Kupfer­drachen.

Der erste Band der Flammen-Chroniken! Ein Fantasy-Epos für Drachen­fans und die, die es noch wer­den wol­len.

Rezension:

Seit ihr Vater in die Armee des Königs gezwungen wurde, muss die 16-jährige Kea in gro­ßem Um­fang auf dem Hof der Familie mit­ar­bei­ten. Als sich an ihr jedoch das Mal der Drachen­reiter zeigt, kann sie dem nicht aus­weichen, sie muss Drachen­reiterin wer­den. Ihr bleibt ledig­lich die Wahl, zu­sam­men mit dem Drachen, der das Mal ge­weckt hat, zu den Drachen­rei­tern des ver­hass­ten Königs zu gehen oder sich den Re­bel­len an­zu­schlie­ßen. Kea wählt letz­teren Weg. An der Schule der Re­bel­len wird sie zur Käm­pferin aus­ge­bil­det, schließt Freund- und Feind­schaf­ten.

Klara Hinterseers Fantasy-Abenteuer geht den im Genre oft be­schrit­tenen Weg, dass ein junger Mensch un­er­war­tet eine be­son­dere Schule be­suchen muss. Anders als meist in sol­chen Fäl­len üblich, weiß die Prota­gonis­tin schon vor­her, dass es der­artige Aus­bil­dungs­stät­ten für Drachen­reiter gibt, nur hat sie nie die Mög­lich­keit in Er­wä­gung ge­zo­gen, selbst ein­mal ge­nö­tigt zu sein, eine Drachen­rei­terin zu wer­den und des­halb eine solche Schule zu be­suchen. Daran, dass sie die Seite der Re­bel­len wählt, be­steht für sie aller­dings von An­fang an kein Zwei­fel. Nach dem Er­reichen der Schule fol­gen die für ver­gleich­bare Bücher üb­lichen Ele­mente wie nette und un­be­queme Lehrer, Freund­schaf­ten und er­bit­terte Riva­li­tä­ten. Das in einem aus­ge­sproch­enen Cliff­hanger en­dende Finale deu­tet aller­dings stark darauf hin, dass sich der fol­gende Band als er­heb­lich Action-las­tiger heraus­stel­len könnte. Die Neu­gier auf die wei­tere Ent­wick­lung wird damit defini­tiv ge­weckt.

Die Autorin lässt ihre Protagonistin als Ich-Erzählerin auf­treten. Der Schreib­stil er­weist sich als gut les­bar, wo­bei aller­dings auf­fällt, dass manche Ab­schnitte auf­fällig schnell ab­ge­han­delt wer­den, wäh­rend andere sehr aus­führ­lich ge­schil­dert wer­den, ohne dass in bei­den Fäl­len inhalt­liche Gründe erkenn­bar sind.

Fazit:

An Drachenreiter-Schulen handelnde Werke gibt es viele. Trotz­dem ge­winnt die­ses Buch dem Thema ganz neue As­pekte ab.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

LBG Banner Sommerferien
Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Die drei Königinnen. Ein neuer Fall für Sherlock Holmes

Anthony Horowitz
Die drei Königinnen. Ein neuer Fall für Sherlock Holmes

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b
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Übersetzung: Lutz W. Wolff

Der Einbrecher

Klappentext:

Zunächst scheint es sich um einen Einbruch zu handeln, als ein junger Mann er­schos­sen auf­ge­fun­den wird und der Haus­herr die Tat ge­steht. Aber dann wird der Fall immer rätsel­hafter: Was hat es mit den drei ver­schwun­denen Queen Vic­toria-Figür­chen auf sich? Und wieso haben die Nach­barn nichts gehört?

Inspector Jones von Scotland Yard sucht in seiner Verzweiflung Rat bei Sher­lock Hol­mes, und dank der be­währ­ten Unter­stüt­zung durch Dr. Wat­son ge­lingt es dem Meis­ter­detek­tiv in kür­zes­ter Zeit, die ver­wir­ren­den Puzzle­teile zu sor­tieren und dem stau­nen­den Inspek­tor ein kalt­blü­tiges Ver­brechen zu ent­hüllen.

Rezension:

Während eines Einbruchs wird ein Dieb erschossen, der anscheinend nur eine wert­lose, Queen-Vic­toria-Figur steh­len wollte. In sei­nem Ge­bäck fin­den sich noch 2 iden­tische Figür­chen, die er zu­vor in Nach­bar­häu­sern ge­stoh­len hatte. Da sich der er­mit­telnde Kom­mis­sar kei­nen Reim darauf machen kann, wen­det er sich an Holmes.

Neue Fälle für Sherlock Holmes sind mittlerweile längst keine Selten­heit mehr. ‚Neo-Hol­mes‘ kann man schon bei­nahe als eige­nes Genre be­zeich­nen. Diese Kurz­ge­schichte von Anthony Horo­witz ge­hört dabei zu den bes­seren Stories, trifft sie den Stil des Origi­nals doch relat­iv gut. Zu­erst erin­nert die Ge­schichte natür­lich an die von den 6 Napole­ons, doch ent­wickelt sie sich in eine ganz andere Rich­tung. Etwas eigen­artig/störend fällt ledig­lich auf, dass der Über­setzer Wat­son in der Ein­lei­tung, in der er sich an seine Leser wen­det, gegen­tert über­setzt.

Fazit:

Diese (wirklich kurze) Kurzgeschichte trifft den Stil der originalen Hol­mes-Novel­len recht gut.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
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The unknown Witches: Greifenwacht

Lara Kalenborn
The unknown Witches: Greifenwacht

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Von Greifenhexen verfolgt

Klappentext:

Kennst du das Gefühl von Traurigkeit, wenn etwas Schönes endet?

Dieses Buch ist anders, du kannst die Geschichte zweimal lesen.

Nona

Würdest du es wissen wollen, wenn du eine Hexe wärst?

Nona ist sechzehn Jahre alt und hat ihr ganzes Leben in der kana­dischen Klein­stadt Sunny Tree Tops ver­bracht. Sie ist sich sicher, dass es weder magi­sche Wesen noch Hexen gibt, aber dann kolli­diert sie in den Wäl­dern ihrer Hei­mat mit einem ge­flü­gel­ten Löwen.

Auf der Flucht wird sie von diesem Wesen verletzt und tele­por­tiert sich seit­dem un­kont­rol­liert im­mer wie­der in seine Nähe. Nie­mand glaubt ihre Ge­schich­ten von Grei­fen und wil­den Hexen, nur ihr ge­heim­nis­vol­ler Mit­schü­ler Leo sieht sie aus sei­nen düs­teren Augen selt­sam wis­send an und steckt ihre Haut damit in Flam­men.

Leo

Würdest du ein Geheimnis hüten, obwohl dein Herz daran zerbricht?

Leo ist nicht wie die anderen Jugendlichen in seiner Schule und wird es auch nie­mals sein, denn er trägt Magie in sich. Er ent­stammt einer Hexen­familie und ist der Hüter eines rie­sigen Was­ser­drachens.

Nachdem er seine erste Liebe aufgeben musste, freut er sich nicht darü­ber, Ge­fühle für seine Mit­schü­lerin Nona zu ent­wickeln. Aber dann er­kennt Leo, dass sie viel­leicht auch anders ist und seine Ein­sam­keit tei­len könnte. Doch kaum ist er bereit, sich seine Zu­nei­gung für Nona ein­zu­ge­ste­hen, wird ihm be­wusst, dass sie von sei­ner Familie nie­mals ak­zep­tiert wer­den würde. Denn Nona ist eine un­known Witch.

Uralte Wesen.

Körper, in denen Magie erweckt wird.

Ein junges Paar, das gegen Regeln und Traditionen aufbegehrt.

Tauche ein in dieses mystische Abenteuer voll magischer Wesen, un­er­schüt­ter­licher Freund­schaft und der ers­ten gro­ßen Liebe.

— Zuerst liest du die Geschichte aus Nonas Sicht. Dann schließt du deine Augen und tauchst in Leos Welt ein. Dieser Per­spek­tiv­wech­sel lässt dich die Hexen­welt noch ein­mal ganz neu ken­nen­ler­nen. —

Rezension:

Die 16-jährige Wynona mag ihren Namen nicht, Nona ist ihr lie­ber. Als sie eines Tages im Wald un­ter­wegs ist, trifft sie auf einen ver­letz­ten Greif. Dass sie die­sem hilft, er­weist sich als etwas un­über­legt, denn plötz­lich wird sie von den Grei­fen­hexen ver­folgt. Dabei glaubt sie doch eigent­lich gar nicht an Fabel­wesen und noch weni­ger an Hexen! Doch wer würde ihr glau­ben? Aus­ge­rech­net ein Mit­schüler, der nicht son­der­lich beliebt ist, fin­det ihr Ge­heim­nis heraus.

Lara Kalenborns Urban-Fantasy-Roman tendiert deutlich in Rich­tung Ro­man­tasy. Für das Funk­tio­nie­ren der Ge­schichte wäre die­ser As­pekt aller­dings über­haupt nicht er­for­der­lich ge­we­sen. Wenn man als Leser haupt­säch­lich an der eigent­lichen Fan­tasy-Story interes­siert ist, kann man die über­schau­bare An­zahl an Lie­bes­szenen jedoch weit­ge­hend aus­blen­den und sich auf die Fan­tasy-Hand­lung kon­zen­trie­ren. Wie der Klap­pen­text schon ver­rät, be­kommt der Leser zu­nächst das Ge­sche­hen aus der Sicht der Prota­gonis­tin Nona prä­sen­tiert. Das ändert sich jedoch, als es gerade scheint, als würde es zum Finale gehen. An die­ser Stelle wech­selt der Er­zähl­fokus plötz­lich zum Prota­gonis­ten Leo, aus des­sen Blick­winkel des bis­her Pas­sierte noch­mals erzählt wird. Durch den Betrach­tungs­winkel eines Jungen, der einer be­kann­ten Hexen­sippe ent­stammt, erhält der Leser jetzt eine Reihe zu­sätz­licher In­for­matio­nen und Hinter­gründe. Man­ches wird jetzt erst wirk­lich ver­ständ­lich. Etwas ver­störend wirkt aller­dings das Ende, denn auch Leos Blick­winkel endet dort, wo es auch aus Nonas Sicht endete. Der Leser er­fährt lei­der nicht, wie die Ge­schichte wirk­lich aus­geht. Aller­dings fin­det sich nicht der kleinste Hin­weis, dass eine Fort­setzung ge­plant wäre. Trotz­dem ver­mute ich dies, denn ohne eine solche müsste meine Be­wer­tung wegen eines zu offenen Endes auf nur 3 Sterne kor­ri­giert wer­den.

Die Autorin lässt in beiden Teilen des Buches den jeweiligen Prota­gonis­ten als Ich-Erzäh­ler agieren.

Fazit:

Die interessante Story-Idee könnte auf die Romantasy-Elemente durch­aus ver­zich­ten. Das Ende schreit dann nach einer Fort­setzung.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Ash und die Welt der Schatten

Gesa Schwartz
Ash und die Welt der Schatten

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Der verlorene Schatten

Klappentext:

Wenn Schatten lebendig werden

Ash Traumfeuer ist ein Schatten. Er lebt im magischen Prag unserer Welt und stiehlt den Men­schen die Träume. Denn Träume sind in der Schat­ten­welt eine kost­bare Wäh­rung. Sein Leben ändert sich schlag­artig, als unter seines­gleichen eine rätsel­hafte Krank­heit um sich greift. Ash geht dem nach und be­geg­net dabei der zwölf­jähri­gen Lucy. Sie sucht nach ihrem Vater, einem Schat­ten­jäger, des­sen Ver­schwin­den mit den mys­teri­ösen Vor­komm­nissen zu­sam­men­hängt. Ge­mein­sam machen Lucy und Ash sich auf, um mit ver­ein­ten Kräf­ten und viel Magie Lucys Vater zu fin­den und den Unter­gang ihrer Stadt zu ver­hin­dern …

Ein außergewöhnliches Buch mit Tiefgang und Humor

Rezension:

Lucys Vater ist ein bekannter Schattenjäger. Deshalb weiß sie viel über die Welt der Schat­ten, die den meis­ten Men­schen un­be­kannt ist. Als ihr Vater eines Nachts ent­führt wird, will ihr jedoch nie­mand glau­ben, nicht ein­mal der Vor­sit­zende der Gilde der Schat­ten­jäger, der ihr Vater aller­dings vor eini­ger Zeit den Rücken ge­kehrt hat. So muss sich die 12-jäh­rige Lucy selbst in die Welt der Schat­ten be­ge‑ben, um nach ihrem Vater zu suchen. Dabei trifft sie den Schat­ten Ash, der eben­falls als Jäger tätig ist, um nach Men­schen zu suchen, die sich in die Welt der Schat­ten ver­irren.

Menschen und Schatten – 2 Welten, die beide ihre eigene Jäger­gilde haben, um Regel­ver­stöße der jeweils anderen zu ahn­ten. 2 Jäger, die gerne selbst ein­mal die Re­geln nicht ganz so genau neh­men. 1 Mäd­chen, dass sich auf der Suche nach ihrem Vater über einige Re­geln hin­weg­setzen muss. So kann man Gesa Schwartz’ Urban-Fan­tasy-Aben­teuer zu­sam­men­fas­sen. Dass hin­ter der Ent­füh­rung mehr steckt, dürfte der Genre-affine Leser natür­lich sofort ver­mu­ten. Natür­lich stellt sich heraus, dass auf bei­den Sei­ten nicht alles so opti­mal läuft, wie es zu wün­schen wäre. Viel mehr dazu soll hier in die­ser Hin­sicht aller­dings nicht ver­raten wer­den. Der Titel­held Ash steht bei wei­tem nicht so stark im Zent­rum, wie es seine auf­fällige Platzierung im Titel erwar­ten las­sen könnte. Viel­mehr ist es Lucy, der der Sta­tus der Haupt­prota­gonis­tin zu­kommt. Die Autorin sie­delt ihre Ge­schichte zwar in der tschechi­schen Haut­stadt an, außer ein paar eher am Rande er­wähnte Ört­lich­kei­ten spielt das für die Hand­lung aber keine allzu große Rolle. Etwas mehr Lokal­kolo­rit wäre nach mei­ner Mei­nung durch­aus wün­schens­wert gewe­sen. An­sons­ten kann die Story, die im Gegen­satz zu vie­len anderen einen ab­ge­schlos­senen Ein­druck macht und nicht auf eine Fort­setzung hin­ar­bei­tet, je­doch über­zeu­gen. Nach dem eigent­lichen Show­down lässt sich die Ge­schichte rela­tiv viel Zeit für einen run­den Ab­schluss.

Die Autorin folgt wechselweise Lucys und Ashs Blickwinkel, er­zählt dabei aber stets aus Beo­bach­ter­per­spek­tive.

Fazit:

Dieses Urban-Fantasy-/Parallelwelt-Abenteuer legt mehr Wert auf die Hinter­gründe des aktu­ellen Ge­sche­hens als auf Action.

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