Magic Twins: Geschichte zum Bild

Derek K. Adler
Magic Twins: Geschichte zum Bild

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Fake-Raven und Copy-Cat

Klappentext:

Cat und Raven sind Zwillinge, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Bei ihnen gab es nie diese Ver­traut­heit, welche man Zwil­lingen zu­spricht. Wäh­rend Cat ein Leben ohne Reue führt und den Blick stets nach vorne richtet, ver­sucht ihre Schwes­ter Raven sich so­weit wie es nur geht, von ihr zu ent­fernen. See­lisch wie kör­per­lich. Tattoos, pinkes Haar und eine bewegte Ver­gangen­heit trennt Raven von ihrem Eben­bild. Doch als ihre Welt aus den Fugen gerät, müssen sich die Schwes­tern wieder ver­einen und gemein­sam den Mond­see finden. Nur so können sie letzt­lich das Geheim­nis über ihre Her­kunft lüften.

Rezension:

Cat und Raven sind Zwillingsschwestern und trotzdem grund­ver­schie­den. Am Mond­see eint sie nur der Wunsch, ihre gestor­bene Schwes­ter Sophie zurück­zu­bekom­men. Da sie sich jedoch auf keinen Weg einigen können, begeben sie sich in eine Kneipe – wo sie auf sich selbst treffen.

Wie der Titel schon verrät, handelt es sich um eine Kurz­geschichte zu einem Bild, das die beiden Schwes­tern zeigt. An­scheinend sind die Prota­gonis­tinnen in einer Zeit­schleife gefangen, doch löst Derek K. Adler diese Frage leider nicht wirk­lich ein­deutig auf. Genau hier liegt in meinen Augen auch das Pro­blem der Story. Obwohl der Schreib­stil ange­nehm lesbar ist und das Thema meinen Geschmack trifft, führt die Lek­türe zu keinem wirk­lich befrie­digen­den Lese­erleb­nis, da am Ende prak­tisch alle sich stellen­den Fragen voll­kommen offen blei­ben. Trotz diver­ser Andeu­tungen und Ver­mutungen der betei­ligten Charak­tere wird keine einzige dieser Ver­mutungen ein­deutig bestä­tigt oder wider­legt. Als Leser weiß man am Ende also nicht, was in der Hand­lung wirk­lich pas­siert. Der Autor kündigt zwar eine weitere Kurz­geschichte in dieser Welt an, verrät aber schon, dass auch diese keine abschlie­ßende Ant­wort bieten wird.

Fazit:

Eine an sich interessante Fantasy-Kurzgeschichte, der leider die Auf­lösung am Ende fehlt.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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In Secret: Eine verborgene Welt

Larissa Kuczera
In Secret: Eine verborgene Welt

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Mary-Sue-Alarm

Klappentext:

Ich dachte, ich wäre ein ganz normales Mädchen, das manch­mal etwas para­noid war. Jeden Tag sah ich Schat­ten in meiner Nähe, die sonst nie­mand sehen konnte. Ich wusste, dass es Per­sonen waren, die sich jedoch vor mir ver­steck­ten, aber immer in meiner Nähe blieben. Ich konnte sie schon seit meiner Kind­heit sehen, doch meist beach­tete ich sie nicht weiter. Mein Vater wollte mir nicht erklä­ren, wer sie waren, daher hatte ich irgend­wann auf­gehört nach­zu­fragen. Eines Abends wurde ich plötz­lich von Orks ange­griffen und zu meiner Sicher­heit in eine Welt gebracht, die vor den Men­schen ver­borgen war. Ich erfuhr, dass ich eigent­lich aus dieser Welt stammte, die Thúrin­yel genannt wurde. Ich war nur bei den Men­schen aufge­wachsen, da es damals sicherer für mich gewe­sen war. Nun stellte sich mein ganzes Leben auf den Kopf. Wer erfuhr schon, dass er eigent­lich eine Elbin war? Ich wurde in eine andere Welt gebracht, die ich nicht ver­stand. Ich musste alles hinter mir lassen, was ich kannte. Noch dazu stand diese Welt kurz vor einem Krieg.

Rezension:

Leyla lebt mit ihren Eltern ein normales Leben, auch wenn sie öfters das Gefühl hat, von selt­samen Schat­ten beobach­tet zu werden. Als sie 16 ist, erfährt die jedoch, dass diese Schat­ten Elfen sind, die sie be­wachen. Noch schlim­mer: Sie selbst ist auch eine Elfe, die in der Men­schen­welt ver­steckt wurde. Und ihre ‚Eltern‘ sind gar nicht ihre Eltern, son­dern – eben­falls elfische – Beschüt­zer. Doch jetzt haben die Feinde der Elfen, die Orks, sie ent­deckt, sodass sie in die Elfen­welt zurück­kehren soll. Dort eska­liert der Krieg zwi­schen Elfen und Orks.

Ein Protagonist, der sich selbst für völlig normal hält, erfährt plötz­lich, dass er das nicht ist. So fangen viele Urban-Fantasy-Geschich­ten an. Larissa Kuczeras Story ist in dieser Hin­sicht also in bester Gesell­schaft. Leider erreicht dieses Buch aller­dings nicht das Niveau diver­ser Werke ähn­licher Aus­gangs­lage. Wieso das so ist, lässt sich kurz in 2 Punk­ten zusam­men­fassen: 1.: Leyla (oder elfisch Leylan) ist eine Mary Sue wie aus dem Bilder­buch. 2.: Die Hand­lung strotzt von unlo­gischen Situ­ationen.

Nehmen wir Punkt 1. Eine 16-jährige, die nie irgendein Kampf­training hatte, kommt inner­halb weni­ger Tage so gut mit Dolch, Schwert und Bogen zurecht, dass sie in kriti­schen Situ­ationen besser und schnel­ler als die erfah­renen Wachen des Königs reagiert. Der König beauf­tragt sie sogar in kürzes­ter Zeit, auf seine beiden, etwa gleich­altrigen Kinder acht­zu­geben, die oben­drein von klein an Kampf­training hatte. Dass Leylan sich in den Prinzen, den sie plötz­lich beschüt­zen soll, ver­liebt, ist da natür­lich schon fast selbst­ver­ständ­lich. Dass der sich auch sofort in sie ver­liebt, auch. Oben­drein zeigen sich bei ihr auch noch außer­gewöhn­lich stark aus­ge­prägte Heiler­fähig­keiten.

Der 2. Punkt zeigt sich genauso auffällig. Leylans leib­liche Eltern sind hohe Beamte des Königs, die im inners­ten Palast­bereich, der rund um die Uhr streng bewacht wird, leben. Wieso war ihre Toch­ter dann derart stark bedroht, dass sie zu ihrer Sicher­heit in der Men­schen­welt auf­wachsen musste, wäh­rend der Palast für den Prinzen und die Prinzes­sin – die natür­lich sofort Leylans beste Freun­din wird – sicher genug war? Dass das Mäd­chen prak­tisch über Nacht ein inni­ges Ver­hält­nis zu ihren wahren Eltern auf­baut, kann man hier gleich mit auf­zählen. Auf wei­tere Punkte möchte ich ver­zichten, weil diese zu stark spoilern würden.

Um nicht falsch verstanden zu werden: Die Geschichte an sich ist durch­aus lesbar. Mit dem Elfen­reich, das von den Orks bedroht wird, bewegt sich die Autorin in guter Fantasy-Tradi­tion. Auch stilis­tisch kann man dem in der Ich-Form der Prota­gonistin geschil­derten Aben­teuer etwas abge­winnen. Ledig­lich die oben genan­nten Punkte stören den Lese­spaß doch erheb­lich.

Fazit:

Die an sich gute und tragfähige Story-Idee leidet leider stark unter der aus­ge­prägt Mary-Sue-artigen Prota­gonistin und Logik­lücken.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Phönixerwachen

J. T. Sabo
Phönixerwachen

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Das Herz des Vaters

Klappentext:

Blaue Flammen auf der Haut, Hitze im ganzen Körper und ihr Klassen­kamerad Pascal, der mit einem Messer auf sie ein­sticht. Am nächs­ten Morgen wacht Lexa im Haus von Pascals Eltern auf. War alles nur Ein­bil­dung? Bei der Abi­feier zu viel getrun­ken? Symp­tome eines Hitz­schlags? Als Pascal und seine Eltern ihr erzäh­len, sie sei ein Phönix, erklärt sie sie für ver­rückt und haut ab. Am Abend trifft sie sich mit ihrer Clique am Aus­sichts­turm, um sich einen nahen Kometen anzu­sehen. Doch statt­dessen erwar­ten sie Wesen, die nicht dieser Welt zu ent­stam­men scheinen.

Rezension:

Lexa freut sich auf die Abifeier. Als es so weit ist, verläuft der Abend aller­dings anders als erwar­tet. Plötz­lich bilden sich Flam­men auf ihrer Haut – und ihr Klassen­kamerad Pascal, der immer unnah­bar war, sticht ihr ein Messer ins Herz. Sie wacht in Pascals Zu­hause auf. Kern­gesund. Hat sie alles nur geträumt? Aber sie war doch defi­nitiv nicht betrun­ken gewesen. Als Pascals Eltern ihr erklären, sie sei ein Phönix, hält Lexa sie den­noch für ver­rückt. Doch schon bald wird es noch ver­rückter.

J. T. Sabos Urban-Fantasy-Story folgt nicht dem üblichen Schema vieler ähnlich gela­gerter Geschich­ten. Die Prota­gonistin hat ihre Schul­zeit schon erfolg­reich hinter sich gebracht, als sie über ihre Beson­der­heit erfährt. Gerade ein ehe­maliger Mit­schüler, der sich nie für sie interes­sierte, führt sie jetzt in eine ihr völlig fremde Welt ein. Es bedarf erst eines trau­mati­schen Erleb­nisses, damit Lexa diesem Jungen Ver­trauen schenkt. Das phan­tas­tische Element besteht hier nicht in Zau­berei oder den ‚übli­chen Ver­dächtigen‘ wie Zwergen, Vam­piren oder Geistern, son­dern in Außer­irdischen und Men­schen mit einer beson­deren Gabe. Trotz­dem gehört dieses Buch defi­nitiv eher ins Fantasy- als in SciFi-Genre.

Erzählt wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive der Prota­gonistin. Der Stil ist dabei ange­nehm lesbar, doch blei­ben am Ende einige Fragen un- oder (zumin­dest in meinen Augen) unzu­reichend beant­wortet. Die Struk­tur des Endes schließt eine Fort­setzung aller­dings prak­tisch aus. Genau dieses Ende ist es auch, was ich relativ ent­täusch­end empfinde, liest es sich doch fast wie ein „Und wenn sie nicht gestor­ben sind, so leben sie noch immer.“

Fazit:

Eine interessante Fantasy-Story mit SciFi-Elementen, die aller­dings unter einem etwas unbe­frie­digen­den Ende leidet.

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
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Science fiction Stories II

Galax Acheronian
Science fiction Stories II

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Der Kampf der Ti-Men

Klappentext:

Galax Acheronian hat ein Problem: Er kann sich nicht kurz fassen. Aus jeder Idee, die einmal eine Kurz­geschichte werden sollte, wurde in der Regel eine Novelle. Dass dies lohnt bewei­sen diverse Nomi­nierungen beim DSFP oder dem KLP. In seiner zweiten Story­samm­lung finden sich in Beglei­tung von zwei Kurz­geschich­ten vier längere Geschich­ten aus einer dysto­pischen Zukunft unserer Erde. Auf heimat­lichen Boden geblieben, zeigen diese Erzäh­lungen unter­schied­liche Schick­sale ein­facher Men­schen als Zuschauer eines größeren Rahmens.

»Warum wir sind« – »Der Weg nach oben« – »Nach dem Sturm« – »Der Wall« – »Die letzte Nacht« und als exklu­sive Bonus­novelle »Titan«

Rezension:

Jugendliche wachsen auf einem Generationenschiff auf, das vor Jahr­hunder­ten ausge­sandt wurde, um eine feind­liche Zivi­lisation zu ver­nichten, eine Repor­terin, deren beste Zeiten vorbei sind, bekommt die Chance zu einer großen Repor­tage, ein Mensch-Alien-Hybrid wächst bei einer fahren­den Theater­truppe auf, eine fremde Zivi­lisation hat das Sonnen­system mit einem Wall umgeben, um die Mensch­heit einzu­sperren, auf einem fremden Planeten sich Menschen und die einhei­mischen Fyr’doln nicht gerade befreun­det, und in den USA der Zukunft sollen Ti-Men, künst­lich geschaf­fene Helfer, ver­boten werden. Und all das passt zwischen 2 Buch­deckel.

Nach seinen „Science fiction Stories“ legt Galax Acheronian einen 2. Band nach. Dies­mal fallen die meisten ent­haltenen Geschich­ten etwas länger aus, sodass es dies­mal nur 6 (statt 9 wie beim 1. Band) sind. Um es gleich vor­weg­zu­neh­men: Die Bei­träge dieses Bandes konnten mich weit weniger als die des Vor­gängers über­zeugen. Das liegt zum einen daran, dass die Geschich­ten düs­terer, oft sogar deut­lich dys­topisch aus­fallen. Zum anderen stört mich an vielen der Geschich­ten, dass sie eigent­lich mit einem ganz anderen Thema begin­nen, bevor sie sich dem eigent­lichen Thema zuwen­den.

Bei „Warum wir sind“ beginnt die Story mit den Pro-blemen auf einem Gene-rationen-schiff Heran­wachsen­der, die sich mit der vorge­gebenen Partner­wahl mit ihren Beson­der­heiten zurecht­finden müssen. Erst danach schwenkt die Hand­lung auf eigent­liche Thema um. Wäh­rend der Anfang eher belang­los ist, wird es dann sogar interes­sant. Nur kann das das lange ‚Vor­spiel‘ nicht aus­gleichen.

Ähnlich verhält es sich bei „Der Wall“, wo die Mensch­heit sich aus der Ab­schot­tung unseres Sonnen­systems befreien will. Wäh­rend der sehr mili­tärisch geprägte Anfang, der den über­wiegen­den Teil der Novelle ein­nimmt, nicht mit­reißen kann, wird es nach einem Perspek­tiv­wechsel zu den den Wall bewachen­den Außer­irdischen richtig gut. … und endet dann in einer voll­kommen offenen Situation.

Trotz einiger interessanter Stellen kann keine der ent­haltenen Geschich­ten wirklich als Ganzes über­zeugen. Band 1 machte auf mich einen deut­lich gelungen­eren Ein­druck.

Fazit:

Der 2. Band der Kurzgeschichten- und Novellen­sammlung kann das Niveau seines Vor­gängers leider nicht halten.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Ghost Hunter Academy – 1 – Verborgenes Erbe

Sarah Short
Ghost Hunter Academy – 1 – Verborgenes Erbe

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Joelle und die Männer

Klappentext:

Im Kampf zwischen Himmel und Hölle … welche Seite wählst du?

Die fesselnde Romantasy-Reihe für Fans fantastischer Welten

Joelle lebt seit ihrem zehnten Lebensjahr als Schülerin bei der Ghost Hunter Associ­ation in Paris, der größ­ten Ver­eini­gung von Geister­jägern. Sie bereitet sich darauf vor, die Men­schen vor den Kräf­ten des Jen­seits und der Hölle zu beschüt­zen, obwohl sie als Halb­dämonin selbst Ver­bin­dungen in die Hölle besitzt, die ihr nicht gefal­len. Dann erreicht sie ein Brief, in dem ihr dämo­ni­scher Vater Samael sie auf­fordert zu ihm in die Hölle zu kom­men. Dass außer­dem auch noch ihr Ex­freund Gábor in Paris auf­taucht, sorgt nicht nur für hef­tiges Herz­klopfen, sondern reißt auch alte Wunden auf. Plötz­lich befin­det sich Joelle zwi­schen den Fronten eines alten Kampfes und muss sich ihren Gefüh­len stellen. Selbst auf die Gefahr hin, dass Gábor sie von sich stößt, wenn er ihr größ­tes Geheim­nis kennt …

Rezension:

Die Ghost Hunter Association in Paris bildet ihre Schüler für den Kampf gegen Geister und Dämo­nen aus. Außer nor­malen mensch­lichen Schülern lernen an ihr auch einige Halb­dämonen wie Joelle, die in geson­derten Klassen unter­richtet werden. Ihren Vater kennt Joelle nicht, ihre Mutter, eine Mon­golin, ist schon lange tot. Vor den Augen der jungen Joelle wurde sie von einem Dämonen umge­bracht. Kein Wunder also, dass sie keine großen Sympa­thien für ihre dämo­nische Seite hegt. Doch in ihrem letzten Aus­bildungs­jahr erhält sie einen Brief von ihrem Vater, den Dämo­nen Samael, der sie auf­fordert, zu ihm in die Hölle zu kommen, um seine Heer­führerin zu werden. Das ist zwar absolut nicht Joelles Berufs­wunsch, doch an Ableh­nungen seiner Wünsche ist Samael nicht gewohnt.

Im Gegensatz zu vielen anderen Helden in Fantasy-Werken, die an beson­deren Schulen spielen, weiß Sarah Shorts Prota­gonistin Joelle schon immer von ihrer außer­gewöhn­lichen Abstam­mung. Alles andere wäre auch unglaub­würdig, brechen aus ihr in auf­wüh­lenden Situ­ationen doch Flügel, Hörner und Reiß­zähne hervor. Bei diesen Vor­aus­setzungen darf man als Leser eine interes­sante Urban-Fantasy-Geschichte erwarten. Und die bekommt man auch. Dass es dabei auch einen roman­tischen Aspekt gibt, ver­wun­dert bei einer 18-jähri­gen Prota­gonistin natür­lich nicht, zumal schon der Klap­pen­text das Buch als Roman­tasy ein­stuft. Wenn dann aber die ersten 11 Kapitel fast aus­schließ­lich von der Geschichte der Liebes­beziehung Joelles zu ihrem (Ex?)Freund Gábor handeln und Fantasy-Aspekte dabei kaum eine Rolle spielen, wirkt das auf Leser, die haupt­säch­lich an der Fantasy-Hand­lung interes­siert sind, schon abschreck­end. Erst danach nimmt die eigent­liche Fantasy-Geschichte Fahrt auf. Wie bereits erwähnt ist die nicht schlecht. Nur ist der ‚roman­tische‘ Part viel zu domi­nant und leider auch teil­weise unglaub­haft. Immer wieder wird betont, dass die Prota­gonistin wegen eines Vor­falls in ihrer Kind­heit Pro­bleme hat, Männern zu ver­trauen. (Nein, es läuft nicht darauf hinaus, was jetzt wohl jeder denkt!) Trotz­dem ist ihr bester Freund ein männ­licher Mit­schüler, sie sehnt sich nach dem Sex mit Gábor und denkt bei jedem anderen Mann zuerst an seine männ­lichen Attri­bute. Wie passt das zusam­men?

Die Autorin lässt ihre Protagonistin in der Ich-Form erzählen, wobei der Stil ange­nehm lesbar ist. Trotz der durch­aus interes­santen Haupt­hand­lung bin ich mit aller­dings nicht sicher, ob ich weitere Teile dieser Reihe lesen werde, da mit der Roman­tasy-Part ein­deutig zu domi­nant ausfällt.

Fazit:

Die an sich interessante und gelungene Fantasy-Handlung wird leider von einem viel zu aus­führ­lichen Roman­tasy-Part an den Rand gedrängt.

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Lamir – Welt der Begabten – Der verfluchte Talisman

T.M. Wulf
Lamir – Welt der Begabten – Der verfluchte Talisman

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Diplomat, Krieger und Sklavin – auf ein Neues

Klappentext:

Der Zauber eines Augenblickes katapultiert den so gar nicht gewöhn­lichen Domi­nic Keller von der Erde des Jahres 2019 in eine neue und auf­regende Welt. Die Welt Lamir. Diese Welt bietet ver­folgten Lebe­wesen mit para­normalen Fähig­keiten eine Zufluchts­stätte. In einem Uni­versum des Chaos bringt das mäch­tige Wesen namens Hork, Begrün­der der Gemein­schaft der Begab­ten, mit seinen ausge­bildeten Teams Lin­derung in Zeiten katas­trophal­ster Nöte. Als Lamir selbst vor der größ­ten Bedro­hung in der Geschichte ihrer Gemein­schaft steht, stellt er ein ganz beson­deres Team um Domi­nic Keller zusam­men. Um die para­normalen Fähig­keiten der Mit­glieder zu perfek­tionie­ren, durch­laufen sie eine harte Aus­bildung. In dieser müssen die Lernen­den die mäch­tigen Talis­mane von Lamir, durch die ihre Kräfte noch ver­stärkt werden, erringen. Schon wäh­rend ihrer Aus­bildung geraten sie in einen Kampf, der ihren Kräften alles abver­langt und erfah­ren dabei, dass nicht alle Talis­mane gut sind. Ein fantas­tisches All Age Aben­teuer für alle großen und kleinen Fantasy-Lieb­haber und Lieb­haber­innen, die fremde Welten lieben.

Rezension:

Lamir ist eine Welt auf der die übersinnlich Begabten vieler anderer Welten eine Zuflucht vor dem Unver­ständnis ihrer heimi­schen Mit­wesen oder sogar deren Ver­folgung finden. Hork hat diese Welt einst gefun­den und zu dem gemacht, was sie jetzt ist. Para­normale Wesen aller Welten sind jeder­zeit einge­laden, hier fried­lich zusam­men­zuleben und zu lernen. Auch Dominic, ein Junge aus Berlin, und dessen Eltern, die eben­falls über beson­dere Bega­bungen ver­fügen, werden einge­laden. Zusam­men mit Gleich­altrigen aus anderen Welten könnte Domi­nic auf Lamir seine beson­deren Bega­bungen train­ieren. Doch auch Lamir hat Feinde …

Kommt jemanden diese kurze Inhaltszusammenfassung bekannt vor? Das könnte durch­aus sein, denn diese Geschichte wurde schon vor einiger Zeit unter dem Titel „Das Talar-Uni­versum – Welt der Begab­ten“ ver­öffent­licht. Außer dem Namen des Planeten hat sich bei der Über­arbeitung des Autors auch anderes ver­ändert. Beispiels­weise waren Domi­nic und einige seiner neuen Freunde in der Urver­sion 12 Jahre alt, jetzt sind es 15. Dass eine Über­arbeitung ein Werk nicht zwangs­läufig ver­bessern muss, zeigt sich im vor­liegenden Beispiel daran, dass aus Lehrern jetzt gegen­terte Lehrende, die Lernende unter­richten, gewor­den sind. Was in offizi­ellen Berichten schon schlimm ist, ver­setzt der Lese­stimmung bei einem Roman den Todes­stoß. Mehr­fach kommt sogar die Auf­zählung „Schüler, Schüler­innen und geschlechts­lose Schüler“ vor. Das alles führt sogar dazu, dass meine Bewer­tung von damals 4 Sternen auf jetzt 3 Sterne dahin­schmilzt.

Die eigentliche Handlung hat sich natürlich nicht grund­legend geändert. Nach einer relativ langen Ein­leitung lernt der Leser dieses Fantasy-Buches Domi­nic kennen. Kurz darauf werden ihm auch die anderen 15-jährigen vorge­stellt, mit denen Domi­nic ein Team bilden soll. Da wäre zunächst Tas­schel, die auf ihrer Heimat­welt wegen ihrer Anders­artigkeit schon mit 6 Jahren zur Sklavin gemacht wurde. Arrir dagegen war zu Hause ein echter Prinz, der später der Herr­scher seiner Welt geworden wäre. Als seine Eltern jedoch seine Besonder­heit bemerk­ten, wurde er ver­stoßen, wie es bei seinem Volk in solchen Fällen Sitte ist. Ver­voll­ständigt wird die Gruppe durch Tessa, ein Waisen­mäd­chen aus dem London des 18. Jahr­hunderts, das von Hork sogar durch die Zeit nach Lamir geholt wurde. Ab hier wird die Hand­lung richtig interes­sant und im weiteren Verlauf auch span­nend. Längere Ein­schübe, in denen Hinter­gründe erklärt werden, unter­brechen aller­dings auch in der über­arbeite­ten Ver­sion den Lese­fluss. Dass es sich um den 1. Band eines Mehr­teilers handelt, wird spätes­tens am Ende deutlich, das natur­gemäß vieles offen­lässt.

Fazit:

Eine im Grunde unterhaltsame Fantasy-Story, die jedoch auch deut­liche Schwächen zeigt. Beson­ders die über­trieben gegen­terte Sprache stört.

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DIAGNOSE F: Science-Fiction trifft Psyche

Michael Tinnefeld (Hrsg.), Uli Bendick (Hrsg.)
DIAGNOSE F: Science-Fiction trifft Psyche

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Paranoide KIs und schizophrene Androiden

Klappentext:

Psychische Störungen eröffnen uns einen meist unbekannten, frem­den und manch­mal bizarren Kosmos. »Diag­nose F« entführt mit­hilfe von 35 Erzäh­lungen und ebenso vielen Illus­trationen in die Welt der see­lischen Erkrank­ungen, deren Symp­tomen und mög­licher Thera­pien. Die Bilder stammen von zwei Künst­lern, die die Geschichten auf ihre Art grafisch inter­pretieren. Ein Psycho­thera­peut diag­nosti­ziert, ana­lysiert und kommen­tiert jede Erzäh­lung fach­lich, sodass eine Ver­bin­dung zwi­schen Science und Fiction her­gestellt wird. Die Kurz­geschich­ten spielen in naher wie in ferner Zukunft und han­deln von einem depres­siven Alien, einer parano­iden KI, einem spiel­süch­tigen Men­schen mit Gehirn­chip, einem narziss­tischen Psychia­trie­professor, über­aus konse­quenten Robotern, einem schizo­phrenen Retter der Welt und vielem mehr.

Rezension:

Beteiligte Autoren:
Uli Bendick: Virtul
Monika Niehaus: Der Fall Häwelmann
Isabell Hemmrich: Ein ganz normaler Tag
Michael Knabe: Elektrokrampftherapie
Markus Regler: Ausgefallen
Lea Baumgart: KISS
Friedhelm Schneidewind: Symphonie des Glücks
Ellen Norten: Ton in Ton
Achim Stößer: Die Partei hat immer recht
Martin Mächler: Dunkles Echo
Markus K. Korb: Ghostwriter
Hans Jürgen Kugler: Im Garten der Lüste
Martin Ingenhoven: Die Leben des Gian Lee Schmitt
Monika Niehaus: Das verrückteste Ding im ganzen Universum
Nora Hein: Bürger 39
Alexandra Maibach: Monster
Anna-Lina Groller: Al
Lyakon: Update F60.5
Gerhard Huber: Vielen Dank für die Blumen
Marianne Labisch: Auszeit
Monika Niehaus: Folie à deux
Janika Rehak: Ero(bo)tomanie
Rainer Schorm: Morgellons Krankheit und Ekboms Irrtum
Andreas Müller: Doktor T.
Marina Clemmensen: Der Besuch
Wolf Welling: Adam
Maike Braun: Die Weisheiten des Prometheus
Anna Kügler: Der freie Wille
Gerry Rau: Basteleien
Johann Seidl: Büchel
Aiki Mira: Game Over & Out
Karin Leroch: Norma
Gard Spirlin: Berufliche Umorientierung
Monika Niehaus: Paranoia
Michael Tinnefeld: Narzissten-Selektion

Die Zusammenstellung dieser Anthologie kann man definitiv als außer­gewöhn­lich bezeich­nen. Aus­nahms­los alle Prota­gonisten leiden unter einer psychi­schen Störung. Und diese Prota­gonisten sind bei Weitem nicht alle mensch­lich. Bei nicht wenigen von ihnen handelt es sich um Andro­iden oder KIs. Die unge­wöhn­liche Themen­vor­gabe ver­wundert schon weit­aus weniger, wenn man weiß, dass einer der Heraus­geber, nämlich Michael Tinne­feld, selbst Psycho­loge ist. Er über­nimmt es auch, die Prota­gonisten jeder einzel­nen Kurz­geschichte fach­lich zu beur­teilen und die korrekte Diag­nose zu erstel­len, die nach medi­zinischer Fach­nomen­klatur der WHO bei psychi­schen Störungen immer mit dem Buch­staben F beginnt. Womit auch der Titel der Antho­logie erklärt wäre.

Vielleicht oder sogar wahrscheinlich liegt es an der ausdrück­lichen Konzen­tration auf psychi­sche Störungen, dass mich kaum eine der ent­hal­tenen Kurz­geschich­ten über­zeugen konnte. Auch wenn die betei­ligten Autoren dem Grund­thema sehr unter­schied­liche Aspekte abge­winnen, trifft nur wenig so ganz meinen Geschmack. Das ist natür­lich eine rein subjek­tive Ansicht, die sich nicht auf die litera­rische Qualität der Bei­träge bezieht, und ich kann mir durch­aus vor­stellen, dann andere Leser der The­matik mehr abge­winnen können. Vom Stil und Span­nungs­aufbau her kann man die meis­ten Geschich­ten näm­lich nicht als schlecht bezeich­nen. Dass bei mir kaum mal der Funke über­springt, liegt eher am mangeln­den per­sön­lichen Interesse am Thema begrün­det.

Fazit:

In dieser sehr speziellen Anthologie stehen SciFi-Aspekte selten im Fokus. Hier finden sich statt­dessen psychi­sche Störungen.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Eigentlich muss ich die Welt retten, aber der Typ ist so heiss

C. K. Zille
Eigentlich muss ich die Welt retten, aber der Typ ist so heiss

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Der Freund der Freundin

Klappentext:

Stell dir vor, du hast auf einmal Superkräfte.

Genau das passiert Klaras bester Freundin eines nachts auf dem Heim­weg von einer Party. Klara traut der Sache jedoch nicht und ist wild ent­schlossen, Bella nicht von der Seite zu weichen. Soll sie wirk­lich die Welt retten oder sind sie in die Fänge einer Gruppe Ver­rückter geraten?

Eine Geschichte voller Klischees, heißen Kerlen und Glitzer, die nicht ganz so ernst genom­men werden sollte.

Rezension:

Klara begleitet ihre Freundin Bella nach einer Party nach Hause. Doch dort fängt Kay sie ab, der unbe­dingt mit Bella reden möchte. Er offen­bart ihr, dass sie beson­dere Kräfte besitzen würde und die Auser­wählte sei, die die Welt retten muss.

Schon der Titel von C. K. Zilles Kurzgeschichte und noch mehr der letzte Satz des Klappen­textes ver­raten natür­lich deut­lich, dass die Story humor­voll-ironisch gemeint ist. Gleich der Start erfüllt dann auch – natür­lich bewusst! – alle Clichés einer Urban Fantasy, in der ein nach eigener Über­zeugung ganz nor­maler Mensch unver­mittelt erfährt, dass er über beson­dere Fähig­keiten verfügt. Dass auch die Genre-typi­schen Roman­tasy-Aspekte kari­kiert werden, dürfte der Titel auch jedem klar­machen.

Gegen eine gute Parodie des Lieblingsgenres hat sicher nie­mand etwas einzu­wenden, aber leider springt der Funke bei dieser Geschichte bei mir nicht über. Alles wirkt irgend­wie zusam­men­gestückelt. In der Dank­sagung erwähnt die Autorin, dass die Idee ursprüng­lich für einen Roman vorge­sehen war. Als solcher könnte die Geschichte auch durch­aus funktio­nieren. In Form dieser Kurz­geschichte wirkt es aber leider eher wie eine kurze Ideen­skizze, der die fertige Ausar­beitung fehlt.

Die Autorin lässt etwas atypisch die Freundin der eigent­lichen Prota­gonistin als Ich-Erzäh­lerin agieren.

Fazit:

Die Umsetzung dieser durchaus interessanten Idee kann leider nicht ganz über­zeugen.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Bilder aus Altbayern

Bilder aus Altbayern
Dieser Reprint eines Bildbandes aus dem Jahr 1918 zeigt Impressionen eines Bayerns, das es so an vielen Stellen nicht mehr gibt.
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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FlammenBringer – 2 – WuchtBewahrer

Dan Dreyer FlammenBringer – 2 – WuchtBewahrer

St,rSt,rSt,rSt,bSt,b

In den Mühlen der Schlachten

Klappentext:

Die Revolution ist vorbei. Der Krieg ist es nicht. Der König ist tot. Die Republik lebt.

Der Erste Konsul muss sie gegen Kräfte im Äußeren wie im Innern ver­teidigen, während sich ein weiteres Reich zum Kampf rüstet, und im fernen Topan­gue ein Soldat seine Bestim­mung findet. Lysan­der und Gorm setzen ihre Reise fort, mit einem unnach­giebigen Feind auf ihren Fersen.

Rezension:

Nach der Entdeckung des SeelenSauger-Zaubers ist Lysan­der zusam­men mit seinem Beglei­ter Gorm auf der Flucht. Dabei hat er selbst noch nicht wirk­lich begrif­fen, was da mit ihm passiert ist. Unter­dessen spitzt sich die Lage sowohl in Kern­burgh als auch in Topan­gue zu. Als sich Konsul Grimm­faust ent­schließt, im Konflikt mir North­isle Kriegs­magie einzu­setzen, ver­sucht er, Lysan­der anzu­werben, und bietet ihm dafür eine Begna­digung an.

Im Mittelteil seiner Fantasy-Trilogie baut Dan Dreyers die schon bisher sehr kom­plexe Hand­lung weiter aus. War die Welt dieser Geschichte in Band 1 an die Zeit der fran­zösischen Revo­lution ange­lehnt, dient dies­mal ein­deutig die napole­onische Epoche als Vor­bild. Die Zuord­nung Kern­burghs zu Frank­reich ist genauso ein­deutig erkenn­bar wie die North­isles zu Groß­britannien oder Topan­gues zu Indien. Auch bei den mäch­tigen Personen dieser Zeit sind ein­deutige Vorbild­rollen für die verschie­denen Prota­gonisten erkenn­bar.

Während der Handlungsbogen um den jungen Magier weiter­hin sehr interes­sant ist und den Leser fesseln kann, nehmen die zahl­reichen und sehr aus­führlich geschil­derten Schlachten leider (zumin­dest gefühlt) noch breiteren Raum als in Band 1 („Seelen­Sauger“) ein. In dieser Hin­sicht würde ich mir eine erheb­lich stärkere Konzen­tration auf den eigent­lichen Fantasy-Plot wün­schen. Das kann natür­lich auch daran liegen, dass die Kriegs­schilder­ungen meinen Geschmack nicht annä­hernd treffen. Im Gegen­satz dazu wirkt das Magie­konzept dieser Fantasy-Welt gelungen.

Stilistisch gilt natürlich auch bei diesem Band das zum 1. Band Gesagte. Sprach­lich kann man dieses Buch als gelungen und ange­nehm lesbar beschrei­ben.

Fazit:

Während sich die magische Handlung weiter interes­sant ent­wickelt, ziehen sich die Schlachten-Szenen leider doch sehr in die Länge.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

LBG Banner Sommerferien Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn … „Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Bilder aus Altbayern

Bilder aus Altbayern Dieser Reprint eines Bildbandes aus dem Jahr 1918 zeigt Impressionen eines Bayerns, das es so an vielen Stellen nicht mehr gibt. Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Die Glas-Trilogie – 2.5 – Wir kaufen nichts!

Heiko Hentschel
Die Glas-Trilogie – 2.5 – Wir kaufen nichts!

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„Hiss!“

Klappentext:

Normalerweise ist die Welt der Monster streng von der der Menschen getrennt, aber hier, in Bad Greifen­stein, ver­schwim­men die Grenzen. Das muss auch der Musi­kant mit der Geige erfahren – der letzte Begleiter. Er ist gekom­men, um einen Fehler zu korri­gieren, denn dass Alfred Holzer noch am Leben ist, war so nicht vorge­sehen. Nun muss der Musi­kant eben persön­lich vor­stellig werden – ausge­rechnet an Heilig­abend. Aber er hat die Rech­nung ohne die Mock – wie die Monster sich selber nennen – gemacht. Und in dieser düs­teren Nacht fährt ihm, der schon alles gesehen hat, der Schrecken in die ver­dorr­ten Glieder …

Für alle Fans der Glastrilogie hat sich Autor Heiko Hentschel wieder ein Goodie ausge­dacht, um die Warte­zeit zwi­schen Band 2 „Das flüs­ternde Glas“ und dem Erschei­nen von Band 3 „Das ewige Glas“ im August 2021 zu versüßen: „Wir kaufen nichts! – Eine Kurz­geschichte zu Weih­nachten“ aus der Glas-Welt zum kosten­losen Down­load. Die Geschichte trägt sich im Anschluss an „Das flüs­ternde Glas“ zu und ist ein Binde­glied zwi­schen zweitem und drittem Band.

 

Rezension:

Der Tod hat Alfred Holzer aus Bad Greifenstein vergessen. Das darf natür­lich nicht sein. Deshalb bricht ‚der Musi­kant‘ in das ver­schla­fene Städt­chen auf, um den untoten Alfred zu holen. Doch die Bürger Greifen­steins sind genau wie die hier ansäs­sigen Mock nicht bereit, diesen kampf­los aufzu­geben. Und außer­dem ist gerade Heilig­abend …

Wie bereits im letzten Jahr legt Heiko Hentschel auch dies­mal wieder eine kosten­lose Kurz­geschichte seiner „Die Glas-Trilogie“ als Pausen­füller zwi­schen 2 regu­lären Bänden vor. Sollte zwi­schen den Bänden 1 („Das hungrige Glas“) und 2 („Das flüs­ternde Glas“) die Kurz­geschichte „Lügen haben spitze Zähne“ die Reihe bei den Lesern in Erin­nerung halten, so soll diesmal „Wir kaufen nichts!“ die Pause bis zum Abschluss der Trilo­gie über­brücken.

Außer dem Musikanten sind alle Charaktere dem Leser bereits aus Band 2 bekannt. Auch Alfreds Geschichte wird dort aus­führ­lich erzählt. Leider erreicht diese Kurz­geschichte nicht das Niveau der letzt­jährigen oder der Bände der Haup­treihe. Man kann auch sagen, dass eigent­lich nichts passiert. Als ‚Pausen­häppchen‘ werden Fans der Reihe trotz­dem nicht auf sie ver­zichten wollen, zumal sie kosten­los zu haben ist.

 

Fazit:

Diese Kurzgeschichte hält unsere Freunde aus „Die Glas-Trilogie“ in Erin­nerung. Zur eigent­lichen Hand­lung trägt sie jedoch kaum bei.

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