Porta

Siegfried Otto Müller
Porta

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Ärger beim Schreckstein

Klappentext:

Asiatische Kampfkunst trifft auf deutsches Mittelalter. Jan Zel­ler hat eine Ent­deckung ge­macht, dass man inner­halb der Zeit rei­sen kann. in sei­nem Labo­ra­torium macht er erste Ver­suche und lan­det im be­gin­nen­den 11. Jahr­hun­dert. Dort wird er um­ge­hend von zwei Rit­tern der nahe­ge­le­genen Burg Schreck­stein ge­fangen ge­nom­men und in den Ker­ker ge­steckt. Zum Glück konnte er noch eine Nach­richt an seine Freunde Lin, Paul und Ronny ab­set­zen. Die drei Kampf­sport­meis­ter sind nun ge­for­dert, um Jan aus dem Ker­ker der Burg zu ret­ten. Mit Hilfe der Ge­äch­te­ten aus einem Lager außer­halb Schreck­steins Macht­be­reich und dem Gra­fen von Mese­rich sowie König Hein­rich kön­nen sie schließ­lich die Schreck­steiner über­lis­ten, Hein­richs Trup­pen kön­nen die Raub­gra­fen­burg stür­men und die drei kön­nen Jan end­lich nach ein paar tur­bu­len­ten Tagen aus dem Stin­ken­den Ker­ker der Burg heraus­holen. Ronny lernt in die­sen Tagen seine große Liebe Fra­scha, eine Magd im Dienste eines leib­eige­nen Bau­ern Schreck­steins, ken­nen.

Rezension:

An der Uni verlacht, hat sich Jan Zeller entschlossen, fortan privat zu for­schen. Tat­säch­lich hat er eine Zeit­reise­ma­schine fer­tig­ge­stellt, doch schon beim 1. Ver­such wird er im 11. Jahr­hun­dert von Rit­tern fest­ge­nom­men und in den Ker­ker ge­wor­fen. Wie kön­nen sein Neffe und des­sen Freunde, alle Kampf­sport­lehrer, ihn be­freien?

Die Idee, dass ein Zeitreisender in der Vergangenheit festsitzt und geret­tet wer­den muss, ist in der Lite­ratur nicht ganz neu. Auch Sieg­fried Otto Mül­ler geht in sei­ner Zeit­reise-Science-Fic­tion von die­ser Aus­gangs­lage aus. Wäh­rend die Plot­ele­mente durch­aus funktio­nie­ren und auch neue Ele­mente in die Grund­idee inte­griert wer­den, liegt die Schwäche des Buches im Be­reich des Sprach­lichen. Hier wird lei­der viel Poten­zial ver­schenkt, denn eine gründ­liche Über­ar­bei­tung, spezi­ell auch in Hin­blick auf die sinn­volle Ver­wen­dung der Zeit­for­men, würde das Lese­er­leb­nis deut­lich ver­bes­sern.

Der Autor erzählt seine Geschichte aus Beobachtersicht, wobei er den Erzähl­fokus zwi­schen einer Reihe von Cha­rak­teren pen­deln lässt.

Fazit:

Die funktionierende Idee dieser Zeitreise-Story leidet leider an ihrer ver­bes­serungs­wür­di­gen sprach­lichen Um­set­zung.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Anna und … – 1 – Anna und der Saphir von Burg Drachenfels

Thomas W. Krüger
Anna und … – 1 – Anna und der Saphir von Burg Drachenfels

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Ritter Kuno

Klappentext:
Ein Wochenendausflug führt Familie Stührmann mit ihren drei Kin­dern auf Burg Drachen­fels bei Bonn. Am Mor­gen im Hotel ge­schieht das Un­fass­bare: Anna, die jüngste Toch­ter, ist spur­los ver­schwun­den. Selbst die Poli­zei steht vor einem Rät­sel. Wo ist Anna? In ihrer Welt ver­schwim­men Reali­tät und Traum. Sie fin­det sich im Jahr 1269 wie­der, mit­ten auf die Bau­stelle des Köl­ner Doms. Dort erlebt Anna ein fan­tas­tisches Aben­teuer in einer Zeit, die ihr völ­lig fremd ist und vol­ler Ge­fah­ren steckt.

Rezension:
Professor Stühtmann ist Experte für Burgenkunde. Da ist es kein Wun­der, dass es mit sei­ner Fami­lie einen Wochen­end­aus­flug zum Drachen­fels unter­nimmt. Doch am Mor­gen ist seine jüngste Toch­ter, Anna, spur­los ver­schwun­den. Die wacht je­doch im tiefs­ten Mit­tel­al­ter an der Bau­stelle des Köl­ner Doms auf …
Mit Annas Abenteuer am Drachenfels startet Thomas W. Krü­ger eine Jugend-Urban-Fan­tasy-Reihe um seine junge, in die­sem Band 11-jäh­rige Prota­gonis­tin. Die Idee, eine Fan­tasy-Story mit realer Ge­schichte zu ver­knüp­fen, bie­tet durch­aus Poten­zial. Lei­der weist die kon­krete Um­set­zung einige Schwä­chen auf. Ein gan­zer Hand­lungs­strang er­weist sich näm­lich als nicht real – und lässt damit einen damit zu­sam­men­hängen­den ande­ren Strang ohne jede Er­klä­rung in der Luft hängen. (Nä­hers dazu würde zu viel ver­raten.) Hier wären ein­deu­tig deut­lich mehr Er­klä­rungen er­for­der­lich.
Der Autor erzählt wechselweise die Erlebnisse von Annas Eltern und Ge­schwis­tern aus Er­zäh­ler­sicht und Annas eigene Er­leb­nisse in der Ich-Per­spek­tive. Das stellt natür­lich die Frage nach dem Ziel­publi­kum. Wäh­rend Annas Ge­schichte näm­lich durch­aus für Leser im Alter der Prota­gonis­tin interes­sant sein könnte, dürfte das auf die haupt­säch­lich aus Sicht des Vaters be­schrie­bene Suche ihrer Eltern nach ihr, weni­ger zu­tref­fen. In der Hin­sicht muss man wohl ab­war­ten, wie sich das in den kom­men­den Bän­den ent­wickelt.

Fazit:
Trotz einer interessanten Idee wirkt die Umsetzung dieses Jugend-Urban-Fan­tasy-Aben­teuers lei­der nicht ganz rund.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
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Die Phönix Initiative – 3 – Das Symbol der Zeit

Till Martin
Die Phönix Initiative – 3 – Das Symbol der Zeit

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Die 3. Macht

Klappentext:

Im dritten und letzten Band der Roman-Reihe „Die Phönix Initia­tive“ rei­sen die jungen Göt­ter ins fort­schritt­liche Reich der Mitte und tref­fen auf Geg­ner, deren Fähig­kei­ten ihren eige­nen in nichts nach­ste­hen. Wäh­rend sie ver­suchen, im Kon­flikt mit den chi­nesi­schen Kont­ra­hen­ten zu be­ste­hen, ver­folgt die KI ihren eige­nen Plan. Schnell wird klar, wie weit­reichend ihr Ein­fluss auf alle Ge­scheh­nisse in Zu­kunft und Ver­gangen­heit ist. Nur mit größ­ter Mühe ge­lingt es den Zeit­reisen­den, an ihrer Mis­sion fest­zu­hal­ten.

Sci-Fi meets History – Ein spannender Abschluss der Zeit­reise in eine antike Welt

Rezension:

Nachdem sie bemerkt haben, dass die chinesischen ‚Götter‘ offen­sicht­lich gegen sie ar­bei­ten, be­schlie­ßen die römi­schen ‚Göt­ter‘ Diana, Apoll und Venus, nach China zu rei­sen, um die An­ge­legen­heit zu klä­ren. Schließ­lich ver­fol­gen sie ja das gleiche Ziel, die Mensch­heit vor ihrer Ver­nich­tung im 22. Jahr­hun­dert zu be­wah­ren. Bald stellt sich je­doch heraus, dass noch eine 3. Par­tei im Spiel ist, die ihre eige­nen Ziele ver­folgt.

Mit diesem Abschlussband geht Till Martins Zeitreise-Abenteuer ins Finale. Wie schon in Band 2 („Die Idee der Zeit“) kann man die Hand­lung als Science-Fic­tion-Zeit­reise-Fan­tasy be­trach­ten. Die dys­to­pi­schen Ele­mente und unter­schied­lichen Zeit­ebenen aus Band 1 („Das Syno­nym der Zeit“) feh­len prak­tisch gänz­lich. Ledig­lich der Epi­log führt wie­der ins 22. Jahr­hun­dert, wo der Leser er­fährt, ob das Unter­neh­men erfolg­reich war.

Der Hintergrund der Geschichte besteht darin, dass im 22. Jahr­hun­dert ent­deckt wird, dass in eini­gen Jah­ren ein gro­ßer Aste­roid mit der Erde kolli­die­ren und dabei das ge­samte mensch­liche Leben eli­minie­ren wird. Der Stand der Tech­nik er­laubt es nicht, ein Objekt die­ser Größe ab­zu­len­ken. Die Phönix Initia­tive in Europa be­schließt des­halb eben­so wie die chi­nesi­sche Kon­kur­renz, Zeit­rei­sende rund 2000 Jahre in die Ver­gangen­heit zu schicken, um die tech­no­lo­gisch-wis­sen­schaft­liche Ent­wick­lung der Mensch­heit zu be­schleu­ni­gen, damit im 22. Jahr­hun­dert recht­zei­tig die be­nö­tig­ten Mit­tel zur Ver­fü­gung ste­hen.

Die große Überraschung dieses Bandes ist die 3. Partei, die weder Euro­päer noch Chi­ne­sen ein­ge­plant hat­ten. Aller­dings gab es am Ende des 2. Ban­des be­reits eine deut­liche An­deu­tung auf den (nicht wirk­lich) neuen Mit­spie­ler. Doch auch eine junge Chi­ne­sin könnte sich als das Züng­lein an der Waage heraus­stel­len. Der Autor schafft es, die Span­nung bis zum Schluss auf­recht­zu­er­hal­ten. Dabei wech­selt er nicht nur wie bis­her zwi­schen den Per­spek­ti­ven der römi­schen ‚Göt­ter‘, son­dern er­zählt zwi­schen­zeit­lich auch immer wie­der aus der Per­spek­tive des neuen Mit­spie­lers, bei dem lange offen bleibt, ob man ihn als Prota- oder als Anta­go­nis­ten be­trach­ten muss.

Fazit:

Mit diesem Band findet das Zeitreise-SciFi-Fantasy-Abenteuer einen wür­di­gen Ab­schluss. Wird die Mensch­heit über­leben?

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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ZEIT: CODE

Axel Aldenhoven
ZEIT: CODE

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Das Buch

Klappentext:

Eigentlich war es ein unglücklich glücklicher Zufall – wenn es denn wirk­lich Zu­fall war – dass aus­ge­rech­net an die­sem Mor­gen meine Kaf­fee­ma­schine den Geist auf­ge­ge­ben hatte. Sonst wäre ich dem Zeit-Agen­ten Smith nie be­geg­net und hätte diese Reise durch das Por­tal nicht an­tre­ten kön­nen. Da­mals wusste ich noch nicht, dass mir das größte Rät­sel mei­nes Lebens be­vor­stand. Mike West­wing (Paläo­graf)

Was erwartet Dich in meiner Novelle? Mike Westwing ist ein ein­samer Mensch. Vor eini­gen Jah­ren musste er seine Frau be­er­di­gen. Er spult sein Leben ab wie eine Ton­band­kas­sette, die er abends auf die B-Seite dre­hen muss. Alles ist Rou­tine, bis eines Tages ein selt­samer Typ auf­kreuzt und ihn in einen alten, ver­las­senen Hilti-Store ent­führt, wo ein Zeit­por­tal auf die bei­den war­tet. Mike sieht dem, was ihn er­war­tet, ge­las­sen ent­gegen. Er hatte in sei­nem Leben schon einige Mo­mente erlebt, die sich im Nach­hinein als nicht real heraus­ge­stellt hat­ten. So ist es für ihn nichts Be­son­deres, als er auf der anderen Seite des Por­tals von zwei Lob­stern be­grüßt wird. Den Rest liest Du am bes­ten selbst. Komm mit in die Zu­kunft und lerne die Biblio­the­ka­rin Arden Kino­foro ken­nen!

Rezension:

Der alternde Paläograf Mike Westwing wird in einem Café von einem Frem­den an­ge­sprochen. Der stellt sich ihm als Zeit-Agent vor – und will Mike mit in die Zu­kunft neh­men. Und das gleich 40000 Jahre! Dort soll Mike hel­fen, ein ur­altes Buch zu ent­rät­seln, was weder die hoch ent­wickel­ten KIs die­ser Zeit, noch die außer­irdi­sche Biblio­the­karin Arden schaf­fen. Und die arbei­tet schon seit Jahr­hun­der­ten an die­ser Auf­gabe.

Axel Aldenhoven schickt seinen Protagonisten in dieser SciFi-Novelle auf eine Zeit­reise 40000 Jahre in die Zu­kunft. Die Ge­schichte, die zu Beginn viel­leicht etwas wirr wirkt, ge­winnt schnell ihren Reiz. Das Ende kann man dann als bei­nahe schon scho­ckie­rend be­zeich­nen. Auch wenn es sich um kei­nen klas­sischen Cliff­hanger han­delt, lässt es den Leser doch rat­los zu­rück. Aller­dings sind be­reits 3 Fort­setzungen an­ge­kün­digt, die das offen­ge­las­sene Rät­sel wohl auf­lösen wer­den.

Der Autor lässt seinen Protagonisten als Ich-Erzähler auf­tre­ten, was bei des­sen an­fäng­licher Über­for­dert­heit einen be­son­deren Reiz dar­stellt.

Fazit:

Diese Zeitreise pendelt zwischen Verrücktheit und Nach­denk­lich­keit – und lässt (fast alle) Ant­wor­ten für die Fort­set­zung offen.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Doktor Maxwells festliches Zeitchaos

Jodi Taylor
Doktor Maxwells festliches Zeitchaos

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3 Rollen Klopapier

Klappentext:

Alle Jahre wieder – eine kostenlose Kurzgeschichte zur Weihnachts­zeit

Die zeitreisenden Historiker von St. Mary’s haben sehr strenge Vor­ga­ben, was sie wäh­rend eines Zeit­sprungs tun dür­fen und was nicht. Und na­tür­lich hal­ten sich alle daran. Na­tür­lich! Doch kurz vor Weih­nach­ten pas­siert einer Kolle­gin von Made­leine »Max« Max­well ein fata­les Miss­geschick. Sie hat ent­ge­gen aller Vor­schrif­ten eine mo­derne Pis­tole mit ins alte Ägyp­ten ge­nom­men – und dort ver­loren. Für so was kann man ins Zeit­gefäng­nis kom­men! Für Max ist so­fort klar, dass sie die Kolle­gin deckt. Doch das ist nur mög­lich, wenn sie die Pis­tole un­auf­fällig zu­rück­holt. Und dafür muss Max erst ein­mal ihre eigene Zeit­maschine … aus­lei­hen. Und der beste Zeit­punkt dafür ist, wenn sich alle Kolle­gen und Kolle­gin­nen auf der Weih­nachts­feier des Instit­uts be­fin­den.

Rezension:

Das gesamte St.-Mary’s-Institut für Historische Forschung ist in Fest­tags­stim­mung. Alle Mit­ar­bei­ter be­rei­ten sich auf die Weih­nachts­tage vor. Als die letzte noch auf Zeit­reise be­find­liche For­scher­gruppe recht­zeitig zu­rück­kehrt, wird Max’ Stim­mung je­doch ge­trübt. Eine Kolle­gin hat im alten Ägyp­ten eine mo­derne Pis­tole zu­rück­ge­lassen. Das könnte gro­ßen Ärger geben. Max ent­schließt sich, noch vor dem Fest eine heim­liche ‚Ber­gungs­mis­sion‘ zu unter­neh­men.

Kostenlose Kurzgeschichten um Doktor Maxwells Zeitreisen haben sich zur Weih­nachts­zeit schon zur Tra­di­tion ent­wickelt, und so bie­ten Auto­rin und Ver­lag auch in die­sem Jahr den Lesern wie­der ein kos­ten­loses Zeit­reise­aben­teuer. Zur Ab­wechs­lung unter­läuft der Prota­gonis­tin und ihren Be­glei­tern dies­mal keine grö­ßere Panne. Im Gegen­satz zur Story des Vor­jah­res („Dok­tor Max­wells win­ter­liches Zeit­geschenk“) ist Jodi Taylor dies­mal auch kein Logik­fehler hinein­ge­rutscht. … und viel­leicht schaffe ich es bis zur nächs­ten Weih­nachts-Kurz­ge­schichte wirk­lich end­lich mal, mir die Ro­mane um Max’ Zeit­rei­sen vor­zu­neh­men.

Wie immer lässt die Autorin ihre Heldin Madeleine Maxwell als Ich-Erzäh­lerin agie­ren.

Fazit:

Weihnachten naht, und für Doktor Maxwell steht (natürlich) wieder eine un­ge­plante und nicht ge­neh­migte Zeit­reise an.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Tales from Haven

John Welante
Tales from Haven

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Die Prinzessin und der Drache

Klappentext:

Luna King, Tochter des legendären Jonathan King, ist wie ihr Vater eine Wel­ten­wan­derin und Mit­glied des so­ge­nann­ten Netz­werks: Einer freien Gruppe von Wesen, die es sich zur Auf­gabe ge­macht haben, als Hü­ter, For­scher und Ent­decker un­zäh­li­ger Wel­ten zu fungie­ren. Völ­lig un­er­war­tet lan­det sie bei einem ihrer Aben­teuer ver­sehent­lich in der Ver­gangen­heit ihrer eigenen Hei­mat­welt. Nun ist sie auf die Hilfe ihres zu­künf­tigen Vaters an­ge­wie­sen, um einen Weg zu­rück in ihre Gegen­wart und in ihr altes Leben zu fin­den. Je­doch hat Luna Ge­heim­nisse, die sie selbst vor ihrem Vater ver­bor­gen hält. Eine Reise vol­ler Ge­fah­ren und wun­der­samer Be­ge­ben­hei­ten be­ginnt.

Rezension:

Jonathan vermutet schon lange, dass es möglich sein müsste, in Paral­lel­wel­ten zu rei­sen. Der große Durch­bruch fehlt ihm aller­dings noch. Doch dann steht eines Tages ein 17-jäh­ri­ges Mäd­chen vor sei­ner Tür und be­haup­tet, seine Toch­ter zu sein. Völ­liger Quatsch. Er hat sicher keine Toch­ter. Er hat ja nicht mal eine Frau. Diese Luna bleibt je­doch bei ihrer Be­haup­tung – und sie ist per Zeit­reise aus der Zu­kunft hier. Paral­lel­wel­ten – gut und schön, aber Zeit­reisen sind nach Jona­thans Über­zeu­gung un­mög­lich. Aber Luna hat über­zeu­gende Argu­mente vor­zu­bringen.

In John Welantes Welteneise-Zeitreise-Urban-Fantasy-Abenteuer mit Sciece-Fic­tion-Ein­schlag geht es so wild zu, wie schon die­ser Ver­such einer Genre-Ein­ord­nung ver­muten lässt. Genau wie der männ­liche Teil des Vater-Toch­ter-Prota­gonis­ten­ge­spanns muss der Leser erst mal die kom­pli­zier­ten Zu­sam­men­hänge be­grei­fen. Zu be­grei­fen be­gin­nen, wäre viel­leicht die kor­rek­tere For­mu­lie­rung, denn am Ende dieses Ban­des, zeich­net sich gerade erst lang­sam ab, wo­hin der Hase lau­fen be­zie­hungs­weise die Sprünge füh­ren könn­ten. Wenn dich alles so wei­ter­ent­wickelt, dürfte es wohl bis zur letz­ten Seite die­ser Tri­logie dau­ern, bis man sich sicher sein kann (hof­fent­lich) alles ver­stan­den zu haben. Ver­rückte Wel­ten mit eigen­arti­gen Prota­gonis­ten und eine Toch­ter, die ihrem Vater längst nicht alles er­zählt – wer auf schnelle Ant­wor­ten hofft, muss sich ein anderes Buch suchen. Wer sich da­ge­gen auf ein gerüt­tel­tes Maß an Chaos und (schein­baren) Wider­sprüchen ein­zu­las­sen bereit ist, könnte hier den pas­sen­den Lese­stoff fin­den.

Der Autor erzählt sein Welten-und-Zeitreise-Puzzle aus auktorialer Per­spek­tive. Das Er­schei­nen des 2. Ban­des ist noch für die­ses Jahr (2022) an­ge­kün­digt.

Fazit:

Kreuz und quer durch Welten und Zeiten führt diese ver­rückte Vater-Toch­ter-Ge­schichte. Ver­wir­rung garan­tiert!

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Der Leuchtturm an der Schwelle der Zeit (Hörbuch)

Natasha Pulley
Der Leuchtturm an der Schwelle der Zeit (Hörbuch)

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Übersetzung: Jochen Schwarzer
Sprecher: Jonas Minthe

Auf der Suche nach Madelain

Klappentext:

1898 erwacht Joe Tournier ohne jegliche Erinnerungen am Bahn­hof Gare du Roi in Londres. Die Welt steht Kopf: Eng­land ist Fran­zösisch, und Joe wird in eine psychiat­rische Klinik ein­ge­wiesen. Nur wenig später, als er wie­der in Frei­heit ist, trifft eine rätsel­hafte Post­karte bei ihm ein, die 90 Jahre zu ihm unter­wegs war. Auf der Post­karte ist ein Leucht­turm auf einer Insel mit dem Namen Eilean Mor ab­ge­bil­det, auf der Rück­seite steht ein kur­zer Text: „Liebs­ter Joe, komm nach Hause, wenn du dich erin­nerst. M.“ Was hat es mit dem Leucht­turm auf sich und wie kann ein Mann mitt­leren Alters aus einer neun­zig­jähri­gen Ver­gangen­heit heraus ver­misst wer­den? Und wer ist M.? Joe macht sich schließ­lich auf die nicht un­ge­fähr­liche Reise nach Schott­land, um den Leucht­turm zu suchen und findet statt­dessen einen Weg in die Ver­gangen­heit.

Rezension:

Joe steht mitten auf einem Bahnsteig in London, ohne zu wis­sen, wer er ist oder wie er dort­hin kommt. Und wieso ist hier alles fran­zösisch be­schrif­tet? Erst nach und nach fin­det er heraus, dass ganz Eng­land seit der ver­lorenen Schlacht von Tra­fal­gar fran­zösisch be­setzt ist. Dann muss er auch noch er­fah­ren, dass er ein Leib­eigener ist, aber Erin­ner­ungen an seine Ver­gangen­heit kom­men ein­fach nicht zu­rück. Als er auch noch eine Post­karte erhält, die vor 90 Jah­ren ge­schrie­ben wurde und erst an die­sem Tag zu­ge­stellt wer­den sollte, be­greift er, dass irgend­was nicht stim­men kann. Da­mals konnte doch noch nie­mand von ihm wis­sen. Und der auf der Karte ab­ge­bil­dete Leucht­turm wurde erst vor 2 Jah­ren erbaut …

Dass es bei Natasha Pulleys Buch um Zeitreisen geht, kann man nach dem Klap­pen­text natür­lich schon er­ahnen. Zu mei­ner Schande muss ich aller­dings ge­stehen, dass mit der Name der Autorin nichts mehr sagte. Dabei kenne ich von ihr be­reits das Buch „Der Uhr­macher in der Filigree Street“ – und fand es rela­tiv ent­täuschend. Um es aber bereits vor­weg­zu­neh­men: Die­ses Buch ge­fällt mir deut­lich bes­ser, ob­wohl man auch die­ses wie­der als außer­ge­wöhn­lich be­zie­hungs­weise un­er­war­tet be­zeich­nen muss. Ob­wohl Zeit­reisen eine Rolle spie­len, sind sie näm­lich nicht wirk­lich das Thema, und der titel­gebende Leucht­turm erweist sich mehr oder weni­ger als Rand­er­scheinung. Im Fokus der Ge­schichte steht viel mehr, zu wel­chen Ver­änder­ungen der Ein­fluss durch­ge­führ­ter Zeit­reisen führt. Die Prota­gonis­ten wer­den immer wie­der in unter­schied­lichen Zei­ten be­glei­tet, in denen sich die Ver­hält­nisse grund­legend unter­scheiden.

Der Autorin gelingt es, den Stil der Literatur der Jahrhundert­wende vom 19. zum 20. Jahr­hun­dert über­zeugend zu tref­fen, was durch den Vor­trag des Sprech­ers der Hör­buch-Aus­gabe pas­send um­ge­setzt wird. Was aller­dings ver­besserungs­wür­dig wäre, ist die Ver­mark­tung, die dem poten­ziellen Leser be­ziehungs­weise Hörer deut­licher machen sollte, dass es sich hier nicht um eine klas­sische Zeit­reise-Fan­tasy han­delt.

Fazit:

Im Mittelpunkt dieses Buches stehen eher die durch Zeit­reisen her­vor­ge­rufenen Ver­änder­ungen als die Zeit­reisen selbst.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Eine Rose für Jack the Ripper

Kristy Nichols
Eine Rose für Jack the Ripper

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Die zweifelhafte Mieterin

Klappentext:

Jessica Fellmers friedliches Leben ist schlagartig vorbei, als eines Nach­mit­tags ihr schwer ver­letz­ter Bru­der in ihr Apparte­ment stol­pert und in ihren Armen stirbt. Schockiert ent­deckt sie, dass Chris ein Mit­arbei­ter eines gehei­men Regierungs­pro­jektes war und als Zeit­reisen­der im Lon­don des Jah­res 1888 unter­wegs. Mit Hilfe sei­nes Part­ners reist sie in der Zeit zurück, um mehr über die Um­stände sei­nes Todes zu erfah­ren. Wäh­rend die junge Frau ver­sucht, im Lon­don des vik­tori­anischen Zeit­alters zurecht­zu­kom­men, stellt sie gleich­zeitig fest, dass die Kennt­nis über zu­künf­tige Ereig­nisse nicht immer ein Segen ist.

Und dann lauert neben den Gefahren für ihren Körper auch noch die Gefahr für ihr Herz in den dunk­len, nebe­ligen Gas­sen. Aber wem kann Jessica ver­trauen?

Zischende Gaslaternen, wabernde Nebel, geheimnisvolle Schatten und eine Frau, deren Wis­sen um die Zu­kunft ihr zum Ver­häng­nis wer­den kann.

Rezension:

Jessica lebt im Jahr 2035. Womit ihr Bruder sein Geld verdient, weiß sie aller­dings nicht. Bis er eines Tages schwer ver­letzt in ihre Woh­nung wankt und ihr mit letz­ter Kraft gesteht, dass er als eine Art Zeit-Agent für die Re­gierung arbei­tet. Sein Zeit­reise­gerät hinter­lässt er ihr. Natür­lich will Jessica erfah­ren, wer am Tod ihres Bru­ders schuld ist. Des­halb begibt sie sich ins Lon­don des Jah­res 1888, in die Welt Jack the Rippers.

Kristy Nichols’ Buch einem Genre zuzuordnen, erscheint hoffnungs­los. Die Rah­men­hand­lung ist in der näheren Zu­kunft ange­sie­delt, die aller­dings deut­lich dys­to­pische Züge auf­weist. Also eine Dys­to­pie? Wie die Prota­gonis­tin fest­stellen muss, wird im Ge­hei­men an Zeit­reise­techno­logie gear­beitet. Also Science Fiction? Sie begibt sich auf eine Zeit­reise. Also Fan­tasy? Im vik­tori­anischen Lon­don wird sie in die Mord­serie des wohl berühm­tes­ten Mas­sen­mör­ders der Ge­schichte ver­wickelt. Ein his­tori­scher Ro­man oder doch eher ein Krimi? Und dass sich Jessica ver­liebt, kann natür­lich auch nicht aus­blei­ben. Also viel­leicht doch ein Liebes­roman? Alles passt zu­min­dest auf einige Hand­lungs­ele­mente zu. In eine Genre-Schub­lade kann man die­ses Buch dem­zu­folge nicht ein­ordnen.

Die Zeitebene in der nahen Zukunft stellt lediglich einen Neben­schau­platz dar, und er ist auch der ein­deu­tig schwächere. Außer­dem erschei­nen so auf­fal­lende so­wohl tech­nische als auch gesell­schaft­liche Ent­wick­lungen in den nur 13 Jah­ren zwi­schen dem Erschei­nen des Buches 2022 und der Hand­lungs­zeit doch recht un­rea­lis­tisch. Die Hand­lung im alten Lon­don wirkt da deut­lich über­zeugend­er. Letzt­en­en­des läuft alles auf die Frage hinaus, ob man his­tori­sche Per­sonen ret­ten soll, wenn sich die Ge­legen­heit ergibt, oder ob man die Ge­schichte bewah­ren soll, um die Zu­kunft/Gegen­wart nicht zu ver­ändern.

Der Stil, in dem die Autorin die Geschichte aus Beobachter­perspek­tive erzählt, wirkt gelungen. Ohne die dys­topi­schen Ele­mente der Rah­men­hand­lung würde alles viel­leicht noch stim­miger erschei­nen. Aller­dings be­schränkt sich diese auf die Kapi­tel 1 bis 4 von ins­gesamt 12. Ab Kapi­tel 5 spielt sich alles im Jahr 1888 ab.

Fazit:

Willkommen in der Welt von Jack the Ripper! Diese Zeit­reise ins alte Lon­doner East­end ver­eint zahl­reiche Gen­res.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Die Brücke nach Morgen

Eve McDonnell
Die Brücke nach Morgen

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Übersetzung: Birgit Salzmann

Der seltsame Meister Findig

Klappentext:

Es ist der 6. Januar 1928, der Tag vor der historischen großen Flut von Inding­ton. Wäh­rend ein hef­tiges Un­wetter die Stadt fest im Griff hat, steht der Fluss kurz davor, über die Ufer zu tre­ten und alles zu über­fluten. Glory, eine 11-jäh­rige Waise arbei­tet in der ange­sehenen Juwe­lier­werk­statt und fer­tigt mit ihrer gehei­men Assis­tentin Krähe, genannt Elster, atem­berau­bende Schmuck­stücke an.

Genau in diesem Szenario begegnet Glory dem Jungen Needle, der durch eine Art Zeit­portal in der Stadt­brücke hier­her gelangt ist. Er will ver­suchen, zusam­men mit sei­ner Krähe die Stadt­bewoh­ner zu war­nen und das Leben vier­zehn un­schul­diger Men­schen zu ret­ten – darun­ter Glory! Wird es den bei­den gelingen, das Un­glück zu ver­hin­dern, Needles Vater zu fin­den und die Ge­schichte neu zu schrei­ben?

Rezension:

Der 12-jährige Needle lebt 1864 in Indington. Im Schlamm am Fluss­ufer sucht er nach ‚Schätzen‘, die seine Mut­ter auf dem Markt ver­kau­fen kann, denn seit sein Vater ver­schwun­den ist, brauchen sie alles, was zum Über­leben hilft. Glory lebt seit dem Tod ihrer Eltern mit ihrer gro­ßen Schwes­ter zusam­men in Inding­ton. Es ist das Jahr 1928, und ihre Schwes­ter schafft es kaum, mit ihrem Back-Talent die Miete auf­zu­bringen. Des­halb will sich Glory zu ihrem 12. Ge­burts­tag eine Stelle als Schmuck­macherin suchen. Zu­fällig findet Needle eine Gedenk­tafel aus der Zu­kunft, die von einer gro­ßen Flut im fer­nen Jahr 1928 berich­tet. Durch eine Zeit­brücke gerät er in die­ses Jahr und trifft auf Glory. Kön­nen die bei­den die Katas­trophe ver­hin­dern?

Mit diesem Buch legt Eve McDonnell ein Zeitreise-Abenteuer pri­mär für junge Leser vor. Aller­dings kann die Ge­schichte, in der es viele Rät­sel und Mys­terien zu lösen gibt, auch erwach­sene Leser in ihren Bann zie­hen, zumal beide Prota­gonis­ten interes­sante Charak­tere ver­kör­pern, die erst nach und nach zu ergrün­den sind. Nicht nur auf die jungen Prota­gonis­ten war­ten dabei einige Über­raschungen. An­schei­nende Wider­sprüche lösen sich im Ver­lauf der Hand­lung doch noch wider­spruchs­los auf. Ledig­lich Glorys per­sön­liches Happy End wirkt doch etwas mär­chen­mäßig, wobei man dabei natür­lich auch die haupt­säch­liche Ziel­gruppe des Buches in Be­tracht zie­hen muss.

Die Autorin begleitet die beiden Protagonisten abwechselnd, erzählt dabei jedoch immer aus Sicht eines Be­obach­ters. Der Sprach­stil wirkt nicht gezielt kind­lich, son­dern spricht auch ältere Leser an. Einen klei­nen Kritik­punkt stellt aller­dings die deut­sche Über­set­zung dar, in der Eigen­namen teil­weise erkenn­bar ein­ge­deutscht wur­den. Charak­tere wie ein Meister Findig, Lord Linnen­steif oder auch die Ösen­brücke hei­ßen im eng­lischen Origi­nal sicher nicht so. Auch bei Bü­chern für diese Alters­klasse sollte man Eigen­namen un­über­setzt las­sen. Not­falls kann man ja Fuß­noten mit Er­klärungen des Namens setzen. Abge­sehen von die­ser Ein­schränkung ist das Buch für (nicht aus­schließ­lich) junge Zeit­reise-Fan­tasy-Fans jedoch sehr zu empfeh­len.

Fazit:

Dieses Zeitreise-Fantasy-Abenteuer ist sowohl für Leser im Alter der Prota­gonis­ten als auch ältere Fan­tasy-Fans empfeh­lens­wert.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Kinder des Mondes

Evadeen Brickwood
Kinder des Mondes

St,rSt,rSt,rSt,bSt,b

Die Lady der Zitadelle

Klappentext:

Im ersten Buch finden Katherine, Trevor und Chryseis, Schüler der ‚Pem­ber­ton Aka­demie‘, wäh­rend eines Schul­aus­flugs ein Zeit­portal und gehen auf die Reise ihres Lebens. 12 000 Jahre in der Ver­gangen­heit war doch alles ganz anders, oder? Sie wol­len ein ein­mali­ges Pro­jekt der Quan­ten­phy­sik ablie­fern und stür­zen sich spon­tan in eine uralte, fas­zi­nie­rende Welt. Statt Höhlen­men­schen oder einem rauchen­den Vul­kan, ent­decken sie jedoch die vor­geschicht­liche Stadt Sydonia und eine ver­ges­sene Zivi­lisa­tion. Dort tref­fen sie einen anderen Zeit­reisen­den und erfah­ren, dass sie in der Zu­kunft posi­tives bewir­ken könn­ten. Doch sollen sie die Ver­gangen­heit wirk­lich erfor­schen und wer sind über­haupt diese ‚Kin­der des Mon­des‘? Als es nach einem Zwi­schen­fall gefähr­lich wird, fra­gen sie sich, ob die Zeit­reise nicht doch ein grosser Feh­ler war.

Rezension:

Katherine, Trevor und Chryseis besuchen die 7. Klasse eines Inter­nats für Hoch­be­gabte in den USA. Bei einem Quan­ten­phy­sik-Pro­jekt ent­decken sie eine Mög­lich­keit, durch die Zeit zu rei­sen, und unter­neh­men wäh­rend eines Schul­aus­flugs einen heim­lichen Ver­such. Sie rei­sen rund 12000 Jahre in der Zeit zurück. Doch statt wie erwar­tet auf die Vor­fah­ren der Indi­aner zu tref­fen, lan­den sie in einer ver­ges­senen Hoch­kultur.

Evadeen Brickwoods jugendliches Zeitreise-Abenteuer schickt seine jungen Prota­gonis­ten in die ferne Ver­gangen­heit. Hier geht der typi­sche Zeit­reise-Charak­ter der Ge­schichte aller­dings etwas ver­loren, denn was sie dort erle­ben, ist nicht ein­mal annä­hernd an die reale Ge­schichte ange­lehnt. Statt­dessen wird hier von einer Atlan­tis-ähn­lichen Hoch­kultur auf dem nord­ameri­kanischen Konti­nent berich­tet, die vor etwa 12000 Jah­ren dort be­stand. Zu dieser Zeit leben hier sogar noch Sau­rier. Außer­dem wird von (damals) erst kürz­lich ver­sunkenen gan­zen Konti­nen­ten erzählt. Inhalt­lich ent­puppt sich diese Zeit­reise-Story also eher als (Urban-)Fan­tasy-Ge­schichte. Soweit ist das the­matisch natür­lich nicht un­interes­sant. Aller­dings gibt es auch ein paar (zumin­dest mich) stö­rende Ele­mente. So kön­nen sich die Prota­gonis­ten natür­lich nicht bezie­hungs­weise nur sehr un­voll­kom­men in der an ihrem Ziel benutz­ten, Latein-ähn­lichen Spra­che ver­stän­digen. Der Leser erfährt aber immer den kom­plet­ten Inhalt der ‚Dia­loge‘, ohne auf diese Weise mit­ver­folgen zu kön­nen, was der jeweils andere über­haupt begreift. Ein paar andere Schwächen beru­hen dage­gen wahr­schein­lich auf der Über­setzung der von der deut­schen, jedoch in Süd­afrika leben­den Autorin ur­sprüng­lich auf Eng­lisch ver­öffent­lichten Ge­schichte. So wird bei­spiels­weise von „Licht­wellen­biegung“ statt „-beugung“ ge­sprochen. Trotz­dem kann das Aben­teuer der 3 Prota­gonis­ten durch­aus fesseln.

Fazit:

Die interessante Idee dieses Jugend-Zeitreise-Abenteuers könnte erzäh­ler­isch noch etwas Fein­schliff ge­brauchen.

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– Blick ins Buch –

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